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Rezensionen verfasst von
D. Neuenfeldt
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The Story of a Proletarian Life
The Story of a Proletarian Life
von Bartolomeo Vanzetti
  Broschüre
Preis: EUR 3,44

5.0 von 5 Sternen Ein historisches Dokument, 24. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Story of a Proletarian Life (Broschüre)
Ein junger Italiener, der im Jahr 1908 voller Hoffnungen und Träume in das Land der Freiheit und der unbegrenzten Möglichkeiten auswanderte- und schnell von der unbarmherzigen Realität eingeholt wurde. Er teilte den Traum vieler Millionen Menschen, die in dieser Zeit den langen Weg nach Amerika auf sich nahmen. Von einem "besseren" Leben in einem demokratischen Land. Und trotz aller Bemühungen, trotz der Strapazen, die er bereit war, auf sich zu nehmen, um diesen Traum verwirklichen zu können, blieb er doch immer ein Fremder. Unverstanden, unerwünscht und belächelt von der einheimischen Bevölkerung, die doch aber auch nur Nachkommen vieler Einwanderer waren, wuchs der Widerstand in ihm. Und so fand er den Weg zu seiner Überzeugung, zu seinen Idealen- zum Anarchismus. Doch was seine größte Leidenschaft war, sollte ihm auch zum Verhängnis werden...

Während seines 7jährigen Aufenthaltes im Gefängnis von Charlestown schrieb Bartolomeo Vanzetti seine Biografie nieder, um seinen Kameraden, Freunden und seiner Familie eine Erinnerung zu hinterlassen. Es ist ein sehr bewegendes, aufschlußreiches Stück Zeitgeschichte und für alle, die den Fall Sacco und Vanzetti kennengelernt und interessiert verfolgt haben, eine Pflichtlektüre. Denn auch wenn die Vereinigten Staaten von Amerika im Jahr 1927 die Hinrichtung von von Bartolomeo Vanzetti und seinem Kameraden Nicola Sacco beschlossen und ausführten- ihr Andenken sowie ihre Ideale haben bis in unsere heutige Zeit überlebt


Vegan for Youth. Die Attila Hildmann Triät. Schlanker, gesünder und messbar jünger in 60 Tagen
Vegan for Youth. Die Attila Hildmann Triät. Schlanker, gesünder und messbar jünger in 60 Tagen
von Attila Hildmann
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,95

104 von 157 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht wirklich die Erleuchtung, 17. November 2013
Ich war ja nun wirklich gespannt und habe mich auf die Veröffentlichung des Buches gefreut. Denn sowohl Vegan for Fun als auch Vegan for Fit waren für mich hilfreiche, lesenswerte Lektüre und die Rezepte boten mir viele neue Ideen und Grundlagen für meine eigene vegane Ernährung. Und nein, ich bin nicht erst seit Attila Hildmann Veganer. Das war ich vorher schon.

Aber was ich dann im neuen Buch vorfand, war eher ernüchternd, wenn nicht sogar etwas enttäuschend. Für Neulinge, die von VFFun und VFFit noch nichts gelesen und/oder gehört haben, mag es noch spannend sein. Aber was in dieser Triät alles vorkommt und eingebaut ist, macht das tägliche Leben und vor allem das Kochen/Essen umständlich und zudem in manchen Punkten noch teuer. Allein die hoch gepriesenen Super Foods, hauptsächlich aus Acai- und Acerolaprodukten bestehend, sowie der wiederholte Einsatz von Matcha (ich mag aiya, aber wurde da irgendwie Gewinnbeteiligung vereinbart, daß diese Produkte auch in der entsprechenden Facebook- Gruppe dermaßen angepriesen werden?)sind ein nicht unerhelblicher Kostenfaktor (vom ganzen Mandelmus mal zu schweigen), den sich schlichtweg nicht jeder leisten kann oder auch will. Meine täglichen Mahlzeiten sollten nicht 70% meines gesamten monatlichen Budgets verbrauchen. Und wenn ich dann auf die oben genannten Zusätze verzichte, kann ich auch beim Vorgänger bleiben. Daß Gluten in der Nahrung alles andere als gesund ist und man beim täglichen Einkauf darauf verzichten sollte, wo es nur geht, mußte mir auch keiner erst sagen. Das weiß ich, seit ich angefangen habe, mich mit Ernährung zu beschäftigen.

Ich bin Veganer aus Überzeugung und freue mich natürlich, wenn dieses oder auch jedes andere Buch die Leute dazu animiert, sich mit veganer Lebensweise zu beschäftigen. Das rechne ich A.H. auch durchaus an. Seine Beweggründe jedoch sind für mich inzwischen zweifelhaft. Ich gehörte lange Zeit zu den Leuten, die seine Arbeit unterstützt und befürwortet haben. Mittlerweile bricht aber dieses Vertrauen und die Sympathie weg, denn vom ursprünglichen Gedanken, dadurch etwas für den Tierschutz zu tun, ist inzwischen nicht mehr viel übrig. Und wenn es dann irgendwann eine vergleichbare Diät/Ernährungsform gibt, die den Alterungsprozess genauso positiv beeinflusst und tierische Produkte enthält, springen viele der "Modeveganer" oder "Fitnessveganer" ruck, zuck auf diesen Zug auf. Ich werde mein Exemplar von Vegan for Youth wohl weiterverkaufen und den daraus gewonnenen Erlös wieder in meine ehrenamtliche Arbeit für den Tierschutz stecken. Die Tiere können es wirklich brauchen und ich weiß auch, daß mein Geld gut angelegt ist.


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