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Rezensionen verfasst von
Cherokee67

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SeaQuest - Die komplette Serie [17 DVDs]
SeaQuest - Die komplette Serie [17 DVDs]
DVD ~ Jonathan Brandis
Preis: EUR 68,99

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Endlich im Regal, 6. Oktober 2014
So, endlich befindet sich nun die am 02.10.2014 herausgekommene Gesamtedition der Serie Seaquest in meinem Regal. Zur Serie selbst sage ich hier nichts, jeder Fan weiß wohl um die Stärken und Schwächen. Vor allem die ständigen Richtungswechsel der Produzenten und Autoren, die die Show immer weiter in Richtung Star Trek drücken wollten, ist viel diskutiert worden.
Der nach dem Ausstieg von Roy Scheider beginnende Abstieg der Show ist ebenfalls allgemein bekannt. Dennoch gehört DSV Seaquest für mich mit zu den Serien, die mir aufgrund der tollen Grundidee, der starken ersten beiden Staffeln mit ihren ungewöhnlich wissenschaftsorientierten Hintergrundstories und mit ihren für die damalige Zeit grandiosen Spezialeffekten mit am meisten im Gedächtnis haften blieben.

Kommen wir nun zum Inhalt.
Verpackung:
Vorab sei gesagt, dass, wie schon für die ersten beiden Staffeln, Koch-Media für diese Box verantwortlich zeichnet, was bedeutet, dass die Verpackung sehr schön designet und hochwertig gestaltet ist. Farblich bewegt sie sich in einem etwas dunkleren Blau, als auf dem Foto zu erkennen ist. Wellenförmige noch dunklere Prägungen imitieren die Bewegung von Wasser, was optisch hervorragend gelungen ist. Die Box selbst ist aus dicker Pappe mit Druck und Prägung. Eine wunderschöne Borte mit Screenshots aus der Serie ziert den Kasten, während der Deckel von den bekannten Seaquest-Symbolen in Gold dominiert wird. Einziger Nachteil ist, dass das FSK Logo nicht als leicht entfernbarer Sticker enthalten ist, sondern auf die Box gedruckt wurde. Ansonsten ist an dieser Box absolut nichts auszusetzen.

Die Staffelboxen

Im Inneren befinden sich drei Staffelboxen, die sehr ansprechend aufeinander abgestimmt sind. Die DVDs sind sicher aufbewahrt und leicht zu entnehmen. Das ist beiweitem nicht immer so. Die DVDs von Staffel 1 und 2 entprechen denen der Halbstaffelboxen, Aufdruck und Inhalt sind unverändert. Da Staffel 3 im Vorfeld nicht erschienen ist, wurden hier neue DVDs geprägt, die entsprechend auch etwas anders gestaltet sind. Die Staffel befindet sich auf vier DVDs und behinhaltet selbstverständlich alle 13 Folgen. Es wäre natürlich schöner gewesen, wenn man sich designtechnisch an den ersten beiden Staffeln orientiert hätte, doch dies lässt sich verschmerzen. Qualitativ ist an den Staffelboxen somit nichts zu bemängeln..

Zum Inhalt:

Die Box beinhaltet die 57 gedrehten Episoden und ca. 60 Minuten entfallene Szenen. Die einzelnen Episoden liegen gottseidank in deutscher und englischer Sprache mit entsprechenden Untertiteln vor, auch dies ist heute leider nicht selbstverständlich.
Soweit, so gut. Warum dann ein Punkt Abzug? Weil es an weiteren Specials mangelt, obwohl diese durchaus existieren. Weder die Promos, noch Interviews mit Cast, Crew und Stephen Spielberg sind enhalten. Das ist eigentlich ungewöhnlich, ist gerade Koch-Media doch dafür bekannt, seine Boxen, wenn möglich, mit vielen Extras zu gestalten. Auch ein Booklet fehlt leider. Einige Hintergrundinfos wären sicherlich interessant gewesen.

Alles in allem wäre mir die Box 4,5 Sterne wert, wenn man denn so bewerten könnte. Leider ist dies nicht möglich, so habe ich mich entschlossen, in diesem Fall abzurunden, weil einfach für knapp 69€ meiner Ansicht nach etwas mehr drin gewesen wäre.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 15, 2014 8:51 PM MEST


Classic Sci Fi Tv: 150 Episodes (12pc) / (Box) [DVD] [Region 1] [NTSC] [US Import]
Classic Sci Fi Tv: 150 Episodes (12pc) / (Box) [DVD] [Region 1] [NTSC] [US Import]
Wird angeboten von RAREWAVES USA
Preis: EUR 23,61

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessante Zusammenstellung amerikanischer Scifi-Serienkultur der 30er bis 50er Jahre, 20. September 2014
Diese(codefree) DVD Sammlung enthält über 150 Episoden mehr oder weniger bekannter amerikanischer TV Serien und Serials. Für Nostalgiker ist da viel interessantes Material, wie zum Beispiel 24 Episoden der bekannten Serie: Captain ZR-O, eine der ersten SciFi-Televison Shows überhaupt, 14 Episoden des 50er Jahre Reboots von Flash Gordon, oder die interessante, ähnlich wie Twilight Zone aufgebaute Show One Step Beyond, die mit 18 Folgen vertreten ist. Hinzu gesellen sich einige Pilotfilme und drei Republic Serials, unter anderem das Nostalgikern sehr bekannte Undersea Kingdom und Radar Men from the Moon.

Alle Folgen sind im Originalzustand belassen, also leider nicht remastered und in englischer Sprache. Leider hat sich Millcreek Enterttainment auch dieses mal nicht die Mühe gemacht, Untertitel erstellen zu lassen, was das Verständnis dieser alten TV-Kost teils erheblich erschwert. Das liegt zum einen an dem oft doch sehr schlechten Ton und zum anderen an den stellenweise fürchterlichen Akzenten der Darsteller.

Dennoch ist Classic SciFi TV: 150 Episodes eine echte Fundgrube für Fans und für diejenigen, die gerne einmal in die amerikanische SciFi Serienkultur der 50er Jahre hineinschauen möchten. Zusammen mit den oben genannten Highlights, sowie einigen anderen netten Überraschungen, zum Beispiel Rocky Jones, eine Serie, die CBS aufgrund der anspruchsvollen Special Effects zu teuer und deshalb leider bereits nach einer Staffel abgesetzt wurde, ist diese Box somit absolut empfehlenswert.
Hätte sich Millcreek Entertainment die Mühe gemacht, engliche Subtitles erstellen zu lassen, hätte ich auch gerne 5 Euro mehr gezahlt und der Box noch einen weiteren Stern gegeben. So bleibt es bei guten vier Sternen.


Roboter im Sternbild Kassiopeia (Stern Alpha ruft Erde - Science Fiction Klassiker)
Roboter im Sternbild Kassiopeia (Stern Alpha ruft Erde - Science Fiction Klassiker)
DVD ~ Mischa Jerschow
Preis: EUR 11,49

3.0 von 5 Sternen für mich nicht überzeugend...., 22. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich kann mich meinen Vorrednern bezüglich des Inhaltes des Films nicht anschließen. Vorab sei gesagt, dass ich ein großer Fan von Klassikern, auch denen der osteuropäischen und asiatischen Region, bin. Ich besitze rund 500 SciFi Filme und über 80 Serien, angefangen 1902 (Die Reise zum Mond von Méliés) bis hin zu den neusten Blockbustern wie Elysium.

Gerade Filme der DDR und der Sowjetunion liegen mir dabei sehr am Herzen, da diese in der BRD meist kaum bekannt sind und für mich daher in großen Teilen vollkommendes Neuland darstellen. Ich kann daher nicht aus meiner Erinnerung schreiben und akzeptiere vollkommen, dass diese bei der Bewertung solcher Filme eine große Rolle spielen.

Für mich fällt dieser Film (vielleicht gerade weil dieser Streifen nicht zu meinen Kindheitserinnerungen zählt) storytechisch und bezogen auf die Bildsprache doch hinter Klassiker wie "Der Himmel ruft", "Der schweigende Stern", "Die Stunde des Skorpion", "Stalker", "Solaris" oder auch den tschechischen "Ikarie XB1" zurück, die mir alle sehr gut gefallen.

Sicher, es handelt sich um einen Jugendfilm. Ohne hier weiter auf die Geschichte einzugehen empfinde ich die Story an sich aber selbst für einen SciFi-Jugendfilm schon als sehr unlogisch und an den Haaren herbeigezogen. Nicht dass ein "E.T.", um ein Beispiel zu nennen, nun um so vieles logischer wäre. Doch gelingt es hier eben, den Zuschauer mitzunehmen, ihn an den Abenteuern der Familie teilhaben zu lassen und letztlich Emotionen auszulösen. Das macht die Geschichte nachvollziehbar. Dieser Aspekt fehlt mir in "Roboter im Sternbild Kassiopeia" vollkommen. Hinzu gesellt sich die doch sehr offensichtlich prosowjetische Grundstimmung des Films, die zugegebenermaßen im ersten Teil weitaus aufdringlicher ist. Das trifft zwar z.B. auf "Der Himmel ruft" auch zu, doch glänzt dieser Film dafür auch mit einer wundervollen Bildsprache und emotionalen Momenten, die "Roboter im Sternbild Kassiopeia" leider fehlen.

Dem Film fehlt es m.E. weiterhin an den Spannungselementen (eines "Der Schatz im All" oder auch der englischen Jugendserie "Die Dreibeinigen Herrscher") und auch das eine oder andere komische Element hätte die Geschichte sicherlich etwas aufgelockert. Die Stimmung ist insgesamt schon recht ernst, manchmal sogar steif. So wurden mir die 80 Minuten deshalb stellenweise etwas zu lang, obwohl ich Jugendfilme eigentlich sehr mag.
Gut herausgearbeitet wurde hingegen die Lust auf Abenteuer, die sicher jedes Kind empfindet, Das und die gut gelungene Optik, die ihrer Zeit wirklich sehr angemessen ist, ist es denn auch, was den Film dennoch im gewissen Maße empfehlenswert macht. Die Spezialeffekte sind gut gelungen, es handelte sich offenbar nicht um eine Billigproduktion. Auch die Regiearbeit geht, soweit ich das für mich beurteilen kann, in Ordnung. Die jungen Schauspielertalente geben sich sichtlich motiviert und erwachsen und das Design des Films ist zwar etwas psychedelisch, doch ist dies der Entstehungszeit (1974) geschuldet.

Insgesamt handelt es sich für mich um einen durchschnittlichen 70er Jahre Jugendfilm, der nicht schlecht, aber eben auch nicht sonderlich gut ist. Sicherlich ist der Streifen aus nostalgischen Gründen den Kauf sehr wert. Wer also in Erinnerungen schwelgen möchte, oder wie ich, sowieso Sammler ist, kann hier ruhigen Gewissens zugreifen. Für Nichtkenner könnte "Roboter im Sternbild Kassiopeia" aber durchaus eine Enttäuschung sein. Hier sei Nostalgiefans u.a. eher zu den eingangs erwähnten Filmen geraten, Icestorm Entertainment hat inzwischen eine ansehnliche und gut produzierte Reihe mit SciFi Filmen der ehemaligen Sowjetunion, DDR und Tschechoslowakei, sowie Polen herausgebracht, deren Kauf absolut lohnenswert ist und die noch erweitert wird.


Space Precinct [UK Import]
Space Precinct [UK Import]
DVD ~ Ted Shackelford

4.0 von 5 Sternen tolle Serie von den Legenden Gerry und Sylvia Anderson, 13. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Space Precinct [UK Import] (DVD)
Es gibt, wie ich finde, eine ganze Reihe Serien bei denen man sich fragt, warum sie nach nur einer oder zwei Staffeln von der Bildfläche verschwanden.

„Space Cops“ gehört sicherlich zu diesen Serien. Gerry Anderson liebte die Science Fiction und blieb ihr als TV Produzent und Fan sein Leben lang treu. Seine Science Fiction Projekte sind kaum zählbar. Und obwohl gerade seine Realserien, vor allem S.H.A.D.O. (1969), Mondbasis Alpha 1 und "Space Precinct" auch heute noch von Millionen geliebt wurden, gaben ihnen die Sender in England und den USA leider nie die Chance, sich wirklich zu entwickeln. Dabei hatten all diese Shows eine ganze Menge zu bieten. Tricktechnisch waren sie stets auf der Höhe ihrer Zeit, vielleicht im TV-Segment sogar bahnbrechend. Die Hintergrundgeschichten waren spannend und unterhaltsam, die Modelle cool anzusehen, die Setdesigns und Kostüme gut gelungen. Auch die Schauspieler waren stets sorgfältig gewählt.

Dennoch wurde S.H.A.D.O. (1969) nach 26 Episoden, Mondbasis Alpha nach 48 und "Space Cops" nach nur 24 Folgen eingestellt. Sicherlich hat der immens hohe Produktionsaufwand und die alles andere als niedrigen Budgets viel damit zu tun, dass uns nicht mehr Folgen aus Andersons Serien überliefert sind. Vielleicht waren die Zuschauer aber seinerzeit auch zu sehr durch TNG verwöhnt. Schließlich wäre "Space Cops" nicht die einzige Serie, die es schwer gehabt hätte, gegen Star Trek zu bestehen. Selbst Babylon 5 aus der derselben Zeit drohte Staffel für die Staffel immer wieder die Absetzung.

Space Cops war allerdings an Aufwand nur schwer zu überbieten. Anderson vertraute in Punkto Special Effects ganz auf das Können von Steven Begg und Harry Oakes, die neueste Verfahren der Modell-Fotografie gepaart mit Computerarbeit und Supermarionation einsetzten, um den so einzigartigen Look der Serie zu erschaffen. Die Außerirdischen der Serie, hauptsächlich in Form der Creon und Tarn-Köpfe, sind hochtechnisierte Apparaturen, die mit 28 Motoren für Lippen, Augen, Wangen etc. angetrieben wurden. Für jeden Schauspieler, der so eine Maske trug, wurde eigens ein eigener Puppenspieler gebraucht, der die Mimik der Charaktere steuerte. Das Ergebnis ist wirklich verblüffend gut gelungen und verhilft der Serie zusammen mit den typisch futuristischen Modellen und den toll designeten Kostümen zur Glaubwürdigkeit.

Die Stories bewegen sich grundsätzlich im Rahmen normaler Cop Shows, sind aber natürlich mit Elementen, hauptsächlich der in der Serie bekannten Alien-Rassen, sowie brillant ausgedachten außerirdischen SciFi-Technologien und einer Prise Humor gewürzt. So gibt es innerhalb der leider nur 24 Folgen immer wieder Szenen, die zum lachen einladen. Space Cops nimmt sich halt selbst nicht allzu ernst. Das wird schon im Intro deutlich, in dem Hauptcharakter Patrick Brogan erklärt, er sei 20 Jahre Cop in New York gewesen und nun eben versetzt worden.

Im Anschluss erfährt man freilich sehr schnell, wo sich das neue Revier des smarten Lieutenant befindet, nämlich über Demeter City auf dem Planeten Altor im Sonnensystem Demeter, welches sich rund 1000 Lichtjahre von der Erde entfernt befindet.

Die Cops setzen sich hauptsächlich eben aus Creons und Tarns zusammen, die von ihren Heimatplaneten fliehen mussten und nach Demeter kamen. Wie die Menschheit Kontakt zu diesen offenbar technisch überlegenden Aliens aufgenommen hat, wie es zu dem Austauschprogramm kam, das Brodie dann nach Demeter City verschlägt, all das lässt die Serie leider im Dunkeln. Sie bekam eben nie die Zeit, solche Fragen im Detail zu erklären. Das ein oder andere wird mehr oder weniger kurz angerissen, neue und gefährliche Spezies werden eingeführt, doch in der Regel reicht die ersten Staffel einer Serie gerade mal aus, um die Charaktere einzuführen. So erfahren wir beispielsweise, dass Captain Podly aus ärmlichen Verhältnissen stammt und in einer miesen Gegend aufwuchs, in die es ihn zu Beginn der Serie wieder verschlägt.

Abgesehen von solchen und ähnlichen Infos reichten die wenigen existenten Folgen natürlich nicht aus, um tiefer in die Welt der Protagonisten abzutauchen, zumal die einzelnen Episoden unabhängig voneinander sind. In den 90er Jahren war es halt noch nicht unbedingt üblich, übergreifende Storybögen zu entwerfen. Man entwickelte die Hintergrundinfos Stück für Stück und streute sie in die jeweiligen Hauptplots ein. Dazu sollte es bei Space Cops leider nie wirklich kommen. Verdient hätte sie es gehabt, denn die Show ist, wie alle Anderson-Serien, überaus fantasievoll und unterhaltsam und auf jeden Fall einen Blick wert.

Leider ist die Serie hierzulande bisher meines Wissens nur als U.K. Import zu bekommen. Wer allerdings des englischen mächtig ist, darf gerne zuschlagen und sich nach Thunderbirds, Captain Scarlett, S.H.A.D.O. (1969) und Mondbasis Alpha 1 gerne den Original Pilotfilm von 1986 mit dem Namen "Space Police" und die anschließende Serie zulegen. Es lohnt sich allemal, denn es handelt sich um ein typisches Stück Gerry Anderson Science Fiction, die immer schon mehr als nur ein Blick wert war. Ich gebe es jedenfalls gerne zu: ich liebe britische SciFi. Bleibt zu hoffen, dass diese Serie irgendwann einmal in deutscher Sprache erscheinen wird um endlich das Publikum zu erreichen, das die Serie meiner Ansicht nach verdient hat.

Warum die Serie trotz dieser lobenden Worte vier, statt fünf Punkte von mir bekommt hat den Grund, dass die Show m.E. noch nicht ganz an meine Lieblingsserien wie etwa Babylon 5, die Star Trek Serien und Stargate heranreicht. Mit etwas mehr Zeit wäre sicherlich ein Stern hinzugekommen.


TekWar - Box 2/2: Die komplette Sci-Fi-Serie [5 DVDs]
TekWar - Box 2/2: Die komplette Sci-Fi-Serie [5 DVDs]
DVD ~ Greg Evigan
Preis: EUR 22,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 90er Jahre Cyberpunk mit guten Ansätzen und einigen Schwächen, 13. Juli 2014
Da die Boxen noch nicht veröffentlicht sind, wird hier naturgemäß nur der Inhalt der Serie bewertet, die ich auf Video archiviert habe. Diese Rezension ist somit identisch mit der der englischen Version:
Tek War ist eine typische 90er Jahre Serie im Cyberpunk Stil mit einigen guten Ideen. Die Entwicklung des Internets wird in ihrer Größenordnung genau so vorweg genommen, wie die Zentralisierung desselben durch Smartphones, Smart-TVs, Spielkonsolen etc. Tek War geht hier allerdings einen Schritt weiter und vermittelt dem Zuschauer das Gefühl, dass das ganze Leben über das Netz gesteuert wird, dem eine Matrix übergeordnet ist. Durch diese Matrix bewegen sich "Jockeys" mit speziellen Handschuhen und Kopfhörern durch eine Cyberwelt.

Das alles ist technisch gut und glaubwürdig umgesetzt und macht beim zusehen Spaß. Die Sets lassen uns in diese fiktive Welt der Mitte des 21. Jahrhunderts abtauchen und die Spezialeffekte sind nicht nur technisch gelungen, sondern werden akzentuiert eingesetzt. Dafür erhielt die Serie zurecht 1996 einen Gemini Award.

Greg Evigan und Eugene Clark spielen ihre Hauptrollen motiviert und sympathisch. Sie sind typische Helden. Beide stellen ihre Charaktere als Haudegen dar, die allerdings nicht fehlerfrei sind. Cardigan überschätzt sich zuweilen und ist relativ leicht erregbar. Sein Enthusiasmus lässt ihn manchmal über alle Grenzen und Regeln hinweg gehen. Gomez ist der ideale treue Gefolgsmann mit einer Schwäche für guten Whiskey ("nicht den synthetischen") und Donats.

Das Problem an Tek War ist, dass etwa die Hälfte der Geschichten "stink normale" Detektiv-Stories sind, während das Setting über diesen "T. J. Hooker in der Zukunft", wie William Shatner es nannte, einfach drüber gestülpt wurde. Das ist auf Dauer langweilig. Das eigentliche Thema, die elektronische Droge Tek und die Tek-Lords, kommt zugunsten seichter, in sich abgeschlossener Folgen, leider zu kurz.

Dies stellt der Zuschauer bereits während der ersten vier Spielfilme fest. Während sich Teil eins, zwei und vier fast ganz um Tek drehen, ist der dritte Fernsehfilm nur ein schlechter Aufguss der König Arthus Sage, der so gar nicht zum Rest der Filme passen will. Dass die Serie unter diesen Umständen dann eine zweite Staffel bekam, ist schon an sich erstaunlich. Leider wurden die storytechnischen Fehlentscheidungen in den 18 folgenden 45 minütigen Episoden nicht korrigiert. Zu wenig erfahren wir über die Drogenbarone der Zukunft, zu wenig Spannung kommt in den "Lückenfüllern" auf und es gibt zu viele davon.

Das alles macht Tek War zu keiner schlechten Serie. Gut die Hälfte der ist Serie sehenswert und es war sicherlich großes Potential vorhanden. Doch reicht es für meinen Geschmack nicht für mehr, als Durchschnitt. Wer Spiele wie Deus Ex - Human Revolution oder Filme wie Johnny Mnemonic und somit Cyberpunk mag, dem sei die Serie ans Herz gelegt.


TekWar - Box 1/2: Alle vier Spielfilme [2 DVDs]
TekWar - Box 1/2: Alle vier Spielfilme [2 DVDs]
DVD ~ Greg Evigan
Preis: EUR 22,99

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 90er Jahre Cyberpunk mit guten Ansätzen und einigen Schwächen, 13. Juli 2014
Da die Boxen noch nicht erhältlich sind, wird hier naturgemäß nur der Inhalt der Serie bewertet. Die Rezension ist identisch mit der, die ich für die englischesprachige Box geschrieben habe:

Tek War ist eine typische 90er Jahre Serie im Cyberpunk Stil mit einigen guten Ideen. Die Entwicklung des Internets wird in ihrer Größenordnung genau so vorweg genommen, wie die Zentralisierung desselben durch Smartphones, Smart-TVs, Spielkonsolen etc. Tek War geht hier allerdings einen Schritt weiter und vermittelt dem Zuschauer das Gefühl, dass das ganze Leben über das Netz gesteuert wird, dem eine Matrix übergeordnet ist. Durch diese Matrix bewegen sich "Jockeys" mit speziellen Handschuhen und Kopfhörern durch eine Cyberwelt.

Das alles ist technisch gut und glaubwürdig umgesetzt und macht beim zusehen Spaß. Die Sets lassen uns in diese fiktive Welt der Mitte des 21. Jahrhunderts abtauchen und die Spezialeffekte sind nicht nur technisch gelungen, sondern werden akzentuiert eingesetzt. Dafür erhielt die Serie zurecht 1996 einen Gemini Award.

Greg Evigan und Eugene Clark spielen ihre Hauptrollen motiviert und sympathisch. Sie sind typische Helden. Beide stellen ihre Charaktere als Haudegen dar, die allerdings nicht fehlerfrei sind. Cardigan überschätzt sich zuweilen und ist relativ leicht erregbar. Sein Enthusiasmus lässt ihn manchmal über alle Grenzen und Regeln hinweg gehen. Gomez ist der ideale treue Gefolgsmann mit einer Schwäche für guten Whiskey ("nicht den synthetischen") und Donuts hat.

Das Problem an Tek War ist, dass etwa die Hälfte der Geschichten "stink normale" Detektiv-Stories sind, während das Setting über diesen "T. J. Hooker in der Zukunft", wie William Shatner es nannte, einfach drüber gestülpt wurde. Das ist auf Dauer langweilig. Das eigentliche Thema, die elektronische Droge Tek und die Tek-Lords, kommt zugunsten seichter, in sich abgeschlossener Folgen, leider zu kurz.

Dies stellt der Zuschauer bereits während der ersten vier Spielfilme fest. Während sich Teil eins, zwei und vier fast ganz um Tek drehen, ist der dritte Fernsehfilm nur ein schlechter Aufguss der König Arthus Sage, der so gar nicht zum Rest der Filme passen will. Dass die Serie unter diesen Umständen dann eine zweite Staffel bekam, ist schon an sich erstaunlich. Leider wurden die storytechnischen Fehlentscheidungen in den 18 folgenden 45 minütigen Episoden nicht korrigiert. Zu wenig erfahren wir über die Drogenbarone der Zukunft, zu wenig Spannung kommt in den "Lückenfüllern" auf und es gibt zu viele davon.

Das alles macht Tek War zu keiner schlechten Serie. Gut die Hälfte der ist Serie sehenswert und es war sicherlich großes Potential vorhanden. Doch reicht es für meinen Geschmack nicht für mehr, als Durchschnitt. Wer Spiele wie Deus Ex - Human Revolution oder Filme wie Johnny Mnemonic und somit Cyberpunk mag, dem sei die Serie ans Herz gelegt.


Der König der Raketenmänner (Rocketeer - The King of the Rocket Men) - Filmjuwelen
Der König der Raketenmänner (Rocketeer - The King of the Rocket Men) - Filmjuwelen
DVD ~ Tristram Coffin
Preis: EUR 15,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gute Umsetzung mit kleinen Schwächen in der Präsentation, 24. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Gab es in den 30er Jahren viele Western- SciFi- und Abenteuerserials in den Kinos zu sehen, waren die 40er Jahren mehr von Gangster-, Agenten- und auch einem heute wieder sehr beliebten Subgenre der Science Fiction- dem Superhelden-Serial geprägt. Genau zu eben jenem Subgenre gehört „King of the Rocketmen“, oder wie die deutsche Verfilmung heißt: „Der König der Raketenmänner“. Mit diesem Episodenfilm hat die Independentfirma Republic Pictures vielleicht eines seiner besten und bekanntesten Serials abgeliefert. Das liegt zum einen an den für das schmale Budget sehr gut gelungenen Spezialeffekten, als auch an der ungewöhnlichen Darsteller Auswahl.

Diese waren allesamt sehr erfahren und wenn ihnen allen auch der große Durchbruch in Hollywood verwehrt geblieben war, so war ihr Bekanntheitsgrad in den 40er Jahren doch sehr hoch. Vor allem die Wahl des männlichen Hauptdarstellers Tristram Coffin und seines weiblichen Pendants Mae Clarke waren durchaus ungewöhnlich. Die männliche Hauptrolle sollte eigentlich Kirk Alyn spielen, der diesen wichtigen Part schon in den beiden von Columbia produzierten Superman Serials (1948) übernommen hatte. Coffin passte eigentlich nicht sonderlich gut auf die Rollenbeschreibung, doch füllte er sie letztlich sehr gut aus.

Mae Clark war als weibliche Hauptdarstellerin allerdings noch ungewöhnlicher, hatte sie doch zum Zeitpunkt des Drehs schon ein Alter von fast 40 Jahren erreicht und war somit eigentlich zu alt für die übliche „rettet die Schöne“ Rolle, die in einem guten Serial nicht fehlen durfte. Dennoch spielte auch sie ihre Rolle für damalige Verhältnisse sehr gut und wurde selbst von Kritikern lobend erwähnt. In ihrer langen Karriere brachte es Clarke auf über 100 Produktionen, eine unglaubliche Zahl, die aber von Tristram Coffin noch übertroffen wurde, der in über 250 Produktionen als Schauspieler zu sehen war, bevor er 1990 im Alter von 80 Jahren an Lungenkrebs starb.

„Der König der Raketenmänner“ zeichnet sich durch eine actionreiche Geschichte aus und nahm meiner Ansicht nach zumindest optisch einige Ideen des Iron Man vorweg, obwohl der erst 1963 das Licht der Welt erblickte. Storytechnisch gibt es alle bekannten Merkmale einer Superheldengeschichte, einen genialen Wissenschaftler, ein geheimes Labor, einen Superschurken mit seiner Geheimorganisation, der einen teuflischen Plan verwirklicht, um letztlich die Welt zu beherrschen. Dies wird natürlich durch unseren Superhelden verhindert.
Es ist für mich immer wieder erstaunlich, dass sich zwar die Art und Weise wie man Geschichten erzählt, geändert hat, nicht aber die Geschichten selbst. Die Action-Szenen, hauptsächlich aus Schlägereien und Schießereien bestehend, mögen jüngeren Zuschauern vielleicht etwas seltsam erscheinen. Damals nahm man noch etwas mehr Rücksicht auf die Schauspieler und konnte Actionszenen auch noch nicht digital nachbearbeiten. Des weiteren gab es noch keine Superzeitlupe, wie sie heute oft in derartigen Szenen eingesetzt wird und schon gar kein 3D. Aber die Zutaten für eine unterhaltsame Story sind da und genau das macht eben auch „King of the Rocketmen“ noch heute so unterhaltsam.
Rasante Kamerafahrten und schnelle Schnitte fehlen aufgrund der Entstehungszeit des Serials völlig und die Spezialeffekte sind selbstredend handgemacht. Die damals bekannten Techniken, wie etwa das seinerzeit noch recht neue Traveling Matte Verfahren, sowie Glasmalerei, Seile, Modellbauten und andere Tricks sind trotz des schmalen Budgets gekonnt eingesetzt. Vor allem die Flugsequenzen des Rocketeer-Vorgängers sind hervorragend gelungen und brauchen sich vor den teureren Produktionen jener Zeit nicht verstecken.

Gespart wurde dafür etwa an den Kulissen, die oft aus bereits abgedrehten oder in Produktion befindlichen Filmen stammen und Stuntmen traten in Nebenrollen, teilweise sogar in mehreren gleichzeitig, auf. Auch wurden möglichst viele der Flugsequenzen recycelt, so dass man z.B. immer wieder den gleichen Start des Rocketman beobachten kann, nur dass er einmal von rechts nach links und dann wieder von links nach rechts startet. Auch die Suche nach den Bösewichten aus der Luft wiederholt sich des öfteren. Doch all dies tut der Freude am schauen keinen Abbruch.

Zur Disc:

Wer sich ein wenig über frühe SciFi informieren möchte, oder wer sowieso einen Faible für alte Schinken hat, kann hier bedenkenlos zugreifen, zumal sich das DVD Label Filmjuwelen mit dem Release von „König der Raktenmänner“ wirklich einmal Mühe gegeben hat. Das ist bei weitem nicht immer der Fall und einige Produkte, wie etwa die nur sechs teilige Serie "Space Rangers" sind preislich viel zu hoch angesetzt. Dies trifft hier gottseidank nicht ganz zu, wenn auch knapp 16€ sicherlich nicht gerade günstig sind.

Für den deutschen Markt wurde das Serial zu zwei ca. 60 minütigen Filmen zusammen geschnitten, die auf der mir vorliegenden DVD wiederum zu einem kompletten Film vereint wurden, der etwa 125 Minuten lang ist. Doch fehlen keine wichtigen Szenen, die fehlenden Sequenzen beziehen sich fast vollständig auf das oben erwähnte mehrfach recycelte Material. Der englische Orginalton ist enthalten, das Bild ist restauriert und die DVD kommt mit einem interessanten Booklet daher, dem auch einige der hier erwähnten Infos entnommen sind. Auch wenige entfernte Szenen sind enthalten, wenn diese auch leider in keinen Kontext zum Film gesetzt werden können, denn jegliche Form der Beschreibung fehlt. Untertitel fehlen leider auch, dafür ist aber ein stabiler und schön anzusehender Pappschuber enthalten, so dass die Veröffentlichung insgesamt als gelungen betrachtet werden kann.


Robocop - Die Serie (Digital-Remastered - Platinum Cult TV-Serien) (6 DVDs)
Robocop - Die Serie (Digital-Remastered - Platinum Cult TV-Serien) (6 DVDs)
DVD ~ Richard Eden
Preis: EUR 9,99

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Platinum Cult TV-Serie mit tollem Bild und guten Extras, 4. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Achtung! Da bei Amazon offenbar alle Rezensionen über einen Kamm geschert werden, egal welche Version oder ob Blu Ray oder DVD möchte ich vorab zum Ausdruck bringen, dass ich mich hier auf die kürzlich veröffentlichte Platinum Cult TV-Serien Uncut & Remastered -Edition des Labels Digi Dreams Studios beziehe.

Zur Serie:
Die Serie stand von Anfang an unter einem schlechten Stern. Leider war „Robocop 3“ in allen Belangen mehr als nur mittelmäßig, der Film war schlicht mies. Außerdem standen die liebgewonnenen Hauptdarsteller Peter Weller und Nancy Allen nicht mehr zur Verfügung. Das trifft zwar auch auf die Serie zu, doch macht mir persönlich das in diesem Fall erstaunlich wenig aus. Richard Eden macht seine Sache als Robocop recht gut und mit Yvette Nipar als Lisa Madigan wurde gleich ein ganz neuer Partner für „Robo“ eingeführt, was ich für eine gute Idee halte. Übrigens kann ich die in einigen Rezensionen behaupteten schlechten schauspielerischen Leistungen so nicht bestätigen. Einige Darsteller glänzen durch völlig beabsichtigtes und recht witziges Overacting, Eden und Nipar hingegen sagen mir persönlich als Hauptdarsteller zu. Doch das ist wohl Geschmackssache.
Die Serie ignoriert die Ereignisse aus Robocop 2 und 3 und setzt etwa zwei bis drei Jahre nach dem ersten Film an. Robocop erinnert sich inzwischen vollständig an sein altes Leben und beschützt seine Familie unerkannt aus dem Hintergrund. „Der alte Mann“ von OCP, diesmal gespielt von David Gardner, ist kein geldgieriger „Mistkerl“ mehr, sondern durch die vorangegangen Ereignisse menschenfreundlicher geworden.
Als weitere neue Figur wird die ermordente Diana, deren Gehirn für die zentrale Steuerung des sogenannten Metronets missbraucht wird, eingeführt. Diana wird im Laufe der Show zu Robos wichtigster Verbündeten.
Tatsächlich weist der Pilotfilm viel von dem bissigen Zynismus auf, der schon den ersten Teil der Filmserie so erfolgreich gemacht hat. Dieser teils schon gemeine Humor zieht sich übrigens fast durch die gesamte Staffel, obgleich dier Serie natürlich wesentlich familienfreundlicher daher kommt. Mir hat der Stil von „Robocop – The Series“ insgesamt sofort gut gefallen, das „Universum“ der Filme wurde recht gut auf die aufwändig produzierte Serie übertragen.
Rein technisch mag „Robocop – The Series“, aus heutiger Sicht etwas altbacken wirken. Kamerafahrten und Schnitte sind heutzutage viel rasanter, die Szenen blutiger und brutaler, der Bodycount wesentlich höher. Doch die Show gehört sicherlich zu den aufwändiger produzierten Projekten und hat dem Fan einiges zu bieten. Die Stunts sind prima und die Spezialeffekte mehr als nur zweckmäßig.
Alles in allem hatte die Show sicherlich Potential, bleibt aber selbstverständlich ein Kind ihrer Zeit und sollte daher auch als 90er Jahre Produkt gesehen werden.

Die Veröffentlichung:

Das Bild ist tatsächlich remastered und sieht nun im Gegensatz zu früheren Relases endlich anschauenswert aus. Die Überarbeitung ist insgesamt aber sehr gut gelungen und liegt außerdem in 4:3, also 1:33:1 vor, so dass das Bild auch vollständig ist.

Beide Tonspuren sind in Dolby 2.0 gehalten und klingen weder stumpf, noch dunkel und daher recht angenehm. Wunder sollte man allerdings nicht erwarten.

Als weiteres großes Plus sind die Extras zu nennen, die allerdings, das sei fairerweise gesagt, bildtechnisch nicht aufgearbeitet wurden.
Enthalten sind:
-alle 22 Folgen inklusive Pilotfilm, also knapp 1000 Minuten Material
-ein informatives achtseitiges Booklet, das zwar nicht unbedingt neue Infos enthält, aber dafür recht liebevoll geschrieben ist und für Nicht-Kenner der Serie durchaus einige Infos bietet.
-ein ca. 20 minütiges Original Sneak Preview mit Schauspielern und Produzenten, zwar im schlechter Bildqualität, im Gegensatz zu anderen VÖs aber immerhin enthalten
-witzig: ein japanischer Werbespot aus den 90er Jahren, in dem Robocop die Hauptrolle spielt
-der deutsche Trailer zur Serie
-der amerikanische Original DVD Trailer

Die DVDs werden in drei DVD Amaray-Boxen mit je 2 DVDs aufbewahrt, diese sind nicht mit einem FSK Logo verschändelt.
Der Pappschuber ist dünn, aber ansprechend gestaltet, so sind etwa die Worte "Platinum Cult TV-Serien" und "Uncut und Remastered" nicht nur gedruckt, sondern silberfarben geprägt. Das FSK Logo ist hier zwar leider nicht entfernbar, dafür aber nur recht klein auf der Rückseite aufgebracht so dass man mit diesem Kompromiss gut leben kann.

Alles in allem hat diese VÖ endlich einmal fünf Punkte verdient ist ihre 10 Euro wirklich wert. Da wünscht man sich glatt mehr alte Serien-Boxen dieses Labels!
5 Sterne!!!


Der 6 Millionen Dollar Mann - Staffel 1-3 [14 DVDs]
Der 6 Millionen Dollar Mann - Staffel 1-3 [14 DVDs]
DVD ~ Lee Majors
Preis: EUR 29,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wieder einmal Murks von Universum Film, 12. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich gehe einmal nicht auf die Serie an sich ein, die Handlung ist hinglänglich bekannt und wenn ich kein Fan wäre, hätte ich sie mir nicht gekauft.

Zur Veröffentlichungspolitik von Universum Film möchte ich aber dennoch einiges sagen:
Ich möchte die Gelegenheit nutzen, noch einmal vor Universum Film zu warnen. Kein mir bekanntes Label veröffentlicht Serien Klassiker so lieblos. Nicht nur, dass die dritte und vierte Staffel wohl nie erscheinen werden, auch der Pilotfilm fehlt. Außerdem gibt es, wie schon bei allen anderen Serienklassikern die ich von Universum habe, keine Extras, obwohl es reichlich Auswahl gegeben hätte (Interviews mit Kenneth Johnson und Glen A. Larson gibt es ja reichlich, auch Lee Majors lebt noch. Außerdem wären da noch die Promo Trailer gewesen, Bilder, die sicherlich während der Dreharbeiten entstanden sind etc.. Wie schön der Release einer alten Serie sein kann, zeigt zum Beispiel Koch-Media mit "Kampfstern Galactica", die ein Vorwort und ein Interview mit Serienerfinder Glen A. Larson enthält. Auch die Seriendarsteller kommen zu Wort, es gibt Audiokommentare etc. Wie sehr hätte ich mir so etwas für den Kult-Klassiker "Der Sechs-Millionen-Dollar-Mann" gewünscht.

Ginge es nur um Extras, hätte ich das noch verschmerzt.

Doch obendrein fehlen auch noch die Untertitel zum Originalton, der allerdings wesentlich schlechter (dumpfer) ausfällt, als die deutsche Synchro. Das Bild ist bestenfalls akzeptabel und Universum hat sich nicht die geringste Mühe gemacht, die Bänder zu reinigen oder anderweitig Hand anzulegen. Das ist umso mehr schade, als die Bänder eigentlich aus dem eigenen Hause stammen, denn Universumfilm ist eine Tochter der RTL-Media Group, die in den 80er Jahren die Lizenz erwarb und die Serie ab 1988 auf RTLplus ausstrahlte.

Nicht einmal die Klappentexte der Episoden sind einmal überprüft worden. So beschreibt "Film- und Serienexperte" Hans Schaffner aus Groß-Gerau die erste Folge in Staffel eins falsch, denn sein Text ist überwiegend eine Kurz-Inhaltsangabe des Pilotfilms, nicht der ersten Folge des Zweiteilers "Der Waffenschieber". Über diese Folge wird nur ein kurzer Satz verloren. Und obwohl mir die Intention des Autors durchaus klar ist, so hätte eben nicht nur der Pilotfilm unbedingt in diese Box gehört, sondern es hätte auch eine entsprechende Einleitung geschrieben werden müssen die nicht den Eindruck entstehen lässt, wir hätten diesen Film vor uns.

Die positiven Details sind: die Boxen selbst gehen in Ordnung, der Pappschuber, der die drei Staffeln behinhaltet ist dünn und bestenfalls zweckmäßig, aber nett anzuschauen. Außerdem sind die Folgen der drei Staffeln praktisch uncut vorhanden, da RTL gottseidank nicht dem Wahn verfallen war, jede Serie zusammen kürzen zu müssen, wie etwa bei "Kojak", die ab Staffel 2 genauso lieblos von Universum Film herausgegeben wurde, nur mit dem Manko, dass dort knapp 50 Folgen gekürzt sind, da man teilweise die Master des ZDF verwendete, die für ihren Sendeunsinn jener Zeit berühmt berüchtigt sind.

Als Fazit kann man festhalten: Serienklassiker in den Händen dieses Labels bedeutet lieblos hingeklatschte Veröffentlichungen die ganz offensichtlich auf pure Gewinnmaximierung zielen, ohne Rücksicht auf die Kunden.

Dass sich unter solchen Umständen viele dieser Serien offenbar nicht gut genug verkaufen, um sie komplett auszuliefern, versteht sich von selbst und liegt wohl kaum an den Kunden. Das ist daran ersichtlich, dass in den letzten Jahren so ziemlich jede bekanntere Serie der 70er und 80er auf DVD erschienen ist.


Arrow - Die komplette erste Staffel [5 DVDs]
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DVD ~ Stephen Amell
Preis: EUR 19,97

5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ein guter Anfang!, 10. Januar 2014
Superhelden haben Hochkonjunktur. Das dachte sich wohl auch Warner Brothers, die bekanntlich mit DC einen Vertrag über die Vermarktung diverser Comic-Helden hat. Wenn also die Kinofilme insgesamt so erfolgreich sind, warum nicht mal wieder eine Serie versuchen?

Die einzigen beiden wirklich erfolgreichen Superheldenserien stammen aus den 70er und 90er Jahren. Der unglaubliche Hulk und Lois und Clark. Grund genug also, Green Arrow auszugraben und dem Helden in Strumpfhose, aus der flux ein Lederkostüm wurde, eine Chance zu geben.

Nachdem die erste Staffel erfolgreich in den USA angelaufen war, startete VOX am 16. September 2013 zur Prime Time die deutsche Ausstrahlung. Beworben wird „Arrow“ als Action/Science Fiction Serie, wobei die SciFi Elemente bisher eher dünn gesät sind.
Echte SciFi-Elemente kann man bisher in den einzelnen Folgen tatsächlich mit der Lupe suchen. Abgesehen von einem hochmodernen Bogen und selbst gebastelten Pfeilen hat „Arrow“ bisher so überhaupt nichts von einer Science Fiction Show.

Das heißt jetzt nicht, dass die Folgen schlecht sind. Im Gegenteil mag ich die erste Staffel sogar. Es gibt einen übergreifenden Handlungsstrang, der langsam aber stetig ausgebaut wird. Dennoch ist aber jede Episode so individuell, dass man auch als Quereinsteiger noch gut mithalten kann. Es wird viel Zeit auf die Charaktere verwendet, was viel Raum für Dramaturgie lässt. Das tut dem Superheldensetting sehr gut, wie wir bereits aus der Knaller-Trilogie Batman und aus Man of Steel wissen.

Die Action kommt auch nicht zu kurz und mit Stephen Darnell hat man einen sehr sportlichen und, wie man selbst als Mann zugeben muss, verdammt gut aussehenden Star gefunden, der die Show zu tragen versteht. Darnell ist körperlich präsent, aber sympathisch. Die Qualen, die er in den fünf Jahren auf der Insel durchlitten hat, prägen die Rolle und das bringt der Akteur recht gut zum Ausdruck.

Mit David Ramsey als gutes Gewissen des Superhelden ist auch diese Rolle durch einen sympathischen Schauspieler besetzt. Insgesamt ist es erfrischend, mal wieder eine Serie im TV zu sehen, die nicht nur von einer Gruppe Teenies beherrscht wird. Lediglich Paul Blackthorne fällt ein wenig aus dem Rahmen. Mit seiner nervigen Mimik will er nicht so recht ins Bild passen, obwohl die Figur des Officer Quentin Lance in der ersten Staffel eine interessante Entwicklung durchläuft.

Bezogen auf die Spezialeffekte bewegen sich die Folgen auf durchschnittlichem Niveau. Was bisher mit dem Computer gemacht wurde, sieht eher billig aus. Kein Vergleich zu Effektfeuerwerken wie Fringe etwa. Da spart Warner offenbar am falschen Ende. Gottseidank wird davon auch nicht allzu viel gebraucht, da die Spezialeffekte-Abteilung mehr für Actionszenen benötigt wird. Die sehen dafür aber super aus.

Abschließend möchte ich hier einmal die Arbeit der Synchronsprecher würdigen, die meiner Ansicht nach mit dieser Serie tolle Arbeit leisten. Es macht genauso viel Spaß, die Serie in deutscher Sprache zu genießen, wie im Original.

Insgesamt finde ich Oliver Queen als den "Kapuzenmann" toll. Es hat mir Spaß gemacht, die erste Staffel zu schauen und ich kann es kaum abwarten, bis die zweite in Deutschland auf DVD erhältlich sein wird.


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