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Beiträge von LesenUndLeben
Top-Rezensenten Rang: 84.468
Hilfreiche Bewertungen: 73
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Rezensionen verfasst von LesenUndLeben
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51 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Wertvoller und bitter notwendiger Diskussionbeitrag, 20. März 2012
Dieses Buch ist eine Ehrenrettung für die im Hinblick auf Joachim Gauck weitgehend uniform-begeisterungsvolle deutsche Medienlandschaft. Natürlich stört es so manchen Mitbürger, wenn jemand nicht in den allgemeinen und leider oft auch zu dünnhäutiger Unduldsamkeit neigenden Gauck-Jubel einstimmt, - doch ist nicht gerade dies ein wesentlicher Aspekt von Demokratie: dass auch vom Mainstream abweichende Meinungen zugelassen werden, ja willkommen sind, auf dass in offener Diskusion alle Beteiligten etwas dazulernen können? So ähnlich wird das, wir dürfen es hoffen, auch der "Demokratielehrer" Gauck sehen, der ja bereits angekündigt hat, er werde sich als Bundespräsident "neu auf Themen, Probleme und Personen einlassen". Es überrascht nicht, dass Müller als SPD-Mitglied, ehemaliger Planungschef im Bundeskanzleramt (1973-1982) und Mitherausgeber des kritischen Internet-Blogs "Nachdenkseiten" besonders betont, dass seiner Ansicht nach bei Gauck die wirtschaftlich-sozialen bzw. sozialstaatlichen Voraussetzungen der Ausübung von Freiheitsrechten zu kurz kommen. Wer Müllers Argumente gelesen hat, wird dieser Position schwerlich noch ganz ablehnend gegenüberstehen können. Er oder sie wird sich vielleicht sogar einmal fragen, wie wohl Gaucks Worte von Freiheit, Eigenverantwortung und Selbstermächtigung in den Ohren der vielen Millionen Arbeitslosen und Billiglohnarbeiter klingen? Jedenfalls ist jedem politisch Interessierten die Lektüre des erschwinglichen Bändchens zu empfehlen. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass auch unser neuer Bundespräsident sich die Zeit dafür nimmt.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Auffälliges Design, gutes cPVA-Panel, sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis!, 22. Januar 2011
Das große Plus des F2380MX ist die dank cPVA-Panel sehr gute Bildqualität. Die Darstellung ist gleichmäßig klar und auf angenehme Weise brillant. Textverarbeitung, Fotobearbeitung und Internet sehen um Längen besser aus als bei allen mir bekannten TN-Bildschirmen. Allerdings ist das Panel etwas langsam und Hardcore-Gamer werden daher zu anderen Monitoren greifen. Der gefürchtete Black-Crush (dunkle Stellen im Bild werden einheitlich zu dunkel dargestellt) erweist sich bei Videos in der Praxis als nicht wirklich störend und schmälert das Filmvergnügen allenfalls marginal. Das weisse Hochglanz-Design ist sicher Geschmackssache. Die runde Säule aus mattem Aluminium sticht jedenfalls positiv hervor im langweilig-öden Meer des Monitor-Allerweltsdesigns. Leider ist beim F2380MX die Mechanik nicht ganz so gut gelungen: Diese kann zwar prinzipiell sehr viel (Höhenverstellung, horizontal drehen, Pivot), doch wackelt der Monitor bei jeder kleinen Erschütterung des Tisches noch lange nach. Erwähnt werden muss auch, dass in ruhiger Umgebung ein (sehr) leises Summen noch in 70 cm Abstand vom Monitor hörbar ist, wenn der eingestellte Helligkeitswert unter 98% liegt. Fazit: Der Samsung F2380MX bietet gegenwärtig (22.1.2011) ein wahrscheinlich konkurrenzlos günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis. Daher trotz der Kritikpunkte: Kaufempfehlung und 4 Sterne!
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5.0 von 5 Sternen
Solide Festplatte, 8. Juni 2010
Ich habe sehr gute Erfahrungen mit dieser 1TB-Platte gemacht, die ihren Zweck ohne Probleme erfüllt. Der USB-2.0-Anschluss ist meiner Erfahrung nach ausreichend schnell, wenn man nicht gerade Videobearbeitung betreibt. Besonders laut ist die Platte auch nicht und nun zum besten: Ihr Äußeres ist nun wirklich was besonderes. Der senkrechte gelbe Streifen an der Front wird bei Aktivitäten der Platte rhythmisch und in sanften Übegängen hell und dunkel. Sowas hatte ich bisher noch nirgendwo gesehen, es ist viel schöner als das übliche grelle LED-Geflimmer.
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Unverständliche Fehlleistung des Herder-Lektorats, 26. Mai 2010
Eine 35-jährige deutsche Anwältin, in bedauernswerter Infantilität unter dem Einfluss ihres erfolgreichen Anwalt-Vaters stehend, ist eines Tages nicht mehr zufrieden mit ihrem stressigen 0-8-15-Leben, kündigt spontan die aussichtsreiche Stellung und fliegt ohne bestimmte Pläne nach Tel Aviv. Dort ist alles viel besser, sie lernt prompt lauter total interessante und nette Menschen kennen. Der breitschultrig-geschiedene Studienfreund Alòn, in dessen Wohnung die Heldin sich sogleich einnistet, entpuppt sich zügig als potentieller Ehemann und so scheint der ersehnte "Zustand 'alles in Ordnung' ... auf einmal zum Greifen nah". In der Vorweihnachtszeit rückt dann freilich ein klischeehafter "Zeiger der inneren Uhr ... bedrohlich auf Besinnlichkeit" und nach weiteren peinlichen Einsichten à la "Den Menschen hier war die Geburt Christi vollkommen egal, wie auch nicht, schließlich war ihr Messias noch auf dem Weg" besteigt die Protagonistin zur dankbaren Genugtuung des Lesers den Flieger Richtung deutsche Heimat. Damit ist aber das Ende der endlos langen Reihe banaler Anekdötchen noch lange nicht erreicht. Die armen Bäume! Als menschliches Dokument genommen zeigt das Buch immerhin, wie unglaublich oberflächlich und egozentrisch manche Zeitgenossen die Wirklichkeit wahrnehmen. Der Nahe Osten aus der Perspektive eines bieder daherplappernden Spatzenhirns. Leserinnen und Lesern bleibt nur die vage Hoffnung, die Autorin möge persönlich sympathischer sein als ihre Heldin, deren selbstgerechte Beschränktheit auf die meisten eher abstoßend wirken dürfte.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Gut und günstig - aber nicht GANZ lautlos., 4. Februar 2009
Der Wecker ist - form follows function - schlicht und unauffällig. Positiv fällt das mit einem Durchmesser von 8,5 cm recht große und gut ablesbare Zifferblatt auf. Haptisch vermag das Gerät weniger zu überzeugen: Man merkt schon deutlich, dass alles aus Plastik ist. Die Zeiger leuchten in einem etwas schwächlichen Grün. Dafür ist die LED-Beleuchtung (auf Tastendruck) schön hell. Die für die Stromversorgung benötigte Batterie (Mignon) wird löblicherweise mitgeliefert. Trotz nicht vorhandenem Sekundenzeiger ist der Wecker nicht ganz lautlos, da der Minutenzeiger alle 15 Sekunden um eine Viertelminute vorrückt und dabei ein exzessiv leises Geräusch macht. Dieses klingt wie ein Reiskorn, das aus egringer Höhe auf ein Blatt Papier fällt. Durch den großen zeitlichen Abstand stört es (mich) nicht. Das Wecksignal (piep-piep-piep! - piep-piep-piep!) fängt relativ leise an und wird nach einigen Sekunden etwas lauter. Für normal hörende Menschen dürfte es unmöglich sein, bei diesem Geräusch weiterzuschlafen. Ich würde den Wecker nochmal kaufen - er erfüllt zuverlässig seine Aufgaben und das zum zum sehr günstigen Preis von 9,40 Euro (Stand 11.2.2009).
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