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Beiträge von Penny Lane
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Rezensionen verfasst von
Penny Lane

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Seite: 1
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Mein Leben für Liberia: Die erste Präsidentin Afrikas erzählt
Mein Leben für Liberia: Die erste Präsidentin Afrikas erzählt
von Ellen Johnson Sirleaf
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

5.0 von 5 Sternen Faszinierende Frau, faszinierendes Buch (Spoiler alert), 12. Juli 2015
Ellen Johnson Sirleaf beschreibt in diesem Buch ihr Leben von der Tochter eines Siedlers (Nachkommen ehemaliger Sklaven, die von Amerika nach Liberia verschifft wurden) und aufstrebenden Politikers über ihre frühe Heirat und Mutterschaft, Wirtschftsstudium in den USA, Arbeit bei UN und Weltbank, Gefängnisaufenthalte bis hin zur Präsidentschaft.
Ein harter Kampf, doch sie gibt nicht auf. Sie hätte in den USA bleiben und sich ein schönes Leben machen können, wie viele ihrer gebildeten Landesgenossen. Aber sie hat eine Vision für ihr Land und kein Charles Taylor, kein amerikanischer Politiker kann sie schlussendlich von ihrem Ziel abhalten. Sie muss immer wieder gegen Ressentiments aus den eigenen Reihen (sie ist eine Siedlerstochter, eine Frau,...), aber auch von außerhalb kämpfen (ein ehemaliger amerikanischer Präsident lägt ihr Nahe, dass sie zur alt für eine Präsidentschaft sei und hält einen jungen Fußballstar für besser geeignet).
Es ist erstaunlich, wie sehr sich die USA in die Geschicke Liberias eingemischt haben, indem sie unfähige, korrupte Militärherrscher an der Macht hielten (ihnen unbegrenzt Kredite über Weltbank und IWF gaben), weil sie dachten auf diese Weise das Land stabil halten und vor kommunistischem Einfluss schützen zu können.

Ich kann dieses Buch nur empfehlen, es gibt interessante Einblicke in die Geschichte eines afrikanischen Landes und das Ausmaß amerikanischer und internationaler Einmischung.
Johnson Sirleaf schreibt zur Weltbank, bei der sie selbst lange Zeit arbeitete: „Allzu oft besuchten Bankenvertreter souveräne Staaten und sprachen mit Staatsoberhäuptern und Ministern, als belehrten sie Kinder darüber, was sie zu tun und zu lassen hätten.“

Natürlich ist Liberia eine Ausnahme, weil es Heimat vieler nach Afrika "zurück" verschiffter Sklaven wurde, die sich mit den verschiedenen einheimischen Volksgruppen arrangieren mussten. Daher waren und sind die Beziehungen mit den USA besonders eng.
Nichtsdestotrotz gibt es viele Parallelen mit anderen Ländern Subsahara-Afrikas.

Abgesehen davon ist Ellen Johnson Sirleaf einfach eine faszinierende, starke Frau und ihre Autobiographie ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend und fesselnd!


Kalte Glut: Roman
Kalte Glut: Roman
von Sidney Sheldon
  Taschenbuch

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen voraussehbar, zäh und voller Ungereimtheiten, 31. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Kalte Glut: Roman (Taschenbuch)
Tracy Whitney ist jung, wunderschön und intelligent. Sie arbeitet als Computeradministratorin in einer Bank in Philadelphia und ist mit dem wunderbaren Charles verlobt.

So weit, so gut. Doch dann passiert etwas schreckliches (Achtung: Spoilerwarnung!). Ihre Mutter wird von einem fiesen Mafiosi übers Ohr gehauen. Er kauft ihr die Werkstatt von Tracys verstorbenem Vater ab und häuft Stapelweise Rechnungen auf. Irgendwie muss dann Tracys Mutter für die ganzen Rechnungen aufkommen, was sie nicht kann, weswegen sie sich lieber umbringt. Tracy will sich rächen, schafft es nicht, wird übers Ohr gehauen und kommt ins Gefängnis (der Richter und ihr Anwalt sind auf der Seite der Mafia). Charles will nichts mehr von ihr wissen, als von der Geschichte hört.
Nachdem sie aus dem Gefängnis frei kommt, versucht sie es mit ehrlicher Arbeit, aber weil niemand eine ehemalige Strafgefangene haben will, ist sie gezwungen Verbrecherin zu werden. Danach folgen eine Diebesgeschichte nach der anderen. Alle sind detailreich erzählt und eine langweiliger als die andere. Vor allem ist unklar worauf das ganze hinaus laufen soll, bis einem am Ende klar wird, dass es auf gar nicht hinaus läuft. Tracy landet einen genialen Coup nach dem anderen, wobei sie ihre Opfer jedes Mal auf sehr raffinierte Weise ihrer Reichtümer entledigt und ständig Gefahr läuft entdeckt zu werden. Zwischendurch trifft Tracy immer wieder auf den attraktiven Jeff Stevens mit dem sie schließlich am Ende zusammen kommt (Überraschung).

Das Buch ist voraussehbar, langwierig und wimmelt von Ungereimtheiten.

Das ist meine bescheidene Meinung dazu. Für andere Leute mag dieses Buch durchaus gute Unterhaltung darstellen.


Das Schicksal ist ein mieser Verräter
Das Schicksal ist ein mieser Verräter
von John Green
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,90

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen süß, traurig, lustig, nachdenklich, 31. August 2013
Ich habe dieses Buch von meinem Vater geschenkt bekommen. Mein erster Gedanke war: Oh nein, ein Buch über Krebs, muss das sein? Wenn ich ein Buch lese, will ich in fremde Welten entführt werden, ich will träumen können und nicht irgendwelche belastende Geschichten hören (da könnte ich ja gleich die Nachrichten einschalten). Aber schon ab der ersten Seite war ich in den Bann des Buches gezogen. Die Charaktäre haben eine sehr erfrischend sarkastische Art mit ihrer Krankheit umzugehen und obwohl es ein Buch über Krebs ist, nimmt man Hazel, Augustus uns Isaac nicht als arme kranke Kinder, sondern als die besonderen Charaktäre wahr, die sie sind.
Die Tränen, die ich während des Lesens verlor, wurden durch die lustigen Stellen wett gemacht. Ohne Mitleid heischend oder moralisierend zu sein, zeigt einem "Das Schicksal ist ein mieser Verräter", wie dankbar man sein kann, wenn das eigene Schicksal ein nicht ganz so mieser Verräter ist, wie das von Hazel Grace.
Lesenswert!


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