Profil für Joerg Lange > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Joerg Lange
Top-Rezensenten Rang: 47.102
Hilfreiche Bewertungen: 122

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Joerg Lange "Joerg"
(REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1
pixel
Sony SEL2470Z Vario-Tessar T* FE 24-70 mm F4 ZA OSS, Kompaktes 35 mm Zoomobjektiv für scharfe Bilder für Sony E-Mount Kameras
Sony SEL2470Z Vario-Tessar T* FE 24-70 mm F4 ZA OSS, Kompaktes 35 mm Zoomobjektiv für scharfe Bilder für Sony E-Mount Kameras
Preis: EUR 999,00

25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Standardzoom für die A7(r), 31. März 2014
Ich habe mich ewig mit dem Kauf zurückgehalten weil das Netz nur so von negativen Bewertungen überquillt. Faktisch alle großen Review-Seiten haben es mehr oder weniger verrissen und sprechen nur von Mittelmaß - oder wahlweise gleich von einem kompletten Fehlgriff. Demgegenüber fand ich allerdings auch einige gute Reviews von "richtigen" Fotografen (das sind solche, die tatsächlich Bilder machen und nicht nur Charts auswerten oder Testbilder fotografieren).

Ich habe einerseits den Vergleich zur Kombo Nikon D600 + Tamron 24-70 F2.8 / Nikkor 28mm F1.8 und andererseits hatte ich auf meiner A7r seit längerem das solide Sony FE 35mm F2.8 in Verwendung.

In ängstlicher Erwartung bestellte ich nun das FE 24-70 F4 und nach einigen Testfotos und ausführlicher Begutachtung im Lightroom kann man es zu folgendem Fazit bringen:

Das FE 24-70 F4 ist sicherlich keine herausragende Optik, entsprechend der Größe liefert es aber sehr solide und angemessene Qualität. Einen großen Unterschied - sowohl zum Negativen als auch zum Positiven - zur D600 mit Tamron 24-70 F2.8 kann ich nicht erkennen. Klar fehlt es ein wenig an der ultrafeinen Auflösung des Sony FE 35mm F2.8 - aber wir reden hier auch über ein Zoom.
Die Ecken sind natürlich nicht so gut wie bei den Festbrennweiten - aber ganz ehrlich: ich hatte noch nie ein Zoom (auch höherpreisige Kategorien!) bei dem das viel besser gewesen wäre.
Und auch der vielzitierte Vergleich zum (stellaren) Canon 24-70 F2.8 II hinkt dann doch etwas; immerhin ist diese Optik doppelt so groß, doppelt so schwer und doppelt so teuer.
Das 24-70 F4 reiht sich in die Riege der höherwertigeren F4-Standardzooms ein - das wiederum bestätigt auch DXOMark, wenn man mal die Vergleichsfunktion nutzt. Für perfekte Ecken braucht es nun mal eine Festbrennweite.

Was stört mich an der Optik?

- Die Verzeichnung ist ein wenig heftig, lässt sich jedoch mit einem Klick im RAW-Konverter beseitigen (und im JPG wird sie bereits in der Kamera beseitigt). Ich vermute mal, Sony überträgt diesen Teil optischer Korrektur aus Größen- und Gewichtsgründen in die Software. Das ist nichts zum Jubeln, aber man kann damit leben.

- Bei 70mm könnte das Objektiv einen Tick schärfer sein

- die Ecken könnten bei 24mm Brennweite einen Hauch besser sein (zumindest abgeblendet)

- der Preis ist meiner Meinung nach zu hoch. Läge er in der 800-EUR-Kategorie, hätte das Objektiv deutlich weniger Schelte abgekriegt.

Was gefällt mir an der Optik?

- Verarbeitung und Haptik

- Geschwindigkeit des Autofokus (zusammen mit der A7r)

- Kontrast, Farbwiedergabe, Signatur

- Bokeh (entgegen einiger Testberichte richtig gut)

- es passt in der Größe gut zur A7, hebt allerdings den Vorteil des geringen Formfaktors teilweise wieder auf

Alles in allem werde ich das Objektiv vorerst behalten. Sollte Sony/Zeiss eine hervorragende Festbrennweite im Bereich 20-24mm oder ein sehr gutes Zoom 16-35 für FE herausbringen, würde ich wahrscheinlich erneut ins Grübeln kommen. Insgesamt erinnert mich die Kombo A7r + FE 24-70 F4 sehr an meine bewährte D600 + Tamron 24-70 F2.8 oder an die D800 + Nikon AF-S 24-85 - und dort regt sich ja auch keiner auf!

4 statt 5 Sternen gibt es, weil die Optik ein kleines und ein großes Problem hat: das kleine Problem ist die starke Verzeichnung, das große Problem ist der hohe Preis. 799 EUR wären perfekt und angemessen. Trotzdem ist das massive Bashing im Internet meiner Meinung nach unverdient.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 12, 2014 8:50 AM MEST


Nikon D 600: Das Buch zur Kamera
Nikon D 600: Das Buch zur Kamera
von Benno Hessler
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 32,00

18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekt, 28. Dezember 2012
Ich besitze die D600 jetzt schon seit September und hatte eigentlich so meine Zweifel, ob ich dieses Buch überhaupt noch benötige.

Ich kann nur sagen: es hat sich gelohnt. Ich finde das Buch in jeder Hinsicht perfekt. Es ist nicht zu lang und nicht zu kurz, sehr informativ und angenehm geschrieben.

Dabei trifft es genau meinen Geschmack: jeder Menüpunkt der Kamera wird kurz und präzise erläutert und der Autor hat immer einige persönliche Tipps dazu parat. Es gibt viele Beispielbilder, die den Sachverhalt verdeutlichen.

Generelle Dinge, wir richtiges Belichten, Fokussieren oder das Blitzsystem sind sehr schön erklärt und - was mir an diesem Buch besonders positiv auffällt!!! - aufs Wesentliche beschränkt und auf den Punkt gebracht. Darin scheint überhaupt das große Talent des Autors zu liegen. Alles wird kurz, knackig und konkret beleuchtet, wo sich andere in endlosem Palaver verlieren (und man am Ende auch nicht schlauer ist).

Also kurz gesagt, ich kann das Buch sehr empfehlen. Ich habe einige wertvolle Tipps daraus entnommen und bin dem Autor dankbar dafür.


Nikon D600 SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel, 8,1 cm (3,2 Zoll) Display, Full HD, Live View) nur Gehäuse schwarz
Nikon D600 SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel, 8,1 cm (3,2 Zoll) Display, Full HD, Live View) nur Gehäuse schwarz
Wird angeboten von DUKE FOTOGRAFÍA
Preis: EUR 1.463,59

79 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top-Kamera, 29. September 2012
Ich bin von der Canon 550D (APS-C) auf die D600 umgestiegen weil ich mein Hobby in Richtung Vollformat weiterentwickeln wollte. Die Lobeshymnen über den Nikon-Sensor und die im Vergleich zur kommenden Canon EOS 6D (bis auf GPS/WLAN) bessere Ausstattung haben mich dabei zum Umstieg auf Nikon bewogen.
Ich nutze die Kamera in Verbindung mit einem Tamron 24-70 2.8.

Die Kamera macht natürlich einen deutlich hochwertigeren Eindruck als die 550D und liegt besser in der Hand. Für jede Funktion gibt es eine eigene Taste / Taste-Rad-Kombi, sodass man schneller als mit der Canon arbeiten kann und sich nicht die Finger verrenken muss. Ein gewaltiger Unterschied, wenn man von der Einstiegsklasse kommt (eigentlich gehobene Einstiegsklasse). Ich hatte auch schon die Canon 60D / 7D zum testen dabei - die Nikon D600 gefällt mir haptisch am besten.

Bei den ersten Aufnahmen wenn (man vom APS-C kommt) natürlich erstmal ungewohnt: der geringere Schärfebereich. Aber insbesondere die ersten Portraits haben gleich absolut eingeschlagen. Fantastische Schärfe und Details, super gleichmäßige Belichtung (die Automatik tendiert zur leichten Überbelichtung), tolle und natürliche Farben - insbesondere die Farben gefallen mir viel besser als bei der Canon.
Der Sensor ist tatsächlich Spitze - die Bilder haben eine fantastische Dynamik - weder saufen die Tiefen ab noch verschwinden die Höhen im weiss. Entscheidet man sich für RAW (und freundet sich mit dem komischen Nikon-Utility an) stellt man fest, das in den dunklen Bereichen noch irrsinnig viel Detail steckt - der Unterschied zur Canon 550D ist hier wirklich immens.

Schließlich habe ich auch bei wenig Licht getestet - fantastisch! Ich nutze maximal ISO 1600 - bis dahin ist praktisch kein Rauschen erkennbar. Die Übergänge ins totale schwarz sind absolut stufenlos und schwarz ist dann auch wirklich schwarz... kein Grissel wie bei der 550D (die auch schon gut im Low Light war). Auch gerade bei langen dunklen Haaren ist irrsinnig viel Detail sichtbar.

Bei der 550D habe ich viel mit Video hantiert. Bei der Nikon fällt hier negativ auf, dass man die Blende im Lifeview nicht verstellen kann - um das zu tun muss man aus dem Lifeview raus und danach wieder rein. Man kann aber damit leben - meist entscheidet man sich ja vor dem Aufnehmen einer Szene für eine passende Blende. Darüberhinaus bietet die Nikon etwas mehr Dynamik und Details beim Video und performt sehr gut - hier ist der Unterschied aber nicht ganz so deutlich (die 550D / 7D / 5D sind hier spitzen Kameras - nach wie vor). Moire und Aliasing sind auch sichtbar, allerdings etwas dezenter als in der 550D.

Für mich als Umsteiger von der Canon 550D war es ein sehr großer Schritt nach vorn - in jeder Hinsicht. Für jemanden, der vielleicht von einer Kamera kommt, die "näher dran" ist, kann ich den Wow-Faktor nicht so einschätzen, aber selbst zur ähnlichen D7000 sollte der Sensor schon eine deutlich bessere Dynamik und Qualität bringen.

Wer gern Vollformat möchte und bereit ist, das Geld zu investieren, wird auf jeden Fall nicht enttäuscht werden. Ich gehe auch nicht mit der Entscheidung von Nikon mit, das Gerät als "Consumer" einzuordnen. Habe mich vor kurzem intensiv und länger mit der Canon 5D MK3 beschäftigt - Fokus auf der Bildqualität. Ich finde, die Nikon D600 ist hier bildtechnisch auf Augenhöhe oder besser und somit für jeden Profi eine sehr gute Wahl. Lieber die Nikon kaufen, im Vergleich zur Canon 1000 Euro sparen und dieses Geld in ein Objektiv investieren!
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 8, 2012 10:22 AM CET


Seite: 1