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Rezensionen verfasst von
Thilo Grimm "filmclassicjazz"
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Mozart: Klavierkonzerte 20, KV 466 & 25, KV.503
Mozart: Klavierkonzerte 20, KV 466 & 25, KV.503
Preis: EUR 17,99

18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Argerich und Abbado - Schwebender Mozart, 10. Februar 2014
Eine lange Beziehung verbindet diese beiden Künstler, wie auch DG nicht müde wird zu betonen, in dem sie das Beiheft mit etlichen Fotos der beiden aus jüngeren Jahren bebildert. Das beide sich nocheinmal zusammenfinden und zusammen Mozart einspielen sollten, könnte man leicht als Gipfeltreffen betrachten. Doch beide gehen mit einer Leichtigkeit und Freude an die Arbeit, das man tatsächlich bei geschlossenen Augen nicht den Eindruck hätte, als ob Ihnen der Zahn der Zeit allzuviel angehabt hätte.
Die Einspielung der beiden diametral entgegengesetzten Klavierkonzerte KV 503 in C-Dur und KV 466 in d-moll auszuwählen erscheint dabei genauso sinnig, um sie als Buchstützen der sogenannten sinfonischen Konzerte in Mozarts Klavierkonzerten zu wählen. Sinfonische, da hier das Orchester meist mit Trompeten und Pauken etwas größer besetzt wurde als zuvor in der Gattung üblich. Eine Interaktion zwischen Orchester und Solist ist zudem ein deutliches Charakteristikum und weist in Richtung Beethoven. Zuerst war ich etwas irritiert, dass hier das C-Dur Konzert auf der CD vorangestellt wird, nach zweimaligem Durchhören macht es durchaus Sinn. So warm und expansiv das Klangbild aus dem KKL-Luzern gewählt wurde, so frisch und voller Licht kommt das C-Dur Konzert daher. Argerich wählt als erste Kadenz eine von Gulda (ein Verweis auf eine frühere Aufnahme Abbados mit diesem Klavierkonzert und ebenjenem Pianisten sei hier erlaubt), die ihren Part hervorragend ausgestaltet. Grübeln und Philosophieren ist nicht ihres, sondern ein stetiges Entwickeln musikalischer Ideen, die wie einem natürlichen Fluss sich verbinden und bei den häufigen moll-dur Wechseln trotz eines klaren und beinahe staccato-artigen Spiels nicht außeinanderfallen. Großes Kompliment auch für das Andante, besser habe ich es von keinem anderen gehört. Insbesondere das leise ausklingen, bewegt einen immer wieder. Wunderbar ausgelassen wird das ganze mit dem Allegretto Satz beendet. Leider fällt hier wie im zweiten Konzert die Balance zu gunsten des Klaviers etwas negativ auf, da durch die vibratoarme Spielweise in den Streichern einige Details verloren gehen.

Es ist ein Genuß die beiden selten gespielten Beethoven Kadenzen im d-moll Konzert zu hören. Und hier wird ein nicht so gelungener Aspekt dieser Wiedergabe offenbar: die düstere Don Giovanni Atmosphäre will sich einfach nicht einstellen. Der warme Klang wird zurückgenommen und die Durchhörbarkeit, ein Zeichen Abbados Interpretationskunst, wird deutlich gesteigert. Zu häufig wird der musikalische Fluss, insbesondere im ersten Satz unterbrochen, um den sanften Dur Momenten Raum zu geben. Noch deutlicher wird dies natürlich im 2. Satz, der nicht nur beiläufig den Titel Romanze trägt. Auch hier kann Argerich wieder ihre ganze sensible Gestaltungskraft zeigen, ohne maniriert oder süßlich verkitscht zu werden. Aber auch der abschließende Satz kann leider keine ausreichende Dramatik oder gar Dämonie entwickeln, wie es in vergleichbaren Konkurrenzaufnahmen möglich ist. Dafür ist es immer wieder eine Wohltat, die Holzbläser im Dialog mit Argerich zu hören, gleichsam mit der Tendenz zur Verharmlosung des Ausdrucks. Auch hier wirkt die Beethoven Kadenz, durch ihre Dramatik wie ein Fremdkörper, die subtile Verzweiflung deutlich unterstreichend, wenn der Rest des Satzes durch Argerich, Abbado und das Orchestra Mozart so betulich musiziert wird.
Als letzter Beweis einer musikalischen Freundschaft oder für Freunde von Abbado und Argerich ist dies CD unverzichtbar. Im Falle des KV503 werden auch andere daran gefallen finden. Als ganzes hätte man sich jedoch für das d-moll Konzert jedoch etwas mehr Zukunft (Beethoven) und weniger Vergangenheit (Haydn) gewünscht.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 10, 2014 7:48 PM CET


Symphonien 1 - 8
Symphonien 1 - 8
Preis: EUR 22,98

12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schubert Sinfonien BRSO Maazel, 20. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Symphonien 1 - 8 (Audio CD)
Zyklische Einspielungen der Sinfonien Schuberts sind selten zu finden. Zumeist finden nur die "Unvollendete" und die Große C-Dur Beachtung. Dabei sind die frühen Sinfonien Schuberts keineswegs nur belanglose Jugendwerke, bilden sie doch Einflüsse auf Berlioz, Bruckner und Dvorak. Liszt, der großen Anteil an der posthumen Würdigung des Werkes Schuberts besitzt, beschrieb ihn als den "poetischsten Musiker, der je gelebt hat."
Diese Schnittstelle unterschiedlicher Stile ist es auch, die in diesen Live-Aufnahmen aus dem Münchner Herkulessaal als zentrales Schlüsselelement von Maazel herausgearbeitet wird. Die Akustik des Saals bildet einen warmen, angenehmen resonanten Klang, bei dem das Orchester anscheinend kammermusikalische Größe hat, nur um in den dramatischeren Passagen sich in voller Pracht zu zeigen. Insbesondere die Holzbläserstimmen erhalten in den Menuettos der ersten fünf Sinfonien so gut hörbare Präsenz und zeigen die Freude welche die Musiker bei der Aufführung gehabt haben müssen. Eine entspannte Heiterkeit, die in historisch informierten Einspielungen häufig einer Hetzjagd geopfert wird. Gekrönt wird dies in den letzten beiden Sinfonien, wo die tatsächliche Dramatik der Werke nochmals unterstrichen wird, ohne die innere Durchhörbarkeit zu verlieren. Im Vergleich zur Aufnahme von Günter Wand und den Berliner Philharmonikern sieht man hier, merkt man die Fähigkeiten Maazels durch subtile Ritardandos größtmögliche Wirkung zu erzielen. Häufig wird ihm Routiniertheit oder Leblosigkeit im Umgang mit Musik in der Wirkung seiner Studioaufnahmen nachgesagt. Diese Live-Dokumente widerlegen diese Annahme dank eines glänzend disponierten Sinfonieorchesters des Bayerischen Rundfunks aufs wunderbarste. Sehr empfehlenswert auch für Einsteiger.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 21, 2013 12:18 PM CET


Sacred Music Edition
Sacred Music Edition
Preis: EUR 29,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Harnoncourts Bach, Mozart, Haydn und Händel, 3. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sacred Music Edition (Audio CD)
Preisgünstige Zusammenstellung einiger der wichtigsten "späten" Aufnahmen geistlicher Werke von Harnoncourt bei Harmonia Mundi. Etliche erfahren durch die altersmildere und erfahrenere Herangehensweise leichter zugänglichere Interpretationen. So scheint sein Mozart Requiem nun beinahe weihevoll, wenn auch immer noch sehr transparent musiziert, ohne falsche Sentimentalität. Haydns Schöpfung besticht durch Gerhaher und Röschmann als bestechende Protagonisten in einer spannenden Deutung. Besonders hervorheben muss man ebenso Christiane Schäfer, die im Weihnachtsoratorium bei wunderbarer Stimme ist und ihren berühmten Vorgängerinnen wie Gundula Janowitz auf Vergleichsaufnahmen in nichts nachsteht.


Erben des Imperiums - Teil 4: Die Schlacht um Sluis Van
Erben des Imperiums - Teil 4: Die Schlacht um Sluis Van
Preis: EUR 4,99

5.0 von 5 Sternen Actionreiches Finale, 3. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Endlich endet mit dem vierten Hörspiel aus Oliver Dörings Feder nach Timothy Zahns beliebtem ersten Roman der "Thrawn"-Trilogie das Warten vieler Fans. Dabei werden die offenen Handlungsfäden des letzten Teils routiniert aufgegriffen und gegen Ende in immer höher werdenden Tempo zuende gebracht. Das Sounddesign, die liebgewonnenen Sprecher und John Williams effektvolle Musik lassen erneut einen Film vor unserem inneren Auge entstehen. Die letzten zwanzig Minuten beherrschen Action und Gefechte das Geschehen, was ebenso verblüffend den Filmen ähnelt. Soweit ich es beurteilen kann, sind kaum Änderungen im Vergleich zur Romanvorlage zu verzeichnen und so beginnt ein erneutes Warten auf die zweite Quadrilogie an Hörspielen:)


Mass Effect 3 - [PlayStation 3]
Mass Effect 3 - [PlayStation 3]
Wird angeboten von brandsseller
Preis: EUR 17,99

23 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Toller Hybrid mit technischen Mängeln, 8. März 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 - [PlayStation 3] (Videospiel)
Direkt zu Anfang muß ich voranschicken, daß ich keines der anderen Spiele der ME-Reihe bisher gespielt habe. Daher erfahre ich während des Spielverlaufs sukkzessive mehr und mehr über die Backstories der ersten beiden Teile. Das ist alles wirklich gut durchdacht mit einer epischen Geschichte in einem faszinierenden Universum. Auch das voice-acting sehr überzeugend und tut zusammen mit dem großartigen Sounddesign ein übriges um alles es sehr atmosphärisch werden zu lassen. Man wird als Spieler in das Geschehen hineingezogen und beginnt schnell sich mit den Charakteren und ihren Konflikten untereinander zu identifizieren. Die Steuerung, Waffenmenüs etc. sind recht intuitiv, jedoch muß man sagen, daß die Balance zwischen Rollenspiel-Elementen und Shooter a lá Killzone 3 nicht gänzlich geglückt ist. Technisch ist die Unreal 3 Engine nicht mehr ganz zeitgemäß, was insbesondere in den Gesichtsanimationen auffällt. Auch verschwinden getötete Gegner wie von Geisterhand nach wenigen Sekunden, um die Performance des Systems nicht allzu sehr an seine Grenzen zu führen. Teilweise gibt es große Schauwerte in Szenen, die und das ist leider ein großes Manko, allzu oft zu Lasten der framerate gehen. Da das Spiel ohne Installation auskommt, werden während Cutscenes oder Dialogsequenzen Inhalte von der Blu-Ray geladen. Das geschieht jedoch nicht "unsichtbar" im Hintergrund, wie man es vielleicht erwarten würde, sondern wird leider häufig mit extremen Rucklern in der grafischen Darstellung begleitet. Diese Momente reißen einen immer aus dem Geschehen heraus und sind ein kleiner Wehrmutstropfen an einem ansonsten fesselnden Spiel.
Kommentar Kommentare (17) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 9, 2012 9:04 AM CET


Icon: Alexis Weissenberg
Icon: Alexis Weissenberg
Preis: EUR 23,99

17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer genau war Alexis Weissenberg?, 13. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Icon: Alexis Weissenberg (Audio CD)
Diese Veröffentlichung einer Vielzahl von Aufnahmen, die Alexis Weissenberg für die EMI während einer lange Schaffensphase machte, kommen nun in einer Box in der ICON Reihe erneut auf den Markt. Die meisten Aufnahmen liegen nicht in neuen Remasterings vor, was Vor- wie Nachteile mit sich bringt. Weissenberg war stets darum bemüht den Klavierklang präsenter zu halten, und dieses in seinen Aufnahmen zu dokumentieren. Deswegen sind etliche vom Klangcharakter zwar Stereo, klingen jedoch wenig räumlich, da das Klavier in einem engen Feld aufgenommen wurde. So läßt sich bei den Bach-Aufnahmen jede kleinste Nuance seines Spiels verfolgen. Leider sind die Beethoven Konzerte unter Karajan, ebenfalls bei EMI entstanden, nicht Teil dieser Zusammenstellung. Dafür sind jedoch einige lange nicht mehr erhältliche Einspielungen, wie zum Beispiel die "live"-Aufnahme des 1. Klavierkonzertes von Johannes Brahms mit Giulini, oder das 3. Klavierkonzert von Sergej Rachmaninov unter Bernstein enthalten, die ob ihrer im ersteren Fall ernsthaften und zweiteren lyrisch-sanglichen Qualitäten durchaus Ausnahmestatus haben. Einige der Soloaufnahmen wie zum Beispiel Schumanns Kinderszenen überraschen sogar durch die Einfachheit in der Gestaltung, dringen sie doch auf eine frische und poetische Art in den Kern des Wesens vor. Natürlich und das muß ausdrücklich erwähnt werden, werden Notationen mehr als "Empfehlungen" verstanden und schlußendlich einem "Interpretieren" ganz im Sinne eines Horowitz, dem jeweiligen Geist des Werkes angepasst. Ein heutzutage vielleicht unpopulärer Ansatz, nicht destotrotz eröffnet es einem neue Sichtweisen auf Werke wie das selten eingespielte "Album der Jugend" von Robert Schumann oder auch eine sehr gelungene Aufnahme des Ravel Konzerts in G-Dur, welche sich hinter Michelangelis berühmter Aufnahme an Atmosphäre nicht zu verstecken braucht. Zu diesem Preis ist es jetzt gerade eine willkommene Möglichkeit, den erst vor wenigen Wochen verstorbenen Alexis Weissenberg kennenzulernen und vielleicht eine willkommene Abwechslung die sehr subjektiven Ausdeutungen vieler Standardwerke wie den "Bildern einer Ausstellung" zu den jungen Klavierstars heutiger Zeit zu hören. Vielleicht läßt sich dann die eingangs erwähnte Fragestellung beantworten und den kontrovers diskutierten Weissenberg einordnen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 22, 2012 1:00 AM MEST


Nochmal, nur anders
Nochmal, nur anders
Preis: EUR 8,97

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unfaßbar..., 2. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Nochmal, nur anders (Audio CD)
... sie kann es einfach nicht lassen. Heillos quäkend und von schlechter Aufnahmequalität begleitet, schiebt sie ihre talentlose Fistelstimme von Lied zu Lied. Wer "es" kauft ist, muß sich ernsthaft fragen: sind mir die Minuten nicht zu schade, in denen sie meinen Hörsinn belastet?


Brahms: Klavierkonzert Nr. 1
Brahms: Klavierkonzert Nr. 1
Preis: EUR 8,49

5 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Balance..., 1. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Brahms: Klavierkonzert Nr. 1 (MP3-Download)
Mit großen Vorschußlorbeeren versehenes, aber leider interpretatorisch nicht geglücktes Unterfangen, zwei herausragende Musikerpersönlichkeiten unterschiedlicher Generationen zusammen zu bringen. Die Staatskapelle unter ihrem neuen Musikalischen Leiter musiziert undifferenziert, während Pollini weit unter seinen früheren Aufnahmen zurück bleibt, da fehlende, essentielle Lyrik und gelegentliche, technische Unsicherheiten das Gesamtbild trüben. Es gibt zuviele Aufnahmen, wo Klavier und Orchesterpart besser aufeinander eingehen und souveräner zum Kern des Werkes vordringen. Zimermann mit Rattle, Brendel mit Abbado oder auch Barenboim mit Klemperer, um nur einige zu nennen. Zum Vergleich gibt es auch von Pollini eine Aufnahme aus den späten 90er Jahren unter Abbado, die umso deutlicher macht, wie Überflüssig diese Neueinspielung ist.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 8, 2011 12:35 AM CET


Die Balette
Die Balette
Preis: EUR 19,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Essentieller Tschaikowsky, 24. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Balette (Audio CD)
André Previn, der seine Wurzeln im Jazz hat und auch ein paar Soundtracks komponierte, nahm diese drei berühmten Ballet-Partituren zwischen 1974 und 1976 mit dem London Symphony Orchestra auf. Sie zählen mit denen von Richard Bonynge und dem Royal Philharmonic Orchestra eingespielten, zu den Standardeinspielungen dieses Repertoires. Im Gegensatz zu Bonynges Aufnahmen setzt Previn auf eine dramatischere Inszenierung, die den Tanzcharakter der Musik bewußt ein ums andere Mal ausblendet. Im Sinne eines abstrakten Dramas, welches Schwerpunkte in den Charakteren und Atmosphäre setzt macht dies auch absolute nachvollziehbar Sinn. Klanglich ist das vorliegende Remastering eine Offenbarung, so natürlich breitet sich das Panorama des Orchesters vor einem aus. Insbesondere die sensibel agierenden Holzbläser sind hier hervorzuheben, die sehr natürlich ins Orchester eingepasst sind und auch bei Tuttis nicht untergehen. Zu jederzeit merkt man die Aufmerksamkeit für Akzente oder kleine Betonungen, die Details zuteil wird, die andernfalls untergehen. Für diesen Preis sind drei komplette Ballette in dieser Qualität also zusammenfassend ein wirkliches Schnäppchen. Leider gibt es jedoch auch einen kleinen Wehmutstropfen. Verpackung und das komplette Booklet ist in Französisch gehalten, so daß man sich eventuell Informationen zur Entstehung der Werke anderweitig besorgen muß.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 24, 2011 2:19 AM CET


Jetzt singt sie auch noch!
Jetzt singt sie auch noch!
Wird angeboten von CD Titan
Preis: EUR 16,00

11 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen 0 von 5 Sternen, 16. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Jetzt singt sie auch noch! (Audio CD)
Was genau war nochmal das Talent dieser Frau denkt man sich, besonders wenn man den unlustigen Amazon-Video-Verkaufsmotivationsclip ansieht. Wenn man dann die schon sichtbar alternde Möchtegern-Comeditresse ausblendet und ihren bemühten, stimmlich flauen Witzchen-Texten lauscht so verstärkt sich die Enttäuschung und man muß feststellen: sie ist tatsächlich zu schlecht für München und zu dumm für Berlin. Oder war es zu mittelmäßig für Schwerin und zu blaß für Bitterfeld?


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