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Rezensionen verfasst von
Tine Lesemomente

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Laufschuhe, 20. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diese Schuhe sind sehr bequem und auch etwas für breitere Füße. Sie sind gut gedämpft und atmungsaktiv. Für meinen Fuß sind sie perfekt. Ich nutze die Schuhe sowohl zum Joggen, als auch zum Walken.


Das Labyrinth erwacht
Das Labyrinth erwacht
von Rainer Wekwerth
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein absolutes Muss für jeden, der spannende, mitreißende und klug konzipierte Jugendbücher mag, 11. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Labyrinth erwacht (Gebundene Ausgabe)
Als Jenna aufwacht, befindet sie sich mitten in einer kargen Steppenlandschaft. Wie sie dorthin gekommen ist, weiß sie nicht. Und auch an ihren Namen kann sie sich nicht sofort erinnern. Doch sie ist nicht allein. Insgesamt sieben Jugendliche finden in der Steppe zueinander. Und für alle gilt die gleiche Botschaft:

„Du musst diese und alle anderen Welten durchlaufen, wenn du heimkehren willst. Viele Prüfungen warten auf dich, aber du wirst nicht allein sein. […] In jeder dieser Welten gibt es Tore, Portale, die euch in die nächste bringen, am Ende des Weges liegt die Freiheit. Derjenige von euch, der alle Welten durchlaufen hat, gewinnt den Preis des Lebens.“ (S. 57/58)

Und damit nicht genug: Schon direkt in der ersten Welt gibt es nur sechs Portale, aber sieben Jugendliche, doch nur gemeinsam erreichen sie das Ziel!

Das Szenario, das Wekwerth durch die Rahmenbedingungen geschaffen hat, ist schon an sich unheimlich spannend und einnehmend. Was würde man selber tun, wenn klar ist, dass in jeder Welt eine Person zurückbleiben muss? Würde man sich für die Gruppe opfern? Würde man anderen helfen? Würde man versuchen, eine faire Lösung zu finden? Oder würde man sogar versuchen, andere am Erreichen der Portale zu hindern?

So verschieden wie diese Möglichkeiten sind, so verschieden sind auch die sieben Jugendliche, die sich in der gleißenden Hitze, gejagt von unbekannten Wesen, auf den Weg durch die Steppe machen.

„Er rannte so schnell er konnte. In seinem Rücken ertönte aufgeregtes Rufen, langgezogenes heiseres Heulen, das sich in seinem Kopf festzusetzen schien und dem bald andere Schreie antworteten. […] Die unmenschlichen Laute dröhnten in seinen Ohren. Er erhöhte das Tempo.“ (S. 20)

Einige eignen sich zum Anführer, andere sind eher Mitläufer. Manche bringen die Gruppe voran, manche behindern sie. Die einen helfen sich gegenseitig, die anderen haben nur ihr eigenes Ziel vor Augen. Und durch eben diese Unterschiede wird das Buch unheimlich interessant, denn die Handlung ist sowieso schon schwer vorhersehbar. Und wegen der verschiedenen Eigenschaften und der nicht immer leicht zu durchschauenden Charaktere ist der Ausgang noch ungewisser.

Hinzu kommt, dass Jenna und die anderen wenig über ihre eigene Vergangenheit wissen. Kurze Gedankenblitze lassen den Leser einiges erahnen, trotzdem bleibt dadurch nicht nur das Hier und Jetzt im Labyrinth, sondern auch das Vergangene jedes Einzelnen sehr geheimnisvoll.

Mit „Das Labyrinth erwacht“ hat Rainer Wekwerth den Auftakt zu einer neuen Trilogie geschrieben, der auf ganzer Linie überzeugt. Mitreißend, fesselnd und interessant sind nur einige Adjektive, die mir direkt einfallen. Durch das Dilemma, dass es immer ein Portal weniger als Jugendliche gibt, wird eine unheimliche Spannung aufgebaut. Ich vergebe begeisterte 9 von 10 Sternen und eine klare Leseempfehlung und kann es kaum erwarten, im Sommer 2013 „Das Labyrinth jagt dich“ zu lesen.


Vilja und das Räuberfest: Roman (Viljas Abenteuer mit den Räubern, Band 2)
Vilja und das Räuberfest: Roman (Viljas Abenteuer mit den Räubern, Band 2)
von Siri Kolu
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 12,99

4.0 von 5 Sternen Die Räuberabenteuer gehen weiter..., 9. März 2013
Ich klappe das Buch auf, sehe die schönen Kapitelillustrationen und die Überschriften mit ihren kurzen Beschreibungen des Inhalts, lese den ersten Satz und befinde mich direkt wieder an Viljas Seite – bereit für ein neues Abenteuer mit den Räuberbergs.

Und zunächst ist auch alles wie im letzten Jahr: Vilja und die Räuberbergs überfallen als gekonnte Straßenräuber mit ausgetüftelten Manövern die verschiedensten Autos, genießen abends das Beisammensein, essen jede Menge Eis und Süßigkeiten. Doch sind nicht mehr alle so fröhlich wie gewohnt: Kalle macht sich Sorgen um sein Schulleben, Hele verbirgt irgendein Geheimnis und auch Hilda ist irgendwie verändert.

Dieses Buch ist in meinen Augen tatsächlich nicht mehr ganz so unbeschwert wie sein Vorgänger. Natürlich sind die Geschichten immer noch lustig, die Abenteuer nach wie vor riskant und doch immer gut endend, aber ich bin nicht mehr ganz so federleicht über die Seiten geflogen wie im vergangenen Teil. Leider kann ich sehr schwer greifen, was dieses Gefühl ausgelöst hat.

Einen Kritikpunkt kann ich aber dennoch benennen: Der Schluss war mir einfach etwas zu übertrieben und unglaubwürdig. Ja, ich weiß. Bei einem Kinderbuch, in dem die ungewöhnlichsten und merkwürdigsten Dinge passieren, ist es komisch davon zu sprechen, dass etwas unglaubwürdig und übertrieben ist, aber so habe ich es nun mal empfunden.

Insgesamt war es aber mal wieder eine sehr schöne Zeit mit den Räuberbergs. Insbesondere Gold-Piet und Kalle habe ich noch etwas mehr in mein Herz geschlossen. Ich habe mit jedem einzelnen bei den Wettkämpfen beim großen Sommerfest mitgefiebert, habe ein „Eisbecher nach Art der harten Kerle“ gegessen und bin in unglaublicher Geschwindigkeit mit dem Räuberbus und Hele am Steuer über die sandigen Straßen Finnlands gebrettert.

„Vilja und das Räuberfest“ erzählt mit viel Charme und liebenswerten Details das nächste Abenteuer von Vilja und den Räuberbergs. Obwohl ich wirklich jede einzelne Seite total genossen habe und mir auch sofort den dritten Band, so es denn einen geben wird, kaufen würde, reicht dieser Teil nicht ganz an „Vilja und die Räuber“ heran. Insgesamt vergebe ich aber dennoch lakritzige, süßigkeitenverschmierte 4 von 5 Sternen.


Munkel Trogg: Der kleinste Riese der Welt
Munkel Trogg: Der kleinste Riese der Welt
von Janet Foxley
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 12,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auch der kleinste Riese der Welt kann ein ganz großer Held werden, 21. Februar 2013
Munkel mag zwar klein sein, aber er ist mutig und tapfer, hat das Herz am rechten Fleck und sieht, abgesehen von der Größe, gar nicht mal schlecht aus:

„Er hatte eine wunderschone graue, mit haarigen Warzen übersätete Haut, buschige Brauen sowie die fleischige Nase von Pa und die Glupschaugen und schiefen Zähne von Ma.“ (S. 11)

Anfangs ist er trotzdem für alle nur der kleinste Riese der Welt, der Knirps eben. Sein Bruder hat riesigen Spaß daran, ihn kopfüber hin und her zu schaukeln, seine Mitschüler schikanieren ihn und auch sein Vater nimmt ihn nicht für voll.

Doch dann überschlagen sich die Ereignisse: Munkel macht sich heimlich auf den Weg zur nächsten Kleinlingsstadt, sein Bruder Raubauz verliert einen Drachen, das Königreich scheint in Gefahr und plötzlich bekommt Munkel die Chance zu zeigen, was alles in ihm steckt.

Helden müssen nicht immer groß sein! Das wird den kindlichen und auch den erwachsenen Lesern sicherlich schnell klar. Voller Humor, mit einem Augenzwinkern hier und da und ganz viel Gefühl erzählt Janet Foxley die Geschichte von Munkel, dem Drachen Snarg und dem Kleinlingsmädchen Emily.

Die eingestreuten kleinen Ekligkeiten wie einem Schwall von Drachenpipi oder einem Kuchen aus Würmern, Nacktschnecken und Fliegenpilzen bringen die kleinsten Leser sicherlich zum Kichern. Mich ließen Abschnitte wie dieser hier schmunzeln:

„Eine Frau, dachte er, denn obwohl auch sie knöchellange Hosen trug, hatte sie so was wie einen Busen. […] Ja, es musste ein Busen sein. Aber der war an einer komischen hohen Stelle und stak nach vorn heraus, statt schön auf dem Bauch zu liegen wie Mas.“ (S. 78)

Am Ende zeigt sich: Munkel ist nicht nur aufgrund seiner geringen Größe etwas ganz besonderes, sondern vor allem auch wegen seines guten Herzens und seiner klugen Ideen. „Munkel Trogg“ ist ein niedliches Kinderbuch mit Humor und einer wahren Heldengeschichte. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung und vergebe riesige 7 von 10 Sternen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 1, 2013 8:14 PM MEST


Serafina - Das Königreich der Drachen: Band 1 (Hartmann, Rachel: Serafina, Band 1)
Serafina - Das Königreich der Drachen: Band 1 (Hartmann, Rachel: Serafina, Band 1)
von Rachel Hartman
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Neue Ideen, Drachen in menschlicher Gestalt: interessante Jugendfantasy, 19. Februar 2013
Serafina ist anders, das wird schnell klar. Ihr Vater möchte sie möglichst versteckt halten, damit niemand ihr Geheimnis errät. Ihre Mutter ist bei ihrer Geburt gestorben und erst nach und nach erfährt Serafina mehr über das Leben ihrer Mutter und die Liebe zwischen ihren Eltern – und damit auch über sich selbst.
In der Welt, in der Serafina lebt, herrscht Friede – wenn auch ein sehr wackeliger. Seit vierzig Jahren gibt es einen Friedensvertrag zwischen Menschen und Drachen. Letztere haben die Auflage, nur noch in ihrer menschlichen Gestalt zu erscheinen. Doch eben dieser Friede scheint in Gefahr zu sein und ausgerechnet die schüchterne Serafina scheint die einzige zu sein, die diesen noch retten kann…

„Huch, was ist denn das für ein Buch“, habe ich nach den ersten dreißig Seiten gedacht. Die Vorstellung, dass ein Buch von Drachen handelt, diese sich aber in eine menschliche Gestalt verwandeln können und nur durch ihren Geruch (der aber nur von Drachen wahrgenommen werden kann) und ihr silbriges Blut von Menschen unterschieden werden können, erschien mir anfangs wirklich merkwürdig.

Doch dann hat mich die Geschichte um Serafina Seite für Seite gefangen genommen. Serafina selber ist eine überaus sympathische Hauptperson, schüchtern und zurückgezogen lebt sie als Musikmamsell am königlichen Hof, immer darauf bedacht, ihr Geheimnis nicht preis zu geben. Doch als sich kurz vor der Jahrfeier des Friedensvertrags die Lage zwischen Drachen und Menschen zuspitzt, ist sie gezwungen, mehr und mehr in den Vordergrund zu treten.

Trotzdem fehlten mir, ehrlich gesagt, die Drachen ein bisschen. Denn das tolle und spannende an ihnen ist nun mal, dass sie aussehen wie Drachen und sich eben auch so verhalten. Rachel Hartman erzählte in einem Interview, dass die Drachen in ihrem Buch Menschenform annehmen können, weil sie vor einigen Jahren eine Graphic Novel geschrieben hatte, die in der gleichen Welt spielt, und sie feststellen musste, dass sie zwar Drachen als Charaktere geplant hatte, diese allerdings nicht so gut zeichnen konnte.

Doch sieht man davon einmal ab und betrachtet den Konflikt einfach als Widerstreit zwischen zwei verschiedenen Rassen, so ist es ein wirklich interessantes und spannendes Jugendbuch mit einer schönen Moral am Ende. Natürlich darf auch hier eine kleine Liebesgeschichte nicht fehlen, die allerdings ganz unaufdringlich am Rande geschieht und auch einen sehr schönen Verlauf nimmt, wie ich finde.

Dies ist der erste Band, der allerdings in sich auch als abgeschlossen gelten könnte. Trotzdem kann ich mir schon vorstellen, in welche Richtung sich die Geschichte weiter entwickeln könnte und ich muss sagen: Ich freu mich darauf! „Serafina – Das Königreich der Drachen“ ist ein unterhaltsames Jugendfantasybuch, das mich mit neuartigen Ideen begeistern konnte. Einzig und allein die Tatsache, dass die Drachen im Buch so „undrachig“ sind, eben weil sie in Menschengestalt auftreten, hat mich etwas enttäuscht.


Schattengrund: Thriller (Jugendbücher, Band 2)
Schattengrund: Thriller (Jugendbücher, Band 2)
von Elisabeth Herrmann
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein nettes Buch für jugendliche Thrillereinsteiger, 19. Februar 2013
Kurz vor ihrem achtzehnten Geburtstag soll Nicola das alte Haus „Schattengrund“ von ihrer verstorbenen Großtante erben. An diese Erbschaft sind allerdings merkwürdige Bedingungen geknüpft. So soll sie beispielsweise mit einem alten Besen kehren und einen kleinen Stein wieder an seinen Ursprungsort zurückbringen. Was wollte ihre Tante ihr damit sagen? Warum wollen ihre Eltern, dass sie das Erbe ausschlägt? Und warum kann Nicola sich nur noch bruchstückhaft an die Zeit damals mit ihrer Tante erinnern?
Auf der Suche nach Antworten reist Nicola in das kleine Dorf im Harz, wo das Haus ihrer Großtante steht, und damit viel weiter in ihre eigene Vergangenheit, als ihr lieb ist….

„Drei Rätsel sind an Schattengrund gebunden. Die musst du lösen, Nicki, und erst dann gehört es Dir. Das Erste: Nutze den Besen. Das Zweite: Finde den Turm und das Schwert. Das Dritte: Bring den Stein dorthin zurück, wohin er gehört. Dann gehört Schattengrund Dir.“ (S. 19)

Der Inhalt klingt mysteriös und rätselhaft, der Prolog ist genial geschrieben. „Schattengrund“ ist der zweite Jugendthriller der bekannten Krimiautorin Elisabeth Herrmann.

Meiner Meinung nach hat Herrmann ein wirklich unterhaltsames und auch spannendes Jugendbuch geschrieben. Ab und an ist der Schreibstil zwar etwas platt, aber im Großen und Ganzen versteht die Autorin sich darauf, mit wenigen Worten eine packende und unheimliche Atmosphäre zu erschaffen.

Der Thrilleranteil an „Schattengrund“ gefällt mir allerdings – insbesondere zum Schluss hin – weniger gut. Die Handlung wirkt meiner Meinung nach an vielen Stellen zu konstruiert. Die Autorin versucht, falsche Fährten zu legen, die ich sehr schnell als falsche Fährten identifizieren konnte. Schade!

Es ist nicht so, dass ich „Schattengrund“ ungern gelesen habe. Insbesondere die letzten hundert Seiten habe ich sogar regelrecht verschlungen, weil ich dann doch sehr gespannt auf die Auflösung war. Allerdings wird vor allem die Thrillerleserin in mir nicht ausreichend befriedigt. Vieles habe ich einfach zu schnell durchschaut und die versuchte Irreführung war einfach zu plump.


Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit: Band 2 (Roth, Veronica: Die Bestimmung (Trilogie), Band 2)
Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit: Band 2 (Roth, Veronica: Die Bestimmung (Trilogie), Band 2)
von Veronica Roth
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,99

4.0 von 5 Sternen Guter zweiter Teil, der nicht ganz an den Vorgänger herankommt, 19. Februar 2013
"Die Bestimmung" war eines meiner absoluten Highlights in diesem Jahr: mitreißend und spannend von Anfang bis zum Ende, eine neuartige Idee in der Dystopienvielfalt. Umso höher waren meine Erwartungen an den Nachfolger.

Vielleicht waren meine Erwartungen etwas zu hoch, das macht es dem Buch auch nicht unbedingt leicht.

Kaum kam das "Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit" bei mir an, wollte ich es sofort lesen. Doch nach fast einem Jahr zwischen den beiden Bänden, hatte ich schon sehr viel vergessen. Da es kaum mal einen Rückblick gab, habe ich die ersten Seiten eher etwas verwirrt gelesen und das Buch dann erst ein Mal beiseite gelegt. Das scheint wohl mehreren so gegangen zu sein, zumindest gibt die Autorin selber auf ihrer Homepage eine kurze Zusammenfassung der Geschehnisse im ersten Band und eine Auflistung der wichtigsten Person.

Danach fiel mir der Wiedereinstieg ziemlich leicht und ich war gespannt, wie es in der Welt von Tris und Tobias weitergehen würde. Doch ich muss sagen: Es geht gar nicht so viel weiter. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte - sowohl von der Handlung an sich als auch vom Schreibstil her - streckenweise etwas dahinplätscherte. Die Atemlosigkeit, die ich beim Lesen des ersten Teils durchgehend hatte, stellte sich hier nicht wieder ein.

Es soll mich niemand falsch verstehen: Hätte ich "Die Bestimmung" nicht schon gelesen und hätte entsprechend hohe Erwartungen, hätte ich dieses Buch vielleicht uneingeschränkt super gefunden. So finde ich es immer noch gut, habe aber ein paar Kritikpunkte und bin eben nicht so restlos begeistert wie vom ersten Teil.

Nach einem etwas schwierigen Einstieg entwickelt sich der zweite Teil dieser Reihe zu einem soliden Mittelband dieser Trilogie. Mir persönlich fehlte der absolute Höhepunkt in der Handung. Außerdem wäre ich gerne etwas mehr in der Geschichte vorangeschritten. Nichtsdestotrotz habe ich das Buch gerne gelesen. Ich freue mich auf den Abschluss dieser Reihe und vergebe gute 7 von 10 Sternen.


Kyria & Reb - Die Rückkehr
Kyria & Reb - Die Rückkehr
von Andrea Schacht
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,99

4.0 von 5 Sternen Besser als Band 2; spannend, bildhaft und witzig geschrieben, 12. Februar 2013
Das Problem mit mehrbändigen Geschichten ist oft, dass zwischen dem Lesen der einzelnen Teile viel Zeit liegt und man als Leser das bisher Geschehene vergisst. Davor hatte ich auch bei diesem zweiten Teil ein bisschen Angst.

Doch Frau Schacht beugt dem vor, indem sie der Geschichte zwei wirklich kurze Kapitel voranstellt, in denen sie knapp noch einmal die Welt von NuYu erklärt und zusammenfasst, was bisher geschah. Manche mögen dies stilistisch nicht so gelungen finden, mir persönlich hat es sehr geholfen. Und wer den ersten Teil gerade erst gelesen hat, kann einfach die wenigen Seiten überblättern.

Und so war ich wieder mitten drin in der Geschichte um Kyria und Reb, die zunächst jeder für sich agieren. Kyria kehrt nach La Capitale zurück und versucht dort, ihre Mutter von den Sabotageakten und dem Verdacht, dass ihr Vater ermordet wurde, zu überzeugen. Reb wendet sich von seiner Vergangenheit – und damit auch von Kyria – ab und strebt danach, wie sein Vater ein erfolgreicher Wagenlenker zu werden. Doch ganz kann er Kyria auch nicht vergessen.

„In der Nacht hatte er von ihr geträumt, hatte ihr Lachen gehört und ihren warmen, weichen Körper an seiner Seite gespürt. Er vermisste sie so sehr.
Sie störte ihn entsetzlich.“ (S. 46)

Ich mag an der Geschichte, dass es eben nicht nur Kyria und Reb gemeinsam gibt, sondern dass auch beide selbstständig handeln und aktiv werden. So bekommt der Leser nicht nur eine Liebesgeschichte serviert, sondern sucht gemeinsam mit Kyria nach Antworten und versucht, eine noch nicht greifbare Verschwörung aufzudecken.

Andrea Schacht kann unheimlich gut mit wenigen Worten das Bild von Personen und Situation erschaffen. Oft hatte ich beim Lesen sehr konkrete Bilder vor Augen, habe Mimik und Gestik gesehen und hatte so das Gefühl, zur Geschichte passende Fotos präsentiert zu bekommen. Auch neue Charaktere oder welche, die erst jetzt wichtig werden, wie zum Beispiel Maie, die Anführerin der Amazonen, bekommen schnell Konturen und öffnen sich so dem Leser.

„Die Rückkehr“ ist eine gelungene Mischung aus Nachforschungen, Intrigen und Abenteuer auf der einen und einer Liebesgeschichte auf der anderen Seite. Ich habe das Buch beinahe verschlungen, mit Kyria mitgebangt und mitgerätselt und über Reb geschmunzelt, der krampfhaft versucht, Kyria zu vergessen. Diese Dystopie ist wirklich gelungen. 8 von 10 Sternen!


24 Geschichten bis Weihnachten: Ein Adventskalenderbuch
24 Geschichten bis Weihnachten: Ein Adventskalenderbuch
von Katharina Braun
  Taschenbuch
Preis: EUR 6,99

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein wunderbares Adventskalenderbuch für die ganze Familie, 25. Januar 2013
Wenn man mal ehrlich ist: Das tollste an einem Adventskalender ist doch neben der Überraschung, was das nächste Türchen enthält, eben das Öffnen eben dieses Türchens. Und genau das kann man bei diesem Adventskalender auch tun. Wie das?
Jede Geschichte besteht aus am Rand zusammenheftenden Doppelseiten, die man täglich vorsichtig mit einem Brieföffner auseinander trennen kann. Wunderschön!

Auch inhaltlich sind die Geschichten nicht nur für die kleinen Leser und Zuhörer geeignet, sondern haben auch mich noch beim Lesen in weihnachtliche Stimmung versetzt. Meine Lieblingsgeschichten waren „Der fehlende Adventskalender“ von Christine Fehér, „Wen das Christkind lieb hat“ von Beatrix Mannel und „Der gestohlene Weihnachtsbaum“ von Jürgen Banscherus. Mal sind die Geschichten lustig, mal sogar etwas spannend und mal wirklich anrührend, weil sie eben den Sinn von Weihnachten – die Nächstenliebe – so schön darstellen. Mit einer Länge von maximal vier Seiten können sich auch die Jüngsten gut bis zum Schluss konzentrieren.

Genau so stelle ich mir ein Adventskalenderbuch für Kinder vor. 24 nette, nicht zu lange Geschichten, untermalt mit schönen Illustrationen und als Highlight die auftrennbaren Doppelseiten. Viele Geschichten fand ich wirklich sehr nett und lesenswert. Da mir aber – wie sollte es auch anders sein, Geschmäcker sind nun mal verschieden – nicht alle Geschichten gefielen, gibt es von mir 7 von 10 Sternen.


Password: Zugriff für immer verweigert
Password: Zugriff für immer verweigert
von Mirjam Mous
  Broschiert
Preis: EUR 12,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nettes Jugendbuch - nicht mehr und nicht weniger, 25. Januar 2013
Von Mirjam Mous habe ich bereits das Buch „Boy 7“ gelesen, in dem es um einen Jungen geht, der sich plötzlich wieder in einer Wüste wieder findet und an nichts mehr erinnern kann.

Auch in ihrem neuen Buch spielt die Autorin mit dem Thema Identität, wenn auch etwas anders als in „Boy 7“:
Was tut man, wenn sich der beste Freund plötzlich nicht mehr wie vorher verhält? Wie handelt man, wenn plötzlich das Gefühl hat, einem riesigen Komplott auf die Schliche gekommen zu sein? Und was macht man, wenn man seinen besten Freund darauf anspricht, von dem aber nur ausgelacht wird?

Die Autorin erzählt die Geschichte auf drei verschiedenen Ebenen, was dazu führt, dass der Leser stets mehr weiß, als alle Beteiligten. Das hat mir persönlich spätestens ab der Mitte des Buches die Spannung genommen, da ich im Vergleich zu Mick einfach schon wusste, was Sache ist. Das finde ich persönlich etwas schade, denn die Charaktere Mick und Jerro haben durchaus das Potenzial, den Leser an die Buchseiten zu fesseln.

„Password“ ist eines der Bücher, die tatsächlich eindeutig als Jugendbuch und nicht als All-Ager bezeichnet werden können. Es hat mich beim Lesen gut unterhalten, aber manchmal war mir die Schreibe dann doch zu einfach gehalten, manchmal klärten sich die Zusammenhänge doch zu leicht auf. Für junge Leser ab 12 Jahren bietet das Buch sicherlich gute Unterhaltung und ein paar vergnügliche Lesestunden. Ich vergebe deswegen 3 von 5 Sternen.


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