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Bookworm (Germany)
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Disappearing Nightly
Disappearing Nightly
von Laura Resnick
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Charming, funny, entertaining ... :o), 11. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Disappearing Nightly (Taschenbuch)
I really had a lot of fun with this one! I read the German version on my Kindle - sadly the original English version (title: "Disappearing Nightly") was not available either for Kindle or as a "real" book ... :o(

Anyway, if you are looking for some light (but very good!) entertainment then you will probably enjoy this book! The story is told by Esther Diamond, a young actress working and living in New York - her voice is charming, funny and very sarcastic ... I loved it!

"Disappearing Nightly" is not really a "Paranormal Romance" book. For one, both parties involved in the romance (and yes, there is one) are quite human! It could probably be categorized as "Urban Fantasy", although personally I think "Supernatural Crime" would be more fitting ...

About the story:
Esther Diamond plays a nymph in the chorus of a fairly mediocre Off-Broadway play. She is also the substitute for lead actress Golly Gee. Then one night Golly disappears during the grand finale of the show - a magic trick involving a glass box with a secret compartment - and Esther is expected to take her place. Before Esther can take the stage, though, an elderly man appears in her wardrobe to tell her that Golly's disappearance had supernatural reasons, and that several other people also recently disappeared on state during similar tricks.

Even though Esther is skeptical at first she starts to work together with Max to find out what happened to Golly. Over the course of the next days a few other people join them, creating an illustrious group consisting of - among others - Esther, Max, two magicians and several drag queens. And then there's the handsome Detective Connor Lopez who seems to think that they have all lost their minds - at least a little. What follows is a turbulent and very entertaining whodunit with sometimes quite unconventional investigative methods ... ;o)
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I really enjoyed this book - so much so that I downloaded the second book in the series for my Kindle before I was completely done with the first one! I can't say that "Disappearing Nightly" has a lot of substance but it's definitely entertaining and a lot of fun to read! I can't even count how many times this book made me laugh out loud!!!

Added to that the characters are quirky and likable, and I am really looking forward to meeting most of them again in the next book ... :o)


Verzaubert: Roman
Verzaubert: Roman
Preis: EUR 6,99

4.0 von 5 Sternen Dieser Roman "verzaubert" mit Charme, Witz und Magie ... :o), 11. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Verzaubert: Roman (Kindle Edition)
Da ich nicht so recht wusste ob das Buch was für mich ist habe ich mir erstmal die Leseprobe für meinen Kindle runtergeladen - und die hat mir so gut gefallen dass ich dann gleich das Buch kaufen musste!

Wer leichte (aber richtig gute!) Unterhaltung sucht der wird an "Verzaubert" sicherlich Spass haben! Erzählt wird der Roman von der jungen Schauspielerin Esther Diamond - und die ist nicht auf den Mund gefallen. Mit Charme, Wortwitz und einer gehörigen Portion Ironie führt sie die Leser durch diese turbulente Geschichte. Im Grunde ist "Verzaubert" ein Krimi mit übernatürlichen Elementen - mit den typischen Büchern des "Romantic Fantasy" Genres hat das Buch gar nicht so viel gemeinsam.

Zum Inhalt:
Esther Diamond spielt eine Nymphe im Chor eines Off-Broadway Musicals. Eines Abends verschwindet die Hauptdarstellerin Golly Gee beim großen Finale - einem Zaubertrick mit einer Glaskiste mit doppeltem Boden - spurlos. Da Esther die Zweitbesetzung für die Rolle der Virtue ist soll sie nun einspringen. Daraufhin taucht ein etwas zerstreut wirkender älterer Herr names Max Zadok in Esther's Garderobe auf und versucht ihr klarzumachen dass Golly's Verschwinden keine natürliche Ursache hat, und dass kurz zuvor bzw. danach auch andere Personen bei ähnlichen Zaubertricks auf der Bühne verschwunden sind.

Obwohl Esther anfangs skeptisch ist beginnt sie mit Max zusammen zu arbeiten, und in den folgenden Tagen gesellen sich noch einige andere Personen hinzu. Daraus bildet sich eine illustre Truppe bestehend unter anderem aus Esther, Max, 2 Zauberern und mehreren Drag Queens. Und dann ist da noch der gutaussehende Detective Connor Lopez der zumindest ein wenig vermutet dass die ganze Truppe den Verstand verloren hat. Was folgt ist eine unglaublich witzige Verbrecherjagd mit eher unkonventionellen Methoden ...
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Mir hat das Buch wirklich gut gefallen - so gut sogar, dass ich mir Band 2 (im englischen Original) schon auf meinen Kindle geladen habe bevor ich überhaupt mit Band 1 fertig war! "Verzaubert" ist sicherlich keine anspruchsvolle Literatur, und viel Substanz hat das Buch auch nicht unbedingt, aber es ist auf jeden Fall sehr unterhaltsam und hat mich immer und immer wieder dazu gebracht laut und herzlich zu lachen ...

Dazu kommt dass mir die vielen schrägen Charaktere ebenso schnell ans Herz gewachsen sind wie Esther's trockener Humor - ich freue mich jedenfalls jetzt schon sie und einige der anderen Figuren im nächsten Band wieder zu treffen ... :o)


Happy End in Virgin River
Happy End in Virgin River
von Robyn Carr
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,95

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schlechter als Band 1 und 2 ..., 7. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Happy End in Virgin River (Taschenbuch)
Den ersten Band der "Virgin River"-Reihe von Robyn Carr fand ich richtig toll, der zweite Band hat mir schon nicht mehr ganz so gut gefallen, und bei diesem Band musste ich mich echt abquälen um ihn überhaupt zu Ende zu lesen!

Was mich inzwischen richtig stört ist die Tatsache dass die Männer in Ms. Carrs Büchern alle absolut perfekt zu sein scheinen - sie sind die nettesten / liebevollsten / fürsorglichsten / geduldigsten / verständnisvollsten / selbstlosesten / aufmerksamsten / respektvollsten / *hier bitte positive Eigenschaft nach Wahl einsetzen* Männer die jemals auf unserer Erde existiert haben - vom kleinsten Makel nicht die Spur! Wenn es mal einen Streit gibt dann geben sie schnell nach weil sie ja wissen dass ihre Frau / Freundin sowieso immer Recht hat. Im ersten Buch ist mir das ehrlich gesagt nicht so aufgefallen, aber im zweiten und jetzt im dritten Band umso mehr ... Das hat mich während des Lesens manchmal echt wahnsinnig gemacht! Es gab Momente da hätte ich das Buch am liebsten in die Ecke gescheuert. Ganz ehrlich? Ich finde es viel interessanter wenn die Hauptfiguren (sowohl männlich als auch weiblich) ein paar Ecken und Kanten haben ...

Um fair zu sein muss ich sagen dass das Buch nicht komplett schlecht war. Es gab durchaus schöne Momente mit Brie und Mike - vor allem in der ersten Hälfte des Buches. Mel und Jack dagegen fand ich irgendwie nervig in diesem Band. Es gab auch einige Nebengeschichten die nicht so toll fand, und die Dialoge waren manchmal selbst für einen Liebesroman zu kitschig und unglaubwürdig. Und was hat es eigentlich damit auf sich dass anscheinend alle weiblichen Figuren in diesen Büchern entweder sofort schwanger werden oder es sich zumindest wünschen? Es kam mir ein wenig so vor als wäre Ms. Carr der Meinung dass man sofort ein Baby haben sollte wenn man in einer halbwegs ernsten Beziehung steckt ...

Für mich lag der Fokus dieses Romans auch ein bisschen zuviel auf dem Thema Vergewaltigung. Nicht nur dass Brie am Anfang des Buchs brutal angegriffen und vergewaltigt wird, nein - danach gibt es im Laufe der Geschichte noch eine ganze Reihe junger Mädchen die bei Partys unter Drogen gesetzt und vergewaltigt werden. Hätte die Autorin eine dieser beiden Geschichten verfolgt wäre das ja okay gewesen, aber so war es doch ein wenig zuviel des Guten (oder eher des Schlechten ...!).

Robyn Carr ist meiner Meinung nach durchaus eine gute Autorin, aber ich bin mir dennoch nicht sicher ob ich noch weitere Bücher von ihr lesen werde. Sie folgen halt alle einer bestimmten Formel (bis jetzt ging es in allen drei Büchern der Reihe darum wie ein Ex-Marine einer traumatisierten jungen Frau hilft die Freude am Leben - und die Liebe - wieder zu entdecken ...!) und das wird dann doch schnell langweilig.


Whispering Rock (Virgin River)
Whispering Rock (Virgin River)
von Robyn Carr
  Taschenbuch

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Getting more boring with every book ... :o(, 7. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Whispering Rock (Virgin River) (Taschenbuch)
I loved the first book in the series ("Virgin River") ... I didn't like the second one ("Shelter Mountain") quite as much ... and I barely made it through this third one!

What really bothers me is that the men in Robyn Carr's books are absolutely perfect --- they are the kindest, most caring / loving / thoughtful / patient / wonderful / selfless / understanding / respectful / undemanding / *enter positive attribute of choice here* men ever to grace this earth --- not a flaw in sight! If there's an argument they'll always quickly give in because they just know their woman is always right. I didn't notice that so much in the first book, but by the time I was halfway through this one I just couldn't keep from rolling my eyes at least once every other page. In fact, it drove me nuts! There were times when all that perfection made me want to scream and hurl this book into a corner.

To be fair, it wasn't all bad, though. There were some wonderful moments between Brie and Mike, especially in the first half of the book. I really liked them together! However, I found Mel and Jack to be somewhat annoying in this book, and there were some side stories that I didn't much care for. Also, the dialogue was way too cheesy and unbelievable sometimes. And hey --- what's up with everyone getting pregnant (or at least wanting to get pregnant) rightaway? It seems a little as if Ms. Carr thinks that if you're in a relationship you should have a baby, like, the minute it starts to get serious.

I also think that there was too much focus on the subject of rape in this book, especially considering that this is a romance novel. Not only was the main character Brie attacked and raped at the beginning of the book, no --- there's a whole string of teenage girls getting drugged and date-raped at parties over the course of the story. If the author had chose one or the other it might have been okay. But this way it was just too much of a bad thing if you know what I mean.

There is no doubt that Robyn Carr is a good writer, but I am not sure if I'll be reading any more books in this series. They're all pretty formulaic (so far, in every book there's been an ex-marine who helps a traumatized woman rediscover love and the joy of life ...), and it's starting to get real old real fast.


Dead Beautiful - Deine Seele in mir: Roman
Dead Beautiful - Deine Seele in mir: Roman
von Yvonne Woon
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Originell und atmosphärisch!, 5. September 2011
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Eigentlich 3.5 Sterne, aber eher mit Tendenz nach oben als nach unten ... ;o)

In "Dead Beautiful - Deine Seele in Mir" geht es um die junge Renee deren Eltern kurz vor Beginn der Geschichte tot im Wald gefunden wurden. Die Polizei nennt es einen unglücklichen Unfall, doch Renee hat das Gefühl das mehr dahinter steckt. Von ihrem Großvater wird sie auf ein exklusives Internat --- das Gottfried-Institut --- an der Ostküste der USA geschickt. Dass dieses Internat nicht ganz konventionell ist merkt Renee schnell ... so darf dort zum Beispiel abends kein elektrisches Licht angemacht werden --- nach Einbruch der Dunkelheit dürfen nur Kerzen angezündet werden --- und der Lehrplan beinhaltet ein paar Fächer die man wohl nicht an jeder Schule findet (z. B. Botanik). Auch sonst gibt es einige ungewöhnliche Regeln an die die Schüler sich halten sollen ... als Leserin konnte ich sehr gut nachempfinden dass Renee darauf erstmal mit Verwunderung reagiert.

Als Renee Dante kennenlernt ist sie vom ersten Moment an von ihm fasziniert. Irgendwas ist anders an Dante --- und an den anderen Schülern die mit ihm zusammen eine besondere Latein-Lerngruppe bilden. Nicht nur dass diese sich sogar ausserhalb des Unterrichts häufig auf Lateinisch unterhalten --- nein, sie verhalten sich auch sehr merkwürdig und abweisend.

Nach und nach erfährt Renee von einem mysteriösen Todesfall an der Schule im vorangegangenen Schuljahr, von diversen Unglücksfällen aus früheren Jahrzehnten, und beobachtet Dinge die sie nicht so ganz zuzuordnen weiß. Als dann auch noch ihre Zimmergenossin spurlos verschwindet ist sich Renee sicher dass irgendetwas am Gottfried-Institut nicht stimmt. Doch wer ist verantwortlich für das alles? Und welcher Zusammenhang besteht zwischen den dortigen Ereignissen und dem Tod von Renees Eltern?

Yvonne Woon hat es meiner Meinung nach sehr gut geschafft eine geheimnisvolle und düstere Atmosphäre für ihren Roman zu schaffen. Der Mythos den sie geschaffen hat ist definitiv mal was anderes, und ich fand die Idee wirklich gut. Ich will nicht verraten was genau das "Mystery-Element" der Geschichte ist denn das würde auf jeden Fall die Spannung verderben. Ich hatte während des Lesens so meine Theorien und die haben sich dann auch zumindest teilweise bewahrheitet. Trotzdem sollte jeder für sich selbst rausfinden was das Gottfried-Institut und einige seiner Bewohner so aussergewöhnlich macht.

Die Charaktere waren gut gezeichnet. Renee ist eine intelligente Hauptfigur die ich von Anfang an mochte. Sie lässt sich nie davon abbringen nach dem wahren Grund für den Tod ihrer Eltern zu forschen, und setzt nach und nach immer Teile des Puzzles zusammen. Dante ist halt die typische männliche Hauptfigur für ein Buch dieser Art --- er sieht gut aus, ist mysteriös und vergöttert Renee. Auch die Nebenfiguren --- von denen die meisten das eine oder andere Geheimnis bergen --- konnten mich durchaus überzeugen.

Das Ende des Romans ist ungewöhnlich --- es ist kein schlechtes Ende, aber halt auch kein typisches Happy End, und ich kann mir vorstellen dass der Eine oder Andere damit nicht so ganz zufrieden sein wird. Auf jeden Fall bereitet dieses Ende eine interessante Ausgangslage für die Fortsetzung!

Fazit: "Dead Beautiful - Deine Seele in Mir" ist ein interessanter und spannender Mix aus Mystery, Liebesgeschichte und High-School-Story. An einigen Stellen wirkte der Schreibstil noch ein wenig holprig, aber insgesamt hat mir die Art und Weise wie das Buch geschrieben ist gut gefallen. Es gab auch ein paar Dinge die für mich nicht so 100%ig schlüssig waren, aber ich denke mal dass die Autorin diese im zweiten Band noch aufgreifen wird --- und ja, den werde ich auf jeden Fall auch lesen ... :o)


Göttlich verdammt
Göttlich verdammt
von Josephine Angelini
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Interessante Idee, schlechte Umsetzung ..., 2. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Göttlich verdammt (Gebundene Ausgabe)
Trotz einiger sehr negativer Kritiken habe ich mich entschlossen "Göttlich Verdammt" zu lesen --- und das wird mir definitiv eine Lehre sein! Ich meine, ich habe schon schlechtere Bücher gelesen (*hust* Biss zum Ende der Nacht * hust*), aber dieses hier steht auf meiner "Ich wünschte ich hätte darauf keine Zeit verschwendet"-Liste auch relativ weit oben.

Das Schlimmste ist dass die Grundidee der Story echt Potential hatte! Ich hätte mir das wirklich gut als sehr interessante Geschichte vorstellen können. Leider macht eine gute Idee nicht gleich einen guten Roman aus ... es kommt halt immer darauf an was der Autor bzw. die Autorin daraus macht. Ich finde es toll dass Ms. Angelini sich für ein anderes Thema als Vampire, gefallene Engel oder Werwölfe entschieden hat, aber das ändert leider nichts an der Tatsache dass sie (noch) keine besonders gute Autorin ist.

Die ersten ca. 100 oder so Seiten waren richtig, richtig schlecht. Nichts in diesen Seiten machte irgendeinen Sinn, die Charaktere waren alle total flach und benahmen sich die meiste Zeit wie kleine Kinder, und zwischendurch habe ich mich dann auch mal gefragt ob dieses Buch von einer 12-Jährigen geschrieben wurde. Trotzdem habe ich das Buch weitergelesen was wohl daran lag dass es so schlecht war dass es doch einen recht hohen (wenn auch zweifelhaften) Unterhaltungswert hatte. Es war ein bisschen wie wenn man an einem Unfall vorbeifährt --- man will es nicht sehen, aber weggucken kann man auch nicht.

Naja, jedenfalls wurde es danach besser. Geringfügig. Anscheinend ist Ms. Angelini nämlich nach diesen ca. 100 Seiten eingefallen dass Charakterisierung eigentlich Bestandteil eines jeden Buches sein sollte. Also hat sie versucht ihren Figuren mehr Tiefe zu verleihen was auch ansatzweise funktioniert hat. Zumindest kam ich danach mit den Charakteren ein bisschen besser klar obwohl sie dennoch auch im restlichen Verlauf der Geschichte relativ blass und eindimensional blieben.

Die Hauptfigur in "Göttlich Verdammt" ist die High School Schülerin Helen Hamilton die mir ihrem Vater auf der beschaulichen kleinen Insel Nantucket vor der Küste von Massachusetts lebt. Sie ist groß, blond und unglaublich hübsch. Im ersten Drittel des Buches erfahren wir dass Helen so einige aussergewöhnliche Fähigkeiten hat --- sie ist extrem stark, blitzschnell, sie hat ein übermenschliches Hörvermögen, sie kann fliegen und elektrische Blitze generieren ... oh, und habe ich schon erwähnt dass es keine Waffe gibt die sie verletzen kann??? Ganz ehrlich, das war alles ein bisschen zu viel für meinen Geschmack ...

Bei all diesen Fähigkeiten sollte man meinen dass Helen richtig taff und selbstbewusst sein muss ---- aber nein, in Wahrheit ist sie schüchtern und unreif und unglaublich unsicher. Es ist nicht so dass ich sie überhaupt nicht mochte, aber richtig warm geworden bin ich auch nicht mit ihr. Die meiste Zeit ist sie mir einfach irgendwie auf die Nerven gegangen. Helen akzeptiert ausserdem so ziemlich alles völlig kommentarlos. Ob es darum geht dass sie stärker und schneller als alle Menschen um sie ist, oder dass sie fliegen kann, oder dass sie von griechischen Göttern abstammt --- alles wird von ihr ohne mit der Wimper zu zucken ganz einfach als Realität akzeptiert. Es gibt kaum einen Moment wo sie mal zögert oder ungläubig ist. Das zieht sich fast durch das ganze Buch ist wirklich wenig glaubhaft.

Ganz nebenbei ist Helen auch noch sehr passiv. Als zum Beispiel Cassandra versucht sie zu töten weil sie in einer ihrer Visionen gesehen hat wie sie das tut, da denkt Helen nur dass es wohl keinen Sinn macht sich zu wehren wenn Cassandra ihren Tod vorhergesehen hat. Sie denkt nichtmal einen Moment daran wegzulaufen oder um ihr Leben zu kämpfen sondern sitzt einfach nur da und wartet darauf dass Cassandra sie umbringt. Anscheinend ist ihr Leben ihr nicht so viel wert dass es sich lohnt darum zu kämpfen ... da spielt sie lieber das Opferlamm.

Kommen wir zu der männlichen Hauptfigur --- Lucas Delos ist ein gutaussehender Junge der kurz zuvor mit seiner Familie auf die Insel gezogen ist. Als Helen Lucas das erste Mal sieht spürt sie plötzlich einen unkontrollierbaren Hass, rennt auf ihn zu und versucht ihn umzubringen. Bei ihrem nächsten Aufeinandertreffen stürzt sich Helen wieder auf Lucas und die beiden bekämpfen einander um ihr Leben. Helen scheint den Hass den sie für Lucas und seine Familie empfindet nicht zu hinterfragen, und genausowenig fragt sie sich warum sie jemanden töten will den sie gar nicht kennt. Irgendwo um Seite 100 herum hören die beiden plötzlich auf sich zu hassen --- eine wirkliche Erklärung dafür gibt uns die Autorin nicht. Vielleicht erwartet sie dass ihre Leser das ähnlich wie Helen einfach --- na? erraten? --- akzeptieren ...

Lucas und Helen sollen wohl diese beiden tragischen Liebenden sein die aus irgendeinem kosmischen Grund nicht zusammen sein dürfen ... leider gab es in "Göttlich Verdammt" nichts was mich darauf gebracht hätte zu sagen "Oh, ja, diese beiden gehören absolut zusammen ...". Sie gehen von "Instant-Hass" direkt über zu "Instant-Liebe". Warum die beiden sich ineinander verlieben bleibt dabei wohl das Geheimnis der Autorin. Es gibt Romane mit wirklich wunderschönen Liebesgeschichten bei denen man lächelt und seufzt und die einfach richtig toll geschrieben sind. Leider ist das bei diesem Buch nicht der Fall.

Eins was Lucas sehr gut kann ist gemischte Signale senden. Nach er und Helen über ihren gegenseitigen Hass zu Beginn der Geschichte hinweg sind hält er plötzlich ständig ihre Hand oder umarmt sie. Es gibt eine Szene bei der die beiden zusammen in ihrem Bett liegen --- Helen unter der Decke, Lucas oben auf der Decke ("Twilight" lässt grüßen -- die Szene ist fast 1:1 aus dem Buch von Stephenie Meyer abgekupfert ...) --- und er hält sie im Arm und küsst ihren Nacken ... und in dem Moment wo sie versucht ihn zu berühren sagt er dann "Nein, das dürfen wir nicht ...". Alles klar. In einer anderen Szene sagt Helen zu ihm dass er ihr falsche Hoffnungen gemacht hätte und dann wird er deswegen sauer obwohl sie ja Recht hat. Echt nervig.

Dann gibt es da noch Helen's beste Freundin Claire. Ihre Reaktion als sie erfährt dass Helen fliegen kann ist definitiv ungewöhnlich. Sie ist weder sonderlich überrascht noch ungläubig. Nein, stattdessen sagt sie Helen dass sie das schon gewusst hätte seit sie Kinder waren, und dass sie Helen doch das eine Mal vom Dach ihres Hauses geschubst hätte um zu schauen ob sie mir ihrer Theorie richtig liegt. Das war einer von vielen Momenten bei diesem Buch wo ich nur noch die Augen verdrehen und den Kopf schütteln konnte.

Die Delos-Familie selbst hat durchaus ein paar halbwegs interessante Charaktere, aber sie haben mich doch ein bisschen zu sehr an die Cullens in der "Twilight"-Serie erinnert. Dennoch musste ich so nach der Hälfte des Buches feststellen dass einer von ihnen tatsächlich meine Lieblingsfigur in dem ganzen Buch war --- und zwar Lucas' Cousin Hector, der zwar anfangs etwas psychotisch ist aber der zumindest als einziger vernünftige Denkansätze hat.

Ich bin nicht unbedingt ein Fan davon alle Bücher dieses Genres mit "Twilight" zu vergleichen, aber bei diesem Buch kommt man da gar nicht herum. Hat sich Ms. Angelini von eben jener "Twilight"-Reihe inspirieren lassen (sprich: davon gestohlen)? Oh ja, das hat sie, und nicht zu knapp. Es gibt einfach zuviele Parallelen um darüber hinweg zu sehen. Sie hat halt lediglich die Vampire und Werwölfe gegen griechische Mythen ausgetauscht.

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Hier sind ein paar Beispiele aus dem Buch --- da ich die englische Ausgabe gelesen habe klingen die bei der deutschen Version vielleicht etwas anders (habe sie halt direkt übersetzt) ... dazu halt die Gedanken die ich während des Lesens hatte (und die ich dank meines Kindle immer gleich festhalten konnte):

"Einer der schrecklichen Nebeneffekte dessen sich zu fühlen als wenn sie Lucas bereits kennen würde war dass sie anfing ihn zu idealisieren, und ihn perfekter zu machen als es menschenmöglich war" ... gefolgt von "Dies war unangenehm da sie ihn trotzdem noch töten wollte."
--- Warum fühlt Helen sich als wenn sie ihn bereits kennt? Und warum will sie ihn töten? Sie hat ihn bis dato erst zwei mal gesehen und noch nie mit ihm gesprochen ...!

"Du hast mir gerade geholfen und dafür bin ich dir dankbar ... Aber ich will dich wirklich immer noch töten." ... und dann sagt Lucas "Du musst wissen dass das für mich auch nicht einfach ist."
--- Nein, warum sollte sie das wissen? Die beiden kennen sich immerhin überhaupt nicht ...!

"Lucas war wie sie. Der Gedanke bereitete ihr Bauchschmerzen. Wie konnte sie so sein wie jemand den sie so verzweifelt hasste?"
--- Oh ... ja. Und woher weiss sie nochmal dass sie wie er ist? Und woher weiss sie überhaupt wie was für ein Mensch er ist?

Das hier sagt Lucas nachdem er und Helen miteinander gekämpft haben und versucht haben sich gegenseitig umzubringen: "Verdammt. Sie dürfen dich hier nicht finden sonst bist du tot. Lauf weg!"
--- Moment mal ... eben wollte er sie noch umbringen und jetzt will er dass sie wegläuft damit sie *nicht* umgebracht wird? Entscheide dich endlich ...

"Die Furien wollten dass sie Lucas tötet - das war klar."
--- Echt? Warum ist das klar? Und warum stört es Helen nicht im Geringsten dass sie jemanden umbringen soll den sie gar nicht kennt?

"Helen zweifelte nicht daran dass er (Lucas) sie töten wollte ..." und etwas später "Eine uralte übernatürliche Macht wollte sie dazu zwingen Lucas zu töten."
--- ... und trotzdem fragt sie nichtmal nach dem "Warum" ... Also, ich hätte da schon längst mal ein paar Antworten von irgendjemandem verlangt.

"Wenn Papier sie verletzen konnte aber nicht ein Speer, könnte ein Speer aus Papier sie dann töten?"
--- Muss ich dazu überhaupt was sagen? Ein Speer aus Papier ... genau ...

Folgender Kommentar von Helen nachdem sie ins Zimmer ihrer besten Freundin geflogen (!) ist: "Ich bin gerade durch dein Fenster geflogen. Warum bist du nicht mehr überrascht? ... und daraufhin Claire: "Ich weiss schon dass du fliegen kannst seit wir Kinder sind. Ich habe dich damals sogar mal von eurem Dach geschubst um sicher zu sein."
--- Echt? Ich weiss nicht mal was ich dazu sagen soll ...
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Ich habe irgendwann aufgehört zu zählen wie oft ich meine Augenbrauen hochgezogen und mich "Aber warum???" gefragt habe --- es ist auf fast jeder Seite ein paar Mal passiert. Wie gesagt, es war nicht das schlechteste Buch dass ich je gelesen habe, aber besonders gut war es halt auch nicht.


Starcrossed
Starcrossed
von Josephine Angelini
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 13,10

22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Interesting idea, weak characterization, sloppy writing!, 2. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Starcrossed (Gebundene Ausgabe)
I read a lot of very negative reviews about this book but decided to pick it up anyway. That'll teach me! I have certainly read worse books than "Starcrossed" (*cough* Breaking Dawn *cough* ) but this one still does rank pretty high on my "Wish I hadn't wasted time on this" list.

And, you know, the thing is that the basic idea of the story had potential. I could totally see this becoming an interesting story. Unfortunately, a good idea does not necessarily make a good book. It always depends on what the writer makes of the idea, and while I applaud Ms. Angelini for picking something other than vampires, angels or werewolves for her story, it has to be said that she isn't a great writer (yet).

The first roughly 100 or so pages of "Starcrossed" were bad. Ridiculously, cringeworthy, eyeroll-inducingly bad. Nothing in those pages made sense, the characters were completely flat and all behaved very immature, and I did at some point wonder whether this book was written by a 12-year-old. And yet I kept reading because it was so bad it was actually entertaining. It was like driving by an accident --- you know you don't want to see it, but you can't stop yourself from looking, either.

Anyway, it got better after that. Marginally. See, it seems that after those 100 or so pages Ms. Angelini finally remembered that characterization should actually be part of a book. Any book. So she tried to give her characters more depth --- which worked to a degree. I was able to relate to the characters a little more but they still did remain pretty one-dimensional throughout the entire book.

The main protagonist in "Starcrossed" is a teenage girl named Helen Hamilton who lives with her father on the beautiful island of Nantucket. She's tall, blonde, and very beautiful. Over the course of the beginning of the book we find out that Helen has quite a few abilities --- she's super strong and super fast, she has incredible hearing, she can fly, she can generate lightning ... oh, and did I mention that she can't be hurt by *any* weapon??? Really, it was just a *little* too much for my taste.

Now with all those abilities you'd think Helen would be one tough, confident, kick-ass girl, but no --- she's actually weak and childish and full of insecurities.I didn't dislike her exactly, but I didn't really like her, either. In fact, half the time I just found her really annoying. She is also very accepting of anything and everything. Whether it's the fact that she is stronger and faster than everybody she knows, or that she can fly, or that she is one of the Scions --- descendants of the mythological Greek gods --- she always simply accepts everything as reality without so much as the bat of an eyelash. There is barely a moment of disbelief or anything. Unfortunately it's like that for the entire book --- she almost never questions anything that she is told or that happens to her!

Helen is also a very passive character. For example, when Cassandra tries to kill her because that's what she saw herself doing in one of her visions, all Helen thinks is that if Cassandra foresaw her death then there would be no point in fighting back or resisting anyway. So she does nothing. Really? Seriously? She just sits there while she waits for Cassandra to behead her with a sword? Any normal person would have panicked and run away or fought back ... or at least thought about running or fighting back. But Helen goes for "sacrificial lamb" instead.

Then there's the male lead character --- Lucas Delos, a gorgeous boy who has just moved to the island with his family. The first time Helen sees Lucas she starts feeling uncontrollable hate, runs towards him and tries to throttle him or something like that. When she meets him again for the next time near his family's home she barrels right into him as soon as she sees him and they start fighting. Again, she never questions the instant hate she feels toward Lucas and the other members of the Delos family, or the "Why" behind the fact that she wants to kill him. Somewhere around page 100 or so they suddenly stop hating each other --- no real explanation for this is given by the author. I guess she expects her readers to be like Helen and just --- can you guess? --- accept it ...!

Lucas and Helen are supposed to be these tragic starcrossed lovers, but really ... there was nothing in the book that made me think "Oh yeah, those two are meant to be together ...". They go from instant hate (at the beginning of the book) to instant attraction (a little later). There is no base or reason for their love, though. You know how some books have really beautiful love stories that make you smile and sigh and basically make your toes curl? This isn't one of them.

And, you know, talk about sending mixed signals! After they get over their initial hatred for each other Lucas constantly holds Helen's hand or hugs her, he gives her smoldering glances ... there is one occasion where he lies with her IN HER BED (her under the covers, him on top ... sound familiar?), and he's holding her and kissing her neck ... but basically the moment she tries to touch him he says "We can't" ... while still nuzzling her neck, of course. In another situations she tells him that she's mad at him for leading him on (which he did) and then he gets mad at her for saying that ... Hello?

Let's move on to Helen's best friend Claire --- her reaction when Helen tells her that she can fly (and do other stuff) is absolutely ridiculous! So we're supposed to believe that Claire has know about all of this for a good 10 years and never mentioned it to anyone -- even Helen herself? That a 7-year-old girl would push her best friend of a roof and try to cut her with a knife simply to prove her theories?

The Delos family itself had a few mildly interesting characters but they did remind me a little too much of the Cullen family in "Twilight". Halfway through the book I realized that the character I liked best of everyone in this story was actually Lucas' psychotic cousin Hector. Well, he was really only psychotic in the beginning. But really, after a while I noticed that he was really the only one with a good head on his shoulders, the only one whose thoughts went in a reasonable direction.

I hate it when YA paranormal romance books automatically get compared to "Twilight" but in this case there is really no avoiding it. Did Ms. Angelini get inspired (read: steal) from the "Twilight" series? You bet she did. There are too many parallels for it to be otherwise. She merely exchanged vampires and werewolves for Greek mythology and the descendants of Greek Gods.
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Here are some examples of the writing and my thoughts while I was reading the book:

"One of the terrible side effects of feeling as if she somehow already knew Lucas was that she was starting to idealize him, making him more perfect than was humanly possible." ... followed by ... "Which was uncomfortable because she also still wanted to kill him."
--- Why does she feel like she already knows him? And why does she want to kill him? She has only seem him twice and hasn't even talked to him yet!

"You just helped me, and I'm grateful. But I still really, really want to kill you." ... and then he says "This is hard for me, too, you know"
--- No, why should she know? They don't know each other at all, after all ...!

"Lucas was like her. The thought made her stomach heave. How could she be anything like someone she hated so desperately?"
--- Ah, right. And how does she know she's like him again? For that matter, how does she know what he's like anyway?

Imagine Lucas saying this *right* after he and Helen had been fighting to the death: "Damn it. They can't find you here or you're dead. Go!"
--- Wait, a moment ago he wanted to kill her, and now he wants her to run away so she *doesn't* get killed? Make up your mind, already ...

"The furies wanted her to kill Lucas, that was clear ..."
--- Really? Why is that clear? And why isn't she the least bit bothered by the thought of killing someone she doesn't even know?

"Helen had no doubt he (Lucas) wanted to kill her ..." and a little later "An ancient, supernatural force ewas compelling her to kill Lucas."
--- And yet she never even asks herself why ... personally, I would have demanded quite a few answers from someone at some point ...

"If paper could cut her but a spear couldn't, could you make a spear out of paper and kill her?"
--- Need I comment this one? A spear made out of paper ... right ...

This coming from Helen after hovering in front of her best friend's bedroom window and thus "coming out" to her with her new ability: "I just flew in your window. Why aren't you more surprised?" ... followed by Claire saying "I've known you could fly since we were kids. I even pushed you off your roof once to make sure."
--- Really? I don't even know what to say to that one ...
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Basically, I quickly lost track of how often I raised my eyebrows and asked myself "But WHY???" --- it happened a few times on every page! Anyway, like I said, it wasn't the worst book ever, but it wasn't good, either.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 17, 2013 11:22 PM CET


Panasonic DMP-BDT111EG 3D Blu-ray-Player (Upscaler 1080p, HDMI, Apple iPod touch fernbedienbar, WLAN ready, USB) silber
Panasonic DMP-BDT111EG 3D Blu-ray-Player (Upscaler 1080p, HDMI, Apple iPod touch fernbedienbar, WLAN ready, USB) silber

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut empfehlenswert!!!, 24. August 2011
Ich habe mir diesen Blu-Ray Player von Panasonic vor ca. 3 Monaten gekauft und bin absolut begeistert! Das Anschliessen war in Minutenschnelle erledigt, die Menüführung ist einfach, und das mitgelieferte Handbuch ist gut verständlich und meiner Meinung nach absolut ausreichend.

Die Bildqualität ist in Verbindung mit meinem LCD-Fernseher von Samsung wirklich hervorragend - vor allem bei einigen Natur-Dokus war ich absolut sprachlos wie scharf das Bild ist bzw. wie brilliant die Farben sind. Auch das Upscaling funktioniert einwandfrei und lässt meine DVDs sozusagen in neuem Glanz erscheinen ... :o)

Ein Firmware-Update habe ich bis jetzt noch nicht gemacht ... war auch noch nicht nötig, denn bisher hat der Player jede DVD oder Blu-Ray die ich eingelegt habe problemlos abgespielt - inklusive solcher Blu-Rays bei denen man immer wieder hört dass manche Player sie nicht korrekt abspielen oder nicht lesen können (z. B. "Avatar" oder die "Narnia"-Filme).

Im Vorfeld hatte ich gelesen dass einige Leute die lauten Betriebsgeräusche bemängelt haben - dazu kann ich nur sagen dass ich bisher keine störenden Geräusche feststellen konnte. Klar, ein ganz leises Surren hört man wenn man den Ton mal auf "Mute" stellt, aber auch das meistens nur zu Beginn! Als wirklich laut kann man das allerdings nicht bezeichnen ... Ich bin bei solchen Sachen eigentlich recht geräuschempfindlich, und da der Player bei mir nicht mal 2 Meter vom Sofa entfernt steht wären mir richtig laute Geräusche inzwischen ganz sicher aufgefallen!

Ich nutze den Player eigentlich nur zum Abspielen von DVDs und Blu-Rays und kann daher zu den Möglichkeiten der Internetnutzung bzw. weiteren Medieninhalten nichts sagen. Lediglich die Wiedergabe von Fotos über eine Speicherkarte habe ich getestet und das hat einwandfrei funktioniert - alle Fotos wurden korrekt und in hervorragender Qualität dargestellt!


Mortal Kiss, Band 01: Ist deine Liebe unsterblich?
Mortal Kiss, Band 01: Ist deine Liebe unsterblich?
von Alice Moss
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,99

22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Vorhersehbar und voller Klischees ..., 18. August 2011
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Die Kurzbeschreibung von "Mortal Kiss" klang richtig gut und daher war ich echt gespannt auf das Buch. Die (Vor-)Freude währte allerdings nicht lang ... schon nach einigen Kapiteln hatte ich bei dem Buch das Gefühl dass mir ein paar Sachen irgendwie bekannt vorkamen, und mir ist auch schnell aufgefallen warum.

Man stelle sich folgendes vor:

Ms. Moss sitzt abends vor dem Fernseher und schaut sich eine Doppelfolge von "The Vampire Diaries" an. Mittendrin denkt sie "Hmm ... sowas könnte ich bestimmt auch schreiben! Ich ändere den Namen der Stadt einfach von Mystic Falls auf Winter Mill ab. Und meine Hauptfigur heisst nicht Elena sondern Faye. Dunkle Haare soll sie aber auch haben ... und sie könnte ja auch mit ihrer Tante zusammenwohnen, genau wie Elena. Bei der sind beide Eltern verstorben ... naja, dann ist bei Faye halt nur die Mutter tot, und der Vater ist Archäologe und reist ständig in der Welt herum. Und wie wäre es wenn die Mutter von Faye's bester Freundin bei der Polizei ist? Nein, warte, das ist ja schon bei "The Vampire Diaries" so. Na gut ... dann ist halt bei mir nicht die Mutter sondern der Vater der Freundin Sheriff. Dann müssen da natürlich auch zwei Jungs sein die neu in der Stadt sind. Einer ist selbstbewusst und aufgeschlossen ... ein richtiger Flirt. Und der Andere sollte eher ein bisschen zurückhaltend und geheimnisvoll sein ... oh, und die beiden sollten sich nicht unbedingt mögen. Wie nenne ich die bloß??? Damon und Stefan? Nein, Lucas und Finn sind doch viel besser! Vampire können sie nicht sein - das würde dann doch auffallen. Vielleicht Werwölfe ... zumindest einer der beiden, und für den anderen lasse ich mir auch noch was einfallen!!! Natürlich muss es irgendeine geheimnisvolle Verbindung zwischen den beiden geben .... Und beide müssen natürlich in Elena ... ähm ... Faye verliebt sein. Oh, und warum schreibe ich die Story nicht so dass Elena ... nein, Faye genauso aussieht wie Katherine - Quatsch, Eve - die ehemalige große Liebe von Stefan? Mensch, Finn meine ich doch ..."

Soll heissen - die gute Alice Moss hat sich meiner Meinung nach zumindest ein wenig von der ersten Staffel von "The Vampire Diaries" inspirieren lassen ... ;o) ... Nun wird in diesem Genre das Rad selten neu erfunden so dass das allein nichtmal so schlimm gewesen wäre, und sie hat ja auch durchaus versucht so einige eigene Ideen mit einzubringen. Leider ist das nur bedingt gelungen ...

Die Erzählweise der Geschichte ist sehr simpel gestrickt und vorhersehbar --- große Überraschungen gibt es nicht, und von Komplexität oder Anspruch gibt es keine Spur. Die Dialoge wirken oft hölzern und unglaubwürdig, wobei letzteres möglicherweise an einer schlechten Übersetzung liegen könnte. Immer wieder sagen die Jugendlichen Dinge die irgendwie nicht authentisch klingen --- die Ausdrucksweise der Charaktere passt halt einfach nicht. Wie gesagt, kann sein dass das einfach nur falsch übersetzt wurde aber da ich hier die deutsche Ausgabe rezensiere gehört es halt dazu.

Dann passieren verschiedene Dinge von denen man denkt dass sie von größerer Bedeutung sein werden ... und die dann doch kaum mehr angesprochen werden. Zum Beispiel wird bereits zu Beginn der Geschichte im Wald eine Leiche gefunden woraufhin der Sheriff gerade die Jugendlichen der Stadt davor warnt in den Wald zu gehen. Ein paar mal wird diese Leiche dann noch erwähnt nur um dann in der sprichwörtlichen Versenkung zu verschwinden. Da habe ich mich dann doch irgendwann gefragt wozu erst so ein Trara um die Leiche gemacht wurde wenn sie dann doch kein wirklicher Bestandteil der Story wird und sich keiner mehr dafür zu interessieren scheint wer der Tote nun war oder warum er gestorben ist ...

Auch die Art und Weise wie zum Beispiel Fayes Tante Pam reagiert als sie erfährt dass Werwölfe und diverse Höllenkreaturen tatsächlich existieren fand ich jetzt nicht unbedingt glaubhaft. Ich meine, es gibt sicherlich diverse mögliche Reaktionen - lachen, weinen, schreien, Ohnmacht ... oder vielleicht einfach totale Ungläubigkeit. Aber dass der einzige Kommentar "Na, und so was kommt in unsere verschlafene Kleinstadt" ist erscheint mir eher unwahrscheinlich ....!

Tja, und dann kam da noch diese Art Darth-Vader-Luke-Skywalker-Ich-bin-dein-Vater Moment auf Seite 252 ... also, an dem Punkt habe ich dann ernsthaft überlegt ob ich das Buch wirklich noch zu Ende lesen möchte .... Aber, ich wollte dann doch noch wissen wohin das alles führt und habe weitergelesen, muss aber sagen dass das Ende genauso schwach war wie der Rest des Buches.

Die Charakterisierung lässt ebenfalls zu wünschen übrig. Da haben wir Faye die mit ihrer Tante zusammen über deren Buchhandlung lebt. Sie schreibt und fotografiert für die Schulzeitung und hat ihre Kamera (ein Geschenk von ihrem Vater) immer dabei. Dann ist da ihre beste Freundin Liz für die ich mich überhaupt nicht erwärmen konnte. Liz führt sich häufig total kindisch auf, fällt ihrer angeblich besten Freundin mehr als nur einmal in den Rücken und war streckenweise einfach nervig. In einer Situation wirft sie Faye vor sich an Lucas ranzumachen bloß weil diese es gewagt hat sich auf einer Party mit ihm zu unterhalten - und das nachdem Liz sie direkt vorher gebeten hatte netter zu Lucas zu sein! Und wo wir gerade bei Lucas sind - in der ersten Hälfte des Buches wirkte der ein bisschen zu überheblich, was sich dann glücklicherweise in der zweiten Hälfte gelegt hat. Die einzige Figur die ich mochte war Finn, aber selbst der blieb leider relativ farblos.

Auch die sofortige Feindschaft zwischen Lucas und Finn war für mich nicht so richtig nachvollziehbar. In einer Szene verkündet Finn dass er sich an der High School von Winter Mill eingeschrieben hat und nun auch dort zur Schule gehen wird, und dann steht da im Buch dass Lucas von dieser Aussage angeekelt wirkte. Warum angeekelt? Wenn da gestanden hätte dass er "nicht erfreut" wirkte oder so dann hätte ich das ja verstanden, aber "angeekelt"? Jedes Mal wenn die beiden aufeinander treffen geht Lucas gleich auf Finn los und beleidigt ihn ohne dass es dafür irgendeinen richtigen Grund gibt.

Die Autorin verschwendet auch keine Worte darauf ihren Lesern zu erklären warum die Charaktere das denken was sie denken beziehungsweise das tun was sie tun. Dadurch bedingt bleiben sie dann leider auch durchweg blass und oberflächlich. Nichtmal den Hauptfiguren hat die Autorin ein wenig Tiefe verliehen. Schlimmer noch, ich kann nicht sagen wie oft ich bei diesem Buch die Augen verdreht habe weil das Verhalten der Charaktere entweder total klischeehaft oder einfach nur dumm war. Es gab Momente da habe ich ihnen zumindest vor meinem geistigen Auge die eine oder andere Kopfnuss verpasst ...!

Liz und Faye verbringen einen großen Teil der Geschichte damit sich Gedanken über Klamotten und Make-Up zu machen, oder shoppen zu gehen, oder sich für Parties fertig zu machen. Klar, machen Mädels in diesem Alter sicherlich ständig. ABER ... wenn das dann plötzlich wichtiger ist als das merkwürdige Verhalten einiger Erwachsener (darunter auch Liz's Vater) oder das spurlose Verschwinden von einem ihrer Freunde dann finde ich das doch irgendwie merkwürdig. In "Mortal Kiss" sieht das dann ungefähr so aus dass die beiden sich über etwas Schlimmes unterhalten und plötzlich mittendrin das Thema wechseln und über eine Party sprechen oder darüber welches Oberteil sie noch unbedingt in dieser tollen Boutique kaufen müssen. Das war manchmal dann doch etwas unpassend ...!

Es gibt Erstlingswerke die so gut sind dass man gar nicht glauben mag dass der Autor (oder die Autorin) nicht schon ein Dutzend Bücher geschrieben hat. Und dann gibt es solche wie "Mortal Kiss" denen man halt von Anfang bis Ende anmerkt dass da noch eine gewisse Erfahrung beim Schreiben von Romanen fehlt. Ich hatte auch manchmal das Gefühl dass die Autorin sich nicht so recht entscheiden konnte welche Geschichte sie erzählen wollte. Ich bin mir sicher dass die ganze Story in ihrem Kopf Sinn gemacht hat, nur überträgt sich das leider nicht so richtig auf den Leser.

Ehrlich gesagt wirkte "Mortal Kiss" auf mich so ein bisschen wie die Rohfassung eines Romans der durchaus Potential gehabt hätte - nachdem er vom Lektor korrigiert und von der Autorin nochmal gründlich überarbeitet wurde ....!

Leider kann ich bei diesem Buch nicht guten Gewissens mehr als 1 Stern vergeben. Ich bin mir sicher dass es Leser geben wird denen "Mortal Kiss" gut gefällt. Bei mir war das allerdings nicht der Fall - ein paar geklaute Ideen kombiniert mit einem nur ansatzweise interessanten Mythos und verpackt in eine Schreibweise und Dialoge die häufig einfach nicht glaubhaft (und manchmal sogar lächerlich) wirken ... das war leider nicht genug, und ich muss auch sagen dass ich da doch wesentlich mehr erwartet hatte!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 21, 2011 8:03 PM MEST


Texas Gothic
Texas Gothic
von Rosemary Clement-Moore
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,42

4.0 von 5 Sternen Snarky, sarcastic, spooky ... and definitely fun!, 15. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Texas Gothic (Taschenbuch)
When Amy Goodnight and her older sister Phin agreed to house-sit for their aunt Hyacinth while she is on a trip to China they thought the biggest trouble they could come across was runaway goats. But when workers digging up the foundation for a new bridge on the land of the neighboring McCulloch ranch come across old human bones Amy gets caught up in a ghost hunt despite her wishes. The fact that handsome-but-infuriating Ben McCulloch tries to thwart her at every turn doesn't really help. And when more strange things happen on Ben's land Amy starts to think that maybe the source of it all isn't quite as ghostly as people seem to believe ...

This book and I had our ups and downs. The beginning was great, but then the story just sort of tetered out and got a little boring ... only to get interesting again around the middle, and from then on I just breezed right through it ... :o) ... So, overall, I'm happy to give "Texas Gothic" 4 stars! The writing was really good most of the time, there was lots of humor ... and, well, then there were the characters. And they were great!!!

Amy (Amaryllis) Goodnight comes from a family of "kitchen witches" and psychics ... even though she'd rather forget about that. You see, Amy doesn't hold much with spells and ghosts and such things. Sure, Uncle Burt --- her aunt's deceased husband --- is still around and that's okay, but other than that Amy would rather be normal. She considers herself the voice of reason in her family, the one who is the link between her family and the rest of the world. I really liked her dry humor and sarcastic voice.

Amy's sister Phin (Delphinium) is the Goodnight family's equivalent of a mad scientist. Phin is obsessed with building devices that can measure paranormal activity, and it sometimes feels like she's living in her own world. She's notorious for never answering her phone, and she doesn't even realize when a cute guy is hitting on her (and not in a subtle way). She's also very literal which may be the reason why she sometimes reminded me of Temperance Brennan on the tv show "Bones" .... ;o)

Then there's Ben McCulloch, the guy living on the ranch next to that of Amy and Phin's aunt Hyacinth. Ben is a responsible no-nonsense type who doesn't believe in magic, witches, ghosts, or anything like it. From the first time they meet Ben and Amy manage to rub each other the wrong way. They annoy the hell out of each other, but as we all know opposites do attract, and it's not long before sparks fly between the two of them. But not to worry --- this book doesn't have another case of "insta-love" ... it actually takes Ben and Amy a really long time to own up to their feelings. But then that might have had more to do with both of them being unwilling to be the first one to give in rather than anything else ... ;o)

At first Ben thinks that Amy must be as crazy as her aunt (crazy according to Ben's idea of normal, that is). You can't really blame him for the thought , either, considering that when he first meets Amy she is standing in the frontyard of her aunt's house yelling at a bunch of goats --- in her underwear!!! After that I had a pretty good feeling that I was going to like this book, and I did (for the most part).

The supporting characters --- like Amy and Phin's psychic cousin Daisy and the various students working on archeological dig --- were also well-drawn.

I am not sure if "Texas Gothic" was written as the first book in a series. It certainly works well enough as a stand-alone book, but I have to admit I'd kind of like to see Amy, Phin, Ben and the others again sometime ... ;o)


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