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Rezensionen verfasst von
Dirk Herter (Welt)
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The Wise Guy Cookbook: My Favorite Recipes From My Life as a Goodfella to Cooking on the Run
The Wise Guy Cookbook: My Favorite Recipes From My Life as a Goodfella to Cooking on the Run
von Henry Hill
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,50

5.0 von 5 Sternen Kein Gag, eine echte Empfehlung., 12. August 2011
Ich hatte wirklich gedacht, dass das Buch ein Marketinggag sei. Eine Möglichkeit für Hill, noch mal ein bisschen Kapital aus seiner Bekanntheit zu schlagen, ohne dafür tatsächlich Gegenwert zu bieten. Weit gefehlt. Man kann herauslesen, wie viel ihm das Kochen bedeutet. Den Stolz, die Liebe, die Erfahrung, das Augenmerk für jedes Detail. Es zieht sich durch das Buch, das einen chronologisch durch Hills Leben führt und dabei im Vorbeigehen alles Wichtige beibringt. Desweiteren sorgt die Chronologie dafür, dass man große Tafelgerichte genauso lernt, wie Dinge, die man "on the run" in kurzer Zeit und mit einem Mindestmaß an Equipment zubereiten kann. Sein Stolz hat es einfach nicht zugelassen, das Essen, das ihm so lieb ist, zu beleidigen und deshalb ist das Buch gut und ehrlich. Um genau zu sein, ist es eines der besten Kochbücher über italienische Küche, das ich kenne. Dinge, die ich in langer Recherche lernen musste, stehen da einfach nebeneinander. Und es kostet fast nichts.


Light Grenades [+2 Bonus]
Light Grenades [+2 Bonus]
Preis: EUR 41,02

5.0 von 5 Sternen Unverständlich und teuer : 5 Sterne, 28. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Light Grenades [+2 Bonus] (Audio CD)
Die grandiose Light Grenades wird also jetzt in Deutschland auch als die japanische Importversion verkauft.

Die CD verfügt über zwei Zusatztracks: Punchdrunk und Look Alive.

Das Gute daran: Die Tracks sind großartig. Sie avancieren langsam aber sicher zu meinen absoluten Lieblingstracks der Light Grenades.

Das Schlechte: Die CD ist für zwei Tracks mehr fast doppelt so teuer wie die normale Version. Und die Tracks könnte man sich auch legal aus dem Internet ziehen.

Letztendlich ist es völlig unverständlich, warum diese Tracks nicht regulär sind. Sie schlagen in den Augen aller, die ich kenne, Tracks wie Pendulous Threads oder Diamonds and Coal um Längen.

Warum nun fünf Sterne?

Das ist schnell erklärt. Die neuen Tracks machen das sowieso schon gute Werk synergistisch zu einem absoluten Oberhammer. Die Komposition ändert sich, vorherige Grenzen verschwimmen und die Gewichtung des ganzen Album verschiebt sich. Man kauft nicht nur zwei Tracks. Man kauft eine ganz andere Light Grenades!


Light Grenades
Light Grenades
Preis: EUR 6,99

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Six Pound Light Grenade, 8. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Light Grenades (Audio CD)
Über einen Monat hab ich gebraucht, um einen rechten Zugang zu diesem Werk zu bekommen, mit dem Incubus mal wieder bravourös gezeigt hat, zu was sie fähig sind.

Ich sehe mich vor vier Wochen hier sitzen, die lang verfolgte Scheibe demütig in den Händen haltend und dann sehnsuchtsvoll meinem Marantz-Player übergeben. Behäbig und königlich wird sie verschluckt und während sich die Welt nur noch um sie dreht, beginnt auch sie sich zu drehen...

Quicksand erhebt sich. Es geht weiter, Sprung um Sprung. Man hat sie nach einer Dreiviertelstunde durchgehört und sitzt allein gelassen und verdattert da und hat im Prinzip überhaupt nicht begriffen, was da gerade durch unseren schönsten Sinn eingeschleust über unsere Kopfhaut gefegt ist.

Ich wartete eine Viertelstunde, trinke einen Tee und drücke dann noch einmal "Play".

Lied für Lied habe ich mir diese Platte erarbeitet. Einges hab ich nicht begriffen. Warum zum Beispiel das Lied "Light Grenades" der Aufmacher und Namensgeber der Platte ist, was das einminütige Gekrüppel vor "Pendulous Threads" soll und im Endeffekt auch was Incubus da überhaupt wieder angestellt hat: Musikalisch sind sie anspruchsvoller und experimenteller geworden und haben das kombiniert mit dem immer wieder auftauchenden Gefühl von .... Popmusik?! Alles klar? Für mich nicht. Das einzige, was ich weiss, ist dass das Resultat großartige musikalische und emotionale Facetten hat. Im einen Moment tut es richtig weh, im nächsten ist es wieder wunderschön. Wenn ich die Artworks im Booklet richtig deute, könnte das Incubus' erklärtes Ziel gewesen sein.

Es ist ein schwieriges Album, wahrscheinlich Incubus schwierigstes bis dato. Trotzdem ist es großartig und eine absolute Kaufempfehlung, wahrscheinlich weil es wesendlich tiefer ist, als das meiste, was man sonst überhaupt kaufen kann.

Wer hier mehr oder minder vergeblich nach dem straighten Rock der alten Incubus-Alben sucht, sollte sich unbedingt die einzige CD der Band von Boyds und Einzigers Brüdern ansehen: "Dirty Sexy Knights in Paris" von "Audiovent"!


Dirty Sexy Knights in Paris
Dirty Sexy Knights in Paris
Preis: EUR 14,27

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Große Musik, 7. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Dirty Sexy Knights in Paris (Audio CD)
Jaha, liebe Freunde der Volksmusik, wer gedacht hatte, nur weil Jason und Ben bekanntermaßen Incubus-Verwandte sind (und vielleicht zu viele dumme Rezensionen gelesen hat), würde Audiovent auch wie Incubus klingen, der irrt gewaltig.

Es gibt Songs wie den Aufmacher "The Energy", die auch von Incubus stammen könnten, denn diese Nummer haut dem geneigten Hörer genauso auf die Fresse wie der Aufmacher der Crow von Incubus "Megalomaniac", bei vielen anderen aber ist eine absolut andere musikalische Orientierung erkennbar. "Looking Down" hört sich ein bisschen nach Linkin' Park an, "Sweet Frustration" hat was von Travis und REM, und bei "Back and Forth" darf man auch gern an die Foo Fighters denken. Und mit dieser erstaunlichen Mischung aus handfestem Rock, einer Spur Pop und einer Prise weichgespültem "Njuh Mättel" fährt einem Audiovent satt in den Kopf.

Jason Boyd ist mit Sicherheit ähnlich talentiert wie sein Bruder, der im Moment in diesem Musikressort der beste Liveperformer der Welt sein dürfte (wer das nicht glaubt, dem seien die Live-DVDs von Incubus dringenst ans Herz gelegt), Ben Einziger ist ebenfalls über niedere Kritik erhaben, er beherrscht sein Handwerk.

Aber auch Fried und Wilcox machen ihre Sache reichlich gut. Zwar ist letzterer nicht so "verspielt" wie Jóse von Incubus, aber treu ihrer Linie: "We look at old footage of Jimi Hendrix and Led Zeppelin and the Who, and that's really what gets us going. We want music to be like that again." sagt Jason Boyd und das ist doch genau, was ich immer wollte. Das jemand das Erbe von Led Zep vertritt! Zwar ist Jamin Wilcox kein John Bonham, aber die straighte Linie, die Audiovent fährt, hat immer wieder erstaunlich feine Facetten zu bieten; das kleine bisschen mehr, das aus guter Musik das einzig Wahre macht:

Große Musik


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