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Rezensionen verfasst von
brueflo

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Meine erste Kinderbibliothek: Meine allerersten Geschichten
Meine erste Kinderbibliothek: Meine allerersten Geschichten
von Sandra Grimm
  Pappbilderbuch
Preis: EUR 9,95

2.0 von 5 Sternen Nicht empfehlenswert! Spoiler...., 20. Oktober 2014
Wir haben dieses Buch geschenkt bekommen, als unsere Tochter ungefähr 1 1/2 Jahre alt war, inzwischen ist sie ein Jahr älter. Sie hat ein gut gefülltes Bücherregal und nimmt mal dieses, mal jenes Buch zur Hand. Einige Favoriten hat sie auch, dieses Buch gehört jedoch nicht unbedingt dazu.
Sie scheint instinktiv zu spüren, dass ich es ungern vorlese, wofür mehrere Gründe sprechen.
Aber zuerst zu den Vorzügen: Die Verarbeitung ist sehr gut und die Illustrationen sind gelungen - wenn auch ein paar der Eltern eher Typen darstellen, die ich im persönlichen Umgang nicht schätzen würde.
Die Texte sind kurz, das scheint meiner Tochter zu gefallen, und manchmal werden die Eltern in eine komische Situation gedrängt, auch da zeigt sich ihr kindlich-anarchischer Humor. Dafür habe ich Verständnis.
Aber in einigen Fällen sind die Texte in Ausführung und Aussage einfach unzureichend, die Eltern intervenieren nicht, sondern werden einfach überrumpelt oder erfahren vom Geschehen erst nach dessen Abschluss.
Nachdem ein anderer Rezensent bereits die Geschichten aufgelistet hat, erlaube ich mir einen Kommentar von Fall zu Fall:

* Du sollst das lesen, Mama!: Die Darstellung eines Kleinkinds, das etwas ungestüm das Vorlesen einfordert, ist noch ok. Sowas lassen entspannte Eltern sicher zu.

* Backe, Backe, Kuchen: Ein Kind "hilft" beim Kuchenbacken, es passieren zahlreiche Missgeschicke. Die Mutter macht aber nicht den Eindruck von Souveränität, sondern guckt ziemlich dumm und leitet das Kind überhaupt nicht an, sondern betreibt allenfalls Schadensbegrenzung

* Ein Töpfchen für Luca: Einfacher Text zum Töpfchentraining, ganz ok.

* Waschen muss sein Papa: Situationskomik mit Papa und Kind in der Badewanne, akzeptabel

* Guck mal was ich hab: Ein Kind malt mit Fingerfarben erst auf dem Papier, dann sich selbst, die Wand, die Stofftiere und dann die Mutter an, die es auch noch lachend umarmt. Was soll das denn? Liebevolle Intervention wäre besser.

* Nein, Nein: Wutausbruch durch misslungenen Bauklötzchenturm, die Mutter rettet die Situation. Noch am ehesten ein Vorbild.

* Noch mal!, sagt Max: Der Text zu dieser Geschichte ums Toben ist einfach ungeeignet zum Vorlesen, da er viel Laute enthält.

* Schmusen mit Mama: Ein großer Bruder lernt, dass auch, wenn die kleine Schwester kuschelt, bei der Mutter noch Platz für ihn ist. Eine der besseren Geschichten.

* Hannah hilft Papa: Eine drei/vierjährige "rettet" den Vater bei Missgeschicken im Alltag. Sehr konstruiert, aber akzeptabel.

* Und was magst du? Ein Gedicht mit großen Mängeln in Vers und Metrum. Wie ist das nur durchs Lektorat gekommen?! Von den ernährungswissenschaftlichen Fehlern mal ganz abgesehen.

* Meins! Ein Streit um Spielzeug wird quasi durch einen Kompromiss gelöst, der wird aber als solcher nicht thematisiert. Das muss man dann beim Vorlesen leisten.

* Opa soll das machen. Entenfüttern mit altbackenen Brötchen? Allerorten zurecht verboten, weil es den Enten schadet. Die Geschichte hat zudem keine Pointe, keinen Schluß.

* Ich will einen Lutscher: Ganz niedlich, ein Kind ordert bei der Mutter Lutscher für sich und zwei Spielkameraden. Braucht dann aber, nachdem es immer hin und her gelaufen ist, Hilfe beim Auspacken. Eher eine Pointe zulasten des Kindes. Außerdem, denke ich, könnte hier ein Danke und Bitte nicht schaden.

* Es geht: Ein Junge probiert gegen den Rat der Eltern Dinge, die einfach nicht sinnvoll sind: Schuhe verkehrt herum, unpassende Speisen, usw. Er ist es, der behauptet, es geht. Aber offensichtlich ist das Unsinn, er wird aber für seine Einfälle noch gelobt. Das leuchtet mir nicht ein.

* Immer, immer Zähne putzen: Ein Kind wird durch ein Bilderbuch beim Zähneputzen abgelenkt. OK, aber wer das schon einmal probiert hat, weiß, das es den Vorgang erschwert und das Kind zum Feilschen bringt. Außerdem putzt der Vater in der Abbildung "blind".

* Marie ist noch wach: Eine "kaukasische" Mutter bringt ein "negroides" Kind zu Bett, dabei behauptet das Kind immer wieder, schlafende Tiere/Menschen, auf die die Mutter verweist, seien noch wach. Politisch hochkorrekt, aber völlig sinnlos. Das Kind versteht offenbar garnicht, wovon es da spricht.

In Summe: 16 Geschichten, ein Viertel völlig enttäuschend, zwei gelungen, der Rest allenfalls hinnehmbar.
Wie bereits in anderen Rezensionen erwähnt, eignen sich die Texte wegen ihrer Syntax nicht zum Vorlesen.
Alles in allem rate ich vom Kauf dieses Buches ab.


wader 51060 Parktower mit 7 Etagen und 2 Autos
wader 51060 Parktower mit 7 Etagen und 2 Autos
Wird angeboten von NICK AND BEN
Preis: EUR 95,95

5.0 von 5 Sternen Meine Nichte war BEGEISTERT!!!, 9. August 2011
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:3.0 von 5 Sternen 
Kurz und gut: Ein Spitzenprodukt!
Der Aufbau ist wirklich keine große Mühe, stabile Schraub- und Steckverbindungen (ohne Werkzeug) wecken Vertrauen in das Parkhaus. Standfest, aber nicht zu schwer, man kann es als Erwachsener leicht heben und tragen.
Normale Matchbox- oder Siku-Autos im Maßstab von ca 1:55 funktionieren mit dem Parkhaus prima. Ein stürmisches Spielen von 3 Kindern (2-4J.) hält es leicht aus, nichts stört die Freude.
Verschluckbare Kleinteile habe ich nicht finden können, alles ist größer als ein erwachsener Zeigefinger. Mit dieser Warnung müssen die Verpackungsteile und die Aufkleber gemeint sein.
Bisher habe ich nur positive Rückmeldung bekommen.


James Bond Enzyklopädie
James Bond Enzyklopädie
von John Cork
  Gebundene Ausgabe

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nichts für Anspruchsvolle, schlecht übersetzt, 12. November 2010
Rezension bezieht sich auf: James Bond Enzyklopädie (Gebundene Ausgabe)
In diesem Band finden sich im Stil eines Lexikons reich bebilderte Einträge zu allen Rollen, Gadgets und Girls der Bond-Filme. Mit seinem hohen Schauwert wird das Buch Filmfans und Einsteigern gefallen, die Abbildungen machen das Auffinden von Personen leichter, deren Rollenname nicht zur Hand ist. Allerdings bleibt es auch bei diesen positiven Punkten, den Erläuterungen zu den Dreharbeiten, zu den Effekten und den Romanen fehlen völlig. Insofern bleibt das Lexikon in der Logik der fiktiven Filmhandlung, was letztlich nur junge Leser freuen wird.
Insbesondere die Übersetzung aus dem Englischen ist misslungen, da zum einen alle Einträge in der Reihenfolge der englischen Begriffe aufgelistet werden (was bei Rollen nicht auffällt, aber bei holperigen Übersetzungen der Bezeichnung von Gegenständen schon auffällt), zum anderen die Übersetzung innerhalb der Texte jedem Lektorat entgangen zu sein scheint.
So wird die Rolle von Blofeld in den ersten Filmen von verschiedenen Schauspielern übernommen, einer leiht die Stimme, ein anderer den Körper, denn das Gesicht des Schurken bleibt ja verdeckt. In der übersetzten Besetzungsliste wird daraus: "Stimme: xy, Leiche: NN". "Body" wäre hier der englische Begriff, und der bedeutet nur in bestimmtem Zusammenhang Leiche.
Die Anordnung der reich bebilderten Einträge in der englischen Reihenfolge ist sicher dem Seitenaufbau und der Anordnung der Bilder geschuldet, macht aber in manchen Fällen die Benutzung als Lexikon schwierig.
Die qualitativ schlechte Übersetzung enttäuscht bei der Lektüre.
Kurz: Als Bilderbuch für junge Fans der Filmreihe brauchbar, nichts für Anspruchsvolle.


James Bond XXL: Das weltweit umfangreichste 007-Nachschlagewerk
James Bond XXL: Das weltweit umfangreichste 007-Nachschlagewerk
von Manfred Hobsch
  Taschenbuch

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Umfassend und doch mit Fehlern behaftet, 12. November 2010
In diesem Lexikon wird in detaillierten Einträgen eine Vielzahl von Informationen zu den Fleming-Büchern, den Filmen, aber auch weiteren 007-Romanen, Videospielen etc zusammengetragen. Die Lektüre besteht daher eher aus einer Art unterhaltsamen Surfen von diesem Eintrag zum anderen, ein gezieltes Aufsuchen fällt bei speziellen Fragestellungen schwer. Schritt für Schritt erhält man so eine umfassende Übersicht, für den Einsteiger dürfte die gleichwertige Behandlung aller Bond-Erscheinungsformen eher verwirrend sein.
Traurigerweise finden sich jedoch auch vermeidbare Fehler (Es ist nicht der Sumoringer, mit dem Bond in Osatos Büro kämpft, sondern realiter ein samoanischer Wrestler, der einen anderen Handlanger spielt), wodurch der vorsichtige Leser auch anderen Infos eventuell weniger Glauben schenkt.
Im Ganzen aber ein wunderbares Werk, das das gesamte Bond-Universum aus internationaler und deutscher Sicht beleuchtet und eine neue Ausgabe verdient.


Der große James Bond Atlas: Alle Fakten, Daten und Hintergründe
Der große James Bond Atlas: Alle Fakten, Daten und Hintergründe
von Siegfried Tesche
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eher oberflächlich, aber gut aufgemacht, 12. November 2010
Die Vor- und Nachteile dieses Atlanten lassen sich schnell aufzählen.
Im typischen Format mit großen Karten und einer meist übersichtlichen Legende werden die Dreh- und Handlungsorte aller zum Zeitpunkt der Ausgabe aktuellen Bondfilme dargestellt, einmal Film für Film, dann geographisch aufgeteilt. Einzelne Hinweise erfolgen zu speziellen Gebäuden oder Plätzen, die relevanten Großstädte werden mit eigenen Karten und Beschreibungen gewürdigt. Gelungen ist die Aufschlüsselung nach Orten, die die Filmhandlung vorsieht, und Drehorten, die besagten Platz gegebenenfalls ersetzen. Der Tonfall ist dabei gelungen, wer interessiert ist, wird den Atlas so bald nicht aus der Hand legen.
Von Nachteil ist, daß es eben bei Übersichtskarten von Ländern und Städten bleibt, wo Konkurrenzprodukte durchaus ins Detail gehen, so z.B. den Weg zum Blofeld-Krater beschreiben und einzelne Höfe in Venedig zeigen, in denen der Schußwechsel in Casino Royale stattfindet.
Dabei ist es auf Reisen für den Fan gerade so schön, zu sagen "Schau mal, genau hier....".
Für junge Bondfans und Einstieger durchaus zu empfehlen, nichts für Kenner.


James Bond, Die Legende von 007
James Bond, Die Legende von 007
von John Cork
  Gebundene Ausgabe

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schlechte Übersetzung und unhandlich, 12. November 2010
Unter der Literatur über die James-Bond-Filmreihe finden sich sehr verschiedene Werke, vom Lexikon bis zur Werbeschrift und zum Atlas. Hier liegt ein Versuch vor, eine ausführliche Erörterung der Wechselwirkung zwischen der jeweiligen Zeit und den Filmen mit großen Mengen Bildmaterial zu verbinden. Das Ganze kommt sehr wertig und gut gemacht daher. Bei einer Höhe von 37cm und einem Gewicht von 2,4kg aber keine Lektüre, die man als handlich bezeichnen würde. Wohl eher das, was man im Englischen als coffee table book bezeichnet, denn über kurz oder lang möchte man das "Ding" mal ablegen.
Die Informationen sind zuverlässig und vielfältig, der Ansatz einer "historisch-kritischen" Auslegung der Filme und Bücher erscheint fragwürdig und trägt nicht für das ganze Buch. Die Autoren sind echte Fans, die sich Zug um Zug an die Macher der Filme herangetastet haben und nun ihre Kenntnisse zusammenfassen.
Nur macht die Übersetzung daraus ein unerträgliches Geschwurbel! Das man den stehenden Filmbegriff second unit mit "zweite Einheit" übersetzt, mag ja noch angehen, aber die Übersetzung englischer Redensarten mißlingt völlig. Heraus kommt ein Text, bei dem sich schlecht sagen läßt, warum er so fremdartig zu lesen ist.
Also Informationsquelle ist der Band verglichen mit den Bond-Lexika zu unhandlich, als Lektüre schlecht lesbar, einzig als Bildband würde ich ihn empfehlen.


Der perfekte Spion: Die Welt der Geheimdienste
Der perfekte Spion: Die Welt der Geheimdienste
von H. Keith Melton
  Gebundene Ausgabe

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eher ein Bildband, 12. November 2010
Wie von den großformatigen Büchern aus dem Dorling-Kindersley Verlag gewohnt, werden hier eher kurze Texte mit vielen detailreichen Fotographien der unterschiedlichsten Spionagegeräte (Kommunikation, Waffen, Abhören, Verstecke etc.) kombiniert und der Reiz liegt eher im Betrachten als im Lesen. Bedauerlicherweise tauchen eine ganze Reihe der Abbildungen doppelt und dreifach auf, was auf der jeweiligen Seite auch Sinn ergibt, aber eben den Schauwert beim Durchblättern schmälert.
Im übrigen legt man den Band mit dem befremdlichen Gefühl beiseite, nirgends mehr sicher sein zu können.


Heyne Filmbibliothek und Fernsehbibliothek, Nr.44, Die James-Bond-Filme
Heyne Filmbibliothek und Fernsehbibliothek, Nr.44, Die James-Bond-Filme
von Erich Kocian
  Broschiert

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 12. November 2010
Das Buch bietet viele viele Anekdoten rund um die Filme und Darsteller seit Beginn der James-Bond-Reihe. Allerdings fand ich den Tonfall etwas zu altbacken und mitunter sexisitisch, was wohl auch an der Entstehungszeit (Erstausgabe 1982) liegen mag.


Fackelmann Multimühle für Käse, Karotten, Schokolade
Fackelmann Multimühle für Käse, Karotten, Schokolade
Wird angeboten von Elch International
Preis: EUR 11,50

5.0 von 5 Sternen Für Parmesanliebhaber ideal, nur eben Plastik, 26. Februar 2010
Eigentlich ein Spontankauf, hat sich diese Mühle in meiner Küche unverzichtbar gemacht. Als Pastaliebhaber - und Diätbewußte - kommt bei uns ofr Parmesan zum Einsatz, natürlich vom Stück, ist ja klar. Und da ist diese Mühle als Aufbewahrungs- und Zubereitungsmöglichkeit ideal. In der Spülmaschine schnell gereinigt, immer griffbreit und eigentlich unverwüstlich, bis, ja, bis mir der untere Klarsichtdeckel runtergefallen ist und brach. Jetzt funktioniert das Teil immer noch super, nur eben nicht mehr so einfach beim Ausleeren.
Irgendwann werde ich wohl mal in eine Metallversion investieren, aber das hier war ein super Kauf. Hoffentlich kommt das Teil bald mal wieder ins Lager!


Tresenlesen, Werkschau 1993-2000, 5 Audio-CDs
Tresenlesen, Werkschau 1993-2000, 5 Audio-CDs
von Jochen Malmsheimer
  Broschiert

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Als Comedy noch ein Aussenseiter war, 16. März 2007
Einige der wenigen Sachen, derer ich mich rühme, ist es, relativ kurz nach ihrem Start die Tresenleser über einige Jahre hinweg live in Bochum gesehen, gehört und genossen zu haben. Die Liveaufnahmen geben den Eindruck dieser überschäumenden, vielstimmigen und unwerfend komischen Bühnenaktivitäten (ganz ohne -show, denn wir kommen aus dem Ruhrgebiet) in etwas abgeschwächten Form wieder.

Vergleichbare Künstler kenne ich nicht.

Mein guter Rat an alle Freunde hintergründigen Humors: Kaufen, hören, Tränen lachen.


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