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Rezensionen verfasst von
Headbanger666

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Unleash the Fire (Digipak)
Unleash the Fire (Digipak)
Preis: EUR 13,13

11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Riot in Bestform, 24. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Unleash the Fire (Digipak) (Audio CD)
Ja, die Platte wird heute erst bei mir eintreffen, als Musikredakteur hatte ich aber bereits Gelegenheit, umfassend reinzuhören. Fans von Riot werden von "Unleash The Fire" auf ganzer Linie begeistert sein, aber auch Anhänger von gut gemachten U.S. Metal im Allgemeinen sollten sich diese Scheibe nicht entgehen lassen.

Während das Songwriting bei Riot eigentlich nie Grund für Kritik bietet, treffen die Amis auf ihrem neuen Album mit jedem Song ins schwarze. Die Band fährt hier eine in jeder Hinsicht ausgewogene Mischung aus rasantem Heavy bzw. Power Metal amerikanischer Prägung und groovenden bzw. rockenden Stampfern im Stadionformat. Technisch macht den Herren Riot sowieso keiner was vor und vor allem Fans ausufernder Gitarrenarbeit dürfen sich einmal mehr über die ebenso brillanten wie melodiösen (Lead-)Gitarren der Herren Mike Flyntz und Nick Lee freuen - herrlich!

Wichtigste Neuerung auf "Unleash The Fire" ist natürlich Sänger Todd Michael Hall, der bereits mit Riot tourte und nun auch im Studio mit der Band arbeitet. Stimmlich ist der Mann über jeden Zweifel erhaben und erinnert stark an Tony Moore - besser hätten es die Herren nicht treffen können, denn schließlich Sang Mr. Moore u.a. das Über-Album "Thundersteel" ein. Ganz so kultig wie besagte Platte ist "Unleash The Fire" freilich nicht, aber dennoch drängen sich Vergleiche mit dem Meilenstein von 1988 förmlich auf.

Der einzige Kritikpunkt findet sich im Sound von "Unleash The Fire": Der fällt knochentrocken und leider nachgerade steril aus, was der Atmosphäre des Albums nicht wirklich gut tut. Natürlich wird das in höchstem Maße präzise Stakkato-Riffing der Gitarrenfraktion so optimal in den Vordergrund gerückt, allerings wirkt das Dargebotene so auch reichlich künstlich. Dem tollen Songwriting tut das keinen Abbruch, aber dennoch hätte ein erdigerer und organischerer Klang der Platte sicher gut getan.

Dennoch ist "Unleash The Fire" jedem Fan echten Metals uneingeschränkt zu empfehlen!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 21, 2014 3:17 PM CET


Redeemer of Souls (Deluxe)
Redeemer of Souls (Deluxe)
Preis: EUR 12,40

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Endlich wieder Metal, 12. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Redeemer of Souls (Deluxe) (Audio CD)
Als Judas Priest vor einigen Jahren mit "Nostradamus" um die Ecke kamen und dann auch noch ihren Abschied bekannt gaben, schien der Weltuntergang nahe zu sein - mit einem derart überblähten Machwerk ohne den geringsten Höhepunkt dürfen sich diese Götter nun wirklich nicht verabschieden. Inzwischen ist zum Glück alles ganz anders: Zwar wurde K.K. Downing inzwischen durch Neuzugang Richie Faulkner ersetzt, aber immerhin haben Judas Priest von ihren Ruhestands-Plänen vorerst Abstand genommen und auch der Neue machte sich ja bereits im Live-Betrieb ziemlich gut.

Mit "Redeemer Of Souls" gibt es nun auch endlich ein neues Album und was soll man sagen, die Platte hat es in sich. Wer ein zweites "Painkiller" oder "Defenders Of The Faith" erwartet, wird natürlich enttäuscht, hat diese Platten aber vermutlich eh im Schrank und daher keinen Grund, sich aufzuregen. Priest knüpfen hier ziemlich genau da an, wo sie mit "Angel Of Retribution" aufgehört haben, weshalb die beiden Alben in jedem Fall artverwandt sind. Das ist auch wirklich nicht verkehrt. Auf "Redeener Of Souls" gibt es ebenso knackige Metal-Songs in Form von "Dragonaught" oder "Hell & Back" auch groovende 70er-Nummern wie "Crossfire" und episches wie "Halls Of Valhalla". Dazwischen verbergen sich natürlich auch ein, zwei nicht ganz so gelungene Songs wie etwa "Metalizer", aber alles in allem ist "Redeemer Of Souls" wohl genau das, was sich der Judas Priest-Fan 2014 gewünscht hat.


Stand Up Guys [Blu-ray]
Stand Up Guys [Blu-ray]
DVD ~ Al Pacino
Preis: EUR 8,97

4.0 von 5 Sternen Überraschungshit, 12. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Stand Up Guys [Blu-ray] (Blu-ray)
In Deutschland ist "Stand Up Guys" wohl nicht so richtig promotet worden, oder bin ich der Einzige, an dem dieser grandiose Film spurlos vorbei ging? Ich kam erst auf den Streifen, als ich aus Impuls nach Gangster-Filmen gesucht habe und der Trailer konnte mich dann auch von diesem Film überzeugen. "Stand Up Guys" ist eine witzige und gleichzeitig tragische Geschichte über wahre Freundschaft, die von den beiden Hauptdarstellern Al Pacino und Christopher Walken großartig rübergebracht wird. Trotz einiger Actionsequenzen hat der Film ein sehr angenehmes, ruhiges Tempo und lebt in erster Linie von den markigen Dialogen der beiden Protagonisten. Ein zweites "Puplp Ficiton" bekommt man hier sicher nicht und auch die Filme von Guy Ritchie haben auf lange Sicht bestimmt mehr Biss, aber als Nachfütterung zum aktuellen Gangsterkino wie "7 Psychos" oder "Killing Them Softly" eignet sich ein Film wie dieser ganz hervorragend.


White Devil Armory
White Devil Armory
Preis: EUR 17,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wieder richtig stark, 12. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: White Devil Armory (Audio CD)
Seit sie bei Nuclear Blast unterschrieben haben, scheinen die Thrash Metaller von Overkill nicht mehr aufzuhalten. Auch mit "White Devil Armory" liefern Bobby Blitz und seine Mannschaft wieder ein in jeder Hinsicht solides Album ab, allerdings kann die Platte ähnlich wie ihr Vorgänger einmal mehr nicht ganz mit dem überragenden "Ironbound" mithalten. "White Devil Armory" ist voll von knackigen Riffs und den beneidenswerten Leadgitarren von Dave Linsk, ab und an wollen die Songs aber nicht so richtig zünden und kommen etwas zu verkopft daher. Dennoch hat auch das neueste Overkill-Album einiges an Potenzial und wächst von Durchlauf zu Durchlauf.


Thunder & Steele
Thunder & Steele
Preis: EUR 16,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schade, nur Mittelmaß, 28. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Thunder & Steele (Audio CD)
Im Vorfeld der Veröffentlichung von "Thunder & Steele" behaupteten Stormwarrior ja vollmundig, man würde nun wieder mehr zum Sound der ersten beiden Alben zurück kehren - für langjährige Fans natürlich die beste Nachricht. Aber auch eine gefährliche Aussage, schraubt das die Erwartungen doch mächtig in die Höhe - und die konnten hier letztendlich nicht erfüllt werden. Mag ja sein, dass Songs wie "Sacred Blade" und "One Will Survive" mehr in Richtung von "Northern Rage" gehen, aber überwiegend klingt "Thunder And Steele" leider arg nach den B-Seiten zu "Heading Northe" und "Heathen Warrior". Was dabei vor allem stört, ist die labberige Produktion das Albums, die umso mehr für Kopfschütteln sorgt, nachdem der Hamburger Soundpapst Piet Sielck eigentlich für edelsten Metal-Sound bekannt ist. Hier wirkt das Klangbild jedoch unausgewogen, die Vocals matt und der Gitarrensound der Rhythmussektion schwachbrüstig. Einzig der Leadgitarrensound könnte besser nicht sein, was sich hervorragende macht, denn hier liefern Stormwarrior einmal mehr feinste Sologitarren ab. So ist "Thunder & Steele" sicher keine schlechte Platte, denn Stormwarrior sind hervorragende Musiker, ihr bestes Album ist es aber mit Sicherheit auch nicht.


Divide and Conquer (Limited First Edition)
Divide and Conquer (Limited First Edition)
Preis: EUR 15,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Immer gleich und doch neu erfunden, 28. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Böse Zungen werfen den griechischen Thrashern Suicidal Angels gerne vor, bei ihnen würde sich doch eh jedes Album gleich anhören. Ganz abwegig ist das nicht, zumal die Truppe ihren Sound schon lange gefunden hat und auch keinerlei Anstalten macht, davon wieder abzurücken. Allerdings gelingt es der Band vor allem auf "Divide And Conquer", die bekannte Formel so zu modifizieren, dass von Selbstkopie oder Langeweile kaum die Rede sein kann: Sicher, die ultrapräzisen Riffs klingen eindeutig nach Suicidal Angels und Bands wie Slayer und alte Sepultura sind als Vorbilder nie weit weg, aber dennoch bindet die Band hier etliche neue Ideen in ihre Songs ein und vermag gar für die ein oder andere Überraschung zu sorgen. Größte Neuerung ist sicherlich Gitarrist Chris Tsitsis, den die Truppe aus den Reihen ihrer Kollegen Exarsis rekrutierte und der "Divide And Conquer" mit den besten Leadgitarren anreichert, die es bei den Griechen bisher zu hören gab - alleine deshalb unterscheidet sich die Platte schon maßgeblich von ihrer Vorgängern und sollte von jedem Thrasher angetestet werden.


Far Beyond Driven (20th Anniversary Edition)
Far Beyond Driven (20th Anniversary Edition)
Preis: EUR 17,49

4.0 von 5 Sternen Wertige Neuauflage, 28. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Über ein Album wie "Far Beyond Driven" müssen kaum noch Worte verlorden werden, über die "20th Anniversary Edition" hingegen schon. Bei einem Preis von nicht ganz 20 Euronen will der Kauf natürlich gut überlegt sein, allerdings bietet die beiliegende Live-CD vom 1994er Donnington-Auftritt der Amis keinen schwachen Kauf-Anreiz, zumal Live-Mitschnitte aus dem Hause Pantera eine Seltenheit sind. Selbige trägt hier den Beinamen "Bootleg" und das ist auch nicht ganz verkehrt, denn zunächst ist der wenig nachbearbeitete, rohe Sound der Aufnahme auch etwas befremdlich und entspricht so ganz und gar nicht heutigen Hörgewohnheiten. Nach ein bis zwei Songs fällt das allerdings nicht mehr weiter ins Gewicht. Als alleinstehende Veröffentlichung wäre diese Bonus-CD sicher ungerechtfertigt, so vermittelt sie jedoch einen hervorragenden Eindruck davon, wie viel Energie und Attitüde Pantera ihrerzeit auf die Bühne zu bringen vermochten. Probehören und dann selbst entscheiden!


Ultima Ratio Regis
Ultima Ratio Regis
Preis: EUR 16,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Deutschlands beste NWOBHM-Band, 28. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ultima Ratio Regis (Audio CD)
MIt ihrem neuen Album liefern die Koblenzer einmal mehr besten Metal nach britischem Vorbild - verglichen mit "Unconditional Absolution" hat sich am Sound der Mannschaft natürlich nicht allzu viel verändert, allerdings haben die Herren im Songwriting einmal mehr einen Satz nach vorne gemacht, weshalb "Ultima Ratio Regis" nun wirklich nichts als Hits enthält. Was besonders positiv auffällt, ist der sägende Gitarrensound auf diesem Album, denn die Produktion von Enforcer-Frontmann Olof Wikstrand setzt dem Metal Inquisitor-Sound das sahnehäubchen auf. Fans traditioneller Härte werden zumindest, was den nationalen Markt an geht, nirgendwo besser bedient als bei Metal Inquisitor. Pommesgabel nach oben!


Dawn of the New Centurion (Ltd.Digipak)
Dawn of the New Centurion (Ltd.Digipak)
Preis: EUR 20,99

5.0 von 5 Sternen Zetro is back, 25. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bei all dem Jung-Thrasher, die derzeit Plattenverträge ergattern, möchte man die alte Garde fast aus den Augen verlieren - würde sie nicht so hervorragende Alben wie "Dawn Of The New Centurion" veröffentlichen. Auf Album Nummer zwei hebt der ehemalige EXODUS- und Prä-TESTAMENT-Sänger Steve "Zetro" Souza das Schaffen seines Familienunternehmens HATRIOT auf das nächste Level. "Dawn Of The New Centurion" klingt nicht mehr ganz so arg wie die Fortsetzung von "Tempo Of The Damned", glänzt aber insgesamt durch reiferes Songwriting als sein Vorgänger "Heroes Of Origin". Das Material fällt eine ganze Ecke düsterer und auch moderner aus, bisweilen fühlt man sich auch angenehm an neuere TESTAMENT erinnert, was zusammen mit Zetros unverkennbarem Gesang eine wirklich gute Mischung ergibt.


Empire of the Undead (Special Edition)
Empire of the Undead (Special Edition)
Preis: EUR 14,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zurück zur Bestform, 25. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach dem eher ernüchternden "To The Metal" mochte man schon befürchten, Gamma Ray müssten sich allmählich in den Ruhestand verabschieden. "Empire Of The Undead" nimmt allerdings sämtlichen Zweiflern den Wind aus den Segeln: Mag der Opener "Avalon" noch ein wenig verhalten beginnen, entpuppt sich die Nummer doch schnell als Metal-Epos erster Güte ganz im Stile von "Rebellion In Dreamland" und auch ansonsten haben die Hanseaten zu alter Form zurück gefunden: In "Hellbent", "Pale Rider" und vor allem dem ungewohnt groovenden "Demonseed" wird richtig schön abgerockt und den schmissigen Titelsong kennt man ja schon von der zuvor veröffentlichten EP. Klar, Meister Hansens Stimme ist mittlerweile ziemlich zum Fenster raus und sobald es in höhere Regionen geht, ist außer Krächzen nichts mehr drin, aber das kennt und liebt der Gamma Ray-Fan ja schon seit Längerem.


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