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Beiträge von Joerg Hannemann
Top-Rezensenten Rang: 30.590
Hilfreiche Bewertungen: 685
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Rezensionen verfasst von Joerg Hannemann "jey77" (Ehningen)
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Schlimm, 2. Mai 2013
Irgendwie habe ich was wirklich Gutes erwartet - Sara Bareilles galt für mich immer als beste Neuentdeckung der letzten Jahre, aber dieser Song ist billig Pop ohne Anspruch oder echte Instrumente. Total eintönige Einheitsware wie man sie zzt. nur noch hört. Wo ist das Aussergewöhnliche geblieben? Ihr hätte ich was Herausragendes zugetraut - das ist wirklich sehr enttäuschend...
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Genial, 1. April 2011
Dexter ist eine der wenigen Serien, in der die Hauptfigur - man muss es mal direkt ausdrücken - ein Mörder ist und man selbst als Zuschauer 'liebt' sie dennoch. Allein das über fünf Staffeln so ungeheuer spannend und in sich konsistent umzusetzen - Wahnsinn, große Kunst! Ich fand bisher jede Staffel ungeheuer gut - auch die Dritte. Diese vierte Staffel ist allerdings etwas Besonderes und sollte man sich nicht entgehen lassen! Die Charakterentwicklung schreitet voran - nicht nur die von Dexter, aber näheres sollte sich jeder selber ansehen und ist hier auch fehl am Platz. Die Serie geht zu meinen absoluten Top Serien die ich jemals gesehen habe - es ist einfach so. (Mad Men, True Blood und Boardwalk Empire - um noch drei andere aktuelle US Top Serien zu nennen) Man muss wirklich aufpassen, dass man eine Staffel nicht sofort komplett hintereinander schaut, weil es einfach derart fesselnd inszeniert ist. Ich hab so was noch bei keiner anderen Serie erlebt. Im deutschen Fernsehen kommt solch Qualität leider viel zu kurz, deswegen kaufen und Michael C. Hall viel Glück wünschen!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Sehr harmonisch, 1. April 2011
Wenn man Sara Evans's bisherige Alben kennt, wird diese neue CD (auf die man lange hat warten müssen) keine Überraschungen bieten. Das ist in meinen Augen hauptsächlich positiv gemeint, denn ihre Musik steht (zumindest für mich) für sehr harmonische Melodien, absolut perfektem Gesang mit warmer, angenehmer Stimme und all das in einer sehr gekonnten Mischung aus Country, Pop und ab und zu ein bisschen Rock. Auch die Band spricht wiedermal für sich - Spitzenmusiker garantieren keine gute CD bzw. kein gutes Gesamtwerk, sind aber m.E. eine hervorragende Voraussetzung dafür. Schon gleich der erste Track 'Desperately' ist ein guter Ohrwurm und bleibt schnell hängen, genauso wie bei manch anderen Titeln dieser CD. Die Themenbereiche decken den üblichen Liebe und Herzschmerz-Bereich ab - da gibt's eher wenig Inhalt. Wem das wichtig ist, der mag hier am Ende der zehn Titel möglicherweise nicht vollends befriedigt sein. Musikalisch wäre mehr drin gewesen sag ich mit Blick auf 'Born to Fly', wobei mir die CD generell zu glatt und gleichförmig ist, als dass man von totaler Spitzenklasse > 4 Sterne reden könnte. Dennoch bekommt man mind. acht meist sehr gute Songs, die viel Freude beim Zuhören bereiten. Für melancholische Stimmungen gibts 'A Little Bit Stronger', 'What That Drink Cost Me'; etwas spritziger wird's dann bei 'Anywhere', 'Life Without Losing' oder 'Desperately'. Auch 'My Heart Can't Tell You No' und 'Alone' sind wirklich gut und einfallsreich. Beinahe alle Titel haben einfach diese gewissen Passagen, sei es im Refrain oder woanders, an denen man innerlich aufblüht, weil Abstimmung, Melodie, Timing, Stimme, Instrumentalisierung - alles passt zusammen, wie es besser kaum sein könnte. Solche Momente sind es, die eine CD bieten sollte - deswegen hört man letztlich auch Musik. Highlight aus Sicht der Instrumentalisierung ist 'Ticket To Ride' - ganz klar aus meiner Sicht. So schnell, wie da die ganzen Gitarren spielen muss man erst mal hören können - Wahnsinn. Das perfekt angepasste Schlagzeug von 'Matt Chamberlain' trägt auch hier u.a. wieder maßgeblich zur Qualität bei! 'Wildfire' kann ich nicht unbedingt empfehlen, ebenso wie diese Bluegrass Version von 'Born To Fly' - braucht kein Mensch, da ist das Original um Längen besser. Insgesamt eine sehr gute und vor allem durchgängig hörbare CD mit kleineren Höhen und Tiefen, die nach meiner Ansicht nicht ganz das Niveau von 'Real Fine Place' und schon gar nicht von 'Born To Fly' erreicht. Aber die Welt bewegt sich weiter und kaufenswert ist das Album allemal, allein schon wegen der deliziösen Gesangspassage am Ende von 'Ticket To Ride'.
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5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Kaum Akzeptabel, 20. November 2010
Nach längerem Suchen und auch dem Vertrauen der Rezensionen hier hatte ich mir vor wenigen Tagen diesen Fernseher von Toshiba hier bestellt. Ich besaß zuvor bereits einen Toshiba LCD TV, der leider seinen Dienst quittiert hat. Das Gerät ist sehr schön, keine Frage, auch das Bild ist im Normalfall (TV/BlueRay) sehr gut bis gigantisch. Leider gibt es zwei sehr große Probleme (zumindest bei meinem Modell): Durch das Edge LED Backlight kommt es zu vielen störenden weißen 'Wölkchen' bzw. Flecken auf dem Screen, die man besonders sieht, wenn man dunkle Szenen ansieht bzw. der Bildschirm einfach schwarz ist (z.B. beim Umschalten, etc.). Hierzu habe ich ein Foto zur Veranschaulichung hochgeladen (allerdings mit LED Belechtung auf 100) - siehe Userbilder oben. Mann kann durch Verringerung der Hintergrundbeleuchtung auf 50 oder drunter das Problem minimieren, aber nicht eliminieren. Ich hätte mich aber vielleicht daran gewöhnt. Aber hinzu kam, dass in den (waren es vielleicht 4-5) Tagen, die er in Benutzung war, bevor ich ihn zurück geschickt habe, das Knarren bei hellen Bildelementen immer schlimmer wurde. Anfangs trat es nur nach ca. 2-3 h Betriebszeit auf, jetzt heute morgen z.B. sofort nach dem Einschalten und das so laut, dass man den Ton nicht mehr hörte, der natürlich wie bei fast allen LCD's miserabel ist. Untragbar und nicht akzeptabel nenn ich so was - keine Ahnung, welches Gerät die 4 & 5 Sterne Rezensenten haben, meines geht gar nicht. Der Ersatz (Sharp LC40LE705 Full LED) ist auf dem Weg.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Sehr gut, mit Einschränkungen, 29. Oktober 2010
Dieses neue Album von der extrem sympathischen Sara Bareilles kommt ähnlich überzeugend daher, wie ich es mir gewünscht hatte. Besonders nachdem viele Künstler mit ihren neuen Werken dieses Jahr enttäuscht haben. Da reiht sich dieses Album keineswegs ein. Schon der zweite Song und quasi opener 'Uncharted' überzeugt durch Dynamik und große Spielfreude! Auf diesem Album spielt eine etwas andere Band, was sich teilweise leicht nachteilig bemerkbar macht - zumindest für meinen Geschmack. Ich fand Justin Meldal-Johnsen schon seit ich ihn bei Tori Amos gehört habe extrem gut, aber auf ihrem ersten Album spielte Chris Chaney den Bass um einiges schneidiger und prägnanter. Am Schlagzeug sind hier Victor Indrizzo (primär) und Matt Chamberlain zu hören - beide sehr sehr gut, wobei ich denke dass es für diese Art der Musik es keinen Besseren als Matt Chamberlain gibt, der auch schon auf 'Little Voice' primär spielte. Dennoch fallen Songs wie 'Gonna get over you' durch spritzige Instrumentierung, sehr gutem Gesang und tollem Piano sofort auf - alles was Sara Bareilles meiner Meinung nach u.a. auszeichnet. Genau deswegen macht das Zuhören auch so viel Spaß, wobei ich ein paar Durchläufe brauchte, damit mir dieses Album so richtig gefallen hat und es wird immer noch mit jedem Mal hören besser. Sehr toll finde 'Hold my heart', das ruhig beginnt und durch diese schöne Melodie und der eindringlichen Darbietung sehr schnell den Weg ins Ohr findet (zumindest in meines) und dort auch länger drin bleibt, als der Track lang ist. Dann 'King of anything' der Hit, der durchaus sehr hörenswert ist - es ist einfach mal ein etwas neuer Sound, hat kraft und macht Spaß, wobei der Refrain für meinen Geschmack sich etwas zu oft wiederholt. Einer meiner Top-Favoriten dieser CD ist 'Machine Gun', der sich durch das merklich feinere Schlagzeug auszeichnet und einen wunderbar ansteigenden Refrain besitzt und etwas an ihr voriges Album erinnert. Eben dieses vorige Album finde ich dennoch ein kleines Stück besser. Trotz all der lobenden Worte kam für mich da mehr rüber, mehr Rock, einen öfter staunenden Rezensenten sozusagen. Nach 25 sek. 'Bottle it up' war man schon fast sprachlos (ok, etwas Übertreibung gehört dazu) ob des genialen Anfangs dieses Titels - das ist mir hier auf dem neuen Album leider noch bei keinem Song passiert. Zusätzliche Anspiel-Tips: 'Say you're sorry' und 'Let the rain' - einzig 'Basket Case' ist mir denn doch etwas zu eintönig, ansonsten kann man dieses Album sehr gut durchhören. Resümee: sehr sehr gutes Album, dass man dringend genau hören sollte & das sehr viel Spaß dabei macht und mit Sicherheit auch nicht so schnell langweilig wird.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Enttäuschend, 15. September 2010
Eigentlich war ich immer ein Sheryl Crow Fan und ich finde nach wie vor Alben wie ,Sheryl Crow', ,The Globe Sessions' und ,C'mon C'mon' richtig gut. Aber abermals bin ich hier von diesem Album ,100 Miles from Memphis' schwer enttäuscht. Irgendwie versteh ich nicht, wie man einmal so geniale Rockmusik machen konnte und nun - offenbar nach einen elementaren Sinneswandel - ist dieses etwas völlig Anderes. Mit typischer Sheryl Crow Musik hat das für mich kaum noch etwas zu tun. Zum Beispiel Track 6: Nachdem ich gefühlte 85 mal ,Say what you want to' im Hintergrund hören musste, frag ich mich, ob das die neue Form der musikalischen Gehirnwäsche sein soll. Wenn Sheryl Crow mal nicht uhhh oder ahhh ,singt', mögen die Texte ja sehr wichtig und bedeutsam sein, aber vielleicht sollte man dann doch eher ein Buch schreiben, denn sie hat anscheinend keine zu den Texten harmonisch klingende Musik gefunden, so dass in diesem Song spontan der Finger auf den ,Next' Button des Players springt. Ein weniger schlimmes Beispiel ist Track 4 'Summer Day' in dem mir der Refrain eigentlich ziemlich gut gefällt, aber über die Länge von immerhin 4 1/2 Minuten wirds einfach langweilig, da kaum nennenswerte Variationen zu finden sind und sich alles immer und immer wiederholt. Den Spass nach 2 Titeln dieser neuen CD sich direkt mal ein paar von älteren Werken ,vor dem Sinneswandel' anzuhören, kann ich nur empfehlen - ein jeder wird den Unterschied sofort bemerken. Änderungen mögen ja in den meisten Fällen gut und schön sein, hier kann ich leider nur eine drastische Verringerung der Qualität erkennen; lediglich der Bass gefällt mir sehr und auch nur der fällt positiv auf. Ansonsten hört man es hier und da mal klimpern und sonstige Geräusche, die dann meist auch grad die Lead-Gitarre übertönen (warum auch immer); insgesamt für mich zu belang- und kraftlos. Ich denke, wer auf gute Rock/Pop-Musik Wert legt, hat an Künstlern wie ,Sara Bareilles' oder etwas innovativer ,Eric Hutchinson' (besonders ,Sounds like this') sicher wesentlich mehr Freude.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Feines Country Album, 15. Juni 2010
Nachdem Jewel mit ihren vorigen beiden Werken ("Perfecty Clear" & "Lullaby") eher etwas 'vom Weg abgekommen' war, weil diese für mich zu seicht und belanglos waren, kaum Akzente setzten, so ist es ihr hier auf ihrer neuen Platte "Sweet & Wild" gut gelungen, eben dieses Süße und Wilde zu vereinen. "No Good in Goodbye" fängt gleich knackig an und macht dank gutem Sound und guter Instrumente Lust auf mehr. In jedem Song gibt es mehr oder weniger ausgedehnte Arrangements, country-typische Geigen, nettes Schlagzeug mit knackigem Sound und meist sehr gutem Bass. Vom coolen Beat in "Fading" bist hin zu zarteren Titeln wie "Summer Home In Your Arms" ist hier alles vertreten und man kann nahezu immer den gewohnt sehr guten Jewel-Gesang genießen, obwohl nicht das Goodbye Alice in Wonderland-Niveau erreicht wird, was auch für das gesamte Werk gilt. Meine Favorit ist zzt. "Bad As It Gets" durch die sehr gelungene Dynamik und einem sehr hingebungsvollen Gesang. Außerdem sind "I Love You Forever" & "Ten" empfehlenswert - wie der erste Titel schon verrät, geht es hier wieder um die typischen Themen eines nahezu jeden Country Albums. Dennoch muss man anerkennen, dass es schwer sein muss, aus diesen Themen ein solch gutes Album mit frischer Musik zu machen, das ist Jewel hier durchaus gut gelungen. Zu verdanken ist das meiner Meinung nach der größeren Sorgfalt der Arrangements, der feineren Instrumentierung - man hat einfach nicht das Gefühl, Massenware zu hören. Außerdem gibt es keinen schlechten Track auf dieser CD! Für mich das u.a. ein wichtiger Kaufgrund. Fazit: Ein solides, teilw. rockiges Country Album, dass durchaus überzeugt, wenn es auch keineswegs ein neues Goodbye Alice in Wonderland ist (wobei ich mich in dieser Rezension nur auf CD1 beziehe).
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Wunderbares Album - Kraftvolle Stimme, 24. November 2009
Aufgrund der sehr guten Kritiken, habe ich in dieses Album rein gehört und schon gleich fiel mir diese besondere Stimme der Serena Ryder auf, die so gar nicht, wie die, einer fast 26-jährigen Frau klingt. Die Kanadierin hat ungewöhnlich viel Kraft und tiefe in der Stimme und dazu noch mit einem relativ ungewöhnlichen und unverwechselbaren Sound, der mich irgendwie erstmal an Kristin Hersh erinnerte. Das Album an sich ist durchweg sehr gut hörbar - es findet sich kein Ausreißer, der den tollen Gesamteindruck verschlechtern würde. Ganz besondere Qualität beweist diese CD aufgrund des schlicht richtig guten Songwritings, das mit einprägsamen Melodien und richtig guten Texten sehr schnell überzeugt und man bekommt manche Songs schon nach 2-3 malen nicht mehr aus dem Kopf. Diese Musik macht einfach Spaß, weil sie sehr kraftvoll und mitreißend wirkt, zumindest auf mich. Das macht nicht nur der gute Gesang und diese Stimme, sondern auch die sehr gute Band. So findet man u.a. Lyle Workman an der Gitarre, Zac Rae an dem Piano, Sean Hurley am Bass und Matt Chamberlain an Schlagzeug, dass, wie immer, traumhaft gut gespielt ist. Ich denke, an dem Bass hätte man noch etwas verbessern können, den hört und bemerkt man eher selten, wobei das natürlich Geschmackssache ist. Die Zusammenstellung der verschiedenen Titel ist sehr gelungen; es sind ruhige und sehr harmonische Balladen (z.B. Hiding Place) genauso zu finden, wie auch Titel in denen mehr E-Gitarren zu hören sind (z.B. All for Love) aber die Meisten befinden sich irgendwo dazwischen. Mit gefällt, dass bei allen Tracks der Instrumenteneinsatz sehr gelungen ist, nach jeden Song freut man sich auf den Nächsten. Man hat ja selten so eine CD, die man jederzeit hören mag und einem andauernd verschiedene Tracks daraus im Kopf rumlaufen, aber für mich ist dies ein solches Album! Sicherlich kann man was verbessern, aber diese Musik hat auf jeden Fall fünf Sterne verdient. Meine Favoriten aktuell: Brand New Love (sie klingt hier teilw. ein wenig nach Amy Winehouse), Weak in the Knees (wieder dieser unendlich schöner Refrain), Why can't I love you (wunderbar und kraftvoll).
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Tolle Musik, extrem gut gespielt, 30. Oktober 2009
Ein Album, dass mit solch butem Cover daher kommt, muss man einfach mal anhören -- dachte ich mir so, als ich u.a. auch gerade las, welche Musiker denn alles auf dieser Country CD spielen. Es zeigt sich, dass dies wirklich besondere Musik ist, die den Hörer schon nach kurzer Zeit überzeugt hat, sofern man das Genre generell mag. Sugarland ist eine US-Band, mit aktuell Jennifer Nettles und Kristian Bush als Mitglieder. Beide scheiben zusammen die meisten Songs hier und das ziemlich gut, wie ich meine. Ausserdem ist der Gesang von Jennifer Nettles sehr überzeugend und bort sich schnell ins Ohr. Schon im ersten Song 'All I Wanna Do' merkt man das deutlich, ebenso hört man bereits, dass die Instrumentierung dieses Albums ausgezeichnet ist. Mit Größen wie Matt Chamberlain, Paul Bushnell, Michale Landau oder Dan Dugmore, um nur einige zu nennen, ist das auch halbwegs klar. Bei den wirklich wunderbaren Songs auf diesem Album hört man schon ab der ersten Sekunde diese unendlich feinfühligen Arragements, besonders muss man hier wiedermal das perfekte Schlagzeug von Matt Chamberlain nennen, dass sich in Bestform zeigt und sich so schön an die Stimmung des Liedes und auch der jew. Textpassage anpasst, dass man hier nur noch staunen kann! Gleiches gilt für (meinen favorisierten Bassisten) Paul Bushnell, der hier auch sehr dezent aber gut plaziert sein Instrument spielt. Beispiele hierfür sind 'Already Gone' und 'Fall Into Me', letzterer hinterlässt derzeit bei mir am meisten Wirkung. Zusätzlich auch wegen der sehr guten Gitarren und des sehr gefühlvollen Gesanges. Insgesamt bekommt man hier eine sehr gute Mischung aus solch sehr hamonischen Tracks und aber auch hier und da hört man etwas schärfere Töne, wie z.B. in 'Take Me As I Am' oder wer es wirklich klassisch Country-like mag, für den wäre sicherlich z.B. 'Genevieve', der etwas Mandolinen- und Akkordeon-Lastiger ist, eine gute Wahl. Harmonisch sind fast alle Songs, für mich sind 'Joey', 'What I'd Give' und besonders 'Keep You' weitere Highlights dieser CD. Aber im Grunde kann man dieses Album sehr gut von Anfang bis Ende hören, es ist abwechslungsreich und das ist mir beides wichtig. AMG hat es auf der Liste der besten Alben 2008 geführt und da schliesse ich mich an.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Unglaublich und Wundervoll, 2. Juli 2009
Ein solches Album ist mit leider bisher selten begegnet. Es steckt so voller Ideen und ist mit so viel Hingabe gesungen/gespielt. Ich sozusagen auf Empfehlung zu dieser CD und ich bin sehr froh darüber, denn diese Musik ist oft wirklich eine Offenbarung. Songs wie "Soon We'll Be Found", "Lentil" oder natürlich auch unbedingt "Electric Bird" hatte ich vorher selten gehört -- wenn man ihnen die Chance gibt, werden einen diese Melodien und Arrangements nicht so schnell wieder los lassen! Ganz anders als das Cover andeuten mag, ist dies keine Kinder-Musik und genügt auch höchsten Ansprüchen; alle Instrumente sind von bekannten und sehr guten Musikern gespielt (z.B. Schlagzeug 'Joey Waronker' (N. Furtado, Lenka, Pink, etc.)) Es finden sich hier auch groß angelegte Instrumentierungen inkl. Streichern und Bläsern. Der Opener "Little Black Sandals" mag noch etwas träge wirken, aber davon sollte man sich nicht stören lassen, danach hat man mit "Lentil" und "Day to Soon" zwei der besten Tracks dieses Albums vor sich und spätestens da fällt die besondere Qualität dieser 'Sia' auf. Mag man jetzt etwas langsameres, bekommt man mit "You have been loved" und "I go to sleep" auch ein paar wunderbare Stücke; will man es etwas 'wilder' könnte einem "The Girl You Lost to Cocaine" gefallen. Wirkliche rockige Musik sucht man hier vergebens. Mein Favorit jetzt nach einigen einigen Monaten ist aber immer noch "Electric Bird". Insgesamt ein Traum von einem Album, dass ich nur jedem empfehlen kann, der sich für besondere, kreative und interessante Musik mit außergewöhnlich guter Komposition begeistern kann.
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