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Rezensionen verfasst von
Gärtnerschmied

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Rollei CarDVR-110 GPS Auto-Kamera mit Mikrofon (Full HD, Weitwinkel-Objektiv) schwarz
Rollei CarDVR-110 GPS Auto-Kamera mit Mikrofon (Full HD, Weitwinkel-Objektiv) schwarz
Wird angeboten von Voelkner
Preis: EUR 112,48

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Idee und Technik gut, Detailverbesserungen möglich (Update 06.10.2013), 14. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bei dem folgenden Abschnitt handelt es sich zunächst um die ursprüngliche 2-Sterne-Rezension.
Ein Update ist weiter unten zu finden.

_______

Ursprüngliche Rezension
________________________

Da ich relativ viel auf der Autobahn unterwegs bin und schon die ein oder andere brenzlige Situation erlebt habe, wollte ich eigentlich mal ein bisschen Vorsorge treffen und für den Fall der Fälle auch Beweise in der Hand halten können.

Die Wahl fiel hier auf die Rollei CarDVR-110 GPS.
Obwohl die Anzahl kritischer Rezensionen, in denen vielfach über zahlreiche und häufig auftretende Unannehmlichkeiten berichtet wird, recht hoch ist, entschied ich mich dennoch für den Kauf dieser Kamera.
„So schlimm wird’s ja wohl nicht sein“ dachte ich mir. Naja… Ich sollte mich noch irren.

Zusammen mit dieser Kamera bestellte ich direkt noch eine SanDisk Ultra microSDXC 64GB Class 10 (volle Kapazität nur mit SDXC kompatiblen Endgeräten) [Amazon frustfreie Verpackung] mit, die laut Aussage eines anderen Rezensenten funktionieren sollte und dies auch tatsächlich anstandslos tut.
ACHTUNG Update: Diese Karte funktioniert NICHT einwandfrei in der Kamera. Erklärung weiter unten.

Über die Vorzüge und Features der Kamera, die mich letztlich dennoch zum Kauf animiert haben, möchte ich jetzt hier nicht großartig berichten, das kann man bereits vielfach in anderen Rezensionen bzw. auf der Webseite des Herstellers nachlesen.

Ich möchte hier darüber berichten, welche Erfahrungen ich mit der Kamera gemacht habe, dabei speziell auf einige Punkte eingehen, die hier noch gar nicht thematisiert wurden und warum ich mich in letzter Konsequenz dazu entschieden habe, das Gerät wieder zurückzuschicken.

Zunächst einmal habe ich nach Erhalt der Lieferung die Kamera mit einem handelsüblichen Mini-USB-Kabel so lange am USB-Port des PCs aufgeladen, bis die rote LED erloschen war. Im Auto wurde die Kamera über ein Wicked Chili KFZ DUAL USB-Adapter für Samsung Smartphones zB: Galaxy S4 i9500 / S3 i9300 / S2 i9100 / Gio / Y Duos / Ace / Ace 2 (2 x USB Buchse / max 2.100mA, 12V / 24V, schwarz / chrom) und einem handelsüblichen Black Berry Mini USB-Kabel mit Strom versorgt, was reibungslos funktioniert hat.
Die mitbestellte 64GB MicroSD-Karte wurde sofort erkannt, sicherheitshalber habe ich diese aber noch einmal in der Kamera formatiert.

Die Bedienung der Kamera ist über die vier Tasten sehr einfach gestaltet, das Menü ist logisch aufgebaut, kein Grund zur Beanstandung. So hatte ich nach ein paar Knopfdrücken die erste Aufnahme bereits im Kasten. Aufnahmen mit einer Länge von 5 Minuten in FullHD und mit Ton werden in einer ca. 500MB-510MB großen Datei abgelegt. Bei effektiv nutzbaren 60GB auf der Karte ergibt sich damit eine Gesamtaufnahmezeit von ca. 10 Stunden, ehe die älteste Datei wieder überschrieben wird.

Über den Menüpunkt „Dateiwiedergabe“ konnte ich mir dann die Aufnahme anschauen, alles wunderbar. Sogar der aufgezeichnete Ton wird über einen kleinen eingebauten Lautsprecher wiedergegeben. Das war mehr als ich erwartet hatte.

Doch schon beim zweiten Test kam bereits die erste große Ernüchterung auf:
Nach Beendigung einer Aufnahme im Notfallmodus stürzt die Kamera ab, und zwar regelmäßig und ohne Ausnahme reproduzierbar.
Das äußert sich so, dass nach dem Stoppen der Aufnahme die Kamera auf keinerlei Tasteneingaben mehr reagiert.
Man kommt nicht mehr ins Menü, man kann kein Foto mehr schießen, man kann keine Wiedergabe starten und man kann auch keine neue Aufnahme mehr starten.

Man kann nicht einmal mehr die Kamera regulär ausschalten, es sei denn, man hält den Powerknopf ca. 4 Sekunden lang gerückt (normal ist etwas unter einer Sekunde).
Erst danach schaltet sich die Kamera mit einem leise hörbaren Knack-Geräusch ab und startet daraufhin aber sofort wieder neu.
Von hier an ist alles wieder bedienbar. Im Menüpunkt „Dateiwiedergabe“ taucht jedoch die soeben getätigte (Notfall-)Aufnahme unter dem Punkt „Notfall“ gar nicht auf, sondern lediglich der Schriftzug „Keine Datei“.
Man findet die Aufnahme hingegen im regulären Ordner „Video“.

Schaut man sich einmal die Ordnerstruktur der SD-Karte auf dem PC an, so stellt man fest, dass die soeben getätigte Notfall-Aufnahme im regulären Video-Ordner „DCIM\100MEDIA“ anstatt im für Notfallaufnahmen vorgesehenen Ordner „EMER“ abgelegt wurde.

Ich habe es überhaupt erst einmal erfolgreich geschafft, dass eine Notfallaufnahme im Ordner „EMER“ abgelegt worden ist (doch ich glaube, das war bei meiner Kamera eher ein glücklicher Zufall).

Ich kann mir das nur so erklären, dass die Kamera bei einer Notfall-Testaufnahme nach Überschreiten des festzulegenden Aufnahmeintervalls wieder in den regulären Aufnahmemodus gewechselt war. Dies ist jedoch in den vier Tagen Testzeitraum erst ein einziges Mal geschehen. Seltsam daran ist auch, dass auch diese korrekt abgeschlossene Notfall-Aufnahme im Menüpunkt „Dateiwiedergabe“ unter „Notfall“ nicht auftaucht.

Meine Tests haben aber noch weitere Ungereimtheiten zu Tage gefördert:
Entgegen der Aussage eines Rezensenten hat meine Kamera NICHT nach Ende eines jeden Aufnahmeintervalls den Notfallmodus beendet und die Aufnahme regulär fortgeführt.
Meine Kamera nimmt zunächst volle 20 Minuten am Stück im Notfallmodus auf, um sich dann wenige Sekunden nach Ablauf dieser 20 Minuten wieder komplett aufzuhängen. Unnötig zu erwähnen, dass danach wieder einmal keine Tasten funktionieren und die Kamera nur durch langes Drücken des Powerknopfes wiederzubeleben ist.

Die zuvor getätigte Aufnahme ist, wie manch einer vielleicht schon erwartet, NICHT unter „Notfall“ bzw. auf der SD-Karte im Ordner „EMER“ zu finden, sondern unter „Video“ bzw. „DCIM\100MEDIA“. Doch das ist noch nicht einmal das Schlimmste.

Die Aufnahme trägt als Vorschaubild in der Kamera den Schriftzug „INVALID“ und ist, man ahnt es schon, weder auf der Kamera noch auf dem PC abspielbar.

Hier stelle ich mir also die Frage:
Was nützt mir eine Notfallfunktion an der Kamera, die im Ernstfall eigentlich die Aufnahme schützen soll, letztlich aber dafür sorgt, dass gerade diese wichtigen Aufnahmen völlig unbrauchbar sind?

Dieser Effekt taucht übrigens IMMER auf und war bis jetzt zu 100% reproduzierbar, und zwar unabhängig davon, mit welcher Auflösung, ob mit oder ohne Ton, ob in 3 oder 5 Minutenabständen aufgenommen wurde (und natürlich auch jegliche vorstellbare Kombinationen aus diesen drei Einstellmöglichkeiten).

Ein weiteres Kuriosum dieser Kamera sind die Dateien, die auf die SD-Karte geschrieben werden:
Ich habe bisher noch nicht verstanden, warum eine Aufnahme, die um zum Beispiel 17:00 Uhr getätigt wurde, in eine Datei geschrieben wird, deren Dateidatum um exakt 7 Stunden gegenüber der Aufnahmezeit zurückliegt!?

Mit anderen Worten: Durchsuche ich am PC die SD-Karte nach der Aufnahme um 17:00 Uhr, muss ich mir die Datei von 10:00 Uhr heraussuchen.

Selbstverständlich habe ich die richtige Uhrzeit auf der Kamera eingestellt.

Da ich bei all diesen Mängeln die auf der Kamera installierte Software als Ursache im Verdacht hatte, habe ich versucht, diese doch erheblichen Fehler zu beseitigen, indem ich das aktuelle Firmware-Update eingespielt habe.
Leider jedoch ohne Erfolg.

Unterm Strich bleibt also eine Kamera, die äußerlich recht wertig wirkt und gut verarbeitet ist, von den technischen Daten sehr interessant klingt, aber an einer wirklich sehr schlechten Software scheitert.

Etwas enttäuscht bin ich auch über die doch recht niedrige Auflösung des Displays der Kamera. Auch wenn es nur wenig praktikabel ist, sich die Aufnahmen auf der Kamera direkt anzuschauen, so möchte ich doch wenigstens einigermaßen das Datum, die Uhrzeit, die Geschwindigkeit und die Koordinaten erkennen können. Aufgrund der niedrigen Auflösung ist hier jedoch nur ein recht matschiger Pixelbrei zu sehen, dessen Details überhaupt nur mit viel Phantasie zu entziffern sind.

Die Aufnahmen an sich sind sehr gut, auch bei unterschiedlichen Wetterverhältnissen. Kennzeichen (auch die entgegenkommender Fahrzeuge) und Schilder sind im Standbild sehr gut und detailliert zu erkennen.

Doch die guten Aufnahmen können (zumindest mich) nicht über die doch gravierenden Softwaremängel hinwegtrösten, daher von mir nur 2 Sterne und eine Retoure an Amazon.

Ich gebe der Kamera jedoch noch eine zweite Chance und habe bei der Retoure direkt um Ersatzlieferung gebeten. Möglicherweise war das ja einfach nur ein Montagsgerät…

Eine wichtige Empfehlung möchte ich zum Schluss noch aussprechen:
Es ist ratsam, das Display-Timeout auf 30 Sekunden zu stellen. Das sorgt dafür, dass 30 Sekunden nach dem Start der Aufnahme die Displaybeleuchtung abgeschaltet und somit verhindert wird, dass man durch zu häufiges Schauen auf das Geschehen auf dem Monitor vom Verkehr abgelenkt wird, dem man auf jeden Fall seine volle Aufmerksamkeit widmen sollte.

_______

Update vom 06.10.2013

Nachdem meine erste Kamera von den oben geschilderten Auffälligkeiten betroffen war, habe ich ein Ersatzgerät liefern lassen.
Auch dieses zeigte ebenfalls dieselben Effekte und ging postwendend zurück.

Doch auch mit der dritten Kamera sollte ich kein Glück haben. Die gleichen Fehler und Abstürze. Sollte es doch an etwas anderem liegen?
Hier begann ich dann nachdenklich zu werden und probierte dann doch einmal eine andere Speicherkarte aus.

Und siehe da: mit einer SanDisk Ultra microSDHC 32GB Class 10 Speicherkarte mit SD-Adapter [Amazon Frustfreie Verpackung] funktioniert es auf einmal tadellos.
Keine Abstürze mehr, die Notfall-Funktion klappt wie sie soll, die Uhrzeit der Dateien passt zur Aufnahmezeit, Aufnahmen tauchen in den Menüpunkten auf, wo sie sollen.

Im Prinzip läuft alles wie es soll, ich hätte mir also die ganze Umtauscherei von Anfang an sparen können, wenn ich gleich zu Beginn die richtige SD-Karte verwendet hätte.

Daher noch einmal die Warnung:
Mit der SanDisk Ultra microSDXC 64GB Class 10 (volle Kapazität nur mit SDXC kompatiblen Endgeräten) [Amazon frustfreie Verpackung] funktioniert die Kamera NICHT richtig, besser eine den Spezifikationen entsprechende 32GB-Karte verwenden.

Ein paar Beobachtungen zum Schluss noch:
Bei niedrig stehender Sonne werden die Reflexionen an der Innenseite der Windschutzscheibe mit aufgenommen und verschlechtern sichtbar die Bildqualität der Aufnahmen.
Ist das Auto, wie bei mir zum Beispiel, zusätzlich noch mit einer beheizbaren Frontscheibe ausgestattet, verschlimmert sich dieser Effekt noch ein wenig, da sich das Sonnenlicht an den feinen Heizdrähten bricht und unschöne Lichteffekte erzeugt, was auch bei Nachtfahrten bei entgegenkommenden Lichtquellen aller Art (Scheinwerfer, Ampeln etc.) zu beobachten ist.
Die Möglichkeit, Details wie zum Beispiel Nummernschilder zu erkennen, wird hierbei deutlich beeinträchtigt (bei Tag wie bei Nacht).
Zudem sind die Heizdrähte auch bei hochstehender Sonne als feine dünne schwarze Linien im Bild zu erkennen.

Ich werde die Kamera trotz der noch immer bestehenden Beeinträchtigungen behalten und mit der schlechteren Bildqualität leben (der Hersteller der Kamera kann schließlich nichts dafür, dass mein Auto Frontscheibenheizung hat, und Hollywoodfilme möchte ich ja auch nicht drehen).

Dennoch gibt es nur vier Sterne von mir, denn:
- stelle ich die GPS-Synchronisation der Uhrzeit ein, geht die Uhr grundsätzlich falsch
- auch ich habe das knarzende Geräusch beim Fahren über Unebenheiten (bereits vielfach in anderen Rezensionen erwähnt)
- die Halterung ermöglich nur wenig Flexibilität (ich würde gerne das Objektiv so nahe wie möglich an der Scheibe positionieren wegen der Reflexionen)
- die Akkulaufzeit ist ein Witz: nach max. 45 Minuten ist Ende
- bei unruhig laufendem Motor "wabert" das Bild (im Stand an der Ampel; beobachtet bei Fahrt mit Wohnmobil)

Insgesamt bleibt also eine Kamera, die ihren Dienst zuverlässig verrichtet, unter bestimmten Bedingungen aber nur eingeschränkt zu empfehlen ist.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 31, 2013 8:25 PM CET


Osmos HD
Osmos HD
Preis: EUR 2,25

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr schönes Spiel. Aber: Absoluter Akkukiller!, 17. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Osmos HD (App)
Ich hatte schon länger mal mit diesem Spiel geliebäugelt.
Als Graits-App des Tages nimmt man das natürlich gerne mal mit.

Das Spiel hat eine zwar schlichte, aber schicke und zweckmäßige Grafik und einen ruhigen und nicht aufdringlichen Soundtrack, den man am besten über Kopfhörer genießt.
Das Spiel macht sehr viel Spaß und fesselt (mich) auch für längere Zeit.
Die Steuerung geht gut von der Hand, eigentlich ein erstklassiger 5-Sterne-Kandidat.

Warum vergebe ich trotzdem nur 3 Sterne?
Zunächst einmal scheint das Spiel extrem ressourcenhungrig zu sein.
Mein Galaxy S2 (nicht G-Modell) wird während des Spielens extrem warm und erreicht Spitzentemperaturen von gut 55 Grad.
Darüber hinaus hatte ich bisher noch keine App, die mir so schnell den Akku leer gesaugt hat wie dieses Spiel.

Besonders aufgefallen war mir, dass bei einem Akkustand von knapp über 15% das angeschlossene originale Ladegerät nicht in der Lage war, bei laufendem Spiel gegen die Akku-Entladung anzukämpfen. Während des Spielens bekam ich plötzlich eine Warnung, dass die Akkuladung nur noch 15% beträgt. Die Akkuladung hat also trotz angeschlossenen Ladegerätes während des Spielens weiter abgenommen.

Dass das auch anders geht, sieht man an Spielen wie World of Goo, das auch bei langem und ausdauerndem Spielen den Akku kaum belastet.

Für unterwegs ist das Spiel für mich also nichts. Nach hochgerechnet ca. 3 Stunden spielen würde mein (großer) 2.000mAh Akku von 100% komplett leergelutscht werden.

Dennoch:
Vom Spielprinzip her kann ich das Spiel auf jeden Fall weiterempfehlen.


GameCube Controller Adapter für PC USB
GameCube Controller Adapter für PC USB
Wird angeboten von Todoconsolas
Preis: EUR 14,95

16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hält, was er verspricht., 9. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein paar Worte vorweg:

Was macht man, wenn man ein PC-Spiel besitzt, das man zwar gleichzeitig zu zweit an einem PC spielen könnte, es aber daran scheitert, dass das simultane Spielen nur dann funktioniert, wenn man zwei Gamepads benutzt, diese aber leider nicht zur Hand hat?

Man könnte sich für je 10€ zwei billige Gamepads kaufen und hoffen, dass man damit glücklich wird. Man könnte auch deutlich mehr Geld pro Controller ausgeben und hoffen, dass man die Teile dann auch später noch mal gebrauchen kann (also dass man das Geld nicht völlig zum Fenster rauswirft).

Man könnte sich auch nach einem Controller umschauen, der in Qualität und Haptik in etwa dem des Game Cube Controllers entspricht….

Vor genau diesem Problem stand ich kürzlich.
Ein kurzer Blick ins allwissende Netz verriet mir, dass es keine Controller zu kaufen gibt, die es auch nur annähernd mit dem Design und der Qualität der Game Cube Controller aufnehmen können.
Meiner Meinung nach sind diese Controller bis heute das Maß aller Dinge. Sie liegen perfekt in der Hand, das Tastenlayout ist gut durchdacht und die Knöpfe gut erreichbar, die Reaktion der Knöpfe und Sticks ist perfekt. Alles Andere, was ich bisher an Gamepads in den Händen halten durfte, kommt bis heute einfach nicht an die (originalen!) Game Cube Controller heran.

Wenn es also nichts Vergleichbares zu kaufen gibt, warum nicht einfach das Original (re)aktivieren?

Ein Adapter musste also her.
Die Suche brachte schnell Ergebnisse, und letztlich hatte ich die Wahl zwischen zwei Mayflash-Produkten, nämlich dem 3-in-1 Magic Joy Box und dem GameCube Controller Adapter für PC USB.

Die Entscheidung fiel trotz der unterm Strich weniger guten Bewertung zugunsten des letzteren.
Was soll ich mit einem Adapter, der auch für PS2 und XBOX Controller geeignet ist, wenn ich keine Gamepads dafür habe?
Dann doch lieber einen Adapter, an dem ich gleich zwei von den Geräten anschließen kann, die ich auch besitze.

Nun zum Produkt selber:

Der Adapter kommt in einer wiederverschließbaren Verpackung daher, die NICHT, wie sonst heute allgemein üblich, zum Öffnen völlig zerstört werden muss.
Der Rückendeckel aus Pappe enthält eine kurze (in englisch verfasste) Beschreibung des Artikels, eine Übersicht über die „Features“ sowie einen Überblick über die Tastenbelegung der Knöpfe.
Im Lieferumfang ist zudem eine (unbeschriftete) 8cm-CD mit Treibern für Windows XP enthalten.

Die Bedienung ist denkbar einfach:
Man steckt den Adapter an seinem recht langen Kabel in eine freie USB-Buchse des PCs und wartet, bis Windows 7 die Treiber automatisch installiert hat.
Unter Windows XP muss man zusätzlich den Treiber von der mitgelieferten CD installieren.
Fertig. Nun muss man nur noch den Game Cube Controller mit dem Adapter verbinden und es kann losgehen.

An dieser Stelle gibt es auch einen kleinen Kritikpunkt: Die Buchsen des Adapters sind im Vergleich zu denen des Game Cube deutlich „lockerer“. Die Stecker der Controller lassen sich wesentlich leichter in die Buchse stecken und sitzen nicht so stramm wie beim Game Cube. Es fehlt ein gewisser „Einrast-Widerstand“, den man beim Ein- und Ausstecken überwinden muss. Dadurch wirkt die Buchse auf mich nicht so hochwertig wie beim Game Cube. Der Stecker sitzt trotzdem zuverlässig in der Buchse, wackelt nicht und rutscht auch nicht selbständig wieder heraus.

Wurden die Treiber korrekt installiert, hat man unter Windows 7 über
Systemsteuerung => Geräte und Drucker => USB Gamepad
durch einen Klick mit der rechten Maustaste auf das Gerät unter dem Menüpunkt „Gamecontrollereinstellungen“ die Möglichkeit, einen der beiden Controller-Ports auszuwählen und bei angeschlossenem Gamepad die Tastenfunktionen zu testen sowie gegebenenfalls die analogen Sticks neu zu kalibrieren.

Die analogen Schultertasten werden, entgegen vorherigen älteren Rezensionen, bei meinem Adapter wie erwartet auch als solche erkannt. Das komplette Durchdrücken dieser Tasten wird als separater Tastendruck zweier anderer Knöpfe registriert.

Der gleichzeitige Betrieb von zwei Controllern ist möglich, ebenso wie die Benutzung von nicht originalen Nintendo-Controllern. Auch ein Mixen verschiedener Controller-Hersteller im gleichzeitigen Betrieb ist möglich.

Ich habe die Funktion sowohl mit dem original GameCube - Controller Black getestet als auch mit einem Controller des Herstellers Big Ben.

Der Big Ben-Controller hat bei den Analogsticks einen etwas höheren Maximalausschlag als der Nintendo-Controller, funktioniert aber tadellos (im Rahmen seiner etwas minderwertigeren Möglichkeiten).

Sogar der GameCube - Controller Wavebird Wireless Original funktioniert an dem Adapter ohne Probleme und auch auf eine Entfernung von mehreren Metern noch einwandfrei. Spielen von PC-Spielen am Plasmabildschirm oder über den Beamer ohne lästige Kabel ist also problemlos möglich.

Fazit:

Der Kauf des Adapters hat sich auf jeden Fall gelohnt.
Er funktioniert, wie man es von ihm erwartet.
Für die gut 16€, die das Gerät kostet, bekommt man keinesfalls zwei Gamepads in der Qualität zweier originaler Game Cube Controller.

Wer also über die Anschaffung eines (oder mehrerer) Gamepads für den PC nachdenkt, aber noch einen Game Cube mit entsprechendem Zubehör zu Hause stehen hat, der sollte auf jeden Fall einmal über den Kauf dieses Adapters nachdenken.

Warum soll man sich für ab ca. 10€ aufwärts zwei (qualitativ fragwürdige) Gamepads neu kaufen, wenn man für gut 16€ einen Adapter bekommen kann, der einem die Nutzung seiner liebgewonnenen Game Cube Controller in Zukunft auch an dem PC ermöglicht?
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 14, 2015 10:36 PM CET


Angry Birds (Ad-Free)
Angry Birds (Ad-Free)
Preis: EUR 0,75

5.0 von 5 Sternen Nettes Spiel zum Zeitvertreib., 30. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Angry Birds (Ad-Free) (App)
Wollte schon länger mal Angry Birds aufs Handy, aber im Playstore gibt's ja nur werbeverseuchte Versionen. Nettes Angebot hier im AmazonShop. Kostenlos, ohne Werbung, da kann man nicht meckern.


Panasonic KX-TG6611GB Telefon schnurlos (1 Mobilteil) schwarz
Panasonic KX-TG6611GB Telefon schnurlos (1 Mobilteil) schwarz

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach Spitze, 14. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem mein altes Telekom Sinus Schlagmichtot langsam den Geist aufgegeben hatte, sollte es diesmal ein vernünftiges Telefon eines namhaften Herstellers sein.

Für meine Entscheidungsfindung waren folgende Kriterien ausschlaggebend:
- das Telefon sollte nicht zu klein sein
- eine Freisprechfunktion am Telefon (nicht an der Basis) musste vorhanden sein
- das Display sollte beleuchtet, groß und gut ablesbar sein
- auf einen Anrufbeantworter kam es mir nicht an
- das Telefon sollte nicht mehr als 30€ kosten

Die Wahl fiel sehr schnell auf das Panasonic KX-TG6611GB, denn hier passte einfach alles zusammen.

Das Telefon ist sehr gut verarbeitet und bietet eine ausgezeichnete Sprachqualität. Bisher hatte ich keinerlei Probleme wie z. B. Verbindungsabbrüche oder Störgeräusche während eines Telefonates. Auch meine Gesprächspartner meldeten mir bislang noch keine Probleme.
Die Gesprächsqualität über die Freisprechfunktion kann sich ebenfalls hören lassen und liegt mir auch ganz besonders am Herzen, da ich diese wirklich ausgiebig nutze.

Ebenfalls sehr praktisch (zumindest für diejenigen, die es nutzen wollen) ist die gummierte Fläche auf der Rückseite des Hörers, die das Wegrutschen verhindert, wenn man des Telefons zwischen Ohr und Schulter klemmt.

Eine LED über der Hörmuschel informiert über verpasste Anrufe bzw. darüber, ob das Telefon gerade aufgeladen wird. Das Aufladen geschieht über die mitgelieferte Basisstation. Diese ist relativ schlicht gehalten und lediglich mit einem Knopf ausgestattet, über den man das Telefon suchen kann, sollte man es einmal verlegt haben. Zudem lassen sich über die Taste 5 weitere Telefone an der Basis anmelden.

Der interne Speicher fasst insgesamt 100 Einträge und reicht für meine Bedürfnisse damit vollkommen aus.
Das Display zeigt standardmäßig Datum und Uhrzeit sowie Empfangsstärke und Akkuladung an.
Da meine Telefonate in der Regel nicht so lange dauern, habe ich es bisher noch nicht geschafft, einen Satz Akkus komplett am Stück leer zu telefonieren. Für 1,5 Stunden reichen sie aber locker aus.

Besonders praktisch:
Das Telefon lässt sich ohne großen Aufwand via DECT mit einer Fritz!Box koppeln. In meinem Fall übernimmt eine Fritz!Box 7320 die Funktion der Basisstation, während die zum Telefon gehörige Basis lediglich noch zum Aufladen der Akkus dient. Die Gesprächsqualität oder Reichweite wird dabei in keiner Weise beeinträchtigt. Gespräche über eine Distanz von zwei Hausetagen zwischen der Fritz!Box und dem Telefon verlaufen zuverlässig und ohne Störungen.
Einziger Haken: Hat man das Telefon an einer Fritz!Box angemeldet, werden im Display keine Uhrzeit und kein Datum mehr angezeigt. Auch die Benachritigung über verpasste Anrufe funktioniert nicht mehr.

Trotzdem bin ich mit dem Telefon sehr zufrieden und habe mir zwischenzeitlich sogar ein zweites gekauft.

Ich habe den Kauf in keiner Weise bereut und kann das Telefon jedem empfehlen, der ein gutes und preiswertes Gerät ohne viel Schnickschnack sucht, das man auch sehr gut an einer Fritz!Box betreiben kann.


Wicked Chili 2100mA / 10,5 W Dual USB KFZ Adapter (universal für Sony, Nokia, LG, HTC, Motorola, Wiko, Huawei, Blackberry, Samsung, TomTom, Smartphone, Tablet und Navi - 12V/24V, 2x USB)
Wicked Chili 2100mA / 10,5 W Dual USB KFZ Adapter (universal für Sony, Nokia, LG, HTC, Motorola, Wiko, Huawei, Blackberry, Samsung, TomTom, Smartphone, Tablet und Navi - 12V/24V, 2x USB)
Preis: EUR 8,99

27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Funktioniert bestens, 9. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Da ich häufiger mit Freunden unterwegs bin, die wie ich mit ihren Smartphones ebenfalls unter chronischer Stromlosigkeit leiden, wollte ich einen 12V USB-Lader kaufen, mit dem man während längerer Autofahrten auch mal 2 Geräte gleichzeitig aufladen kann.

Dabei bin ich relativ schnell auf den Wicked Chili KFZ Dual USB-Adapter gestoßen.

Der Adapter macht optisch einen guten Eindruck, verschandelt also nicht das Cockpit und wirkt zudem gut verarbeitet. Eine Kontroll-LED ist nicht vorhanden.
Der chromfarbene Bügel, der zum Herausziehen aus der Steckdose dient, ist nicht aus Metall, wie die Produktfotos vielleicht vermuten lassen könnten, sondern aus Plastik.

Der Adapter passt perfekt in die 12Volt-Steckdose meines Skoda Superb 2, sitzt fest und wackelt nicht. Er liefert genug Strom, um während der Fahrt mein Galaxy S2 bei aktiviertem Bluetooth und GPS relativ schnell aufzuladen. Das Telefon zeigt hierbei an, dass es über AC und nicht über USB geladen wird. Weder das Telefon noch der Adapter wird während des Ladens übermäßig warm, im Gegenteil: Die auf dem Telefon installierte Batterie-App registrierte bei meinem ersten Test während des Ladens über den Adapter eine um 10 Grad niedrigere Akkutemperatur als beim regulären Laden über das zum Handy gehörende Original-Netzteil.

Nachtrag Anfang.
Mein letzter Test fand unter erschwerten Bedingungen statt.
Galaxy S2: WLAN, Bluetooth, GPS, UMTS eingeschaltet, Displayhelligkeit auf Maximum und permanent eingeschaltet, laufende Google Navigation mit aktivierter Blitzer.de-App im Hintergrund.
Selbst hier lieferte der Adapter genug Leistung, um das Handy nicht nur vor dem Entladen zu bewahren, sondern während der 1,5 stündigen Autofahrt den Akku sogar noch um gut 20% wieder aufzuladen. Während dieses Tests wurde der Akku des Telefons mit über 50 Grad jedoch außergewöhnlich warm, der Adapter hingegen hatte unverändert Raumtemperatur.
Nachtrag Ende.

Ein Test mit einem Black Berry Bold 9000 war hingegen nicht erfolgreich, das Telefon wird nicht aufgeladen. Das Gerät springt zwar nach dem Einstecken des USB-Kabels auf den entsprechenden Bildschirm um, der Blitz im Batterie-Symbol erscheint jedoch nicht. Da es sich nicht um mein eigenes Gerät handelte, konnte ich leider nicht weiter testen, ob nicht mit der Zeit doch der Akku an Ladung hinzugewinnt.

Das Laden zweier Geräte zur gleichen Zeit funktioniert einwandfrei, getestet wurde ein Galaxy S2 zusammen mit einem Galaxy S.

Einziger Wermutstropfen bei diesem Produkt:
Der Adapter steht etwas zu weit aus der Steckdose heraus. Es entsteht ein ca. 5mm großer Spalt zwischen dem oberen Rand der Steckdose und der Unterseite des Kranzes, in den man die USB-Kabel einsteckt. Die Abdeckung des Ablagefaches in der Mittelkonsole lässt sich somit nicht mehr komplett schließen, wenn der Adapter ungenutzt ohne angeschlossene Geräte in der Steckdose verbleiben soll.

Ich kann diesen Adapter ohne Einschränkungen weiterempfehlen.


Wicked Chili microUSB Sync- & Ladekabel High Speed für Dual und Single Charger - Datenkabel mit Ladefunktion für Samsung, Huawei, SonyEricsson, Nokia, Blackberry, HTC, LG (120cm, schwarz / black)
Wicked Chili microUSB Sync- & Ladekabel High Speed für Dual und Single Charger - Datenkabel mit Ladefunktion für Samsung, Huawei, SonyEricsson, Nokia, Blackberry, HTC, LG (120cm, schwarz / black)
Preis: EUR 5,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gutes Preis-/Leistungs-Verhältnis, kleines Manko, 9. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir 2 dieser Kabel zusammen mit einem Wicked Chili KFZ DUAL USB-Adapter für Samsung Smartphones zB: Galaxy S3 / S 3 / SIII / i9300 / S2 / Gio / Y Duos etc (2 x USB Buchse / max 2.100mAh, 12V / 24V, schwarz / chrom) bestellt, um auch im Auto mein Handy (und auch das eines Beifahrers) aufladen zu können.

Eigentlich gibt es zu einem USB-Kabel allgemein nicht viel zu sagen. Hier sei jedoch eine kurze Anmerkung erwähnt:
Beim ersten Einstecken in mein Galaxy S2 stellte ich fest, dass der Micro-USB-Stecker extrem stramm sitzt und nur schwer in die Buchse zu bewegen ist.
Grund dafür sind die kleinen Widerhaken an der Unterseite des Steckers, die wohl ein wenig zu lang und spitzer sind als gewöhnlich, was wohl gewissen Fertigungstoleranzen geschuldet ist. Diese Haken haben leider bei meinem Telefon kleine Schleifspuren am Gehäuse vor der USB-Buchse hinterlassen.

Die Lösung:
Dem Tipp eines anderen Rezensenten zu einem anderen USB-Kabel mit dem selben "Problem" folgend, habe ich mittels eines Dremels die Haken ein wenig beigeschliffen (aber nicht komplett abgeschliffen).
Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Der Stecker lässt sich nun wesentlich leichter einstecken und sitzt trotzdem fest in der Buchse, ohne zu wackeln oder sich selbst zu lösen.

Ansonsten erfüllen die Kabel ihren Zweck und laden mein Telefon auf. Auch Datenübertragung zum PC ist problemlos möglich.

Abgesehen von der Sache mit den Widerhaken kann ich die Kabel uneingeschränkt weiterempfehlen.


Metroid: Other M
Metroid: Other M
Wird angeboten von Gabis-Rappelkiste
Preis: EUR 22,90

41 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht perfekt, auf jeden Fall aber sehr gut!, 12. September 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Metroid: Other M (Videospiel)
Diese Rezension kann Spoiler enthalten. Lesen auf eigene Gefahr!

Als großer Metroid-Fan der zweiten Stunde (angefangen habe ich zwar erst mit Metroid 2 auf dem Game Boy, bis auf Corruption habe ich aber jeden einzelnen Teil mindestens dreimal durchgespielt) konnte ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, das lang erwartete Metroid Other M bei Amazon vorzubestellen, sobald dies möglich war.

Die Lieferung erfolgte amazontypisch wie immer vorbildlich und pünktlich, so dass das Spiel am Veröffentlichungstag gegen Mittag bei mir zu Hause eintraf.

Die Vorfreude war natürlich groß, endlich wieder ein Metroid im klassischen Stil spielen zu können, also nicht aus der Ego-Perspektive, sondern im ursprünglichen 3rd.-Person Look.

Grafik:
Optisch ist Metroid Other M ein wahrer Augenschmaus und momentan der Titel für die Wii, an dem sich alle anderen Spiele messen lassen müssen.

Der Spieler bewegt Samus durch eine grafisch sehr ansprechende und detaillierte 3D-Umgebung und betrachtet das Spielgeschehen aus der Vogelperspektive meist von der Seite oder von hinten, gelegentlich auch von vorne, so dass die Spielfigur gelegentlich auf den Spieler zuläuft. Die Größe mancher Räume wird in einigen Fällen durch eine, nennen wir es mal, "unsichtbare Barriere" begrenzt, so dass man manchmal Räume betritt, die auf den ersten Blick etwas größer erscheinen als sie tatsächlich begehbar sind. Die wahren Ausmaße der Räume kann man auf dem in der oberen rechten Bildschirmecke befindlichen Radar oder der Automap (erreichbar über den Plusbutton) erkennen.

An nahezu jeder erdenklichen Stelle kann der Spieler von der 3rd.-Person-Ansicht in die ebenfalls sehr ansprechende Ego-Perspektive wechseln, indem er die WiiMote auf den Fernseher richtet.

Das Spiel beginnt mit einem geradezu bombastisch inszenierten Introvideo, welches das Ende des dritten Teiles der Metroid-Reihe, Super Metroid vom SNES, wiedergibt und Samus' Kampf gegen Motherbrain zeigt. Gerade am Anfang wird das Spiel oft durch Rendersequenzen unterbrochen, in denen die Story weitererzählt wird. Teilweise sind diese Videos aber auch in In-Game-Grafik gehalten. Alle Videos sind für Wii-Verhältnisse auf höchstem Niveau und laufen absolut ruckelfrei.

Während des Spielens hatte ich jedoch einige Male den Eindruck, dass bei zu viel Action auf dem Bildschirm kurze aber doch spürbare Slowdowns zu beobachten waren. Auch beim zügigen Wechsel der Räume, gerade nach einem frisch geladenen Savegame, kommt es öfter mal zu Ladeverzögerungen, in denen das Spielgeschehen komplett einfriert und der Schriftzug "Ladevorgang" eingeblendet wird.

Sound:
Hier liegt leider der größte Schwachpunkt des Spieles.
Bisher glänzten alle bisherigen Teile mit mehr oder weniger ohrwurmartiger Hintergrundmusik, die deutlich zur typischen Metroidatmosphäre beitrug. Ich denke hier speziell an die zwei Musikstücke der Tallon-Oberwelt von Metroid Prime 1, die direkt ins Ohr gehen. Leider fehlt dies bei Other M komplett.

An einigen wenigen Stellen sind Ansätze metroidtypischer Klänge wiederzuerkennen, so zum Beispiel beim Laden eines Spielstandes im Navigationsterminal oder bei dem einen oder anderen Bossfight. Insgesamt ist mir persönlich aber deutlich zu wenig Metroidmusik enthalten. Die verschiedenen Levelabschnitte sind zwar mit einer Hintergrundmusik unterlegt, diese ist aber kaum wahrnehmbar und vor allem nicht einprägsam genug. Noch nicht einmal das Einsammeln von Raketen oder Energietanks wurde mit den seit den Anfängen der Metroid-Reihe bekannten Jingles musikalisch untermalt. Hier wurde leider einiges verschenkt.

Die restliche Sounduntermalung ist jedoch durchaus stimmig und gelungen. So bekommt der Spieler beispielsweise eine akustische Rückmeldung über den Lautsprecher der WiiMote, sobald der Chargebeam voll aufgeladen ist. Auch die übrigen Soundeffekte für Raketen oder Powerbomben wissen zu gefallen.

Gameplay:
Der Spieler steuert Samus durch die Station, indem er die WiiMote (der Nunchuk wird nicht benötigt) waagerecht wie ein klassisches Gamepad hält und mit dem Steuerkreuz lenkt, mit 2 springt und mit 1 schießt. Das funktioniert erstaunlich gut, bereits nach wenigen Minuten hat man sich gut daran gewöhnt und steuert Samus zielsicher durch die Gänge.
Mit der Plustaste schaltet man ins Menü, in dem man die Karte, Informationen über Samus' Ausrüstung oder den Handlungsverlauf findet. Die Minustaste schließlich lässt den Spieler Zwischensequenzen überspringen.

Wie bereits erwähnt, wechselt man in die Ego-Perspektive, indem man mit der WiiMote auf den Fernseher zeigt. In dieser Ansicht kann Samus nicht laufen, sondern sich lediglich durch Gedrückthalten der B-Taste umsehen und Gegner oder andere Ziele anvisieren und mit A schießen.
Auch dies funktioniert tadellos und ist in vielen Situationen auch notwendig, um z. B. im Raum versteckte Eingänge oder Schalter zu finden und vor allem um die Bossfights zu bestehen.

Was eingefleischten Fans sofort auffällt ist die Tatsache, dass man die Türen nun nicht mehr aufschießen muss, sondern diese automatisch öffnen, sobald man sich in unmittelbarer Nähe befindet. Das tut dem Spielspaß zwar keinen Abbruch, verhindert aber nicht, dass ich dennoch immer wieder aus reiner Gewohnheit reflexartig vor den Türen auf den Feuerbutton drücke.

Ebenfalls neu ist die Tatsache, dass man von besiegten Gegnern nun keine Energiekapseln oder Raketen mehr bekommt. Die einzige Möglichkeit, seine Energie und Raketen komplett wieder aufzuladen, besteht an den zahlreich verstreuten Navigationsterminals, an denen dann auch gleich der Spielstand gespeichert werden kann. Darüber hinaus kann man jedoch auch unterwegs mit dem Concentration Modus seine Raketen komplett und die Energie, sollte sie unter 25 gefallen sein, bis zu einem gewissen Level wieder aufladen. Voraussetzung ist jedoch, dass man während des Aufladevorganges, der ca. 5 Sekunden lang dauert, nicht getroffen wird, sonst war alles umsonst.

Neu sind ebenfalls der Sensemove, Lethal Strike und Overblast.
Mit dem Sensemove kann man durch Drücken einer Richtungstaste im richtigen Moment, kurz bevor man von einer gegnerischen Attacke getroffen wird, der Attacke ausweichen und durch rechtzeitiges Drücken der Feuertaste den Chargebeam direkt voll aufladen.

Beim Lethal Strike handelt es sich um eine besonders kraftvolle Attacke. Der Spieler muss Samus auf einen am Boden liegenden Gegner steuern und die Feuertaste gedrückt halten. Bei voll aufgeladenem Chargebeam führt Samus dann einen besonders effektiven Angriff aus.

Beim Overblast verhält es sich ähnlich wie beim Lethal Strike, nur dass Samus dem Gegner auf den Kopf springen muss und der Gegner nicht betäubt sein muss.

Leider lauert auch beim Gameplay ein weiterer großer negativer Aspekt:
Das Spiel ist deutlich zu linear!
Wie oft habe ich mich gefreut, endlich das Item XY bekommen zu haben, mit dem ich nun endlich an Stelle Z weiterkommen könnte... Doch weit gefehlt!
Adam, der kommandierende Offizier, dem sich Samus in diesem Spiel unterordnen muss, verbietet das freie Erkunden der Raumstation. Wie schon in Metroid Fusion gibt es auch diesmal wieder jemanden, der Samus sagt, was man zu tun oder zu lassen hat. Das Besuchen vorher erkundeter Sektoren mit neu erworbenen Ausrüstungsgegenständen ist dabei jedoch leider nicht vorgesehen. Erst nach dem Beenden des, ich nenne es mal "Storymodus", kehrt man erneut auf das Schiff zurück und kann die bis dahin verschlossenen Bereiche nun endlich erneut und vor allem frei besuchen.

Doch hier verbirgt sich leider direkt ein weiterer Nervfaktor:
Man startet also wieder im Hauptdeck und möchte zum Beispiel zum Sektor 3. Leider ist der direkte Weg zum zentralen Transporterraum aus nicht näher genannten Gründen plötzlich blockiert (einer der Aufzüge streikt) und man muss nun einen umständlichen Umweg über einen halben anderen Sektor in Kauf nehmen, um zum Transporterraum zu gelangen.

Das wäre nur halb so schlimm, würde man nicht nach dem wirklich endgültigen Beenden des Spieles und dem erneuten Laden dieses Spielstandes wieder am Anfang des Hauptsektors anfangen und, will man den Finalboss noch einmal besiegen, erneut eben diesen Umweg gehen müssen.

Ebenfalls etwas nervig sind zahlreiche Passagen, in denen man Samus im Schneckentempo durch die Gänge steuern muss. Man blickt der Spielfigur dabei meist von hinten rechts über die Schulter, so wie man es auch von Resident Evil 4 kennt. Dabei kann Samus nicht rennen oder schießen. Zudem empfinde ich an diesen Stellen die Steuerung als leicht hakelig. Das Ganze stört meiner Meinung nach irgendwie den Fluss des ansonsten hohen Spieltempos und hätte auch gerne anders gelöst werden können.

Die Bosse sind allesamt sehr gut inszeniert, teilweise aber alte Bekannte aus vorherigen Metroid-Teilen.
Diesen Umstand sehe ich ein klein wenig mit gemischten Gefühlen. Einerseits hat das Ganze einen ganz leichten Beigeschmack von "Wir recyceln Bosse aus alten Spielen". Auf der anderen Seite sind diese aber so genial präsentiert und in Szene gesetzt, dass sich bei mir immer sofort der "WOW, wie geil ist das denn! -Effekt" eingestellt hat und ich mich über das Wiedersehen alter Widersacher sehr gefreut habe.

Boni:
Nach Beendigung des Spieles werden eine Galerie und ein Kinomodus freigeschaltet.

In der Galerie befinden sich Artworks des Spieles, die aber erst dann vollständig freigeschaltet werden, wenn man 100% der versteckten Items gefunden hat.

Beim Kinomodus handelt es sich um ein nettes Feature, bei dem man sich Metroid Other M als Kinofilm ansehen kann. Es handelt sich um eine Aneinanderreihung aller Rendersequenzen, die an den Stellen, an denen normalerweise der Spieler die Kontrolle über die Spielfigur übernimmt, von vorgescripteten Sequenzen in Ingame-Grafik unterbrochen werden. Wie lange dieser Film dauert kann ich leider nicht sagen, ich habe ihn mir noch nicht am Stück angeschaut. Es müsste aber so um die 1,5 Stunden laufen.

Als besondere Herausforderung gibt es die Möglichkeit, das Spiel nach dem "wirklichen" Ende auf schwer noch einmal durchzuspielen. Dabei muss der Spieler komplett auf Raketen- oder Energieerweiterungen verzichten. Das kann dazu führen, dass man den einen oder anderen Boss erst im 20. Anlauf besiegt, da teilweise schon ein Treffer genügt, um das Zeitliche zu segnen.

Fazit:
Bei Metroid Other M handelt es sich um ein sehr solides Spiel, bei dem man bedenkenlos zugreifen kann. Es fällt auf "leicht" relativ schwer zu sterben, anders herum verhält es sich jedoch auf "schwer", wo man alle Naselang ins Gras beißt. Das Spiel hat einen moderaten Schwierigkeitsgrad, ist niemals unfair, bietet aber auf "schwer" unzählbare Frustmomente, die mich schon oft beinahe die Wiimote in den Fernseher haben schmeißen lassen.

Zudem ist das Spiel leider recht kurz gehalten, ich hatte bereits nach 3 Tagen den ersten Abspann und 2 Tage später das Finale zu Gesicht bekommen (nein, ich habe nicht rund um die Uhr vor der Glotze gehangen).

Gerade Metroid-Fans wie ich werden aber trotzdem ihre Freude an diesem Spiel haben. Auch wenn der Rätselanteil leider sehr gering ist, wusste es mich doch wesentlich mehr zu fesseln als der letzte Metroid-Teil für die Wii, Metroid Prime Corruption, bei dem ich mich bis heute nicht dazu aufraffen konnte, es wenigstens einmal zu beenden.

Ich hätte gerne die Höchstwertung vergeben, muss aber aufgrund der zuvor genannten Negativpunkte leider einen Stern abziehen.
Dennoch gilt eine klare Kaufempfehlung an alle Metroidfans und die, die es noch werden wollen und auf erstklassige Unterhaltung auf der Wii stehen.

SPOILER!:

PS:
Das mag jetzt einige unter Euch total überraschen, vielleicht sogar schockieren, aber:
Samus ist eine Frau ;-D
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 16, 2011 3:00 PM CET


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