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Beiträge von Andrea Hübner
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Rezensionen verfasst von
Andrea Hübner "monja1995" (Fahrenzhausen, Bayern)

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Familie, Liebe und andere Sorgen
Familie, Liebe und andere Sorgen
Preis: EUR 3,49

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wandlung durch Liebe und Zuneigung, 28. August 2014
Mein Umriss:

Adele führt ein beschauliches Leben in Berlin und sie ist mit ihrem Lebensgefährten Markus glücklich. Dieses Glück wird nur davon überschattet, dass sie einfach kein Glück in ihrem Beruf hat. Sie ist Schriftstellerin und kein Verlag nahm bisher ihr Manuskript an. Also verdingt sie sich als Schreiberin kleiner Kolumnen für eine Zeitung.
Früh musste sie erfahren, dass das Leben nicht nur eitel Sonnenschein ist. Trotz ihres noch jungen Lebens hatte sie den Tod ihres Vaters und ihrer über alles geliebten Mutter verarbeiten müssen.
Mit ihrem Bruder Yannick und dessen Frau verbindet sie überwiegend der Streit um Geld und ihre Einstellung zu deren Leben und deren 3 Kindern.
Als Yannick mit seiner Familie mit dem Bus in den Urlaub nach Bayern aufbricht, ist Adele nicht wie ursprünglich geplant, mit von der Partie. Kurze Zeit nach der Abreise der Familie erhält Adele die Nachricht, dass der Reisebus in einen schweren Unfall verwickelt wurde und sein Bruder, dessen Frau und zwei der drei Kinder dabei ums Leben kamen.
Nun hat der kleine Basti nur noch seine Tante Delli, die so gar nichts mit beschaulichem Familienleben und erst recht nicht mit Kindern am Hut hat.
Schnell merkt Adele, dass das Leben nicht nur aus Sport, Freizeit, Freunden, schicker Figur und Party besteht….

Mein Eindruck:

Claudi Feldhaus entführt den Leser nach Berlin und nimmt ihn von der ersten Seite an mit ihrer lebhaften Schreibweise gefangen. Sie zeigt immer wieder, über welch wunderbaren Wortwitz sie verfügt, wobei sie auch anders kann. Nämlich traurige Momente so zu Papier bringen, dass diese keineswegs aufgesetzt oder lächerlich wirken. Feldhaus benutzt manchmal auch Worte, die im Sprachgebrauch eigentlich längst nicht mehr gebräuchlich sind, aber genau das macht ihre Schreibweise so liebenswert. Einen bleibenden Eindruck hinterließ bei mir auch, dass sie alle Facetten der Gefühle in Worte fassen kann, die einen mit den Protagonisten mitfühlen lassen.
Langeweile kam bei der Lektüre auf keiner Seite auf. Eher die Spannung darauf, wie die Autorin Adele die nicht ganz alltäglichen Alltagsprobleme und Problemchen anzugehen gedenkt.
Trotz des Wortwitzes und der wirklich wunderbaren Geschichte um Adele, Basti und Markus fielen mir bei der Lektüre leider einige gravierende Fehler in Rechtschreibung, Satzstellung und Zeichensetzung auf, die eigentlich nicht sein müssten.
Mit guter Korrektur in Zukunft kann ich mir sehr gut vorstellen, dass Claudi Feldhaus keine Eintagsfliege bleiben wird.

Fazit:

Humor, Freude, Trauer vereint in einem Buch in dem nichts fehlt. Ich kann es jederzeit uneingeschränkt empfehlen.

Danke:

Herzlichen Dank an Claudi Feldhaus, dass ich dieses Buch in Datenform zur Verfügung gestellt bekam, ebenso wie das hier mit Deinem Einverständnis veröffentlichte Cover.
Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass Du die Gelegenheit bekommst, noch ganz viele Bücher in der Art schreiben zu dürfen. Einen Fan mehr hast Du mit mir gefunden.


Carola: Muh-kuhisch für Anfänger
Carola: Muh-kuhisch für Anfänger
von Christoph & Doris Hermann
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kühe zu verstehen ist nicht so einfach, 24. August 2014
Klappentext:

Sprichst Du „muh-kuhisch“?
Nein? Dann geht es dir wie Matilda und ihren Eltern, dem Bauern Wiesel und seiner Frau der Bäuerin.
Auf deren Bauernhof nahe dem kleinen Dorf wohnt Carola. Carola ist eine Kuh, aber nicht irgendeine Kuh. Carola ist ausgesprochen neugierig. So neugierig, dass sie immer wieder in Schwierigkeiten gerät. Und da sie nur „muh-kuhisch“ spricht, ist es nicht immer so einfach zu verstehen was sie möchte und wie man ihr helfen kann.
Vielleicht kannst Du ja doch „muh-kuhisch“? Finde es heraus.

Mein Umriss:

Muh-kuhisch spricht nur Carola und somit kommt es immer wieder zu Missverständnissen zwischen ihr, Matilda und dem Bauern. Zumal auch Carola nicht alles versteht, was die ihr zu erzählen versuchen.
Carola bringt sich selber immer wieder in schwierige Situationen, aber wie soll sie den Menschen erklären, warum sie da hinein geraten ist?
Welcher Bauer versteht schon, warum seine Kuh im Führerhaus des Traktors gefangen ist und wie wild die Hupe betätigt, oder warum sie wie ein Pferd gesattelt werden möchte. Ein schwieriges Unterfangen, aber Carola versteht es immer wieder, ihren Menschen beizubringen, was sie erreichen möchte.
Mit ihrer unverwechselbaren Art besteht sie so manches Abenteuer, das nicht immer so lustig ist, wie es scheint. Denn welcher Mann im gelben Auto lässt sich schon gerne von einer Kuh gefangen nehmen und warum soll Matilda den Platz im Planschbecken für die neugierige Kuh räumen?

Mein Eindruck:

In kurzen Episoden werden die Erlebnisse von Carola der Kuh erzählt. Sie lernt, dass Löwenzahn lecker schmeckt, möchte ein Pferd sein, versucht Traktor zu fahren, freut sich über eine Pusteblume, ist vom Zirkus und der Zirkusvorstellung begeistert, lernt Seiltanzen, nimmt an einer Hochzeit teil und erlebt viele weitere Abenteuer mit Matilda und dem Bauern.
15 kurzweilige und kindgerechte Geschichten lassen einen die Abenteuer der frechen Kuh miterleben. Ursprünglich von Christoph Hermann für seine eigenen Kinder erfunden, fanden die Geschichten den Weg durch die Hilfe seiner Frau Doris in dieses Buch und somit in den Buchhandel. Sehr liebevoll wurden diese Geschichten von Heike Georgi mit zauberhaften Illustrationen in Szene gesetzt, wobei sie auf kleinste Details vom Bauernhof achtete.
Beides zusammen, die Geschichten und die Illustrationen machen dieses liebevoll gestaltete Kinderbuch zu einem besonderen Erlebnis für Kinder, wenn sie es vorgelesen bekommen.
Durch die einfache, kindgerechte, leicht verständliche Sprache und Ausdrucksweise sind diese Geschichten für Kinder ab 4 Jahren bestens geeignet. Ebenso kleine Leseanfänger werden an diesem Buch ihre Freude haben und sicherlich bald nach einem zweiten Buch über Carola, Matilda und dem Bauern fragen.

Mein Fazit:

Kurze Geschichten, die Handlung klar auf den Punkt gebracht, so sieht ein perfektes Kinderbuch aus. Eben wie dieses, das ich wärmstens empfehlen kann.

Vielen Dank:

Herzlichen Dank liebe Doris, dass Du mir die Möglichkeit gegeben hast, dieses Buch zu lesen und mich daran zu erfreuen, denn es war mir wirklich ein Vergnügen. Wie Du siehst, können auch Erwachsene Gefallen an Euren Geschichten finden und kurzzeitig aus dem harten, stressigen Alltag entfliehen.
Desweiteren bedanke ich mich dafür, dass Du mir das Cover zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt hast.
Vielen Dank auch an den tredition Verlag für die schnelle Zusendung des Buches und die sehr nette Mail an mich.


Ein Streuner mit Sommersprossen
Ein Streuner mit Sommersprossen
von Angelika Godau
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,80

5.0 von 5 Sternen Indianer-Ben und seine lange Reise ins Glück, 21. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Ein Streuner mit Sommersprossen (Taschenbuch)
Mein Umriss:

Ben wurde in der Nähe von Mailand geboren. Seine Mutter eine Herdenschutzhündin der Rasse Maremmana brachte ihn zur Welt. Noch ganz klein wurde er mit seinen beiden Schwestern ausgesetzt, die er von nun an beschützen wollte.
Sie erlebten zusammen das Leben auf der Straße und in Parks, wurden von Kindern mit deren Pausenbroten und manchmal auch von Touristen gefüttert. Meist jedoch hatten die drei Hunger. Als der erste Winter kam, spürten sie, dass das Leben noch härter werden kann. Immer weniger Menschen hielten sich draußen auf und fütterten sie und es wurde immer kälter.
Sie sahen auch sehr schnell, dass es nicht nur Menschen gab, die es gut mit ihnen meinten. Viele vertrieben sie mit Steinwürfen und Geschrei.
Im Frühjahr darauf bemerkte Ben, dass die Weibchen plötzlich anders rochen. Für ihn einfach hinreißend. Auch wenn er noch nicht wusste, warum das so war.
Als ihn in einem Park ein anderer Rüde schwer verletzte, wurde er von einem Menschen zu einer Tierärztin gebracht, die ihn wieder gesund pflegte. Hier flüchtete er jedoch, als er die Gelegenheit dazu bekam. Wieder zurück im Park suchte er nach seinen Schwestern.
Nach einer weiteren schweren Verletzung scheint er endlich ein neues Zuhause bei obdachlosen Frauen gefunden zu haben. Auch wenn er dort nicht immer satt wurde, hatte er doch ein Dach über dem Kopf und liebevolle Hände, die ihn streichelten. Als jedoch seine Bezugsperson nach einem Angriff auf deren Holzhütte verstirbt, geht Bens Odyssee wieder weiter und lässt ihn weitere Abenteuer bestehen…..

Mein Eindruck:

Zuerst dachte ich, was das soll, einen Hund von seinen Erlebnissen erzählen zu lassen.
Aber sehr schnell habe ich mich eingelesen und freute mich über jedes neue Kapitel über Indianer-Ben und seine positiven, wie auch negativen Erlebnisse.
Sehr einfühlsam und mit viel Hundeverstand erzählt Angelika Godau über das Leben ihres Maremmana, der schlußendlich bei ihr ein liebevolles Zuhause fand. Sie lässt Ben über seine Kindheit erzählen und wie er auf vielen Umwegen endlich das bekam, was er verdiente. Seine „Herde“ die er beschützen kann, so wie es ihm im Blut liegt. Eigentlich sollte sie diesen Hund nicht behalten, er sollte an ein Ehepaar nach Berlin vermittelt werden, aber dem Unterfangen machte Ben einen Strich durch die Rechnung. Wäre das nicht geschehen, so gäbe es dieses Buch sicherlich nicht.
Godau schönte Bens Leben auf der Straße in keinster Weise, ebenso, wie sie auf so manches Unverständnis zwischen Hund und Mensch eingeht. Sie zeigt, dass nicht jeder der denkt, einen Hund zu verstehen, dies auch wirklich tut. Auch sie hatte zusammen mit ihrem Mann eine nicht allzu leichte Zeit. Aber als sie mit Ben zu einem Fachmann gingen, der ihnen den Hund als solchen erklärte, spielte sich alles ein, sodass Ben nicht mehr befürchten musste, falsch aus falschem Wissen heraus behandelt zu werden.
So lässt die Autorin, die sich in diesem Buch einzig Ben widmete, zwischendurch auch durchscheinen, wie schwer es Ben mit ihr und ihrem Mann am Anfang hatte.
Angelika Godau bedient sich einer für jeden Verständlichen Ausdrucksweise ohne tiefer auf medizinische Fachausdrücke einzugehen, die sie bestimmt im Laufe der Zeit mit Ben zu hören bekam. Trotzdem ist für den Leser klar zu erkennen, dass Bens Verletzungen nicht immer nur kleine Kratzer waren. Sie lässt Ben immer wieder betonen, dass er als Hund Opportunist ist und ihn somit nichts so leicht aus der Bahn wirft, denn morgen kommt ein neuer Tag und Hunde blicken nicht zurück. Dass sie jedoch von schwerwiegenden Ereignissen geprägt werden, läßt Godau nicht ausser Acht.
Das Cover zeigt Ben so, wie er wohl jetzt ist. Ein rundherum glücklicher, ehemaliger italienischer Straßenhund, der sein Zuhause nach fünf Jahren auf der Straße nun in Deutschland in der Nähe von Köln fand.

Fazit:

Ein rundherum gelungenes Buch, das ein Hundeleben aus der Sicht des Hundes erzählt und das ist ausnahmslos jedem mit bestem Gewissen ans Herz legen kann.


Die Katze die zu viel wusste
Die Katze die zu viel wusste
von Marian Babson
  Taschenbuch

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Langeweile pur, 13. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Katze die zu viel wusste (Taschenbuch)
Klappentext:

Nach dem Tod ihres geliebten Pekinesen ist die exzentrische Schauspielerin Dame Cecile untröstlich. Mit ihren Kolleginnen Evangeline und Trixie macht sie sich auf den Weg zum Tierpräparator. Dort angekommen, überschlagen sich die Ereignisse. Der Präparator ist tot, sein Geschäft steht in Flammen. Und statt des Pekinesen haben die rüstigen Damen plötzlich eine Katze ungeklärter Herkunft am Hals….

Mein Umriss:

Als Dame Ceciles Pekinese stirbt, ruft sie ihre Kolleginnen zu Hilfe, die natürlich prompt anreisen, um die alternde Schauspielerin zu trösten. Angereist mit einem Londoner Taxi machen sie sich auf den Weg zu einem Tierpräparator, der den Pekinesen präparieren soll, damit Dame Cecile ein ewiges Andenken an ihn hat.
Dort angekommen, regt sich im Laden nichts. Als Evangeline in den hinter dem Laden liegenden Raum geht, entdeckt sie eine vergitterte Tragebox, in der sich eine Katze befindet. Allerdings ist die Katze keineswegs tot und somit wohl fehl am Platze.
Dann entdeckt Evangeline eine Leiche. Hierbei kann es sich nur um den Präparator handeln. Als sie daraufhin wieder nach vorne geht, um das ihren Begleitern mitzuteilen, bricht Feuer aus. Evangeline nimmt die Box mit der Katze an sich und das Trio flüchtet.
Dame Cecile ist noch untröstlicher als zuvor, da nun ihr über alles geliebter Pekinese ein Raub der Flammen wurde…..

Mein Eindruck:

Hier kann ich nur zum ersten Drittel des Buches meinen Eindruck in Worte fassen, denn mir fehlte hier nach dem spannenden Einstieg eine nachvollziehbare Weiterführung des Geschehens. Plötzlich tauchen äußerst seltsame Personen auf, die irgendwelche Menschen mit anderen verwechseln und eine Katze, die scheinbar niemandem zuzuordnen ist.
Die Handlung ist nicht nachvollziehbar, langweilig und öde und der angepriesene englische Humor fehlt gänzlich in diesem Buch.
Hätte mir gewünscht, dass es so schwungvoll weiter geht, wie es begonnen hat, aber leider stürzte der Level in hohles Wortgeplänkel ohne tieferen Sinn ab.

Mein Fazit:

Dieses Buch zu lesen ist vergeudete Zeit


Swan
Swan
von Naomi Campbell
  Gebundene Ausgabe

5.0 von 5 Sternen Irrungen und Wirrungen an den Laufstegen der Welt, 2. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Swan (Gebundene Ausgabe)
Klappentext:

Swan ist anmutig, schön, sexy…. sie ist das erfolgreichste Topmodel der Welt. Doch obwohl erst 26, weiß sie, dass sie dieses Leben im Scheinwerferlicht nicht für immer ertragen kann – und will! Auch wenn dies bedeutet, dass sie von einem millionenschweren Kosmetikvertrag zurücktreten muss….
Damit beginnt Rennen um das neue „Gesicht des Jahres“. Fünf sehr unterschiedliche Mädchen kämpfen darum, das nächste Swan-Girl zu werden: eine adlige Britin, eine kalifornische Blondine, eine rothaarige Londonerin, eine kubanische Emigrantin und eine langbeinige afro-amerikanische Schönheit – Celestia, Cassie, Tess, Gigi und Amy.

Mein Umriss:

Swan ist Topmodel. Schön, sexy, anmutig und grazil.
Schon mit 26 Jahren ist ihr klar, dass sie ihren Job auf Dauer nicht ausüben kann und das auch nicht will. Also braucht der Konzern ein neues Gesicht.
Celestina, Cassie, Tess, Gigi und Amy wünschen sich nichts sehnlicher, als eben dieses Gesicht zu werden und eine Karriere wie Swan zu machen.
Als Swan von einem anonymen Anrufer bedroht wird, beginnt ein Wettlauf um Leben und Tod.
Woher kennt der Anrufer die Geschichte des geheimnisvollen Todes von Molly, Swans ehemaligem Kindermädchen, das ermordet in der Villa aufgefunden wird und mit dem überstürztem Verschwinden von Swans Bruder Harry am Mordtag?
Als der Anrufer Swan den Namen eines Mädchens nennt, das er sich als Nachfolgerin von Swan „wünscht“, nimmt sie mit Hilfe von Freunden und Kollegen Ermittlungen auf eigene Faust auf und stößt auf ein überraschendes Geheimnis….

Mein Eindruck:

Hier zeigt Naomi Campbell, dass sie nicht nur ein schönes Gesicht und einen schönen Körper besitzt und sich gut auf dem Laufsteg und auf Bildern macht. Vielmehr zeigt sie, dass mehr in ihr steckt. Diesen Krimi schrieb sie bereits im Alter von 23 Jahren und setzte vieles aus ihrer Modelkarriere um. Sie beschreibt die Machenschaften der Modelagenturen, zeigt wie Modelbooker arbeiten und vor allem hält sie dem Leser vor Augen, wie hart umkämpft dieser Markt ist. Vor allem zeigt sie, dass nicht jedes Mädchen für diesen Job geeignet ist, sei ihr Gesicht noch so aussergewöhnlich. Auch ihre Belastbarkeit und Ausdauer müssen überdurchschnittlich sein, um in dieser Szene bestehen zu können.
Sie beschreibt die kleineren und größeren Schicksale hinter den Models, die meist Beweggrund dafür waren, in dieser Branche des schnellen Geldes zu arbeiten.
Auch dass nicht alles sauber ist, was so scheint, verschweigt Campbell nicht. Daher ist es ohne weiteres vorstellbar, dass sich diese oder ähnliche Geschichten immer wieder in der Modelbranche abspielen, ohne dass die Öffentlichkeit je davon erfährt.
Mit ihrem Roman erzählt Campbell die Geschichte von Swan in einem Zeitraum von zwei Jahren. Sie weist darauf hin, dass zwar viele Namen sehr bekannt, die eigentlichen Protagonisten sowie die Handlung jedoch frei erfunden sind.
Trotz vieler Beschreibungen von Personen, Tätigkeiten und Begebenheiten wird die Geschichte bis zum Ende hin nie langweilig. Es macht Spaß, dieses Buch zu lesen und mit zu rätseln, wie verflochten die einzelnen Personen in den Mordfall sind.

Mein Fazit:

Kurzweilige Krimiunterhaltung aus der Feder eines Supermodels, die obwohl unblutig, nicht enttäuscht


Kennen Sie Marlowe / Marlowe reloaded
Kennen Sie Marlowe / Marlowe reloaded
von Mark Heide
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unblutig mit hintergründigem Humor, 24. Juli 2014
Mein Umriss zum ersten Fall:

Josef "Jo" Meinert möchte mit seinen Freunden Chris und Karl unter dem Deckmantel einen Kfz-Handel aufziehen zu wollen, einen Autoschieberring auffliegen lassen.
Die Fahrzeuge, die sie anbieten wollen, sollen besondere Fahrzeuge wie zB Meinerts Citroen DS mit beweglichen Scheinwerfern sein.
Als Bogart-Marlow-Fan fühlt sich der Privatdetektiv Meinert natürlich nicht nur in seinem Beruf, sondern auch in seinem Trenchcoat mit passendem Hut seinem Idol nahe. Wie Marlow zu seinen Glanzzeiten will Meinert Jahzehnte später ebenso spektakuläre Fälle lösen. Durch seine Art, immer wieder in Fettnäpfchen zu stolpern, gelingt es ihm nicht so elegant wie seinem Vorbild, aber dennoch kann er behaupten, dass es doch immer wieder klappt. So natürlich auch die Sache mit den Autoschiebern.

Mein Umriss zum zweiten Fall:

Jo Meinert, seines Zeichens der Nachfolger von Marlowe hat seinen Job als Privatdetektiv zuliebe seiner Frau Elke samt Trechcoat und Hut an den Nagel gehängt.
Nach mehreren Jahren als glücklicher Ehemann und mittlerweile kaufmännischer Angestellter, wird er unfreiwillig Zeuge eines "Unfalles" an der U-Bahnstation. Dort stürzt ein alter Mann in das Gleis und wird von der einfahrenden Bahn überrollt und getötet. Als nicht unmittelbar Betroffener will er den Bahnsteig verlassen und wird auf dem Weg nach oben angerempelt. Als dieser Unfall in den Nachrichten erwähnt wird, erzählt Jo seinem Freund Chris davon und greift zufällig an die Brusttasche seines Hemdes. Dort findet er eine Speicherkarte und plötzlich ist er wieder mitten in einem spannenden Fall. Auch wenn Elke nicht damit einverstanden ist, so will er ihn auf jeden Fall mit seinem Freund lösen und begibt sich damit selbst und Chris in Lebensgefahr.....

Mein Eindruck:

Mark Heide packte zwei Kriminalfälle in ein Buch, die einen von der ersten bis zur letzten Seite in ihrem Bann halten. Die Art zu schreiben mag manchem zu Anfang noch etwas seltsam vorkommen, aber hier schreibt ein Autor, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Er beschreibt zwei relativ unblutige und dennoch spannende Kriminalfälle, in die er Jo Meinert alias Marlow verwickelt. Durch seinen hintergründigen Humor bringt Mark Heide den Leser immer wieder zum Schmunzeln und zeigt, dass Krimis nicht todernst sein müssen, um fesselnd und mitreissend zu sein.
Zu keinem Zeitpunkt driftet er in Langeweile ab. Da er ohne großes, schmückendes Beiwerk auskommt und immer seiner Linie folgt, werden diese Krimis niemals langatmig. Durch die einfache, bereits erwähnte Schreibweise fällt es leicht, dieses Buch in einem Rutsch zu lesen, sodass man am Ende enttäuscht ist, dass es schon vorbei ist.

Mein Fazit:

Kurzweilige Spannung um einen Detektiv, der in die falsche Zeit hinein geboren wurde und ein perfektes Zusammenspiel mit Humphrey Bogart in dessen Zeit geliefert hätte. Das sollte man auf keinen Fall versäumen, wenn man Krimis mit Humor liebt.

Wer ist Mark Heide?

Marcus Sammet, der Autor der „Sterbe wohl…“-Reihe ist Mark Heide.
Unter diesem Pseudonym verfasste Sammet diese beiden Krimis über Jo Meinert, alias Marlowe.
Das hier von mir rezensierte Buch brachte Mark Heide als Non Profit-Buch auf den Markt. Davon gehen die gesamten Einnahmen, wobei auch der Traumstunden-Verlag-Essen auf seinen Anteil verzichtet, an die Obdachlosenhilfe.

Danke

Herzlichen Dank Marcus Sammet, dass ich dieses Buch von Dir bekam und lesen durfte. Ebenso vielen Dank, dass Du mir das Cover zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt hast.


Die fünf Perlen
Die fünf Perlen
von Rike Bartlitz
  Broschiert
Preis: EUR 19,90

4.0 von 5 Sternen Kurzweilig mit historischem Hintergrund, 20. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Die fünf Perlen (Broschiert)
Mein Umriss:

Januar 2011 in Hamburg. Katharina Evens bekommt unerwarteten Besuch von Noel Dawud, einem Kunstdetektiv, der nach Informationen darüber sucht, was der Ägypter Abduhl ibn Melekk 2005 nach Ägypten geschmuggelt hat.
Katharina beginnt daraufhin die Geschichte zu erzählen, in deren Verlauf es zur Begegnung mit Konstantinos Kanaris kommt, den Katharina am Asklepios Heiligtum und dort genauer in einer Höhle des Ajos Prodhromos Klosters, verletzt und verwirrt findet. Bald stellt sich heraus, dass Konstantinos ein Zeitreisender aus dem Jahr 1821 ist und fünf Perlen benötigt, um wieder in seine Zeit zurück reisen zu können.
Auf der Suche nach diesen Perlen kommt es zu mehreren gefährlichen Situationen für Katharina und Konstantinos. Besonders gefährlich für Katharina und Konstantinos ist der reiche Ägypter Abduhl ibn Melekk, der die beiden von Griechenland nach Ägypten verschleppt.

Mein Eindruck:

Die Autorin Rike Bartlitz verpackt das Thema Zeitreisen hier sehr spannend in eine temporeiche Geschichte, die den Leser von Anfang an fesselt. Sehr spannend stellt sie die Begegnung mit dem Thema Zeitreisen an sich dar, indem sie eine alte Griechin über ihre Erfahrung damit erzählen läßt. Natürlich trifft Katharina auf einen Zeitreisenden, dem eine bedeutende Biografie in der Vergangenheit auf den Leib geschrieben wurde. Daher hat man als Leser die ganze Zeit über das Gefühl, sich von diesem Mann irgendwann verabschieden zu müssen. Aber erst entführt einen Rike Bartlitz zusammen mit Katharina und Konstantinos nach Ägypten und dort weiter in das Anwesen von Melekk mitten in der Wüste, von wo es scheinbar kein Entkommen gibt und wo die beiden erfahren, warum sie von diesem Mann festgehalten werden.
Mit viel Liebe zum Detail beschreibt die Autorin ihre Protagonisten und erweckt sie damit zu Personen, die man sich optisch und charakterlich zu 100% vorstellen kann.
Die Geschichte ist in der Ich-Form geschrieben, da es sich ja um die Erzählung von Katharina, dem Kunstdetektiv gegenüber handelt. Leider stellte ich hier jedoch diverse Dinge fest, die nicht ganz passen.
Keine Frau und auch kein Mann würde in so einer Ermittlungsgeschichte jemals preisgeben, wann und wie sie mit ihrem Partner oder Freund sexuellen Verkehr hatte. Vor allem ist es nicht üblich, sich über das Wie so detailreich wie hier mehrfach geschehen, auszulassen. Ebenso erzählt Katharina über die Suche ihrer Tochter nach ihr und geht haarklein darauf ein, was wer gesagt oder getan hat und eben auch hier über das erste sexuelle Erlebnis und wie dies bei ihrer Tochter ablief. Dieses Abschweifen in die Erotikschublade fand ich hier nicht passend und eben auch unlogisch, was ihre Tochter betrifft. Denn keine Mutter sitzt bei diesem Erlebnis auf der Bettkante ihrer Tochter. Auch ist es eher unwahrscheinlich, dass eine Tochter ihrer Mutter das so detailreich erzählt, wie es hier getan wurde.
Die Flucht innerhalb Ägyptens hat Bartlitz logisch und absolut glaubwürdig dargestellt, ebenso das Überleben inmitten des Sandsturmes in der Wüste. Auch die Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft der Ägypter ist absolut glaubhaft und realistisch beschrieben. Am Ende der Geschichte lässt Rike Bartlitz Fragen offen, die auf einen zweiten Band hoffen lassen.

Mein Fazit:

Trotz der von mir erwähnten Stolperstellen ein kurzweiliges Buch, das nach diesem unterhaltsamen Erstling auf mehr hoffen läßt

Danke:

Vielen herzlichen Dank an Rike Bartlitz dafür, dass Du mir das Buch und das Cover in Dateiform zur Verfügung gestellt hast


Elstertränen - Ki und die verlorenen Kinder - Ein Krimi um Privatdetektivin Kirsten Stein
Elstertränen - Ki und die verlorenen Kinder - Ein Krimi um Privatdetektivin Kirsten Stein
Preis: EUR 3,99

5.0 von 5 Sternen Hochbrisant und aktuell am Tagesgeschehen, 11. Juli 2014
Mein Umriss:

Ein Mann mit einem toten Mädchen auf dem Uferstreifen der Elster. Er möchte, dass das Kind schön aussieht und richtet ihre Haare um ihren Kopf aus und bedeckt ihren kleinen Körper mit Zweigen aus der blühenden Weißdornhecke in der Nähe. Nein, das Kind soll nicht so nackt und schutzlos den Blicken anderer ausgeliefert sein, sondern aussehen, als trüge es ein Hochzeitskleid. Ihren Ohrring nimmt er mit und geht......
Das vierte Kind innerhalb von drei Jahren, das in der Gegend um Leipzig ermordet wurde, stellt Martin Bender vor die Herausforderung, einen Pädophilenring ausheben zu wollen. Dabei bekommt er Unterstützung von Ki, mit der er inzwischen glücklich zusammenlebt. Den entscheidenden Hinweis bekommt er von ihr, nachdem sie auf dem Weg zu ihrem Therapeuten eine seltsame Beobachtung macht....

Mein Eindruck:

Cornelia Lotter stößt den Leser gleich zu Anfang dieses Buches mitten ins Geschehen. Hier stellt sie den Leser vor das Rätsel, wer der Unbekannte ist, der die Leiche des Kindes mit Weißdornzweigen zudeckt. Als sie die Polizei und somit Martin Bender ins Spiel bringt, nimmt die Handlung stetig an Spannung zu. Zwischendurch versteht es die Autorin, den Leser gezielt in die Irre zu führen, löst ihre Rätsel aber immer wieder recht schnell auf. Martin Bender und Kirsten Stein, die sie inzwischen in die Rolle eines Pärchens geschrieben hat, zeigt sie im Privaten als sympatisches, im beruflichen als professionelles Paar. Im Vergleich zu Gottesgericht hat sich Lotter hier mächtig gesteigert. Hier gibt es kein Stocken oder Stolpern, in Elstertränen hat sie ihren Schwung gefunden und einen Thriller verfaßt, der rundherum stimmig ist. Die Polizeiarbeit ist logisch nachvollziehbar und keineswegs reisserisch aufgebauscht und vor allem für jeden in Art und Ablauf logisch nachvollziehbar. Sehr gut hat die Autorin im Hauptthema der Pädophilie recherchiert und wird damit sicherlich den einen oder anderen Leser in Staunen versetzen, denn sie zeigt, dass Pädophil nicht gleich Pädophil ist und dass nicht jeder pädophil veranlagte Mensch dazu neigt, Kinder zu missbrauchen und dieses auch zu verurteilen in der Lage ist.
Wie schon im ersten Buch erreicht die Spannung ungefähr in der Mitte des letzten Drittels ihren Höhepunkt und gipfelt erst auf den letzten Seiten in einem für die meisten Leser vorhersehbaren Showdown.
Mit diesem zweiten Teil ihrer Leipzig-Krimis über Kirsten Stein und Martin Bender zeigt Cornelia Lotter, dass sie keine Eintagsfliege ist.

Mein Fazit:

Ein brisantes Thema in einem rundum gelungenen Thriller verpackt, den ich uneingeschränkt empfehlen kann

Danksagung:

Mein Dank geht an die Autorin Cornelia Lotter, die mir diesen zweiten Leipzig-Krimi, den ich mit Begeisterung gelesen habe, sowie das dazu gehörige Cover in Dateiformat zur Verfügung stellte


Gottesgericht - Ki und die Schatten der Vergangenheit
Gottesgericht - Ki und die Schatten der Vergangenheit
Preis: EUR 0,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Vergangenheit wirft lange Schatten, 9. Juli 2014
Mein Umriss:

Kirsten Stein wird verfolgt. Sie befindet sich auf dem Weg nach hause. Ein zuhause das sie selbstgewählt hat, auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit. Eine Vergangenheit, die nicht nur Narben auf ihrem Körper, sondern auch auf ihrer Seele hinterlassen hat. Darum änderte sie auch ihre Identität. Aus Gundula wurde Kirsten, eine Frau, die ihr Dasein nach einem Verbrechen aus Hass, das an ihr begangen wurde, total umkrempelte. Nicht nur ihren Namen änderte sie, sie änderte auch ihr Aussehen und ihren Wohnort.
Jetzt arbeitet sie als Privatdetektivin in Leipzig.
Sie findet ein älteres Ehepaar ermordet in deren Wohnung, nachdem sie telefonisch von den alten Leuten um einen Termin gebeten wurde. Sie kommt zu spät und findet nur noch deren Leichen mit eingeritzten Buchstaben auf der Stirn. Wenige Tage später soll ihre Fotoausstellung eröffnet werden. Einen Tag davor findet sie die Katze der alten Leute, die sie mit aus deren Wohnung genommen hat, regelrecht gekreuzigt an der Tür zur Galerie vor. Als sie dann noch einen Bibelspruch entdeckt, hat sie eine fürchterliche Ahnung und innerhalb kürzester Zeit ist sie in höchster Gefahr....

Mein Eindruck:

Da Cornelia Lotter mit diesem, ihrem ersten Roman mitten ins laufende Geschehen springt, ist der Ablauf zu Anfang etwas verwirrend und schleppend. Schnell jedoch findet sie die Richtung, um dem Leser Einblick in Kirsten Steins früheres Leben zu geben und gleichzeitig dem von ihr angesteuerten Thema Tempo und Spannung zu geben. Die Darstellung der Personen ist so genau, dass man sich diese genauestens vorstellen kann. Die polizeilichen Ermittlungsarbeiten sind in sich schlüssig und immer logisch nachvollziehbar. Lotter ist keine Wortspielerin und somit bringt sie das was sie sagen will, perfekt in Schriftform zum Ausdruck. In ihrer Schreibweise bedient sie sich einfacher Worte, daher ist das Buch wunderbar flüssig zu lesen.
Das Cover bezieht sich auf ihr Hobby die Fotografie. Somit kann man sich sehr gut vorstellen, welche Art Motive sie liebt und mit ihren Fotos in Szene setzt.
Den >Leipziger Krimipreis 2012< hat sich Cornelia Lotter wirklich verdient und man kann gespannt auf weitere Bücher über Ki und ihre Arbeit als Privatdetektivin sein.

Mein Fazit:
Eine Autorin, die absolut lesenswert schreibt und die man im Auge behalten sollte

Danksagung:

Mein Dank geht an Cornelia Lotter, die mir dieses Buch in Dateiform zur Verfügung stellte und das ich total gerne gelesen habe. Natürlich freue ich mich nun, den nächsten Teil zu lesen.
Vielen Dank auch für das zur Verfügung gestellte Cover zu diesem wirklich lesenswerten Buch.


Eene Meene: Einer lebt, einer stirbt (grün) (Detective Inspector Helen Grace)
Eene Meene: Einer lebt, einer stirbt (grün) (Detective Inspector Helen Grace)
von M. J. Arlidge
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Und raus bist du, 1. Juli 2014
Klappentext:

Sam schläft. Ich könnte ihn jetzt töten. Vielleicht würde ich ihm damit sogar einen Gefallen tun. Als wir nach dem Überfall zu uns kamen, waren wir in diesem alten Schwimmbad. Fünf Meter hohe Kachelwände. Keine Leiter. Ich habe Sam umarmt. Seinen Geruch eingeatmet, den ich so sehr liebe. Dann klingelte das Handy, und wir begriffen den grausamen Plan.

Amy sieht mich nicht an. Spricht nicht mit mir. Vielleicht gibt es nichts mehr zu sagen. Jeden Quadratzentimeter unseres Kerkers haben wir nach einem Fluchtweg abgesucht. Nur die Pistole hat keiner von uns angerührt. Bisher.

Zwei Geiseln. Eine Kugel. Ein Albtraum beginnt. Auch für Detective Helen Grace.

Mein Umriss:

Ein Entführtes Pärchen kommt wieder zu sich. Sie befinden sich in einem fünf Meter tiefen Schwimmbecken, aus dem es kein Entkommen gibt. Ihre Rufe bleiben ungehört. Sie sind allein und auf sich gestellt. Ohne Wasser, ohne Nahrung. Nur ein Handy und eine Pistole zwischen sich. Auf dem Handy eine Nachricht.
Amy kommt frei und wird festgenommen. Was sie zu erzählen hat klingt absolut unglaubwürdig und stellt die Polizei vor ein Rätsel. Dann geschieht es nochmal diesmal werden Ben und Peter, zwei Kollegen einer Anwaltskanzlei entführt. Als sie zu Bewußtsein kommen, befinden sie sich in einem alten Kohlesilo. Auch sie finden ein Handy mit einer Nachricht und eine Pistole….
Die Entführungen scheinen kein Ende zu nehmen. Helen Grace die Polizistin sucht mit ihren Kollegen fieberhaft nach einer Verbindung der Fälle zueinander. Als zwei ihrer Kollegen verschwinden stellt Helen eine Verbindung zur Vergangenheit her….

Mein Eindruck:

M.J. Arlidge befriedigt mich diesem Thriller nicht nur die niedrigsten Instinkte der Thrillerfans, zusätzlich kratzt er mächtig an der Psyche des Lesers. Dies macht Eene Meene zu einem ganz besonderen Erlebnis. Zu Anfang zwar fast etwas zu heftig, als Entführungen und Tod nahezu aneinander gereiht werden, aber als es an die schleppend beginnenden Ermittlungsarbeiten geht, steigt der Spannungsbogen stetig nach oben, bis es am Ende zum großen, nicht vorhersehbaren Knall kommt.
Arlidge bedient sich einer schnellen, recht einfachen Schreibweise, die einen schnell und intensiv ins Geschehen eintauchen lassen. Leider kann zu den Mordopfern kein richtiger Bezug hergestellt werden, weil diese eher eine kleine Nebenrolle im Vergleich zu Helen Grace und deren Kollegen einnehmen. Die SM-Szenen sowie diverse Rückblenden in eine frühere Zeit wirken meist verstörend, sind jedoch richtig platziert und fügen sich am Ende mit den anderen Handlungssträngen zu einem Gesamtbild mit Aha-Effekt zusammen.
Als Leser ist man relativ schnell im Geschehen und wird mit jedem Kapitel neugieriger auf das nächste. Somit ein sehr gelungener Thriller.

Mein Fazit:

Ein Thriller, den ich guten Gewissens weiter empfehlen kann


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