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Rezensionen verfasst von
J. Koch "kuttenkoch"
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Sherlock Holmes 58 - Das letzte Problem
Sherlock Holmes 58 - Das letzte Problem
Wird angeboten von hostedde (Preise inkl. Mehrwertsteuer)
Preis: EUR 9,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super inszeniert!, 25. September 2011
Maritim hatten einen schweren Fall zu lösen! Nämlich die Inszenierung und Integration von Holmes "Tod" in die bereits erschienene Hörspielreihe. Viele der bereits produzierten Folgen sind im Original erst nach der "Wiederkehr von Sherlock Holmes" veröffentlicht worden (z.B. >die Löwenmähne<, in der Dr. Watson von Maritim kurzerhand geschickt hinzugebastelt wurde). Nun fand ich es überaus spannend, wie Maritim dieses "letzte Problem" löst. Und was soll ich sagen? Hervorragend! Dafür, dass es sich in der Vorlage eigentlich um eine, relativ langatmige Verfolgungsjagd handelt, haben Maritim das Beste herausgeholt. Diese Folge ist nicht mit den bisherigen Fällen vergleichbar, aber sie ist absolut notwendig und super inszeniert! Pflichtkauf für alle Sammler!


21: Gefahr am Schwarzen Wasser
21: Gefahr am Schwarzen Wasser
Preis: EUR 7,99

2 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine gute Produktion macht noch kein gutes Hörspiel, 31. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: 21: Gefahr am Schwarzen Wasser (Audio CD)
Meiner Meinung nach befindet sich die Point Whitmark Hörspielreihe nach starkem Anfang auf Talfahrt! Bereits seit einigen Folgen sind die Drehbücher eher belanglos. Diese neue Folge macht da keine Ausnahme. Der Hörer wird mit Kuriositäten und entsprechend aussergewöhnlichen Soundeffekten überschüttet bzw. in meinem Fall eher verstört. Von dramaturgischen und Aufbau und Spannung einer (Krimi-)Storyline keine Spur. Es will sich das dazugehörige Kino in meinem Kopf einfach nicht aufbauen. Am Ende folgt dann die große Auflösung, die mir definitiv zu billig und oberflächlich ist. Irgendwie müssen halt die Fakten und Geschehnisse der Story miteinander verknüpft werden, egal ob das nun Sinn macht, logisch erscheint oder nicht. Zuviel Effekt-Hascherei, zu wenig Storyinhalt. Das Aha-Erlebnis bleibt aus! Positiv bleibt natürlich die gute Produktion, die mir immer noch 2 Sterne wert ist.


Crimes of Passion
Crimes of Passion

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen melodic metal - heir apparent lässt grüßen..., 17. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Crimes of Passion (Audio CD)
ETERNAL REIGN nehmen die Herausforderung an. Sie stellen sich der Aufgabe, heutzutage mit altgedienten Melodic Metal bei den Fans noch was zu reißen. Gewappnet sind sie mit den zwei denkbar besten Vorraussetzungen: einer unbändigen Livepower und einem Album, dass allen herkömmlichen Qualitätskriterien stand hält.
Wer die Band bereits einmal live gesehen hat, weiß dass ETERNAL REIGN, bzw. PERFACT CRIME (wie die Band bis zum Jahreswechsel 2001/2002 noch hieß) durch eine unglaubliche Spielfreude jeden Zuschauer überzeugen. Die mittlerweile sechsköpfige Combo gibt alles und zwar immer! Selbst wenn sich nur ein knappes Dutzend Metalheads vor die Bühne trauen. So war es beim Rocktown Open Air 2001, als ich die Band das erste Mal live sah. Nach ihrem Gig am frühen Nachmittag war jeder vor der Bühne mit der Energie der Combo vollkommen infiziert.
Das nun vorliegende Album „Crimes Of Passion", bzw. die darauf enthaltenen Songs bilden die Basis jeder ihrer genialen Liveshows. Sind die Songs schlecht, taugt auch das Konzert nichts. Dementsprechend einleuchtend ist es, dass das Material auf der Scheibe keinen Melodic Freak enttäuschen wird. ETERNAL REIGN verstehen ihr Handwerk und was besonders positiv auffällt, das Album der Bremer klingt absolut uneuropäisch. Jeder der 10 Songs schlängelt sich um eine anspruchsvolle Qualitätskurve, die nie unterschritten wird. Bands wie Fates Warning und vor allem Heir Apparent kommen mir in den Sinn. Allerdings wird die genannte Qualitätskurve auch nie überdimensional überschritten. Gemeint sind Hymnen, Hits, eben die Knackpunkte des Albums - sie fehlen mir. Da ETERNAL REIGN auch im Outfit, Image und Coverartwort nicht wirklich aus der Reihe tanzen, befürchte ich, werden sie mit diesem Album nicht besonders viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Das Angebot im Melodic Metal ist einfach zu groß und die wirtschaftlich besten Zeiten für diese Musik vorbei.
Ich möchte hier aber keine Schwarzmalerei betreiben. Niemand hat behauptet, dass die anfangs beschriebene Aufgabe leicht sein wird. Dann müssen ETERNAL REIGN eben einfach vor jedem einzelnen Metalfan live spielen.


Scars
Scars
Wird angeboten von music-network
Preis: EUR 3,90

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen hart aber kein hardrock, sondern hendrix, 16. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Scars (Audio CD)
Entgegen allen Vermutungen, Gary würde wieder zum Hardrock der 80er Jahre zurückkehren, ist „Scars" letztendlich zwar härter als die letzten Bluesscheiben, allerdings schlägt der irische Gitarrero einen, für ihn neuen aber bekannten Stil ein. „Scars" steht im Schatten eines Mannes, der bereits vor über 30 Jahren starb: Jimi Hendrix! Mehr als alle anderen Tracks versprüht der Opener ‚When The Sun Goes Down" Hendrix-Feeling pur. Verantwortlich dafür ist die Gitarrenarbeit. Sie klingt rein, hart und freakig. Überhaupt steht die Gitarre eindeutig im Mittelpunkt des Albums. Dazu beigetragen hat die neue Bandkonstellation mit Cass Lewis (ex-Skunk Anansie) am Bass und Darrin Mooney (ex-Primal Scream) an den Drums. Diese Rhythmusfraktion sorgt für den treibenden Groove im Background und rückt Gesang und Gitarre ins Rampenlicht. Bis auf einige Gitarreneffekte, z.B. in ‚Wasn't Born in Chicago' gibt es bei allen zehn Songs nur diese drei Instrumente (plus Gesang) zu hören. Das heißt z.B. auch, dass Hendrix-typische Soloeskapaden von Gary himself glasklar zu erkennen sind und nur Drum & Bass für den Rhythmus sorgen. Bei soviel Transparenz wird die Qualität der Lieder überdurchschnittlich wichtig! Und wer seine Ohren für diesen Sound geöffnet hat, erkennt wirklich geniale und vor allem abwechslungsreiche Songs. Um für soviel Abwechslung zu sorgen, zitiert Gary dann doch noch seine eigene Vergangenheit und fördert neben einigen Riff-Attacken vor allem sein ausgeprägtes Blues Feeling zu Tage. ‚My Baby (She's So Good To Me)' ist einer der Blues Songs, während bei 'World Of Confusion' und ‚Ball And Chain' wieder Jimi Hendrix Pate gestanden hat. Speziell ‚Ball And Chain' und ‚Who Knows (What Tomorrow Will Bring)' sind sehr interessante Songs, da die Band es schafft über die gesamten 10 bzw. 12 Minuten Länge das Interesse aufrecht zu erhalten. Verantwortlich für die durchaus vorhandene Härte von „Scars" ist neben der glasklaren Produktion von Chris Tsangarides auch die Rückkehr von Gibson Liebhaber Moore an die Fender Stratocaster, die Mutter aller Rockgitarren.


Hundred Year Flood
Hundred Year Flood
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 21,89

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eingängig produzierter, ausgetüftelter ProgRock, 13. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Hundred Year Flood (Audio CD)
Den Albumtitel des Jahres 2002 haben da wohl ganz klar MAGELLAN vorgelegt. Das ist ungefähr so, als hätte vor einem Jahr eine Band ihr Album „World Trade Center" oder „Talibanana" genannt. Der Titel stand natürlich schon fest, als halb Europa von der Jahrhundertflut heimgesucht wurde, ganz ohne Kommentar kann ich den Namen jedoch auch nicht stehen lassen.
Aber kommen wir zur Musik: „Hundred Year Flood" ist bereits das viere Album von MAGELLAN um Bandkopf Trent Gardner. Entgegen dem Albumtitel geht es konzeptionell auf dem über 50 minütigen Werk hauptsächlich um den 1966 im Vietnamkrieg verstorbenen Bruder des Bandleaders. Selbst ohne Textblatt ist das Wort „brother" nicht zu überhören und ich muss ehrlich zugeben, dass bei mehrmaligen Hören die häufige Nennung zumindest mir wirklich auf die Nerven geht. Dabei ist das aber schon alles gewesen, was es an dieser Scheibe zu bemängeln gibt. Geboten wird feinster ProgRock - eingängig produziert aber bis ins kleinste Detail ausgetüftelt. Kein Element stört, sei es nun Acapella Gesang, eine Flöte, eine Trompete, eine Harmmond Orgel, der zeitweise Einsatz von Synthies oder die grundlegenden Stilmittel Gitarre, Schlagzeug, Bass und Leadgesang - für alle Elemente findet sich der richtige Zeitpunkt und der richtige Platz. Nach dem über halbstündigen Mammutwerk ‚The Great Goodnight' (das in 13 Tracks unterteilt ist) beenden zwei weitere Songs das Album. Hervorzuheben ist dabei der Gastbeitrag von Ian Anderson, der stilgenau wie bei Jethro Tull seine Flöte beim Track ‚Family Jewels' erklingen lässt.
Um alle Details dieses genialen Albums aufzuzählen würde aus der „Hundred Year Flood" schnelle eine „Buchstabenflut" werden. Deshalb stoppe ich hier mit einer Kaufempfehlung für alle Fans von Combos wie Spock's Beard, Ayreon, Iluvatar usw.


Dream Machines
Dream Machines
Preis: EUR 24,99

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen schlecht im Bett, aber sonst ganz nett..., 12. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Dream Machines (Audio CD)
Es soll ja diese bestimmte Spezies von Rockfans geben, die sich am klassischen Hardrock, so wie wir ihn seit Ende der 70er kennengelernt haben, festgebissen haben. Und die Anzahl dieser Fanschicht ist gar nicht mal so klein (vor allem in Japan).
Neben vielen Urgesteinen wie Magnum, Glenn Hughes, Ted Nugent, UFO und Uriah Heep gibt es vor allem auch viele bandlose Musiker, die in diesem, von bösen Zungen als „furztrocken", „altbacken" oder gar „langweilig" bezeichneten Stil ihre Passion gefunden haben. Es käme wohl einem Verrat an der eigenen Vergangenheit gleich, wenn Musiker wie Gary Barden (Ex- MSG, Praying Mantis), Bernie Torme (Ex- Gillan, Ozzy Osbourne) oder Don Airey (Ex- Ozzy Osbourne, Whitesnake, Gary Moore) heutzutage versuchen würden „hip" zu klingen. Wenn also solch gestandene Musiker zusammen ein Album aufnehmen, klingt es genau so wie die oben beschriebene Fanschicht es hören möchte.
Wer also von der Band SILVER trotz des gleichnamigen Debuts erst durch dieses Review das erste Mal hört, weiß jetzt was ihn erwartet. Irgendwelcher Kritik am Handwerk oder der Produktion von „Silver Machines" wird allein durch die Erfahrung der Musiker von vorneherein der Wind aus den Segeln genommen. Was also macht dieses Album besonders? Die Antwort: NICHTS! „Dream Machines" ist ganz nett, aber auch nicht mehr. Mir fehlt eindeutig die Exzentrik in der Musik. Das Besondere, dass in vielen anderen Bands Individualisten wie Michael Schenker, Ozzy Osbourne, Mick Box oder Tony Clarkin ganz selbstverständlich mitbringen. Kein Song besitzt den Reiz des Einzigartigen. In SILVER fehlt der „Leader of the pack" der durch seine zu jeder Sekunde spürbare Präsenz im Stil der Musik das Leben einhaucht. Da hilft auch nicht die Unterstützung von Doro Pesch und Andreas Bruhn (Ex- Sisters Of Mercy) beim Songwriting. Ich kann „Dream Machines" echten Liebhabern dieses Genres empfehlen, wer jedoch eine Stilblüte erwartet, wird enttäuscht. Dafür ist die Konkurrenz an qualitativ besseren Alben zu groß. Gab es da nicht auch ein Sprichwort, das man für SILVER etwas umdeuten kann? „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold".... na ja oder so ähnlich...
Jens Koch


Heavy Machinery
Heavy Machinery
Wird angeboten von forever_rock-de
Preis: EUR 24,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen LOCOMOTIVE BREATH: Heavy Machinery, 5. August 2002
Rezension bezieht sich auf: Heavy Machinery (Audio CD)
LOCOMOTIVE BREATH sind ungefähr so frisch und unverbraucht wie ich nach einem Festival Wochenende! Ihr Drahtseilakt zwischen Hardrock (Strukturen) und Heavy Metal (Gitarrensoli) bietet keinerlei frische Ideen, außergewöhnliche oder gar innovative Elemente. Das Tragische dabei ist, dass die Musiker einmal mehr durchaus ihr Handwerk verstehen. Die Gitarrenarbeit ist dominant und driftet sehr oft in progressive Gefilde ab. Der Gesang tönt professionell, sogar ausgebildet und der Sound ist transparent. Was fehlt, sind fesselnde und abwechslungsreiche Songs. Die Magie eines guten Albums wird viel zu spät nur bei den Höhepunkten der Scheibe ‚Rezzurizer' (zweistimmige Gitarren), ‚Solitary Man' (hat fast Ohrwurmqualität) und dem instrumentalen ‚The Adventures Of Zaphod Beeplebrox' kurz angekratzt. Zu selten, um wirklich eine Kaufempfehlung für das komplette Album auszusprechen. „Heavy Machinery" ist zu klinisch, kein Leben, kein Geist!


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