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thomasvobis

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Original Album Series Vol.2
Original Album Series Vol.2
Preis: EUR 13,99

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich! Warner Music hat auf die Remastering-Kritik reagiert! Danke!, 8. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Original Album Series Vol.2 (Audio CD)
Das Beste von Jimmy Bilsbury & Les Humphries, Teil 2

Hier nun meine zweite Rezension zu Vol.2 (nach meiner ersten Rezension zur den ersten 5 Original Alben Vol.1 vom 28. August 2011).

Da ich mich in meiner ersten Rezension schon ausgiebig zur Veröffentlichung der Les Humphries-Alben sowie zur Musik von Les Humphries/ Jimmy Bilsbury geäußert habe, beschränke ich mich heute auf das von mir ausgiebig getestete Remastering der vorliegenden CDs der Les Humphries Singers-Collection.
Kurz nach Weihnachten bin ich zufällig auf die Ankündigung der Fortsetzung der Original Album Series der Les Humphries-LPs auf Vol.2 gestoßen. Diese Ankündigung war wie ein großes, nachträgliches Weihnachtsgeschenk. Warner Music hat sich also doch noch einmal entschieden, ein weiteres Paket von bisher nicht auf CD veröffentlichten Les Humphries Alben herauszubringen.
Es handelt sich hierbei um die erste LP der Les Humphries Singers: Rock My Soul (die ursprünglich den Namen ‚I Believe‘ trug, aus dem Jahre 1970. Klasse, auf dieser CD noch die im selben Jahr entstandenen Aufnahmen als Bonus-Tracks mit aufzunehmen. Die weiteren CDs 2-5 sind die chronologische Fortsetzung der Alben von Vol.1. das sind die im Sep. 1973 veröffentlichte LP ‚Carnival‘, im Feb. 1974 ‚Kansas City‘, im Okt. 1974 ‚One Of These Days‘ sowie die im März 1975 veröffentlichte LP ‚Live For Today.

Jetzt aber zum neuen Remastering:

Nach meiner Kritik vom August 2011 traute ich meinen Ohren nicht, als ich am Tag der Veröffentlichung, beginnend mit der CD ‚Rock My Soul‘, den Klang der mir nun vorliegenden CDs wahrnahm. Was ich nicht erwartet (aber erhofft) habe, die komplette Serie ist nun endlich zum ersten mal klanglich hervorragend remastered worden! Weil ich es fast nicht glauben konnte, holte ich mir die bisher von Warner Music veröffentlichten CDs wie z.B. Das Beste – Greatest Hits (aus dem Jahre 2001, wo man auch schon das Etikett ‚Digitally Remastered‘ zu unrecht aufgetragen hatte, hervor. Auch die von Reader’s Digest zum 40-jährigen Jubiläum der Les Humphries Singers herausgebrachte 3-CD Ausgabe mit einer umfassenden Werkschau von 66 Titel, darunter viele zum ersten mal veröffentlichten Les Humphries Songs, diente jetzt gut für einen Vergleich, sind doch hierauf einige Songs, die sich jetzt auch auf dem Vol.2 wiederfinden.
Für alle 5 neu gemasterten CD-Veröffentlichungen gilt: optimales Bassfundament, ausgeglichene Höhen, und vor allem eine Transparenz, die auf keiner der bisher veröffentlichten CDs zu finden ist. Wie ich früher schon geschrieben habe, ist jetzt endlich die Soundqualität freigelegt, die in den hervorragenden Produktionen der Toningenieuren der Studioalben der Les Humphries Singers steckt. Man höre nur mal die erste CD ‚Rock My Soul‘, hier geht es ja schon fast in Richtung ‚audiophile‘. Eine Freude, z.B. den Single-Hit ‚Kansas City‘ in einer nie zuvor klaren und knackigen Version zu hören. Diese 5 CDs haben nun wirklich die Bezeichnung ‚Digitally Remastered‘ verdient, die Tontechniker von Warner Music haben endlich ihre Hausaufgaben gemacht! Leider ist auf keiner CD vermerkt, wer für dieses Remastering verantwortlich ist, ich bedanke mich aber auf diesem Wege bei dem oder den Verantwortlichen!

Leider gibt es doch noch einen ärgerlichen, mir unbegreiflichen, Aspekt auf den CDs:

beim Hören der CDs fiel mir sofort auch die extreme Lautstärke auf. Im Vergleich mit dem Vol.1 sowie einer Lautstärkeanalyse musste ich mit Erschrecken feststellen, dass der Lautstärke-Mittelwert der CDs bei über 99 dB liegt. Das ist für eine Produktion im Jahre 2014 unverantwortlich und trübt somit das sonst sehr erfreuliche Remastering, ist man doch die letzten Jahre wieder davon abgekommen, die Aufnahmen auf CDs tot zu komprimieren, was ja auf Kosten der Dynamik geht. Was ich damit meine, können Sie gerne mal nachlesen: unter dem Begriff ‚Loudness War‘, gibt es hierzu viele Veröffentlichungen (z.B. bei Wikipedia).

Fazit: eine tolle Fortsetzung der Veröffentlichung des Les Humphries-Kataloges, ein Remastering, das seinen Namen verdient mit einem weinenden Auge, was das unnötige Lautermachen der CDs betrifft.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 16, 2014 11:35 PM CET


Original Album Series
Original Album Series
Preis: EUR 13,99

31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Beste von Jimmy Bilsbury & Les Humphries, 28. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Original Album Series (Audio CD)
1. Zur Veröffentlichung
2. Zur Musik von Les Humphries und Jimmy Bilsbury
3. Zur Aufnahmetechnik
4. Zum Remastering
5. Fazit

1. ZUR VERÖFFENTLICHUNG

40 Jahre, nachdem die dritte Les Humphries LP (We'll Fly You To The Promised Land) im Mai 1971 als erste den Sprung in die Top Ten der Verkaufscharts (Zeitschrift MUSIKMARKT) schaffte, hat Warner Music endlich seine Archive geöffnet und die erfolgreichsten 5 Les Humphries Singers Alben aus der Zeit von 1971-1973 zum ersten Mal auf CD veröffentlicht. Seit der Einführung der CD gab es 25 Jahre lang nur diverse Hit-Sampler. 1991, 15 Jahre nach der letzten Les Humphries Singers LP mit dem Titel 'Disco Dancing' (erschienen im Spätjahr 1976), gab es eine Les Humphries Singers Reunion mit einer neuen Platte mit dem Titel 'Spirit Of Freedom'. Auf dieser CD wurden neben 6 neuen Songs, frühere Single-Hits wie Mama Loo und Mexico neu eingespielt. In den darauf folgenden Jahren gab es kaum ein Jahr, wo nicht ein weiterer Sampler mit Namen wie 'Greatest Hits' oder 'The Best Of' erschien. Ärgerlich war hierbei, dass es sich bei dem Inhalt dieser Sampler immer wieder nur um die 12 Titel der 'Spirit Of Freedom-CD' handelte. Herausgebracht wurde die 1992er CD von der Plattenfirma 'PILZ'. Anschließend hat man wohl die Rechte für diese 12 Songs an alle möglichen Billiglabels verramscht. Die seit 1987 mir bekannten 5 Sampler, mit wirklich Original Hits, wurden natürlich von der Original Plattenfirma der ehemaligen Les Humphries Singers (1970-1977) 'Telefunken-Decca' herausgebracht.

2: ZUR MUSIK VON LES HUMPHRIES & JIMMY BILSBURY

Les Humphries war unbestritten ein außergewöhnliches Multitalent als Komponist, Arrangeur, Pianist und natürlich Bandleader. Auf fast allen regulären Les Humphries Singers LP's von 1970-1976 (und das sind, ohne die Best Of LP's und Solo-Platten von Les Humphries, 30 LP's!) steht bei den Eigenkompositionen der Gruppe bis auf zwei Ausnahmen der Name 'Les Humphries' als Komponist, Texter und Arrangeur. Was nur die ehemaligen Singers und Insider wissen, wurde nun mit der aktuellen Veröffentlichung der 5 CD auf Original Album Series erstmals korrigiert bzw. ins richtige Licht gerückt: Für viele der Eigenkompositionen, und darunter auch der großen Hits, war in all den erfolgreichen Jahren der Les Humphries Singers auch ein zweiter Mann verantwortlich: James Robert (genannt 'Jimmy') Bilsbury. Jimmy war nicht nur ein 'Singer' der ersten Stunde sondern hat auch die meisten Songs zusammen mit Les Humphries geschrieben. Wenn es sich nicht um Cover-Versionen handelt, ist nun auf jeder CD-Rückseite vermerkt: 'All songs lyrics & music by James Robert Bilsbury & Les Humphries'. Jimmy Bilsbury hatte vor dem Durchbruch mit den, von ihm mitgegründeten, Les Humphries Singers eine britische Band mit dem Namen 'Magic Lanterns', die von 1966 bis 1971 bestand. Mit dieser Gruppe hatte Jimmy 1969 in Kanada einen No.1 Hit. In seinem Vertrag mit Atlantic-Record, USA, war vereinbart, dass er für niemand anderes schreiben bzw. komponieren durfte. Als dann 1970 auch der erste Hit mit den Les Humphries Singers folgte, wurde zwischen Les Humphries und Jimmy vereinbart, dass er nicht auf den Les Humphries Singers-Alben als Co-Autor erscheint, bis sein Vertrag bei Atlantic-Record 1973 ausgelaufen war. Leider wurde Jimmy auf den nach 1973 folgenden Les Humphries Singers Platten auch nicht erwähnt, da es zu Streitigkeiten zwischen ihm und Les Humphries kam. Erst nach über 30 Jahren konnte Jimmys Frau, Renate Bilsbury, durch Bemühungen bei der Gema bewirken, dass Jimmy Bilsbury als Co-Autor von 180 Titeln der Les Humphries Singers anerkannt wurde. Leider hat Jimmy diese späte Gerechtigkeit nicht mehr erleben dürfen, denn er starb 2003 in Bonn.
Les Humphries und Jimmy Bilsbury haben zusammen den sogenannten 'Les Humphries Sound' geprägt. Nicht umsonst bezeichnete der Konzertveranstalter-Guru Fritz Rau Jimmy Bilsbury als ein Genie. Diese Zusammenarbeit der beiden Musiker hielt über die ganze Zeit der Les Humphries Singers. Jetzt können viele der unbekannten Kompositionen der beiden auf den 5 CDs entdeckt werden. Und darunter sind sehr viele Juwelen zu finden. Neben den allbekannten 'Gute-Laune-Hits' findet man auf den wohl in der kreativsten Phase der Singers entstandenen Platten schöne Balladen, A-capella-Songs, Rock-, Blues- und Soulnummern. Darunter auch immer wieder die hervorragenden Solisten John Lawton, Barry St. John, Malcolm Magaron und natürlich sehr oft Jimmy Bilsbury. Auch diese Stimmen haben den 'Humphries-Sound' wesentlich mitgeprägt. Beispiele und gleichzeitig Anspieltipps:
CD1: Battersea Park, Solist: Jimmy Bilsbury, CD2: Loose Threads, Solist: Malcolm Magaron, CD3: This Old Man, Solist: John Lawton, CD4: Tell Me Why, Solistin: Barry St. John und CD5: Carry On, Solist: John Lawton.
Wer mehr über Jimmy Bilsbury und natürlich die Les Humphries Singers erfahren möchte, der besorge sich den sehr informativen Dokumentationsfilm von Andreas Fischer: 'Aufstieg und Fall einer Poplegende' aus dem Jahre 2008, erschienen auf DVD und sehr oft in den dritten Fernsehprogrammen zu sehen.

3. ZUR AUFNAHMETECHNIK

Mit der 'Telefunken-Decca' waren die Les Humphries Singers bei einer der besten Plattenfirmen unter Vertrag. Natürlich nützt die beste Studiotechnik nichts, wenn nicht die richtigen Leute an den Reglern sitzen. Und die hatten die Les Humphries Singers . Henning Rüthe, der Tonmeister, verstand die Ideen von Humphries/ Bilsbury im richtigen Maß aufs Band zu bringen. Was in den teils über 40 Jahren zurückliegenden Aufnahmen an Qualität steckt, konnte man schon auf den LPs hören. Hat man erst einmal die Original-LPs digitalisiert und einen Frequenzabgleich vorgenommen, kann man die alten Aufnahmen mit aktuellen Pop-Produktionen vergleichen. Dabei kann man feststellen, wie gut, teilweise sogar besser als manche Pop-CDs heute, die Martin/Gayer/Humphries-Produktionen von damals waren. Die Aufnahme- und Tontechnik ist für mich auf der Qualitätsstufe z.B. der ABBA-Produktionen.

4. ZUM REMASTERING

Nach dem ersten Höreindruck der 5 Original Alben auf CD, war mir sofort klar, dass der Aufdruck 'Digitally Remastered' ein Etikettenschwindel ist. Im direkten Vergleich mit den Original LPs aus den 70er Jahren ist aber festzustellen, dass es sich bei der Überspielung des Materials auf CD um die Original-Bänder handeln muss. Leider ist von einem Remastering, wie mit heutiger Technik möglich, nichts zu hören. Das einzige, was an den heutigen Standard angeglichen wurde, ist der Lautstärkepegel, die sogenannte Komprimierung. Hier bewegen sich alle 5 CDs um einen Wert von 96 dB. Das ist von der Komprimierung her ein guter, nicht übertriebener Wert. Nicht bereinigt wurden zB. die auf der 'Old Man Moses-LP' schon immer störenden 'Zisch-Laute' der Stimme von Les Humphries (Titel: 'A Friend, My Friend' sowie 'Mary Turn The Lamb Down Low'). Auch Klickgeräusche wie im Titel 'Take Care Of Me' (CD 3) bei Spielzeit 0:35, 1:06 u. 1:07, die auch schon auf früheren Samplern zu hören waren, sind nicht bereinigt. Die größte Enttäuschung ist für mich aber die fehlende Frequenzangleichung (also das Sound-Remastering). Früher hat man diese Angleichnung selbst am Equalizer an der Stereo-Anlage vorgenommen. Dieser wichtige Teil des Remastering wäre für einen Tontechniker mit wenig Aufwand zu meistern gewesen. Als Beispiel möchte ich die in den letzten Jahren nach und nach veröffentlichten Alben von Hildegard Knef anführen. Auch Hildegard Knef war wie Les Humphries bei der gemeinsamen Plattenfirma Decca unter Vertrag. Hildegard Knef hatte sicher keine besseren Tontechniker oder Produzenten, aber ihre 'Digital remastered'-CDs klingen deutlich und hörbar besser, denn hier wurde wirklich gut remastered. So bleibt das Klangniveau der vorliegenden 5 Les Humphries CDs auf dem Stand der LP-Überspielungen. Dabei klingen die beiden ersten CDs 'Promised Land' und 'We Are Goin' Down Jordan' deutlich besser als die letzten drei. Nimmt man aber selbst mit einem guten Audio-Programm wie z.B. Wavelab von Steinberg am Computer eine zeitgemäße Frequenzangleichung vor, so sind die verschiedenen Frequenzregler bei den letzten drei CDs nochmal deutlich höher einzustellen. Nach diesem selbst vorgenommenen Eigen-Remastering klingen die 5 Alben dann frisch und transparent, so dass der Les Humphries Sound so richtig gut über die Anlage zur Geltung kommt.

5. FAZIT

Ich vergebe trotz des vorgetäuschten Remastering 5 Sterne für das Gesamtpaket. Mit oder ohne Sound-Nachbearbeitung hat man hier viel Freude an den fünf erfolgreichsten und vom Ideenreichtum besten Les Humphries Scheiben mit vielen klasse Songs. Und endlich handelt es sich um Originale mit den richtigen Komponistenangaben! Schön aufgemacht mit Original-Covers zu einem Pack-zu-Preis!
Es bleibt zu hoffen, dass Warner Music in Zukunft noch weitere der zahlreichen Original Les Humphries Singers Alben auf CD veröffentlicht, aber dann, liebe Verantwortliche, mit einem Remastering, das seinen Namen auch verdient.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 4, 2013 6:33 AM MEST


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