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Rezensionen verfasst von
Simba

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Game of Thrones - Die komplette zweite Staffel [5 DVDs]
Game of Thrones - Die komplette zweite Staffel [5 DVDs]
DVD ~ Lena Headey
Wird angeboten von Topbilliger
Preis: EUR 26,49

213 von 257 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein TV-Experiment, 27. März 2013
Es hat mich doch sehr verwundert und ist für mich unverständlich, dass ich auf dieser Seite so viele schlechte Rezensionen zu dieser zweiten Staffel vorfand. Deshalb fühle ich mich in der Pflicht, dieses Meisterwerk zu verteidigen.

Ja, auch ich habe das Buch gelesen und ja, es wurden einige Änderungen vorgenommen. Es sollte doch eigentlich klar sein, dass es nur wenig sinnvoll ist, ständig Verfilmung und Buchvorlage zu vergleichen. Diese Serie ist das keine Ausnahme; sie ist letztlich ein eigenständiges Werk. Und auch in zehn Folgen a einer Stunde kann dieses komplexe Buch nicht vollständig untergebracht werden. Und ich für meinen Teil finde die Entscheidung, an Actionszenen zu sparen, die die Handlung sowieso nicht voranbringen, statt auf wichtige Gespräche zu verzeichten, sehr nachvollziehbar.
Die kreativen Köpfe dieser Serie, David Benioff und D. B. Weiss, lieben und achten George Martins Bücher sehr und das merkt man der Serie, auch dieser zweiten Staffel, deutlich an. Ich für meinen Teil lehne mich zurück und sehe mit Staunen, was sie als nächstes auf die Mattscheibe zaubern.

Und ja, diese Serie besteht zum Großteil aus Dialog. Dessen muss man sich natürlich bewusst sein. Man kritisiert ja auch nich an einer Krankenhausserie, dass ständig Ärzte darin vorkommen. Diese Serie, im Gegensatz zu den allermeisten anderen Serien, verlangt ein aktiven Zusehen und Zuhören vom Publikum. Ja, es gibt viele Handlungsstränge, die Handlung ist mehr als komplex. Man kann sich nicht einfach berieseln lassen, man muss mitdenken, ansonsten zieht die Serie an einem vorüber.

Wenn man sich darauf einlässt, dann kann man etwas sehen, was es bisher noch nicht auf einem Bildschirm zu sehen gab. Einer der komplexesten Romane unserer Zeit, wie er sich vor unseren Augen sorgfältig, Schritt für Schritt entfaltet. Figuren, die von Folge zu Folge mehr Tiefe gewinnen, die zu unverkennbaren und einzigartigen Persönlichkeiten werden. Und eine Handlung, die sich zum Großteil aus der Interaktion dieser Figuren entwickelt, die so handeln wie sie handeln müssen. Es ist unmöglich, sich auf eine Seite zu stellen, schwer, manche Figuren einfach "böse" zu nennen, wenn man sie so gut kennt und so viel über sie weiß.

Diese zweite Staffel steht der ersten um nichts nach. In acht Folgen führt sie uns durch die Erlebnisse der Figuren.
Jon Snow (Schnee), der hinter der Mauer ist und sich mit der unbarmherzigen Kälte, aber auch mit sich selbst konfrontiert sieht.
Tyrion Lannister, der sich als neue Hand des Königs beweisen muss, des Königs Joffrey, der immer unkontrollierbarer und grausamer wird. Gegen ihn stehen außerdem die Interessen seiner Schwester Cersei, der Königinmutter, die von ihrer Macht nichts abgeben möchte. Dabei bewegt sich Tyrion nicht anders als zuvor Ned Stark in einem Geflecht aus Intrigen, die von den Machthabern zu Hofe gesponnen werden.
Sansa Stark ist gefangen in ihrem Heiratsversprechen zu Joffrey und muss lernen, eine brillante Lügnerin zu werden, um unbeschadet zu überleben.
Arya Stark, auf dem Weg zur Mauer, findet Freunde und muss sich mit ihnen allein durchschlagen, ungewiss, was vor ihr liegt, aber voller Rachsucht.
Catelyn Stark sieht ihrem Sohn Robb dabei zu, wie er einen Krieg führt, der immer größer und größer wird, und ist aus Angst einen Fehler zu machen, der einem ihrer Kinder das Leben kosten könnte zuweilen paralysiert, zuweilen unbedacht.
Bran Stark ist plötzlich Herr von Winterfell, eine schwere Aufgabe für einen zehnjährigen Jungen, der zudem seine Lähmung noch immer verarbeiten muss.
Und dann natürlich Danaerys Targaryen, die Mutter der Drachen, gestrandet im Niemandsland, unbeholfen und naiv, aber voll starkem Willen. Dieser Handlungsstrang war für mich der faszinierendste.
Und die beiden neuen Stränge: Einmal Theon Greyjoy (Graufreud), der sich mit seiner Vergangenheit und seiner Familie konfrontiert sieht und einen Fehler nach dem nächsten begeht.
Und Ser Davos Seaworth (Seewert), ein ehemaliger Schmuggler im Dienste Stannis Baratheons, dem Bruder des verstorbenen Königs Robert Baratheon und dessen "rechtmäßiger" Nachfolger. Stannis ist im Bunde mit der roten Priesterin Melisandre, die volle Kontrolle über ihn zu haben scheint und Davos befindet sich in einem Loyalitätskonflikt.

Das Buch, auf dem die zweite Staffel beruht, heißt "A Clash of Kings", und das ist der Dreh - und Angelpunkt der Handlung. König Joffrey Baratheon, König Renly Baratheon und König Stannis Baratheon erheben alle Anspruch auf den eisernen Thron. König des Nordens Robb Stark und Balon Greyjoy (Graufreud), König der eisernen Inseln, versuchen sich aus dem Reich auszugliedern. Und dann ist da noch Mance Rayder (Manke Raydar), der König hinter der Mauer, der zwar in dieser Staffel noch nicht in Erscheinung tritt, dessen Einfluss aber spürbar wird.
Es geht um Macht in dieser zweiten Staffel, ohne Frage. Lord Varys sagt an einer Stelle: "In a room there sit three great men, a king, a priest, and a rich man. Between them stands a common sellsword. Each great man bids the sellsword kill the the other two. Who lives, who dies?" Wer lebt, wer stirbt? Wo liegt die Macht?

In der neunten Folge sehen wir dann eine Explosion mehrerer Handlungsstränge in einer atemberaubend und beeindruckend inszenierten Schlacht (das Drehbuch zu dieser Folge hat George Martin selbst geschrieben), dem Höhepunkt dieser Staffel. Allein dafür könnte man schon diese Staffel kaufen.

Etwas wie Game of Thrones gab es zuvor nicht. Und insofern ist es ein Experiment. Ein Experiment, an dem jeder, der die Möglichkeit hat, teilhaben sollte, ohne fest gesetzte Erwartungen, wie eine Serie auszusehen hat, sondern mit der Offenheit, mit der man Kunst betrachten muss.
Kommentar Kommentare (14) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 14, 2013 9:04 AM MEST


Hercules (Special Collection)
Hercules (Special Collection)
DVD ~ Tate Donovan
Preis: EUR 8,99

5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Vergewaltigung des Herakles, 10. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Hercules (Special Collection) (DVD)
Nein, nein, nein, das geht zu weit. Man kann viele Vorlagen verändern, wenn man sie verfilmen möchte, aber bei griechischen Mythen ist eine Grenze überschritten. Es wäre ja noch akzeptabel, wäre die Geschichte nur um das von Disney gewohnte Maß verändert, aber sie ist faktisch nicht mehr wiederzuerkennen. Man hätte die Figuren umbenennen und die Geschichte nicht als griechische Sage bezeichnen sollen, dann wäre es in Ordnung gewesen. Aber Hades zu einem Teufel zu machen, Zeus zum netten, monogamen(!) Papi, Hera zur netten Mami, das ist zu viel - viel zu viel.
Doch sehen wir davon mal ab, das kann schließlich jeder halten, wie er will.

Hercules folgt 1997 auf Filme wie "Der König der Löwen"(1994), "Pocahontas"(1995) und "Der Glöckner von Notre Dame"(1996). Betrachtet man ihn im Bezug auf diese Filme, so merkt man schnell: Mit der Hochzeit der Disneyfilme ist es vorbei. Das merkt man auch am Erfolg: Während "Der Glöckner von Notre Dame" noch 325 Millionen Dollar einspielte, schafft Hercules nur 252 Millionen.
Woran liegt das?
1.) Die Figuren sind nur mittelmäßig animiert. Der Versuch dem Film etwas Antikes zu verpassen schlägt kläglich fehl, und die Figuren müssen das ausbaden. Der junge Hercules hat Waden wie ein Elefant.
2.) Die Story ist flach. Aus der griechischen Sage wurde ein pseudo-pathetischer Kitsch, absoluter Durchschnitt, langweilig und schleppend erzählt.
3.) Die Charaktere wirken gezwungen. Der Protagonist selbst ist nicht authentisch, wirkt irgendiwe tot, besonders in der deutschen Synchronisation; da hat Till Schweiger keine gute Arbeit gemacht. Insgesamt wirken fast alle Figuren lächerlich, Hercules und Hades (und Zeus!) mit eingeschlossen. Sie wurden derart verniedlicht, dass es selbst Kindern zu blöd wird.
4.) Die Musik ist bekannt. Alan Menken tischt hier im Score nur leicht abgewandelte Themen aus den vorangegangenen Filmen auf. Zudem schafft sie keine Atmosphäre.
5.) Die Computeranimationen sind schlecht. Der Kampf gegen die Hydra ist die schlechteste computeranimierte Szene, die ich je in einem Disneyfilm gesehen habe. Vergleicht man dies mit den Szenen aus Aladdin fünf Jahre zuvor, muss man mit dem Kopf schütteln.
Weshalb drei Sterne?
Nunja, die Lieder sind phantastisch und die Idee mit den Musen ist attraktiv und mal etwas Neues. Zudem sind einige Figuren (Pech und Schwefel, Hermes, Philoktetes,...) durchaus witzig und insgesamt versucht man hier, eine etwas ironische Fassung der griechischen Sagenwelt zu schaffen, was streckenweise auch gelingt, auf anderer Seite natürlich gründlich daneben geht (-->Zeus!). Es ist kein schlechter Film, er ist eben durchschnittlich, man kann ihn ansehen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 27, 2009 2:20 PM CET


Der Glöckner von Notre Dame (Special Collection)
Der Glöckner von Notre Dame (Special Collection)
DVD ~ Tom Hulce
Preis: EUR 8,97

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Anfang vom Ende?, 10. September 2009
Die 90er Jahre waren für das Disney-Animation-Studio eine große Zeit. Eingeleitet mit "Arielle, die Meerjungfrau" folgte nicht nur ein Blockbuster auf den anderen, sondern stets hochwertige Zeichentrickfilme. Es sind Filme wie "Die Schöne und das Biest", "Aladdin", "Der König der Löwen" und "Pocahontas", die den Zuschauer in Erstaunen verstzten.

1996 folgt also "Der Glöckner von Notre Dame".
Regie führten Gary Trousdale und Kirk Wise, die bereits "Die Schöne und das Biest" zum Meisterwerk machten und ein paar Jahre später an "Atlantis" scheitern sollten. Die Musik kommt von Alan Menken (Arielle, Aladdin, Pocahontas; später: Hercules, Die Kühe sind los). 325 Millionen Dollar brachte er ein.
Der Film beruht auf dem Roman "Notre-Dame de Paris" des französischen Schriftsteller Victor Hugo ("Les Miserables"). So heißt es zumindest im Abspann, wer das Buch jedoch gelesen hat, wird schnell merken, dass dieser Film nahezu nichts damit zu tun hat. Dafür ist Disney bekannt, deshalb überrascht es nicht.
Was Disney daraus macht ist ein Film über das Anderssein, über Freundschaft, Liebe, Vertrauen und Mut, aber auch, und das ist das Bemerkenswerte, über Fanatismus und Wahnsinn. Obgleich an manchen Stellen das Disney-Strahlen hindurchglitzert, ist der Film hauptsächlich düster. Er beginnt mit einer Verfolgungsjagd durch das nächtliche Paris, wobei eine Zigeunerin ums Leben kommt, ihr Kind in einen Brunnen geworfen soll. FSK 6 ist meiner Meinung nach zu niedrig, ich würde Kindern unter 10 Jahren diesen Film nicht zeigen.
Der Antargonist des Films, Richter Claude Frollo, hat eine ungewohnte charakterliche Tiefe. Er wird verführt durch die schöne Zigeunerin Esmeralda und fühlt sich sündig und schlecht, ist er doch stets davon überzeugt, das Richtige zu tun, indem er die Zigeuner als Gottlose vernichten will. Man merkt an dieser Figur, dass dieser Film um einiges ernster ist als der 0-8-15-Disneyfilm, und dass er psychologische Aspekte nicht außen vor lässt.
Technisch gesehen bleibt der Film auf dem Niveau seines Vorgängers Pocahontas. Beeindruckende Hintergründe, die Notre-Dame selbst ist mal furchteinflößend, mal spendet sie Schutz und Geborgenheit. Die Figuren sind hervorragend animiert.
Die Musik ist überragend, das Hauptthema, das gleich zu Anfang erklingt, hat eine unglaubliche Kraft und verleiht der Atmosphäre des Films etwas Großes, Bedeutsames.
Die Charaktere sind authentisch, nicht nur Frollo, sondern auch der Protagonist Quasimodo, Esmeralda und Hauptmann Phoebus. Was mich hier stört, sind die Wasserspeier, die den überflüssigen Versuch darstellen, den Film doch noch irgendwie lustig und kindgerecht zu machen, was leider scheitert. Das Lied der Wasserspeier ist völlig Fehl am Platz und schadet der Atmosphäre erheblich. Hier wäre mehr Konsequenz angebrachter gewesen.
Dennoch kann ich nur fünf Sterne geben, ich muss über diesen kleinen Makel hinwegsehen. Der Film steht Pocahontas nur um Weniges nach, und doch merkt man bereits, dass die Zeit der großen Disney-Hits zu Ende geht, schließlich hat er sich in Bezug auf seinen Vorgänger keineswegs verbessert. Mit seinem Nachfolger Hercules endet schließlich die Zeit großen 90er-Jahre-Disneyfilme.


Der Schatzplanet (Special Collection)
Der Schatzplanet (Special Collection)
DVD ~ Robert Stadlober
Preis: EUR 6,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wow!, 26. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Schatzplanet (Special Collection) (DVD)
Bei keinem Film wurden meine Erwartungen mehr übertroffen als bei "Der Schatzplanet". Das liegt einerseits daran, dass ich nichts erwartet habe, da er ein Flop in den Kinos war, andererseits natürlich an der absolut überzeugenden Qualität dieses Films.

Zur Story:
Wer eine Verfilmung des wundervollen Romans "Die Schatzinsel" von Robert Luois Stevenson sehen will, muss seine Finge von diesem Film lassen, denn das liefert er nicht. Die Geschichte ist sehr stark abgeändert und nur noch in groben Grundzügen vorhanden. Rohn Clements und John Musker haben hier jedoch ganze Arbeit geleistet und eine wundervolle Story gezaubert, mit anderen Schwerpunkten (Erwachsendwerden, Zuverlässigkeit,...).
Die Charaktere sind grandios gestaltet, sie suchen in der Zeichentrickfilmgeschichte ihresgleichen. Insbesondere Silver überzeugt mit seiner Ambivalenz; einerseits der gutmütige, liebenswürdige Papa, auf der anderen Seite der skrupellose, harte Pirat - fantastisch.

Die Animationen sind atemberaubend. Die Hintergründe sind komplett cgi-animiert und haben eine unglaubliche Schärfe und Detailtreue. Die Figuren sind klassich 2D animiert und sind selbstverstndlich perfekt, wie man es von Disney nicht anders kennt.

Doch wirklich wundervoll ist die Musik dieses Films. James Newton Howard, bekannt durch "The Sixth Sense", "Signs", "The Village" oder auch "The Devil's Advocate", zaubert eine fantastische Atmosphäre in diesen Film, ich musste mir einfach diesen Soundtrack kaufen. Die beiden Lieder von John Rzeznik sind ebenfalls einfach super, passen perfekt in die von Clements und Musker erschaffene Welt, aus Solarschiffen, die durch die unendlichen Weiten des Weltraums reisen und allerlei fantastische Aliens an Bord haben.

Man bekommt das Gefühl, dass Ron Clements und John Musker als Regisseure einfach nichts falsch machen können, sie sind neben diesem Meisterwerk auch verantwortlich für Herkules, Aladdin, Arielle und mehr.

Ein wirklich - ich muss es nochmals betonen - brillanter Film, auf jeden Fall kaufen!


Himmel und Huhn
Himmel und Huhn
DVD ~ Zach Braff
Preis: EUR 6,99

0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Traurig..., 26. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Himmel und Huhn (DVD)
Dieser Film ist völlig daneben. Eine Blamage für Disney, in ganzer Linie.

Die Story ist flach, altbekannt, ausgelutscht. Die Gags haben einen ewig langen Bart, alles schonmal dagewesen. Die Charatere sind tot, man nimmt ihnen nichts ab, sie wirken wie Puppen.
Die Animation ist wirklich billig, die Figuren sind völlig klobig, steif und einfach billig.
Das einzige, was in Ordnung ist, ist die Musik, daher gebe ich zwei Sterne. John Debny (Sin City, Die Passion Christi, Bruce Allmächtig) hat einen doch recht schönen Score geschrieben. Die Lieder sind okay, es wurden altbekannte (Diana Ross, Spice Girls, Elton John, R.E.M.,...), teilweise auch neue Songs gewählt.

Wer wissen will, wie man es falsch macht, dem empfehle ich diesen Film, allen anderen muss ich davon abraten.


Triff die Robinsons
Triff die Robinsons
DVD ~ William Joyce
Preis: EUR 6,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht schlecht..., 26. April 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Triff die Robinsons (DVD)
Da ich mir einst in den Kopf gesetzt habe, wirklich ALLE Filme, der Disney-Meisterwerkereihe zu besitzen, saß ich scließlich vor dem Fernseher und sah mir "Triff die Robinsons an".
Erstmal ist der Titel wirklich schrecklich, aber das ist ja nicht so wichtig.

Die Animationstechnik ist im Hinblick auf "Himmel und Huhn" klar besser, kann sich neben Ratatouille aber nicht sehen lassen; die Figuren wirken teilweise wie Knetfiguren und insgesamt wollte man wohl eher auf Nummer Sicher gehen und hat keine Szenen eingebaut, die eine hohe Animationsqualität erfordern.

Die Handlung ist gut gelungen, nicht so 0-8-15 wie man es vielleicht erwartet. Der Waisenjunge Lewis liebt es irgendwelche Dinge zu erfinden. Seine Begabung will er nutzen, um seine Mutter zu finden, allerdings scheitert er. Dieser allzu typische Anfang entwickelt sich zu einer Story, deren Wendungen mich überrascht haben. Der Film ist zeitweise einfach abgefahren und verrückt. Die Witze sind größtenteils originell und die Hauptcharaktere wurden zum Leben erweckt. Allein der wirklich tolle Bösewicht dieses Filmes ist meiner Meinung nach den Kauf dieser DVD wert.

Die Musik, zum Teil von Rufus Wainwright, ist wirklich wundervoll, wie man es von Disney gewohnt ist. Es sind schöne Lieder, einfühlsam, nicht zu kitschig und in den richtigen Momenten gespielt.

Dieser Film ist mal zur Abwechslung keine Blamage für Disney und ich kann ihn jedem Animationsfreund empfehlen, selbstverständlich auch jung gebliebenen Erwachsenen.


Bernhard und Bianca im Känguruhland
Bernhard und Bianca im Känguruhland
DVD ~ Jim Cox
Preis: EUR 8,99

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geheimtipp!, 21. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Bernhard und Bianca im Känguruhland (DVD)
Natürlich ist man diesem Film gegenüber zunächst sehr skeptisch, besonders, wenn man den ersten Film von den beiden Mäusen Bernard und Bianca kennt.
Doch man wird wahrhaftig überrascht. Der Film überzeugt! Am allermeisten tut er das durch die grandiosen australischen Bilder. Ein wundervoll gezeichneter Film, mit Liebe zum Detail, wie man das von Disney gewohnt ist. Die Musik von Bruce Broughton (--> Moonwalker!) ist berauschend und passt zur exotischen Atmosphäre. Und die Charaktere sind auch mehr als gelungen - nicht überzeichnet und doch etwas Besonderes. Der kleine Junge Cody, der einfach zum knuddeln ist, der tollpatschige Albatros Wilbur, der Wilderer Percival C. McLeach mit seiner an einer "Eierpassion" leidenden Echse Joanna, die australische Maus Jake und natürlich nicht zu vergessen Bernard und Bianca. Die beiden letzteren Charaktere entwickeln sich zudem in dieser Episode hervorragend weiter und man kann sie besser kennenlernen.
Die Handlung selbst besteht aus dem Jungen Cody, der das Riesenadlerweibchen Marahute aus einer Jägerfalle befreit und von ihr eine goldene Feder geschenkt bekommt. Als Cody selbst in eine Falle des Wilderers McLeach fällt, entdeckt der Schurke die goldene Feder und nimmt Cody gefangen, um von ihm den Nistort des kostbaren Adlers zu erfahren. Eine Springmaus beobachtet die Entführung und schickt eine Meldung nach New York zur Rettungshilfsvereinigung, die Benard und Bianca beauftragt, Cody zu helfen. Also fliegen die beiden mutigen Mäuse nach Australien, um genau dies zu tun. In diese Geschichte wird die Liebesgeschichte zwischen Bernard und Bianca verworben. Bernard will Bianca einen Heiratsantrag machen, doch immer wieder kommt etwas dazwischen.
Die Schwäche des Films ist ein grober Fehler in der Handlung. Cody wird von McLeach zu diversen Tieren gesperrt, die er verkaufen will. Cody flieht, doch man erfährt nie, was mit den gefangenen Tieren passiert ist. So etwas kann und darf nicht passieren.
Zudem vermisst man Lieder, die die Gefühle der Charaktere besser herausarbeiten. Deshalb nur vier Sterne.
Alles in Allem jedoch ein sehenswerter Film mit der Qualität eines 90er-Disney-Films, obwohl er so unbekannt ist. Ich kann nur zum Kauf raten.


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