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Rezensionen verfasst von
Andreas Gryphius

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Joyland
Joyland
von Stephen King
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

12 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ausrutscher, 23. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Joyland (Gebundene Ausgabe)
Eigentlich mag ich Stephen King ja sehr. "Es", "Der Anschlag", "Qual". Die Reihe der tollen Bücher lässt sich scheinbar endlos fortsetzen und so war es nur klar, dass ich mir "Joyland" vorbestellt habe. Ich wusste schon vorher, dass dieses Buch kein Horror-Roman, sondern ein Krimi ist, aber auf Grund der Tatsache, dass King mit Büchern wie "Der Anschlag" oder "Die Arena" in den letzten Jahren ja gezeigt hat, dass er durchaus auch Bücher schreiben kann, die nicht im Horror anzusiedeln sind, hat mich das in keinster Weise abgeschreckt.

Nun worum es in diesem Buch geht ist im Grunde schnell gesagt. Leider passiert über den Klappentext hinaus nur recht wenig, von daher kann ich leider fast nichts zur Handlung selbst sagen, ohne zu spoilern. Also keine Sorge: Sie können getrost weiterlesen, ich verrate nichts ;)
Um die Story kurz anzureißen: Der Student Devin Jones arbeitet im Vergnügungspark "Joyland". In der Geisterbahn dort hat mal ein Mord stattgefunden und seitdem spuckt das Opfer in eben dieser Bahn.

Im Grunde ist das schon mal kein schlechtes Fundament für einen Roman. Warum also diese ein Stern Bewertung (die ich auch nur äußerst selten vergebe)?
Zunächst mal ruiniert King direkt zu Beginn jeden Anflug von Spannung: Er verrät uns, dass der Erzähler der Geschichte die Hauptperson ist, welche die Geschichte vor vielen Jahren erlebt hat. Ohne jetzt zu verraten, was passieren wird, aber damit im Hinterkopf ist zu jedem Zeitpunkt klar, dass der Protagonist nie ernsthaft in Gefahr ist, was gerade zum Ende hin den kläglichen Versuch Spannung aufzubauen leider komplett ruiniert.
Was erwarte ich denn als King-Leser sonst noch von einem Roman wie diesem? King ist für seine ausführlichen Charakterbeschreibungen bekannt. Nehmen wir als Beispiel das Buch "Qual". Hier schafft es King tatsächlich, dass man streckenweise verleitet ist mit einem Kindesentführer mitzufühlen. Natürlich ist klar, dass er diese Beschreibungen bei dem knappen Umfang nicht mit dem gleichen Tiefgang wie bei "Es" vorbringen kann, allerdings fand ich es auch mitten während der Geschichte bisweilen erstaunlich wie herzlich egal mir doch das Schicksal der Handelnden ist.

Hinzu kommt leider noch - wie mein Vorredner "Urmeli" bereits sagte, dass der Roman nichts Neues bietet. Der behinderte Junge, der Dinge vorhersieht hat mitunter schon stark an Doc Torrance erinnert. Überdies ist die Handlung auch zu 90% vorhersehbar. Ich bis auf eine kurze Stelle niemals dieses "Aha"-Gefühl, das einen guten Krimi ausmacht.

Und als wäre das alles noch nicht genug kommt noch meine (zugegebenermaßen subjektive) Entrüstung über das Ende dazu. Was war daran so schlimm? Ich empfand es nach der ganzen Zeit die ich mit "Joyland" verbracht habe als einen harten Schlag in die Magengrube, dass ausgerechnet die Wende der augenscheinlich aussichtslosen Situation auf etwas so weit hergeholtes fußt. Es tut mir Leid, wenn ich hier so schwammig sein muss, aber wenn ich viel konkreter werden würde, würde ich das Ende vorwegnehmen.

Fazit: Finger weg. Lest lieber "Qual" oder "Der Anschlag". King hat so viele gute Bücher geschrieben. Verbuchen wir's als Ausrutscher.


Learning Core Audio: A Hands-on Guide to Audio Programming for Mac and iOS
Learning Core Audio: A Hands-on Guide to Audio Programming for Mac and iOS
von Kevin Avila
  Taschenbuch
Preis: EUR 31,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Umfassend, gut geschrieben - einfach toll, 11. Juli 2013
Es gibt leider nicht viel Literatur zum Thema Core Audio. Dieses Buch macht aber zum Glück viel wieder wett.
Nur um Ihnen eventuell den Rest der Rezension zu ersparen:

Für wen ist dieses Buch geeignet und für wen nicht?
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Zunächst mal sollte man Vorwissen im Bereicht Objective-C und C mitbringen (C ist dabei wichtiger als Objective-C, da Objective-C eigentlich nur im Kapitel zu iOS gebraucht wird). Außerdem kann C++ nicht schaden, da das zumindest an einer Stelle auch gebraucht wird. C++ ist aber für das Buch als ganzes sehr unwichtig.
Vorwissen zum Thema Audio wird nicht benötigt, allerdings kann es nicht schaden mal mit ein paar Audio Apps herumgespielt zu haben, um zu wissen, was alles möglich ist (Echtzeit-Effekte, etc.).
Desweiteren stellt sich die Frage, was man mit Core Audio anstellen möchte. Geht es nur um simples Abspielen von einem Sound oder ändern der Lautstärke, braucht man Core Audio nicht. Das AVFoundation Framework bietet diese Möglichkeiten mit viel weniger Arbeitsaufwand und Core Audio macht solchen simplen Aufgaben nur unnötig komplizierter. Wer allerdings oben erwähnte Echtzeit-Effekte benutzen möchte oder zum Beispiel mit Core MIDI die Tonhöhe einer Audiodatei ändern will, für den ist dieses Buch ein muss!
Außerdem sollte man nicht davor zurückschrecken mit dem Buch zu arbeiten. Wer es einfach nur durchliest wird vermutlich nicht sehr viel mitnehmen.

Über das Buch
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Das Buch beginnt mit einer kurzen Einführung zum Thema Audio allgemein. Danach folgen kleinere Projekte, die zum Beispiel eine Datei abspielen oder etwas aufnehmen und als Datei abspeichern. Hier wird noch einmal schnön klar, dass der Aufwand für solche Aufgaben nicht lohnt. Nach und nach dringen die Autoren dann immer weiter vor und zeigen immer weiterreichende Funktionen von Core Audio in zahlreichen Beispielprojekten. Zum Glück haben sich die Autoren dafür entschieden all diese Projekte als Command Line Tool - sprich ohne GUI - aufzuziehen, sodass der Fokus wirklich auf Core Audio liegt.
Am Ende des dritten Teils des Buches hat man dann bereits mit Sprachsynthese, Mixern, Hall-Effekten und einigem mehr gearbeitet. Im vierten und letzten Teil des Buches geht es dann noch um einige zusätzliche Themen wie Core Audio auf iOS, CoreMIDI und den üblichen Tipps, wie man nach dem Lesen des Buches weiter machen kann / sollte.
Ein weiterer Pluspunkt des Buches ist der lockere Schreibstil der Autoren. Es gibt ja genügend Fachbücher - gerade auch im Bereich Programmierung / Informatik - die schlichtweg sterbenslangweilig geschrieben sind. In diesem Buch findet man auch mal den ein oder anderen lockeren Spruch, was das Lesen ungemein erleichtert.
Nun so schön das auch wäre, aber so ganz ohne einen Minuspunkt kommt dieses Buch leider nicht aus. Der Nachteil ist, dass es geschrieben / veröffentlicht wurde, als iOS 4 / Mac OS 10.6 aktuell war bzw. iOS 5 / Mac OS 10.7 gerade erschienen ist. Zwar geben die Autoren im letzten Kapitel noch einen kurzen Ausblick darauf, was mit den neuen Systemen möglich ist, aber Neuerungen in iOS 6 oder gar iOS 7 bzw. Mountain Lion und Mavericks darf man natürlich nicht erwarten. Da sich Core Audio allerdings auch nicht grundliegend verändert hat, sondern einfach immer erweitert wurde, stört das aber beim Lesen nicht im geringsten und ich denke es sollte auch nur eine Frage der Zeit sein, bis eine zweite Fassung erscheint.

Alles in Allem hatte ich sehr viel Spaß mit dem Buch und hab auch sehr viel über Core Audio gelernt.
Volle Kaufempfehlung und alle 5 Sterne!!


Jamie Cullum: Momentum
Jamie Cullum: Momentum
von Jamie Cullum
  Taschenbuch
Preis: EUR 20,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kein einziges Solo notiert, 12. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Jamie Cullum: Momentum (Taschenbuch)
Wer nur nach den paar Akkorden sucht, die Herr Cullum auf seiner neusten Platte benutzt wird vermutlich ganz gut bedient sein mit diesem Songbook.
Allerdings hat sich Jamies Saxophonist, der dieses Songbook geschrieben hat, nicht unbedingt besonders viel Mühe damit gemacht. Nicht ein einziges Solo gibt es hier zu lesen! Stattdessen sind an diesen Stellen einfach Striche durchs Notensystem gemacht. So gibt es beispielsweise eine Seite im Notenbuch die nicht eine einzige Note enthält, sondern nur durchgestrichene Notensysteme und die immer gleichen Akkorde an der Stelle.
Zugegeben, als Akkordvorlage ist's OK - deswegen auch die zwei Sterne. Da Jamie sich aber auf der CD nur selten von standardmäßigen Harmonieschemata entfernt, haben diese aber nicht den größten Wert und sollten auch ohne Notenbuch schnell rausgehört sein.


Learning OpenGL ES for iOS: A Hands-on Guide to Modern 3D Graphics Programming (Developer's Library)
Learning OpenGL ES for iOS: A Hands-on Guide to Modern 3D Graphics Programming (Developer's Library)
von Erik Buck
  Taschenbuch
Preis: EUR 30,26

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Einstieg in die Materie - mit kleinen Abstrichen, 10. Juni 2013
Zunächst einmal möchte ich folgendes über dieses Buch loswerden:
Wer ein wirklich aktuelles Buch sucht, wird hier bestens bedient. Alle Beispiele sind iOS 6 (und vermutlich auch iOS 7, da mitunter vorausschauend gearbeitet wurde) fähig und entsprechen aktuellem Standard.

Jetzt möchte ich Ihnen eventuell das Lesen der restlichen Rezension ersparen und schon mal vorab klären, für wen das Buch geeignet ist und für wen nicht:
Wer sich bereits mit iOS auskennt und Objective-C gut beherrscht sollte schon mal die passenden Voraussetzungen mitbringen. Wer jetzt tiefgehende OpenGL (ES) Erkenntnisse erwartet wird vermutlich nicht glücklich mit diesem Buch, da es einen sehr praktischen Ansatz verfolgt. Viele OpenGL (ES) Themen (z.B. Shader Language) werden entweder lange herausgezögert und nur am Rande behandelt oder gut versteckt. Das Buch setzt hauptsächlich auf das GLKit von Apple und erweitert dies bei Bedarf um die ein oder andere Klasse.
Kenntnisse über Grafikprogrammierung sind nicht von nöten, da der Autor alles bei Zeiten erklärt.

Zum Buch an sich:

Positives:
Wer einen schnellen Einstieg ins GLKit sucht: zugreifen. Das Buch klärt über wahnsinnig viele Themen in Bezug auf OpenGL ES auf: Sei es nun, wie man eine Skybox benutzt (Also quasi einen Würfel dessen Innenseiten eine Art Hintergrund darstellen - wer den Film "Die Truman Show" kennt, weiß vielleicht noch, wie Truman ans Ende des Studios kam, wo eine Leinwand den Himmel darstellt) oder Lichteffekte hinzufügt.

Negatives:
Zum einen hätte ich mir von einem Buch, das mit "Learning" wirbt ein paar Aufgaben am Ende der Kapitel gewünscht, ähnlich der Bücher der "Big Nerd Ranch".
Zum anderen benennt der Autor seine Klassen recht ungeschickt. Es gibt von ihm zum einen Klassen, die die Klassen des GLKits teilweise nachbauen und zum anderen Klassen welche das GLKit erweitern. Beide Arten bekommen den Präfix AGLK. Schaut man nun nach ein paar Wochen allerdings noch mal in den Code, ist nicht unbedingt sofort klar, welche Klasse nun ergänzend und welche nur Anschauungsmaterial ist.
Dazu kommt noch, dass der downloadbare Code meiner Ansicht nach nicht besonders gut formatiert ist. Der Autor scheint hier auf besonders wenig Einrückungen zu setzen - was in einem Buch mit beschränkter Breite natüürlich verständlich ist - aber den online downloadbaren Code hätte ich mir doch etwas standardkonformer gewünscht (z.B. mit Doppelpunkt unter Doppelpunkt, statt einfach 3-4 Leerzeichen einzurücken, wenn eine Funktion implementiert wird).

Alles in allem lohnt sich das Buch aber für alle, die mit Objective-C vertraut sind und einen schnellen Einstieg ins GLKit suchen - aktueller gehts kaum! Daher auch volle 4 Sterne.
Wer allerdings wirklich OpenGL (ES) lernen will - unabhängig vom GLKit - sollte vielleicht besser zu einem anderen Buch greifen, da dieses wie der Titel schon sagt, sehr iOS zentriert ist; was es aber keinesfalls schlechter macht. Nur könnte eine Portierung auf Android sich so etwas aufwändiger gestalten.


Spiele entwickeln für iPad, iPhone und iPod touch
Spiele entwickeln für iPad, iPhone und iPod touch
von Thomas Lucka
  Gebundene Ausgabe

4.0 von 5 Sternen Learning by Doing, 17. März 2013
Dieses Buch ist echt nicht schlecht.
Learning by Doing wird hier großgeschrieben. Mit seinem recht knappen Umfang schafft es das Buch dennoch die Grundzüge der Spieleprogrammierung zu vermitteln. Zwar wird man am Ende kein besonders guter Spieleprogrammierer sein, aber das scheint auch nicht die Intention des Buches zu sein.
Es werden viele Themen einführend behandelt und mehr oder weniger kleine Codebeispiele zu den Themen gegeben. Diese laden immer wieder zum Experimentieren ein - und das ist der große Pluspunkt der Buches !
Wer ein Buch dieser Länge kauft wird nicht ernsthaft erwarten danach der Top Spieleentwickler zu sein. Aber dieses Buch schafft es einfach den Leser immer wieder zu motivieren, die gezeigten Codebeispiele zu bearbeiten und etwas eigenes auszuprobieren, statt ewig an den vorgegebenen Beispielen zu bleiben.
Dadurch festigen sich dann auch tatsächlich ganz gut die Grundkenntnisse, die dieses Buch vermittelt und es wird das Tor zu weiterführender Literatur zum Thema iOS Entwicklung geöffnet.
Das ist Toll !

Weiterhin gut ist die Aufmachung des Buches. Es ist voll in Farbe, bleibt offen liegen und beinhaltet ein gratis eBook. Mehr kann man sich von der Aufmachung her wirklich nicht wünschen !!

Lediglich 2 kleine Mankos hat das Buch und die haben es den 5. Stern gekostet.
1) Ich kann verstehen, dass in diesem Buch keine Objective-C Einführung über 100 Seiten gegeben werden soll. Aber diese doch relativ kurze Einführung ist besonders wegen der doch etwas ungewöhnlichen Syntax der Sprache leider nur sehr bedingt zu gebrauchen. Das soll keinen Punktabzug geben, aber doch in der Rezension erwähnt werden. Ein grundliegendes Verständnis von Objective - C sollte vorhanden sein !! Dies sagt der Autor aber auch selbst zu Beginn.
2) Leider bekommt man immer wieder ziemlich viel "an den Kopf geknallt" so wird beispielsweise bei der Einführung von OpenGL Kurz ein bisschen was grundliegendes gesagt, danach wird man aber bereits mit einem langen Listing konfrontiert, dass so noch recht wenig Verständnis bringt. Das ist eben der Nachteil an Lerning by Doing. Wer nichts macht wird auch nichts lernen.

Schön ist, dass viele Themenbereiche angeschnitten werden und man einen Überblick über die Techniken in der Spieleprogrammierung erhält. So kann man sich danach entscheiden über welches der Themen (OpenGl, Box2D, etc.) man sich noch weiterführende Literatur besorgen möchte.

Für alle, die aber bereits ein grundliegendes Objective - C Verständnis besitzen, gerne ein bisschen am gezeigten Code rumexperementieren und einen grundliegenden Einstieg in die Materie Spieleprogrammierung suchen, denen kann ich das Buch empfehlen.


Einstieg in Java 7: Eine professionelle und umfassende Einführung (Galileo Computing)
Einstieg in Java 7: Eine professionelle und umfassende Einführung (Galileo Computing)
von Bernhard Steppan
  Broschiert

3.0 von 5 Sternen Anfangs motivierend, danach Potential verschenkt, 17. März 2013
Ich glaube bisher hat noch kein Buch demotivierender gewirkt, als dieses, um sich ein Thema anzueignen.
Aber von vorne.
Zunächst sind die ersten 3-4 Kapitel recht motivierend. Man schreibt kleinere Konsolenprogramme, bekommt object-oriented programming in der 1.000.000sten Fassung erklärt und wird durch nette Bildchen bei Laune gehalten. Die Entwicklungsumgebung wird ganz gut erklärt und man fühlt sich nicht überfordert - was ja besonders am Anfang ziemlich frustrierend wirken kann. Alles in Allem ist das Buch an dieser Stelle ein völlig brauchbares Lehrbuch für Menschen, die bisher noch gar keine Programmiererfahrung haben - und die sind ja augenscheinlich auch die Zielgruppe. Dafür gibt's auch die drei Sterne.

Aber danach verschlechtert sich das Buch leider. Es werden Begriffe verwendet, ohne diese zu erläutern, und die Erklärungen sind der reinste Graus. Ich glaube ich habe in meinem ganzen Leben noch nie eine solch umständliches Beispiel für das Prinzip der Kapselung gelesen. Für alle die es nicht kennen: Es ist im Grunde in zwei Sätzen erklärt - OK in einem Fachbuch kann man auch ruhig mal 2-3 Seiten damit füllen. Dieses Prinzip besagt im Grunde nur, dass nicht jede Funktion in einem Programm auf alles und jeden Zugreifen kann, so wie ich am Computer auch verschiedene Accounts anlegen kann, damit nicht jeder in meinen Daten rumspielen kann.
Der Autor baut hier jedoch über viele Seiten eine Art Familiengeschichte um, in der die Mutter nicht immer Zeit für alles und jeden hat und die Tochter dann auf eine Frage andere Antworten bekommt als der Vater, der aber wiederum auch wieder andere Antworten bekommt als der neue Ehemann, der .... Ich spar mir das jetzt mal.
Am Ende war ich nur noch absolut verwirrt, obwohl mir das Prinzip bereits bekannt war.
Dabei muss man ihm aber zu gute Halten, dass er die eigentliche Erklärung des Prinzips mittels einer großen Grafik eigentlich recht gut hinbekommen hat. Lediglich dieses komische ellenlange Beispiel hat verwirrt. Hier wäre weniger mehr gewesen.

Fazit: Ich bin mir sicher, dass der Autor selbst das Thema Java sehr gut verinnerlicht hat und mit Sicherheit ist er auch ein guter Programmierer. Aber der ideale Lehrer scheint er leider nicht zu sein. Schade.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 17, 2013 11:29 PM CET


Effektiv C++ programmieren - Klassiker-Ausgabe: 55 Möglichkeiten, Ihre Programme und Entwürfe zu verbessern (Programmer's Choice)
Effektiv C++ programmieren - Klassiker-Ausgabe: 55 Möglichkeiten, Ihre Programme und Entwürfe zu verbessern (Programmer's Choice)
von Scott Meyers
  Gebundene Ausgabe

5.0 von 5 Sternen Standardwerk !, 17. März 2013
Dieses Buch ist Standard. Und das hat seinen Grund !

Der Autor verrät hier 55 seiner Tricks, die man auch tatsächlich beim Programmieren gebrauchen kann. Es gibt sicherlich viele Bücher über C++, die alle ihre ganz eigenen Tricks behandeln, aber meist sind diese entweder so trivial, dass es keinen interessiert oder so exotisch, dass sie quasi keinen Anwendungsfall haben.
Mr. Meyers schafft es hier den schmalen Grad zwischen exotisch und trivial zu treffen und liefert so eins der besten Bücher zum Thema "C++ für Fortgeschrittene".
Dazu bringt er immer wieder eine Prise Humor ein, allerdings in einer Art, die in keinster Weise aufdringlich oder allzu albern wirkt. Das erleichtert den Lesefluss doch enorm.

Beachten sollte man allerdings vor dem Kauf, dass dieses Buch in keinster Weise ein "Lehrbuch" im üblichen Sinne ist. Es ist für Menschen gedacht, die sich bereits mit C++ auskennen und typische Standardaufgaben von C++ einfach eine Spur eleganter lösen möchten. Wer sich noch nicht mit C++ auskennt, dem kann ich nur Der C++-Programmierer: C++ lernen - Professionell anwenden - Lösungen nutzen von Ulrich Breymann ans Herz legen.

Alles in allem 5 Sterne für dieses tolle Buch!


Clean Coder: Verhaltensregeln für professionelle Programmierer (Programmer's Choice)
Clean Coder: Verhaltensregeln für professionelle Programmierer (Programmer's Choice)
von Robert C. Martin
  Taschenbuch

9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Clean Coder - oder "Was bin ich doch für ein toller Typ", 8. März 2013
Ich habe dieses Buch vollständig gelesen. Gebracht hat es eigentlich nicht viel. Keine großen neuen Erkenntnisse oder Wahrheiten verstecken sich in diesem Buch.
Im Grunde ist dieses Werk eine Mischung aus einer dauerhaften Selbstbeweihräucherung des Autors und einer riesigen Anekdotensammlung.

Mir persönlich ist dabei ziemlich egal, wie oft der Autor in seinem Leben bereits sturzbetrunken war !

Dieses Buch gibt vor Verhaltensregeln für professionelle Programmierer darzulegen. Also quasi ein Software-Development-Knigge.
Wirkliche Tipps sind dabei wie gesagt recht selten gestreut und beschränken sich meist auf Dinge, die ohnehin jedem Menschen mit einigermaßen gesunden Menschenverstand auch ohne dieses Buch einleuchten dürften - bspw. dass man seinem Chef keine völlig unrealistischen Erwartungshaltungen geben soll, um nachher nicht als Vollidiot dazustehen sondern eher realistisch kalkulieren sollte.
Auch halte ich einige Grundregeln des Autors für ziemlichen Humbug. So sagt er zum Beispiel an einer Stelle, dass man sich in seiner Freizeit selbst zu Informatik-Themen weiterbilden sollte. Dies ist ja grundsätzlich richtig und wichtig, aber verknüpft er diesen Grundsatz gleich noch mit einer festen Stundenzahl und sagt, dass alle, die diesen Stundensatz nicht erfüllen sich nicht "professionell" nennen dürften.

Fazit:
Ein Buch das die Welt nicht braucht. Wer trotzdem dieses Buch trotzdem Lesen möchte, kann es sich auch einfach in der nächsten Bücherei ausleihen. 35€ ist es bei weitem nicht wert - vor allem da es eher ein Lesebuch (im Sinne von Roman) ist als ein Fachbuch.


Computernetzwerke: Von den Grundlagen zur Funktion und Anwendung
Computernetzwerke: Von den Grundlagen zur Funktion und Anwendung
von Rüdiger Schreiner
  Gebundene Ausgabe

24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein solider Beginn. Nicht mehr aber auch nicht weniger., 8. März 2013
Dieses Buch hat durchaus seine Vorzüge, die ich hier gar nicht abstreiten möchte.
Die größten beiden Vorteile dürften dabei der tolle Einband, den ich an Hanser Fachbüchern so liebe, und die Kompaktheit sein, mit der das Buch eine große Anzahl an Netzwerkthemen abklappert.
Aber beginnen wir am Anfang des Buches.
Zunächst wird dem Leser ein kleiner Überblick über die Inhalte des Buches geboten. Dieser sollte auch beim nicht vorgebildeten Leser bereits ein erstes grundliegendes Verständnis vom theoretischen Aufbau eines Netzwerks anhand des OSI-Modells geben. Danach werden über je ein Kapitel in insgesamt etwas mehr als 100 Seiten die ersten 4 Schichten des OSI-Modells näher besprochen. In den darauffolgenden Kapiteln werden noch ein paar weitere Netzwerkthemen angerissen. Unter anderem WLAN, Security oder IPv6.
Ab Seite 200 besteht das Buch eigentlich nur noch aus Füllmaterial wie Seitenfüllenden Bildern von Gebäudeverteilern oder Tipps zu Problemlösungen im Netzwerk.
Sicherlich ist positiv zu bewerten, dass der Leser zumindest einen groben Überblick über die Struktur eines Netzwerks bekommt. Das Buch kann als Einstiegspunkt für die "richtigen" Netzwerkbücher von z.B. Cisco dienen.
Nun warum gebe ich diesem Buch dann nur 3 Sterne ?
Dieses Buch hat im Grunde zwei Probleme:

Problem 1: Der Autor hat wie die Rückseite verrät "Erfahrungen aus 20 Jahren EDV-Arbeit" - und das lässt er den Leser leider immer wieder spüren. Gerade am Anfang des Buches werden immer wieder veraltete Techniken wie 10Base2 (Thin-Wire) oder Token-Ring beschrieben. Diese Techniken stammen aus den 80ern und waren damals sichlich schön und gut - heute sind sie allerdings veraltet und wirken im Kontext des Buches irgendwie überflüssig. Ich sage nicht, dass es nicht hilfreich sein kann, über diese Techniken bescheid zu wissen, da sie ja sehr selten immer noch irgendwo auftauchen können, aber in einem Grundlagenbuch sind sie fehl am Platz und kosten lediglich Zeit.

Problem 2: Der Autor hat immer wieder Probleme damit zu entscheiden, welche Sachverhalte komplex sind und welche nicht. So wird dem Leser bspw. seitenlang erklärt wie das Domain-Name-System aufgebaut ist. Sicherlich ist es wichtig das zu wissen, aber die grundsätzliche Funktionsweise ist nicht wirklich schwer zu verstehen. Auf der anderen Seite werden Dinge wie Verschlüsslungsverfahren (Symm., Asymm. + Hybrid) auf knapp 3 Seiten abgehandelt. Der Autor sagt sogar selbst, dass er das Thema nur "der Vollständigkeit halber" anscheidet. Hier finde ich sollte man den "ganz oder gar nicht" Ansatz verfolgen.
Ein weiteres Problem, dass ich nur noch am Rande erwähnen möchte, für das ich dem Buch als gesamten aber natürlichlich keine Punkte abziehen würde sind die schlechten Tabellen-Grafiken des Autors. Ein Beispiel:
Auf Seite 84 wird der Aufbau eines IP-Pakets erklärt. Hierzu gibt es eine Tabelle in der jede Zeile 32 Bit entsprechen soll. In der ersten Zeile finden sich nun 4 gleich große Abschnitte. Man glaubt also, dass alle Felder auch die gleiche Anzahl von Bits groß sind - jedes Feld also 32 / 4 = 8 Bit groß ist. Weit gefehlt. Während die ersten beiden Felder je 4 Bit repräsentieren, ist das 3. Feld tatsächlich 8 groß und das letzte sogar 16.
Damit ist die Grafik eher verwirrend, als aufschlussreich. Das wäre nicht so schlimm, wenn dieser Grafiktyp nur einmal im Buch vorkäme. Dies ist aber leider nicht der Fall. IPv6-Pakete, TCP, etc. immer wieder das gleiche.
Eher in die Kategorie "Skurriles" fällt, dass der Autor es auf Seite 234 tatsächlich geschafft hat einen Screenshot nicht nur verkehrtherum, sondern gleichzeitig auch noch spiegelverkehrt abzudrucken, aber das ist zum Glück nur einmal passiert ;)

Für wen ist dieses Buch also geeignet ? / Fazit
Wer tatsächlich etwas mit Netzwerken anfangen will, vielleicht sogar im Beruf als Administrator o.Ä. mit Netzwerken zu tun hat oder dies in Zukunft möchte, kann das Buch lediglich als Einstiegspunkt für andere Literatur benutzen. Wer in diesem Bereich bereits Vorwissen hat wird sich vermutlich an einigen Stellen unterfordert fühlen.
Allerdings ist das Buch dennoch für alle die Menschen zu gebrauchen die eben das gar nicht vor haben.

Wer nur einen groben Überblick darüber bekommen möchte, was in seinem kleinen Heimnetzwerk eigentlich so ganz grob "unter der Haube" passiert, wozu ein Router eigentlich genau gut ist außer mich irgendwie ins Netz zu bringen, wird mit diesem Buch vermutlich gut bedient sein.
Normal wäre dieses Buch, das sich ja gar nicht als DAS Netzwerkbuch überhaupt verkauft, auch sicher seine 4-5 Sterne wert, aber oben erwähnte Probleme verhindern für mich diese Bewertung.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 22, 2015 5:34 PM CET


Logitech UE 6000 Over-Ear-Kopfhörer (105dB, 3,5mm Klinkenstecker) weiß
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Wird angeboten von LifeStyle4All
Preis: EUR 59,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Top Sound - NC nicht wirklich vorhanden, 28. Februar 2013
Ich habe diese Kopfhörer nun seit mehreren Monaten - wenn auch nicht von Amazon, da diese hier erst Monate nach Verkaufsstart aufgetaucht sind.
Ich werde nun auf folgende Punkte eingehen, da diese entweder generell beim Kopfhörerkauf wichtig sind oder bei diesem Modell Kaufargument sind oder sein könnten.

--- FIRST LOOK / Der erste Eindruck
Der erste Eindruck der Kopfhörer ist sehr gut. Er kommt in einer recht schweren Box aus sehr festem, schwarzem Karton daher, die von einem Magneten zugehalten wird. Das macht einen sehr wertigen Eindruck. In der Box befinden sich neben den Kopfhörer noch das blaue Klinkenkabel mit Apple-Steuerung, eine Transporttasche, zwei Batterien und ein Adapter, um einen Kopfhörerausgang auf zwei Buchsen zu geben, sodass zwei Leute gleichzeitig hören können. Das ist nichts besonderes, aber gut verarbeitet und einfach ein nettes Gimmik. Einziger Kritikpunkt an diesem Teil ist, dass die Öse für den Schlüsselanhänger an der Kappe und nicht am Hauptteil selbst ist - im Zweifel verliert man also den Adapter und hat nur noch die Schutzkappe.
Das Kabel ist gut verarbeitet und ähnelt von der Optik den Kabeln der aktuell so beliebten "beats by Dr. Dre" Kopfhörern. Einziges Manko ist, dass es mit unter 2 Metern Länge etwas kurz ist, wenn der Hauptverwendungszweck nicht ist, Musik von iPod in der Hosentasche zu hören. Die Applesteuerung funktioniert zuverlässig, genauso das Mikro.
Anders als viele Konkurrenzprodukte mit Active Noise Cancellation (ANC) kann der Kopfhörer auch ohne Batterien betrieben werden.
Die Tatsache, dass das Kabel austauschbar ist und dennoch festen Halt im Hörer hat fällt sehr positiv auf.

--- KLANG
Jetzt also zum bei weitem Wichtigsten:
Der Klang ist hierbei in zwei Kategorien zu bewerten: Wenn der Kopfhörer "angeschaltet" ist und wenn er ohne Batterien betrieben wird.
Ohne Batterien bietet sich ein recht Ausgewogenes Klangbild bei dem lediglich die Bässe hier und da etwas schwächeln. Aber wie schon die triple.fi 10 In-Ear Hörer von Ultimate Ears (bzw. Logitech) sind die Höhen einsame Spitze.
Schaltet man die Hörer nun an merkt man zunächst, dass die Bässe DEUTLICH angehoben werden. Das ist auch der einzige Effekt, der wirklich bemerkbar ist, dafür aber um so mehr. Das zeigt sich auch darin, dass je nach lautstärke sonst klare Bässe mit Batterien bei entsprechender Lautstärke verzerren können - hierfür muss aber schon eine für mein Empfinden recht hohe Lautstärke erreicht werden, sodass es im Alltag nie dazu kommt. Angeschaltet ist der Bass also etwas wuchtiger, aber für mein Empfinden nicht zu stark. Hier habe ich aber von Freunden auch schon andere Meinungen gehört. Das ist Geschmackssache. Ausprobieren ist angesagt.
Wenn ich sie mit meinen Referenzhörern den geschlossenen beyerdynamic DT 550 vergleiche ist der UE6000 mit Batterien etwas basslastiger, aber nicht wirklich schlechter.

--- Active Noise Cancellation
Referenz dürfte hier klar das Modell von Bose sein - der QC15. Zu recht.
Zu sagen, dass dieser Kopfhörer ANC hat grenzt an eine Frechheit, denn der Effekt ist nicht leicht vorhanden sondern gar nicht. Die einzige Dämmung erfolgt durch die Tatsache, dass die Hörer das Ohr umschließen.
Schaltet man die Hörer ein hört man ein sehr leichtes Grundrauschen, sofern keine Musik läuft, das auf das ANC-Mikrofon schließen lässt. Aber das Tippen auf den Tasten meines Laptops ohne Musik oder ein leises Schnipsen oder Klatschen bei Musik höre ich so laut wie ohne Kopfhörer. Das ist auch der einzige echte Mangel am Produkt - und es liegt nicht an meinem Produkt. Ich habe die Hörer auch im Apple Store getestet und mir extra Batterien dafür einsetzen lassen - mit dem gleichen Ergebnis.

--- VERARBEITUNG
Top. Man kann diesen Kopfhörer in einem fast schmerzhaften Winkel verbiegen, ohne dass er schaden nimmt. Die Einklappfunktion der Hörmuscheln gefällt und auch sonst wirkt der Hörer gut verarbeitet. Besonders gefallen mir auch die sehr weichen Ohrpolster. Besonders als Brillenträger kennt man das Problem: Nach 20 Minuten in denen der Kopfhörer die Brillenbügel gegen den Kopf drückt, will man beim besten Willen keine Musik mehr hören. Hier tritt dieser Effekt erst nach ca. 2-3 Stunden ein. Ohne Brille werden die Kopfhörer quasi nie unangenehm. Hier wurde nachgedacht bei Logitech.

--- DESIGN
Klar hübsch anzusehen sind diese Hörer schon. Ich habe mich für die weiße Version entschieden, finde schwarz aber auch schön. Hier muss wohl jeder selbst entscheiden.

--- FAZIT
Wer die Kopfhörer für's ungestörte Musikhören zu Hause haben möchte und vorrangig nach gutem Klang sucht, sollte mit diesen Hörern gut bedient sein. Lediglich sollte vorher mal im Apple Store (da sind die UE6000 sehr oft in der Ausstellung) ausprobiert werden, ob man den Bass als zu stark empfindet. Für mich trifft das nicht zu, aber wie geschrieben, habe ich da auch schon andere Meinungen gehört.
Lediglich die Tatsache, das ANC quasi nicht vorhanden ist, sondern man eher den Eindruck hat man wolle Umgebungsgeräusche einfach durch etwas gesteigerte Lautstärke und mehr Bass verschwinden lassen fällt negativ auf. Wer also oft auf Reisen ist und dieses Feature sucht, sollte also eher zu den QC15 greifen.
Insgesamt kann ich die Hörer dennoch mit gutem Gewissen empfehlen ! Daher 4 von 5 Sternen.


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