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Rezensionen verfasst von
Cornelia Biesinger
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Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels
Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels
DVD ~ Harrison Ford
Preis: EUR 8,99

4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen The Man with the (Fedora-)Hat is back!, 18. Juli 2008
Hinweis: Diese/s Rezension/Review enthält Spoiler!

Wir befinden uns im Jahre 1957 in Nevada, in Zeiten des kalten Krieges und der McCarthy-Ära. Unter der Führung von der skrupellosen Irina Spalko (Cate Blanchett) dringen russische Agenten vom KGB gewaltsam in eine abgelegene Militärbasis in der Wüste ein. Im eher unfreiwilligen Schlepptau, da gekidnapped im Kofferraum eines der Fahrzeuge, befinden sich Archäologe Professor Dr. Henry "Indiana" Jones Jr. (Harrison Ford) und sein Kumpel George "Mac" McHale (Ray Winstone). Jones wird von Spalko gezwungen, sie zu einer bestimmten Kiste in der riesigen Lagerhalle des Komplexes zu führen, weil er dessen Inhalt für die US-Regierung vor 10 Jahren untersucht hat. In dieser hochmagnetischen Kiste befindet sich etwas, worauf Spalko und ihre Schergen ganz scharf drauf sind. Indy versucht noch sein Bestes, kann aber nicht verhindern, daß sie den Russen in die Hände fällt, da Mac ihn hintergeht. Wenigstens gelingt ihm die spektakuläre und halsbrecherische Flucht von dem Militärgebiet.

Zurück am Marshall College bleibt der Ärger nicht aus, denn nun tritt dem Uni-Professor erstmal die US-Regierung auf die Füße, weil sie durch die Aktion in Nevada befürchten, Jones könnte mit den Sowjets bzw. dem KGB zusammenarbeiten. Aufgrund dessen muß er auch seinen Lehrposten am College auf unbestimmte Zeit niederlegen. Indy hat erstmal gehörig die Schnauze voll und möchte, um etwas Abstand zu gewinnen, nach Europa reisen. Er wird allerdings von dem jungen Rebellen Mutt Williams (Shia LaBeouf) aufgehalten, der ihn um Hilfe bittet. Auf der Suche nach Professor Oxley (John Hurt), einem alten Freund von Indy, ist seine Mutter im Dschungel von Peru verschwunden. Mutt zeigt Indy einen verschlüsselten Brief von Oxley über einen Kristallschädel, von dem die beiden Professoren schon zu Studienzeiten fasziniert waren. Indy macht sich daher mit Mutt auf nach Peru. Dort treffen sie bald auf Mutt's Mutter, Marion Williams, die sich als Indy's alte Liebe Marion Ravenwood (Karen Allen) entpuppt. Da aber auch Irina Spalko und ihre russischen Schergen hinter dem Kristallschädel her sind, ist der nächste Ärger bereits vorprogrammiert. Denn er verspricht laut Mythos demjenigen unendliche Macht, der ihn nach Akator zurückbringt, eine mystische Stadt aus Gold...

The Man with the (Fedora-)Hat is back! 19 lange Jahre hat es gedauert, bis Harrison Ford wieder in seine Paraderolle schlüpfte. Dazwischen gab es unzählige Drehbücher die verworfen, nicht akzeptiert oder gar nicht erst gelesen wurden und Terminschwierigkeiten, bis man Ford, Spielberg und Lucas unter einen Hut bringen konnte, um endlich das Projekt in Angriff zu nehmen. Eigentlich habe ich nie richtig an einen neuen Teil geglaubt (aber natürlich gehofft) und die Hoffnung vor bestimmt 10 Jahren endgültig ab acta gelegt. Doch immer wieder kamen die Gerüchte über eine Fortsetzung auf und auch die drei genannten Herren schlossen diese nie aus. Also war ein 4. Teil praktisch immer im Gespräch. Aber es dauerte und dauerte und dauerte. Bis Ford 2006 das Thema nochmal aufgriff und klarmachte, daß, wenn bis 2008 nichts über die Bühne geht, er dann wirklich keine Lust mehr drauf haben wird. Das nahmen sich wohl Spielberg und Lucas zu Herzen, denn von da ab ging es im Verhältnis dann richtig fix. Man koordinierte die Termine und Lucas bastelte (leider) eifrig am Story-Plot mit. 2007 wurde schließlich endlich gedreht. So, und was kam dann nun nach all dem Galama raus? Ein guter Film. Ehrlich.

Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels spielt, exakt der zeitlichen Deckung, 19 Jahre nach Teil 3. Der Film beginnt mit der Begrüßung eines digitalen Erdhörnchens und der Musik (Hound Dog) von Elvis Presley. Mir fiel dann gleich der etwas ungewohnte Schriftzug für den Filmtitel auf. Ich vermißte für die Titeleinblendung den typischen Fedora-Font, wie er in den Vorgängern und auch auf den Postern zu sehen ist. Das ist natürlich ne Kleinigkeit, für den Inhalt des Filmes völlig irrelevant und dürfte allgemein keine Sau gestört oder gar interessiert haben, aber ich hatte in mir ein klitzekleines Gefühl, daß da irgendwie was fehlt. Vielleicht ist das aber auch nur in der deutschen Fassung so. Egal, ist ja auch nicht wichtig ;). Es dauerte nur wenige Minuten und schon war ich wieder drin in dem altbekannten Flair, als der berühmte Fedora-Hut meines Lieblingsarchäologen im Staub landete, die Silhouette von Indy ins Bild kam und von Klängen des unverkennbaren Raiders March von John Williams untermalt wurden. Der Spaß konnte also losgehen.

Indy ist - wie natürlich Harrison Ford - älter, ergraut, faltiger und verknautschter geworden. Das tut dem Filmhelden aber keineswegs einen Abbruch, denn was Ford da mit seinen 65 Jahren abliefert ist einfach absofuckinglutely klasse. Fit wie ein Turnschuh in der Linkskurve und der gleichen saucoolen Ausstrahlung samt lässigem Charisma bringt er nach all der Zeit einen Indy auf die Leinwand, als ob er nie was anderes gemacht hätte. Das merkt man schon in den ersten Szenen, wenn er auf die Kisten springt, den einen oder anderen Stunt abliefert oder sich in den Prügelszenen in den staubigen Dreck fallen läßt. Überhaupt haben Spielberg und Co. ja angeblich Wert darauf gelegt, dem 4. Teil den gleichen altmodischen optischen Abenteuer-Look zu verpassen, wie seinen Vorgängern. So wurde analog und nicht digital gedreht und auch der Stil wurde übernommen. Für die heutige digitale Zeit mag es Indy-Neulingen viel zu altbacken erscheinen, aber mir hat das old-school-Abenteuer-Feeling außerordentlich gefallen. Dennoch wurde wahrlich nicht mit CGI-Effekten gespart. Die gab es dennoch zuhauf und da wurde auch leider stellenweise arg übertrieben. Andererseits sparte Spielberg ebenfalls nicht mit Szenen, die auf die Vorgänger verweisen oder anspielen, um dieses alte Feeling zu unterstreichen. Gleich am Anfang z. B., bei der Lagerhalle voller Kisten, hatte ich mein erstes Déjà Vu, da diese Halle den Fans noch sicherlich aus Teil 1 in Erinnerung sein dürfte. Besonders, als man dann auch noch die Bundeslade in einer kaputten Kiste am Bildrand sah. Hinzu kamen ironische und humoristische Anspielungen in Bezug auf die Vorgänger, die einem ebenfalls ein Déjà Vu entlockten und zumindest schmunzeln ließen.

Dennoch mußte man sich erstmal dran gewöhnen, daß es Indy nicht mehr mit Nazi-Schergen in den 30ern zu tun hat, sondern nun mit Russen-Schergen in den 50ern. Mir fiel das aber sehr leicht, weil es meiner Meinung nach Zeit wurde, daß mal andere Bösewichter Indy auf die Nerven gehen, als immer wieder die ollen Nazis. Das Thema ist daher Gott sei Dank durch, sonst wird's ja langweilig. Auch an den Look der 50er mußte man sich gewöhnen. Von den eher trüben 30er in die quietschbunten 50er. So sah Ford in seinem Indy-Outfit, als er z. B. durch die aufgebaute Vorstadt-Idylle auf dem (Atom-)Testgelände stolperte, richtig wie ein Fremdkörper darin aus, der da absolut nicht hingehört. Hat man sich aber auf diese Zeitepoche dann eingestellt, war das eh nur Nebensache. Richtiges Indy-Feeling kam dann auf, wenn selbiger wieder mit Fackel oder Taschenlampe (hey 50er!) in alten Gemäuern, Höhlen, Grotten, Tempeln, Gräbern oder sonstiges unterirdisches Gedöns nach Artefakten etc. suchend herumforscht, dabei wieder haufenweife Spinnweben aus dem Weg schiebt und auf irgendwelche versteckten Mechanismen stößt, die knarzen, grollen, poltern oder sonstige unheimliche Geräusche von sich geben. Hach! Allerdings hätte es davon ruhig mehr geben können.

Was die ganze Alien-Geschichte angeht, muß ich sagen, daß ich sie jetzt nicht so schlimm fand. Die Thematik der Maya und das deren Götter außerirdischen Urspunges sein könnten kommt nicht von ungefähr. Zudem gehörten Aliens, AREA 51, Rosewell etc. in die Paranoia der 50er. Allerdings fand ich die Schlußszene visuell doch etwas too much. Sicherlich war sie optisch ein Augenschmaus, aber so offensichtlich kam mir das eher nach einer X-Akte, als einem waschechten Indy-Abenteuer. Da hätte ich persönlich einen richtigen Showdown (der eigentlich überhaupt nicht vorhanden war) á lá Fallen, oder ein Kampf in den einstürzenden Bauten lieber gesehen, als ein startendes UFO. Das hätte man währenddessen subtil andeuten bzw. ansatzweise zeigen können. Das hätte in meinen Augen auch gereicht. So war am Ende halt null Spannung und somit komplett die Luft raus. Das ist dann aber auch mein einziger, richtiger Kritikpunkt, der in mir etwas sauer aufstieß. Die Sache mit der Atombombe und dem Kühlschrank fand ich dermaßen over the top, daß sie irgendwie schon wieder gut war. Lächerlich, aber schön lächerlich mit beeindruckenden Bildern.

Was die anderen Darsteller angeht, kann man eigentlich nicht meckern. Auch wenn ich befürchtete, Shia LaBeouf (wie wird der Nachname eigentlich richtig ausgesprochen? LaBöff, LaBaff, LaBuff oder sonst wie? Help? Anyone?) würde einem als jugendlicher Sidekick Mutt unserem Indy tierisch auf die Nerven gehen, war dem erfreulicherweise nicht so. Sein erster Auftritt als Marlon Brando für Arme fand ich auch nicht so schlimm, wie ich es stellenweise gehört habe. Ich denke, er sollte keine Brando-Kopie darstellen, sondern man wollte wohl zeigen, daß der Charakter Mutt ein Brando-Fan ist. Denn auch Brando ist aus dem 50ern nicht wegzudenken und es gab viele Jungs in dem Alter, die sich damals so zeigten, weil die Mädels drauf standen. So sein zu wollen wie sein Idol, das gab's auch damals schon. Nehmen wir als Beispiel doch nur mal die 80er. Wieviele Möchtegern-Michael Jacksons haben wir im Jacko-Outfit auf den Straßen rumlaufen sehen? Ich denke, Ihr wißt worauf ich hinaus will ;).

Aber zurück zum Film. Mutt und Indy hatten zudem einige wirklich lustige und amüsante Szenen. Eine der besten ist die, in der Mutt mit Erstaunen feststellt, daß der alte Opa da, doch mehr drauf hat, als an der Uni Archäologie runterzuleiern: "Und sie sind wirklich Lehrer?" "Halbtags." antwortet Indy trocken und das soll nicht sein einziger Einzeiler gewesen sein, der dem Film zusätzlich die homoristische Würze verleiht. Auch die Kappeleien zwischen Indy und Marion lassen einen in Erinnerung schwelgen, auch wenn Karen Allen nicht mehr ganz ihr Potential für ihren Charakter ausschöpfen darf, wie im 1. Teil. Doch allein die Idee, Marion wieder ins Spiel zu bringen, der einzigen "Indy-Braut", die ihm überhaupt was entgegen zu setzen hat, war ausgesprochen gut. Es ist, als würde sich in der Beziehung der Kreis schließen, was dadurch verstärkt wird, daß Mutt Indy's Sohn ist.

Cate Blanchett durfte zum ersten Mal in ihrer Karriere eine böse Protagonisten spielen und entsprechend raushängen lassen. Dabei hatte sie sichtlichen Spaß, wobei sie leider doch ziemlich blaß wegkommt. Das liegt aber nicht an ihr, sondern am Drehbuch, das ihr dafür einfach nicht den Raum und die Möglichkeit bietet. So hängt ihre Irina Spalko ziemlich weit hinten an der böse-Buben-und-Mädchen-Kette, mit der es Indy bis dato aufgenommen hatte.

Und da sind wir auch bei der eigentlichen und so ziemlich einzigen großen Schwäche des Filmes: Das Drehbuch bzw. die Story. Nach fast zwei Jahrzehnten und unzähligen Drehbuchfassungen, scheint mir ausgerechnet so ein Plot nicht gerade Indy-würdig. Es gab sicherlich Unmengen von Storys die "authentischer" zu einem Indiana Jones gepaßt hätten. Angeblich gab es wohl eine spitzenmäßige Drehbuchfassung von Frank Darabont, von dem Spielberg und Ford begeistert waren, aber Lucas rigoros abgelehnt hat, weil sie "seiner Vision" nicht entsprach. Und so konnte das Alien- bzw. UFO-Gedöns (das war wohl die Vision) nur auf seinem Mist gewachsen sein, wenn er schon am Story-Plot seine Wurstfinger mit dran hatte. Und Lucas ist bekannt dafür, daß er einen Kult zu Tode schreiben kann. Die Star Wars-Prequels 1-3 sind der beste Beweis dafür. Die Mitschreiber Koepp und Nathanson durften sich dann das alles mit dem Rest zusammenschustern. So kommt die ganze Story-Line im Film letztendlich auch rüber. Wie gesagt, die Thematik um Aliens und den Mayas ist nicht so abwägig und hat so gesehen im Indiana-Jones-Universium sicherlich seine Daseinsberechtigung, aber letztendlich war für einen Abenteuer-Film einfach zuviel Science Fiction drin, was nicht nötig gewesen wäre, aber Lucas garantiert haben wollte. Pah!

Schön wiederum fand ich die Kontinuität in dem Film. Nicht nur die gleiche Zeitspanne, sondern auch die Verweise. So sehen wir in einer Szene je ein Foto von Henry Jones Sr. (Sean Connery, Teil 3) und Marcus Brody (Denholm Elliot, Teil 1 und 3) auf Indy's Schreibtisch stehen, mit einer simplen und logischen Erklärung, warum wir die beiden beliebten Charaktere nicht im Film haben. Während ja Connery einem Cameo-Auftritt im Film absagte (was im Nachhinein eine gute Entscheidung war) und lieber den Ruhestand genießt, starb Elliot bereits 1992. Post Mortem wird Elliot für das Indy-Universum im wahrsten Sinne des Wortes ein Denkmal gesetzt, indem ein Marcus Brody-Denkmal auf dem Gelände des Marshall College steht und auch so wenigstens eine kitzekleine Rolle spielt. Eine schöne Geste finde ich.

Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels kann nach der langen Wartezeit nicht die hohen Erwartungen erfüllen, wie es sich wohl die meisten Fans und Nicht-Fans gewünscht hatten. Doch sehen wir das realistisch: Das war theoretisch und praktisch ein Ding der Unmöglichkeit, sowieso wenn man alles und jeden zufrieden stellen will. Also versuchte man das Beste, Tradition und Erneuerung unter einen (Fedora-) Hut zu bringen und dabei dennoch nicht so zu tun, als sei die Filmgeschichte zwischenzeitlich stehen geblieben. Und so bleibt der 4. Teil dem Geist der bisherigen Filmreihe erstaunlich und erfreulich treu und weiß wirklich bestens zu unterhalten. Seine Vorgänger kann er vielleicht nicht toppen, dafür ist die Meßlatte einfach zu hoch, aber er ist ein würdiger Nachfolger der Abenteuer-Reihe und braucht sich daher keineswegs zu verstecken.

Der Film ist für die heutige Zeit sicherlich nicht so stilbildend wie seine Vorgänger, aber letztendlich ein gelungener Kompromiß zwischen der respektvollen Verwendung einer Kultfigur und einem Abenteuer-Film der Gegenwart für ein neues Publikum. Für das alte Publikum ist er wiederum jederzeit willkommen, weil man sich geborgen und zuhause fühlen kann und für 124 Minuten ein bißchen das Gefühl haben darf, daß die Indy-Filme vielleicht selber magische Artefakte sind, die es auf ganz unerklärliche Weise möglich machen, die Zeit doch tatsächlich für einen Augenblick zurückzudrehen.

Indiana Jones 4 (klingt besser als der holprige Titel, gell? ;o)) macht einfach Spaß, ist trotz seiner Schwächen wirklich unterhaltsam und bringt wieder the one and only des Abenteuer-Kinos zurück, den man doch irgendwie all die Jahre vermißt hat. Mit einem Lächeln und Raiders March summend ging ich aus dem Kino. Glad to see you again, Indy. Schön war's.


Alias - Complete Collection, Staffel 1-5 (Limited Edition, 29 DVDs)
Alias - Complete Collection, Staffel 1-5 (Limited Edition, 29 DVDs)
DVD ~ Jennifer Garner
Wird angeboten von ZOXS
Preis: EUR 178,95

42 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neue Verpackung und somit keine Kratzer, 2. April 2008
Nachdem es wohl zu viele Beschwerden und Rücksendungen aufgrund von verkratzten DVDs etc. gab, nahmen sich die Hersteller anscheinend die Zeit - da ja die Box monatelang nicht erhältlich war - die Verpackung zu überarbeiten.

Heute bekam ich die Box und die DVDs sind nicht mehr in den Pappschubern drin, sondern in Kunststoffhüllen, die nun auf die einzelnen Schuber aufgeklebt sind. Keine einzige DVD meiner Box hat auch nur einen einzigen Kratzer etc. Auch nicht die beiden DVDs (Disk 5 von Staffel 5 und die Bonus-Disk), die sich unten im "geheimen Fach" des Rambaldi-Kubus ohne Hülle befinden.

Wer also aufgrund von den beschriebenen Kratzern sich (noch) nicht traute die Box zu kaufen, kann jetzt wohl unbesorgt zugreifen. Zumal auch der Preis wirklich ein super Preis für 5 Staffeln für solch eine außergewöhnliche Serie ist und sich der Kubus zudem richtig schick im DVD-Regal macht.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 26, 2010 3:44 PM CET


Die Fremde in dir (Steelbook)
Die Fremde in dir (Steelbook)
DVD ~ Jodie Foster

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehenswerter und nachdenklich stimmender Film, 7. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Fremde in dir (Steelbook) (DVD)
Erica Bain (Jodie Foster) liebt die Straßen von New York und sie lebt von ihnen. Als Moderatorin der Radiosendung Street Walk streift sie mit Mikrofon und Aufnahmegerät durch die Straßen der '- statistisch gesehen - sichersten Stadt der Welt und teilt mit ihren Hörern die Storys und den Rhythmus dieser Stadt. Eines Abends, als sie mit ihrem Verlobten David Kirmani (Naveen Andrews) und ihrem Hund Curtis im Central Park spazieren geht, wirft sie schlagartig ein traumatisches Erlebnis aus der Bahn: Sie werden überfallen und brutal zusammengeschlagen.

3 Wochen später erwacht Erica, die nur knapp mit dem Leben davon kam, aus dem Koma und erfährt, daß David den Überfall nicht überlebt hat. Körperlich wird Erica zwar wieder gesund, aber der traumatische Verlust Davids und die ständige Angst, die sie seitdem verfolgt, läßt sie seelisch nicht los. Die Straßen der Stadt, die sie einst so liebte, erscheinen ihr nun bedrohlich, gar fremd und sie traut sich kaum aus ihrer Wohnung.

Als sie die lähmende Angst nicht mehr erträgt, die Erfolge bei der Polizei auch ausbleiben und sie sich von ihr sogar im Stich gelassen fühlt, faßt sie einen Entschluß und besorgt sich illegal eine Schußwaffe. Mit ihr will sie sich selbst schützen und sie soll ihr das Gefühl von Sicherheit zurückgeben. Als sie darauf in einem kleinen Supermarkt etwas einkauft, wird sie Zeugin, wie in diesem ein Mord geschieht. Aus Notwehr erschießt sie den Täter. Als sie in der U-Bahn von zwei Typen mit einem Messer bedroht wird, handelt sie ebenfalls in Notwehr und erschießt sie. Ihre panische Angst weicht und Erica beginnt sich zu verändern. Eine Fremde in ihr macht sich breit, die nun regelrecht die Gefahr sucht um ihre Peiniger aufzuspüren, damit sie Rache üben kann.

Derweil untersucht NYPD-Detective Sean Mercer (Terrence Howard) einen Fall, der ihm persönlich nahe geht. Als immer mehr Schlagzeilen über einen anonymen Rächer kommen, werden Mercer und sein Partner (Nicky Katt) auf die Fälle angesetzt. Die Indizien führen ihn aber nicht zu einem gewissenlosen Killer, sondern zu einer traumatisierten Frau. Dazwischen kreuzen sich die Wege von Erica und Mercer beruflich und es entwickelt sich zaghaft eine Freundschaft. Während für sie die psychische Belastung immer größer wird und beginnt an ihren Taten moralisch zu zweifeln, führt die Spur Mercer immer mehr zu Erica...

Die Fremde in dir ist wahrlich keine leichte Kost. Der Zuschauer sitzt 122 Minuten lang stets mit einem ambivalenten Gefühl im Bauch da, das auch nach Verlassen des Kinosaals anhält. Man befindet sich in dem moralischen Dilemma, ob man Selbstjustiz rechtfertigen bzw. gutheißen kann, weil doch irgendwie die Protagonistin die Sympathie auf sich zieht. Man sieht und spürt, daß ihr Rachefeldzug eher einer zwanghaften Handlung als einem persönlichen Genuß folgt. Dieser Zwiespalt, in dem sich die Protagonistin befindet, wird jedoch nicht zum Anlaß genommen, die Fragwürdigkeit in ihren Taten aufzuwerfen, sondern ordnet sich ganz der Funktionalität eines spannenden Thrillers unter. Der Film bietet also viel Stoff, um danach auf ein Glas Bier darüber zu diskutieren.

Jodie Foster verkörpert Erica Bain intensiv, faszinierend und hervorragend. Erneut liefert sie eine brilliante Vorstellung ab. Ängstlich, zerrissen, erschöpft, zweifelnd, wütend und mit weiteren Facetten einer an Leib und Seele tief verwundeten Frau nimmt man ihr die Rolle in jeder Minute des Filmes ab. Regisseur Neil Jordan inszenierte den Film spannend bis zur letzten Minute und immer zur Stimmung passenden Bildern. Als Beispiel die Szenen, in denen Erica Angst hat das Haus zu verlassen und das düstere Bild mit der schrägen Kamera diese einfangen. Oder die blitzartigen Flashbacks des Überfalls, die nicht nur Erica quälen, sondern auch dem Zuschauer ebenfalls erneut -' aufgrund der gewalttätigen Szene '- einen Stich in die Magengrube setzen.

Die Fremde in dir ist ein wirklich sehenswerter Thriller, der weniger auf Action setzt (aber ein paar harte Gewaltszenen enthält), sondern die Psyche der (Haupt-)Protagonisten beleuchtet. Foster und Howard tragen diesen Film, der einen mit gemischten Gefühlen zurück läßt. Es ist ein sehr nachdenklich stimmender Film. Wenn man so im Dunkeln nach Hause geht fragt man sich schon, ob man genauso wie Erica reagieren würde, wenn einem das Gleiche passiert. Ich für mich konnte keine eindeutige Antwort finden.


Die Fremde in Dir
Die Fremde in Dir
DVD ~ Jodie Foster
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 5,57

68 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehenswerter und nachdenklich stimmender Film, 7. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Fremde in Dir (DVD)
Erica Bain (Jodie Foster) liebt die Straßen von New York und sie lebt von ihnen. Als Moderatorin der Radiosendung Street Walk streift sie mit Mikrofon und Aufnahmegerät durch die Straßen der '- statistisch gesehen - sichersten Stadt der Welt und teilt mit ihren Hörern die Storys und den Rhythmus dieser Stadt. Eines Abends, als sie mit ihrem Verlobten David Kirmani (Naveen Andrews) und ihrem Hund Curtis im Central Park spazieren geht, wirft sie schlagartig ein traumatisches Erlebnis aus der Bahn: Sie werden überfallen und brutal zusammengeschlagen.

3 Wochen später erwacht Erica, die nur knapp mit dem Leben davon kam, aus dem Koma und erfährt, daß David den Überfall nicht überlebt hat. Körperlich wird Erica zwar wieder gesund, aber der traumatische Verlust Davids und die ständige Angst, die sie seitdem verfolgt, läßt sie seelisch nicht los. Die Straßen der Stadt, die sie einst so liebte, erscheinen ihr nun bedrohlich, gar fremd und sie traut sich kaum aus ihrer Wohnung.

Als sie die lähmende Angst nicht mehr erträgt, die Erfolge bei der Polizei auch ausbleiben und sie sich von ihr sogar im Stich gelassen fühlt, faßt sie einen Entschluß und besorgt sich illegal eine Schußwaffe. Mit ihr will sie sich selbst schützen und sie soll ihr das Gefühl von Sicherheit zurückgeben. Als sie darauf in einem kleinen Supermarkt etwas einkauft, wird sie Zeugin, wie in diesem ein Mord geschieht. Aus Notwehr erschießt sie den Täter. Als sie in der U-Bahn von zwei Typen mit einem Messer bedroht wird, handelt sie ebenfalls in Notwehr und erschießt sie. Ihre panische Angst weicht und Erica beginnt sich zu verändern. Eine Fremde in ihr macht sich breit, die nun regelrecht die Gefahr sucht um ihre Peiniger aufzuspüren, damit sie Rache üben kann.

Derweil untersucht NYPD-Detective Sean Mercer (Terrence Howard) einen Fall, der ihm persönlich nahe geht. Als immer mehr Schlagzeilen über einen anonymen Rächer kommen, werden Mercer und sein Partner (Nicky Katt) auf die Fälle angesetzt. Die Indizien führen ihn aber nicht zu einem gewissenlosen Killer, sondern zu einer traumatisierten Frau. Dazwischen kreuzen sich die Wege von Erica und Mercer beruflich und es entwickelt sich zaghaft eine Freundschaft. Während für sie die psychische Belastung immer größer wird und beginnt an ihren Taten moralisch zu zweifeln, führt die Spur Mercer immer mehr zu Erica...

Die Fremde in dir ist wahrlich keine leichte Kost. Der Zuschauer sitzt 122 Minuten lang stets mit einem ambivalenten Gefühl im Bauch da, das auch nach Verlassen des Kinosaals anhält. Man befindet sich in dem moralischen Dilemma, ob man Selbstjustiz rechtfertigen bzw. gutheißen kann, weil doch irgendwie die Protagonistin die Sympathie auf sich zieht. Man sieht und spürt, daß ihr Rachefeldzug eher einer zwanghaften Handlung als einem persönlichen Genuß folgt. Dieser Zwiespalt, in dem sich die Protagonistin befindet, wird jedoch nicht zum Anlaß genommen, die Fragwürdigkeit in ihren Taten aufzuwerfen, sondern ordnet sich ganz der Funktionalität eines spannenden Thrillers unter. Der Film bietet also viel Stoff, um danach auf ein Glas Bier darüber zu diskutieren.

Jodie Foster verkörpert Erica Bain intensiv, faszinierend und hervorragend. Erneut liefert sie eine brilliante Vorstellung ab. Ängstlich, zerrissen, erschöpft, zweifelnd, wütend und mit weiteren Facetten einer an Leib und Seele tief verwundeten Frau nimmt man ihr die Rolle in jeder Minute des Filmes ab. Regisseur Neil Jordan inszenierte den Film spannend bis zur letzten Minute und immer zur Stimmung passenden Bildern. Als Beispiel die Szenen, in denen Erica Angst hat das Haus zu verlassen und das düstere Bild mit der schrägen Kamera diese einfangen. Oder die blitzartigen Flashbacks des Überfalls, die nicht nur Erica quälen, sondern auch dem Zuschauer ebenfalls erneut -' aufgrund der gewalttätigen Szene '- einen Stich in die Magengrube setzen.

Die Fremde in dir ist ein wirklich sehenswerter Thriller, der weniger auf Action setzt (aber ein paar harte Gewaltszenen enthält), sondern die Psyche der (Haupt-)Protagonisten beleuchtet. Foster und Howard tragen diesen Film, der einen mit gemischten Gefühlen zurück läßt. Es ist ein sehr nachdenklich stimmender Film. Wenn man so im Dunkeln nach Hause geht fragt man sich schon, ob man genauso wie Erica reagieren würde, wenn einem das Gleiche passiert. Ich für mich konnte keine eindeutige Antwort finden.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 29, 2011 11:36 AM MEST


Kein Titel verfügbar

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehenswerter und nachdenklich stimmender Film, 25. Oktober 2007
Erica Bain (Jodie Foster) liebt die Straßen von New York und sie lebt von ihnen. Als Moderatorin der Radiosendung Street Walk streift sie mit Mikrofon und Aufnahmegerät durch die Straßen der '- statistisch gesehen - sichersten Stadt der Welt und teilt mit ihren Hörern die Storys und den Rhythmus dieser Stadt. Eines Abends, als sie mit ihrem Verlobten David Kirmani (Naveen Andrews) und ihrem Hund Curtis im Central Park spazieren geht, wirft sie schlagartig ein traumatisches Erlebnis aus der Bahn: Sie werden überfallen und brutal zusammengeschlagen.

3 Wochen später erwacht Erica, die nur knapp mit dem Leben davon kam, aus dem Koma und erfährt, daß David den Überfall nicht überlebt hat. Körperlich wird Erica zwar wieder gesund, aber der traumatische Verlust Davids und die ständige Angst, die sie seitdem verfolgt, läßt sie seelisch nicht los. Die Straßen der Stadt, die sie einst so liebte, erscheinen ihr nun bedrohlich, gar fremd und sie traut sich kaum aus ihrer Wohnung.

Als sie die lähmende Angst nicht mehr erträgt, die Erfolge bei der Polizei auch ausbleiben und sie sich von ihr sogar im Stich gelassen fühlt, faßt sie einen Entschluß und besorgt sich illegal eine Schußwaffe. Mit ihr will sie sich selbst schützen und sie soll ihr das Gefühl von Sicherheit zurückgeben. Als sie darauf in einem kleinen Supermarkt etwas einkauft, wird sie Zeugin, wie in diesem ein Mord geschieht. Aus Notwehr erschießt sie den Täter. Als sie in der U-Bahn von zwei Typen mit einem Messer bedroht wird, handelt sie ebenfalls in Notwehr und erschießt sie. Ihre panische Angst weicht und Erica beginnt sich zu verändern. Eine Fremde in ihr macht sich breit, die nun regelrecht die Gefahr sucht um ihre Peiniger aufzuspüren, damit sie Rache üben kann.

Derweil untersucht NYPD-Detective Sean Mercer (Terrence Howard) einen Fall, der ihm persönlich nahe geht. Als immer mehr Schlagzeilen über einen anonymen Rächer kommen, werden Mercer und sein Partner (Nicky Katt) auf die Fälle angesetzt. Die Indizien führen ihn aber nicht zu einem gewissenlosen Killer, sondern zu einer traumatisierten Frau. Dazwischen kreuzen sich die Wege von Erica und Mercer beruflich und es entwickelt sich zaghaft eine Freundschaft. Während für sie die psychische Belastung immer größer wird und beginnt an ihren Taten moralisch zu zweifeln, führt die Spur Mercer immer mehr zu Erica...

Die Fremde in dir ist wahrlich keine leichte Kost. Der Zuschauer sitzt 122 Minuten lang stets mit einem ambivalenten Gefühl im Bauch da, das auch nach Verlassen des Kinosaals anhält. Man befindet sich in dem moralischen Dilemma, ob man Selbstjustiz rechtfertigen bzw. gutheißen kann, weil doch irgendwie die Protagonistin die Sympathie auf sich zieht. Man sieht und spürt, daß ihr Rachefeldzug eher einer zwanghaften Handlung als einem persönlichen Genuß folgt. Dieser Zwiespalt, in dem sich die Protagonistin befindet, wird jedoch nicht zum Anlaß genommen, die Fragwürdigkeit in ihren Taten aufzuwerfen, sondern ordnet sich ganz der Funktionalität eines spannenden Thrillers unter. Der Film bietet also viel Stoff, um danach auf ein Glas Bier darüber zu diskutieren.

Jodie Foster verkörpert Erica Bain intensiv, faszinierend und hervorragend. Erneut liefert sie eine brilliante Vorstellung ab. Ängstlich, zerrissen, erschöpft, zweifelnd, wütend und mit weiteren Facetten einer an Leib und Seele tief verwundeten Frau nimmt man ihr die Rolle in jeder Minute des Filmes ab. Regisseur Neil Jordan inszenierte den Film spannend bis zur letzten Minute und immer zur Stimmung passenden Bildern. Als Beispiel die Szenen, in denen Erica Angst hat das Haus zu verlassen und das düstere Bild mit der schrägen Kamera diese einfangen. Oder die blitzartigen Flashbacks des Überfalls, die nicht nur Erica quälen, sondern auch dem Zuschauer ebenfalls erneut -' aufgrund der gewalttätigen Szene '- einen Stich in die Magengrube setzen.

Die Fremde in dir ist ein wirklich sehenswerter Thriller, der weniger auf Action setzt (aber ein paar harte Gewaltszenen enthält), sondern die Psyche der (Haupt-)Protagonisten beleuchtet. Foster und Howard tragen diesen Film, der einen mit gemischten Gefühlen zurück läßt. Es ist ein sehr nachdenklich stimmender Film. Wenn man so im Dunkeln nach Hause geht fragt man sich schon, ob man genauso wie Erica reagieren würde, wenn einem das Gleiche passiert. Ich für mich konnte keine eindeutige Antwort finden.


Das Bourne Ultimatum
Das Bourne Ultimatum
DVD ~ Matt Damon
Preis: EUR 5,38

10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandioser Abschluß einer großartigen Spionage-Thriller-Reihe, 25. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Das Bourne Ultimatum (DVD)
Im tief verschneiten Moskow: Ein Mann ist schwer verletzt auf der Flucht vor der Polizei. Es ist Jason Bourne (Matt Damon) der immer noch auf der Suche nach seiner Identität und somit auch seines Gedächtnisses ist. Gequält von kleinen, bruchstückhaften Erinnerungsfetzen, die auf eine Rekrutierung hinweisen, gelingt ihm die Flucht.

6 Wochen später: Der Londoner Journalist Simon Ross (Paddy Considine) trifft sich in Turin mit einem hochrangigen Agenten der CIA, der ihn über ein geheimes Programm namens Blackbriar informiert. Ross veröffentlicht einen Artikel, der sich mit dem Thema Treadstone und auch mit Jason Bourne beschäftigt. Dadurch weckt der Journalist ungewollt die Aufmerksamkeit der CIA. Unter der Leitung von Ezra Kramer (Scott Glenn) und vor allem Noah Vosen (David Strathairn), heftet sich die CIA fortan an seine Fersen und läßt ihn akribisch überwachen. Vosen ist auch der Leiter der Treadstone-Nachfolgeoperation Blackbriar. Derweil befindet sich Bourne in Paris, um den Bruder (Daniel Brühl) von Marie Kreutz (Franka Potente) über deren Tod aufzuklären. Bourne liest den Artikel von Ross, reist nach London um sich mit ihm zu treffen, in der Hoffnung, mehr über sich zu erfahren.

Als Vosen mitbekommt, daß Bourne mitmischt, will er ihn und den Reporter durch den Killer Paz (Edgar Ramirez) ausschalten lassen, da ihm für sein Blackbriar-Projekt nichts und niemand in die Quere kommen und Bourne endgültig liquidiert werden soll. Bourne entkommt jedoch dem Attentat und verfolgt aufgrund Ross' Notizen die Spur nach Madrid. Dort trifft er wieder auf CIA-Mitarbeiterin Nicky Parsons (Julia Stiles). Mit ihrer Hilfe gelingt es Bourne, Ross' Quelle, Neal Daniels (Colin Stinton) von der CIA, in Marokko ausfindig zu machen. Doch bevor Bourne mit ihm sprechen kann, wird Daniels von einem weiteren Killer getötet, der es dann auch auf Parsons abgesehen hat. Bourne kann sie in letzter Minute retten und verhilft ihr unterzutauchen.

Derweil wurde CIA-Ermittlerin Pamela Landy (Joan Allen) in die Fahndung nach Bourne eingeschaltet. Allerdings steht sie eher auf dessen Seite, da auch sie die Wahrheit über Treadstone und Blackbriar herausfinden will. Erst recht, als sie die Art mitbekommt, wie ihre Vorgesetzten, allen voran Vosen, das Problem Jason Bourne angehen, indem sie ihn einfach mit allen verfügbaren Mitteln töten lassen wollen.

Es stellt sich heraus, daß die verfolgte Spur bis in die höchsten Kreise der CIA führt. Bourne reist nach New York, um jene Verantwortlichen zu stellen, die ihn einst zur gefühllosen Killermaschine formten. Dort wo alles begann, will Bourne endlich wissen wer er ist und die Sache endgültig zu Ende bringen...

Das Bourne Ultimatum ist der letzte Teil der Trilogie um Jason Bourne, einem CIA-Killer mit Gedächtnisverlust, der versucht, das Geheimnis um seine Identität zu lüften. Was 2002 mit Die Bourne Identität begann und 2004 mit Die Bourne Verschwörung fortgesetzt wurde, findet nun in diesem dritten Teil seinen absoluten Höhepunkt. Selten kann man behaupten, daß Fortsetzungen den Erfolg des Vorgängers übertrumpfen können. Doch hier kann man es.

Der Zuschauer wird auf eine atemberaubende Hetzjagd über mehrere Kontinente mitgenommen. Jason Bourne liefert sich wieder einmal ein Katz-und-Maus-Spiel mit der CIA, bei dem er ihnen immer eine Nasenlänge voraus ist. Regisseur Paul Greengrass inszinierte erneut den Action-Thriller mit einer rasanten Rastlosigkeit, die mit ruhelosen, wackeligen Bildern, schnellen Schnitten und dem treibenden Score von John Powell unterstrichen wird. Der Protagonist als auch der Zuschauer kommen dadurch in diesen 112 Minuten nicht zur Ruhe. Eine Verfolgung jagt die nächste. Dabei wird wie bei den Vorgängern vollkommen auf CGI und Special Effects verzichtet. Die Crashs mit den Autos sind erneut angenehm realistisch, bodenständig und exzellent in Szene gesetzt. Das Zuschauen bei den brilliant choreographierten Prügeleien tut – wie bei den Protagonisten – irgendwie auch richtig weh und wenn Bourne zu Fuß halsbrecherisch über Häuserdächer und auf dem Motorrad durch Häuserschluchten hetzt, hält man genauso den Atem an, wenn Bourne z. B. in der Waterloo Station in London in der Menschenmenge abtaucht.

Matt Damon verkörpert zum dritten und vermutlich letzten Mal den gejagten, stoischen Agenten, der von der CIA zu einer perfekt funktionierenden und kompromisslosen Killermaschine ausgebildet wurde, die er eigentlich gar nicht sein will, und versucht, die Puzzlestücke zu seiner wahren Identität zusammen zu fügen. Das macht er erneut richtig gut, auch wenn er in diesem Teil weit weniger Emotionen zeigen darf, wie in den beiden Vorgängern. Das kann aber auch daran liegen, daß dafür schlichtweg einfach keine Zeit bleibt. Ein Wiedersehen gibt es auch mit Julia Stiles, die in allen Teilen mitwirkte und mit Joan Allen, die im 2. Teil ihren ersten Auftritt hatte. Als Bösewicht in der ersten Reihe darf diesmal David Strathairn herhalten, der seine Sache wirklich gut macht. In der zweiten Reihe werden die Urgesteine Scott Glenn und Albert Finney aufgefahren.

Das Bourne Ultimatum schließt unmittelbar direkt an den 2. Teil, die Bourne Verschwörung an, in dessen Ende Bourne in Moskow auf der Flucht ist, als er kurz zuvor noch Kirill (Karl Urban), den Mörder von Marie, tötete. Wobei im 2. Teil das genaue Ende jenes war, als er diese Anfangs genannten 6 Wochen später in New York Pamela Landy gegenüber dem CIA-Gebäude aus anruft. Die Handlung dieses dritten Teiles schließt in gewisser Weise die Lücke bis zu jenem Anruf, der dann schließlich den Showdown einläutet.

Der dritte Teil gibt noch einmal alles um den Zuschauer an das Schicksal von Jason Bourne zu fesseln und zeigt eindrucksvoll, daß eine vollkommene Überwachung keinesfalls mehr Fiktion ist. Der Film ist ein würdiger Abschluß einer großartigen Spionage-Thriller-Reihe, in dessen letzten Szene sich sogar irgendwie der Kreis schließt und im Abspann erneut, wie in den Vorgängern, im gleichen Stil und dem Song Extreme Ways von Moby endet. Ganz großes Kino. Wunderbar.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 27, 2007 2:57 PM CET


Die Simpsons - Der Film
Die Simpsons - Der Film
DVD ~ Dan Castellaneta
Preis: EUR 11,99

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen One of the best episodes ever! :), 25. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Simpsons - Der Film (DVD)
Springfield, die Heimatstadt der Simpsons, hat ein riesiges Umweltproblem. Der Lake Springfield ist total verdreckt, weil fast jeder seinen Müll darin entsorgt. Bei einem Konzert auf dem See gehen in dem verdreckten Wasser auch die Gruppe Green Day drauf, weil die Einwohner der Stadt von Umweltschutz nichts hören wollen. Es dauert ein Weilchen, bis Lisa Simpson die Stadt über den Umstand und zur Besserung überzeugen kann. Doch ausgerechnet ihr Vater Homer mißachtet die neuen Umweltschutzmaßnahmen und entsorgt im See das mit Fäkalien gefüllte Silo seines neuen Hausschweines. Das gibt dem See den Rest und ab da geht der Ärger erst richtig los.

Denn Springfield wird daraufhin von der Gesundheits- und Umweltbehörde EPA (Environmental Protection Agency) unter eine riesige Glaskuppel verfrachtet, ist somit von der Umwelt abgeschnitten und kurzerhand von der Landkarte gestrichen. Die Bewohner von Springfield wollen den Übeltäter Homer nebst Familie lynchen, doch diese können dank Nesthäkchen Maggie aus Springfield und somit aus der Glaskuppel fliehen. Sie setzen sich erstmal nach Alaska ab. Doch bald bekommt Mutter Marge ein schlechtes Gewissen, als sie durch einen Werbespot mit Tom Hanks erfährt, daß Springfield dem Erdboden gleich gemacht werden soll. Marge und die Kinder wollen zurück nach Springfield, um ihre Stadt und ihre Freunde zu retten. Doch Homer weigert sich, er will lieber in Alaska und in seiner neuen Stammkneipe Eski Moe's bleiben. Daher verläßt sie ihn mitsamt den Kindern und bricht alleine auf. Homer indessen, der seine Familie schmerzlich vermißt, muß erst durch eine Eskimo-Frau drauf gestoßen werden, daß, wenn er seine Familie wieder zurück haben will, er Springfield retten muß...

Okay, ich oute mich jetzt mal: Ich bin kein absoluter Simpsons-Fan, bleibe aber eigentlich ab und an beim Durchzappen doch gerne mal bei den gelben Nasen hängen. Diesmal habe ich lange überlegt, ob ich nun in Die Simpsons - Der Film gehen soll oder nicht. Nun ja, die Entscheidung wurde mir insofern abgenommen, da ich mit den Kids ins Kino ging.

Anyway, back to the movie.

Fakt ist, die Simpsons sind Kult. Seit über 18 Jahren unterhalten sie Jung und Alt mit intelligentem Aberwitz, spritzigen Gags, schwarzem Humor, grotesken Wendungen und gesellschaftlichen und politischen Anspielungen in buntem und vor allem gelben 2D. Das sie gelben Comic-Figuren in all der Zeit nie gealtert sind, macht wohl den Erfolg ebenso aus. Die große Frage war wohl, ob ein Film von ca. 86 Minuten länge das gleiche Potential aufbringen kann, wie eine normale Folge von ca. 23 Minuten? Ja, er kann. Der Film IST eine Folge, nur hält länger. Dabei kommt aber in keiner Minute Langweile auf oder die Gefahr, daß sich die Gags wiederholen. Und der Film geizt wirklich nicht mit Gags und Seitenhieben. Denn gleich zu Beginn, während die Familie Simpson einen Itschy & Scratchy-Film im Kino anschaut, beschimpft Homer erstmal das Publikum, weil sie für etwas Geld ausgeben, was man auch umsonst zu Hause haben kann. Ergo, ein Seitenhieb auf den eigenen Film, während auf Pro7 ja die Folgen laufen. Apropos Pro7. Natürlich darf da eine Werbeeinblendung unten im Bild (We love to entertain you - Ja, wir nutzen auch jede Werbefläche) vom Haussender der gelben Nasen nicht fehlen. In den USA war es an der Stelle Simpsons-Haussender FOX. Tja, und während der indirekte Vorspann im Kino läuft, kritzelt Bart diesmal ein "Ich darf diesen Film nicht illegal downloaden" an die obligatorische Schultafel. Oder gar wenn mitten im Film ein "Fortsetzung folgt..." - Pause - "Jetzt" eingeblendet wird. Die Kids waren im ersten Moment schon verwirrt. Ich auch, bis mir bewußt wurde, daß ab da der eigentliche Schwerpunkt des Filmes in den Vordergrund kam und somit der Showdown eingeleitet wurde. Ganz klassisch wie bei Doppelfolgen von Serien. Nicht schlecht.

Ein paar Mankos hat aber der Film: Während die Erwachsenen unter uns jeden der u. a. politischen, gesellschaftlichen Gags, Anspielungen etc. verstand, tun sich sicherlich die Kids schwer, jedem davon zu folgen. Ein weiteres Manko ist der "Cast". Springfield hat sehr viele bekannte Gesichter, die man in den ganzen Jahren kennen- und lieben gelernt hat. So mancher davon, so finde ich, kam darin zu kurz. Natürlich liegt der Schwerpunkt der Handlung bei den Simpsons, und sicherlich kann man nicht allen Charakteren gerecht werden, aber in den 86 Minuten hätte man doch mehr Screentime für den einen oder anderen Bewohner unterbringen können, die vielleicht gerade mal nur durchs Bild huschen durften. Aber immerhin darf Dumpfbacke Ralph Wiggum den Film mit einem Auftritt im 20th Century Fox Verleihzeichen eröffnen.

Die Simpsons - Der Film ist für die Fans der Serie ein absolutes Highlight, ohne Frage. Ein Gag jagt den nächsten und man wird köstlich unterhalten. Lisa darf sich verlieben. Bart und Ned Flanders kommen sich freundschaftlich näher. Hinzu kommt, daß man 18 Jahre lang warten mußte, bis man schließlich einmal Bart's kleinen Bart für 3 oder 4 Sekunden sehen konnte. Die Sequenz drum rum, um eben seinen Penis partout nicht sehen zu können, dürfte in gewisser Weise in die Filmgeschichte eingehen. Und nur in der Welt der Simpsons ist es möglich, daß Arnold Schwarzenegger Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ist. Ach, und noch viel mehr. Aber ich will ja nicht alles verraten. Ansehen lohnt sich also. Auch das sitzen bleiben beim Abspann.

Kurzum: One of the best Simpsons episodes!


Shrek 3 - Der Dritte [2 Disc Special Edition]
Shrek 3 - Der Dritte [2 Disc Special Edition]
DVD ~ Chris Miller
Wird angeboten von Solfire Media
Preis: EUR 6,97

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solide Unterhaltung, aber nicht so gut wie die Vorgänger, 25. Oktober 2007
Ach du Shrek! So hat sich das der Oger nicht ganz vorgestellt. Da Froschkönig Harold krank ist, müssen Schwiegersohn Shrek und seine Fiona erstmal die königlichen Pflichten im Königreich Weit Weit Weg erledigen, was dem mürrischen Oger gar nicht so behagt.

Als Harold stirbt, ernennt dieser Shrek in seinen letzten Atemzügen als seinen Thronfolger. Der will aber lieber wieder in seinen stinkenden Sumpf zurück. Da es noch einen Cousin von Fiona gibt, Arthur Pendragon, macht sich Shrek mit dem Esel und dem gestiefelten Kater auf den Weg, um den jungen Artie nach Weit Weit Weg zu bringen, damit dieser für ihn die Thronfolge übernimmt. Der entpuppt sich aber als jugendlicher Loser.

Währenddessen schmiedet der erfolglose und selbstverliebte Schauspieler Prinz Charming einen Racheplan, um den Thron an sich reißen zu können. In einer düsteren Spelunke im Wald verbündet er sich mit einigen bekannten Schurken, wie z. B. Captain Hook und der bösen Schwiegermutter von Schneewitchen, aus dem Märchenreich und gemeinsam überfallen sie das Königreich. Fiona und ihre Freundinnen Schneewittchen, Dornröschen, Rapunzel, Aschenputtel und Doris sowie Königin Lilian können erstmal entkommen und verstecken sich im Schloß. Doch durch einen Verrat geraten sie doch noch in Gefangenschaft. Während Charming eine Truppe losschickt um Shrek und Co. zu verhaften, setzen sich Fiona und Co. zur Wehr. Zusammen mit Pinocchio, den drei kleinen Schweinchen, dem großen, bösen Wolf und dem Lebkuchenmann stellen sie sich gegen Charming...

Shrek der Dritte setzt fast unmittelbar die Handlung von Teil 2 fort. Zwar immer noch relativ lustig, hat aber einiges von seinem Charme eingebüßt. Der mürrische Oger kommt in Teil 3 fast schon zu brav rüber. Der Esel und der gestiefelte Kater bringen mit ihren Einzeilern, neben den anderen Märchengestalten wie den Lebkuchenmann, immer noch die besten Lacher auf die Leinwand, fungieren aber leider irgendwie fast nur noch als Stichwortgeber. Was die Kontinuität betrifft, sind eigentlich alle Protagonisten aus den ersten beiden Teilen wieder dabei, was sehr schön ist und einen gleich wieder in eine vertraute Welt eintauchen läßt. Die neu eingeführten Figuren wie Artie kommen dagegen im Film leider etwas blaß rüber. Wobei sich das womöglich in den bereits geplanten Fortsetzungen vielleicht ändern kann bzw. wird. Evtl. darf sich dann Artie in Teil 4 mit dem in diesen Teil kurz vorgestellten Lancelot rumärgern? Ritterspiele in Weit Weit Weg? Wer weiß. Lassen wir uns überraschen.

Animationstechnisch ist Skrek der Dritte wieder einmal auf einem sehr hohen Niveau. Der Soundtrack ist im 3. Teil rockig-fetzig und verzichtet auf schnulzige Liebeslieder. In der deutschen Syncho muß man sich für Eddie Murphys Esel an eine neue Stimme gewöhnen, da Randolf Kronberg, der Murphy bis dato seine deutsche Stimme verlieh, im März diesen Jahres leider verstorben ist. Dennis Schmidt-Foß spricht daher in 3. Teil den deutschen Esel. Ungewohnt, aber machte seine Sache gut.

Shrek der Dritte ist zwar nicht mehr so genial wie Teil 1 und Teil 2, bietet aber dennoch solide witzige Unterhaltung und die eine oder andere Botschaft. Shrek-Fans werden sicherlich ihren Spaß haben, aber für Teil 4 wünsche ich mir doch wieder mehr den Charme, den Teil 1 und 2 hatten.


Shrek 3 - Der Dritte (Special Edition) [2 DVDs]
Shrek 3 - Der Dritte (Special Edition) [2 DVDs]
DVD ~ Sascha Hehn
Preis: EUR 26,95

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solide Unterhaltung, aber nicht so gut wie die Vorgänger, 25. Oktober 2007
Ach du Shrek! So hat sich das der Oger nicht ganz vorgestellt. Da Froschkönig Harold krank ist, müssen Schwiegersohn Shrek und seine Fiona erstmal die königlichen Pflichten im Königreich Weit Weit Weg erledigen, was dem mürrischen Oger gar nicht so behagt.

Als Harold stirbt, ernennt dieser Shrek in seinen letzten Atemzügen als seinen Thronfolger. Der will aber lieber wieder in seinen stinkenden Sumpf zurück. Da es noch einen Cousin von Fiona gibt, Arthur Pendragon, macht sich Shrek mit dem Esel und dem gestiefelten Kater auf den Weg, um den jungen Artie nach Weit Weit Weg zu bringen, damit dieser für ihn die Thronfolge übernimmt. Der entpuppt sich aber als jugendlicher Loser.

Währenddessen schmiedet der erfolglose und selbstverliebte Schauspieler Prinz Charming einen Racheplan, um den Thron an sich reißen zu können. In einer düsteren Spelunke im Wald verbündet er sich mit einigen bekannten Schurken, wie z. B. Captain Hook und der bösen Schwiegermutter von Schneewitchen, aus dem Märchenreich und gemeinsam überfallen sie das Königreich. Fiona und ihre Freundinnen Schneewittchen, Dornröschen, Rapunzel, Aschenputtel und Doris sowie Königin Lilian können erstmal entkommen und verstecken sich im Schloß. Doch durch einen Verrat geraten sie doch noch in Gefangenschaft. Während Charming eine Truppe losschickt um Shrek und Co. zu verhaften, setzen sich Fiona und Co. zur Wehr. Zusammen mit Pinocchio, den drei kleinen Schweinchen, dem großen, bösen Wolf und dem Lebkuchenmann stellen sie sich gegen Charming...

Shrek der Dritte setzt fast unmittelbar die Handlung von Teil 2 fort. Zwar immer noch relativ lustig, hat aber einiges von seinem Charme eingebüßt. Der mürrische Oger kommt in Teil 3 fast schon zu brav rüber. Der Esel und der gestiefelte Kater bringen mit ihren Einzeilern, neben den anderen Märchengestalten wie den Lebkuchenmann, immer noch die besten Lacher auf die Leinwand, fungieren aber leider irgendwie fast nur noch als Stichwortgeber. Was die Kontinuität betrifft, sind eigentlich alle Protagonisten aus den ersten beiden Teilen wieder dabei, was sehr schön ist und einen gleich wieder in eine vertraute Welt eintauchen läßt. Die neu eingeführten Figuren wie Artie kommen dagegen im Film leider etwas blaß rüber. Wobei sich das womöglich in den bereits geplanten Fortsetzungen vielleicht ändern kann bzw. wird. Evtl. darf sich dann Artie in Teil 4 mit dem in diesen Teil kurz vorgestellten Lancelot rumärgern? Ritterspiele in Weit Weit Weg? Wer weiß. Lassen wir uns überraschen.

Animationstechnisch ist Skrek der Dritte wieder einmal auf einem sehr hohen Niveau. Der Soundtrack ist im 3. Teil rockig-fetzig und verzichtet auf schnulzige Liebeslieder. In der deutschen Syncho muß man sich für Eddie Murphys Esel an eine neue Stimme gewöhnen, da Randolf Kronberg, der Murphy bis dato seine deutsche Stimme verlieh, im März diesen Jahres leider verstorben ist. Dennis Schmidt-Foß spricht daher in 3. Teil den deutschen Esel. Ungewohnt, aber machte seine Sache gut.

Shrek der Dritte ist zwar nicht mehr so genial wie Teil 1 und Teil 2, bietet aber dennoch solide witzige Unterhaltung und die eine oder andere Botschaft. Shrek-Fans werden sicherlich ihren Spaß haben, aber für Teil 4 wünsche ich mir doch wieder mehr den Charme, den Teil 1 und 2 hatten.


Shrek 3 - Der Dritte
Shrek 3 - Der Dritte
DVD ~ Sascha Hehn
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 7,07

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solide Unterhaltung, aber nicht so gut wie die Vorgänger, 25. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Shrek 3 - Der Dritte (DVD)
Ach du Shrek! So hat sich das der Oger nicht ganz vorgestellt. Da Froschkönig Harold krank ist, müssen Schwiegersohn Shrek und seine Fiona erstmal die königlichen Pflichten im Königreich Weit Weit Weg erledigen, was dem mürrischen Oger gar nicht so behagt.

Als Harold stirbt, ernennt dieser Shrek in seinen letzten Atemzügen als seinen Thronfolger. Der will aber lieber wieder in seinen stinkenden Sumpf zurück. Da es noch einen Cousin von Fiona gibt, Arthur Pendragon, macht sich Shrek mit dem Esel und dem gestiefelten Kater auf den Weg, um den jungen Artie nach Weit Weit Weg zu bringen, damit dieser für ihn die Thronfolge übernimmt. Der entpuppt sich aber als jugendlicher Loser.

Währenddessen schmiedet der erfolglose und selbstverliebte Schauspieler Prinz Charming einen Racheplan, um den Thron an sich reißen zu können. In einer düsteren Spelunke im Wald verbündet er sich mit einigen bekannten Schurken, wie z. B. Captain Hook und der bösen Schwiegermutter von Schneewitchen, aus dem Märchenreich und gemeinsam überfallen sie das Königreich. Fiona und ihre Freundinnen Schneewittchen, Dornröschen, Rapunzel, Aschenputtel und Doris sowie Königin Lilian können erstmal entkommen und verstecken sich im Schloß. Doch durch einen Verrat geraten sie doch noch in Gefangenschaft. Während Charming eine Truppe losschickt um Shrek und Co. zu verhaften, setzen sich Fiona und Co. zur Wehr. Zusammen mit Pinocchio, den drei kleinen Schweinchen, dem großen, bösen Wolf und dem Lebkuchenmann stellen sie sich gegen Charming...

Shrek der Dritte setzt fast unmittelbar die Handlung von Teil 2 fort. Zwar immer noch relativ lustig, hat aber einiges von seinem Charme eingebüßt. Der mürrische Oger kommt in Teil 3 fast schon zu brav rüber. Der Esel und der gestiefelte Kater bringen mit ihren Einzeilern, neben den anderen Märchengestalten wie den Lebkuchenmann, immer noch die besten Lacher auf die Leinwand, fungieren aber leider irgendwie fast nur noch als Stichwortgeber. Was die Kontinuität betrifft, sind eigentlich alle Protagonisten aus den ersten beiden Teilen wieder dabei, was sehr schön ist und einen gleich wieder in eine vertraute Welt eintauchen läßt. Die neu eingeführten Figuren wie Artie kommen dagegen im Film leider etwas blaß rüber. Wobei sich das womöglich in den bereits geplanten Fortsetzungen vielleicht ändern kann bzw. wird. Evtl. darf sich dann Artie in Teil 4 mit dem in diesen Teil kurz vorgestellten Lancelot rumärgern? Ritterspiele in Weit Weit Weg? Wer weiß. Lassen wir uns überraschen.

Animationstechnisch ist Skrek der Dritte wieder einmal auf einem sehr hohen Niveau. Der Soundtrack ist im 3. Teil rockig-fetzig und verzichtet auf schnulzige Liebeslieder. In der deutschen Syncho muß man sich für Eddie Murphys Esel an eine neue Stimme gewöhnen, da Randolf Kronberg, der Murphy bis dato seine deutsche Stimme verlieh, im März diesen Jahres leider verstorben ist. Dennis Schmidt-Foß spricht daher in 3. Teil den deutschen Esel. Ungewohnt, aber machte seine Sache gut.

Shrek der Dritte ist zwar nicht mehr so genial wie Teil 1 und Teil 2, bietet aber dennoch solide witzige Unterhaltung und die eine oder andere Botschaft. Shrek-Fans werden sicherlich ihren Spaß haben, aber für Teil 4 wünsche ich mir doch wieder mehr den Charme, den Teil 1 und 2 hatten.


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