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Rezensionen verfasst von
André van Aaken (Berlin)

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FIFA 15 - Standard Edition - [PlayStation 4]
FIFA 15 - Standard Edition - [PlayStation 4]
Preis: EUR 54,99

7 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen SEHR ausführliche Rezension (viel Text!) [PS4 Version], 26. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer wirklich ausführlich etwas über FIFA und FIFA 15 rezensiert lesen will, kann dies hier tun. Aber: es ist wirklich viel Text! Ich spiele die FIFA-Reihe nun schon durchgehend seit 1997 und „FIFA 98 – Road to World Cup“. Meine letzte Rezension zur Reihe ist jetzt 7 Jahre her und ich finde, irgendwie wird es mal wieder Zeit, umfassend das Spiel für Interessierte zu beschreiben. (PS4 Version)

Da es etwas mehr Text wird, das Fazit vorab:
es gibt, im Vergleich zum Vorgänger, eine leichte Verbesserung in Optik und Spieldarstellung, ansonsten bleibt im Grunde alles beim Alten. Wer, wie ich, noch zu denen gehört, die auf der heimischen Couch mit Freunden spielen, der hat mit FIFA 15 nun endlich auch die Offline-Turniere zurück, die man bei 14 einfach nicht mehr fertig bekommen hat. Es ist aktuell das beste Spiel seiner Art auf dem Markt, hat aber ganz klar noch Luft nach oben und hält (ur)alte Ärgernisse bereit.
Hinweis für die, die aufs Geld achten wollen oder müssen: wer bereits FIFA 14 hat oder jetzt mit FIFA einsteigen möchte, der muss nicht zwingend zu FIFA 15 greifen. Es mag zwar Verbesserungen geben, aber FIFA 14 ist nicht wirklich schlechter.
Für FIFA-Anfänger, bevor es losgeht:

FIFA nimmt die Steuerungseingaben sehr genau. Soll heißen: was man für Knöpfe drückt, wie man das Steuerkreuz hält und vor allem WANN man etwas macht, wird sehr sehr genau genommen. Kopfbälle, Flanken, Schüsse, Pässe, Tackles, Grätschen, usw. muss man timen – und genau das muss man lernen. FIFA 15 ist hier noch genauer als FIFA 14 und verzeiht einem auch bei der Einstellung „mit Hilfe“ nicht sehr viel. Man muss darauf achten, wohin ein Spieler schaut, wenn man den Ball schießt und man sollte darauf achten, ob man gerade hektisch hin und her lenkt oder ob man eher eine ruhige Ballbehandlung hat und daraus etwas machen möchte. Aus einem Vollsprint einen gewaltigen Torschuss hinbekommen: geht. Aber es erfordert Übung und je nach Spieler(wert) entsprechendes Timing.

Haltet euch dies bitte unbedingt vor Augen, sonst verliert ihr mit diesem Spiel schnell Geduld, Ruhe und die gute Laune.
Aber nun ins Detail.

Grafik:
Die Grafik ist, im Vergleich zu FIFA 14, einen Tick besser geworden. Man erkennt deutlich, dass die FIFA-Reihe nun im Zeitalter der Next-Gen Konsolen angekommen ist. Clipping-Fehler sind seltener geworden und vor allem die Nahaufnahmen wirken besser als noch beim Vorgänger. Einzig der Schattenwurf in den Stadien könnte für den einen oder anderen Aufreger sorgen. Vor allem am helllichten Tag, wenn der Fernsehraum nicht abgedunkelt ist, kann es in einigen Stadien schwer fallen, Spieler in dunklen Trikots vernünftig zu erkennen. Ansonsten kann man zur Grafik nur seinen Daumen heben, schön gemacht.

Grafik – Fazit: 4,5 Sterne von 5 möglichen Sternen

Spieldarstellung und Atmosphäre:
man merkt, dass EA mit der Zeit dazu lernt und die Möglichkeiten der neuen Konsolengeneration auch für das Spiel nutzt. Die Spielpräsentation ist mit den Jahren wirklich immer besser geworden. Spieler holen sich bei einem Einwurf den Ball, ein Torwart legt sich den Ball zum Abstoß vor, in kurzen Spielpausen werden Tore oder Glanzparaden wiederholt, es gibt Kameraeinstellungen auf Torschützen oder sonstige Spieler, das macht Spaß beim Spielen und Zusehen.
Das „Zusehen“ kann allerdings auch nervig sein, da das Spiel mittlerweile mit diversen Szenen neben dem eigentlichen Spiel beladen ist. Umso erfreulicher ist, dass man oft mit einem Knopfdruck die Szene abkürzen kann. Leider nur oft, so dass man sich leider häufig wünscht, man könnte es und kann es dann doch nicht. Kurz konstatiert: es kann nerven, aber man kann damit leben.
Die Spieler hadern, fluchen und verzweifeln optisch nachvollziehbar, was dem Spiel gut tut und auch zeitgemäß ist. (2K Games machen es vor) Schade, dass man die Spieler dabei nie hört, wobei das auch ein starker Aufwand für einen eher geringen (Atmosphäre-)Effekt wäre. Die „Emotional Reactions“, die FIFA 15 als Feature anpreist, werden durchaus wiedergegeben, allerdings muss man auch hier Abstriche machen. Dazu dann weiter unten mehr, wo ich auf die neuen angepriesenen Features eingehen werde.
Während auf dem Platz und um den Platz herum eine gute Atmoshäre geschaffen wird, verliert FIFA 15 leider im Vergleich zu FIFA 14 an einer ganz anderen Atmosphäre deutlich: bei der Stadionatmosphäre. Wer gerne die englische Liga spielt, hat hier noch die besten Karten, denn hier hat man sich tatsächlich noch etwas Mühe gegeben. Ansonsten machen die Zuschauer bei FIFA 15 nicht wirklich Stimmung. Fangesänge werden auch dieses Jahr wieder falsch ausgegeben, wobei man zudem das Gefühl bekommt, dass es deutlich weniger Fangesänge als letztes Jahr sind. Während ich bei FIFA 14 noch gejubelt habe, weil man mit einem 5.1 System sogar von verschiedenen Seiten Fangesänge ausmachen konnte und – je nach Spielverlauf – mal die eine Seite jubilierte und mal die andere Seite, hat man bei FIFA 15 teilweise Totenstille im Stadion. Konnte man in alten FIFA-Teilen noch Musik und Fangesänge selber in das Spiel einbringen, wurde diese Möglichkeit mit FIFA 14 (zumindest auf der Konsole) entfernt. Schade, hier wird enorm viel Potential verschenkt, denn gerade Fangesänge, lautstarke Rufe, etc. machen viel aus, für die Atmosphäre eines Fußballspiels.
Nebenbei sei bemerkt, dass auch die Fans auf den Tribünen, in ihrer Darstellung, nach wie vor Mittelmaß sind für das, was heutzutage eigentlich möglich ist. FIFA 15 baut zwar auf dem Platz die Atmosphäre weiter aus, auf den Rängen aber leider entscheidend ab. Schade!

Als letzter relevanter Punkt für die Atmosphäre wäre dann noch die Kommentarfunktion von FIFA. Ich werde weiter unten beim Punkt „Ärgernisse“ noch näher darauf eingehen, aber die Kommentare sind leider ebenfalls schlimmer geworden. Nicht nur, dass FIFA-Reihe Kenner seit Jahren die immer selben Kommentare serviert bekommen, sie passen – vor allem im Deutschen – zu oft einfach nicht zur Spielsituation. Ich erspare euch an dieser Stelle Beispiele, wen es interessiert, der braucht in der Suchmaschine seiner Wahl nur mal die Schlagwörter „FIFA“ und „Kommentar“ suchen. Dieses Mal ist es so schlimm, dass ich die Kommentatorsprache auf englisch umgestellt habe. (wobei ich sagen muss, dass die deutschen Kommentatoren nicht Schuld an diesem Murks sind – den Schuh muss sich EA anziehen, bzw. deren loca) Also:

Spieldarstellung und Atmosphäre – Fazit: 3 Sterne von 5 möglichen Sternen.

Spielumfang:
der Spielinhalt ist, auf den ersten Blick, wirklich großartig und es ist für jeden etwas dabei. Es gibt unter anderem: Multiplayer: Spiel mit Freunden, Ranglisten-System, Spiel mit Zufallsspielern, Spiel gemeinsam mit Freunden / Ko-Op, FIFA Ultimate Team (FUT), Turniere (auch selbsterstellte) mit Freunden; Singleplayer: Karrieremodus für Spieler und/oder Trainer und Spiel gegen den Computer.
Ohne den Spielinhalt an dieser Stelle zu bewerten, der Spielumfang ist ebenfalls top.

Spielumfang – Fazit: 5 Sterne von 5 möglichen Sternen

Spielmodi im Fokus:
Kurzrezension zu den Spielinhalten „Online-Ranglistensystem“, „Karrieremodus“ und „FIFA Ultimate Team“.
Ranglistensystem:
Das Prinzip ist einfach: man beginnt in einer höheren Liga und muss für den Klassenerhalt eine gewisse Summe an Punkten durch Siege oder Unentschieden einfahren. Gelingt dies nicht, steigt man ab, außer man befindet sich bereits in der höchsten Liga 10. Wer aufsteigen möchte, muss ebenfalls eine gewisse Anzahl an Punkten gewinnen, so dass man ein relativ gutes Stärkesystem hat, welches sich selbst reguliert. Wer FIFA nicht so gut beherrscht, spielt daher in einer Liga, in der er auf ähnlich starke Spieler trifft. Umso besser man spielt, desto niedriger wird die Liga und entsprechend stark auch die Gegner. Neben der persönlichen Spielstärke wird zudem verglichen, welcher Verein gespielt werden soll. Der „Matchmaker“ funktioniert hier ebenfalls relativ gut, so dass man überwiegend gegen Vereine spielt, die ähnlich stark sind. Da das System relativ gut funktioniert und es kaum möglich sein dürfte, immer den optimalen – gleichstarken – Gegner auszulosen, darf man dem Modus objektiv keinen Vorwurf machen. Zwar wäre es schön, wenn man etwas genauer nach Gegnervereinen (z.B. „nur Bundesliga“) filtern könnte o.ä., aber das sind Kleinigkeiten.

Ranglistensystem – Fazit: 4,5 Sterne von 5 möglichen Sternen

Karrieremodus:
der Karrieremodus ist im Grunde DER Modus für den Singleplayer. Man startet als Trainer oder als Spieler und versucht, im Laufe seiner Karriere Erfolge zu sammeln. Vor allem als Spieler ist das interessant, da man auch einen eigenen „Pro“ erstellen kann, dem man ein eigenes „Gameface“ geben kann – also sein eigenes Gesicht ins Spiel bringt. Das funktioniert leider noch immer etwas mühsam, aber – immerhin – es ist möglich. Da ich noch nie Spaß daran hatte, einen Trainer zu begleiten, beziehe ich mich in meiner Rezension nur auf den Weg des Spielers.
Der Modus verheißt erst einmal nur Gutes. Man startet mit einem neuen Spieler und muss für dessen Entwicklung Spiele spielen und innerhalb dieser Spiele, je nach Spielertyp (Sturm, Mittelfeld, Abwehr, Tor) verschiedene Ziele erreichen. Erreicht man diese Ziele, steigen verschiedene Spielerwerte mit der Zeit an, der „Pro“ verbessert sich. Soweit so gut.
Leider fragt man sich nach einer Zeit, warum man das eigentlich macht, denn langfristig wirklich Spaß daran finden, ist schwierig. Es dauert irrsinnig lange, bis man bestimmte Ziele erreicht hat, was okay wäre, wenn der Modus nicht ein gnadenloser Zeitfresser wäre. Man sitzt fast 50% der Zeit bei diesem Modus herum und wartet. Von einem Spieltag zum nächsten wird z.B. nicht im Kalender vorgespult, es wird jeder(!) Kalendertag Schritt-für-Schritt-für-Schritt-für-Schritt (usw.) abgegangen, egal ob da nun etwas passiert oder ob nicht. Man erhält wahllos und belanglos Transfernews präsentiert und Spielberichte oder Kommentare, die in den 90ern noch modern waren. Tatsächlich, nimmt man die allgemeine Entwicklung des Spiels heraus, muss man feststellen, dass der Spielmodus sich so gut wie gar nicht entwickelt hat. Atmosphäre und Emotionen: Fehlanzeige.
Die Idee zum Spielmodus ist gut, aber die Darstellung ist – seit Jahren – veraltet und emotionslos.
Karrieremodus – Fazit: 2,5 Sterne von 5 möglichen Sternen
„FUT“ oder auch FIFA Ultimate Team:
Der, laut EA, „beliebteste Modus“ ist im Grunde die clevere Variante eines Sammelkartenspiels, nur innerhalb des Spielsystems der FIFA-Reihe. Es geht darum, Spieler zu sammeln, die zueinander passen, was u.a. durch Nationalität oder Vereinszugehörigkeit bestimmt wird. Das Stichwort lautet hier „Teamchemie“ und besagt im Grunde alles. Umso besser die Chemie im Team ist, desto besser spielen die Spieler auch zusammen. Die Laufwege sind klüger, Pässe finden leichter ihren Weg, usw.
Zudem gilt es, besonders starke Spieler zu sammeln, wobei diese unterteilt sind in schwache Spieler (Bronze), stärkere Spieler (Silber), starke Spieler (Gold) und herausragende Spieler (Schwarz), wobei herausragend i.d.R. Gold-Spieler sind, deren Werte erhöht sind. Neben den Spielern kann man noch das klassische Personal für einen Verein sammeln, wie einen Manager, Physiotherapeuten, Torwarttrainer, usw.
Es gibt zudem „Booster“, die Spieler in einzelnen Werten besser machen, verschiedene Wappen, Stadien, Heilpakete, Vertragsverlängerungen und auch alle diese Besonderheiten jeweils in der Bronze-, Silber – und Goldausführung. Vor allem Spielerverträge sind schnell von zentraler Bedeutung, denn jeder Spieler hat nur eine gewisse Vertragslaufzeit und wenn die abgelaufen ist, kann die Spielerkarte/der Spieler nicht mehr eingesetzt werden, bis man eine „Vertragsverlängerung“ auf den Spieler anwendet.
Womit ich beim Stichwort „Sammelkartenspiel“ bin, denn all das gibt es in Paketen, die ebenfalls in den drei Kategorien Bronze, Silber, Gold unterteilt sind. Kauft man ein Paket, erhält man via Zufall verschiedene Karten, welche einem etwas nützen oder eben nicht. Karten, die man verwenden will, ordnet man dann seinem Verein zu, die anderen Karten verkauft man auf dem Transfermarkt oder – für schmales Geld – via Schnellverkauf.
Wenn ich „kaufen“ schreibe, dann rede ich von zwei Möglichkeiten. Einerseits gibt es eine im-Spiel-Währung, die man sich durch ausgetragene Fußballspiele verdient, andererseits kann man auch „FIFA Points“ mit Echtgeld kaufen und damit Kartenpakete erwerben.

Wer Sammelkartenspiele kennt, der weiß wie der Hase läuft: „haste was, biste was, haste mehr, biste wer.“ Okay, das mag jetzt etwas platt klingen und sicher kann man auch mit Zeiteinsatz voran kommen, aber nachdem ich den Modus gestern geschätzte 11 Stunden getestet habe, lautet mein Fazit, dass man ohne Echtgeldeinsatz eher gestresst der Vereinsführung nachgeht und der (im wahrsten Sinne des Wortes) „goldene Weg“ der des Echtgeldeinsatzes ist.

Mir persönlich konnte man mit den anfänglichen Spielen viel zu wenig Spielgeld erwirtschaften, um entspannt vor sich hin daddeln zu können. Irgendwann kamen immer mehr Spieler an und brauchten eine Vertragsverlängerung. Da man diese nur erhält, indem man Kartenpakete kauft und diese – vor allem zu Beginn – relativ teuer sind, wird man in einen Flaschenhals gezwungen, der in – für mich – eher nerviges „Spielerverträge retten“ ausartet, statt ins Teamspiel an sich.

Das Matchmaking habe ich als schlechten Witz empfunden, wobei ich an der Stelle sagen muss, dass dieser Punkt auch an der späten Nachtzeit gelegen haben könnte. Ich empfand es zumindest als albern, wenn man mit einem neuen Team gleich im ersten Spiel gegen menschliche Gegner auf ein Team trifft, welches bereits eine Teamchemie von 100 hat. (ich hatte 47 und war fast stolz darauf) Im zweiten Match wurde mir dann ein gleichstarker Gegner angezeigt, der dann allerdings überraschender Weise ausschließlich goldene Spieler im Kader hatte. Danach hatte ich für diesen Spielbereich vorerst keine Motivation mehr.
Wer kein weiteres Geld in FIFA investieren möchte, dem rate ich bei diesem Spielmodus zu einem wirklich dicken Fell und Geduld – oder direkt davon ab. Wer kein Problem damit hat, hier auch Geld zu investieren, wird vermutlich einen profunden Spielmodus vorfinden, mit dem er Zeit und Spaß haben kann. Für EA ist der Spielmodus auf jeden Fall eine Goldgrube, für den es mit FIFA 15 sogar eine eigene App gibt.

FUT – Fazit für kostenfrei-Spieler: 3 Sterne von 5 möglichen Sternen
FUT – Fazit für Käufer: 5 von 5 möglichen Sternen

Die neuen Features im Test:
„Emotional Reactions“: Haben Spieler bereits in FIFA 14 lamentiert, sich beim Schiedsrichter beschwert oder verzweifelt auf den Boden geschlagen, wenn sie eine gute Chance daneben gesemmelt haben, so wurde dieser Punkt in FIFA 15 angenehm erweitert. Von WIRKLICH emotionalen Reaktionen würde ich hier allerdings nicht sprechen. Zwar mosern die Spieler mittlerweile, wenn sie gefoult wurden und es gibt eventuell eine Kameraeinstellung zu sehen, wo der gefoulte Spieler den anderen dann leicht schubst, aber das scheint mehr ein Zufallsscript zu sein, als tatsächlich eine Reaktion aufs Spiel. Man kann bei dem Feature höflich sagen, dass ein guter Grundstein gelegt worden ist, aber um dem PR-Text gerecht zu werden, gehört schon noch mehr dazu.

„Match Presentation“: man muss dem PR-Text leider vollkommen zustimmen. Ja, das Spiel wird nun besser präsentiert wie nie zuvor. „Leider“, weil der Umfang dieses Features vor allem für die englische Liga gilt und vor allem die Stadion-Atmosphäre bei deutschen Paarungen sogar schlechter geworden ist, vergleicht man mit FIFA 14.

„Authentic Player Models“: auch hier muss man dem Text recht geben. Die Spielermodelle sehen nun besser aus als vorher. Grafisch ist das Spiel hier einen Schritt voran gekommen. Über das Wort „authentisch“ lässt sich allerdings streiten. Auch hier lag der Fokus vermutlich vor allem auf der englischen Liga.

„Dynamic Stadium“: die Stadien werden nun besser präsentiert, auch das ist richtig. Ob der Platz nun im Laufe eines Spiels Verbrauchsspuren zeigt, kann ich gerade nicht sagen. Ich habe nie darauf geachtet und aufgefallen ist es mir nicht im Besonderen. Das muss aber nix heißen, ich spiele ja ein Spiel und betrachte dabei nicht unbedingt den Untergrund. Apropos Stadien: man hätte sich tatsächlich bemühen können, auch die Stadien des Weltmeisterlandes zu lizensieren. So bleibt es bei einigen wenigen Stadien – leider.

„Total Ball Control“: auch hier gebe ich dem Text Recht. Das Spiel schaut im Fluss besser aus, die Spieler machen auch von sich aus mal den einen oder anderen Trick und die Ballführung ist nun noch genauer geworden als zuvor. Das ist einerseits toll, führt andererseits aber auch dazu, dass Spieler mit hohen Spielerwerten noch stärker geworden sind als vorher – siehe dazu unten beim Punkt „Ärgernisse“.

„Man-to-Man-Battles“: der Text trifft zu, allerdings beinhaltet das Feature auch eine Schattenseite. (siehe Ärgernis – „Spielerwerte“ unten) Dennoch: es wirkt alles etwas realistischer (Profifußball ist eh nicht mehr fair) und hebt das Spielerlebnis.
„Real Ball Physics“: man merkt, dass hier von FIFA 14 zu FIFA 15 etwas passiert ist. Der Ball hat häufiger einen Drall und springt anders als in FIFA 14. Schüsse sind kraftvoll und auch Kopfbälle sind endlich wieder satter. Das Feature hat sich gelohnt.
„Second Player Control“: ein sehr willkommenes Feature für FIFA 15! Endlich kann man bei Einwürfen, Freistößen, Abstößen und Ecken Spieler konkret bestimmen, die angespielt werden sollen. Vor allem die Normalospieler (so würde ich mich bezeichnen) wird es freuen, da der Ball so zielgerichteter dorthin kommt, wo man ihn auch hinhaben möchte. Sehr gutes Feature.
„Team Tactics“: das gab es zwar in FIFA 14 auch schon, aber vor allem das Eckfahnengetanze ist nun neu hinzugekommen. Ich persönlich mag das im Fußball schon nicht und fand es auch immer höchst unangenehm, weil online auch gerne mal ab der 60. Minute versucht wird, den Ball einfach nur zu halten, aber nun wird der Punkt offiziell kultiviert. Das Feature im Allgemeinen macht das Spiel realistischer, was ja im Kern gut ist.

„Authentizität“: des einen Freud ist des anderen Leid. Durch den Fokus auf – vor allem – die Premier League, hat man, meiner Meinung nach, die anderen Ligen ein wenig vernachlässigt. Ich hatte oben ja schon einiges zu dem Thema geschrieben, daher belasse ich es an der Stelle dabei.

Ärgernisse:
und damit kommen wir zum letzten Punkt. (liest bis hier eigentlich irgendwer?)
Eigentlich könnte ich diesen Punkt auch „und täglich grüßt das Murmeltier“ nach dem gleichnamigen Film nennen, denn die größten Ärgernisse des Spiels sind bereits (ur)alt. Ich fasse die Ärgernisse unter Stichworten zusammen, Gewähr auf Vollständigkeit gibt es nicht.

„Momentum“: faszinierender Weise ist das „Momentum“ seit Jahren ein vieldiskutierter Begriff unter FIFA-Spielern. Die einen sagen, dass es das nicht gibt (unter anderem EA, in deren Forum es wohl sogar die Richtlinie gibt, dass das Diskutieren darüber verboten ist), die anderen behaupten, es würde „Momentum“ geben. Zur Erklärung, was das sein soll:
„Momentum“ umfasst den Zustand eines Teams, wonach dem Team mit Momentum eher gute Spielzüge gelingen, unter Schiedsrichters Gnade stehen, die Spieler auf einmal etwas schneller laufen, eher Zweikämpfe gewinnen, usw. Hat ein Team „Momentum“, hat das andere Team eher das Gegenteil. Pässe gehen eher mal ins Leere, Torschüsse finden eher Pfosten oder Latte, Fouls führen eher zu Karten oder es wird generell eher auf Foul gepfiffen, Zweikämpfe gehen eher verloren, usw.
Faszinierend ist für mich an der Debatte, dass FIFA 2009 in seinem Handbuch (ja, damals gab es so etwas noch) sogar Momentum als Feature anpreist. Alles, was dort beschrieben wird, umfasst im Grunde das, was ich gerade oben beschrieben habe. Warum EA darauf beharrt, dass es dieses Feature gar nicht gibt, verstehe ich offen gesagt nicht. Unabhängig von dem, was man so im Internet lesen kann und aus unzähligen Spielen mit Freunden (und im Internet), sind meine Erfahrungswerte hier sehr eindeutig: ja, Momentum gibt es. Wer seinen Freund gut kennt und weiß, wie Spiele in der Regel „normal“ ablaufen, der weiß auch sehr schnell, dass es immer wieder mal Spiele gibt, die dermaßen anders verlaufen – bei gleichen Mannschaften – dass es gar keine andere Erklärung geben kann, als das, was bereits 2009 im Handbuch geschildert wurde.
Man muss EA zu Gute halten, dass das Spiel durch dieses Momentum dafür sorgt, dass immer eine gewisse Überraschung im Spiel liegt und eine Mannschaft dadurch quasi „gute Spiele“ und „schlechte Spiele“ haben kann, wie auch in der Realität. Da wir hier allerdings ein Spiel haben, in dem im Hintergrund pausenlos Spielerwerte verglichen werden – und entsprechende Ergebnisse im Spiel hervorrufen – entstehen teilweise geradezu absurde Spielsituationen. Ein paar Beispiele:
1) man möchte den Ball aus dem eigenen Strafraum schlagen, aber egal was man macht, die Spieler bekommen den Ball einfach nicht weggeschlagen.
2) egal was im Spiel passiert, egal wie der Ball verspringt, der Ball findet immer und grundsätzlich den Weg zum Spieler eines Teams
3) Torwarte haben gigantische Aussetzer, für die sich sogar ein Torwart in der Kreisklasse wochenlang Häme und Spott einhandeln würde
4) auch wenn der Ball noch so oft auf das Tor gedroschen wird, der Ball landet auf magische Art und Weise unglaublich oft am Pfosten oder an der Latte
5) jede kleinste Berührung des gegnerischen Spielers reicht aus, damit der Schiedsrichter ein Foul pfeift – umgekehrt kann die andere Mannschaft sogar böse Grätschen auspacken, die gnädig ignoriert werden.
6) ein Team verliert im Grunde jeden Zweikampf. Selbst wenn ein Zweikampf evtl. „gewonnen“ erscheint, der Ball springt dann doch noch irgendwie zum Gegner.
Usw. Hier kann jetzt jeder schreiben was er will, aber keiner meiner Freunde hat solche irrwitzigen Situationen nicht bereits erlebt. Macht man hin und wieder FIFA-Zocknachmittage, wird schnell klar, dass hier tatsächlich ein System dahinter steckt.
Das System mag Dynamik im Spiel erzeugen, sorgt aber durch teilweise ins Lächerlich gehende Spielsituationen dafür, dass der Blutdruck schon mal besorgniserregend ansteigen kann. Das liegt schlicht daran, dass man sich diesem Feature (welches es offiziell nicht [mehr] gibt) hilflos ausgeliefert fühlt. Wer „Momentum“ in die Suchmaschine seiner Wahl eingibt, kann sich gerne in das Thema einlesen. (man nehme sich ein Wochenende Zeit)
Vermutlich gibt es das „Momentum“ in der Form tatsächlich nicht mehr, denn inzwischen hat FIFA den Modus FUT (siehe oben) und den Begriff „Teamchemie“. Dieses Feature existiert offiziell und hat ähnliche Auswirkungen. Erhält ein Team also auf einmal eine Teamchemie von 100 und das andere eine Teamchemie von 30, lassen sich vermutlich ähnliche Effekte bei „FIFA Ultimate Team“ simulieren. Auf jeden Fall ist dieser Punkt ein echtes Ärgernis, da man als Spieler gezwungen ist, plötzlich mit einer Nulpentruppe zu spielen oder – alternativ – das Gefühl bekommt, das eigene Spiel funktioniert irgendwie „wie auf Schienen“ – bis hin zum Torerfolg..

„Spielerwerte“:
wie ich oben schon erwähnt hatte. FIFA arbeitet mit Werten, muss auch mit Werten arbeiten, um Spieler unterschiedlicher Stärke und Fähigkeit auch darstellen zu können. Dies bedeutet, dass zum Beispiel in einem Zweikampf für jeden Spieler ein Wert für die Zweikämpfe existiert und zudem ein Wert für Balance. Das Timing und die Spielsituation sorgen dann mit der Berechnung dafür, dass ein Zweikampf so oder so ausgeht. Torwarte haben bestimmte Werte für ihre Reaktion (wie schnell reagiert ein Torwart z.B., wenn er einen Ball „sieht“), Stellungsspiel, usw.

So gibt es bei FIFA – wie im echten Fußball – echte Überteams. An sich ist das absolut okay, nur macht es teilweise keinen Sinn , vor allem keinen Spaß, wenn man mit einem schwächeren Team gegen ein starkes Team antritt. Auch ein starkes Team (z.B. Borussia Dortmund) ist im Vergleich zu einem der Überteams (z.B. Real Madrid, Barcelona, Manchester United/City, Chelsea, Bayern München) schlicht zu schwach aufgestellt. Dank der Zweikampfwerte rennen manche Top-Stürmer einfach durch Abwehrreihen hindurch und/oder lassen sich selbst durch 2-4 um sie herum wuselnde Abwehrspieler nicht bei ihrem Schuss stören. Sofern sie nicht einfach alles und jedem davon rennen, weil die Werte für Antritt und Geschwindigkeit übertrieben sind.
Wenn nahezu jeder Zweikampf verloren geht, weil die Werte es so wollen und wenn Schüsse aufs Tor unnatürlich oft nahe der Perfektion aufs Tor, in den Winkel, kommen, dann beginnt eine gute Sache übertrieben zu werden. Für mich ist mit FIFA 15 der Grad erreicht. Teilweise sorgen Spitzenwerte sogar zu bugähnlichen Spielszenen, wenn z.B. ein Robben den Ball verliert und der Ball wie von Zauberhand zurück zum Spieler rollt (meine Frau ist mein Zeuge – sie hat Robben gespielt). Hier müsste EA nachbessern.

„Fußballregeln“:
von EA erwartet man, dass das Spiel die Fußballregeln kennt. Mit FIFA 15 hat man scheinbar vergessen, dass es nach einem Abstoß kein Abseits gibt. Es geht kaum alberner, als wenn man einen Abstoß nach vorne macht und der Schiedsrichter im Spiel pfeift auf „Abseits“. Womit wir beim Thema „Abseits“ wären.

„Abseits“:
seit diversen Jahren hält sich das Problem bei FIFA, dass eine offensive Einstellung vornehmlich dazu führt, dass sich Stürmer gerne ins Abseits stellen. Was EA zu FIFA 13 oder 14 versprach, besser zu machen, hat bis heute nicht wirklich geklappt. Spielt man sehr offensiv, kann es passieren, dass Pässe in die Spitze in aller Regelmäßigkeit zu einem Pfiff führen, weil der Stürmer einfach nicht lernen will, dass man keine 3+ Meter im Abseits zu stehen hat.
Auch sonst ist Abseits ein häufiges Ärgernis, da einfach zu oft ganze Abwehrreihen einen bevorstehenden Pass offenbar riechen und dann binnen Sekunden gemeinsam vorrücken, so dass der eigene Mann plötzlich im Abseits steht. Besonders in der Zeitlupenwiederholung sieht man oft genug, dass Abwehrreihen teilweise zwischen zum-Schuss-ausholen und Flanke vorrücken, was mit der Zeit einfach albern ist.
Was bei FIFA verstärkt hinzu gekommen ist, ist das Problem der wirklich äußerst nervigen Abseitsentscheidungen, einfach nur, weil ein im Abseits stehender Spieler relativ nahe zum gespielten Ball steht. Zur Erläuterung: man spielt einen „tödlichen Pass“ zwischen die Abwehrreihen hindurch, der Spieler, für den der Ball gedacht ist, rennt nach vorne und kann den Pass erreichen, aber der Schiedsrichter pfeift Abseits, weil 3 Meter weiter ein anderer Mitspieler steht, der zum Zeitpunkt der Ballabgabe im Abseits stand. So etwas würde in der Realität nie gepfiffen werden außer vlt. direkt vor dem Tor, wenn er Mitspieler passiv den Torwart behindert), in FIFA 15 passiert mir das öfter.

„Spielerzombies“:
neben dem Abseitsärgernis hat die FIFA-Reihe seit Jahren das Problem, dass sich Spieler verhalten, als hätten sie neuronale Störungen. Manchmal bleiben Spieler bei einem langen Pass stoisch auf ihrer Position stehen. Man darf sie auch nicht bewegen, sie stehen da einfach. Wenn der Gegenspieler jetzt einen eigenen Spieler vor den sturen Bock steuert, hat er einen einfach Ballgewinn, gegen den man sich nicht wehren kann. Das ist äußerst nervig. Neuerdings geschieht dies ähnlich, aber umgekehrt. Mit FIFA 15 ist es mir schon ein paar Mal passiert, dass ich einen langen Pass gespielt habe und der Passempfänger läuft in Passrichtung davon – auch dem Ball. Man kann den Spieler auch nicht einfach zurück zum Ball steuern, es geht irgendwie nicht.
Ähnliches gibt es bei einem Ball, der langsam in Richtung Grundlinie rollt. Läuft man diesem Ball hinterher und stellt fest „okay, der geht raus“, zwingt das Spiel den Spieler dazu, dennoch weiterzulaufen. Ob man nun will oder nicht, der Spieler läuft zum Ball, um ihn für sich zu gewinnen. Ist das so schon nervig, wird es erst RICHTIG ärgerlich, wenn der Spieler dann den Ball vor der Grundlinie berührt und unkontrolliert ins Aus befördert – Ecke für den Gegner.

„Schüsse aus der zweiten Reihe“:
neu bei FIFA 15 sind unglaublich starke Fernschüsse. Während man erfolgreich etwas gegen den 08/15-Spielzug „Seitenlinie, Flanke, Kopfball, Tor“ getan hat, sind Schüsse aus der 2. Reihe deutlich zu stark geworden. Nach 2 intensiven FIFA 15 – Tagen wurde schnell klar, dass gute Spieler (Stichwort: Spielerwerte) aus der Ferne so perfekt den Ball aufs Tor bringen, dass der Torwart schnell geschlagen ist.
Ich vermute, dass dies damit zusammenhängt, dass FIFA 15 als neues Feature die „Torlinientechnologie“ eingeführt hat, auch wenn es diese nur in Spielen gegen englische Teams gibt (bzw. in der englischen Liga). Damit das Feature schön zur Geltung kommt, braucht es oft genug schöne Unterlatte-Kracher, die faszinierender Weise tatsächlich häufiger als bei FIFA 14 vorkommen.
Wenn die Latte nun also eine magische Anziehungskraft hat, neigen Fernschüsse natürlich auch dazu, sich in Richtung Latte zu senken. Aus der richtigen Entfernung senken sich die Schüsse dann perfekt unter die Latte. Zugegeben, das ist sehr spekulativ, aber durchaus eine logische Erklärung.
So, ich schließe an dieser Stelle. Ich könnte noch einiges an Zeilen schreiben, aber im Grunde ist alles gesagt und jeder, der es bis hierhin geschafft hat, ist entsprechend „vorgewarnt“, was ihn erwartet.

Das persönliche Fazit, aufgeschlüsselt in Prozent.

Spiel, gesamt: 79% (Ärgernisse sorgen für deutliche Abwertung)
Grafik: 88%
Spieldarstellung: 90%
Atmosphäre: 70% (Abzüge durch mangelhafte Stadionatmosphäre und Kommentarfunktion)
Spielumfang: 90%

Deutlich erkennbar: wären nicht die immer gleichen Ärgernisse und würde man sich bei der Atmosphäre mehr Mühe geben, das Spiel hätte eine deutlich höhere Wertung erhalten.

Danke für’s Lesen ,)
(Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten und nach Belieben weiterverwenden)
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 26, 2014 8:36 PM MEST


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Preis: EUR 96,49

14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartiges Spiel, 15. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
[Imperiale Box-Version]

Es gibt sicher sehr viele MMOG (Massively Multiplayer Online Game oder auch auf deutsch Massen-Mehrspieler-Online-Gemeinschaftsspiel), aber "The Elder Scrolls Online" hat mich von Anfang an gefesselt. Da jeder einen eigenen Geschmack hat, verzichte ich auf die üblichen Vergleiche mit anderen Spielen dieser Art und kommentiere nur, warum _mir_ das Spiel so gefällt.

Ich nenne das Spiel künftig ESO, wie es üblicherweise abgekürzt wird. Da ich heute etwas unkonzentrierter bin, kann es sein, dass ich etwas wirrer Rezensiere, bitte seht es mir nach. ,)

Das Spiel allgemein und seine Atmosphäre:
die Spielwelt bietet dem Spieler eine tolle Atmosphäre, da man offensichtlich darauf bedacht war, die Welt, bzw. die Landschaft, mit viel Herzblut zu kreieren. Auch der Verzicht auf die Ausgabe numerischer Werte bei Schaden o.ä. und der Verzicht auf numerische Werte bei Lebenskraftbalken etc. sorgt dafür, dass man besser in die Welt eintauchen kann und nicht in "klassischen" Richtlinien denkt. Wer dennoch (wie ich) Ausgaben haben möchte, weil er das Spiel genauer verstehen will (bzw. das System), der kann durch eine Vielzahl an "Erweiterungen", die das Spiel standardmäßig unterstützt, so ziemlich alles bekommen, was er benötigt.

Die Grafik ist wirklich gelungen, allerdings kann ich glücklicherweise die Einstellungen aufs Maximum stellen. Ich will die Grafik daher nicht zu sehr loben. Mir gefällt sie jedenfalls!

Der Wille der Macher, die Spieler in das Spiel "eintauchen" zu lassen und sie dazu zu bringen, sich auch wirklich mit dem Spielinhalt zu beschäftigen, ist an vielen Stellen deutlich. So liegen z.B. überall Bücher oder Notizen herum. Man muss die Inhalte nicht wirklich lesen, man sollte es aber. Es kommt öfter mal vor, dass die Notizen Hinweise auf die Quest geben. Manche Quests löst man auch einfacher/schneller, wenn man vorher aufmerksam war. Wer einfach nur durch das Spiel hetzt, um seine Stufen zu steigern, wird vermutlich der falsche Spielertyp für ESO sein.

Besonders hervorheben möchte ich, dass die Quests wirklich alle liebevoll erzählt werden und man nicht einfach nur die Standardaufträge á la "hole dies" und "töte das" abhakt, sondern eigentlich alle Quests eine echte Geschichte beinhalten. Hier hat man sich wirklich Mühe gegeben.

Geschichte des Spiels (ohne Spoiler):
Die Geschichte des Spiels bettet sich wunderbar in die Welt von "Elder Scrolls" ein, was nicht wirklich überrascht. Auch bei ESO bleiben die Macher der Linie treu, eine gigantische Menge an Büchern, Geschichten, usw. anzubieten, so dass interessierte Spieler wirklich viel über die Welt erfahren können. Die Story der Charakter ist allerdings schnell erzählt, auch wenn sie im Laufe des Spiels durchaus Überraschungen zu bieten hat:
ein Wesen mit gottgleichen Kräften (Daedrafürst) namens "Molag Bal" möchte, wenn man so will, seine grausame Parallelwelt mit der normalen Welt verschmelzen und darüber herrschen. Überall in der normalen Welt tauchen sogenannte "Anker" auf, die Portale in die normale Welt festhalten, aus denen wiederum bösartige Kreaturen kommen. Man selber startet als Geschöpf, welches eine Art "Zwischenwesen" darstellt, da man zwar einen eigenen Körper hat, aber aus irgendeinem Grund keine Seele. Neben dem sehr persönlichen Handlungsstrang gilt es natürlich ebenso, gegen die Pläne von "Molag Bal" zu arbeiten. Die Geschichte ist schön erzählt und bietet dem Spieler einen Grund, warum er evtl. Mühen auf sich nimmt. So ganz "nebenbei" streiten drei Allianzen darum, einen neuen Kaiser über die bekannten Reiche ausrufen zu können. Man merkt schnell: hier ist viel zu tun. Mehr müsst ihr im Spiel herausfinden, so es euch interessiert. ^^

Stufensteigerung, Spieltempo und Erfahrung:
Das Spiel legt Wert darauf, dass man seinen Spielinhalt aufnimmt und sich mit dem Spiel beschäftigt. Wer nur schnell seine Stufne steigern möchte, Monster metzeln will o.ä. der ist bei ESO eindeutig falsch. Monster zu besiegen ist zwar eine prima Sache, aber Erfahrungspunkte erhält man bei ESO vor allem durch abgeschlossene Quests, durch besondere Minibosse, durch Erkundung der Welt oder durch besondere Dungeons. Auch durch Kämpfe in den "Allianzkriegen", einer PVP (Spieler gegen Spieler) Gegend, aber dazu gleich mehr.
Natürlich gibt es auch ein Handwerk-System, bei dem man zwar für den Charakter nicht unbedingt viel Erfahrung sammelt, welches einen allerdings durchaus belohnt, da man die besten Gegenstände im Spiel nicht einfach irgendwo findet, sondern selber basteln muss. (auch zum Handwerk gleich mehr)
Kurzgesagt: The Elder Scrolls Online legt Wert darauf, dass sich der Spieler mit der Welt und der Geschichte (der Welt) befasst und dies in einer gewissen Ruhe. Wer nur durch das Spiel hetzt, wird durch das Spiel nur bedingt belohnt.

Spielinhalt:
ESO bietet verschiedene Inhalte, die ich (möglichst kurzgefasst) ansprechen werde:
1) Allgemein, Klassen, Skills/Fertigkeiten, Charakterrollen usw.
2) Handwerk
3) Einzelspielerinhalt (PvE / Spieler gegen die Umwelt)
4) Mehrspielerinhalt (Gruppen, PVP / Spieler gegen Spieler)

1) Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an Seiten, die die Klassen, Skills, etc. bis ins kleinste Detail erfassen, beschreiben, usw. Da ich hier eine umfassende Rezension schreiben will und kein Wiki, halte ich mich "kurz".
ESO bietet dem Spieler 4 verschiedene Klassen an (Drachenritter, Nachtklinge, Templer, Zauberer), die jeder für sich jeweils 3 eigene Fertigkeitenlinien anbieten. 4 Klassen, das sieht auf den ersten Blick etwas mager aus, ist es bei näherer Betrachtung allerdings nicht.
Mit den 4 Klassen kann ein Spieler so ziemlich alles spielen, was er sich vorstellt. Auch die unterschiedlichen "Rollen", die MMOG so bieten, nämlich Tank (Defensive), DamageDealer (Offensive) und Heiler (Heilung von Defensive und Offensive) können von jeder Klasse ausgefüllt werden, da die Waffentypen und Rüstungstypen eigene Fertigkeitenlinien anbieten, mit denen man jede der klassischen Rollen ausfüllen kann. Tendenziell bieten sich bestimmte Klassen zwar klassischen Rollen an, das heißt aber nicht, dass man sie so spielen muss. Mich persönlich hat die Varianz im Spiel erfreut und im Laufe des Spielens begeistert.

Jeder Charakter startet innerhalb einer "Allianz". Wie bei "Geschichte" schon erwähnt wurde, beherrscht bei ESO auch ein großer Kampf um die Kaiserkrone das Spiel. 3 große Allianzen streiten hier darum, wer den nächsten Kaiser ausrufen darf. Hier gibt es das Dolchsturz-Bündnis, das Aldmeri-Dominion und den Ebenherzpakt. Wer mehr über die Allianzen erfahren möchte, der sollte dies auf einer der vielen Seiten im Internet tun. ,)

2) Auch hierzu gibt es eigene Wikis, ich werde daher nicht das Handwerk en detail erläutern.
Es gibt folgendes Handwerke im Spiel:
a) Alchemie: dient der Herstellung von Tränken.
b) Schmieden: erschafft Gegenstände aus Metall (Waffen und Schwere Rüstung).
c) Schneiderei: erschafft Rüstungen aus Stoff und Leder (Leichte Rüstung und Mittlere Rüstung).
d) Schreinerei: erschafft Gegenstände aus Holz.
e) Versorgung: sammelt Rezepte und nutzt Zutaten, um Nahrung und Tränke herzustellen.
f) Verzaubern: entdeckt Runen und erschafft Glyphen, um Gegenstände zu verbessern.

Jeder Charakter kann prinzipiell alles lernen und jedes Handwerk kann (bzw. muss) durch Skillpunkte verbessert werden. Wichtig fürs Handwerk ist, dass man im Spiel langsam genug in den Stufen steigert, dass man parallel -so man sich die Zeit nehmen will- auch das eine oder andere Handwerk mitsteigern kann. Die besten Gegenstände im Spiel, für die jeweilige Stufe, sind vor allem die, die man sich selber geschaffen hat. Wer hier also Zeit investiert, hat einen echten Mehrwert dadurch.
Das System, wie das Handwerk funktioniert, ist durchaus komplex und für Einsteiger kaum sofort zu verstehen. Ich empfehle hier jedem Interessierten, dass er hierfür eine Seite aufsucht, die das Handwerk etwas genauer erläutert.

3) Als Einzelspieler hat man Stunden über Stunden an Inhalt und Möglichkeiten. Wie mittlerweile üblich, kann man Handwerke erlernen und verbessern, man kann die Gegend erkunden und man kann Dungeons durchforsten. Mit Ausnahme der Gruppendungeons und einzelnen Stellen auf der Karte, die besonders schwierige Herausforderungen darstellen, kann man alleine wunderbar durch die Lande ziehen. Wer die Quests alle mitnimmt, sollte im Laufe des Spiels auch keine unüberwindbaren Probleme bekommen. Falls doch, kann man sich natürlich einfach andere Spieler hinzu holen. Wer gerne mit anderen Spielern spielt, aber in erster Linie alleine durch die Spieltwelt zieht, kommt sicher auf seine Kosten.

Anmerkung für reine Einzelspieler:
Wer alleine und nur für sich ESO spielen möchte, erhält mit dem Spiel ein Spiel, welches sehr an Skyrim erinnert. Man ist in der Welt allerdings nicht ganz so frei, da es durchaus Gegenden gibt, in denen umherstreifende Gegner kurzen Prozess mit einem machen können. Die Stufen der Gegner sind nicht dynamisch, sondern bereits festgelegt. Alleine kann man wirklich viele Stunden Spaß mit ESO haben, auch wenn ganz klar erwähnt sein sollte, dass dieses Spiel NICHT drauf ausgelegt ist, dass man es ausschließlich alleine spielt. Spätestens beim ersten "Gruppen-Dungeon" muss man mit anderen Spielern zusammenarbeiten oder auf den Dungeon verzichten. Für Einzelspieler würde ich ESO nicht empfehlen. Da ginge zu viel Spielinhalt an einem vorbei, zumal man durch das Abo langfristig vermutlich zu viel für das Spiel zahlt.

4) ESO bietet für Mehrspieler so ziemlich alles, was das Herz begehrt. Zwar kommt man nicht drumherum, auch alleine zu spielen, um seinen Charakter voran zu bringen, aber man hat in der regulären Spielwelt genug Möglichkeiten, mit mehreren Spielern Dungeons oder dergleichen zu durchforsten und natürlich gibt es einen reinen PVP-Inhalt, der sich "Allianzkriege" nennt.

Die "Allianzkriege" haben mir das fesselndste PvP-Erlebnis gebracht, welches ich bisher von MMOG kannte. Im Grunde handelt es sich um ein großes "Capture the Hill" Szenario, bei dem Burgen erobert werden können und/oder dazugehörige Farmen, Minen und Holzfällerlager. 3 Allianzen streiten hier um die Vorherrschaft und darum, relevante Burgen zu erobern -und zu halten- und die sogenannten "Elder Scrolls" in den eigenen Burgen zu platzieren. Während Farmen, Minen und Holzfällerlager noch relativ einfach zu erobern sind, sind die Burgen ein ganz anderes Kaliber. Hier benötigt es Belagerungsgerät und Rammböcke, um auch die hohen Wehrmauern und Tore überwinden zu können. Da ESO keine spezialisierte Ausrüstung für die Allianzkriege anbietet, kann man hier auch als weniger erfahrener PvP-Spieler seinen Spaß haben.
Erfolge in den Allianzkriegen wirken sich übrigens positiv auf den Charakter im normalen Spiel aus.

Bezahlmodell:
bei diesem Punkt hat man wirklich nicht nachgedacht. Wer das Spiel kauft, kann nicht einfach so seine 30 Tage abspielen, sondern muss direkt Zahlungsdaten angeben. Mich hat das nicht wirklich gestört, da ich das Spiel eh länger als 30 Tage spielen werde, aber es verwirrt durchaus, wenn man 30 Tage mit dem Spiel kauft und dann direkt für das Abo alle weiteren Angaben machen soll. Bisher ist das nicht gut gelöst und es verärgert zu Recht den Einen oder Anderen.

Zu den Extras der Imperialen Version, erst zur Box, dann zum digitalen Inhalt:
Ich greife hier die einzelnen Punkte aus der Beschreibung auf und kommentiere sie anschließend; abschließend mein Fazit zu den Zusatzinhalten.

1) "Molag Bal-Statue: Eine 30 cm große Statue von Molag Bal, dem Daedra-Prinzen der Dominanz und Versklavung."
Die Statue ist bei mir im ganzen Stück angekommen, was durchaus erwähnenswert ist, da die Statue so ungünstig eingepackt ist, dass bei unvorsichtigen Zulieferern ein auf die Verpackung gestelltert schwerer Karton dafür sorgen kann, dass die Statue Schaden nimmt. Ich bin kein Figurensammler, kann diese also nicht "fachmännisch" beurteilen. Sie macht aber auf jeden Fall etwas her und ist durchaus ansehnlich. Die Verarbeitung ist bei meiner Figur gut. Sie hat ihren Ehrenplatz auf dem Schrank.

2) "Der Große Kaiserliche Reiseführer für Tamriel: Ein 224 Seiten umfassender bebilderter Führer aus der Feder des Kaiserlichen Gelehrten Flaccus Terentius."
Dieser in Kunstleder eingebundene Band macht wirklich etwas her! Die Zeichnungen sind wirklich gelungen und der Inhalt beschreibt so ziemlich jeden (überirdischen) Ort in Tamriel, den man als Spieler (aktuell) aufsuchen kann. Hier wird man über die Welt auf jeden Fall umfassend informiert.

3) "Premium-Karte von Tamriel: Eine gedruckte Karte, der von den Allianzen kontrollierten Gebiete und dem finalen Eroberungsziel Cyrodiil."
Was an dieser Karte "Premium" ist, weiß ich nicht. Okay, es ist kein simpler Ausdruck auf einer DIN A4 Seite, aber mehr als ein qualitativer Druck ist es dann auch nicht. Vielleicht bin ich hier aber auch nur persönlich enttäuscht, denn eigentlich hatte ich mich auf eine *wirklich* hochwertige Karte gefreut, die ich in einem Rahmen an die Wand bringen kann. Die Karte liegt gefaltet in der Spielebox und wird vermutlich auch in Zukunft dort bleiben.

4) "Hochwertiges Steelbook für Sammler"
Ein Steelbook für Sammler. Ist ganz schick, aber mehr braucht man dazu auch nicht sagen.

Fazit zur Box:
Auch wenn die Statue wirklich hübsch ist und auch wenn der Reiseführer ansprechend und liebevoll gestaltet ist, lautet mein persönliches Fazit: die 40 EUR ist es nicht wert.
Wer Elder Scrolls Fan ist oder das Spiel einfach besonders unterstützen möchte, der kann hier bedenkenlos zugreifen, wer vor allem auf das Spiel und evtl. auf die Vorteile im Spiel scharf ist, der sollte sich das Geld sparen und in das Abo investieren.

Exklusive Sammlung digitaler Inhalte:
1) "Spielen Sie als Kaiserlicher: Werden Sie ein Kaiserlicher und schließen Sie sich jeder beliebigen Allianz an. Erhalten Sie einzigartige Boni, Handwerksfähigkeiten, Ausrüstung und mehr."
Im Grunde hat man "nur" eine Rasse mehr zur Auswahl, die innerhalb des Spiels gut ausbalanciert ist und keine Bevorzugung gegenüber anderen Rassen bietet. Mir persönlich gefällt der Stil der Kaiserlichen und die Möglichkeit, jede Rüstung und jede Waffe an den Stil anpassen zu können (was wohl mit der besonderen Handwerksfähigkeit gemeint ist).

2) "Weißes kaiserliches Pferd: Rufen Sie dieses kaiserliche Reittier und reisen Sie schneller durch Tamriel."
Durchaus ein Vorteil, da man damit zu Beginn wirklich schneller unterwegs ist und Pferde sonst unverschämt viel Gold kosten. Man spart sich eine Stange Gold. Guter Vorteil!

3) Schlammkrabbe als Haustier: Erforschen Sie Tamriel mit diesem exklusiven Haustier, das Sie auf Ihren Reisen begleiten wird.
Es ist ein Haustier, welches einen begleitet. Es macht nichts Besonderes und es sieht auch nicht wirklich besonders hübsch aus. Warum es eine Schlammkrabbe sein musste, weiß ich nicht. Ich vermute, man wollte hier kein Haustier nehmen, welches zu viel Neid bei Spielern auslöst, die nicht die Imperiale Version haben. Im Grunde unnötig!

4) "Ringe von Mara: Schließen Sie den Bund der Mara und erhalten Sie einen Erfahrungsbonus, wenn Sie gemeinsam unterwegs sind."
Der Erfahrungsbonus ist ganz nett. Bringt natürlich nur dann etwas, wenn man einen anderen Spieler kennt, der ESO auch spielen möchte - und mit dem man gemeinsam umher zieht. Kostet allerdings auch einen Ringplatz, von dem man nur 2 hat.

Fazit: mein erster Charakter ist ein Kaiserlicher, ich nutze gerne mal die Umwandlungsmöglichkeiten zum Kaiserlichen Stil und das Gratispferd nutze ich auf jeden Fall bei jedem Charakter. Ob die Extras das Geld wert sind, sollte jeder für sich selbst entscheiden. Mir war es das Geld auf jeden Fall wert.

Fazit gesamt:
ESO zieht einen in seinen Bann, wenn man es denn zulässt. Man sollte sich allerdings auch darauf einstellen, dass man nicht einfach durch das Spiel hetzen kann und dass das Spiel durchaus von einem auch erwartet, sich damit zu beschäftigen. Wer "The Elder Scrolls" kennt, wird mit dem MMOG seine wahre Freude haben, denn das Spiel fügt sich wirklich wunderbar in die Welt ein. Die Atmosphäre ist sehr gelungen, sowohl musikalisch, visuell, als auch vom Spielinhalt her.
Die Charakterentwicklung ist wirklich gelungen und bietet jedem Spieler seine eigene Spielwiese. Durch die vielen Mitspieler, die durchaus auch dann und wann Atmosphärekiller sein können, kann man bei ESO nicht von einem "Rollenspiel" reden, aber dies war ohnehin nicht zu erwarten.

Noch hat das Spiel kleinere Bugs, aber das Spiel ist ja auch noch nicht so alt. Um abschließend doch Vergleiche zu ziehen: andere MMOG haben zum Start deutlich massivere Probleme gehabt. Hier hat Zenimax wirklich gute Arbeit geleistet.

Natürlich sollte jedem klar sein: dies ist ein MMOG. Man muss also Zeit für das Spiel haben oder zumindest einplanen. Dies gilt vor allem auch mit Blick auf das Abo-Modell und den monatlichen Kosten. Die Kosten sind aus meiner Sicht absolut in Ordnung, da man heutzutage für 10 € - 13 € / Monat kaum anderwo so umfassende Unterhaltung bekommt.

Und da man ein MMOG vor allem mit anderen Spielern spielt, empfehle ich abschließend noch, dass man möglichst schnell in einer Gilde unterkommen sollte. Zum Beispiel bei "Teutonic Order", eine Gilde, die sich an deutschsprachige Spieler jeden Typs richtet. [....]

Viel Spaß mit The Elder Scrolls Online!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 9, 2014 8:33 PM MEST


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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Türstopper!, 15. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bodentürstopper CLEAR "L40mm/H14mm
Der Türstopper ist optimal!
Der Kleber hält den Türstopper wirklich gut am Boden und die Transparenz sorgt dafür, dass er kaum auffällt.
Wenn selbst meine Frau 3 Tage lang nicht bemerkt, dass wir da neue Bodentürstopper haben, hat das Produkt alles richtig gemacht. ;)


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5.0 von 5 Sternen Top!, 15. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Unterlegscheiben sind gut verarbeitet und erfüllen ihren Zweck optimal. Man kann über den Preis streiten, aber man zahlt eben zur Qualität auch den Namen. Passt schon alles.


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5.0 von 5 Sternen Für unsere Zwecke perfekt, 15. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Da ich mich bei Staubsaugern nicht intensiv mit der Technik, bzw. mit technischen Begriffen aufhalte, fasse ich mich kurz.
Auf Laminatboden und auf Teppich saugt der Staubsauger problemlos die gesamte Wohnung (circa 90m², falls sich jemand durch die Rezension verunsichert fühlt, bei der der Staubsauger circa 1 Stunde im Dauerbetrieb ist).

Saugleistung:
Die Saugleistung ist stark, auf Teppich muss man i.d.R. die Saugleistung reduzieren und auch sonst muss man nicht immer auf Maximum saugen. Da wir keine Katzen o.ä. in der Wohnung haben, die einen besonderen "Härtefall" für den Staubsauger darstellen könnten, geben wir der Saugleistung 5 Sterne.

Lautstärke:
Der "UltraSilencer" bietet was er verspricht. Wir hatten noch nie vorher einen so leisen Staubsauger. Selbstverständlich ist es vor allem eine subjektive Angelegenheit, ob etwas als "laut" oder "leise" empfunden wird, aber auch Freunde empfanden den Staubsauger als wirklich leise. Von uns auch hier: 5 Sterne.

Zubehör:
wir benötigen nur den Staubsauger und den kleinen Aufstecker für die Couch oder ähnliche Stellen, an die man sonst nicht heran kommt. Reicht uns also völlig. Da wir nicht mehr benötigen: 5 Sterne.

Gesamtbild: 5 Sterne. Für uns der perfekte Staubsauger!


Killzone Shadow Fall [PlayStation 4]
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25 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Passables Spiel mit Frustfaktor, 21. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Killzone Shadow Fall" bietet ein schönes Testfeld für die PS4.

Grafisch wird einem gezeigt, was die Engine bieten kann und im Verlauf des Spiels wird einem gezeigt, wofür man den Controller so nutzen kann. Schön ist, dass Audioaufzeichnungen (so nutzlos sie -neben erweiterten Informationen- für den Spielverlauf auch sind) direkt über den Controller-Audioausgang ausgegeben werden. Das Touchpad des Controllers wird ebenfalls genutzt, auch wenn ich mich hier nur schwer an das Gewische gewöhnen konnte. Mitten im Kampfgeschehen bin ich eher mit anderen Dingen beschäftigt.

Grafisch muss ich dem Spiel allerdings auch Abzüge geben. So schön das alles auch ist, ich für meinen Teil hatte immer wieder große Probleme damit, die Gegner auch sehen zu können. Zum Glück gibt es das Feature, Gegner zu scannen. So werden diese gesondert hervorgehoben. Leider funktioniert das Feature nicht, wenn man den Gegner theoretisch bereits im Sichtbereich hat. Wenn man sich bewusst hinter Mauern versteckt, damit man seine Gegner möglichst nicht übersieht, wurde -für mich- etwas gehörig falsch gemacht.

Vielleicht wäre das alles auch kein echtes Problem, wenn der Gegner einen nicht bereits bei direkter Sichtlinie fast immer direkt beschießen würde. In Gebüsch schleichen, Umgebung ausnutzen oder ähnliches - nicht in diesem Spiel. Dies funktioniert nur, solange man außerhalb einer direkten "Sichtlinie" bleibt und Fels etc. zwischen sich und Gegner bringt. Dazu kommt, dass die Reaktionszeit der Gegner enorm ist. Man schleicht um einen Stein herum, in die Sichtlinie eines Gegners und der Gegner eröffnet direkt das Feuer. Gleiches gilt, wenn man einen Gegner überrascht beschießt und überwindet. Man hat damit die Aufmerksamkeit der anderen Gegner sicher und die benötigen nie Zeit zum orientieren. Man wird umgehend beschossen. Auch das Abtauchen hinter einer Mauer und das Auftauchen an einer anderen Stelle bringt da nicht viel. Man wird sofort entdeckt, was für Frust sorgt.

Zum Scanner noch der Zusatz: teilweise bringt der Scanner gar nichts, da Gegner erst mit bestimmten Aktionen (z.B. dem öffnen einer Tür) in der Map aufploppen. Da kann man seinen Scanner vorher wunderbar zur Absicherung eingesetzt haben. Man öffnet die Tür um eine vermeintlich leere Region zu betreten und läuft direkt in Gegner hinein - zum Abgewöhnen!

Ebenfalls für Frust sorgt das Spiel durch Gegnermassen, die einem teilweise entgegen kommen. Dazu gescriptete Ereignisse, die von einem ein Verhalten erwarten, welches man oft erahnen muss. Teilweise lief ich auch irrend durch die Gegend, weil ich keine Ahnung hatte, wo ich jetzt eigentlich hin soll. Es gab nur einen Weg zum Ziel, aber den musste man erst einmal finden. Ich schätze es durchaus, wenn ich meinen Weg selber finden muss, aber dieses Spiel hat es mir nicht leicht gemacht.

Spieldauer und Preis stehen für mich nicht in Harmonie, allerdings ist der Titel auch eher als Show-Spiel zu verstehen, was die PS4 so bieten kann. Da das Spiel nicht fair ist, man es relativ schnell durchgespielt hat und die Story eher fader 08/15-Brei ist, kann ich dem Spiel nicht mehr als 3 Sterne geben.

Der Multiplayer-Modus ist übrigens ganz witzig, aber mehr auch nicht. Irgendwie wirkt der MP unfertig.
3 Sterne, aber keine echte Empfehlung von mir.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 30, 2014 7:45 PM MEST


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5.0 von 5 Sternen Sehr umfangreich, viele Stunden Spielspaß - wenn man entspannt spielen mag, 21. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe wirklich viele Stunden mit "Assassin's Creed" meinen Spaß gehabt. Jedes Spielerlebnis ist natürlich subjektiv, wie auch meine Bewertung:

Spielinhalt:
mir hat die Geschichte des Hauptprotagonisten sehr gut gefallen. Ich hatte hier viele Stunden meinen Spaß und ich hätte noch viele Stunden mehr haben können, hätte ich die diversen Nebenaufgaben ebenfalls abschließen wollen. Besonders hervorheben möchte ich die Seekämpfe, die einfach tierischen Spaß bringen und auch für nebenbei wunderbar unterhalten.
Der Preis ist für die Spielzeit auf jeden Fall absolut in Ordnung!

Spielgeschichte:
Das Spiel ist eigentlich ein Spiel im Spiel, mehr möchte ich an der Stelle nicht verraten. Wenn man sich darauf einlässt, kann man zusätzlichen Spaß an dem Spiel haben. Wer sich nicht darauf einlassen möchte, der muss ein paar uninteressante Szenen ertragen, kann diese aber relativ zügig hinter sich bringen.
Ansonsten wird unterhaltsam die Geschichte eines karibischen Piraten erzählt, mit allem, was so dazu gehört: Freundschaft, Verrat, Plünderei, Kämpfe gegen die Obrigkeiten, usw. Auf eine romantische Nebengeschichte á la Hollywood wird dankenswerter Weise (fast) vollständig verzichtet, was nicht heißt, dass der Charakter nicht Charakter hätte, samt Emotionen.
Durch die "Geschichte über der Geschichte" hat man sogar noch ein wenig mehr. Mir hat es gefallen.

Fairness:
Das Spiel ist nie unfair. Nur selten sind Missionen eher lästig, vor allem dann, wenn man sein Ziel unbemerkt verfolgen soll und das Spiel gewisse Wege von einem erwartet.

Gewalt:
Die Altersfreigabe ab 16 ist übrigens gerechtfertigt und sollte durchaus Beachtung finden, wenn man seine Kinder vor grober Gewalt in Spielen bewahren möchte.

Steuerung:
die Steuerung des Charakters fiel mir extrem leicht. Das liegt aber auch daran, dass der Charakter von selbst klettert, springt, rutscht, usw. Dieses übermenschliche Jump 'n Run verläuft wie auf Schienen, was von einigen stark kritisiert wird, mir dagegen eine Menge Ruhe gab. So kann man sich auf die Geschichte und die Unterhaltung konzentrieren, auch wenn man manchmal eher Wege abgeht, als dass man sie spielerisch besteht.
Kritik erhält die Steuerung von mir dennoch, wenn auch im ertragbaren Rahmen und ohne, dass es Sterne kostet.
Während der "Held" der Geschichte problemlos Klippen, Bäume, etc. überwindet, wirkt er an manchen Stellen überraschend überfordert. Felsen kann er nur sehr selten erklettern, auch wenn ihm an einer glatten Mauer sonst ein senkrechter Riss genügt, an dem er sich hoch hangelt. Wirklich nervig wird es allerdings, wenn man an manchen Stellen hoch klettern muss, um an sein Ziel zu gelangen und der Klettermeister einfach nicht so leicht weiter mag. Ich bin schon so manchen Schiffsmast heruntergefallen (bzw. unfreiwillig gesprungen), weil der Kerl sich leicht tumb anstellte.
Aber gut, das sind Kleinigkeiten.

Fazit:
das Spiel unterhält! Wer das Spiel für zu brutal hält, der hat beim Titel das "Assassin's Creed" nicht verstanden. Die Geschichte macht Spaß, das Spiel macht Laune und die Spielzeit ist das Geld auf jeden Fall wert.

Anmerkung: wer Wert auf Multiplayer legt, der sollte meiner Bewertung 1 bis 2 Sterne abziehen. Der Multiplay-Modus ist grauenhaft. Zum Glück braucht es den für die Spielfreude auch nicht.


Logitech Illuminated Keyboard beleuchtete Tastatur (deutsches Tastaturlayout, QWERTZ) schnurgebunden
Logitech Illuminated Keyboard beleuchtete Tastatur (deutsches Tastaturlayout, QWERTZ) schnurgebunden

5.0 von 5 Sternen Optimale Allround-Tastatur, 21. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich versuche mich kurzzufassen, um den Leser nicht mit einer Textwand zu erschlagen. (es wird mir nur bedingt gelingen)

Wichtig sind für mich bei einer Tastatur folgende Dinge, in hierarchischer Ordnung:
1.) ein guter Tastenwiderstand (inkl. Geräuschkulisse)
2.) ein vernünftiges Design (inklusive Bedienkomfort)
3.) die Beleuchtung der Tasten

1) ich benötige bei meiner Tastatur einen Tastenwiderstand, der nicht zu lasch ist, dabei aber auch nicht zu hart sein darf. Zudem muss ich an meiner Tastatur arbeiten können, ohne dass der Anschlag zu laut ist.
Ich habe wirklich schon sehr viele Tastaturen aus verschiedenen Preissegmenten ausprobiert, bin allerdings bei der Logitech-Tastatur hier hängen geblieben. Die Tasten lassen sich wunderbar bedienen, bieten einen sanften Widerstand und sind im Anschlag erträglich.
Die Tasten liegen eng beieinander und haben mir noch nie Probleme bereitet, falls doch mal Krümel darauf gefallen sind. Da gelangt so schnell nichts zwischen die Tasten.
Mit Punkt 1 bin ich hochzufrieden!

2) wie in der Abbildung erkennbar, wird die Tastatur durch transparentes Plastik umrahmt. Auch wenn "Plastik" schnell negative Assoziationen weckt, muss ich hier sagen: es sieht nicht nur auf den Bildern schick aus.
Der positive Eindruck wird durch das flache Design zusätzlich verstärkt. Nicht nur die Augen, auch die Handgelenke danken es einem! Abgerundet wird der gute Eindruck durch das Design der Buchstaben und Zahlen.

3) die Beleuchtung der Tastatur lässt sich wunderbar einstellen und sollte für jeden eine optimale Einstellung bieten. Die Tastatur macht also auch in Punkto Beleuchtung was sie soll.

Fazit:
die Tastatur bietet ein tolles Design, ausreichend Einstellmöglichkeiten bei der Beleuchtung und dazu einen wirklich starken Bedienkomfort. Als Bonus kann man hier auch Funktionstasten programmieren, so dass man z.B. häufig genutzte Programme über Tastenkombination starten kann. Ich bin wirklich sehr zufrieden mit dieser Tastatur und dies schreibe ich als "extremer Dauertester", dank PC-Arbeit und PC-Hobby.

Da ich eine Zeit lang Probleme mit meinen Handgelenken hatte, empfehle ich an dieser Stelle jedem PC-Nutzer eine vernünftige Gel-Unterlage für die Hände. Ich habe in Kombination mit dieser Tastatur ebenfalls sehr gute Erfahrungen mit diesem Produkt gemacht:
http://www.amazon.de/Fellowes-9112201-Crystals-Gel-Tastatur-Handballenauflage-schwarz/dp/B000WLFK70/ref=sr_1_fkmr0_1?ie=UTF8&qid=1395413495&sr=8-1-fkmr0&keywords=gelunterlage+tastatur+fellowes


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Preis: EUR 99,95

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wer qualitative Gläser, spülmaschinengeeignet sucht, wird hier fündig, 6. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe dieses Gläser-Set bei einer "Cyber-Monday 2012" Aktion für 49,99 € gekauft. Das schreibe ich nicht, weil ich Ihnen das auf die Nase binden möchte, sondern weil ich einen Stern von meiner Wertung abziehen musste und der Begriff "Montagsprodukt" hier eventuell eine mehrfache Bedeutung hat.

Design:
Das Design der Gläser kann man als "klassisch schlicht, aber schön" bezeichnen und kommen auch in einer Glasvitrine gut zur Geltung.

Allgemein:
Das Glas ist nicht zu dick, aber auch nicht so dünn, dass man beim Anfassen Angst haben muss, dass das Glas zerbricht.

Die Stiehle sind nicht zu lang, so dass die Gläser allgemein gut in der Hand liegen.

Wer Gläser gerne klingen lässt, der wird hier seine helle Freude haben, denn der Klang der Gläser ist spitze!

Spülmaschinenfest sind die Gläser (soweit ich das bisher beurteilen kann) auf alle Fälle. Sauber wurden die Gläser bisher immer und Probleme gab es dabei auch noch nie. Ganz so "problemlos" passen die Gläser übrigens nicht in "alle handelsüblichen Spülmaschinen". Wenn Ihre Spülmaschine zum Beispiel zuletzt noch einen Besteckkorb hat, könnte es bei den 18cm Gläsern knapp werden. Ich schreibe bewusst "könnte", denn ich habe so eine Spülmaschine und lege die Gläser einfach etwas schräger in den Korb; sauber werden die Gläser dennoch.

Einen Negativpunkt habe ich dann trotzdem, wodurch ich leider nur 4 Sterne geben kann:
bei einem Weißweinglas ist irgendeine Verschmutzung in das Glas eingelassen, was besonders für Gäste irritierend sein kann, weil es ausschaut, als würde Dreck o.ä. im Glas sein. Bei Gläsern von WMF sollte so ein Glas eigentlich nicht die Qualitätskontrolle passieren dürfen. Wie ich allerdings oben einleitete, kaufte ich das Gläser-Set bei einem Aktionsangebot, wodurch ich nicht ausschließen kann, dass man es in dem Fall (vielleicht) nicht ganz so genau mit der Kontrolle nahm.

Für mich sind die Gläser trotz der "nur" 4 Sterne ihr Geld wert. Wer ordentliche Gläser sucht und einen schönen Klang liebt, wird mit diesen Gläsern zufrieden sein.

Randnotiz:
wer, wie ich, gerne ein mal einen Wein trinkt, aber sonst eher Laie in Sachen Wein ist, dem empfehle ich den "Einkaufsführer Weingläser" von Amazon:
http://www.amazon.de/gp/feature.html?ie=UTF8&docId=1000361753


Hydas 4652.5 / SGL 9632.5  Wärmeunterbett, waschbar, 150 x 80 cm, 100 Watt
Hydas 4652.5 / SGL 9632.5 Wärmeunterbett, waschbar, 150 x 80 cm, 100 Watt

5.0 von 5 Sternen Tolles Produkt, 6. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Wärmeunterbett ist eine wahre Wohltat in der kalten Jahreszeit!

Die Wärmestufen sind von 1 bis 3 gut eingestellt.
1: wenn man mal nur ein wenig Wärme haben möchte und/oder mit Wärme einschlafen möchte,
2: wenn man es kalt hat und sich und das Bett aufwärmen will und
3: wenn man mal ganz schnell ordentliche Wärme braucht, ohne dass es dabei zu heiß wird.

Die Preis-Leistung finde ich ebenfalls sehr positiv, da das gesamte Unterbett (ganz am Rand einmal ausgenommen) wirklich warm wird und das Produkt hochwertig verarbeitet scheint. (bisher kann ich jedenfalls keinen Mangel feststellen)

Das Wärmeunterbett merkt man unter dem Bettlaken kaum, man hat also auch nicht das Gefühl, auf irgendwelchen Heizstäben zu liegen; im Gegenteil, es liegt sich weich. Im Gegensatz zu "Selleroyal" konnte ich auch nicht feststellen, dass das Kabel durch das Laken besonders geknickt wird. Hier kommt es vielleicht auf die Breite des Bettes an? Wer ungünstig liegt (also nicht auf dem Wärmeunterbett, sondern eher daneben), könnte sich tatsächlich durch den Stecker gestört fühlen. Aber für den Fall kann man ja auch einfach das Unterbett andersherum drehen.

Die Abschaltautomatik funktioniert problemlos, das Anschlusskabel sollte lang genug sein, um in den meisten Schlafzimmern eine Steckdose zu erreichen und auch sonst gibt es nichts, was ich kritisieren könnte.

Ich empfehle übrigens, dem Unterbett vor der ersten Nutzung etwas Zeit zu geben, bis es optimal heizt. Hat das Unterbett ein mal richtig geheizt, wird es das auch danach zügig wieder tun.


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