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Rezensionen verfasst von
Goldenes Prag "micha" (Dresden)

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Der Umfang der Hölle: Kriminalroman
Der Umfang der Hölle: Kriminalroman
von Heinrich Steinfest
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das schwächste Buch von Steinfest, 6. Oktober 2008
Steinfest ist großartig, keine Frage. Selten habe ich so spannende, witzig kurzweilige Romane gelesen.

Aber zweifelsohne ist dies das schwächste Buch von Heinrich Steinfest. Eine immens langweile dahin plätschernde Geschichte, wenig Humor, dafür das permanente Angeben mit Allgemeinwissensfragmenten.

Fazit: Steinfest unbedingt lesen - aber ein anderes Buch vom ihn.


Babylon Bypass
Babylon Bypass
Preis: EUR 32,81

5.0 von 5 Sternen Guter entspannter Mestizo - Sound, 1. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Babylon Bypass (Audio CD)
Was, woher kommen die? Montreal? Also Québec? Unmöglich. Nie im Leben. ... Doch wahr. Was klingt wie aus dem Herzen Barcelonas oder zumindest nach Spanien, Frankreich oder Lateinamerika kommt aus Kanada.

Bester Mestizo - Sound. Also super entspannte Tanz-Mischung aus Reggea, Ska, Latin, Afrobeat und auch Punk. Dazu ein paar Bläser, die einen an Bregovic-Balkan erinnern.

Da will man den Ignoranten sehen, der dazu still stehen kann. Zu dieser Musik muß man einfach tanzen. Oder mindestens mitwippen. Richtig schweißtreibend wird es, wenn man die Band live sieht.

Lange Rede, wenig Sinn: Mit Chango Family sind alle diejenigen bestens bedient, die folgende Bands mögen: Manu Chao (oder natürlich Mano Negra), Panteón Rococó, La Kinky Beat, Karamelo Santo oder auch Sergent Garcia.

CD 1 (Studio)

1. Babylon Bybass

2. World Peace Riot

3. Liberation Work

4. Otro Mundo

5. Que Dieu Te Bless

6. En Rang DŽOignons

7. La Cocaracha

8. Bamba Po Los Ricos

9. Ilega La Policia

10. Amoul Solo

11. Aun Is ComingŽ Our Way

12. ChillŽn Chile

13. YŽa Kekchose

14. Yendi Alive

15. Fin1

CD 2 (Live)

1. Crapet Soleil

2. Misanthrope

3. De Sang et De Feu

4. Dice La Tarde

5. Las Cosas Chicas

6. Bohême Solaire

7. Les Fâchelix

8. Asi Es El Hembre

9. Positive People

10. Zenina Zionzone

11. Irie Felling
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Calypso Dirty Jim's-Standard V
Calypso Dirty Jim's-Standard V
Wird angeboten von mitzifritzi1
Preis: EUR 4,95

4.0 von 5 Sternen Ein bekanntes Konzept, ein guter Einstieg (und Überblick), 13. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Calypso Dirty Jim's-Standard V (Audio CD)
Das Konzept kommt einem leicht bekannt vor. Gab es doch vor nicht allzu langer Zeit einen Welterfolg namens Buena Vista Social Club". Was dort Wim Wenders, ist hier ein Mann namens Pascale Obodo, der den Veteranen des Calypso ein filmisches Denkmal zu setzen gedenkt.

Doch der Reihe nach: Kuba hat den Son und den Salsa, aus Jamaika kommt Reggea und Ska. Und Trinidad, die südlichste Karibikinsel, hat den Calypso. Oder sagen wir hatte. Denn der Calypso wurde in den Siebzigern des vergangenen Jahrhunderts allmälig vom Soca, einer Mischung aus Soul und Calypso, oder von westlicher Popmusik verdrängt. Der Jugend war der Calypso zu textlastig. Und so ist es fast vollständig aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwunden. Doch das höchst zu unrecht. Gilt er doch immer noch als Geheimtipp für intelligente und mitreißende Tanzmusik.

Wie die meisten Musikrichtungen der Karibik hat der Calypso viele Einflüße. Seine Geschichte beginnt mit der Sklavenbefreiung 1838 und seinen westafrikanischen Wurzeln. Hinzukommen zunächst die Einflüsse der Spanier, dann die der englischen Kolonialherren und schließlich die der französischen Plantagenbesitzer.

Der Calypso war das Sprachrohr" der minderprivilegierten Unterschicht, der entlassenen Sklaven. Er war Zeitung und Meinungsforum. Das begründet, warum sich der Calypso vor allem durch seine Texte von anderen Stilrichtungen der Karibik oder Lateinamerikas unterscheidet. Calypso ohne seine leicht klingenden aber gleichzeitig intelligent-ironischen Texte ist kein Calypso. Oder um es mit den Worten von Calypso Rose zu sagen: Die Calypsonain sind Reporter, nicht mit Stift und Zettel, sondern in ihrer Musik.

Die Präsenz der US-Truppen während des zweiten Weltkriegs auf den US-Basen Trinidads hatte für den Calypso zweierlei Auswirkung. Einerseits machte diese ihn weltberühmt, es war der Beginn des weltweiten Siegeszuges der Calypso. (Ironie der Geschichte: der erste Welthit des Calypso hatte ein US-Amerikaner. Harry Belafonte mit seinem Banana Boat Song".) Anderseits wurde der Calypso durch die Soldaten wieder politischer. Spürten die Calypsonians deren Rassismus, die ihnen, den Einheimischen, eher die Rolle von Musiker, Diener und Postierten zudachten.

Diese Verhältnisse werden ziemlich deutlich im Song Jean & Dinah" von Lord Superior, den sechsten der CD, angeprangert.

Auch ist dies Gegenstand des noch berühmteren Rum & Coca Cola". Dieser Song ist gleich zweimal auf dem Album zu finden. Sowohl von der großartigen Calypso Rose als auch als Instrumental am Ende der CD.

Seinen Höhepunkt hatte der Calypso in den Fünfzigern des vergangenen Jahrhunderts. Damals traf sich die Calypso-Szene in der Hauptstadt Port of Spain in einer ehemaligen Rumbrennerei, dem legendären "Dirty Jim's Swizzle Club". Hier gingen die Größten und Besten ihrer Zeit ein und aus. Geben tut es diesen Club aber schon lange nicht mehr. Für seinen Film hat ihn besagter Regisseur Obodo als Theaterkulisse wieder aufbauen lassen, um dort die alten Heroen des Calypso zu versammelt.

Die hier vorliegende CD ist der Soundtrack dazu und nebenbei ein guter Einstieg in die fabelhafte Tanzmusik des Calypso, seine Zeit und seine Helden.

Wunderschöne groovende Tanzmusik mit herrlich bissigen, ironischen, witzigen, hintergründigen Texten.

Das beginnt schon mit einem der bekanntesten Calypso, dem Shame and Scandal in The Family" von Relator. Der Text ist unterhaltend und witzig, hat eine Pointe und doch erzählt er auch vom Rollenverständnis zwischen Frau und Mann. Man kann den Song sowohl als nette Unterhaltung hören oder als ironische Gesellschaftskritik. Vielen wird der Song durch seine Ska-Coverversion bekannt sein.

Der darauffolgende Song Ugly Woman" hat dann aber mit Kritik nichts mehr am Hut. Der ist einfach nur Humorvoll. Fast ein Aphorismus. Die Begründung warum eine hässliche Frau immer einer schönen vorzuziehen ist.

Von einer Frau erzählt, auch der wohl meistgespielte und meistkopierte Calypso-Song überhaupt: Matilda". Hier vertont Relator die Geschichte der treulosen Frau, die den Sänger nicht nur mit gebrochem Herzen zurücklässt, sondern auch mit leerem Geldbeutel.

Der siebte Song auf der Compilation überrascht auf den ersten Blick. Ist doch Bam Bam" eigentlich kein Calypso-Song, sondern hat Reggea-Wurzeln. Wer das aber nicht weiß, würde es wohl nicht erkennen. Bomber ist halt wie die anderen auf der CD einer der ganz Großen.

Der wohl erfolgreichste Calypsonian schließt - vor dem erwähnten Rum & Coca Cola" - die CD. Die Rede ist von Francisco Slinger. Zu Anfang seiner Karriere spotteten die alten Heroen (vom Namen her ja alle Lords, Löwen, Tiger, etc.) über den jungen Slinger und nannten ihn Spatz. Doch der, nicht verlegen, fügte einfach ein mächtig" an seinen Künstlernamen. 1956 gewann The Mighty Sparrow" seinen ersten Wettbewerb zum Calypso King". Er sollte forthin der wegweisende Calypsonian sein. Wie erwähnt, wurde es dann in den Siebzigern ruhiger um diese großartige Musik - bis schließlich, nach der Jahrtausendwende, ein Mann namens Pascale Obodo kam und einen Film darüber machte ...

Und wie schrieb das Süddeutsche-Magazin so treffend: Die Fußballer von Trinidad und Tobago würden zur WM 2006 sicher ein Debakel erleben. Dafür hätten sie aber gute Musik dabei.


Calypso Dirty Jims
Calypso Dirty Jims
Wird angeboten von oldsongsnewsongs
Preis: EUR 8,66

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein bekanntes Konzept, ein guter Einstieg, 13. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Calypso Dirty Jims (Audio CD)
Das Konzept kommt einem leicht bekannt vor. Gab es doch vor nicht allzu langer Zeit einen Welterfolg namens Buena Vista Social Club". Was dort Wim Wenders, ist hier ein Mann namens Pascale Obodo, der den Veteranen des Calypso ein filmisches Denkmal zu setzen gedenkt.

Doch der Reihe nach: Kuba hat den Son und den Salsa, aus Jamaika kommt Reggea und Ska. Und Trinidad, die südlichste Karibikinsel, hat den Calypso. Oder sagen wir hatte. Denn der Calypso wurde in den Siebzigern des vergangenen Jahrhunderts allmälig vom Soca, einer Mischung aus Soul und Calypso, oder von westlicher Popmusik verdrängt. Der Jugend war der Calypso zu textlastig. Und so ist es fast vollständig aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwunden. Doch das höchst zu unrecht. Gilt er doch immer noch als Geheimtipp für intelligente und mitreißende Tanzmusik.

Wie die meisten Musikrichtungen der Karibik hat der Calypso viele Einflüße. Seine Geschichte beginnt mit der Sklavenbefreiung 1838 und seinen westafrikanischen Wurzeln. Hinzukommen zunächst die Einflüsse der Spanier, dann die der englischen Kolonialherren und schließlich die der französischen Plantagenbesitzer.

Der Calypso war das Sprachrohr" der minderprivilegierten Unterschicht, der entlassenen Sklaven. Er war Zeitung und Meinungsforum. Das begründet, warum sich der Calypso vor allem durch seine Texte von anderen Stilrichtungen der Karibik oder Lateinamerikas unterscheidet. Calypso ohne seine leicht klingenden aber gleichzeitig intelligent-ironischen Texte ist kein Calypso. Oder um es mit den Worten von Calypso Rose zu sagen: Die Calypsonain sind Reporter, nicht mit Stift und Zettel, sondern in ihrer Musik.

Die Präsenz der US-Truppen während des zweiten Weltkriegs auf den US-Basen Trinidads hatte für den Calypso zweierlei Auswirkung. Einerseits machte diese ihn weltberühmt, es war der Beginn des weltweiten Siegeszuges der Calypso. (Ironie der Geschichte: der erste Welthit des Calypso hatte ein US-Amerikaner. Harry Belafonte mit seinem Banana Boat Song".) Anderseits wurde der Calypso durch die Soldaten wieder politischer. Spürten die Calypsonians deren Rassismus, die ihnen, den Einheimischen, eher die Rolle von Musiker, Diener und Postierten zudachten.

Diese Verhältnisse werden ziemlich deutlich im Song Jean & Dinah" von Lord Superior, den sechsten der CD, angeprangert.

Auch ist dies Gegenstand des noch berühmteren Rum & Coca Cola". Dieser Song ist gleich zweimal auf dem Album zu finden. Sowohl von der großartigen Calypso Rose als auch als Instrumental am Ende der CD.

Seinen Höhepunkt hatte der Calypso in den Fünfzigern des vergangenen Jahrhunderts. Damals traf sich die Calypso-Szene in der Hauptstadt Port of Spain in einer ehemaligen Rumbrennerei, dem legendären "Dirty Jim's Swizzle Club". Hier gingen die Größten und Besten ihrer Zeit ein und aus. Geben tut es diesen Club aber schon lange nicht mehr. Für seinen Film hat ihn besagter Regisseur Obodo als Theaterkulisse wieder aufbauen lassen, um dort die alten Heroen des Calypso zu versammelt.

Die hier vorliegende CD ist der Soundtrack dazu und nebenbei ein guter Einstieg in die fabelhafte Tanzmusik des Calypso, seine Zeit und seine Helden.

Wunderschöne groovende Tanzmusik mit herrlich bissigen, ironischen, witzigen, hintergründigen Texten.

Das beginnt schon mit einem der bekanntesten Calypso, dem Shame and Scandal in The Family" von Relator. Der Text ist unterhaltend und witzig, hat eine Pointe und doch erzählt er auch vom Rollenverständnis zwischen Frau und Mann. Man kann den Song sowohl als nette Unterhaltung hören oder als ironische Gesellschaftskritik. Vielen wird der Song durch seine Ska-Coverversion bekannt sein.

Der darauffolgende Song Ugly Woman" hat dann aber mit Kritik nichts mehr am Hut. Der ist einfach nur Humorvoll. Fast ein Aphorismus. Die Begründung warum eine hässliche Frau immer einer schönen vorzuziehen ist.

Von einer Frau erzählt, auch der wohl meistgespielte und meistkopierte Calypso-Song überhaupt: Matilda". Hier vertont Relator die Geschichte der treulosen Frau, die den Sänger nicht nur mit gebrochem Herzen zurücklässt, sondern auch mit leerem Geldbeutel.

Der siebte Song auf der Compilation überrascht auf den ersten Blick. Ist doch Bam Bam" eigentlich kein Calypso-Song, sondern hat Reggea-Wurzeln. Wer das aber nicht weiß, würde es wohl nicht erkennen. Bomber ist halt wie die anderen auf der CD einer der ganz Großen.

Der wohl erfolgreichste Calypsonian schließt - vor dem erwähnten Rum & Coca Cola" - die CD. Die Rede ist von Francisco Slinger. Zu Anfang seiner Karriere spotteten die alten Heroen (vom Namen her ja alle Lords, Löwen, Tiger, etc.) über den jungen Slinger und nannten ihn Spatz. Doch der, nicht verlegen, fügte einfach ein mächtig" an seinen Künstlernamen. 1956 gewann The Mighty Sparrow" seinen ersten Wettbewerb zum Calypso King". Er sollte forthin der wegweisende Calypsonian sein. Wie erwähnt, wurde es dann in den Siebzigern ruhiger um diese großartige Musik - bis schließlich, nach der Jahrtausendwende, ein Mann namens Pascale Obodo kam und einen Film darüber machte ...

Und wie schrieb das Süddeutsche-Magazin so treffend: Die Fußballer von Trinidad und Tobago würden zur WM 2006 sicher ein Debakel erleben. Dafür hätten sie aber gute Musik dabei.

Der CD liegt eine DVD bei. Um Missverständnissen vorzubeugen: Dies ist nicht besagter Film, sondern nur ein etwa sechsminütiger Filmtrailer.


Mtv:Extreme Alpine Chills & Gl
Mtv:Extreme Alpine Chills & Gl
Wird angeboten von musik-markt
Preis: EUR 10,42

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Keine dumme Idee, 26. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Mtv:Extreme Alpine Chills & Gl (Audio CD)
Nicht nur für Freunde der elektronischen Musik dürften diese beiden CDs eine sehr gelungene Mischung sein. Hier hat die MTV-Redaktion wahrlich etwas Schönes aus dem Hut gezaubert. Die Doppel-CD aus dem Jahre 2001 bietet sozusagen das who-is-who" der elektronischen Musik dieser Zeit. So sind auf den Silberlingen unter anderem vertreten: Fatboy Slim, Moby, Groove Armada, Massive Attack, Lemon Jelly, Boards of Canada, Letfield, Chemical Brothers, Zombie Nation, Paul van Dyk, Meeker, ... und viele weitere.

Eine sehr gelungene Zusammenstellung. Die erste CD - der Name "Alpine Chills" legt es ja schon nahe - ist eher ruhig. Einfach wunderschöne Hintergrundmusik (Stichwort: Lounge). Wer die Cafe-Del-Mar-Reihe mag, wird diese CD lieben. Bei der zweiten geht es dann eher tanztechnisch zur Sache ... eben Beats.

So haben diese beiden CDs im Vergleich zu manch anderem Sampler neben der guten Musik, den sehr praktischen Vorteil, das sie einerseits jeweils für sich aus "einem Guß" sind und man sie herrlich durchlaufen lassen kann. Anderseits aber beide CDs zusammen ein großes Spektrum abdecken. Durchaus keine dumme Idee.


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