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Rezensionen verfasst von
Lord "Lambourne" (NRW)

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The Marine 2
The Marine 2
DVD ~ Ted DiBiase Jr.
Preis: EUR 11,99

6 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kein Soldat! Ein Marine!, 23. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: The Marine 2 (DVD)
Mal ehrlich, wer den Titel hört, den Vorgänger kannte und durch diesen nicht abgeschreckt wurde, zum 2. zu greifen, wird wissen, was auf ihn erwartet. Was mich wunderte, war dass nicht alle zehn Sekunden eine amerikanische Flagge ins Bild rückte. Aber dieses Versäumnis wird dadurch wieder wett gemacht, dass man regelmäßig, also zumindest drei mal in Folge, darüber informiert wird, dass der Protagonist kein Soldat, sondern Marine ist. Keine Maschine, kein Panzer, Flugzeug oder Atomrakete, sondern Marine. Eine unzerstörbare Killermaschine, die aus der Liebe zu seiner Frau und seinem Land Berge versetzen kann. Unstoppbar kämpft er sich durch ganze Reihen zweibeiniger Zielübungen, bis alle, bis auf den letzten, ausgelöscht wurden. Wenn der Marine keine Munition mehr hat, nimmt er eben die Hände. Dabei sieht der anabolika gestählte Muskelbolide zwar etwas unbeholfen aus, doch für den einen oder anderen Wrestling-Move reicht es immer noch. Knochen knacken, Genicke bersten und der Held, entschuldigung, der Marine, triumphiert letztlich über die schwächlichen, ideologisch verblendeten Geiselnehmer...
Oscarverdächtige Dialoge wie: "Dieser wahnsinnige Marine [...], "Kein Soldat, sondern Marine [...], "G.I. Joe? Der ist bei der Army! Ich bin Marine!", runden das meisterhafte Schauspiel gekonnt ab. Wer glaubt, dass klänge hohl, wird nicht glauben, wie recht er damit hat!
Der Film ist so schlecht, dass er fast wieder gut wird...! Wer also Lust auf seichteste, dämliche Unterhaltung hat, für die man keine seiner Gehirnzellen benötigt, ist mit The Marine (nicht Army oder Soldat) 2 bestens bedient.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 21, 2010 3:45 AM CET


Der Auftrag des Ältesten: Eragon 2
Der Auftrag des Ältesten: Eragon 2
von Christopher Paolini
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Trotz allem amusant..., 3. Februar 2007
Obgleich der Autor sich bei etlichen Science-Fiction- und Fantasyfilmen, allen voran Star Wars und Herr der Ringe, bedient hat, ist ihm dennoch ein eigenständiges und gut lesbares Werk gelungen. Ich glaube es war Martin Scorcese, der sagte, dass es keine neuen Geschichte gibt, sondern nur neue Erzählweisen. Und genau dies sollte man bei den Eragonromanen im Hinterkopf behalten, da man sich ansonsten etwas wirklich Gelungenes entgehen lässt.


Harry Potter und der Feuerkelch (2 DVDs)
Harry Potter und der Feuerkelch (2 DVDs)
DVD ~ Daniel Radcliffe
Wird angeboten von Mc-MEDIA-LEMGO Alle Preise inkl. 19% Mehrwertsteuer. Impressum und AGB`s unter Verkäuferinfo.
Preis: EUR 3,99

1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Reduziert auf einen gewöhnlichen Teeni-Fantasy-Action-Film..., 24. April 2006
Von den Charakteren, ihren altersbedingten Gefühlen und Problemen, ist so gut wie nichts mehr übrig geblieben. Alles ist auf Effekte und möglichst viel Action ausgelegt. Schade eigentlich, denn die Story hätte viel mehr zu bieten gehabt, was allein schon der Umfang des zugehörigen Romans demonstrierte.

Es bleibt nur zu hoffen, dass die kommenden Filme sich mehr auf die Charaktere konzentrieren und ihnen somit etwas mehr Seele verleihen, denn so macht H.P. auf der Leinwand nicht viel Spaß.


Das Imperium der Wölfe [Deluxe Edition] [2 DVDs]
Das Imperium der Wölfe [Deluxe Edition] [2 DVDs]
DVD ~ Jean Reno
Wird angeboten von gubo9de
Preis: EUR 19,85

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gut gemeint, aber..., 24. April 2006
Der Film ist langweilig. Scheinbar hat man versucht, einen möglichst hochwertigen und niveauvollen Film zu produzieren, was leider völlig nach hinten losging. Kameraführung, Soundtrack und Schnitt sind einzig auf Diffusitäten ausgelegt. Der Zuschauer bleibt bis zur Auflösung in Unkenntnis des genauen Geschehens. Wäre dies normalerweise ein Garant für einen wirklich spannenden Film, so verhindert vor allem die aufgebaute Distanz zu den Hauptcharakteren Identifikation und somit Spannung. Am Ende des Films fragt man sich letztlich, worum es eigentlich ging...

Der Film hat durchaus seine starken Momente, nur ist der diffuse Stil sehr gewöhnungsbedürftig und nicht zu vergleichen mit den Purpurnen Flüssen.

Mein Tip: Nicht aufgrund der Buchvorlage auf gut Glück kaufen, sondern besser erstmal ausleihen.


The Mechanik
The Mechanik
DVD ~ Dolph Lundgren
Preis: EUR 10,26

4 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen "Gähn!", 24. April 2006
Rezension bezieht sich auf: The Mechanik (DVD)
Ein weiterer Dolph "Ivan Drago" Lundgren Ballerstreifen mit gewohnt hölzernen Darstellern, depperter, unausgegorener Story und, nachdem das scheinbar nicht ausreichte um ganze 90 Minuten zu füllen, extrem langweiligen Füllelementen. So wird dem Zuschauer zum Beispiel, nach einer blutigen Befreiungsaktion, eine Autofahrt über eine russische Landstraße präsentiert, die an die Eisenbahnfahrten des ARD-Nachtprogramms erinnert und mindestens genauso abwechslungsreich wie langwierig ist. Das war dann auch das Letzte, was ich von diesem Film gesehen habe, denn ich habe resigniert abgeschaltet. Ich bin mir nicht sicher, wie lange genau ich es ausgehalten habe, aber es waren gefühlte drei Wochen...

In diesem Sinne:

Auf keinen Fall kaufen, höchstens ausleihen und definitiv mit dem Schlimmsten rechnen...


Illuminati. Thriller
Illuminati. Thriller
von Dan Brown
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht so gut wie seine Verkaufszahlen..., 28. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Illuminati. Thriller (Taschenbuch)
Für Freunde der einfachen Kost und flüchtigen Unterhaltung ist dieses Buch bestimmt wärmstens zu empfehlen. Es bietet einen überaus verständlichen Handlungsstrang, eine simple Sprache und zu keiner Zeit eine unvorhergesehene Überraschung. Zu Anfang auf einer Welle der Mystik reitend, entwickelt sich der Roman zur pseudointellektuellen Kriminalgeschichte. Einzig die detailgetreue Beschreibung der Vatikanstadt verschafft Brown Punkte.
War am Anfang das Spannungsmoment noch in prickelnder Art und Weise aus der Tatsache zu gewinnen, dass vergessener Technikkult gegen christliche Religion antritt, verfliegt schon bald dieses Mysterium und verkommt zum absoluten Durchschnitt. Hahnebüchend und keinesfalls aufreibend, sondern zum Kopfschütteln und beinahe lächerlich, präsentieren sich Geschichte und Figuren, die teilweise - denkt man allein an die Schweizer Garde - einzig deswegen zu dilettieren scheinen, weil die Konstruktion des Romans an der mangelnden Fantasie des Autors scheitern musste. Die absoluten Spezialisten auf ihrem Gebiet verweigern den Eingriff, da die mehr als nur die bloße Existenz gefährdende Bedrohung für die ganze Stadt den aktuellen Kenntnisstand des Kommandeurs übersteigt? Aus Stolz und Überheblichkeit riskiert ein Spezialist in Sicherheitsfragen auf infantilste Weise das Leben von Tausenden? Unmöglich? Nicht in diesem Roman...
Sprachlich präsentiert sich der Roman auf unterem Niveau, weswegen er wahrscheinlich allein schon aus diesem Grund von Marcel Reich-Ranicki nicht mal als Briefbeschwerer genutzt werden würde.
Trotz alledem ärgert man sich Seite für Seite weiter und liest den Roman dennoch zu Ende, da man sich letztlich überzeugen möchte, ob sich die Ahnung bezüglich des Weiterverlaufs der Geschichte bestätigen. Man ist lediglich davon überrascht, nicht überrascht worden zu sein, da sich gegen Ende nichts einzuschleichen vermag, was einem in seiner Ahnung widerspricht. Das absolute Finale ärgert umso mehr, da Brown scheinbar wirklich geglaubt zu haben scheint, nicht nur die fiktiven Bewohner der Vatikanstadt kaufen ihm seine Darbietung ab, sondern auch seine Leser. Beleidigend, wenn auch auf uninteressante Weise...


Pompeji: Roman
Pompeji: Roman
von Robert Harris
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beste Unterhaltung!, 10. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Pompeji: Roman (Taschenbuch)
Harris hat erneut bewiesen, wie sehr sich angestrengtes Recherchieren für die Erstellung eines Romans auszahlt. Die Kombination aus historischen Fakten (die im Übrigen nie protzig sondern stets stilvoll in den Handlungsstrang eingebunden werden) und innovativer Fiktion ist äußerst unterhaltsam und aufschlussreich zugleich. Harris' Schreibstil ist pointiert, modern und elegant und scheut auch kein Abdriften ins, die Handlung unterstützende, Umgangssprachliche. Demnach ist der Roman sprachlich durchaus kein Groschenroman. Es gelingt dem Autor das antike Leben lebendig werden zu lassen, ohne das die interessante und spannende Rahmenhandlung von der beinahe beiläufig wirkenden Faktenfülle erdrückt wird. Für Liebhaber anspruchsvoller historischer Romane ein Muss! Wer ein wenig in der Materie der frühen römischen Kaiserzeit bewandert ist, wird sicherlich seine Freude an der einen oder anderen Anekdote haben.
Auf den Leser wartet eine antike Stadt mit all ihren Menschen, ihrem Laster, ihrer Rauheit, aber auch ihrem Prunk und ihrer ganzen Faszination bis zu ihrem Untergang, kurzum: Pompeji.


Blade: Trinity (2 - Disc Edition) [2 DVDs]
Blade: Trinity (2 - Disc Edition) [2 DVDs]
DVD ~ Wesley Snipes
Wird angeboten von Film_&_Music
Preis: EUR 6,99

42 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Total belanglos!, 4. Juni 2005
Vor einigen Tagen lieh ich mir Blade III aus der Videothek aus und war mir dessen bewusst, dass es sich dabei sicherlich nicht um ein verloren gegangenes Drama aus Shakespeares` Feder handeln würde. Allerdings rechnete ich mit bekannter, für Blade mittlerweile typischer, coolen Action.
Der Beginn des Films enttäuschte mich nicht und ich wurde Zeuge durchgestylter Martial-Arts-Szenen und ausgereifter Pyrotechnik. Doch sollte der zu Beginn gesetzte Standart, schon bald den Bildschirm mit sinnlosen, pseudokomischen Dialogen und lächerlichen Storyelementen teilen.
Nachdem Blade bei einer Verfolgungsjagd einen Menschen getötet hat, wird der Welt erfolgreichster Vampirkiller von der Polizei verhaftet. Natürlich stecken überall eifrige Vampirhelfer in offiziellen staatlichen Posten und suggerieren eine dramatische Situation, aus der es kein Entkommen zu geben scheint. Aber kein Problem: Blade bekommt Verstärkung und wird von einer weiteren Anti-Vampir-Fraktion befreit.
Von jetzt an stehen Blade Ryan Reynolds, Jessica Biehl und andere zur Seite, die aber eigentlich den notorischen Einzelgänger nur belasten und in seinen Augen zunächst nur kindliche Amateure darstellen. Und damit dass auch nicht das einzig belastende Novum für den nachtaktiven Helden darstellt, wird von der Gegenseite, der sich bereits seit der babylonischen Antike durchsaugende, Graf Dracula aufgespürt, zum Leben erweckt und auf Blade gehetzt.
Im Vergleich zu beiden Vorgängern hat Blade deutlich an Qualität eingebüsst. Nun stimmen Dialoge, Action und Darsteller mit den Stereotypen eines B-Movies überein. Durchgängig fehlbesetzt reihen sich profillose Charaktere um Wesley Snipes, deren agieren den Zuschauer belästigt. Ryan Reynolds pseudowitzige Dialoge nerven gewaltig und er, sowie Jessica Biehl, wirken als schlagkräftige Vampirkiller unglaubwürdig. Sollte das bereits ausreichen, um von dem Film abzuraten, sollte vielleicht noch erwähnt werden, dass die Gegenseite noch viel schlechter besetzt ist. Nicht das ich mir einen typischen Dracula mit wehendem Umhang, besten Manieren und Akzent gewünscht hätte, aber ein Bodybuilder mit der Mimik eines Granitblocks will mir nun gar nicht gefallen. Als völlig Talentfrei würde ich auch die Anführerin der Vampirgegenseite bezeichnen, wobei man Seite besser als Gruppe bezeichnen sollte, denn von den großen Clans und Organisationen der Vorgänger ist nichts mehr übrig geblieben.
Die Musik ist Geschmackssache, doch finde ich sie in Teil 3 wenig stimmungsvoll, sondern nur noch zweitklassig und dünn.
Nebenbei laufen sämtliche Vampire ständig mit „ausgefahrenen" Zähnen herum, doch damit nicht genug: Scheinbar waren die ausklappbaren Kiefer der „Gen-Vampire" in Teil 2 so spektakulär, dass sie jetzt zum bildlichen Synonym für Andersartigkeit mutierten. Neben Dracula erfreuen sich auch die neu eingeführten Vampirhunde der trinitären Bisskraft. Solch ein widersinniges Brechen mit der Vorgeschichte, stößt bei mir auf Ablehnung.
Der Film wirkt zu keiner Zeit überzeugend. Die Dramaturgie lässt den Zuschauer völlig kalt, da zu keiner Zeit eine wirkliche Spannung aufgebaut werden kann. Das Wenige an Handlung ist meistens Vorausschaubar. Nach dem recht interessanten Anfang, wirkt der Film nur noch wie gewollt und nicht gekonnt. Er bleibt blass und plätschert nur so daher. Jedem der sich den film kaufen will, weil er von beiden Vorgängern überzeugt ist, kann ich nur raten, dass er ihn sich besser erstmal ausleihen sollte...


Star Wars - Clone Wars, Vol. 1
Star Wars - Clone Wars, Vol. 1
DVD ~ Corey Burton

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenig Story, aber Action pur..., 1. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Star Wars - Clone Wars, Vol. 1 (DVD)
Zugegebenermaßen ist bei Clone Wars von Story nicht viel zu bemerken, aber trotz alledem bietet diese Zeichentrickserie gekonnt einen Einblick in die Klonkriege und zeigt den einen oder anderen Charakter, der vor allem in Episode III auftreten wird, etwas näher. Natürlich wird in der Serie rumgeposed bis zum Abwinken und Mace Windu darf im Alleingang eine Übermacht von Droiden vernichten und gewinnt dadurch die Verehrung eines kleinen Jungen. Das hat keinen tieferen Sinn, außer einer gewissen Spur von Humor und Selbstironie. In einer anderen Episode darf Obi Wan gegen den "Schwarzen Ritter" in einem Tjost antreten und demonstriert wahres Rittertum. Auch das übermilitärisch charakterisierte Sondereinsatzkommando der Arch-Troopers wird gezeigt und demonstrierte sein Talent. Natürlich darf dort ebenfalls das Posen nicht fehlen, was zu einem gewollten Schmunzeln seitens des Zuschauers führt. Der Zeichner und Regisseur, Genndy Tartakovsky, der auch für die Zeichentrickserie Dexters Laboratory verantwortlich ist, beweist nicht nur seine zeichnerischen, sondern auch seine Humor- und Regiequalitäten. Natürlich werden die Jedi ständig als Überhelden stilisiert und natürlich werden etliche an Zitaten der alten und neuen Realfilme eingebaut, welche vor allem den Fans auffallen und gefallen werden. Vielleicht kann man sich über den Zeichenstil streiten, doch bietet er einen gelungenen Kontrast zu dem zurzeit sehr beliebten und wachsend um sich greifenden Mangastil.
Was als besonderes Bonbon anzusehen ist, ist die Darstellung der für Episode III ebenfalls wichtigen Schurken General Grievous und Count Dooku. Wer glaubt, die beiden kämen in Episode III ein wenig zu kurz, hat mit Clone Wars die Gelegenheit, sich einige Zusatzinformation anzueignen und vor allem sich ein besseres Bild über deren Fähigkeiten zu machen. Ansonsten gibt es eigentlich pausenlose Action und Heldentum in reinkultur. Wer sich eine tiefsinnige Handlung, eine ausufernde Fortführung der Liebesgeschichte von Padmé und Anakin erhofft, wird leider enttäuscht werden.
Fazit: Clone Wars ist die Brücke zwischen Episode II und III und bietet einen Ausflug in den Verlauf der Klonkriege und zeigt die Jedi in vielleicht stark übertriebener, aber dadurch in spektakulärer Form, was, mit einem Augenzwinkern, mehr als Spaß macht anzuschauen.
PS: Das eigentliche Ende der Clone Wars kommt allerdings erst mit dem bisher in Deutschland noch nicht erschienenden zweiten Teil. Diese DVD ist demnach noch nicht vollständig und endet noch nicht mit dem Aufbruch nach Coruscant zur Rettung des Kanzlers.


Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith (2 DVDs)
Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith (2 DVDs)
DVD ~ Ewan McGregor
Wird angeboten von Eliware
Preis: EUR 16,90

14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Skeptiker gibt sich geschlagen..., 31. Mai 2005
Als Skeptiker der Vorgänger und Fan der ersten Star Wars Filme (Epsioden 4-6), muss ich zugeben, dass ich eigentlich nur meine Befürchtung, dass auch Episode III eine Enttäuschung sein würde, bestätigt wissen wollte und deswegen ins Kino gegangen bin (ok..., ich war schon gespannt). Was ich dann sehen durfte, hatte ich so nicht erwartet. Der Film begann mit einer actiongeladenen und tricktechnisch perfekten, visuelle und auditiv Sinne gleichermaßen verwöhnende, Raumschlacht. Gewürzt wurde dieses alle Sinne erfreuende Spektakel noch durch eine Priese Humor. Der Zuschauer darf sich auf eine gehörige Portion Slapstick seitens eines kleinen Astrodroiden freuen, der Fans durch bisher alle Episoden begleitete und stets Lieferant für einen guten Lacher war. Während der ersten Minuten begann ich mich zu fragen, ob dies tatsächlich der von allen Seiten beschworene düsterste Teil der Saga werden sollte...
Ich sollte nicht enttäuscht werden. Nach dem Bildgewaltigen, actionreichen und komödiantisch geladenen Beginn des Films, entfaltete der Film sein dramatisches und düsteres Potential. Anakins Konflikt und immer tieferes Fallen in den Sog der dunklen Seite wurden gut vorbereitet, schließlich aber zu schnell dargestellt, so dass man sich den Begriff „plump" zur Beschreibung nicht verkneifen kann. Innerhalb weniger Sekunden wird Anakin vom Recht schaffenden Jedi, zum kindermordenden Sith Lord Vader. Es wirkt beinahe, als wäre Lukas einem Zeitdruck ausgesetzt gewesen, weswegen er die Metamorphose zugunsten der weiterführenden Handlung schnell beenden wollte. Allerdings ist die Atmosphäre stets so stimmig und beklemmend, dass sie einem den Blick für derartige Feinheiten trübt und den Zuschauer in ihren Bann zu ziehen weiß. Es gäbe noch eine Vielzahl von logischer Ungereimtheiten aufzuzählen, doch würde dies nur vom Wesentlichen ablenken, nämlich dass der Film einen unheimlich hohen Unterhaltungswert hat, der seine beiden Vorgänger in den Schatten stellt und endlich, im Punkte atmosphärischer Dichte, an die „alten" Episoden anzuknüpfen versteht. Er ist zu keiner Zeit langweilig, sondern stets spannend. Zu Recht ist er die Brücke zwischen „Alt" und „Neu" und hat das Prädikat „besonders Empfehlenswert" redlich verdient. Mich hat Episode III mehr als überzeugt und meinen Groll gegenüber den „neuen" Star Wars - Filmen abgebaut. Ich warte schon jetzt auf die Box mit allen sechs Teilen und freu mich auf die erste Nacht mit allen Filmen...
Vielleicht sollte an dieser Stelle noch erwähnt werden, dass es sich ebenfalls lohnt, die Zeichentrickserie Clone Wars zu gucken, da diese die Lücke zwischen Episode II und III ausfüllt und einiges an Zusatzinformationen liefert. Vor allem die Schurken Count Dooku und General Grievous, die in Episode III meines Erachtens zu kurz kommen, werden dort angemessener und vor allem häufiger in Szene gesetzt und bieten dem Zuschauer dadurch eine bessere Möglichkeit, sich ein passenderes Bild bezüglich der Gefahr durch diese Charaktere zu bilden, was die Spannung zusätzlich steigert und die Saga in ihrer Gesamtheit verdichtet.


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