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Rezensionen verfasst von
Lena Schimmel

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HJH Office 650440 Konferenzstuhl / Freischwinger Visto Net V, schwarz / grün
HJH Office 650440 Konferenzstuhl / Freischwinger Visto Net V, schwarz / grün
Preis: EUR 89,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alles Top, Zusammenbau mit ein paar Tipps auch kein Problem, 20. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Stuhl macht zusammengebaut direkt vor Augen einen genauso guten Eindruck wie auf den Produktfotos. Er wirkt wertig, und die Kleinigkeiten, die bei näherer Betrachtung vielleicht noch besser ausgeführt werden könnten, würde ich erst in einer deutlich höheren Preiskategorie voraussetzen. Preis-Leistungs-Verhältnis ist also perfekt.

Wir haben vier dieser Stühle als Besucherstuhl für unser Büro gekauft, und zwar mit grüner Rückenlehne. Wir hatten gehofft, dass er farblich zu unseren vorhandenen Bürostühlen Topstar Bürostuhl / Drehstuhl Open Point SY AL.Q3 grün in grün/schwarz passen würde. Unsere Hoffnung ging in Erfüllung, obwohl es sich immerhin um zwei Produkte von verschiedenen Hersteller handelt. Die Farbe ist nicht ganz identisch, aber der Unterschied viel kleiner als die Produktfotos bei Amazon vermuten lassen.

Da einige andere Rezensenten den Zusammenbau bemängeln, hier kurz meine Erfahrungen damit. Für den Zusammenbau der vier Stühle habe ich alleine nacheinander 35, 19, 14 und zuletzt 15 Minuten gebraucht. Ich hatte aber auch "Unterstützung" von einem Akkuschrauber mit passendem Sechskanteinsatz. Dass andere mit dem beiliegenden Inbusschlüssel tatsächlich eine Stunde gebraucht haben, kann ich mir daher gut vorstellen. Außer dem Akkuschrauber (wichtig: mit Drehmomentbegrenzung) kann ich folgende Tipps anbieten: erst das Metallgestell zusammenbauen. Dann Rücklehne, Armlehnen und Sitzfläche verbinden, dabei alle Schrauben etwas locker lassen. Jetzt das Gestell unter die Sitzfläche schrauben, das ist der schwierigste Teil, da die Bohrlöcher in der Sitzfläche recht weit auseinander liegen und das Metallgestell etwas auseinander gebogen werden muss, um die Schrauben einzusetzen. Zuletzt die 8 Schrauben festziehen, die jetzt noch etwas lose in den Armlehnen stecken. Für vier kleine Schrauben an den Hinterfüßen wird noch ein kleiner Kreuzschraubendreher benötigt, im Gegensatz zum Inbus ist der nicht mit enthalten. Den Zusammenbau konnte ich übrigens ganz bequem im Sitzen durchführen (auf einem bereits vorhandenen Bürostuhl) und das "Werkstück" dabei auf dem Schoß positionieren.

Viel Gelegenheit zum Probesitzen war noch nicht, aber soweit wirken die Stühle bequem und stabil.


Coders at Work: Reflections on the Craft of Programming
Coders at Work: Reflections on the Craft of Programming
von Peter Seibel
  Taschenbuch
Preis: EUR 24,56

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gutes Buch, aber auf Dauer langatmig und repetivIn, 18. Januar 2011
In diesen Buch werden eine reihe von bedeutenden Programmierern interviewt. Da die meisten von denen etwas interessantes zu sagen haben, ist das ganze überwiegend spannend zu lesen.

Vermutlich versteht es sich von selbst, aber an dieser Stelle möchte ich noch anmerken, dass es sich an Programmierer wendet und nur von solchen verstanden wird. Dabei muss man von keiner Sprache oder Technologie viel verstehen, aber sollte doch von jedem wichtigen Meileinstein mal gehört haben, um die Beiträge einordnen zu können. Wirklich Spaß wird man daran auch nur haben, wenn man sich ein wenig mit der Technologie der 70er bis 90er auskennt, da die meisten Interviews sehr vergangenheitsorientiert sind.

Die größte Schwäche ist die Leistung des Hauptautors bzw. Interviewers. Er interviewt sehr verschiedene Charaktere, aber der Aufbau ist sehr eintönig und wiederholend. Somit ist es sehr schwer, sich hinterher noch daran zu erinnern, welcher Programmierer was gesagt hatte. Auch passiert es oft, dass ein Thema sich gerade sehr spannend entwickelt, und der Interviewer vorschnell einen Themenwechsel herbeiführt. An anderen Stellen möchte ein Programmierer mal nichts zu einem Thema sagen, aber der Autor bohrt immer wieder nach, was zu nichts führt.

Wäre das Buch kürzer, würde vieles davon gar nicht auffallen. Wer es aber von vorne nach hinten durcharbeitet, kommt kaum umhin, diese Schwächen zu bemängeln.


HTC SP P400 Displayschutzfolie for HTC Desire Z (2 Stück) Blister
HTC SP P400 Displayschutzfolie for HTC Desire Z (2 Stück) Blister
Wird angeboten von Electric Blush
Preis: EUR 3,08

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anbringung doch nicht ganz einfach, ansonsten top, 18. Januar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hat man die Folie erstmal drauf, ist alles ok. Insbesondere reagiert der Touchscreen damit genau so gut wie vorher.

Die Anbringung selbst ist machbar, aber erfordert doch deutlich mehr Fingerspitzengefühl als ich erwartet hatte. Sie ist nun bläßchenfrei, aber bis dahin war es ein harter Kampf.

Dabei habe ich eigentlich ein sehr ruhiges Händchen. All denen, die sich selbst nur für normal oder gar unterdurchschnittlich geschickt halten möchte ich daher dringend anraten, sich die Folie von jemand anderem anbringen zu lassen. Auch muss man aufpassen, da die Schutzfolie selbst nochmal durch eine Schutzfolie geschützt ist, die ebenfalls durchsichtig ist. Da könnte man schonmal die falsche Folie wegwerfen ;)

Ich hatte kurz überlegt, dem Produkt daher nur 4 Sterne zu geben, aber dann kam mir in den Sinn, dass der Hersteller an der Problematik wohl kaum etwas ändern kann. Und wo man nichts besser machen kann, sind 5 Sterne trotz kleiner Schwierigkeiten angemessen.


HTC PO S540 Desire Z/Spark Tasche Blister
HTC PO S540 Desire Z/Spark Tasche Blister
Wird angeboten von Crazy Bee
Preis: EUR 10,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, aber nicht perfekt, 18. Januar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich verwende die Tasche mit dem Desire Z. Auch mir wurde, abweichend vom Bild, die Variante geliefert die unten etwas offen ist, aber das ist nun wirklich kein Problem.

Am Anfang hat man das Gefühl, dass die Tasche zu klein wäre, und man bekommt das Handy kaum hinein. Das wird mit der Zeit besser, aber auch nach ca. 100 Benutzungen sitzt es noch sehr straff. Natürlich ist das besser, als wenn es zu locker sitzt, aber sobald man versucht, das Handy mit einer Hand herauszuholen ist man absolut überfordert. Dass soetwas mit einer Hand schwierig ist, vertseht sich von selbst, aber andererseits sollte das doch kein Ding der Unmöglichkeit sein.

Die enge Tasche führt Gelegentlich auch dazu, dass die Lautstärkenknöpfe an der Seite betätigt werden, wärend man das Gerät hinein schiebt. Wenn man z.B. Musik hört, sind diese auch bei gesperrtem Display aktiv. Vielleicht ist das auch eher ein Problem des Handys, aber HTC hätte hier dennoch irgendwie gegensteuern sollen.

Abgesehen davon ist alles top, so dass ich trotz zwei Kritikpunkten noch 4 Sterne vergeben kann.


HTC Desire Z Smartphone (9.4 cm (3.7 Zoll) Touchscreen, 5MP Kamera, Android 2.2 OS, QWERTZ-Tastatur, HSPA, ohne Branding ) Tungsten Grey
HTC Desire Z Smartphone (9.4 cm (3.7 Zoll) Touchscreen, 5MP Kamera, Android 2.2 OS, QWERTZ-Tastatur, HSPA, ohne Branding ) Tungsten Grey
Wird angeboten von xxl-phones

66 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Gerät das auch Poweruser begeistert, 17. Januar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe das Desire Z nun seit 1,5 Wochen und denke, es ist an der Zeit für eine überwiegend positive Rezension (nach einigen Monaten habe ich diese Rezension nochmal geringfügig ergänzt, um auch Punkte einzubetziehen, die mir nicht sofort aufgefallen sind). Ich werde am Ende auch ein paar mininale Makel erwähnen, die aber für mich nicht schwerwiegend genug sind, um die Bewertung unter 5 Sterne zu ziehen. Als typischer Nerd habe ich dem Gerät bisher auch alles abverlangt, was möglich ist, und somit bin ich auf einige Probleme gestoßen, die dem Durchschnittsnutzer wohl nie auffallen würden. Gleichzeitig habe ich aber auch hunderte von Funktionen erlebt, die einfach nur gut arbeiten. Vielleicht sollte ich, bevor ich gleich mit Fachbegriffen um mich werfe, vorweg noch sagen, dass ich das Telefon auch alljenen empfehlen kann, die nicht wissen, was DLNA, PAP usw. sind :) Man muss kein Profi sein, um mit dem Gerät klarzukommen, obwohl ich es nun auch nicht gerade meiner Oma empfehlen würde.

Die Grundfunktionen, die man von einem Telefon erwartet, werden allesamt gut erfüllt, so dass ich dazu einfach mal nichts weiter schreiben muss. Punkt.

Der Ausschlaggebende Punkt für meinen Kauf war die Hardware-Tastatur. Von allen mobilen Geräten mit Tastatur, die ich bisher in die Finger bekommen habe (HTC G1, OQO 01+, Amazon Kindle 3, Motorola Milestone und Milestone 2) hat das Desire Z auf jeden Fall die beste. Dabei ist sie am ehesten mit dem G1 vergleichbar, hat aber größere Tasten und dafür keine eigene Ziffernreihe. Auch wenn man das normalerweise auf dem Handy nicht tut, ich konnte damit über 1,5 Stunden am Stück ohne Ermüdung in den Händen tippen. Die Sonderzeichen finde ich gut angeordnet und erreichbar, wenn man davon absieht, dass Backslashes und geschweifte Klammern nur über ein Menü erreichbar sind. Solange man auf dem Handy nicht programmiert oder Texte mit LaTeX setzt, ist einem das vermutlich sehr egal. Bei der Bildschirmtastatur gibt es leider kein Swype, aber eine fast identische Tastatur lässt sich kostenlos nachinstallieren.

Der Klappmechanismus ist auch top, egal wie blöd man sich anstellt, der geht immer sicher auf und zu, ohne dass einem das Handy aus der Hand fällt. (Dabei möchte ich wetten, dass diese Aktion schon ziemlich riskant aussehen würde, wenn man sich eine Slow-Motion-Aufnahme davon anschauen würde.) Wenn man die Tastatur öffnet, spart man sich übrigens auch die zwei Handgriffe zum Entsprerren des Displays, da dies dann automatisch entsperrt wird. Andere Benutzer hatten schon erwähnt, dass einem die Tastatur "auf die Finger fällt", wenn man auf dem Rücken liegt und das Telefon beim Tippen exakt waagerecht über sich hält. Ja, das kann ich bestätigen, aber hätte ich das nicht explizit testen wollen, dann wäre mir das nie passiert. Von mir aus würde ich, auch im Bett, das Telefon nie so verkrampft waagerecht halten, und sobald man es auch nur etwas schräg hält, tritt dieses "Problem" nicht mehr auf.

Natürlich gibt es auch leichtere, kompaktere Handys, das muss einem bewusst sein. Wenn man es das erste mal in die Hand nimmt, ist man schon vom hohen Gewicht überrascht. Aber daran gewöhnt man sich schnell, und in der Praxis stört es kein bisschen.

Was die CPU angeht, die ja "nur" 800 Mht hat, so habe ich bis jetzt noch keinen Moment erlebt, in dem es mir irgendetwas gebracht hätte, wenn sie noch schneller wäre. Alles, was einem irgendwie langsam vorkommt, lässt sich eigentlich immer auf die Internetverbindung zurückführen, aber auch über die kann man sich keinesfalls beschweren. Erst als ich kürzlich auf einem anderen Android-Telefon, das hardwaremäßig fast identisch ist, einige kleiner Ruckler gesehen habe wurde mir wirklich bewusst, wie ruckelfrei beim Desire Z alles abläuft.

Der Modus "Mobiler W-Lan Hotspot" funktioniert super, selbst wählerische Geräte, die keine AdHoc-Verbindungen mögen (z.B. Kindle 3), erkennen das Desire Z als vollwertigen Hotspot bzw. Access Point und verbinden sich ohne Murren. Auch als WLAN-Client funktioniert das Teil sehr gut. Im gefürchteten "eduroam" (einem WPA-2-Enterprise-Netz mit PAP-Authentifizierung, das so an vielen europäischen Hochschulen eingesetzt wird) habe ich gelegentlich kleinere Einwahlprobleme, allerdings weniger als viele andere Smartphonebesitzer bzw. als so mancher Laptopnutzer. Solange das Desire Z selbst der Hotspot ist, kann man seine DLNA-Funktionen nicht nutzen, aber das ist wohl auch ein äußerst exotischer Anwendungsfall. Davon abgesehen, funktioniert auch das DLNA super, was ich aber mangels weiterer Geräte bisher nur mit Audiosignalen testen konnte. Da es DLNA prinzipiell auch mit Bildern und Video unterstützt, ist es wohl völlig ok, dass die Hardware keinen Videoausgang hat, aber wie gesagt konnte ich das noch nicht testen.

Die Kamera war für mich kein wichtiger Kaufgrund, somit habe ich da nicht viel erwartet, bin jetzt aber positiv überrascht. Die Fotos gefallen mir allesamt und die 5 Megapixel verdienen ihren Namen. Der Blitz reicht, obwohl ja nur LED-Technik verbaut ist, einige Meter weit, so dass ich auch im absoluter Dunkelheit vernünftig fotografieren kann. Bei schlechtem Licht gibt es heftiges Farbrauschen, aber dennoch erkennt man auf den Fotos alles wichtige. Die Videos, insbesondere in 720p-Auflösung, sind qualitativ nett. Vorallem hatte ich befürchtet dass die Aufnahmen total kaputt komprimiert werden würden, was nicht der Fall ist. Bei mäßigem Licht gibt es eine sehr extreme Bewegungsunschärfe, aber sobald es hell genug ist, sind die Videos echt brauchbar. Dabei nimmt das Mikrofon gut auf, was der "Kameramann" spricht. Was andere Personen im Raum sagen, bleibt leider unverständlich, auch wenn andere Handys (Nokia N8) unter gleichen Bedingungen alle Stimmen gut aufnehmen.

Der Akku hat mir in den ersten Tagen echt Sorgen gemacht, da er manchmal schon nach 6 Stunden völlig durchschnittlicher Benutzung leer war. Man hört zwar ab und zu, dass Smartphone-Akkus erst nach ca. einer Woche ihre volle Kapazität erreichen, aber eigentlich habe ich da nicht mit Wundern gerechnet. Inzwischen ist aber ein eben solches Wunder passiert. Im Standby (also Handy auf Empfang, aber keine aktive Benutzung) hät es mehrere Tage, und auch bei aktiver Benutzung ist nun alles im grünen Bereich. Das meiste, was ich bisher an aktiver Nutzung mit einer Ladung machen konnte: Telefon ca. 14 Stunden an, ständig WLAN, Internet und Bluetooth an, davon 1,5 Stunden Spiele spielen (teilweise 3d), 3-4 Stunden über Bluetooth Musik hören, 1-2 Stunden über Bluetooth telefonieren und das Ding zwischendurch noch 1-2 Stunden für anderen Kram nutzen, bei dem der Bildschirm an ist. Am Ende waren immernoch 23% Akku übrig.

WICHTIGES UPDATE BEZüGLICH AKKU nach einigen Monaten der Benutzung: Es gibt auch jetzt noch heftige Schwankungen in der Laufzeit. Mit ziemlicher Sicherheit konnte ich diese nun auf das WLAN zurückführen. Dabei geht es nicht um das bloße "Ansein" oder die Datenübertragung. Auch bei angeschaltetem WLAN und normaler Benutzung hält der Akku nun manchmal über 40 Stunden. Problematisch wird es aber immer dann, wenn das WLAN an ist, sich mindestens ein Access Point in Reichweite befindet, aber dieser nicht eingerichtet ist. Da sackt die Akkuladung regelmäßig in ca. 4 Stunden von 90% auf 0% ab, gerade dann, wenn man das Gerät gar nicht verwendet und somit nichts dergleichen ahnt. Offenbar hift da nur gewissenhaftes Abschalten des WLAN, sobald man das heimische WLAN verlässt.

Im übrigen ist der Bildschirm immer die Hauptverbrauchskomponente, egal wie sehr man das Handy sonst noch fordert. Zwar kann das Gerät mittels Helligkeitssensor automatisch die Helligkeit anpassen, ist aber auch dann meist deutlich heller, als es zur Bedienung wirklich nötig wäre, und das Display schlägt dann mit 84% zu Buche. Verglichen damit sind WLAN und Bluetooth mit je 2% es nicht wert, abgeschaltet zu werden. Wenn man ein wenig manuelle Kontrolle über die Helligkeit übernimmt, kann man den Verbauch des Bildschirms etwa drittteln, was mit fast dreifacher Akkulaufzeit belohnt wird. Ich denke, bei Zeiten werde ich mir eine App basteln, die ebenfalls das Display nach Umgebungshelligkeit anpasst, aber nach einer von mir festlegbaren Umrechnung.

Das Desire Z ist blitzschnell einsatzbareit. Die Zeit, die das Handy zu Booten braucht, beträgt zwar ca. 1,5 Minuten, was aber letztlich völlig egal ist, weil man das eh nur einmal erlebt. Das Gerät verfügt nämlich über eine Art Tiefschlafmodus (der allerdings keinen speziellen Namen hat). Wählt man einfach nur "ausschalten" ist das Gerät offenbar aus, verbraucht praktisch keinen Strom (Akkuladung sinkt dann über eine ganze Nacht nur um ca. 2%), und wenn man es wieder anschaltet, ist es blitzschnell da. Schon nach 15 Sekunden kann man das Gerät wieder komplett nutzen, wobei das Entsprerren der Simkarte das meiste von dieser Zeit in Anspruch nimmt. Betreibt man das Gerät im Flugzeugmodus, so kehrt es nach weniger als 2 Sekunden aus dem Tiefschlaf zurück und ist sofort nutzbar! Das Feature kannte ich von anderen Telefonen noch nicht, und es wird scheinbar auch nicht besonders beworben. Will man aus irgendwelchen Gründen doch mal einen komplett neuen Bootvorgang anstoßen, gibt es dafür die Option "neu starten".

Der eingebaute Freisprech-Lautsprecher ist wirklich schwach, was mir schon vor dem Kauf bewusst war. Mich stört das nicht, da ich diese Funktion auch dann nicht benutzen würde, wenn ein guter Lautsprecher verbaut wäre. Um sich mal ein kurzes Video auf youtube anzukucken, reicht es, und wenn ich Musik hören oder mit freien Händen telefonieren möchte, nutze ich sowieso ein Headset.

Auch wenn ich erst überlegt hatte, das Telefon zu rooten (als Linux-Nutzer fallen einem da schon nette Sachen ein, die man dann damit machen könnte) habe ich das bisher nicht getan, da mir auch als nicht-root dann letzlich doch nichts wichtiges fehlt.

Zu den kleinen Problemchen:
* Der Touchscreen, der eigentlich super exakt funktioniert, hängt sich manchmal auf, d.h. reagiert einfach nicht mehr auf Eingaben. Bildschirm aus, Bildschirm an, entsperren, und alles geht wieder. Kostet mich ca. 2 Sekunden und passiert etwa einmal täglich. Kann ich wirklich gut mit leben.
* Der Versuch, meine alten Kontakte von der SIM-Karte zu lesen und mit meinen Kontakten aus Facebook, Google, etc. zu verbinden war ein echter Kampf. Die SIM-Kontakte werden angezeigt, aber man kann sie nicht mit anderen Kontaktquellen zusammenführen. Viel besser ging es, als ich die SIM nochmal in mein altes Handy (W880i) gelegt habe und die Kontakte per Bluetooth rüber gezogen habe. Seitdem alles ok mit der Kontaktverwaltung.
* Der mitgelieferte Musik-Player von HTC will partout nicht auf die Medientasten (Play, Pause, Weiter, Zurück) am Headset reagieren - egal ob das mitgelieferte oder ein zusätzlich gekauftes Bluetooth-Headset. Für mich egal, da ich eh lieber andere Apps dazu verwende, und diese haben allesamt kein Problem damit. Laut Support ist das ein Softwarefehler, der aber nur auf meinem Gerät auftritt und sich vermutlich durch einen Hard Reset beheben ließe.
* Es werden zwei Facebook-Apps mitgeliefert, die man auch beide braucht, da jede Funktionen hat, die dem jeweils anderen fehlen. Das gleiche gillt für die beiden E-Mail-Apps. Jeweils eine bietet ein nützliches Desktop-Widget an, die jeweils andere hat aber mehr Funktionen in der eigentlich App. Da muss man sich erstmal etwas arrangieren, was man nun mit welcher macht.
* Der optische Trackball ist gut, um mal schnell zwischen Eingabefeldern und Buttons zu springen, oder einen kleinen Link im Web zu wählen. Beim Editieren von Texten ist er allerdings weniger nützlich, als z.B. der echte Trackball vom HTC G1. Man kommt einfach nicht so schnell 20 Zeichen nach links, wie es mit einer richtigen Kugel möglich wäre. Beim Schreiben längerer Texte ist der Trackball auf jeden Fall das größte Manko der Tastatur, wenn man das so sagen kann.
* Die erste Verwendung des GPS war schwierig, es gab einfach keinen Empfang. Im Web habe ich dann gelesen, dass dieser Fehler bei einigen wenigen Nutzern auftritt. Ich musste UMTS deaktivieren, bekam dann sofort eine gute GPS-Ortung, und konnte dann UMTS wieder einschalten. Seit dieser einmaligen Aktion funktioniert beides auch parallel ohne irgendwelche Probleme.
* UPDATE: In praktisch allen Anwendungen ist es unmlöglich, auf der Hardwaretastatur große Umlaute zu tippen, stattdessen bleiben diese klein. Ich habe es allerdings ein (!!) Mal irgendwie geschafft.

Fazit:
Drei der sechs Probleme betreffen nur die erstmalige Einrichtung und stören einen dann nie wieder. Es verbleiben die lächerlich kleinen Problemchen mit Touchscreen, Trackball und Medientasten. In meinen Augen ist das Desire Z damit zu 99,5% perfekt, und das sage ich nun wirklich nicht oft über irgendetwas.

Zubehörempfehlung:
* Die passende Displayschutzfolie und Handytasche von HTC. Ich weiß nicht, ob das Handy wirklich so viel Schutz braucht, aber es ist - gerade bei einem teuren Gerät - einfach ein gutes Gefühl, wenn man im Alltag nicht übervorsichtig sein muss.
* Bluetooth-Headset, wobei ich mit dem MW600 von Sony Erricsson sehr zufrieden bin. Es wird zwar ein brauchbare Kabelheadset mitgeliefert, aber wenn man das Headset täglich mehrere Stunden benutzen möchte, lohnt es sich schon, dort noch etwas höherwertigeres und praktischeres zu kaufen.
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 8, 2011 11:05 AM MEST


Haglöfs Daypacks CORKER, M
Haglöfs Daypacks CORKER, M

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Extrem cooler Rucksack, wären da nicht die Reißverschlüsse, 3. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Haglöfs Daypacks CORKER, M (Ausrüstung)
Da die Amazon-Beschreibung recht "knapp" ist, von mir erstmal ein paar Fakten zu absolut ungewöhnlichen Aufteilung:

An der einen Seite öffnet sich das Hauptfach, so dass man idealen Zugriff auf alle Teile darin hat. In der "Tür" befindet sich außerdem ein großes, oben offenes Netzfach, und im Rücken ein flaches, verschließbares Netfach, gerade groß genug, um A4-Dokumente darin zu verstauen. Auf der Gegenüberliegenden Seite, die äußerlich genauso aussieht, öffnet sich stattdessen eine Klappe, hinter der sich 4 Netztaschen und drei Stifteinschübe befinden, sowie ein Haken für den Schlüsselbund. Wenn man viel Kleinkram bei sich hat, ist dieser darin perfekt organisiert.

Die seitliche Öffnung hat natürlich ihre Vor- und Nachteile. Zum einen kommt man immer an alles gut heran, zum anderen muss man den Rucksack komplett abnehmen und Quer auf die Seite legen, bevor man ihn öffnet, sonst fällt natürlich alles raus. Bei Wanderungen zu zweit neige ich sonst dazu, dem anderen zu sagen "Kannst du mal kurz xyz aus meinem Rucksack holen", um ihn nicht abnehmen zu müssen, und diese Möglichkeit entfällt bei diesem Modell, zumindest für das Hauptfach.

Was man auf den ersten Blick nicht sieht, ist die kleine, von oben erreichbare Tasche. In dieses kleine Fach tut man am besten Dinge, die man selten braucht, da dieses eine sehr kleine Öffnung hat, durch die man soeben die Hand bekommt. Ich vermute mal, hier ließe sich eine Trinkblase oder ein MP3-Player gut verstauen, auch wenn es dafür keine besondere Durchlassöffnung gibt, sondern man den Reißverschluss 1cm offen lassen müsste. Ich verstaue darin meist den Beckengurt, der sich nämlich praktischerweise abnehmen lässt. So habe ich ihn immer dabei, falls es mir doch mal zu schwer auf den Schultern wird.

Nun aber zum Grund für die Abwertung:
Ich habe mir den Rucksack vor drei oder vier Jahren gekauft, und habe ihn seit dem fast täglich im Einsatz. Vom Konzept her echt ein tolles Teil, das von mir glatte 5 Sterne bekäme, wären da nicht Reißverschlüsse. Diese lassen sich für beide "Seitentüren" beidseitig öffnen und sind sehr praktisch, solange sie funktionieren. Leider ist der Reißverschluss des Hauptfaches bei mir schon nach weniger als einem Jahr derart kaputt gegangen, dass ich nur noch den oberen Schlitten nutzen kann, und der untere am unteren Reißverschlussende verbleibt. Außerdem öffnete sich dieser dann selbsttägig immer ca. 3cm weit, so dass lose Kleinteile herausfallen könnten - was mir nie passiert ist, da ich im Hauptfach eh keine losen Kleinteile habe. Ich muss auch sagen, dass ich den Rucksack bis dahin gut behandelt und nicht überladen hatte.

Nachdem der Reißverschluss schon recht schnell diesen ersten Defekt hatte, hielt er sich danach erstaunlich lange auf diesem Niveau, obwohl ich den Rucksack über die Jahre hinweg immer mehr belastet habe. Seit 2 Jahren trage ich darin täglich einen 3,5kg schweren, übergroßen Laptop, der den Rucksack leicht ausbeult, und erst seit ein paar Wochen zeigen sich weitere Abnutzungserscheinungen des Reißverschlusses, die nun dazu führen, dass ich endlich einen neuen Rucksack brauche. Ich denke, unter diesen Umständen kann ich mich über die neusten Defekte nicht beschweren.

Abgesehen vom Reißverschluss ist der Rucksack auch nach all der Zeit in einem guten Zustand, und würde vermutlich noch einige weitere Jahre halten. Selbst die Ausbeulung duch den zu großen Laptop verschwindet sofort wieder, wenn man ihn aus dem Rucksack nimmt. Wenn ich von den positiven Bewertungen ausgehe, die das Teil auf anderen Plattformen erhalten hat, muss ich wohl davon ausgehen, dass der frühzeitige Defekt bei mir eine Ausnahme darstellt. Aber es soll niemand sagen, ich hätte nicht davor gewarnt!

Wenn man einen Rucksack haben möchte, der diesen großzügigen Seiteneingriff ins Hauptfach hat, bleiben einem wohl so oder so wenige Alternativen zum Corker.


Write Portable Code: A Guide to Developing Software for Multiple Platforms
Write Portable Code: A Guide to Developing Software for Multiple Platforms
von Brian Hook
  Taschenbuch
Preis: EUR 35,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solides Buch, aber nichts bahnbrechend Neues, 7. Januar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch geht Systematisch vor: Was ist eigentlich Portabilität, welche genrellen Konzepte gibt es, welche Bereiche der Programmierung benötigen besondere Aufmerksamkeit?

Im Vorwort wird noch betont, dass es sich an Programmierer aller Sprachen wendet, dennoch liegt der Fokus eindeutig auf maschinen-nahen Sprachen wie C und C++. Das sollte aber auch nicht verwundern, schließlich kann man hier im Bezug auf Portabilität am meisten falsch machen.

Etwa die Hälfte des Buches wird damit für z.B. Java-Programmierer komplett uninteressant - was aber nichts daran ändert, dass die andere Hälfte viel wissenswertes enthält, das man wohl in kaum einem anderen Buch findet.

Meiner Meinung nach ein Buch für jeden Programmierer, der bessere Software schreiben möchte und/oder langfristig erfolgreich sein möchte. Denn zum einen ist Software, die man nach den Richtlinien dieses Buches schreibt, nicht nur portabler, sondern auch Fehlerfreier und besser Wartbar. Zum anderen haben Viele Programme einen Lebenszyklus von mehr als zehn Jahren, und in einer Dekade ändern sich Plattformen stark - und fast jede Software wird früher oder später auf eine andere Plattform umziehen müssen. Der Autor begründet überzeugend, warum man sich darauf in jedem Fall so früh wie Möglich vorbereiten sollte.

Was die Menge der angesprochenen Problemfelder angeht, so macht das Buch einen sehr vollständigen Eindruck - und es gibt mehr Problemfelder, als man sich erträumen mag. Bei den Lösungen hapert es manchmal ein wenig, aber ein Problem zu identifizieren ist ja bekanntlich der schwerste Teil der Lösung.

Wer nun aber hofft, etwas über Bibliotheken und Frameworks zu erfahren, die Plattformunabhängigkeit erleichtern, wird herbe enttäuscht: Das Kapitel umdasst nichtmal zweieinhalb Seiten. Hier hätte man sicher mehr draus machen können, vielleicht sogar ein ganzes Buch für sich.

Wer sich in der Theorie schon ein wenig mit Plattformunabhängigkeit befasst hat, wird auch nichts bahnbrechend Neues erfahren. Als solide Zusammenfassung dessen, was man sowieso schon mal irgendwo gehört hatte und wahrscheinlich auch schon wieder vergessen hatte, ist das Buch aber bereits sein Geld wert.

Und wer sich bisher noch keine Gedanken über Plattformunabhängigkeit gemacht hat, sollte vielleicht jetzt damit anfangen. Am besten mit diesem Buch.


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