Profil für Vivien > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Vivien
Top-Rezensenten Rang: 46.279
Hilfreiche Bewertungen: 23

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Vivien

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4
pixel
Blutdämmerung
Blutdämmerung
von Rainer Löffler
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Blutdämmerung, 21. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Blutdämmerung (Taschenbuch)
Klappentext
"Der Himmel ist blau, die Sonne brennt, das Wasser im See schimmert türkis. Im nahe gelegenen Wäldchen singen die Vögel. Unter Wasser dann: Stille. Kühle. Frieden.

Ewiger Frieden.

Nicht zum ersten Mal wird Martin Abel, bester Fallanalytiker des Stuttgarter LKA, nach Köln beordert. Im See am Ginsterpfad wurde von Hobbytauchern eine Leiche entdeckt – eine junge Frau, gekleidet wie für eine Hochzeit. Und sie war nur die erste. Nun sind es schon fünf - fünf tote Bräute. Was ihnen angetan wurde, ist so verstörend, dass es nicht an die Öffentlichkeit dringen darf ... "

Meine Meinung
Dieses Buch ist der Nachfolgeband von Blutsommer, in dem wir den Ermittler Martin Abel zum ersten Mal kennen gelernt haben. Ab hier könnte es Spoiler geben! Seit dem ersten Band ist ca. 1 Jahr vergangen und Martin Abel hat sich langsam von den Geschehnissen von damals erholt. Zusammen mit seiner Kollegin und Partnerin Hannah Christ, die er im ersten Buch kennen und lieben gelernt hat, muss er nun in einem neuen Fall ermitteln. Während die beiden nun zusammen mit den Kölner Kollegen versuchen, die Morde an fünf jungen Frauen aufzuklären, die man in einem See gefunden hat, macht Abel sich nebenbei viele Gedanken um seine Ex Frau und die gemeinsamen Kinder. Dies führt natürlich zu Missverständnissen und Problemen mit seiner Freundin, was ihm die Arbeit insgesamt nicht erleichtert.

Auch in diesem Teil konnte mich der Autor mit seinen Kenntnissen über die Polizeiarbeit sowie die Gerichtsmedizin beeindrucken. Die toten Frauen wurden ausführlich beschrieben, man konnte sich ein richtiges Bild davon machen, was ihnen angetan wurde und auch der Ekel kam nicht zu kurz, wobei ich mich da auch nicht sehr anstelle.

Der Schreibstil von Rainer Löffler macht einfach Spaß und man möchte nicht aufhören zu lesen, auch wenn mir dieses mal zu wenig Action und zu viel Beziehungskrise vorhanden war. Schon im ersten Teil dachte ich mir, dass man die Liebesgeschichte ruhig hätte weglassen können, aber natürlich wurde diese dann im zweiten Teil weiter ausgebaut. Generell ging es zwischendurch immer um Abels Ex Frau, ihren neuen Freund und die Kinder, was mich teilweise leider gelangweilt hat. Ich wollte gerne mehr über die Morde, die Ermittlungen und die Mädchen erfahren!

Doch auch trotz der Einblicke in Abels Privatleben konnte man sich relativ gut mit den Ermittlungen beschäftigen. Dass zwischendurch immer Szenen kamen, in dem man die Geschehnisse aus der Sicht eines neuen Opfers sehen konnte, und dazu noch kleine Abschnitte aus der Vergangenheit gezeigt wurden, hat mir sehr gefallen. Denn so konnte ich mir selbst ein Bild vom Mörder machen und war dementsprechend verwirrt, als es zum Ende des Buches kam. Denn natürlich wird man hier überrascht, weil man die ganze Zeit in die Irre geführt wurde ;)

Generell hat mir dieses Buch aber gut gefallen, auch wenn es für mich persönlich ein wenig schlechter war als der erste Teil. Das lag aber nur an den Privatproblemen von Martin Abel :)


The Dead 1: Todeszellen: Zombie-Trilogie
The Dead 1: Todeszellen: Zombie-Trilogie
Preis: EUR 4,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen The Dead 1: Todeszellen, 14. November 2014
Klappentext
"Als Häftling eines der schlimmsten Gefängnisse das man sich vorstellen kann, denkt Shane Bridge, dass er bereits alles gesehen hat. Umgeben von Mördern, Vergewaltigern, Gangstern und Pädophilen, hat Shane drei Jahre lang überlebt. Mit der Aussicht auf seine baldige vorzeitige Entlassung, steckt er große Hoffnung in seine Zukunft zusammen mit seiner Frau und seiner Tochter, die ihn zu Hause bereits sehnsüchtig erwarten.
Doch als ein neuer Häftling ankommt, der einen tödlichen Virus mit sich trägt, erkennt Shane schon bald, dass er seine Pläne zu überdenken hat und er von nun an um sein Überleben kämpfen muss.
Kaum hat sich der Virus ausgebreitet, verwandeln sich sowohl die Wachen, als auch die Insassen zu fleischfressenden Monstern. Nur wenige haben überlebt, zusammen überlegen sie, wie sie hier herauskommen …
… und wie sie am Leben bleiben können."

Meine Meinung
Shane sitzt seit 3 Jahren in einem der sichersten Gefängnisse der Welt. In einem Monat wird er entlassen und kann endlich zu seiner Frau und seiner Tochter zurückkehren. Denkt er.
Als plötzlich alle verrückt spielen, kämpft er sich mit seinem Zellenkumpanen Billy durch das Gefängnis und trifft dabei auf viele Zombies, aber auch auf Überlebene. Zusammen kämpfen sie um ihr Überleben.

Die Idee der Geschichte ist gut, aber eigentlich nicht originell. Wie soll es auch anders sein, wenn es schon 1000 andere Zombiebücher gibt. Doch dem Autor ist es gelungen, immer eine gewisse Spannung aufzubauen, die er durch seinen vulgären/derben Schreibstil unterstützt. Ich finde gerade diesen Schreibstil so gut, da ich mir denke "hey, so wird im Gefängnis wirklich miteinander geredet". Das ebook lässt sich schnell lesen, wenn man die ersten Seiten bereits geschafft hat.
Diese sind nämlich ein wenig verwirrend, denn dort lernt man eine Vielzahl an Gefängnisinsassen und Wächter kennen, deren Namen man sich auf die Schnelle überhaupt nicht merken kann. Natürlich stechen einige Namen heraus, sowie die der Hauptpersonen, doch insgesamt ist das ganz schön viel Input und man muss ab und zu zurückblättern, um nachzusehen, von wem gerade die Rede ist. Im Laufe des Buches werden es Gott sei Dank immer weniger Namen, dafür immer mehr Zombies.

Man konnte während des Lesens einen guten Draht zu den Überlebenden aufbauen und ich persönlich hatte ziemlich schnell entschieden, welche Charaktere ich mochte und welche nicht.
Sehr gut gefallen hat mir übrigens, dass die Zombies nicht einfach nur Röchelnde, langsame Dinger sind, die mit ausgestreckten Armen rumlaufen, sondern noch ein Stück menschlich waren. Zwischendurch konnte man nämlich ein paar Seiten aus der Sicht eines Zombies lesen, was ich sehr gut fand.

Insgesamt fand ich das Buch gut lesbar, doch leider habe ich ein paar Rechtschreibfehler und Satzstellungsfehler (??) gefunden, die nicht hätten sein müssen. Das Buch endet natürlich mit einem Cliffhanger - wie sollte es auch anders sein - den ich aber gut fand, da er einfach gut auf den zweiten Teil vorbereitet hat. Und egal, wie gut man den ersten Band fand; den zweiten möchte man einfach lesen! Ich bin gespannt.


Keine Zoombies
Keine Zoombies
Preis: EUR 0,89

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Keine Zoombies, 14. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Keine Zoombies (Kindle Edition)
Klappentext
"Wo wirst du sein, wenn die Zombies kommen? Wirst du verzweifeln oder dich ihnen mit einem Flammenwerfer entgegen stellen?

Drei ungewöhnliche Kurzgeschichten zeigen das Schicksal einiger Überlebender während der Zombie-Apokalypse."

Meine Meinung
In diesem Ebook sind drei Kurzgeschichten enthalten. Die Geschichten gehören zusammen, handeln aber immer von anderen Überlebenden der Zombieapokalypse.

Es geht um eine Gruppe Überlebender, die sich im Leipziger Zoo verschanzt haben. Dort leben sie einigermaßen sicher vor den Zombies. Der Titel der Kurzgeschichte zeigt dies schon ein wenig, denn sie haben das Zoo-Schild verändert, um anderen Überlebenden damit Bescheid zu sagen, dass sie nicht die letzten Menschen sind.

Ich möchte gar nicht viel zur Geschichte sagen, denn es sind wirklich nur knapp 40 Seiten, die man ganz schnell selber gelesen hat. Der Schreibstil ist sehr gut, man findet sich schnell im Geschehen zurecht und kann sozusagen direkt loslegen.

Ich finde, dass in diesem ebook die (unwahrscheinliche) Zombieapokalypse gut dargestellt wird und man sehen kann, wie sich die Menschen mit ihrem Verhalten und ihren Gewohnheiten ändern. Man merkt schnell, dass sie durch den Hunger geschwächt sind, aggressiv werden und übervorsichtig sind. Es ist deutlich sichtbar, wie die Menschen handeln, wenn sie unter Druck stehen und keinen anderen Ausweg haben. Denn heutzutage geht so etwas auch ohne Zombies.

Das ebook ist zu empfehlen, wenn man auf Survivalgeschichten steht und mal eine halbe Stunde lang nichts zu tun hat. Sehr zu empfehlen!


Die Arena: Under the Dome
Die Arena: Under the Dome
von Stephen King
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,99

4.0 von 5 Sternen Die Arena, 14. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Arena: Under the Dome (Taschenbuch)
Klappentext
"Urplötzlich stülpt sich eines Tages wie eine unsichtbare Kuppel ein undurchdringliches Kraftfeld über Chester’s Mill. Die Einwohner der neuenglischen Kleinstadt sind komplett von ihrer Umwelt abgeschnitten. Und auf einmal gilt kein herkömmliches Gesetz mehr ..."

Meine Meinung
Nachdem ich von meinem ersten King ("das Mädchen") sehr enttäuscht war, wollte ich eigentlich keines seiner Bücher mehr lesen. Irgendwann hatte ich aber so viele positive Meinungen gehört, und die gleichnamige Serie angefangen, sodass mich das Buch dann doch endlich interessiert hat.

Man kann sich gleich am Anfang den Verlauf der Geschichte ungefähr denken. Die Menschen leben in ihrer kleinen Stadt, jeder kennt jeden. Es gibt alles, was man so zum Überleben braucht, und zur Not kann man einfach in die nicht weit entfernte Nachbarstadt fahren. Dann taucht plötzlich die Kuppel auf und trennt die Kleinstadt Chesters Mill vom Rest der Welt. Natürlich kann dies nicht ohne Unfälle passieren, denn der "Dome", wie die Kuppel genannt wird, ist durchsichtig und taucht auf keinem Radar der Regierung auf. Das Durcheinander beginnt, die Menschen geraten in Panik und versuchen alles, um sich aus der Kuppel zu befreien. Ob das am Ende klappt, werde ich natürlich nicht sagen. Ich kann nur schon mal bemerken, dass man Serie und Buch nicht vergleichen kann, da sie sich schon ab Seite 20 nicht mehr ähneln.

Stephen Kings Schreibstil hat mir in diesem Buch sehr gefallen. Die ersten 200 Seiten waren nach gefühlten 10 Minuten schon durchgelesen. Danach kam mir der Rest des Buches zwar ein bisschen langsamer vor, aber man kommt dennoch gut voran. Das Buch ist mit seinen 1277 Seiten sehr dick, was daran liegt, dass King einfach unglaublich detailliert schreibt. So kann es passieren, dass manche Kapitel und Geschehnisse einfach in die Länge gezogen werden und teilweise vielleicht sogar uninteressant sind. Da aber im Buch insgesamt so viel Spannendes passiert, war das für mich nicht weiter schlimm.

Es tauchen im Laufe der Geschichte viele verschiedene Personen auf. Wie soll es denn auch anders sein, in einer Kleinstadt mit knapp 8000 (?) Menschen. Natürlich kann man sich nicht jeden Namen merken, allerdings erkennt man die "wichtigen" Leute immer sofort. Man kann ziemlich schnell ein paar Sympatien entwickeln, denn es gibt ein paar Menschen unter der Kuppel, die man ehrlich gesagt einfach sterben sehen möchte. Aber was wäre so ein Drama ohne unsympathische Charaktere?

Natürlich weiß man, dass die Idee der Geschichte völlig fiktiv ist. Es passieren Dinge, bei denen man sich denkt "musste das jetzt sein?" und einfach nur den Kopf schütteln kann. Dennoch finde ich, dass das Buch gut zeigt, wie so eine Stadt quasi untergehen kann, wenn irgendwas passiert und man plötzlich in einer Art Diktatur ohne Gerechtigkeit lebt. Sowas gibt es heutzutage leider oft und ist leider auch nicht so abwegig. Stephen King hat die heutige Welt (oder ihre Gefahren) meiner Meinung nach einfach gut in eine Geschichte verpackt, bei der dem Leser der Vergleich wahrscheinlich nicht sofort auffällt.

Zum Ende hin wurde das Buch irgendwie ZU schnell. Die Emotionen ließen nach und die Menschen starben wie die Fliegen. Das hatte ich nicht erwartet, vor allem, weil vorher immer drauf geachtet wurde, dass die Toten genug Aufmerksamkeit bekommen. Alles in allem möchte ich dieses Buch aber jedem empfehlen, der Lust auf einen richtig dicken Wälzer hat, der alles beinhaltet. Und wer denkt, dass er sich einfach die Serie ansehen kann, damit er weiß, was in dem Buch passiert, der hat sich geschnitten ;) Buch und Serie sind so verschieden, wie es nur sein könnte!


Die Auslöschung der Mary Shelley: Thriller
Die Auslöschung der Mary Shelley: Thriller
von Marc Buhl
  Taschenbuch

4.0 von 5 Sternen Die Auslöschung der Mary Shelley, 5. November 2014
Klappentext
"2014 Kalifornien. Im Auftrag der NSA hat Powell Ltd. den ersten Quantencomputer der Welt gebaut. Von nun an kann jede Äußerung, jede Aktion eines jeden Menschen bespitzelt werden. Die 28-jährige Biologin Mary Shelley gehört zwar zum geheimen Entwickler-Team, aber sie verfolgt eine andere Mission. Der Computer soll nicht die Bevölkerung ausspionieren, sondern Verbrechen und Gewalt verhindern. Denn davon hat Mary selbst zu viel erlebt, damals als ihre Eltern ermordet wurden. Doch damit der Computer das moralische Gewissen des Internets werden kann, muss sie etwas ermöglichen, das ihn menschenähnlich macht: Lernen. Daran arbeitet sie Tag und Nacht. Und als es ihr endlich gelingt, gerät ihr eigener Plan außer Kontrolle. Der Computer wird zu einem unberechenbaren Jäger. Frankensteins Monster emanzipiert sich von seiner Schöpferin und hinterlässt eine Blutspur auf dem Weg in eine neue Welt."

Meine Meinung
Mary Shelley arbeitet zusammen mit einem Kollegen am allerersten Quantencomputer dieser Welt. Dieser soll schneller, besser, schlauer und selbstständiger sein, als jeder andere Computer je zuvor. Die begabte Biologin und Programmiererin möchte dem Computer ein Leben einhauchen und erstellt sich ein paar Hintertürchen, durch die sie jederzeit mit ihrem eigenen Passwort gelangen kann. Somit kann sie am Programm basteln, wie es ihr passt, und niemand kann es ihr verbieten. Für den persönlichen Touch erhält der Computer den Namen VICTOR (Virtual Identity Creating Tomorrow). Als Freunde und Familie Bedenken äußern, will Mary davon nichts hören. Sie wird übermütig und erschafft ein Monster. Und dieses Monster möchte nicht nur Mary töten.

Die Idee des Buches fand ich sehr interessant, denn ein Computer, der ein Bewusstein entwickelt, wie ein Mensch handeln kann und sich selber Wissen aneignet, ist ziemlich beeindruckend. Allerdings auch ein wenig erschreckend, denn wie weit kann so ein Computer gehen, wo er doch eine Maschine ohne Gefühle ist? Wird er immer richtig handeln und auf seinen "Schöpfer" hören, oder wird er irgendwann zu einer Gefahr für die Menschheit?

Das Buch liest sich sehr schnell, und man kommt gut in die Geschichte rein. Der Leser entwickelt sofort Sympathien für die naive Mary und fragt sich mit ihr, wieso plötzlich so viele Menschen in ihrem Umfeld sterben. Im Verlauf der Geschichte lernt man ihr Werk, den Quantencomputer, besser kennen. Als Leser, der das Geschehen von außen betrachtet, sieht man sofort, dass der Computer nicht das tut, was ein Mensch als gut bezeichnen würde. Durch sein selbstständiges Handeln ist er zu einem gefährlichen Gegner geworden. Man bekommt hautnah mit, wie und warum Marys Freunde und Kollegen sterben.

Das Buch ist ziemlich gut recherchiert, spannend geschrieben und lässt einen mitfiebern, ob Mary es trotz der Intelligenz des Quantencomputers schafft, ihn auszuschalten.

Die Parallelen zu "Frankenstein" von Mary Shelley habe ich erst erkannt, nachdem ich für meine Rezension recherchiert habe. Man kann dieses Buch also durchaus als die modernere Version des Klassikers ansehen!


Endgame: Die Auserwählten
Endgame: Die Auserwählten
von James Frey
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Endgame - Die Auserwählten, 3. November 2014
Klappentext

"ENDGAME. Zwölf Meteoriten. Zwölf Spieler. Nur einer kommt durch.

Als zwölf Meteoriten nahezu gleichzeitig an unterschiedlichen Orten der Erde einschlagen, gibt es keinen Zweifel mehr: Die Zeit ist gekommen. ENDGAME hat begonnen! Jeder der Meteoriten überbringt eine Nachricht, die die zwölf Auserwählten entschlüsseln müssen und die sie schließlich an einem geheimnisvollen Ort zusammenführt. Dort stehen sie ihren Gegnern zum ersten Mal gegenüber. Ein Wettkampf auf Leben und Tod beginnt und eine rücksichtslose Jagd um den gesamten Globus. Die Spieler müssen zu allem bereit sein. Wird Arroganz Bescheidenheit schlagen? Klugheit Stärke übertreffen? Wird Gnadenlosigkeit am Ende siegen? Schönheit von Nutzen sein? Muss man ein guter Mensch sein, um zu überleben? ENDGAME wird es zeigen. Aber nur wer die Hinweise richtig deutet und die drei Schlüssel findet, geht als Gewinner hervor. Und nur seine Linie wird überleben, wenn die gesamte Menschheit vernichtet wird. "

Meine Meinung

Zu aller erst möchte ich sagen, dass ich normalerweise keine gehypten Bücher mag. Man hat viel zu große Erwartungen an das Buch und erwartet ein Meisterwerk. So ging es mir auch bei "Endgame". Das Buch an sich ist gut, die Story ist gut, das Cover sieht wunderschön aus, aber letztendlich war es den Hype nicht wert.

Es geht um 12 unterschiedliche Jugendliche. Sie sind Spieler. Sie verteidigen ihr Geschlecht, wurden ihr ganzes Leben auf Endgame vorbereitet. Man kann sie auch als "Killermaschinen" bezeichnen, denn Töten können sie am besten. Ihr Ziel ist es, am Ende von Endgame als letzter übrig zu bleiben, und dabei drei Schlüssel zu besitzen, die vor Endgame irgendwo auf der Welt versteckt wurden. Dabei gibt es keine Regeln. Wenn sie das schaffen, kann ihr Geschlecht überleben. Alle anderen Menschen auf der Welt werden sterben.

Das Buch ist auf die verschiedenen Spieler aufgeteilt. Man erfährt immer, was sie gerade tun, da man als Leser quasi "allwissend" ist. Die Kapitel beginnen immer mit dem Namen des Spielers, seinem Aufenthaltsort und dem Zeichen seines Geschlechts. Die einzelnen Kapitel sind kurz gehalten, und man erfährt nur so viel über die Spieler, dass man sich zu ihnen kaum eine Meinung bilden kann. Trotzdem hat man irgendwie die Möglichkeit, sich Favoriten quasi auszusuchen, die bei mir schnell gefunden waren, obwohl sie alle ziemlich brutal waren. Man sollte darauf gefasst sein, detaillierte Beschreibungen zu abgehackten Körperteilen und grausamen Morden zu bekommen.

Durch seinen einfachen Schreibstil liest sich "Endgame - die Auserwählten" sehr gut. Lediglich die vielen Zahlen und Eigenheiten der Spieler, die im Buch vorkommen, machen das Lesen ab und zu ein wenig langsamer.

Obwohl mir das Buch den Hype auf keinen Fall wert ist, fand ich es gut. Ich bin mir sicher, dass ich es sogar besser gefunden hätte, wenn meine Erwartungen nicht von Anfang an so hoch gewesen wären. Leider kommen die Sätze "Endgame hat begonnen" und "Das ist Endgame" viel zu oft vor, sodass man davon schnell genervt ist. Zusätzlich hatte ich meine Probleme mit den Rätseln. Ich habe keine Ahnung, wie man die Lösen soll, vorallem, weil ich gar kein Rätsel gefunden habe! Die 500.000$ kann also jemand anderes gewinnen. Denn man hat wirklich die Chance auf dieses Preisgeld, allerdings muss man dafür ziemlich schlau sein und dazu noch über das nötige Kleingeld verfügen, um nach Amerika zu reisen.

Alles in allem fand ich das Buch ok. Nicht super, aber auch nicht schlecht. Das Ende war ziemlich offen. Es ist Band 1 einer Trilogie und wird nur richtig abgeschlossen, wenn man die beiden nächsten Bände auch liest. Ich bin mir im Moment noch nicht sicher, ob ich weiter lesen werde, auch, wenn ich den Rest von Endgame nicht mitbekommen werde.


Deadline - Die Zeit läuft ab
Deadline - Die Zeit läuft ab
von Frederike Keup
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

3.0 von 5 Sternen Deadline, 17. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Deadline - Die Zeit läuft ab (Taschenbuch)
Klappentext

" „Wir haben deine Tochter.“
Du kommst spät von der Arbeit – im Haus ist es dunkel. Als du eintrittst, klingelt das Telefon. Du nimmst den Hörer ab und deine Welt stürzt ein. Deine vierzehnjährige Tochter wurde entführt, die Kidnapper fordern eine halbe Million Pfund. Du hast 48 Stunden, sonst stirbt sie. Während der Albtraum beginnt, weißt du zwei Dinge ganz sicher: Dass du alles tun wirst, um deine Tochter zu retten. Und dass dir die Zeit davonläuft …"

Meine Meinung

Andrea Devern lebt zusammen mit Ehemann und Tochter in einem großen Haus in London. Eines Abends kommt sie von der Arbeit nach Hause und wundert sich über das dunkle Haus. Die Alarmanlage ist allerdings angeschaltet, also macht sie sich keine Gedanken. Doch als sie die Tür öffnet und ihr Haus betritt, klingelt ihr Handy. Eine schreckliche Nachricht wartet auf Andrea. Ihre Tochter Emma wurde entführt und sie hat 48 Stunden Zeit um eine halbe Million Pfund zu besorgen.

Die Story beginnt mit einer Szene, die (so denkt man) nichts mit dem weiteren Verlauf des Buches zu tun hat. Eine junge Frau wird von ihrem Liebhaber erstochen und unter ihrem Bett versteckt. Erst dann beginnt die eigentliche Geschichte und man steckt gleich von Anfang an in der Situation drin.

Der Schreibstil des Autors war gut, ich kam zügig durch das Buch und musste nur selten einen Satz noch einmal lesen. Spannung kam immer genau an den richtigen Stellen auf, wobei ich leider ein Mensch bin, der bei sowas nicht richtig warm wird und die Spannung dann nicht so empfinden kann. Ich kann mich meistens nicht komplett in ein Buch reinsteigern und mitfiebern, das geht nur bei absoluten Highlights.

Die Idee hinter Geschichte fand ich jetzt nicht unbedingt berauschend, denn es gibt tausende Filme und Bücher über Entführungen, bei denen dann meistens etwas schief geht und das Opfer in großer Gefahr schwebt. Trotzdem hat mir das Buch gefallen, denn Simon Kernick hat ein paar Dinge eingebaut, von denen ich am Ende überrascht war.

Die Charaktere waren super, ich fand den Leiter der Ermittlungen, Mike Bolt, richtig sympatisch. Auch, wenn seine Kollegen nicht tiefer behandelt wurden, kamen sie oft genug vor, um auch für sie Sympatie zu entwickeln.
Einzig und allein Andrea, die Mutter des Opfers fand ich unfreundlich und hinterhältig. Ich konnte ihr gegenüber kein Mitleid empfinden, denn obwohl sie versucht ihr Kind zu retten, greift sie dabei zu gemeinen und unüberlegten Mitteln. Ich konnte mit ihr und ihrere Art einfach nicht warm werden.

Insgesamt war das Buch schon gut und hat mich ein paar Stunden unterhalten. Doch mir persönlich hat die Spannung (wohl aufgrund meiner Art) ein wenig gefehlt. Es war einfach vieles voraussehbar und hat sich nicht wirklich von anderen Büchern dieses Themas unterschieden.


Blutsommer
Blutsommer
von Rainer Löffler
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Blutsommer, 16. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Blutsommer (Taschenbuch)
Klappentext

"Eine Dunstglocke liegt über der Stadt. Die Hitze ist unerträglich. Und dann der Geruch, dieser furchtbare Geruch!
Der Picknickausflug von Familie Lerch nimmt ein grausiges Ende, als sie im Wald auf einen dunklen Haufen stößt, von Fliegen und Maden bedeckt: Der «Metzger» hat wieder zugeschlagen.
Martin Abel, bester Fallanalytiker des Stuttgarter LKA, wird zur Unterstützung der Polizei nach Köln beordert. Keiner kann sich so gut in die Gedankenwelt von Serienmördern hineinversetzen
wie er: eine Gabe, die einsam macht. Abel glaubt, an Schrecklichem schon alles gesehen zu haben. Doch das hier – das ist eine neue Dimension."

Meine Meinung

Man wird gleich am Anfang ins Geschehen "geworfen", als Familie Lerch die Leiche des letzten Opfers vom Metzger findet. Kurz darauf lernt man Martin Abel kennen, der mit einer Kollegin nach Köln reist, um den dortigen Ermittlern zur Seite zu stehen.

Das Buch ist in verschiedene Tage unterteilt. Innerhalb der Tage, gibt es verschiedene Kapitel, in denen entweder aus der Sicht von Martin Abel oder des Mörders erzählt wird. Ab und zu gibt es ein Kapitel, in dem die Vergangenheit des Mörders beschrieben wird, bei dem klar werden soll, wie er zu einem so grausamen Menschen werden konnte. Im letzten Drittel der Geschichte denkt man, man weiß nun endlich, wer der Mörder ist, doch es kommt ganz anders, als man denkt.

Der Schreibstil des Autors ist super, er beschreibt die Dinge sehr genau und detailliert. Dabei wird keine Rücksicht auf schwache Nerven genommen, denn der Metzger ist wirklich nicht nett zu seinen Opfern. Wenn man schwache Nerven hat und sich gerne alles bildlich vorstellt, sollte man die Finger von diesem Buch lassen. Man kann das Buch in einem Rutsch durchlesen und die Spannung ist immer an den richtigen Stellen da, sodass es nie langweilig wird.

Martin Abel ist ein sehr spezieller Typ, der seine eigenen Ermittlungsmethoden hat. Ich persönlich würde geschockt sein, ihm bei seinen Ermittlungen zuzugucken, denn seine Art, dem Mörder auf die Spur kommen zu wollen ist ab und zu ein wenig eklig und "anders". Doch genau durch diese Art, ist es ihm bereits in der Vergangenheit möglich gewesen, schwierige Fälle zu lösen.

Der einzige Punkt, der mir an diesem Buch nicht gefallen hat, war die Liebesgeschichte, die sich gegen Ende der Geschichte entwickelt hat. Ich fand es einfach unpassend und weit her geholt. Doch insgesamt hat mir das Buch sehr gefallen, und ich freue mich sehr auf den zweiten Teil, der auf meiner Wunschliste ziemlich weit oben steht!


Der Ernst des Lebens macht auch keinen Spaß: Roman
Der Ernst des Lebens macht auch keinen Spaß: Roman
von Christoph Wortberg
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,95

3.0 von 5 Sternen Der Ernst des Lebens macht auch keinen Spaß, 7. September 2014
Klappentext

"Zwei ungleiche Brüder und ein tragischer Vorfall – der die Kulissen einer scheinbar intakten Familie ins Wanken bringt. Ein überwältigender Roman – poetisch, direkt und unerwartet humorvoll.

Lenny hat seinen älteren Bruder Jakob immer bewundert. Den Großen, den Alleskönner. Doch jetzt ist Jakob tot. Lenny beginnt, Fragen zu stellen. Wer war sein Bruder? Wer ist er selbst? Und was, zum Teufel, ist der Sinn des Lebens ohne Jakob? Da trifft Lenny auf Rosa. Sie kannte seinen Bruder. Besser als er ahnt …"

Meine Meinung

Gleich am Anfang möchte ich euch sagen, dass dieses Buch mit 192 Seiten wirklich nicht sehr lang ist. Man hat es ganz schnell durch, bei mir hat es nur knappe 2 Stunden gedauert! Wenn ich nun versuchen würde, die Aussage des Buches in einer Rezension zusammenzufassen, dann würde ich gleichzeitig auch das Buch spoilern.

Es geht um Lenny, den zweitgeborenen Sohn eines Apothekers und seiner Frau. Vor kurzem hat Lenny bei einem tragischen Unfall seinen großen Bruder und gleichzeitig seinen Held verloren. Auch, wenn Lenny immer im Schatten von Jakob stand und kaum von den Eltern beachtet wurde, hat er ein schönes Leben. Bis zu diesem schrecklichen Zeitpunkt. Seine Mutter ist kaum noch ansprechbar, sie ist tablettenabhängig und ein einziges Wrack. Lennys Vater weiß sich leider auch nicht mehr zu helfen, sodass der "kleine" Sohn nun viel Verantwortung in der Familie übernehmen muss. Plötzlich wird Lenny von den Eltern bewusst wahrgenommen, doch insgeheim weiß er, dass sie sich wünschen, er wäre anstelle von Jakob in die Tiefe gestürzt.

Leider fand ich das Buch - entgegen der Beschreibung - überhaupt nicht humorvoll. Es war sehr traurig und bedrückend, denn in dem Buch geht es logischerweise um den Tod von Jakob.

Schade finde ich, dass das Buch so kurz ist. Die Geschichte hat eigentlich viel Potenzial und hätte einfach viel besser umgesetzt werden können. Dabei hat mir auch der Schreibstil von Christoph Wortberg richtig gut gefallen, sodass ich das Buch innerhalb von zwei Stunden durchgelesen hatte. Insgesamt erfährt man allerdings viel zu wenig über die einzelnen Charaktere, sodass ich überhaupt keine Verbindung zu ihnen aufbauen konnte. Ich hätte gerne mehr über Jakobs Vorgeschichte, sowie die Familie im Allgemeinen erfahren. Immerhin spielt Lenny im Buch eine sehr große Rolle, in der Familie allerdings gar nicht.
Auch über Jakobs Freunde hätte ich gerne mehr gewusst, denn im Laufe der Geschichte tauchen sie alle ein paar mal auf. Und auch über Rosa, das Mädchen, dass nach Jakobs Sturz den Notruf gewählt hat, hätte ich gerne mehr erfahren, denn immerhin war sie der letzte Mensch, der den erfolgreichen und geliebten Familiensohn lebend gesehen hat.

Generell fand ich das Buch und die Idee dahinter sehr schön, doch die Umsetzung hat mir leider nicht so gut gefallen, wie ich es erwarte hatte.


Butterfly Code
Butterfly Code
von Harlan Coben
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

4.0 von 5 Sternen Butterfly Code, 6. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Butterfly Code (Taschenbuch)
Klappentext

"Nachdem sein Vater bei einem Autounfall stirbt, muss der 14-jährige Mickey Bolitar zu seinem Onkel Myron, seines Zeichens Anwalt und Privatdetektiv, ziehen, mit dem seine Eltern seit Ewigkeiten keinen Kontakt hatten. Immerhin trifft Mickey am ersten Schultag Ashley, und die beiden verlieben sich. Doch dann verschwindet Ashley spurlos. Mickey will herausfinden, was mit ihr geschehen ist. Und stößt auf eine Spur, die in die finstersten Gegenden der Stadt führt – und eine ungeahnte Verbindung zum Tod seines Vaters aufweist …"

Meine Meinung

Mickey befindet sich in seiner neuen Schule. Dort werden gerade Tests veranstaltet, um die Schüler einander näher zu bringen, ihnen Vertrauen zu vermitteln und um ihnen ein Kennenlernen zu erleichtern. Mickey ist zusammen mit ein paar anderen Schülern in einer Gruppe. Er fühlt sich unwohl, und bemerkt außerdem, dass er nicht der Einzige ist, dem es so geht. Denn in seiner Gruppe befindet sich das dicke Mädchen Ema. Doch sie hält Mickeys Hilfe für eine Gemeinheit, um "das dicke Mädchen" zu blamieren. Doch die beiden werden Freunde und kommen zusammen mit einem anderen Schüler einigen Dingen auf die Spur.

Mir hat die Idee der Geschichte gut gefallen. Mickeys Vater soll laut einer "Hexe" doch nicht tot sein, seine Freundin verschwindet spurlos und das Dreiergespann entdeckt seltsame Symbole, die später die Verbindung zwischen allen Geschehnissen darstellen sollen.

Der Schreibstil war sehr flüssig und gut, sodass ich mich einfach hinlegen konnte und in einem Rutsch 100 Seiten durch hatte. Generell hat mich das Buch so gefesselt, dass ich viel Spaß am Lesen hatte und gar nicht gemerkt habe, wie die Zeit vergeht. Natürlich ist es ein Jugendbuch, als Erwachsener darf man nicht enttäuscht sein, wenn die Erwartungen nicht erfüllt werden, doch insgesamt war das Buch sehr gut!

Mickey hat mir gefallen. Er kam mir viel älter vor, als er es eigentlich ist, denn im Buch heißt es, dass er 15 ist. Vielleicht lag das auch an dem Bild, welches ich im Kopf hatte, denn ich konnte ihn mir laut der Beschreibung richtig gut vorstellen. Und wer hält einen 2m großen, sportlichen Kerl schon für 15.

Auch Ema war cool, sie ist das "kleine, dicke Mädchen", eine typische Aussenseiterin in der Schule und ein Goth. Mit ihren 14 Jahren ist sie wie Mickey bereits ziemlich erwachsen, außerdem hat sie ein paar Geheimnisse, von denen sie nicht mal ihren Freunden erzählt. Ich denke, dass wir im zweiten Band mehr über sie erfahren werden!

Ich fand es sehr schön, dass mehrere Handlungen gleichzeitig erzählt wurden. Mickey versucht herauszufinden, wieso die "Hexe" ihm gesagt hat, dass sein Vater gar nicht tot ist, außerdem sucht er seine Freundin Ashley und dann finden sie auch noch dieses Symbol, das plötzlich überall auftaucht. Natürlich ist so etwas im "realen" Leben nicht allzu wahrscheinlich, doch im Buch hat es einfach gepasst!


Seite: 1 | 2 | 3 | 4