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Rezensionen verfasst von
winternam

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Eclipse
Eclipse
Wird angeboten von popshop-wesel
Preis: EUR 19,90

6 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Rückfall in alte Zeiten..., 13. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Eclipse (Audio CD)
So wurde das neue Amorphis-Album "Eclipse" vollmundig angekündigt.
Und wie es meistens so ist, wurde wieder zu viel versprochen. Das Album ist OK, keine Frage.
Aber alte Amorphis-Zeiten hörten sich anders an. Keine epische Breite wie bei der Elegy sondern durchgehend 4-Minuten-Songs. Böse klingen Amorphis heutzutage nur vereinzelt - Alibi-Growls und ein nicht ganz so guter Sänger, der teilweise HIM (kreisch...) imitieren zu sein scheint, dominieren.
Positiv ist, das trotzdem alle Songs Ohrwurm-Potential besitzen, obwohl sie sich nicht wirklich ins Hirn brennen wollen.
Der einzige Track, der wirklich an alte Amorphis-Zeiten anknüpft ist "Perkele (The God of Fire)", aber auch dieser ist mit dreieinhalb Minuten viel zu kurz geraten.
Meiner Meinung nach hat Amorphis zu wenig aus diesem Album gemacht. Der letzte Schliff fehlt und mit etwas mehr Wille und Kreativität wäre ein Kult-Album wie Elegy herausgesprungen.


Ashes to Embers
Ashes to Embers

5.0 von 5 Sternen Out of the Ashes..., 24. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Ashes to Embers (Audio CD)
Mit "Ashes of Amber" sind glücklicherweise einige Bandmitglieder der leider nicht mehr existierenden Doom-Metal Band "Mindrot" aus der Asche auferstanden, um die beiden Mindrot-Alben "Dawning" und "Soul" konsequent weiterzuführen.
"Ashes of Amber" ist ein Hörerlebnis der ganz besonderen Art. Wie zu Mindrot-Zeiten wird lauthals das Leben, das Universum und der ganze Rest beklagt und eine Stimmung verbreitet, die einen in andere Sphären schweben lässt.
Meist episch angelegte Tracks schildern eine schon an Verzweiflung grenzende Hoffnungslosigkeit in grandioser Weise; immer mal durch hämmernde Ausbrüche unterbrochen, von deren Wucht man förmlich weggehauen wird.
Dabei schwebt der Gesang immer über der Musik, nur um während der Ausbrüche in dunklere Stimmlagen und tiefere Ebenen überzugehen.
Jedem der dieses Album gefällt, der möge sich die beiden Mindrot-Alben anhören und ebenfalls wegetragen/weggehauen werden. Alle drei Alben zusammen liegen seit geraumer Zeit in meinem CD-Wechsler und werden für absehbare Zeit kein Sonnenlicht mehr sehen.


Das Paradies der Schwerter: Eine Geschichte über Kampf, Zufall und das Gegenteil von Nichts
Das Paradies der Schwerter: Eine Geschichte über Kampf, Zufall und das Gegenteil von Nichts
von Tobias O. Meißner
  Gebundene Ausgabe

6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Zufall ist ein besserer Autor..., 7. Mai 2005
"Das Paradies der Schwerter" ist ein Roman, wie ich ihn selten gelesen habe.
Schon allein die Entstehung ist des Erzählens würdig:
Seine 16 Hauptcharaktere - die Teilnehmer des Turniers in der 'Hölzernen' - erschuf Tobias O. Meissner nach dem Prinzip der Rollenspiele (ein inzwischen veraltetes und von ihm selbst modifiziertes Regelwerk von "Das Schwarze Auge" als Grundsystem). Er hat ihnen nach Rollenspielregeln bestimmte Körperwerte zugeordnet - also Geschicklichkeit, Attacke- und Paradefähigkeiten, Rüstungen - und hat die Kampfbegegnungen ausgewürfelt. Es war also nicht vorher festgelegt wer gewinnt.
Anschließend wurden auch die Paarungen der Kämpfe nicht festgelegt sondern stattdessen ausgelost und 'live', während die Lose aus dem Holztopf gezogen wurden, geschildert, wer gegen wen antritt.
Tobias O. Meissner sagte selbst in einem Interview, das "Eine der Grundideen für das Paradies der Schwerter war, die Allwissenheit und Allmacht des Autors aus der Hand zu geben und eine Handlung zu entwickeln, die vom Zufall bestimmt werden kann, ohne dass das Handlungsgerüst aus dem Ruder läuft."
Der Autor unterzog sich damit einem riskanten Prinzip, das auch eingehalten musste. Denn er durfte selbst keinen Liebling in der Geschichte haben. Nicht auszudenken, was passiert wäre wenn dieser womöglich im ersten Kampf direkt verlieren würde...
Das Einhalten dieses Prinzips übernahmen dann seine "Rollenspielkollegen" und sie waren angehalten alles zu überwachen.
Bedingt durch die Würfelei sind einige Kämpfe kurz, andere wiederum sehr lang ausgefallen, was aber der Stimmung des Buches keinen Abbruch tut, denn Tobias O. Meissner hat seine Hauptdarsteller interssant und spannend vorgestellt und jeder wird sich im Laufe des Buches seinen Favoriten ausgeguckt haben (der womöglich schneller von der Bildfläche verschwindet als dem Leser lieb ist...).
Die Stimmung des Buches ist ständigen Schwankungen unterlegen:
In der ersten Hälfte werden die einzelnen Teilnehmer und Beweggründe vorgestellt. Hier ändert sich die Stimmung ständig aufgrund der unterschiedlichen Emotionen der Teilnehmer. Im letzten Teil wechseln sie zu fast schon römisch anzumutender Dekandenz in der Arena und zu blutigen und schonungslosen Duellen.
Fazit:
Insgesamt ein gewagtes Experiment für die Entstehung eines Buches, das aber vollauf gelungen ist.


Assassini: gekürzte Romanfassung
Assassini: gekürzte Romanfassung
von Thomas Gifford
  Audio CD
Preis: EUR 14,99

17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gutes Buch, aber schlechte Hörbuchumsetzung..., 16. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Assassini: gekürzte Romanfassung (Audio CD)
Ohne die Qualität des Buches - welches zweifellos sehr gut ist - in Frage zu stellen, ist die Hörbuchumsetzung denkbar schlecht gelungen.
Mit Ulrich Pleitgen als Sprecher ist jemand ausgewählt worden, der das Buch überhaupt nicht gut rüberbringt.
Zum einen wechselt er grundlos seine Stimmlagen und vor allem die Lautstärke und alles kommt wirklich irgendwie lustlos herüber.
Wenn Pleitgen versucht seine Stimme zu variieren, verliert er generell an Lautstärke und Signifikanz. Er schafft es nicht, Emotionen darzustellen und es will keine rechte Stimmung und Spannung aufkommen und gerade für Autofahrten ist dieses Hörbuch denkbar ungeeignet. Ständig muß man am Lautstärkeregler drehen, nur weil Pleitgen wieder mal eine andere Person auf seine Weise interpretiert hat.
Einem Vergleich zu anderen Sprechern wie Joachim Kerzel (dem Synchronsprecher von Jack Nicholson) oder Wolfgang Pampel (dem Synchronsprecher von Harrison Ford) kann Ulrich Pleitgen nicht standhlalten.
Fazit:
"Illuminati", "Die Säulen der Erde" oder die Cthulhu-Hörbucher von LPL sind qualitativ wesentlich besser als "Assassini" und vor allem stimmungsvoller...


Of Empires Forlorn
Of Empires Forlorn
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 37,95

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Starke Musik, aber der Gesang..., 8. Juni 2004
Rezension bezieht sich auf: Of Empires Forlorn (Audio CD)
Tja, was soll ich sagen. Ich war eigentlich recht neugierig auf dieses Album, weil nach Mindrot, Eyes of Fire, die alten Anathema- und My Dying Bride Alben wenig konstruktives meinen CD-Player gefunden hat.
Also dachte ich mir mal reinhören...
Und was ist das Ergebnis?
Bei kaum einem Album wie diesem fühle ich derart hin- und hergerissen es in die Tonne zu hauen oder auch nicht.
Die Instrumentenführung und die Melodiebögen die auf "Of Empires Forlorn" dargeboten werden, hauen einen um. Selten habe ich eine solche Melancholie und gehört und ich würde dem Album sofort 5 Sterne geben, wenn da nicht diese grauenerregende Stimme des Leadsängers wäre...
In einigen Passagen kommen wohlplatzierte Grunts vor, die dem Album einen gewissen Pep verleihen. Der Leadsänger hingegen singt fröhlich jauchzend über Schmerz und Tragik und in hohen Stimmlagen vor sich hin. Diese Stimme steht im krassen Gegensatz zur allgemein verbreiteten und sehr guten, düsteren Stimmung. Seine Stimme überschlägt sich zuweilen und es hört sich irgendwie schräg an.
So als ob Manowar einen gaaaaaaaaaaaanz besonders schlechten Tag haben würden.
Fazit: Ein eigentlich ansprechendes, musikalisch gelungenes Doom-Metal Album, dem durch die unpassende Stimme des Leadsängers jegliche Melancholie wieder genommen wird...


The Human Equation (Special Edition / Doppel-CD+DVD)
The Human Equation (Special Edition / Doppel-CD+DVD)
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 27,95

15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein neuer Höhepunkt im Schaffen des Arjen Lucasson..., 27. Mai 2004
Nach 4 langen Ayreonfreien Jahren, unterbrochen durch das ebenfalls sehr starke STAR ONE und das Live-Album, wird Arjen Lucassen wieder mit seinem Hauptprojekt AYREON vorstellig. Wie viel wert er in dieses Projekt legt zeigt sich schon bei der Auswahl der Gastsänger/innen: Diesmal ist nicht der Gärtner der Mörder - sprich Arjen Lucassen hat darauf verzichtet die üblichen Verdächtigen (Kiske, Sammet, Damien Wilson etc.) einzuladen, sondern er hat sich echte Charakterstimmen für "The Human Equation" ins Boot geholt um seinem Werk an Ausdruck zu verleihen.
Zwingend notwendig war dies, denn in den 103 Minuten der Doppel-CD geht es um einen egozentrischen Erfolgsmenschen, der bei einem Autounfall ins Koma fällt. Frau, Vater und bester Freund hocken im Krankenhaus an seinem Krankenbett und bangen um sein Leben. Parallel kämpfen die Charaktereigenschaften Angst, Agonie, Wut, Stolz, Liebe, Vernunft und Leidenschaft um die Vormachtstellung im Kopf des Komatösen.
Und genau hier zeigt sich die Stärke von "The Human Equation": es ist die perfekte Wahl der Stimmen. Wer wäre für Wut schon besser geeignet als Devin Townsend? Welche Stimme könnte besser brillieren als Agonie als Devon Graves (DEAD SOUL TRIBE)? Und wer könnte eindringlicher die Vernunft darstellen als Eric Clayton (SAVIOUR MACHINE)? Genau. Niemand. Und der Rest der Belegschaft steht dem in nichts nach. Manus Ekwall's (THE QUILL) kräftige Stimme ist die perfekte Vertonung für den Stolz, Mikael Akerfeldt (OPETH) nicht minder genial für die Angst. Liebe und Leidenschaft werden von den entzückenden Heather Findlay und Irene Jansen (auch bei STAR ONE dabei) wunderbar wiedergegeben.
Doch auch die Namen der Personen bürgen für Qualität. James LaBrie (DREAM THEATER) als Zweifelnder im Koma macht eine genauso gute Figur wie Mike Baker (Vater, SHADOW GALLERY), Arjen Lucasson (bester Freund) selbst und die mir völlig unbekannte, aber wunderbare Stimme von Marcela Bovio.
Und nebenher steigert sich das Album in immer neue und bis dato unübertroffene und emotionale Gesangsduelle von Agonie und Vernunft, von Wut und Angst, von Liebe und Stolz, aus der "The Human Equation" seine Klasse schöpft. Das Ganze wird dargeboten auf einem ungeheuer breit und komplex geflochtenem Klangteppich, der ebenso alle Härtegerade der Musik abdeckt, wie er Platz lässt für eingängige Melodien und für eben jene komplexe Songstrukturen.
Dementsprechend mangelt es den 103 Minuten Spielzeit dabei natürlich auch nicht an musikalischen Höhepunkten, als da wären 'Day Two: Isolation' mit großartigen Gesangsduell von LaBrie und Eric Clayton, das opulente 'Day Three: Pain' mit einem genialen, von Devin Townsend selbst geschriebenen Schlussakt. 'Day Six: Childhood' ist eine düstere Ballade, die von den beklemmenden Stimmen von Devon Graves und Mikael Akerfeldt lebt. Dazu kommt die mit wunderschönen Melodien versehene Singleauskopplung 'Day Eleven: Love', das harte, abwechslungsreiche 'Day Twelve: Trauma', welches von Akerfeldt's Gegrunze und Clayton's theatralischer Performance getragen wird. Entzückend wird es bei 'Day Thirteen: Sign'. Die mit Flöten und Streichern versehene und von Heather Findlay und LaBrie eingesungen Ballade ist ein echter Ohrenschmaus. 'Day Sixteen: Loser' ist völlig abgefahren. Folkige Strophen von Mike Baker münden in einen harten Refrain von Devin Townsend und werden von aberwitzigen Orgelsoli begleitet.
Den krönenden Abschluss bildet das siebenminütige 'Day Twenty: Confrontation', bei dem jeder Akteur noch mal zum Zug kommt, man mit wunderbaren Gesangsduellen geradezu überhäuft wird und mit einem überraschenden Ende die Story beschließt.
Apropos jeder Akteur. Nicht nur die Sänger leisten hervorragende Arbeit. Ed Warby bearbeitet die Felle in gewohnter Präzision, während Lucassen vor allem bei den harten Momenten auf der Gitarre zu glänzen versteht. Die spacigen, abgefahrenen Keyboards teilen sich Ken Hensley (ex-URIAH HEEP), Martin Orford (IQ), Joost van der Broed (SUN CAGED) und Oliver Wakeman. Entsprechend abwechslungsreich sind die farbenfrohen Tastentöne dabei ausgefallen.
Insgesamt bleibt "The Human Equation" aber ein grandioses Konzeptalbum wie wir es von Ayreon gewohnt sind, das über 100 Minuten musikalischer Unterhaltung auf allerhöchstem Niveau bietet und keinen Fan der Band enttäuschen dürfte. Im Gegenteil.
Mit diesem Album ist Arjen Lucasson an einen neuerlichen Höhepunkt seines Schaffens angelangt und ich frage mich, ob er diesen bei seinem nächsten Album - das hoffentlich kommt - toppen kann...
"The Human Equation" gibt es in mehreren Versionen. Neben der regulären Doppel-CD gibt es noch eine Special und eine Limited Edition. Beide mit einer Bonus-DVD auf der ein 65-minütiges Special (Behind the scenes, Konzepterläuterung, Story of Ayreon, Ed Warby's Drum, der Video-clip zum release der single „Day 11:Love" und ein teaser-trailer) zu sehen ist und 24-seitigem bzw. 36-seitigem Booklet im Klappschuber respektive im Buchformat.
Der geneigt Leser wird jetzt hoffentlich wissen, was er zu tun habt...


Troja (Troy)
Troja (Troy)
Preis: EUR 18,40

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Horner's schlechteste Arbeit, 14. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: Troja (Troy) (Audio CD)
James Horner hat mit dem Soundtrack zu "Troja" definitv sein schlechtestes Werk abgegeben.
Ein Soundtrack muß den Film musikalisch unterstützen, Bilder/Szenen herausheben und mithelfen Emotionen zu erzeugen.
Man denke nur an den grandiosen Soundtrack zu "Braveheart"; doch "Troja reicht hier überhaupt nicht heran.
Ich habe den Eindruck, das Horner hier auf die Schnelle mal ein Noten hingekritzelt hat. Es klingt wie ein Abkupfern aus vielen anderen Filmmusiken: Es wird versucht an den genialen "Gladiator"-OST heranzukommen indem man eine schlechte Kopie Lisa Gerrards mit einbindet und Horner versucht mehr schlecht als recht eine Epik in sein Werk zu bringen, die an den "Herr der Ringe" erinnern soll.
Ich habe den Soundtrack nur im Film verfolgt aber während des Schauens habe ich so viele Passagen herausgehört, die anderen Filmen nahezu gleichen.
Und leider hat die Musik dem Film überhaupt nicht gutgetan. In keiner Szene ist diese Art von Gänsehaut aufgetreten, die eine filmische Szene mithilfe der Musik erreichen kann, wie ich sie zu dutzenden bei "Der Herr der Ringe"-Trilogie hatte.
Schade eigentlich, denn von Horner ist man eigentlich besseres gewohnt; es klingt zwar immer ähnlich ist aber immer hörenswert gewesen.


Domus Mundi
Domus Mundi
Preis: EUR 12,52

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überaschungsei..., 13. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: Domus Mundi (Audio CD)
"Domus Mundi" ist ein Album wie ich es lange nicht gehört habe: kreativ, variabel und irgendwie keinem Stil zuzuordnen.
Zwischenzeitlich denkt man an Death Metal, dann wiederum sind Folk-Elemente zu hören, anderswo wo sind gregorianische Chöre vorherrschend und man hört irische, arabische und indianische Lieder. Und alles ist in einem komplexen Gitarrengefüge eingebunden.
"Domus Mundi" ist ein Überaschungsei, das einen immer wieder erstaunt, denn man vermeint bei jedem neuerlichen Hören immer wieder etwas Neues zu hören...
Fazit: 5 Punkte für die erstaunliche Kreativität die hier an den Tag gelegt wurde und die perfekte Mischung verschiedener Stilrichtungen.


Lemuria/Sirius B
Lemuria/Sirius B
Preis: EUR 23,12

16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kandidat für das Hammer-Album des Jahres!, 12. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: Lemuria/Sirius B (Audio CD)
Als ich hörte, das Therion ein neues Album herausbringen würde, habe ich als Therion-Anhänger sogleich Freudentänze aufführen wollen und noch mehr begeistert hat mich, das Christopher Johansen mit „Lemuria/Sirius B" gleich zwei neue in sich abgeschlossene Alben als Doppel-CD präsentiert.
Neben den typischen Therion-Gesangparts wie sie seit dem Erfolgsalbum "Theli" verwendet werden, werden zusätzlich verstärkt Death Metal-Growls à la "Lepaca Kliffoth" eingebaut und alles kommt wieder eine ganze Ecke härter aus den Boxen, als dies bei den letzten Studioscheiben von Christopher Johansson & Co. der Fall war. Zudem wird wieder mit fetzigen Gitarrenmelodien und fetten Chören gearbeitet, die zu begeistern wissen. Ähnlichkeiten zu den zwei vorhergehenden Studioalben sind in sofern vorhanden, da sich die Songs überwiegend im getragenen, epischeren Midtempo-Bereich abspielen.
In Sachen überragender Arrangements in Verbindung mit einer Vielzahl von Stimmen und tollen Melodiebögen spielen Therion zusammen mit den genauso grandiosen "Haggard" weiterhin ganz oben mit.
Wobei Therion sich für dieses Album sicherlich den Titel der "Band mit den meisten Gastmusikern" locker verdient hat: Über 170 Musiker haben sich an „Lemuria/Sirius B" beteiligt, was wohl den Rekord bedeuten dürfte.


Das Schwarze Auge, In den Dschungeln Meridianas
Das Schwarze Auge, In den Dschungeln Meridianas
von Stefan Küppers
  Gebundene Ausgabe

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter Start der neuen Regionalbeschreibungen, 11. Mai 2004
Al' Anfa, keine Stadt scheint wiedersprüchlicher. Wärend der eine die Stadt "Pestbeule des Südens" nennt, wird sie von einem anderen "Schwarze Perle des Südens" genannt. Die Stadt ist ebenso schön wie sie grausam ist. Das Gesetz ist ebenso streng, wie es nachlässig ist.
Al'Anfa, die Stadt der Verschwendung, der Ausschweifungen und der Laster. Brennpunkt des Sklaven- und des Rauschkrauthandels - passenderweise hat Fanpro mit Al'anfa und "In den Dschungeln Meridianas" den Start der neuen DSA-Regionalbeschreibungen vollzogen. Hier hat man - anstelle der sperrigen Kästen -angefangen, schmucke Hardcover auf den Markt zu bringen, die sich sehr gut in jedem Regal machen.
Zusammen mit den Harcover-Regelwerken ist "In den Dschungeln Meridianas" der gelungene Anfang zum Aufbau einer DSA-Bibliothek.
Zum Inhalt:
Wie in der alten Box findet man hier die phantasievolle, farbenprächtige Schilderung eines Spielhintergrundes, vor dem sich jede Art von Abenteuer entfalten kann, denn nicht nur das finstere Al'Anfa wird von den Autoren sachkundig präsentiert, sondern auch die undurchdringlichen Dschungelwälder mit ihren teils anmutigen, teils blutrünstigen Bewohnern und die facettenreiche Welt der südlichen Inseln mit ihren bestechlichen Gouverneuren, den tollkühnen, aber gewissenlosen Freibeutern und den Waldmenschen mit ihren bizarren Riten...
Gesellschaft, Geschichte, Personen, Hierarchien, Herrscher, Bewohner, Umbegung, Geheimes und nicht-Geheimes, Mohas, Granden, und und und...
Wenn man nach Abenteuer-Stoff sucht, der den Spielern den Schweiß aus allen Poren treibt und ihnen zugleich kalte Schauder über den Rücken jagt, dann kommt man um diese Spielhilfe nicht drumherum.
Zudem hat Fanpro den Inhalt an das neue Regelsystem DSA4 und die Geschehnisse der letzten Zeit angepasst, so das der Leser ein voller Informationen gespicktes Buch vor sich hat, das man scherlich schwerlich weglegen kann.


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