Hier klicken Jetzt informieren calendarGirl Cloud Drive Photos Sony Fashion Sale Learn More madamet designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego Summer Sale 16
Profil für wulfi_moet > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von wulfi_moet
Top-Rezensenten Rang: 1.244.163
Hilfreiche Bewertungen: 39

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
wulfi_moet "wulfi_moet"

Anzeigen:  
Seite: 1
pixel
NHL 16 - [PlayStation 4]
NHL 16 - [PlayStation 4]
Preis: EUR 49,73

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nach Jahren Pause wieder mal NHL - und wie geil!, 28. September 2015
Rezension bezieht sich auf: NHL 16 - [PlayStation 4] (Videospiel)
Mein letztes Spiel aus der Reihe war NHL 2002. In der Zwischenzeit war mein Gaming Interesse etwas in den Keller gegangen bis ich mir vor einigen Tagen die PS4 samt NHL 16 zugelegt habe. Ich spiele derzeit auf Pro den GM-Mode und habe mir das letzte Wochenende völlig um die Ohren gehauen. Natürlich muss man sich erstmal an die Skill Stick-Steuerung gewöhnen und macht dabei noch viele Fehler. Sofern man gut verteidigt und sich die Slide-Einstellungen (z.B. die Bullys) etwas anpasst, kann man sich aber echt ein Wahnsinnsspielerlebnis holen. Natürlich ärgert es mich auch, wenn ich nach guter Leistung in den ersten beiden Dritteln auf einmal auf einen Schlag 2-3 Gegentore kassiere. Ehrlicherweise muss ich aber sagen, dass diese Tore schon durch schlechte Verteidigung selbst verschuldet sind - der Gegner ist da eiskalt. Aber was gibt es bitte Geileres beim Zocken als von der KI vollends gefordert zu werden. Die Spiele sind meist knapp und superspannend. Wenn ich in der letzten Minute das entscheidende Tor schieße, jubel ich laut. Wenn ich es fange, fluche ich noch lauter. Ärgere mich 10 Sekunden und denke mir: "Das passiert dir in der nächsten Partie nicht mehr!" Und schon läuft die auch schon. Pures Arcade-Hockey wie früher mit krachigen Open Ice-Bodychecks ist nicht mehr. Da hat sich im letzten Jahrzehnt schon wahnsinnig etwas in Richtung Simulation getan. Dass Grafik und Präsentation ein Augenschmaus sind muss nicht mehr gesagt werden. Teilweise sieht das Ganze wie eine TV-Übertragung aus - echt super! Ganz klare fünf Sterne.


The West Ryder Pauper Lunatic Asylum
The West Ryder Pauper Lunatic Asylum
Preis: EUR 7,49

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Krönung Kasabians, 12. Juni 2010
Drei Jahre nach dem durchwachsenen "Empire" veröffentlichen Kasabian im Sommer 2009 ihr drittes Werk "West Ryder Pauper Lunatic Ayslum". Im Vergleich zu Bands wie Bloc Party oder Kaiser Chiefs bekommen Kasabian seit jeher wenig Aufmerksamkeit in Deutschland geschenkt - ganz im Gegenteil zu England, wo Kasabian mit diesem Album zu einer wirklichen Größe wurden.

Und das zurecht, denn "West Ryder..." ist die bislang beste Platte im Repertoire der Band aus Leicester. Während "Underdog" noch vom altbekannten Kasabian-Mix aus "dreckigen" Riffs, kombiniert mit etwas Elektro und dem groovigen, rhythmischen Gesang Tom Meighans in der Strophe + melodischem Refrain geprägt ist, bekommt der Hörer schon beim zweiten Titel "Where Did All The Love Go" einen neuen Eindruck von der Band. Und der ist besser als alles was man sich von Kasabian noch erwartet hätte: Zu dem vertrauten Gesang von Meighan gesellt sich ein psychedelischer Sound und eine ebensolche Grundstimmung, die dem ganzen Album fortan der rote Faden ist. Thematisch orientiert sich das Album an Patienten einer englischen Armen-Psychiatrie des 19. Jahrhunderts . Jeder Song stellt dabei die Perspektive eines Kranken dar. Das Spektrum reicht dabei vom resignierenden Säufer ("Ladies And Gentleman") bis zu dem blutberauschten Psychopathen ("Vlad The Impaler").

Doch das soll niemanden abschrecken, der nun an minutenlange, schräge Orgel- und Gitarrensoli denkt, denn mit diesem Sujet schaffen es Kasabian hier Psychedelia-Sound, 60s-Pop und etwas Elektro derartig zu mischen, dass hintenraus sogar ihr eingängigstes und zugleich anspruchsvollstes Album dabei heraus kommt. Ein Song wie "Thick As Thieves" könnte bereits gute 40 Jahre alt sein und doch droht er niemals irgendwie in die abgeschmackte Ecke ausgelutschter Klischees abzudriften. Auch nicht wenn Songwriter Serge Pizzorno im Abschlusssong "Hapiness" teilweise wie Dylan klingt und von einem Gospelchor unterstützt wird - man ist einfach froh so einen Song zu hören, der an Vorbilder erinnert, diese aber niemals kopiert.

Das größte Highlight - und vielleicht der beste Song Kasabians bislang - ist aber der "Fire": Der bluesigen Strophe folgt ein krachiger, ohrwurmlastiger Refrain, der es schon zur Torhymne von Leicester City (Heimat-Fußballclub der Band) geschafft hat. Was die Band aus dem Track live macht, ist nochmal ein anderes Kapitel...

Ein Fazit kann ich mir nach der Kritik wohl sparen. Nicht aber zu erwähnen, dass "West Ryder Pauper Lunatic Asylum" für mich die beste Platte des vergangenen Jahres 2009 ist. Selten ein so homogenes wie auch hochklassiges Album gehört. Fünf Sterne.


Verlogene Schönheit: Vom falschen Glanz und eitlen Wahn
Verlogene Schönheit: Vom falschen Glanz und eitlen Wahn
von Werner L. Mang
  Gebundene Ausgabe

16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überfälliger Blick in den Spiegel der Gesellschaft, 28. September 2009
Mit großem Interesse habe ich Werner Mangs Buch gelesen und war - nach den schlechten Rezensionen, die es hier erhalten hatte - positiv überrascht. Das Buch liest sich sehr flüssig und gibt einen fundierten und teilweise beängstigenden Einblick in die Welt der Katalognasen- und brüste.
Den Vorwurf der Scheinheiligkeit, der Mang hier gemacht wird, ist für mich nicht nachvollziehbar. Mang spricht die Dinge an, die ihn stören - schonungslos und auch selbstkritisch. Über seine Selbstdarstellung als self-made-man, mag man streiten können. Was man aber nicht leugnen kann, ist die Überfälligkeit einer so schonungslosen Betrachtungsweise, mit der Mang den heutigen Schönheitswahn analysiert, ein Plädoyer für eine sanftere Schönheitschirurgie hält und so versucht die Auswüchse der Schönheitsindustrie in vernünftige Bahnen zu lenken. Daher ist es auch nicht verfehlt, das "Gruselkabinett" verunglückter Eingriffe vorzustellen. Besonders wenn man bedenkt, wie viele junge Mädchen sich heutzutage schon ähnliche Eingriffe überlegen. Vier Sterne.


Ode to J.Smith
Ode to J.Smith

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Launiger Schnellschuss - durchaus gelungen, 7. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Ode to J.Smith (Audio CD)
Die Doppelseite in der Mitte des Booklets gibt die Richtung vor. Sie zeigt die vier Bandmitglieder, die aus weit geöffneten Mündern herausschreien. Nun scheint es beim Lesen der bisherigen Rezensionen zwei Arten von Travis-Fans zu geben. Diejenigen, die bereits den Erstling Good Feeling schätzten und diesen rockigen Sound vielleicht auf den letzten Platten nicht vermissten, aber doch immerhin froh über diese Facette im Back-Katalog von Travis waren. Und dann gibt es die Hörer, welche gerade den "glatten, geschmeidigen Sound, auf dem man fast ausrutschen kann" (O-Ton Bassist Dougie Payne) lieben, mit dem Travis berühmt wurden und der ihre großen Hits prägte. Zweitere Gruppe wird durch dieses Album sicherlich verstört und mag den rockigen Sound als aufgesetzt empfinden. Viele dieser Fans haben Travis dann vielleicht auch noch nie live gesehen, wo ein Schmachtfetzen wie "As You Are" regelmäßig zu einer Art Hardrock-Ballade mutiert und woran gerade Gitarrist Andy stets seine helle Freude zu haben scheint. "Ode To J. Smith" ist zwar lärmt zwar an allen Ecken und Enden, Fran Healys Songwriting bleibt aber durch und durch Travis. Welch einen Spaß die Band bei der nur zweiwöchigen Studiozeit gehabt haben muss, ist auf der Platte von vorne bis hinten zu hören. Und die Qualität der Songs stimmt auch. "Chinese Blues" ist ein gewohnt starker Opener, "J. Smith" einer der besten Travis-Songs überhaupt. Das altbekannte Banjo wurde bei "Last Words" wieder ausgegraben und gibt diesem schönen Song wieder eine unverwechselbare Note. Mit "Quite Free" kommt dann noch eine wunderbare Ballade, die sich durchaus mit den Songs auf "The Man Who" messen lassen kann. Einzig die Vorab-Single "Song To Self" passt mit ihren aufgeblähten Synthie-Klängen nicht so recht zum Rest, was aber das tolle Gesamtbild nicht mehr groß trüben kann. Ohne großes Bohei einfach mal so ein starkes Album aus dem Ärmel zu schütteln, lässt schon daran zweifeln, was all die Musiker jahrelang immer in ihren Studios treiben. Daher und auf Grund der hohen Qualität der Songs fünf Sterne.


Don't Believe the Truth
Don't Believe the Truth
Wird angeboten von Bridge Media UK
Preis: EUR 5,10

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Noel Gallagher überzeugt auf ganzer Linie, 22. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Don't Believe the Truth (Audio CD)
Viel war nicht zu erwarten. Monatelanges hin und her mit den Produzenten, dann nach dem viel bescholtenen Auftritt beim Glastonbury-Festival 2004 nochmal alles über den Hufen geworfen und doch: Das sechste Oasis-Album knüpft dort an, wo man vielleicht schon bei "Be Here Now" anno 1997 hätte weitermachen sollen. Dass eines Tages vier verschiedene Songwriter an einer Oasis-Platte arbeiten sollten stand damals aber noch in den Sternen. Diese Entwicklung hat durchaus positive Seiten. Das Album ist durchaus vielseitiger geworden als erwartet, aber - um die Schattenseiten zu nennen - einige Kompositionen der Herren Archer, Bell und Liam Gallaghers wirken etwas unausgegoren und uninspiriert. Noel Gallagher dagegen läuft zur absoluten Topform auf und zeigt mit Songs wie "The Importance Of Being Idle" oder, dem von Velvet Underground charmant abgekupferten, "Mucky Fingers" seine ungeheure Energie beim Songwriting. Gerade gesanglich hat er ungeahnte Fortschritte gemacht (besonders in im besagten "The Importance... und im, mit Bruder Liam zusammen vorgetragenen, Stück "Let There Be Love"). Aber auch Liam weiß mit "Love Like A Bomb" und "Guess Got Thinks I'm Able" definitiv zu überzeugen. Sein Vorbild John Lennon ist dabei kaum zu überhören. Einzig "The Meaning Of Soul" ist Mist. Von den nicht-gallagher'schen Songs ist im Grunde nur der Opener "Turn Up The Sun" hervorzuheben, der als Novum seiner Art bei Oasis zunächst sehr melancholisch daherkommt.
Zusammengefasst ist "Don't Believe The Truth" kein grandioses, aber sehr gutes Oasis-Album, welches nach den letzten beiden schwachen Platten demonstriert, zu was Oasis im Jahre 2005 noch in Lage sind. Vier Sterne.


You Could Have It So Much Better
You Could Have It So Much Better
Wird angeboten von DVD Overstocks
Preis: EUR 7,68

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungene Weiterführung, 11. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: You Could Have It So Much Better (Audio CD)
Eines vorab: Nein, die neue Franz Ferdinand ist kein so explosives Werk wie der Erstling. Es sind weitaus weniger "Discohits" wie "Take Me Out", "Matinée" oder "Michael" auf "You Could Have It..." vorhanden. Und dennoch, qualitativ kann das neue Album durchaus mit dem Debüt mithalten, ist in mancher Hinsicht sogar interessanter als "Franz Ferdinand". Da wären z.B. die drei balladesken Stücke "Walk Away", "Eleanor, Put Your Boots On" und "Fade Together", in denen das Songwriterduo Kapranos und McCarthy eine völlig neue Seite von Franz Ferdinand offenbaren. Diese ruhigen Stücke sind eingängig, besitzen aber durchaus ihre Ecken und Kanten, was sie eben ach so interessant macht. Aber es sind natürlich auch noch die unverkennbaren Riffs (besonders in "The Fallen", "This Boy, "I'm Your Villain")zu finden. Insgesamt eine durchaus erfreuliche Entwicklung einer Band, die mit ihrem zweiten Album einen Schritt vorwärts macht, dabei aber ihren Charakter nicht verliert. Vier Sterne.


X & Y
X & Y
Preis: EUR 10,98

9 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Krampfhaft ambitioniert, 4. September 2005
Rezension bezieht sich auf: X & Y (Audio CD)
Coldplay wollten mit ihrem dritten Werk X&Y den großen Wurf landen, was ihnen kommerziell auch zu gelingen scheint. Das Album verkauft sich jedenfalls tadellos und etabliert die Band endgültig im Rock-Olymp. Geradezu olympisch ist dann auch der Sound der Platte, der mit einen Synthieteppichen geradezu erschlägt. Dabei wurde aber das verwundbare, zerbrechliche Moment (siehe Trouble oder The Scientist) aber auch die Leichtigkeit (siehe Everything's Not Lost oder Green Eyes) der ersten beiden Alben komplett vernachlässigt. X&Y wirkt gekünstelt, zu krampfhaft ambitioniert. Martin ergeht sich bisweilen in unerträglichen Kitsch und ahmt seinen Vorbildern U2 nach. Nichts gegen U2, aber U2 sollten ihre eigenen Platten machen dürfen und Coldplay keine Plagiate davon schaffen. Generell ist es bemerkenswert wie sehr Coldplay derzeit in den Himmel gelobt werden, obwohl sie sich offen zum Plagiieren bekennen. Wie hat man beizeiten Oasis dafür zur Sau gemacht...
Dennoch, einige Songs auf X&Y wissen zu gefallen (z.B. Fix You und der Hiddentrack Til Kingdom Come). Es bleibt aber zu hoffen, dass sich Coldplay nicht weiter in diese Richtung des "Bombast-Pops", wie die große Zeitung es ganz hübsch beschrieben hat, entwickelt, dort stagniert und versteift. Zwei Sterne


Seite: 1