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Rezensionen verfasst von
The Foff

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Siren Song of the Counter-Cult
Siren Song of the Counter-Cult
Preis: EUR 17,18

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Foff sagt: 5 Sterne (Foff Music Awards: bestes Album 2004), 27. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Siren Song of the Counter-Cult (Audio CD)
Siren Song Of The Counter Culture" hat sich die Premiumwertung eindeutig verdient. Am Stil hat sich im Vergleich zu "Revolutions Per Minute" nicht viel geändert, immer noch straighter Hardcore Punk. Das Tempo ist im Vergleich zum Vorgänger vielleicht eine Idee langsamer, aber eigentlich immer hoch und Tim McIlrath shoutet wie auch auf dem Vorgänger ziemlich überzeugend und mitreißend. Es ist nicht viel, was den Unterschied ausmacht, aber letztlich sind die Melodien der neuen Platte einfach überzeugender. Allen voran die Akustikballade "Swing Life Away", die bei mir dieses Jahr eine Auszeichung für den am häufigsten gespielten Song erreichen könnte. Der Song sticht in jeder Hinsicht heraus: Zum einen ist er wunderschön gespielt und gesungen, außerdem ist es das einzig langsame Stück auf der CD. Die Highlights bei den schnelleren Stücken sind meines Erachtens "Dancing For Rain", "Life Less Frightening", "Rumors Of My Demise Have Been Greatly Exaggerated" und "Give It All" (auch auf dem Need For Speed-2 Soundtrack). Allesamt brachiale Perlen der Rise Against-Kunst, die mitreißen, wenn man auf Ohrwurm-Gesang, verzweifeltes Gebrüll in Verbindung mit energischem und dynamischem Punk steht. Doch auch die anderen Stücke können mitreißen und ins Ohr gehen; eigentlich kein Ausrutscher, auch wenn ich "To Them These Streets Belong" für ein bißchen zu langweilig halte. Aber wer musikalischen Druck braucht ist hier bestens bedient und weiß spätestens nach dem Opener "State Of The Union", dass er bei diesem Werk richtig ist. Auch die Freunde der etwas durchdachteren Unterhaltung kommen auf ihre Kosten, da Rise Against sich immer noch politisch geben und dies in ihren Texten manifestieren. Unterm Strich bleibt dann ein wirklich gutes Album, das in der Sammlung eines jeden Punk-orientierten Musikhörer eigentlich nicht fehlen darf - 5 Sterne und bei den „Foff Music Awards“ das „Album des Jahres 2004", mfG: der FOFF.


Ruin Jonny's Bar Mitzvah
Ruin Jonny's Bar Mitzvah
Preis: EUR 14,98

9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Foff sagt: 3 Sterne, 28. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Ruin Jonny's Bar Mitzvah (Audio CD)
Mahlzeit! Ich überlege, ob ich noch unvoreingenommen bin. Me First & The Gimme Gimmes sind für mich eine Band, die mir mit ihrem Schaffen bislang irgendwie immer den Tag versüßt haben und gute Laune bringen. Eigentlich bin ich so ziemlich mit all ihren Punk-Covers und CDs vertraut, was letztlich dazu führte, dass ich diese Platte als Pflichtkauf ansah. Die Gimmes live will ich mir schließlich auf jedsten nochmal antun und so ganz häufig sind die leider nicht in good ol' Dschörmennie. Mit der Ankündigung, dass sich nur neue Stücke auf dem Teil befinden, war die Sache dann klar.
Allerdings musste ich meinen Optimismus ein bißchen bremsen und mich schließlich regelrecht zwingen, nur drei Sterne zu geben. Vorab könnte man noch sagen, dass ich von einer Band live erwarte, dass sie mindestens qualitativ so gut sind wie in der Studioversion. Dies ist hier zumindest nicht ganz der Fall: Sänger Spike kippt schon ein bißchen häufiger mal mit der Stimme über, auch (wie im durchaus amüsanten und lohnenswerten Booklet geschildert) scheint die Band nicht wirklich gut geübt zu haben. Die Songauswahl ist wie immer subjektiv, aber wird vermutlich von den meisten (wie auch mir selbst) als durchaus ordentlich angesehen.
Nun, ich bin eben nicht ganz zufrieden mit dem Werk.
Aber ich frage mich, ob das andere Gimmes-Fans wirklich stören wird? Denn wer eh schon Fan ist und sich diese CD dann kauft, wird sowieso nich enttäuscht sein, auch wenn ich da nur drei Sterne gebe. Neben den paar Mängeln gibt die Band halt eine Performance, wie sie der Gimmes-Charme fordert: Alberne Ansagen, skurriler Hintergrund, Party-Stimmung und das gewisse Augenzwinkern, sich selbst nicht ganz so ernst zu nehmen. Zusätzlich gibt es mit dem kleinen Bonus-Video einen lustigen Einblick in die Feier selbst (Schon witzig, die verschiedenen Reaktionen oder Tanzstile der feiernden Gäste zu betrachten...). Mehr als akzeptable Anspieltipps sind "Heart Of Glass", "O Sole Mio", "The Longest Time" und "Auld Lang Syne".
Fazit: Wer noch nicht Fan ist, dem sei eher eine Studio-Platte der Gimmes ans Herz gelegt, um sich der Band hemmungslos zu verschreiben. Also, teilen wirs auf: Für Fans von Me First & The Gimme Gimmes kriegt das Teil 5 Sterne, für den unvoreingenommenen Käufer drei, mit einer ganz leichten Tendenz Richtung vier. MfG, der FOFF:


Tomorrow Come Today
Tomorrow Come Today

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Foff sagt: 5 Sterne, 28. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Tomorrow Come Today (Audio CD)
Mahlzeit! Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, nur vier Sterne zu geben. Das kommt vor, wenn man einen Hang zur Perfektion hat und seine Rezensionen nicht zu 08/15-Geschreibe verkommen lassen möchte. Während des üblichen Vor-der-Rezension-schnell-noch-einmal-sorgfältig-Durchhör-Vorgangs ist mir dann allerdings aufgefallen, dass es wirklich kein Stück gibt, an dem man etwas aussetzen kann.
Der Vorgänger "After The Eulogy" ist meiner Meinung nach ein tolles Werk, es war eine Menge Potential herauszuhören, aber hin und wieder auch ein paar Durchhänger. Auf "Tomorrow Come Today" hat man diese Schwachstellen dagegen vollends ausgemerzt. Wie im Emo-Screamo üblich gehen markerschütterndes Geschrei und herzzerreißende Melodien Hand in Hand und sorgen dafür, dass man die Stücke nicht vergisst. Sänger Nathan Gray wirkt auf den Hörer dabei durchaus einzigartig: Meiner Meinung nach hat er eine ziemlich einmalige Stimme, bei der ich zunächst nicht wirklich glauben wollte, dass hier nur EIN Sänger am Werk ist. Anspieltipps für die etwas ruhigeren Gemüter sind "Handful Of Redemption", "High Wire Escape Artist" und insbesondere "White Wedding Dress". Wers richtig krachen lassen möchte, ist mit "On In Five" (mit "With Every Intention" ist übrigens der schönste Track des Albums als Hidden Track dahinter versteckt), "Dying On Principle" oder "Release The Dogs" bestimmt glücklich. Zwar kommt die Härte der vorigen Werke nicht mehr ganz so zum Tragen (was letztlich dazu führt, dass die üblichen Sellout-Diskussionen aufkommen), aber wer dieses Album nicht als rockig bezeichnet, sollte sich zumindest ein Stirnrunzeln gefallen lassen. Eins noch: Als ziemlich nervig erachte ich, dass keine Playlist auf dem Backcover des Albums enthalten ist (Oder ist das nur bei mir so???)! Naja, egal: Boysetsfire gehören zusammen mit Finch, Taking Back Sunday, Thrice oder auch The Used zu den Spitzenreitern dieses Genres und dieses Album unterstreicht diese These mit verdienten 5 Sternen, mfG: der FOFF.


Hello Nasty
Hello Nasty
Preis: EUR 21,40

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Foff sagt: 4 Sterne, 28. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Hello Nasty (Audio CD)
Mahlzeit! Es ist an der Zeit, sich den Beastie Boys zu widmen. Spät - wie immer, gerechtfertigt - wie immer. "Hello Nasty" ist ein weiterer Spielball in der unglaublichen Fülle von unterschiedlichen Kreationen der Beastie Boys. Hier hat man sich nach Party-Crossover und experimentelleren Turntable-Experimenten doch etwas mehr ohrenfreundlichen Beats und Raps gewidmet. Mit Verlaub, mehr als nur erfolgreich. Bei dem unglaublich genialen "Intergalactic", dem Opener "Super Disco Breakin'" oder "Remote Control" gerät jede Party definitiv aus den Fugen. Stimmung ohne Ende, gute Laune, Abwechslung, tanzbar. Perfekt. Auch "The Move" (Klasse: die fetten Beats unter dem Songs von Osvaldo Geldres' "El Rey Y Yo" am Ende), "Putting Shame In Your Game", "Three MCs And One DJ" oder "Unite" fahren diese Schiene und sind mehr als nur eine Erwähnung wert. 5 Sterne soweit, nur stören mich ein wenig die "Zwischenspiele", bei denen man deutlich vom Gas geht und sich mehr auf die Qualitäten des DJs verlässt. Nicht selten sind auch das Ohrwürmer ("Song For The Man"), aber mir irgendwie n bisserl zu langweilig. Natürlich sehen das einige positiv als Abwechslung an, mich stört sowas ein klein wenig und führt zur minimalen Abzügen in der B-Note. Ein hoher Anspruch ist eine hohe Bürde, soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass dieses Opus klasse ist und bei jedem dem HipHop leicht zugeneigten Fan auf jeden Fall in der CD-Sammlung stehen sollte! Top-Teil, mfG: der FOFF.


Smack Smash
Smack Smash
Preis: EUR 12,49

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Foff sagt: 4 Sterne, 28. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Smack Smash (Audio CD)
Tja, hier haben wir jetzt wohl nun endlich den wohlverdienten Durchbruch der Beatsteaks. Die Berliner Band, die viele Musikbegeisterte zwar seit Jahren kennen, die aber nie so richtig groß rausgekommen ist, ist mit "Smack Smash" diesem Ziel wohl ein riesiges Stück näher gekommen. Irgendwie waren die Beatsteaks immer so ein bißchen Geheimtipp, doch das könnte sich jetzt geändert haben, was umso verwunderlicher ist, da sich die Beatsteaks eigentlich nicht wirklich selbst verändert haben. Wer eine Beatsteaks-Platte kauft, findet immer knackige Riffs, rotzigen Charme und Ohrwürmer en masse. Das war schon immer so und ist auf "Smack Smash" auch noch immer so. Also, was macht den Unterschied? Wahrscheinlich ist es letztlich nur ein klitzekleiner Funken, der Songs wie "Hand In Hand" und "Hello Joe" zu den angenehmsten und frischesten Songs des vergangenen Sommers kürte und somit über etwas ältere Beatsteaks-Perlen wie beispielsweise "Let Me In" hinaushob. Aber diese Stücke swingen und rocken, dass es eine wahre Freude ist, definitiv die Highlights des Albums. Insgesamt ist das Werk druckvoll, aber so, dass man immer noch eine riesige Spielfreude der Band heraushört. Hier und da wird richtig heftig Gas gegeben, wie in "Loyal To None", "Monster" oder "My Revelation". Im Gros liegt das Augenmerk aber auf den üblichen Mitgröhl-Refrains, Riffs und Melodien, neben den oben eigens erwähnten Songs noch wundervoll anzutreffen bei "Ain't Complaining", "I Don't Care As Long As You Sing" oder auch "Atomic Love". Wieder mal ein tolles, abwechslungsreiches Album, das neben kleineren Punkten (ich mag die schnelleren Stücke halt nich ganz so) Abzüge eigentlich nur wegen der Spieldauer einheimst. So darf es aber hundertprozentig weitergehen, mfG: der FOFF.


Rödelheim Hartreim Projekt - Zurück nach Rödelheim
Rödelheim Hartreim Projekt - Zurück nach Rödelheim

17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Foff sagt: 5 Sterne, 25. Februar 2005
Mahlzeit! Sicherlich, die meisten kennen Moses Pelham eher als den Mann, der Stefan Raab eine Kopfnuss verpasst hat. Oder als denjenigen, der die "Karrieren" von Xavier Naidoo oder Schwester S. in Gange gebracht hat. Im Prinzip kann man den Herrn so wohl auch charakterisieren: Nicht unbedingt intelligent oder weltgewandt, dafür aber mit einem guten Gespür für Musik und Rap. Und insbesondere dieses brachte er schon vor Jahren zur Geltung, als er mit Thomas Hofmann das Rödelheim Hartreim Projekt gründete. Von jeher von Medien attackiert und nicht besonders geschätzt, manifestiert sich auf dieser Platte sein Hass auf eben jene Vertreter ihrer Zunft: Pelham agiert mit einer Schlagfertigkeit und Wortgewalt, dass es einem die Beine weghaut. Ungeschminkt, ohne Rücksicht auf Verluste, treffend, verletzend, wortreich, kreativ - Attribute, die ohne Einschränkungen zutreffen und diese Platte vielleicht zum ersten Vertreter der heute so gehypten Aggro-Fraktion machen. Allerdings kann Pelham noch etwas mehr, die Samples sind fantastisch, die Musikunterlegungen (teils Klasse-Soul - Xavier Naidoo -, teils bluesig) hochklassig. Dieses Album mit all der Aussage und Vielfalt ist auf jeden Fall als Meilenstein der deutschen HipHop-Geschichte zu werten, ganz unabhängig davon, ob man Moses P. schätzt oder nicht. Alleine für Stücke wie "Ich Bin", "Krank" oder "Dieses Lied" lohnt es sich; wer es härter mag, dem seien "Höha, Schnella, Weita" oder "Fluchtweg" ans Herz gelegt. Etwas offenere Gemüter des Genres sollten nicht drum rumkommen und den etwas verbohrteren sei geraten, ihren Horizont um eine poetisch-aggressive Sichtweise zu erweitern. Ohne Frage 5 Sterne für eines der besten Deutsch-Rap-Alben aller Zeiten, mfG: der FOFF.


Hybrid Theory
Hybrid Theory
Preis: EUR 6,49

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Foff sagt: 5 Sterne, 25. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Hybrid Theory (Audio CD)
Mahlzeit! OK, ich räume ja ein, dass eine solche Rezension etwas spät kommt und ich gebe auch zu, dass die Lobpreisungen hier so langsam überhand nehmen. Allerdings habe ich mir doch irgendwie vorgenommen, gute Alben für interessierte Käufer auch interessant zu machen und komme diesbezüglich nun mal nicht an einer Rezension von "Hybrid Theory" vorbei. Das Album ist schlichtweg genial, es gibt keinen Ausfall, alle Tracks sind perfekt. Ich vergebe nicht oft 5 Sterne, irgendwo finde ich immer ein Haar in der Suppe, aber an diesem Album habe und hatte ich nie etwas auszusetzen. Perfekte Gitarren-Riffs, tanzbare Rhythmen, eingängige Raps und Refrains, ebenso wie brachiale Schreiattacken. Linkin Park haben sicherlich nicht den Metal aber doch immerhin schon mal den Nu Metal gewaltig beeinflusst und dieses Werk ist der Schlüssel dazu. Und auch wenn die Verkaufsstrategien um die Band (jedes Album zweimal zu veröffentlichen kann man glaubich schon als Sellout bezeichnen) etwas fragwürdig sind, ändert das nichts an der Klasse der Platte. Die (mittlerweile sicherlich jedem bekannten) Anspieltipps sind natürlich "One Step Closer", "In The End" und "Crawling", aber auch alle anderen Stücke sind uneingeschänkt zum Reinlegen. Wer sich mit Nu Metal durchaus anfreunden kann, wird diese Platte als Heiligtum verehren, in diesem Sinne deutliche 5 Sterne, mfG: der FOFF.


Sirens and Condolences
Sirens and Condolences
Preis: EUR 12,97

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Foff sagt: 4 Sterne, 25. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Sirens and Condolences (Audio CD)
Mahlzeit! Vorab: Wieder mal ist die Grenze zur 5-Sterne-Bewertung nur denkbar knapp. Bayside haben mit "Sirens And Condolences" ein richtig schönes Album erschaffen, dass jedem Fan von zuckersüßem Emo die Krokodilstränen in die Augen treten lässt. Hier wird Welt- und Beziehungsschmerz in schöne, eingängige Melodien verpackt; im gleichen Stil, wie man es zB bei Alkaline Trio, den All-American Rejects oder Jawbreaker findet. Schneller / MidTempo-Punk, der wie auch bei den obigen Referenzgruppen das Hauptaugenmerk (zu Recht) auf den einfühlsamen, glasklaren Gesang legt. Bayside kann man jedoch noch wohlwollend attestieren, auch hinsichtlich der Fähigkeiten an den Gitarren begabt zu sein, so dass sich auch das ein oder andere schön gespielte Solo nahtlos einfügen kann. Diese Perfektion ergreift einen am besten in Stücken wie "How To Fix Everything", "Poison In My Veins" oder dem etwas langsamen "A Synonym For Acquiesce". Allerdings würde ich auch fast alle anderen Stücke vorbehaltslos als Anspieltipps nennen, mit Ausnahme von "Guardrail" und "Just Enough To Love You". Versteht mich nicht falsch, auch diese Songs sind schön. Nur erreichen sie für mich nicht die Perfektion der anderen Songs und hemmen so die 5 Sterne. Das ist allerdings - zugegebenermaßen - ein wirklich hoher Anspruch, jede 5-Sterne-Benotung anderer Rezensenten ist für mich auch vollkommen nachvollziehbar. Fans der oben genannten Gruppen sollten auf alle Fälle zugreifen, ebenso Leute, die mal zu nicht ganz so verbrauchter Musik kuscheln wollen, wie man sie andauernd im Radio findet. Ein "4-Sterne-Deluxe-Album" mit uneingeschränkter Kaufempfehlung, mfG: der FOFF


Soundchaser/Ltd.Ausverkauft
Soundchaser/Ltd.Ausverkauft
Wird angeboten von VECOSELL
Preis: EUR 22,89

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Foff sagt: 4 Sterne, 17. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Soundchaser/Ltd.Ausverkauft (Audio CD)
Mahlzeit! Man sollte meinen, dass man eine Band wie Rage nach über 20 Jahren Bandgeschichte nicht mehr vorstellen muss. Leider muss man es doch, denn auch nach all den Jahren wird den (bislang relativ häufig wechselnden) Mannen um „Peavy" Wagner nicht die Aufmerksamkeit entgegengebracht, die sie eigentlich längst verdient hätten. Nachdem Bassist und Sänger Wagner nun mittlerweile in Terrana (Drums) und Gitarrenvirtuose Smolski endlich zwei wirklich energische Musiker in der Band hat, wird nämlich wieder mal klasse komponiert und gerockt. Auf „Soundchaser", einem Konzeptalbum, beeindruckt die Band mit fantastischen und einprägsamen Riffs wie im Titelstück „Soundchaser" und wie immer mit hymnischen Mitsing-Refrains, wie sie schöner nicht sein könnten. Das grandiose „Great Old Ones", das etwas langsamere, aber dennoch unglaublich wuchtige „Flesh And Blood" sind da die besten Anspieltipps. Dazu kommen Gitarrenharmonien und Drumsoli, wie sie sich jeder Metal-Fan wünscht. Nebenbei wird auch ein wenig künstlerisch agiert, die beiden „Falling From Grace"-Parts sind toll, Bonustrack „French Bourée" ist die Interpretation einer Wagner-Oper. Was man hier aber hundertprozentig erwarten darf und schlussendlich auch bekommt, ist allerdings grundsolider Metal, der Rage auch trotz leider größerer Unbekanntheit zu Stars macht. 4 Sterne in allerfeinster Manier, mfG: der FOFF.


Waking the Fallen
Waking the Fallen
Preis: EUR 13,60

7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Foff sagt: 5 Sterne, 17. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Waking the Fallen (Audio CD)
Mahlzeit! Endlich mal wieder ein Album, das in jeder Hinsicht zufrieden stellt. Den Kritikern, die im Emo/Screamo-Bereich mittlerweile eine Stagnation erreicht sehen, kann man eigentlich nur dieses brachiale Teil entgegenstellen. Denn wenn diese Platte nicht eingängig, wuchtig und abwechslungsreich zugleich ist, dann weiß ich auch nicht mehr. Auch wenn mir die Vorgänger von Avenged Sevenfold nicht zugesagt hat, diese Platte hat mich umgehauen. In so ziemlich allen Songs wechseln sich schnelle Trash-Attacken, wuchtige Gitarrenbretter, seichte und langsame Harmonien, sowie mehrstimmige Ohrwurm-Refrains mit heiserem Geschrei ab. Während die Gitarren in beeindruckender Art andauernd gegen oder miteinander harmonieren und der Bass dem Ganzen die dunkle Würze gibt, fragt man sich zwischendurch ernsthaft, wieviele Arme der Drummer eigentlich hat. Gekrönt wird das ganze vom beeindruckenden Sänger, der widerum Gebrüll und Gesang kombiniert. Dabei muss man allerdings anmerken, dass das Gebrüll manchmal eher ein Kreischen ist - die melodischen Parts sind eindeutig eher die Highlights und davon gibt es auf „Waking The Fallen" genug. Im Übrigen ist die Platte sehr künstlerisch aufgemacht, was man auch über Avenged Sevenfold an sich sagen kann (Wem's gefällt - mir sind das Outfit und die Namen ein bißchen zu albern...). Anspieltipps sind „Chapter Four", „Second Heartbeat" und das 9-minütige „I Won't See You Tonight (Part 1)".
Für mich ist diese Platte nahezu perfekt - deswegen auch 5 Sterne - nur denke ich, dass insbesondere der abwechslungsreiche Mix aus Hardcore, Punk und Metal (vielleicht sogar ein wenig Progressive, wenn man die Länge der Stücke betrachtet) nicht jedem zusagt, da nicht jeder diese Genres so miteinander verkuppelt sehen möchte. Wer dagegen auf Abwechslung steht und sich eine Mischung aus Killswitch Engage, A.F.I. und vielleicht In Flames vorstellen kann, sollte zugreifen. Die wenigsten werden's bereuen. MfG: der FOFF


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