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Rezensionen verfasst von
The Foff

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NBA 2K15 - [Xbox 360]
NBA 2K15 - [Xbox 360]
Wird angeboten von jm-media
Preis: EUR 6,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unzufrieden., 22. November 2014
Rezension bezieht sich auf: NBA 2K15 - [Xbox 360] (Videospiel)
Hey hey,

ich weiß nicht, ob ich irgendjemandem zum Kauf von NBA 2K15 für die xBox 360 raten würde. Ich für meinen Teil bin allerdings ziemlich unzufrieden mit dem Spiel.
Mein letztes Game war NBA 2K13 - ein Spiel, das mir soviel Spaß bereitet hat, dass ich jetzt darüber nachdenke, es statt dem 15er-Teil wieder in die Konsole zu schieben. Warum ist eigentlich ganz einfach: es hat sich kaum etwas verändert und was sich verändert hat, ist nicht positiv.
Normalerweise kaufe ich mir ein Spiel nich direkt nach der Veröffentlichung, weil mich die Geldausgabe reut - das Preis-Leistungs-Verhältnis passt bei neuen Games nie. NBA 2K15 ist da leider keine Ausnahme: Für satte 49,- € habe ich aktualisierte Kader erhalten, sonst nichts. Um das mal deutlich zu machen: Im Vergleich zu NBA 2K13 sind sämtliche Moves bestenfalls gleich, sämtliche Zwischensequenzen, 98% der Kommentare, das Layout hat sich kein Stück verändert, die Spieler sehen genau gleich aus, die Pressekonferenzen haben exakt die gleichen Fragen, im Presseraum sitzen immer noch der gleiche Mann und die gleiche Frau einfach in zehnfacher Ausführung.
Stattdessen sind einige schöne Sachen weggefallen (oder verbuggt?): in der Halbzeit-Zusammenfassung habe ich keinen Ton mehr, da fasst Damien Brewster (oder wie der hieß) nix mehr zusammen, ebenso fehlt das Replay der eigenen Aktionen nach dem Game.

Geschätzt habe ich immer riesig den Karrieremodus und genau der lässt mich jetz vor Frust meine Wohnzimmereinrichtung zertrümmern. Zentrales Manko ist der Schwierigkeitsgrad und der mangelnde Einfluss auf das Spiel. Ich bin jetz dreimal als Rookie gestartet und hatte jedes Mal eine Stärke von 61 - die schlechtesten Spieler haben normalerweise offensichtlich 65. Bereits das verstehe ich nicht. Da mein satter Kaufpreis enthielt, dass ich für 5.000 Punkte meinen Spieler verbessern konnte, habe ich das getan. Aktuell stehe ich nach 10 Spielen bei 67. Fokus habe ich zB auf 3er gelegt, die ich mittlerweile kaum noch bezahlen kann - trotzdem gehen meine Würfe eher ausnahmsweise rein. Das Balkensystem, das einem anzeigen soll, wann der Wurf okay ist, ist extrem knapp bemessen. Die Anzeige soll angeblich leichter zu knacken sein, wenn man frei wirft - gefühlte 80% von EXTREM freien Würfen fallen bei mir dennoch nicht. Davon abgesehen wird die Leiste bspw. verdeckt, wenn ich von der rechten Seite aus werfe - is ne große Hilfe.
Dribblings haben eigentlich keine Auswirkung. Ich habe es einmal erlebt, dass mein Gegenspieler umgefallen ist - da hat mich sofort n anderer gedeckt. Ansonsten hab ichs noch nich gehabt, dass ich mal an einem Gegenspieler vorbeigehen konnte.
Im umgekehrten Fall ist das dagegen die Regel. Obwohl ich meine Perimeter-Defense (Verteidigung gegen den ballführenden Spieler) auf Maximum habe - aus irgendeinem Grund ist die bei mir auf 80 begrenzt, als Point Guard (!) - geht mein Gegner in 85% der Fälle an mir vorbei - er trifft dann wiederum zu 100%. Die anderen Male wird man derartig von Blocks (Wenns nur die Gegner wären - die eigenen Mitspieler sind noch schlimmer) aufgehalten, dass er ohnehin frei zum Korb durchlaufen kann. Da ich mit meinem Typen fast das Maximum in der Verteidigung erreicht habe, stellt sich mir die Frage, wie ich jemals erfolgreich verteidigen soll.
Der Schwierigkeitsgrad beginnt im Karrieremodus übrigens bei All-Star. Vielen Dank. Wenn jemand gerne hardcore-Schwierigkeitsgrade spielt - okay. Aber warum ist das Pflicht für alle?

Davon abgesehen hat die eigene Leistung - wie im Übrigen auch die Teamstärke - nichts mit dem Ergebnis zu tun. Man kann im Spiel von Anfang an sehen, ob man gewinnt oder nicht. Die klarsten eigenen Würfe fallen nicht, der Gegner setzt sich gegen drei Mann durch - Ihr könnt das Gamepad für dieses Spiel zur Seite legen, gebraucht wird es nicht mehr.

Ich schreibe meine Rezension, nachdem ich das Game jetz für etwa eine Woche habe - allerdings auch viel gezockt. Meine Hoffnung ist, dass es sich mit stetiger Übung leichter spielt, dass ich die Tricks herausfinde, wie ich erfolgreicher werde. Allerdings habe ich keinen Bock mehr, es zu probieren, weil einen jedes Spiel wieder neu frustriert.

49€ für ein neues Game? Im Leben nich mehr, 2K. Sucht Euch andere Idioten.


Nichts als die Wahrheit
Nichts als die Wahrheit
DVD ~ Kai Wiesinger
Preis: EUR 5,99

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie wir aufarbeiten., 31. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Nichts als die Wahrheit (DVD)
Deutsche Filme sind nicht mein Fall. Action-basiertes Material deutschen Ursprungs wirkt auf mich ausnahmslos lächerlich, Liebeskomödien mit dem ewig näselnden Til Schweiger neben Ex-MTV-Moderatorinnen hab ich satt und wirklich anspruchsvolles Kino mit diskussionswürdigen Themen entsteht in Deutschland nur selten. "Nichts als die Wahrheit" ist allerdings ohne Wenn und Aber die optimale Umsetzung des Letzteren - dementsprechend musste das Werk selbst erfahren, wie "vorurteilsfrei" man in Deutschland mit solchen Themen umgeht.
Im Vordergrund steht das fiktive Szenario des noch lebenden Josef Mengele, der nach Deutschland zurückkehrt und dem nun der Prozess gemacht wird. Und - ich kann es nicht anders sagen - das bietet dann alles, was man sich als interessierter Zuschauer nur wünschen kann: filmische Unterhaltung, Spannungselemente und interessante Dialoge vor juristisch-historischem Hintergrund. Die Frage, ob es in Deutschland heutzutage möglich ist, einen vorurteilsfreien und fairen Prozess für jemanden vorzunehmen, dessen Schuld nach allen historischen Kenntnissen bestätigt wurde, spaltet den Zuschauer und regt zum Nachdenken an. Besser kann diese Frage nicht gestellt werden.

Pikanterweise erhielt das Werk dann schließlich die gestellte Frage am eigenen Leib beantwortet. Keine Kino-Vorführung, Probleme beim Finden von Verleihfirmen, DVD-Veröffentlichung über ein Jahrzehnt nach Herstellung des Films. Wenn ich das richtig verstanden habe, hat Götz George diesen Film selbst finanziert, weil ihm das Projekt am Herzen lag und sonst nicht zustande gekommen wäre. Ergebnis: Faktisch kennt diesen Film demzufolge keine Sau, nicht mal bei einem Preis von 5€.

Fazit: Eine intelligente, kritische Verarbeitung der deutschen Geschichte wird in Deutschland wohl nicht mehr erreicht werden. Wer Filme zu diesem Thema erschafft, wird boykottiert, wenn das Ganze nicht nach dem Schema "die bösen Deutschen waren Monster und bekommen am Ende, was sie verdienen" abläuft. Genau hier liegt das Problem: Es waren eben nicht alle Monster, sondern Menschen, die fehlgeleitet werden können. Und solange ich das nicht akzeptieren möchte, schaffe ich die Gefahr der Wiederholung.
Dieser Film ist nicht ansatzweise eine Nazi-Verherrlichung, sondern die Frage nach dem deutschen Rechtsstaat und Objektivität. Wer Unterhaltung, Spannung und Anspruch sucht, wird nur wenige bessere Filme finden.


Illuminati (Kinofassung)
Illuminati (Kinofassung)
DVD ~ Tom Hanks
Preis: EUR 7,49

8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Illuminati - "Sakrileg" im eigentlichen Sinn, 9. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Illuminati (Kinofassung) (DVD)
Mahlzeit!
"Illuminati" von Dan Brown gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern und obwohl ich bereits von der Verfilmung des Nachfolgers "Sakrileg" enttäuscht war, konnte ich mir die Umsetzung dieses Bestsellers einfach nicht entgehen lassen. Ich bin nicht überrascht, dass auch diese filmische Adaption nicht das halten konnte, was das Buch versprach - der regelmäßige Leser wird an dieser Stelle sagen, dass ein Film einem Buch niemals das Wasser reichen kann - aber der Umfang der Diskrepanz zwischen Buch und Film ist schon erschreckend.
Es ist nicht zu fassen, wieviel "erzählerischen Freiraum" sich das Produktionsteam genommen hat. Im Nachhinein verwundert es mich schon fast, dass der Film überhaupt noch "Illuminati" heißt bzw. auch, dass man den Protagonisten Robert Langdon am Ende nicht gleich zum Papst gemacht hat. Ein paar der derbsten Eingriffe, die sich das Macher-Team um Ron Howard herausgenommen hat:
- Maximilian Kohler, Generaldirektor des CERN und vermeintlicher Antagonist, fehlt komplett. Seine für die Erzählung eigentlich bedeutsamen Handlungen werden mitunter einfach auf andere Personen übertragen.
- Der letzte der vier Preferiti überlebt. Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, wird er am Ende auch noch Papst.
- Die Tatsache, dass der tote Papst vom Camerlengo selbst ermordet wurde und warum, ist ebenfalls vollkommen außen vor.
- Der Illuminati-Diamant, die Krönung der Ambigramme, wurde vollkommen zusammenhanglos durch ein lustiges Kreuz als Brandzeichen ausgetauscht. Dieses ersetzt auch gleich die "Eingebung des Camerlengo" und seine komplette Inszenierung des Bombenfundes.
- Der dramatische Höhepunkt des Buches, der Helikopterflug, hat ebenfalls nichts mit dem Buch gemein. Langdon hat offensichtlich keine Lust mitzufliegen bzw. wieder rauszuspringen, während alle Welt die Handlungen vom Camerlengo problemlos mitverfolgen kann und seine "erlösergleiche" Tat damit unterlaufen wird.

Dazu kommen unzählige Kleinigkeiten wie die vollkommen unnötige Umbenennung verschiedener Hauptfiguren oder die Figur des (eigentlich arabischstämmigen) Assassinen. Ach ja: Und entweder stimmt was mit meiner DVD nicht oder die deutsche Synchronisation von Tom Hanks wurde bei diesem Film von Jürgen Rüttgers übernommen. Der Hauptdarsteller klingt durchgehend so, als würde ihm bei jedem Satz gleich das Gebiss aus dem Mund fallen - nicht eben förderlich für die Ernsthaftigkeit des Films.

Ich erinnere mich, dass der Roman für eigentlich unverfilmbar erklärt wurde. Mittlerweile ist mir klar, dass man damit offensichtlich nicht die schwierigen Stunts oder extravaganten Drehorte meinte, sondern scheinbar eher, dass sich in Hollywood niemand in der Lage sah, das Buch aufmerksam zu lesen. Entweder verfilme ich "Illuminati" und halte mich dann aber auch an die Handlung oder ich lasse es gleich und mach einen anderen Film. Das hier ist der sinnlose Mittelweg.

Fazit: Wer das Buch gelesen hat, sollte für den Film auf keinen Fall Geld ausgeben. Dieser Film ist wohl das, was man als "Sakrileg" im eigentlichen Sinn versteht, wenn man die Romanvorlage geschätzt hat. Ohne die leserische Vorbelastung wird man den Film bestenfalls als 08/15-Blockbuster-Kino empfinden, das keine Überraschungen bereithält oder Anforderungen stellt. Das Ganze verdient höchstens zwei Sterne. Bin schwer enttäuscht.

MfG: Foff.


The Man Comes Around
The Man Comes Around
Preis: EUR 4,99

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Foff sagt: 4 Sterne, 13. August 2006
Rezension bezieht sich auf: The Man Comes Around (Audio CD)
Mahlzeit! Jahrelang hab ich den Namen Johnny Cash gekannt, konnte aber nie so recht was mit ihm anfangen. Es ist etwas schade, dass ich erst durch die verstärkte Öffentlichkeitswirkung seines Todes auf ihn aufmerksam geworden bin. Ich denke nicht, dass der Country als solcher meine Musikrichtung darstellt, aber zumindest hinsichtlich Cash ist er durch dessen erweitere Sicht ein wenig mehr dazu geworden. Cash hat über seinen Horizont hinausgeblickt und mit dem "American IV: The Man Comes Around"-Album auch Stücke aus anderen Musikrichtungen zu Country-Perlen veredelt, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen. Eine großartige Songauswahl, die ideal zu der melancholischen Art von Cash passt. So hat man am Ende den Eindruck, dass eine Cash-Interpretation einem Ritterschlag gleichkommt. Besonders toll gelingt es bei "Hurt" (Nine Inch Nails"), "I Hung My Head" (Sting) und "Desperado" (The Eagles, hier mit Don Henley). Aber auch Cashs eigene Songs wie "The Man Comes Around" und "Give My Love To Rose" sind wunderschön und gleichzeitig traurig anzuhören. Der Mann hat irgendwie eine unglaublich düstere Aura, die einen wirklich fasziniert und auf einen übergreift. Nach 15 Stücken tiefgreifender, trauriger Musik schluckt man einmal respektvoll, um dann auf die Repeat-Taste zu drücken und das Ding von vorne laufen zu lassen. Johnny Cash hat in seinem Leben eine Menge toller Stücke geschrieben. Doch wer ein wenig die Verbindung zwischen Vergangenheit und Aktualität sucht, um seine melancholischen Qualitäten zu verinnerlichen, dem sei "American IV: The Man Comes Around" wärmstens empfohlen. Kleinere Abzüge gibt es wegen ein paar wenigen nur mittelmäßigen Stücken (Tear Stained Letter; Bridge Over Troubled Water; We'll Meet Again), aber grundsätzlich ist dieses Album einen Kauf zweifellos wert. Tolle 4 Sterne, mfG: Foff.


The Rising Tied (Enhanced)
The Rising Tied (Enhanced)
Wird angeboten von Fulfillment Express
Preis: EUR 17,68

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Foff sagt: 4 Sterne, 13. August 2006
Rezension bezieht sich auf: The Rising Tied (Enhanced) (Audio CD)
Mahlzeit! Ich konnte mich mit dem Debut von Linkin Park gut anfreunden. "Hybrid Theory" und auch noch der eigentliche Nachfolger "Meteora" (vgl. Rezensionen) passten in den Zeitgeist, waren etwas Neues. Chester Benningtons Gesang und die Raps von Mike Shinoda ergaben einfach solide und gute Songs. In der Nachfolgezeit machte die Band jedoch mehr mit fragwürdiger Marketing-Abzocke auf sich aufmerksam als mit bemerkenswerten Stücken. Mike Shinoda merkt man dennoch an, dass er ein positiv verrückter Musiker ist, der viel erschafft und kreiert. Seine Liebe zum HipHop ist bekannt und mit "The Rising Tied" bringt er unter dem Pseudonym Fort Minor ein Album raus, das sich wirklich sehen lassen kann. Vom Beginn weg geht das Ding gut ins Ohr. Ein obligatorisches Intro, dann folgt erst mal ne Weile Hit auf Hit. Vielfach unterstützt durch Styles Of Beyond und andere Künstler lauscht man tollen Songs wie dem funky "Petrified", "Remember The Name" oder dem wunderschönen "Where'd You Go", das wohl das absolute Highlight des Albums darstellt. Neben der Wortgewandtheit Shinodas, die sich mit verschiedenen Themen aueinandersetzt, aber letztlich irgendwie nicht selten seine Kritiker als Ziel hat, kommt dabei vor allem wieder seine Stärke am Piano hervor, seine Fähigkeit schöne (melancholische) Klaviermelodien unter die Tracks zu setzen. Das Album ist eine gute Mischung aus dance-tauglichem HipHop und nachdenklichen Songs und wirklich ein in fast jeder Hinsicht gutes Werk. Ein wenig nervt das Gequatsche zwischendurch, aber das kennt man ja aus diesem Genre. An sich ist die CD vielleicht etwas zu dunkel, melancholisch und langsam geraten, aber letztlich nervt mich eher ein Track wie "Believe Me". Wer Linkin Park mag/mochte oder Jay-Z, macht auch hier logischerweise nichts falsch und hat vermutlich den besten Tonträger aus dieser Ecke der letzten Jahre. Locker 4 Sterne, mfG: Foff.


Element Eighty
Element Eighty
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 21,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Foff sagt: 4 Sterne, 13. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Element Eighty (Audio CD)
Mahlzeit! Kaum einer kennt Element Eighty. Wer irgendwo in seinem Metal-Freundeskreis ein paar Pluspunkte sammeln will, nennt ihnen diese Band mit dem gleichnamigen Debut-Album als neuen Hittip. Ganz wenige kennen "Broken Promises" vom Need For Speed Underground-Soundtrack, aber kaum einer kann die Band zuordnen oder hat mehr als nur diesen Track gehört. Und genau das ist das Traurige. Das Debut-Album ist mittlerweile zwei Jahre alt, es hat mit "The Bear" einen nicht ganz so idealen Nachfolger gegeben, aber der Auftakt dieser Band hat definitiv nichts von seiner Klasse verloren. Nach 10 Sekunden des Openers "Goodbye" weiß man auch schon sofort, was einen in den nächsten knapp 40 Minuten erwartet: Unglaublich tiefer Bass, Wahnsinns-Shouts und Ohrwurm-Gesänge, die nahtlos ineinander übergehen. Allen voran "Broken Promises" als der Hit dieses Albums ist genial, aber auch andere Tracks wie "Parachute", "Bloodshot" oder "Dummy Block" und "Pancake Land" hauen einen vom sprichwörtlichen Hocker. Etwas beschaulicher und schön ist "Scars (The Echo Song)", aber wer ein Scheibe mit Balladen haben will, ist hier definitiv falsch. Element Eighty rocken mit diesem Ding alles weg, abgehackte Riffs und Breaks par excellence. Einen Vergleich zu finden ist schwer, die Stücke der CD erzeugen einen ähnlichen Eindruck wie Papa Roachs "Last Resort" oder Trapts "Headstrong": Songs mit viel Bass, Shouts und gutem Gesang. Freunde der härteren Gangart machen auf keinen Fall etwas falsch, soweit gibts ne Garantie. Allerdings sinds nur vier Sterne, weil "Rabies", Rubbertooth" und "Slackjaw" nicht so gut sind. Nur wäre das Album ohne diese Stücke noch kürzer. Die 4 Sterne sinds aber auf alle Fälle, (eigentlich überholter) Hittipp, mfG: Foff.


Writers Blocks/Digi
Writers Blocks/Digi
Wird angeboten von all my music
Preis: EUR 49,95

4.0 von 5 Sternen Foff sagt: 4 Sterne, 13. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Writers Blocks/Digi (Audio CD)
Mahlzeit! Evergreen Terrace haben mit "Writer's Block" eines der interessantesten Cover-Alben auf den Markt gebracht, die man sich kaufen kann. Vorausgesetzt man kann mit der nicht gerade ruhigen Musik der Band was anfangen. Die Jungs stehen irgendwo in der aktuellen Metalcore-Ecke oder wie man das auch immer einordnen mag. Auf jeden Fall wird ne Menge gebrüllt, nebenher gesungen und ziemlich viel Bass und Distortion druntergelegt. So wird gleich der Ohrwurm-Klassiker "Maniac" von Michael Sembello zu einer Version, die auch Fans der Metalszene das Herz erwärmt - ein absolutes Highlight der CD, so hat man den Song vorher definitiv noch nie gehört. Weitere Spitzenstücke sind vor allem Tears For Fears' "Mad World", Hum's "Stars" und U2's "Sunday Bloody Sunday". Wenn man schon einen derart reißerischen Titel wählt, dann sollte der Song auch dazu passen, Bono! So hat das zu klingen! ;) Ebenso toll ist Offspring's "The Kids Aren't Alright" - auch dieser Song erhält durch die Interpretation wesentlich mehr Druck. Das ist das große Plus dieser CD: Die Tracks haben ihre unverkennbaren Melodien größtenteils beibehalten, klingen jetzt aber derart rockig und tief, dass man sie den Originalen vorzieht. Dass es nur vier Sterne sind, erklärt sich dadurch, dass Evergreen Terrace hier halt nur covern (einzige Ausnahme ist "Brave Reality", war seinerzeit ein Vorgeschmack aufs neue Album) und es mit "Knowledge" (Operation Ivy) und "Dying Degree" (NoFX) auch Stücke auf dem Album hat, die nicht ganz so gut sind. Aber wer wissen will, wie die Smashing Pumpkins ("Zero") oder andere Pop-Interpreten klingen würden, wenn sie Metal produziert hätten, dem ist dieser Brocken hier ans Herz gelegt. Kleiner Minuspunkt ist noch die Spielzeit von knapp über ner halben Stunde. Ausgleich dafür mag das Medley (Hidden Track mit Josh Edge von Casey Jones) am Ende sein. Lobenswert, interessant, 4 Sterne, mfG: der Foff.


Decemberunderground
Decemberunderground
Preis: EUR 7,87

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Foff sagt: 4 Sterne, 13. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Decemberunderground (Audio CD)
Mahlzeit! A.F.I. steht für die nie erlöschende Flamme der Kreativität. Dementsprechend hörte sich bei Havok & Co. auch kein Album wie das vorherige an. Mit dem Vorgänger "Sing The Sorrow" schien dann ein absoluter Höhepunkt erreicht - ein in sich absolut stimmiges Werk, das auf ganze Linie überzeugte und für mich zu den besten bisher erschienenen Alben zählt. Nach solch einem Triumph ist es dann logischerweise schwer, sich noch zu toppen bzw. überhaupt ein Werk abzuliefern, das den gestiegenen Ansprüchen gerecht wird. Die Frage ist, ob A.F.I. das mit "Decemberunderground" geschafft haben. Die Antwort ist ganz klar: "Jein.". Orientiert man sich allein an Verkaufszahlen und Hype, so muss man ganz klar sagen, dass A.F.I. auf dem Höhepunkt ihrer Karriere stehen. Fans und sonstige Hörer erfreuen sich an Melodien, die über jeden Zweifel erhaben sind und heben das Album zurecht in Charts und Lobpreisungen auf den Olymp der aktuellen Musikbranche. Ohrwurm-Refrains, Gesangslinien - alles zum Drin-Versinken, zum Heulen schön. Das klasse Intro ("Prelude 12/21"), Anspieltipp Nr. 1 "Love Like Winter", die Breaks in "Summer Shudder" oder auch die gute Single "Miss Murder" faszinieren wirklich. Die Jungs haben es nach wie vor drauf, die schönsten Melodien zu finden und Havoks perfekte Stimme intoniert sie fehlerfrei und inbrünstig. Das führt dazu, dass man erneut das ganze Album anhören kann ohne auch nur einmal enttäuscht zu sein. 13 Nummern - kein einziger Aussetzer. Dass es von mir trotzdem nur vier Sterne gibt, liegt letztlich daran, dass das nicht mehr ausschließlich die Musik ist, die ich hören will. Es fehlt irgendwo das passende Element des Rocks, der unbeugsame Wille des Punk, die Unkontrollierbarkeit der Songs. Mit zunehmender Hördauer drängt sich einem das Gefühl auf, eine poppige Version von "Sing The Sorrow" gekauft zu haben. Man hat den Eindruck, dass härtere Songs ("Kill Caustic" zB) nicht mehr wirklich zur Band passen. Die Band kann mehr denn je als reinster Emo klassifiziert werden (sei es durch den zuckersüßen Pop, die Theatralik, das Aussehen insbesondere Havoks) und das wirkt irgendwie alles etwas zu trendig, zu abgeschliffen. "Decemberunderground" ist ein klasse Album, das tolle Rezensionen verdient und zu Recht viel verkauft wird. Doch vielleicht fehlt hier ein wenig die Weiterentwicklung, nachdem man endlich den Weg in die Gehörgänge eines großen Publikums gefunden hat. Die stetige Flamme der Kreativität auf Sparstufe - deshalb nur 4 Sterne, mfG: der Foff.


Discovering the Waterfront
Discovering the Waterfront
Wird angeboten von skyvo-direct
Preis: EUR 18,41

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Foff sagt: 5 Sterne (Foff Music Awards: bestes Album 2005), 4. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Discovering the Waterfront (Audio CD)
Mahlzeit! Ich bin immer noch der Ansicht, dass die großen Hoffnungsträger der aktuellen Musikszene im Emo-Bereich liegen und Silverstein geben mir mit ihrem Output „Discovering The Waterfront“ absolut recht. Das mit knapp 40 Minuten Spielzeit etwas kurz geratene Werk der Band überzeugt auf der ganzen Linie: Wer das Album in den Player schmeißt, kann es ohne Verwendung der Skip-Taste komplett durchhören, wird sich toll fühlen und vermutlich am Ende der Show auf Repeat drücken. Das große Plus von Silverstein ist eindeutig die Ohrwurmfähigkeit der Songs. Ob der schnelle Opener wie „Your Sword Vs. My Dagger“, die Single „Smile When You Sleep“ oder die Titel-Ballade „Discovering The Waterfront – überall zu finden sind wunderschöne Melodien, die nicht aus dem Gehörgang wollen. Und mit herzzerreißenden Shouts oder heftigen Breaks ist zwischendrin auch für genug Energie und Härte gesorgt, so dass man auch schön abgehen kann.
Wer auf der Suche nach schnellem, energiegeladenem und doch schönem Emocore ist, wird „Discovering The Waterfront“ als Göttergeschenk verehren. Alle Tracks sind wirklich toll, so dass es schwer ist, Anspieltipps zu nennen. Dennoch sei den harmoniebedürftigeren der Titeltrack „Discovering The Waterfront“, „The Ides Of March“ oder „Already Dead“ empfohlen, den Fans der härteren Klangart sei „Your Sword Vs. My Dagger“, „Defend You“ oder „My Heroine“ ans Herz gelegt. Den komplettesten Überblick als Einzelstück gibt aber wahrscheinlich die Single „Smile When You Sleep“.
Doch grundsätzlich sei dem interessierten Käufer gesagt, dass er hier nichts falsch machen kann. 5 Sterne und bei den „Foff Music Awards“ das „Album des Jahres 2005“, mfG: der Foff.


City Of Evil
City Of Evil
Preis: EUR 5,61

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Foff sagt: 4 Sterne, 1. September 2005
Rezension bezieht sich auf: City Of Evil (Audio CD)
Mahlzeit! Avenged Sevenfold verlangen immer eine umfangreiche Rezension. Auch das neue Werk enthält wieder einmal (fast) alles, an jeder Ecke grinst einen verführerisches Können an, so dass kaum ein Song wirklich unter fünf Minuten Spielzeit hat. Dabei wird auch wieder so ziemlich jeder Stil ausprobiert; Rhythmuswechsel, Gitarrensoli, bombastische Begleitungen sind an der Tagesordnung. Wenn der Begriff Crossover jemals eine Bewandnis hatte, so muss er wohl bei diesem Werk genannt werden. Konnte man der Band vor ihrem Wechsel zum Major noch den Stempel Metalcore aufdrücken, ist das jetzt nahezu unmöglich, da sämtliche Schreiparts gänzlich verschwunden sind und das Werk auch sonst nich mehr komplett dazu passt. Wenn ich dann allerdings sehe, dass hier True Metal-Vergleiche aufkommen, kann ich nur den Kopf schütteln. Sicherlich ist eine Einordnung ziemlich schwer, aber solche Leute zählen auch die "Deutschland Sucht Den Superstar"-Retortenprodukte zur Rock-Sparte. Wer Manowar, Hammerfall und Helloween vergöttert, ist bei Avenged Sevenfold sicherlich nicht richtig.
Ich muss zugeben, dass ich mir nach dem sensationellen Vorgänger "Waking The Fallen" etwas anderes erhofft hatte. Das Warner-Label hat den Jungs definitiv ihre Härte aus der Musik genommen. Ich denke, dass dies bei vielen Bands für einen ziemlichen Bruch mit den Fans sorgen könnte, doch muss man eben sagen, dass Avenged Sevenfold mehr sind als nur Metalcore.
Auch auf "City Of Evil" offenbart sich dem neuen Hörer schnell, dass hier eine Unmenge an Ideen und riesiges Potential verarbeitet wird. Nicht zuletzt die Spielzeit von mindestens fünf Minuten pro Song ist ein markanter Fingerzeig, aber auch die vielen vertrackten Soli, die mehrstimmigen Ohrwurm-Gesänge sprechen eine deutliche Sprache. Selbst Prog-Hörer können ansatzweise auf den Geschmack kommen.
Bei aller Experimentierfreude schafft man es jedoch im Bereich des Eingänglichen und Verständlichen zu bleiben.
Und schließlich bleibt einem dann nur festzuhalten, dass es einen Aussetzer auf dieser Platte nicht gibt. Alle elf Nummern sind gut bis klasse und werden dem Hörer schnell zusagen. Besonders für die Empfehlung geeignet sind meiner Meinung nach allerdings "Trashed And Scattered", "M.I.A." und "Sidewinder" (wegen der Soli, insbesondere am Ende). Wer das kürzeste Stück sucht, um einen ersten Eindruck zu erhalten, der sollte sich "Burn It Down" anhören.
Zum Schluss die Frage, warum es nur vier Sterne sind: Für mich stellte das "Waking The Fallen" in puncto Kreativität, Innovativität und Abwechslung einen absoluten Höhepunkt dar, den es zu wiederholen bzw. zu toppen galt. Und auch wenn ich einer Band eine Weiterentwicklung zugestehe, sogar auch erwarte, kann ich den Verzicht auf die vorherige Härte in den Songs nicht in vollem Umfang gutheißen. Zweifelsohne liegt hier jedoch ein Klasse-Werk vor, das (nun auch für Mainstream-Hörer) zum Antesten bestens geeignet ist, wenn man eine Abwechslung sucht, die irgendwo zwischen Punk und Metal liegt. Ein gutes Album mit 4 Sternen, mfG: der FOFF.


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