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Rezensionen verfasst von
dietmar (Kassel)
(TOP 1000 REZENSENT)   

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Das Erbe des Kuriers: Novelle
Das Erbe des Kuriers: Novelle
von Peter V. Brett
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kleiner Appetitmacher, 20. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Erbe des Kuriers: Novelle (Taschenbuch)
Peter V. Bretts Novelle "Das Erbe des Kuriers" ist mit 155 Seiten ein kleiner Appetitmacher, der die Zeit bis zum Anfang September erscheinenden vierten Roman der Dämonensaga um Arlen und Jardir verkürzen soll. Die Geschichte ist daher zwischen dem dritten Band "Die Flammen der Dämmerung" und dem vierten Band "Der Thron der Finsternis" angesiedelt. Peter Brett führt in der Novelle einen neuen Charakter ein. Dorn bzw. Dornbusch ist der Sohn von Relan asu Relan am Damaj am Kaji. Dieser war früher einmal ein Sharum Krieger im Wüstespeer Fort Krasia. Er floh aus Krasia mit Hilfe des Kuriers Ragen, der auch Arlen einst unter seine Fittiche nahm, wurde von ihm zum Kurier ausgebildet und begleitete ihn drei Jahre, ehe er Dawn, eine junge hübsche Heilerin aus dem westlich von Lakton gelegen Dörfchen Moorweiler kennen und lieben lernte. Die beiden heiraten, Relan ließ sich darauf hin mit Dawn in Moorweiler nieder und verdingte sich als Müllsammler. Im Verlauf der Jahre werden Dawn und Relan Eltern von zwei Mädchen und drei Jungen, der jüngste Sohn von Ihnen heißt Dornbusch, Dorn. Er wurde nach einem stacheligen Wüsten-Dornbusch benannt. Eine Pflanze, die selbst die Dämonen meiden. Die Novelle erzählt die Geschichte von Dorn, vom kleinen Jungen mit sechs Jahren bis zum verwilderten Teenager mit 15 Jahren, und seine Begegnung mit Ragen. Peter Brett stellt uns Dorn vor, weil dieser offensichtlich im späteren Roman "Der Thron der Finsternis" eine Rolle spielen soll. Die Novelle ist spannend und kurzweilig geschrieben. Ich habe sie binnen weniger Stunden gelesen, so packend fand ich die Erzählung. Der einzige Wehrmutstropfen an der ansonsten guten Story ist, dass sie viel zu früh endet. Leider, aber das ist ja auch beabsichtigt, soll sie uns doch Lust auf den neuen, vierten Roman der Dämonen-Saga machen. Ich kann die kleine Novelle nur zum Kauf empfehlen. Lesenswert.


Welcome, Mrs. President - Staffel 1
Welcome, Mrs. President - Staffel 1
DVD
Preis: EUR 24,99

5.0 von 5 Sternen Gute Politikserie, 8. April 2015
Welcome Mrs. President mit Geena Davis als parteilose amerikanische Vizepräsidentin, die unerwartet das Amt des Präsidenten übernehmen muss, ist eine überdurchschnittlich gute Politikserie, die leider beim Publikum floppte und nach der ersten Staffel eingestellt wurde. Die Serie zeigt wie die neue amtierende Präsidentin, die ihr vorheriges Amt als Vizepräsidentin reinem Wahlkampfkalkül des dann gewählten Präsidenten zu verdanken hatte, es schafft ohne politische Hausmacht in einer der beiden großen amerikanischen Parteien in ihrem neuen Amt zu wachsen. Sie emanzipiert sich von jeglichen politischen Gängelungsversuchen, gewinnt Statur und tritt entschieden für ihre Überzeugungen ein. Sie lernt aus Fehlern und Fehleinschätzungen und beginnt ihr Amt erfolgreich auszufüllen. Die gut geschilderte Story macht nach Folge 18 der 1. Staffel Lust auf mehr, aber leider hat ABC keine weiteren mehr produziert. Schade. Die 18. produzierten Folgen sind dafür aber um so sehenswerter.


Pidax Historien-Klassiker: Der Winter, der ein Sommer war [3 DVDs]
Pidax Historien-Klassiker: Der Winter, der ein Sommer war [3 DVDs]
DVD ~ Sigmar Solbach
Wird angeboten von Gutzekopp
Preis: EUR 5,80

4.0 von 5 Sternen Gute Verfilmung des Romans, 8. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Miniserie "Der Winter der ein Sommer war" stellt eine einfühlsame und mit großem Aufwand vom Hessischen Rundfunk 1976 vorgenommene Verfilmung des Romans von Sandra Paretti dar. Im Mittelpunkt steht die Geschichte zweier unterschiedlicher Brüder, deren Vater, Gottfried von Haynau, ein Handelsmann, gerade den Aufstieg aus einer ehemals unfreien Familie in den Adelsstand geschafft hat. Die Brüder, der eine Offizier in Diensten des Landgrafen von Hessen-Kassel und der andere im Dienste des familiären Handelshauses trennt eine unterschiedliche Auffassung von Freiheit, Entfaltung des Einzelnen und den Möglichkeiten, die einem die Klassengesellschaft des 18. Jahrunderts bieten kann. Der Lebemann Robert fühlt sich in Hessen eher eingeengt, der Offizier Claus versucht den "Makel" des Aufsteigers durch besondere Strenge und Treue zum Herrscherhaus zu kompensieren. Dabei stellt er seine Karriere als Offizier vor die Treue zur eigenen Familie und schreckt auch vor Verrat nicht zurück. Er versucht skrupellos seinen Weg zu gehen. An Hand des Schicksals dieser beiden Brüder und ihrer Familie wird die Geschichte der Verleihung der meist zwangsrekrutierten hessischen Soldaten an den König von England geschildert. Die Landgrafschaft Hessen-Kassel war nach dem siebenjährigen Krieg (1756-1763) ziemlich verarmt. Hessen-Kassel, das auf Seiten Preußens gekämpft hatte, wurde schwer verwüstet. Der Landesherr, Landgraf Friedrich II., versuchte in der Folge sein Land wieder aufzubauen. Aus Mangel an wirtschaftlichen Möglichkeiten verlieh er letzten Endes seine für das kleine Land viel zu große Armee an den König von England, der händeringend ausgebildete Truppen in Europa suchte, um sie gegen die amerikanischen Siedler, die 1776 nach Unabhängigkeit strebten, einzusetzen. Der Serie gelingt es zeitweise, das Elend der gepressten Soldaten eindringlich zu verdeutlichen. Schon die Anfangsszene, in der ein Offizier aus der hessischen Festung Ziegenhain flieht, erläutert den Zwangscharakter der Armeerekrutierung. Die Charktere der Miniserie werden durch hervorragende deutsche Schauspieler dargestellt. Günther Strack brilliert als Landgraf, Christian Quadflieg und Sigmar Solbach als zerstrittene Brüder Haynau, Horst Frank als der mysteriöse Freder Soermann. Daneben wirken u.a. noch Sky Dumont, Heinz Weiss, Anneliese Uhlig, Klaus Höhne, Pinkas Braun, Nicole Heesters und Heinz Baumann mit. Ein durchaus beeindruckendes Schauspielensemble, das durchweg gut aufgelegt ist. Der Stoff wird interessant präsentiert, aber es fehlt ein wenig an historischem Tiefgang, was aber eher den Mängeln der Romanvorlage geschuldet ist. Und ein Fehler der Verfilmung ist für mich als Nordhesse leider besonders augenscheinlich. Der gesprochene Dialekt ist kein nordhessisch. Günther Strack als Landgraf spricht eher mit südhessischem Slang. Ein großer Unterschied, denn der nordhessische Dialekt ist sprachlich nicht mit dem südhessischen oder mainfränkischen verwandt, sondern mit dem thüringischen. Für die meisten Seher, die nicht aus Nordhessen stammen, dürfte das aber ein eher zu vernachlässigendes Problem darstellen. Insgesamt ist die Verfilmung von "Der Winter, der ein Sommer war" eine gelungene historische Unterhaltungsserie, die auch nach fast 40 Jahren immer noch Charme versprüht und viele lieblose heutige Historienschinken bei weitem in den Schatten stellt. Ich kann diesen Dreiteiler nur empfehlen, ich habe das Sehen genossen.


Die Scharfschützen (Complete HD-Edition) [Blu-ray]
Die Scharfschützen (Complete HD-Edition) [Blu-ray]
DVD ~ Sean Bean

5.0 von 5 Sternen Hervorragende historische Serie, 8. April 2015
Die kontinuierliche und langjährige Verfilmung der Sharpe-Romane von Bernard Cornwell ist dem englischen Fernsehen ohne Zweifel sehr gelungen. Sean Bean als Sharpe ist ein packender, authentischer, leidenschaftlicher und glaubwürdiger Hauptdarsteller. Die Serie schildert den Aufstieg eines einfachen Mannes, der in der englischen Armee zur Zeit Napoleons dient. Sharpe steigt vom Unteroffizier zum Offizier auf, erledigt oft mit seinen Scharfschützen die Drecksarbeit für Wellington und agiert dabei so mutig, geschickt und intelligent, dass er trotz aller Widerstände, der nicht selten unfähigen adligen Konkurrenten, immer wieder alle Widrigkeiten übersteht und sich durchsetzt.
Die Serie macht die Klassengesellschaft des frühen 19. Jahrhunderts plastisch erlebbar. Sharpe, der Außenseiter gehört nicht zum Club der englischen Gentlemens. Er muss sich seinen Aufstieg mit seinen reichlich vorhandenen militärischen Fähigkeiten hart erarbeiten. Dabei wird immer wieder die Kluft zwischen Adel und Gemeinen offenbar. Die Serie zeigt die korrupte und dekadente "Upper class" in ihrer ganzen, oftmals erbärmlichen Pracht. Im krassen Kontrast dazu stehen die harten Anforderungen an die einfachen Soldaten. Auf ihrem Rücken findet der Kampf gegen die Franzosen statt. Die Serie zeigt uns eindrucksvoll die Geschichte der napoleonischen Kriege aus der Perspektive der Engländer. Die Atmosphäre der Zeit wird dabei recht athentisch eingefangen. Die Handlung ist spannend, oft überraschend und stets unterhaltsam.
Ich habe den Kauf nicht bereut, ich hatte mit Richard Sharpe seit den neunziger Jahren einige unvergleichliche Fernsehabende. Liebhaber von historischen Serien in Spielfilmlänge kommen hier voll auf ihre Kosten.


Die Scharfschützen Collection Vol.1 - Vol.5 (exklusiv bei Amazon.de) [15 DVDs] [Collector's Edition]
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DVD ~ Sean Bean
Wird angeboten von Dein Filmshop
Preis: EUR 89,99

5.0 von 5 Sternen Hervorragende Verfilmung der Romane, 8. April 2015
Die kontinuierliche und langjährige Verfilmung der Sharpe-Romane von Bernard Cornwell ist dem englischen Fernsehen ohne Zweifel sehr gelungen. Sean Bean als Sharpe ist ein packender, authentischer, leidenschaftlicher und glaubwürdiger Hauptdarsteller. Die Serie schildert den Aufstieg eines einfachen Mannes, der in der englischen Armee zur Zeit Napoleons dient. Sharpe steigt vom Unteroffizier zum Offizier auf, erledigt oft mit seinen Scharfschützen die Drecksarbeit für Wellington und agiert dabei so mutig, geschickt und intelligent, dass er trotz aller Widerstände, der nicht selten unfähigen adligen Konkurrenten, immer wieder alle Widrigkeiten übersteht und sich durchsetzt.
Die Serie macht die Klassengesellschaft des frühen 19. Jahrhunderts plastisch erlebbar. Sharpe, der Außenseiter gehört nicht zum Club der englischen Gentlemens. Er muss sich seinen Aufstieg mit seinen reichlich vorhandenen militärischen Fähigkeiten hart erarbeiten. Dabei wird immer wieder die Kluft zwischen Adel und Gemeinen offenbar. Die Serie zeigt die korrupte und dekadente "Upper class" in ihrer ganzen, oftmals erbärmlichen Pracht. Im krassen Kontrast dazu stehen die harten Anforderungen an die einfachen Soldaten. Auf ihrem Rücken findet der Kampf gegen die Franzosen statt. Die Serie zeigt uns eindrucksvoll die Geschichte der napoleonischen Kriege aus der Perspektive der Engländer. Die Atmosphäre der Zeit wird dabei recht athentisch eingefangen. Die Handlung ist spannend, oft überraschend und stets unterhaltsam.
Ich habe den Kauf nicht bereut, ich hatte mit Richard Sharpe seit den neunziger Jahren einige unvergleichliche Fernsehabende. Liebhaber von historischen Serien in Spielfilmlänge kommen hier voll auf ihre Kosten.


Battlestar Galactica - Staffel 4
Battlestar Galactica - Staffel 4
DVD
Preis: EUR 13,99

5.0 von 5 Sternen Eine der besten Science Fiction Serien der letzten Jahre, 5. April 2015
Battlestar Galactica ist wunderbare Fernsehunterhaltung. Selten gibt es eine so gut geschriebene Geschichte, so tief ausgeleuchtete Charaktere, eine so düstere und zugleich die Beklemmung, Angst und den Hunger nach Leben spürende Stimmung.
Die Serie ist dicht inszeniert, packend und vielschichtig. Die Special Effekts sind gerade in den Gefechten deutlich realitätsnäher und packender, als in vielen anderen SciFi-Serien. Hier kann man die lebensbedohlichen Momente und die Panik, Angst und Anspannung der Figuren nachempfinden, hier wird nichts hinter Lasereffekten und einem quasi klinischem Sterben verborgen.
Die Geschichte reift Folge um Folge und offenbart eine höchst komplexe Welt voller Widersprüche, offenen Fragen und Grausamkeit. Und doch ist da auch in den düstersten Momenten immer auch noch Hoffnung, Selbstaufopferung, Mitgefühl und Menschlichkeit, auch bei den Zylonen, bei den fünf alten Modellen und bei einigen der neuen Modelle zu spüren. Die Story ist das ein oder andere Mal überraschend ohne an Glaubwürdigkeit einzubüßen, sie bleibt spannend bis zum Schluss. Gerade die vierte Staffel spitzt die existenziellen Fragen von Menschen und Zylonen zu, zeigt überraschende Wendungen, Abgründe und neben einem gewaltigen Spezialeffekte-Sturm ein nachdenkliches und unerwartetes Ende, ein Ende, welches viele Fragen offen lässt und doch zugleich auch zeigt, dass die Geschichte eben nicht nur Happy Ends kennt. Battlestar Galactica ist gerade deswegen eine große Science Fiction Serie, weil sie die Genregrenzen durchbricht, die Menschheit und ihre Reaktionen angesichts der drohenden vollkommenen Ausrottung der menschlichen Spezies mit all ihren Ängsten, Abgründen, ihrer Fähigkeit zum Guten und Bösen, ihrer Hoffnung und Verzweiflung dicht und mit feinem Gespür für die stets bedrohliche Situation beschreibt. Das ist großes Charakterkino. Hier stehen die Figuren im Mittelpunkt der Geschichte und nicht die ebenfalls sehr guten Spezialeffekte. Die Serie präsentiert existenzielle Fragen im Gewand einer Weltraumstory. Das ist kein Mainstreamfernsehen, keine seichte Unterhaltung, sondern wirklich gutes, spannendes, tiefgründiges Fernsehen, das auch noch hervorragend unterhält


Battlestar Galactica - Staffel 3
Battlestar Galactica - Staffel 3
DVD
Preis: EUR 13,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbare SC-Fi-Serie, 5. April 2015
Lange Jahre bemühte sich Richard Hatch, der Darsteller von Captain Apollo in der Originalserie "Kampfstern Galactica", deren erste 24 Folgen enthaltene Staffel 1978 abgedreht wurde, um eine Fortsetzung der Serie, die quasi dort weitermachen sollte, wo die zweite Staffel Galactica 80 endete. Doch er biss beim produzierenden Studio Universal und dem alten Produzenten Glen A. Larson mit seinem Projekt auf Granit. Seine hartnäckigen Bemühungen führten letzten Endes doch zu einem Ergebnis. Universal kam nach langer Zeit mit einem Gegenprojekt heraus, dass eine vollkommen neue Serie kreierte, die zwar die Hintergrundgeschichte der Originalserie aus 1978 als Basis benutzte, aber eine völlig neue Story entwickelte. Die hier vorliegende Battlestar Galactica Serie in 4. Staffeln. Eine der besten und anspruchsvollsten Sci-Fi-Serien, die in den letzten Jahren zu sehen war.

Universal bot Richard Hatch dann als einzigem Schauspieler der Originalbesetzung eine Rolle in der neuen Serie an. Er spielt hier Tom Zarek, den zwielichtigen Verbrecher, Freiheitskämpfer, populistischen Politiker und Vizepräsidenten.Und wie ich finde, ist er darin brillant. Er stellt diese Figur vielschichtig, ambivalent(zerrissen zwischen dem Bemühen um das Wohl der Menschen und seinem eigenen grenzenlosen Ehrgeiz und Machtwillen)dar.

Man kann Richard Hatch und den zahlreichen Fans der Originalserie nur dankbar sein, dass sie mit ihrem Engagement letztlich dazu beigetragen haben, dass Universal die Serie wiederbelebt und aufgefrischt hat.
Ich war als Fan der Originalserie, die ich noch aus meinen Jugendtagen kannte, höchst skeptisch angesichts der komplett neu entwickelten Story, schließlich waren mir die damaligen Figuren und Schauspieler ans Herz gewachsen.
Und ich hätte mir eine dort ansetzende Fortsetzung gewünscht. Doch das hatten die Serienmacher anders entschieden. So schaute ich mir dann die erste Doppelfolge mit mulmigem Gefühl an.
Das verschwand ziemlich schnell, angesichts der tiefgründigen, spannenden Story. Die neue Serie ist wunderbare Fernsehunterhaltung. Selten gibt es eine so gut geschriebene Geschichte, so tief ausgeleuchtete Charaktere, eine so düstere und zugleich die Beklemmung, Angst und den Hunger nach Leben spürende Stimmung.
Als Anlehnung an die Originalserie wurden einige der Hauptcharaktere in der neuen Serie namentlich übernommen, um die Identifikation mit Ihnen zu erleichtern. Captain Apollo wurde im Original von Richard Hatch gespielt, nun spielt ihn Jamie Bamber, Lorne Greene spielte 1978 den Commander Adama, heute spielt ihn ohne Zweifel ebenfalls beeindruckend Edward James Olmos(viele kennen ihn aus Miamai Vice). Aus dem männlichen Lieutenant Starbuck, im Original von Dirk Benedict gespielt (dort ein typischer Frauenheld, Charmeur und Spieler), wurde die von Katee Sackhoff gespielte Kara Thrace, genannt Starbuck. Diese gewollte Kontinuität erleichtert den Fans der alten Serie den Einstieg in die neue Serie und doch sind die Figuren auch so neu und eigenständig, dass man ohne jede Vorkenntnis diese Serie ebenfalls genießen kann. Und da ist viel zu genießen.
Die Serie ist dicht inszeniert, packend und vielschichtig. Da ist nichts mehr von dem zwar spannenden, aber manchmal etwas eindimensionalen Cowboystil der Originalserie zu spüren, der dem damaligen Zeitgeist entsprach. Die Special Effekts sind gerade in den Gefechten deutlich realitätsnäher und packender, als in vielen anderen SciFi-Serien. Hier kann man die lebensbedohlichen Momente und die Panik, Angst und Anspannung der Figuren nachempfinden, hier wird nichts hinter Lasereffekten und einem quasi klinischem Sterben verborgen.
Die Geschichte reift Folge um Folge und offenbart eine höchst komplexe Welt voller Widersprüche, offenen Fragen und Grausamkeit. Und doch ist da auch in den düstersten Momenten immer auch noch Hoffnung, Selbstaufopferung, Mitgefühl und Menschlichkeit, auch bei den Zylonen, bei den fünf alten Modellen und bei einigen der neuen Modelle zu spüren. Die Story ist das ein oder andere Mal überraschend ohne an Glaubwürdigkeit einzubüßen, sie bleibt spannend bis zum Schluss. Das Ende der Serie passt dann auch, lässt es doch einige Fragen offen.


Battlestar Galactica - Staffel 1
Battlestar Galactica - Staffel 1
DVD
Preis: EUR 13,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragende Science Fiction, 5. April 2015
Lange Jahre bemühte sich Richard Hatch, der Darsteller von Captain Apollo in der Originalserie "Kampfstern Galactica", deren erste 24 Folgen enthaltene Staffel 1978 abgedreht wurde, um eine Fortsetzung der Serie, die quasi dort weitermachen sollte, wo die zweite Staffel Galactica 80 endete. Doch er biss beim produzierenden Studio Universal und dem alten Produzenten Glen A. Larson mit seinem Projekt auf Granit. Seine hartnäckigen Bemühungen führten letzten Endes doch zu einem Ergebnis. Universal kam nach langer Zeit mit einem Gegenprojekt heraus, dass eine vollkommen neue Serie kreierte, die zwar die Hintergrundgeschichte der Originalserie aus 1978 als Basis benutzte, aber eine völlig neue Story entwickelte. Die hier vorliegende Battlestar Galactica Serie in 4. Staffeln. Eine der besten und anspruchsvollsten Sci-Fi-Serien, die in den letzten Jahren zu sehen war.

Universal bot Richard Hatch dann als einzigem Schauspieler der Originalbesetzung eine Rolle in der neuen Serie an. Er spielt hier Tom Zarek, den zwielichtigen Verbrecher, Freiheitskämpfer, populistischen Politiker und Vizepräsidenten.Und wie ich finde, ist er darin brillant. Er stellt diese Figur vielschichtig, ambivalent(zerrissen zwischen dem Bemühen um das Wohl der Menschen und seinem eigenen grenzenlosen Ehrgeiz und Machtwillen)dar.

Man kann Richard Hatch und den zahlreichen Fans der Originalserie nur dankbar sein, dass sie mit ihrem Engagement letztlich dazu beigetragen haben, dass Universal die Serie wiederbelebt und aufgefrischt hat.
Ich war als Fan der Originalserie, die ich noch aus meinen Jugendtagen kannte, höchst skeptisch angesichts der komplett neu entwickelten Story, schließlich waren mir die damaligen Figuren und Schauspieler ans Herz gewachsen.
Und ich hätte mir eine dort ansetzende Fortsetzung gewünscht. Doch das hatten die Serienmacher anders entschieden. So schaute ich mir dann die erste Doppelfolge mit mulmigem Gefühl an.
Das verschwand ziemlich schnell, angesichts der tiefgründigen, spannenden Story. Die neue Serie ist wunderbare Fernsehunterhaltung. Selten gibt es eine so gut geschriebene Geschichte, so tief ausgeleuchtete Charaktere, eine so düstere und zugleich die Beklemmung, Angst und den Hunger nach Leben spürende Stimmung.
Als Anlehnung an die Originalserie wurden einige der Hauptcharaktere in der neuen Serie namentlich übernommen, um die Identifikation mit Ihnen zu erleichtern. Captain Apollo wurde im Original von Richard Hatch gespielt, nun spielt ihn Jamie Bamber, Lorne Greene spielte 1978 den Commander Adama, heute spielt ihn ohne Zweifel ebenfalls beeindruckend Edward James Olmos (viele kennen ihn aus Miami Vice). Aus dem männlichen Lieutenant Starbuck, im Original von Dirk Benedict gespielt (dort ein typischer Frauenheld, Charmeur und Spieler), wurde die von Katee Sackhoff gespielte Kara Thrace, genannt Starbuck. Diese gewollte Kontinuität erleichtert den Fans der alten Serie den Einstieg in die neue Serie und doch sind die Figuren auch so neu und eigenständig, dass man ohne jede Vorkenntnis diese Serie ebenfalls genießen kann. Und da ist viel zu genießen.
Die Serie ist dicht inszeniert, packend und vielschichtig. Da ist nichts mehr von dem zwar spannenden, aber manchmal etwas eindimensionalen Cowboystil der Originalserie zu spüren, der dem damaligen Zeitgeist entsprach. Die Special Effekts sind gerade in den Gefechten deutlich realitätsnäher und packender, als in vielen anderen SciFi-Serien. Hier kann man die lebensbedrohlichen Momente und die Panik, Angst und Anspannung der Figuren nachempfinden, hier wird nichts hinter Lasereffekten und einem quasi klinischem Sterben verborgen.
Die Geschichte reift Folge um Folge und offenbart eine höchst komplexe Welt voller Widersprüche, offenen Fragen und Grausamkeit. Und doch ist da auch in den düstersten Momenten immer auch noch Hoffnung, Selbstaufopferung, Mitgefühl und Menschlichkeit, auch bei den Zylonen, bei den fünf alten Modellen und bei einigen der neuen Modelle zu spüren. Die Story ist das ein oder andere Mal überraschend ohne an Glaubwürdigkeit einzubüßen, sie bleibt spannend bis zum Schluss. Das Ende der Serie passt dann auch, lässt es doch einige Fragen offen.


Cherry eVolution STREAM XT Corded MultiMedia Keyboard G85-23100 - Tastatur - PS/2, USB - 105 Tasten - ergonomisch - Schwarz - Deutsch
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Wird angeboten von HE Trading (beim Kauf gelten die AGB und Versandbedingungen der HE Trading GmbH)
Preis: EUR 18,85

4.0 von 5 Sternen Gute und solide Tastatur, 4. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich schwöre seit gut 2 Jahrzehnten auf Cherry-Tastaturen, da sie in der Regel gut verarbeitet, leichtgängig, angenehm zu tippen und langlebig sind. Diese Cherry Evolution Stream XT Tatstatur, die ich Ende 2013 gekauft habe, ist ebenfalls eine leichtgängige, relativ leise und präzise Tastatur. Der Druckpunkt ist gut, es lassen sich bequem längere Texte mit Ihr schreiben. Die Preis/Leistungsqualität stimmt und ist deutlich besser als bei vielen Konkurrenten auf dem Markt. Allerdings hat auch bei Cherry die Verarbeitungsqualität in den letzten Jahren nachgelassen. Die Tastatur wird zwar noch in Deutschland designt, aber in China hergestellt. Früher waren die Cherry-Tastaturen im Druckpunkt noch etwas präziser und mit mehr Metall verarbeitet. Das machte die Tastatur langlebiger, hochwertiger und stabiler, auch bei starker Beanspruchung. Das ist heute leider anders, die Tastatur ist nicht mehr so langlebig und das Tippgefühl hat auch etwas nachgelassen, dennoch ist das gemessen an der Konkurrenz immer noch eine überdurchschnittlich gute Tastatur, deswegen kann ich hier immer noch ruhigen Gewissens 4 Punkte vergeben und den Kauf der Tastatur empfehlen.


Die Weimarer Republik
Die Weimarer Republik
von Dirk Schumann
  Taschenbuch
Preis: EUR 24,80

5.0 von 5 Sternen Der Klassiker, 12. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Weimarer Republik (Taschenbuch)
Eberhard Kolbs Buch über die Weimarer Republik ist eines der klassischen Werke über diese Epoche. Kenntnisreich, kritisch, mit dem Blick für die roten Linien der Entwicklung und auch verpasste Chancen geschrieben. In dieser auf dem aktuellen Forschungsstand befindlichen Neuauflage, sollte es von jedem Studenten der Neueren Geschichte gelesen werden. Besonders die erste Phase der Weimarer Republik, die Zeit zwischen Revolution 1918 und den folgenden Krisenjahren bis 1923 wird prägnant analysiert. Kolbs präzise Kenntnis der Arbeiterbewegung und der Arbeiterräte und ihrer Entstehung und Zusammensetzung sind dabei besonders hervor zu heben. Das 2. Kapitel über "Grundprobleme und Tendenzen der Forschung" gibt einen umfangreichen Überblick über die Forschungskontroversen über die Weimarer Republik in der Historikerzunft und die im Laufe der Jahrzehnte entstandene Veränderung der Sichtweisen auf die einzelnen Phasen der Republik. Dabei werden sowohl neue Forschungskenntnisse, das Schließen von Forschungslücken wie politisch motivierte Sichtweisen auf die Geschehnisse herausgearbeitet und verdeutlicht. Kolb versteht dabei die unterschiedlichen Standpunkte der Historiker eindrucksvoll zusammen zu fassen und den Kern der Forschungskontroversen darzulegen. Das Ganze wird wie immer beim Oldenbourg Verlag übersichtlich und mit sehr nützlichen Seitenanmerkungen, die einen schnell die wichtigsten Inhalte finden lassen, präsentiert. Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen.

. Das Werk stellt die drei Phasen der Geschichte der Republik im Überblick dar, führt detailliert ein in die Forschungsdebatten zur Innen- und Außenpolitik und zur Entwicklung von Gesellschaft und Wirtschaft und enthält eine ausführliche Bibliographie zu diesen Themenkomplexen. Für die zusammen mit Dirk Schumann vorgenommene Neuauflage wurde der Forschungsteil überarbeitet und um ein Kapitel zur Kultur ergänzt, die Bibliographie wurde auf den neuesten Stand gebracht.


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