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Rezensionen verfasst von
AK Manga

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Gute Nacht, Punpun 01
Gute Nacht, Punpun 01
von Inio Asano
  Broschiert
Preis: EUR 6,95

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Nacht, Punpun - detaillierte Rezension (Spoilerfrei), 20. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Gute Nacht, Punpun 01 (Broschiert)
Seit 2013 erscheint Gute Nacht, Punpun bei Tokyopop.
Hierzu sei anzumerken, dass Tokyopop bekannt dafür ist, häufig mit wenig massentauglichen und speziellen Werken aufzuwarten, von welchen in meinen Augen es einfach viel zu wenige über den großen Teich schaffen.

Der Manga hat hierbei das typische, etwas größer ausfallende Tokyopop-Format.
Das außergewöhnliche Coverdesign der Bände, verspricht schon mal einen Manga der besonderen Art.
Die Cover sind alle in starken Farben gehalten und zeigen eingeprägt den Hauptcharakter des Werkes, Punpun sowie dessen Familienmitglieder.

Der Manga ist hierbei 1a verarbeitet und wirkt durch seinen griffigen Einband sowie die Klappenbroschur sehr hochwertig.
Bei knapp 220 Seiten ist der Preis von 6,95€ absolut gerechtfertigt.

Einleitung:
Der Manga erscheint seit 2007 in Japan und wurde 2013 mit 13 Bänden beendet.
Autor ist hierbei kein geringerer als Inio Asano, der mit seinen Geschichten, welche in die Genre Coming of Age, Slice-of-Life und Drama einzuordnen sind zum mitdenken einlädt.
Seine Werke haben international Interesse geweckt und sind mittlerweile alles andere als nur Geheimtipps für Freunde von anspruchsvollen Seinen Manga.

Plot:
Der introvertierte Grundschüler Punpun, welcher uns in Form eines abstrakten Vogels präsentiert wird, lebt zusammen mit seiner Vogelfamilie in einem normalen Haus.
Trotz dieser ungewöhnlichen Erscheinungsform muss sich Punpun den realen Problemen und Herausforderungen des Lebens stellen.
Zu seinem trinkenden, gewalttätigen und manipulativen Vater hat er ein naives, recht gutes Verhältnis.
Trotz dessen Aggressionen, sieht Punpun gewissermaßen zu ihm auf.
Mit seiner psychisch labilen Mutter kann sich der kleine Vogel indes wenig identifizieren.
Es kommt dazu, dass sich Punpuns Onkel um ihn kümmern muss.
Dieser ist von Selbstzweifel zerfressen und hat seinen Platz in der Gesellschaft noch nicht so richtig gefunden.

Die von Erwachsenen gerne kleingeredeten Probleme eines Kindes plagen Punpun. Er ist überfordert und sucht verzweifelt nach Antworten und Lösungen.
Aus Punpuns kindlicher Weltsicht heraus schafft er abstrakte Ideen und Vorstellungen in seiner Fantasie und klammert sich an diese.
So beschließt er Astronom zu werden als seine angebetete Mitschülerin Aiko im erzählt, die Menschheit würde aussterben, wenn sie keine anderen Planeten findet.
Er will alle Menschen retten oder zumindest Aiko und seine Eltern.
Auch spricht er regelmäßig mit einem imaginären Gott, welchem er aber auch nicht so recht vertrauen kann…

Zeichenstil:
Im Kontrast zu den bewusst simplen Zeichnungen von Punpun und seiner Familie steht der für Inio Asano typische, sehr realistischen Manga-Stil.
Der Autor beschönigt hierbei Manga-untypisch weder die Charaktere noch die reale Welt, in welcher die Geschichte spielt.
So können dieselben Menschen je nach Situation hübsch, freundlich und sympathisch wirken und in einer anderen eklig und abstoßend.
Das hervorragende Charakterdesign, wird durch die stilistische Umsetzung perfekt unterstützt.
Jede Figur ist individuell gezeichnet und wird sofort wiedererkannt, auch wenn sie seit Kapiteln nicht mehr vorkam.
Die tollen Zeichnungen der Charaktere werden durch die detailverliebten Hintergründe unterstützt.
Gleich ob Innenräume, weite Landschaftsaufnahmen oder Vogelperspektiven, an Abwechslung und Zeichentalent mangelt es nie.
Die Stimmung des Manga wird mal mit starken Schattierungen, mal mit fröhlichen Zeichnungen untermalt.
Besonders zu erwähnen sei hier das miteinbeziehen von echten Bildern oder Fotos, welche an den Manga-Stil angepasst wurden. Einfach nur ganz großes Kino.
Abschließend seien noch die Darstellungen von Punpuns Träumen oder Gedanken in Besonderem Maße hervorzuheben.
Seine Vorstellungen von Gott, Sex, fernen Sternen oder dem Gefühl des Fortfliegens ist für ein Kind so realistisch und auf den Punkt gebracht, dass sie beim Lesen gleichermaßen amüsieren wie berühren.

Charaktereinführung und Entwicklung:
Als Leser begleitet man den kleinen Vogel, dessen Familie und Freunde aus der Position des Beobachters heraus.
Bereits nach kurzer Zeit bemerkt man, dass Punpun und seine Familie völlig normal mit den anderen Menschen und Gegenständen in ihrer Umwelt interagieren, obgleich sie als simple Strichvögelchen dargestellt werden.
Daraus lässt sich schließen, dass es sich bei Punpun sowie dessen Familie schlicht um Platzhalter handelt und sich der Leser selbst Gedanken zu ihrem Aussehen sowie ihren nonverbalen Emotionen machen soll.
Im weiteren Verlauf der Geschichte bestätigt sich diese Annahme dadurch, dass die Gesichter von Punpun und seinem Onkel in wenigen Situationen sehr nah gezeichnet werden und sie hierbei menschliche Augen besitzen, welche die jeweiligen Gefühle zum Ausdruck bringen.

Die Entwicklungen der einzelnen Charaktere werden genauestens beleuchtet und so erfahren wir neben den Handlungen und dem Gesprochenen auch die Gedanken der Charaktere.
Hierbei besteht keinerlei Filterung und gleich ob ein Gedanke moralisch vertretbar oder verwerflich ist erfährt man diesen als Leser.
Dies schafft absolut komplexe und realistische Charaktere, fernab von reinem schwarz/weiß denken, mit denen man sich als Leser identifizieren kann.
Allen voran ist Punpun selbst so perfekt ausgearbeitet, dass jede seiner Handlungen absolut nachvollziehbar ist.
Der Autor schafft es die Ansichten, Gefühle, Ideen und Wünsche eines Grundschülers teilweise so erschreckend realitätsnah aufzufassen, dass dem Leser selbst verdrängte Kindheitserinnerungen wieder ins Gedächtnis kommen.

Fazit:
Inio Asano schaffte mit Gute Nacht, Punpun eine ergreifende Geschichte rund um Kinder und deren täglicher Kampf gegen ihre Probleme.
Er scheut sich hierbei weder die kleinen und großen Grausamkeiten zwischen Kindern darzustellen, noch die ersten Erfahrungen mit der eigenen Sexualität von heranwachsenden.
Die Erwachsenen werden teils Karikaturenhaft und überzogen dargestellt, wenn ihre Handlungen aus der Sicht von Kindern nicht nachvollziehbar sind.
Aber auch Liebe und Freundschaft sowie Vertrauen spielen eine große Rolle in dem Werk.
Durch das darstellen des Hauptcharakters Punpun als simples Strichmännchen gelingt es dem Autor die größten Vorteile von Büchern sowie von Manga zu vereinen.
Wie in einem Roman, ist es die Aufgabe des Lesers den Platzhalter Punpun mit Leben zu füllen, ihm einen Körper und äußerliche Emotionen zu geben während man seine Charaktereigenschaften, seine Denkweise und seine Handlungen vom Autor vorgegeben bekommt.
Allein die Art, wie die anderen Charaktere auf Punpun reagieren gibt Aufschluss über seine Mimik.
Zeitgleich zieht der Manga den Leser mit seinen detaillieren Zeichnungen und seiner komplexen Geschichte in den Bann.
Obgleich Gute Nacht, Punpun die Schrecken der Kindheit thematisiert, handelt es sich um kein depressives Werk, welches die Stimmung des Lesers nach unten zieht.
Punpuns Träumen und Vorstellungen lassen einen schmunzeln und seine Überforderung in einigen Situationen ist sehr humorvoll dargestellt.

Abschließend sei gesagt, dass es sich bei dem Manga um eine komplexe Coming of Age-Geschichte handelt, für welche man sich Zeit und Muße nehmen sollte.
Inio Asano fordert den Leser stetig zum Mitdenken und eigene Schlüsse ziehen auf.
Ein Seinen Manga, sprich ein Manga für Erwachsene, der besonderen Klasse an dem sich Nachfolgende Werke messen lassen müssen.
Ich habe bisher die ersten 3 Bände gelesen und bin gespannt was mich in Zukunft noch erwarten wird.

Vielen Dank fürs lesen,

AK Manga


Fairy Tail, Band 1
Fairy Tail, Band 1
von Hiro Mashima
  Taschenbuch
Preis: EUR 5,95

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fairy Tail - detaillierter Ersteindruck, 14. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Fairy Tail, Band 1 (Taschenbuch)
Der 2010 vom Carlsen-Verlag adaptierte Manga Fairy Tail kommt im klassischen Manga Format daher. Auf dem Cover sehen wir die Hauptcharaktere Natsu, dessen Begleiter Happy und Lucy. Die Rückseite ziert das Logo der namensgebenden Gilde Fairy Tail.

Einleitung:
Mit dem Manga, welcher seit 2006 erscheint, gelang dem Autor und Zeichner Hiro Mashima der Durchbruch.
Seine Geschichte über die jungen sympathischen Magier der Gilde Fairy Tail begeistern Millionen Fans.
Seit 2009 wurde der Manga als Anime-Serie adaptiert.
Fairy Tail versteht sich als klassischen Fighting Shounen-Manga wie etwa One Piece, Naruto oder Bleach.

Plot:
Heutzutage organisieren sich Magier in Gilden.
Diese werden vom Rat der Magier überwacht, denn es gibt auch schwarze Schafe unter ihnen. Magiermädchen Lucy hat einen Traum.
Sie möchte der berühmten Gilde "Fairy Tail" beitreten! Zu ihrem Glück trifft sie Natsu, einen Jungen, der bereits Mitglied ist.
Zusammen werden die beiden in ihr erstes Abenteuer geschickt...
soweit schreibt carlsen-manga.
Fairy Tail ist allerdings eine ausgewöhnliche Gilde, denn sie schreibt keinerlei Regeln ernsthaft vor. Jedes Mitglied soll tun was es selbst für richtig hält.
Daraus resultiert, dass die Gilde zu der beliebtesten bei den Magiern und der verhasstesten beim Aufsichtsrat der Gilden gehört.
In diesen Gilden bilden sich häufig Teams, welche gemeinsam Aufträge vom schwarzen Brett entgegen nehmen und gegen ein angemessenes Honorar Aufträge erledigen oder Leuten aus der Patsche helfen.

Zeichenstil:
Sobald man den Manga aufschlägt und die ersten paar Seiten gelesen hat, bemerkt man wie verblüffend ähnlich der Zeichenstil dem von One Piece-Schöpfer Eiichiro Oda ist. Nach offiziellen Angaben ist es so, dass sich beide Autoren sehr von Dragon-Ball Mastermind Akira Toriyama inspirieren ließen.
Generell sind die Charaktere stilistisch schön ausgearbeitet und auch die Hintergründe wissen zu überzeugen.
Mashima transportiert die Emotionen der Charaktere gut und schafft es mit seinem Manga-Stil das geschriebene positiv zu unterstützen.

Charaktereinführung:
Die beiden bisherigen Hauptcharaktere Lucy und Natsu sowie dessen sprechende Katze Happy werden dem Leser leicht zugänglich gemacht.
Hier kann man in einem Shonen Manga gerade zu Anfang keine tiefgreifenden inneren Gedankengänge oder komplexe Persönlichkeiten erwarten und das bekommt man auch nicht. Ganz im Gegenteil sind die Charaktere zumindest bisher stereotyp wie in jedem 2. Manga dieser Art. Natsu ist der übliche leicht verblödete, verfressene und starke männliche Hauptcharakter. Lucy die üppig bestückte und taffe Begleiterin, welche selbstverständlich für den Fanservice herhalten muss und das Opfer einiger, zugegebenermaßen extrem witziger sexistische Bemerkungen ist. Naja verklemmt sollte man beim Lesen von Fairy Tail nicht sein.
Das Beste an diesen Bemerkungen ist, dass diese häufig direkt von Lucy provoziert werden, da sie ihren Sexappeal nutzen möchte um sich Vorteile zu ergattern.
Dies jedoch allzu häufig nach hinten losgeht.
Trotz der geringen Individualität schafft es Hiro Mashima dem Leser die Charaktere von der 1. Sekunde an sympathisch zu machen.

Fazit:
Hiro Mashima deckt neben den bekannten Ninjas, Piraten und Geistern mit seinen Zauberern einen neuen Teil im Shounen-Genere ab.
Die Charaktere sind sofort angenehm sympathisch und was ihnen an Tiefgang fehlt wird durch fetzige Action und witzige Dialoge ausgeglichen.
Weiterhin finde ich den Humor erstklassig. Oftmals musste ich allein während des ersten Bandes schmunzeln bis zu laut loslachen.
Der Manga bietet nichts Revolutionäres, macht aber auch nichts falsch.
Obwohl der Zeichenstil sowie der Humor stark an One Piece erinnert, liefert der Autor keineswegs einfach nur alten Wein in neuen Schläuchen ab.
Der Manga macht einen frischen Eindruck und ich bin gespannt ob es Fairy Tail gelingt neben der Action und dem Humor auch eine Charaktertiefe zu entwickeln und ob er sich mit dem üblichen Fanservice in Grenzen hält.
Obgleich große Teile der Rezession vielleicht etwas niederdrückend klingen mögen, macht Fairy Tail richtig Spaß. Der Manga liest sich angenehm leicht und sorgt für gute Laune. So ist er für jeden Shounen-Fan auf jeden Fall einen Blick wert.
Diesen und allen anderen auch kann ich noch den erstklassigen Soundtrack zum Anime empfehlen.

Vielen Dank fürs lesen,

AK Manga


Monster Hunter 3 Ultimate - [Nintendo Wii U]
Monster Hunter 3 Ultimate - [Nintendo Wii U]
Preis: EUR 49,99

74 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Größer, schöner, besser?, 22. März 2013
Vorab Info:
Ich habe das Spiel bereits 2 Wochen vor dem Start von Nintendo zu Review- und Let's Play-Zwecken auf meinem YouTube Kanal "Akantorkriller" erhalten.
Weiterhin spiele ich die Serie seit 2007 und nutze viele Vergleiche mit bisherigen Teilen.
Trotzdem das ich ein großer Fan der Serie bin habe ich versucht diese Rezension möglichst objektiv anzutreten.

Monster Hunter 3 Ultimate, was ist das? Fragen sich nicht nur Gamer, die Interesse am neuen Ableger für WiiU und 3DS haben, sondern auch zahlreiche Fans der Serie, welche 2010 mit Monster Hunter 3 in Capcoms erfolgreiche Monsterjagd eingestiegen sind.
Ein aufpoliertes Monster Hunter 3 mit HD oder 3D Grafik?
Das ist es nicht. MH3U erschien in Japan unter dem Namen MH3G bereits im Dezember 2011 auf Nintendos 3DS und ein Jahr später als HD-Port auf WiiU.
In der Serie ist es Tradition einige Zeit nach der Veröffentlichung eines neuen Hauptteils eine deutlich vergrößerte sowie verbesserte Version unter dem Beinamen „G“ zu veröffentlichen. So erschien bei uns der PSP Klassiker Monster Hunter 2ndG unter dem Namen „Monster Hunter Freedom Unite“.
Genauso bietet auch Monster Hunter 3 Ultimate massenweise neuen Content sowie verbesserte alte Features und liefert so auch für Spieler von Monster Hunter 3 ein völlig neues, größeres, schöneres schlicht besseres Erlebnis!

Monster Hunter 3 Ultimate spielt genau wie MH3 im Dorf Moga, welches wie im Vorgänger von Erdbeben heimgesucht wird. Ein gefürchtetes Seemonster scheint verantwortlich zu sein und so wird es eure Aufgabe als frisch gebackener Jäger das Dorf zu retten.
Das Tutorial zu Anfang ist recht gut in die Story eingebaut und gibt Anfängern eine gute Starthilfe um sich in der komplexen Welt zu Recht zu finden.
Ärgerlich ist, dass erfahrene Spieler dieses auch spielen müssen und es nicht wie etwa in Monster Hunter Freedom Unite überspringen können.
Der Plot wurde aufgrund der Änderungen und der Mengen an neuem Content zwar etwas abgeändert bleibt aber genauso banal wie er es schon in MH3 war.
Wer also ein Spiel mit einer mitreißenden und backenden sowie gut erzählten synchronisierten Story sucht, wird enttäuscht werden.

Der Schwierigkeitsgrad zieht in Monster Hunter 3 Ultimate wieder ordentlich an. War MH3 gerade Veteranen der Serie schlicht zu einfach, wird MH3U ab High Rang wieder richtig schwer und die Bestien sind häufig nur durch viel Üben, taktisches Spielen und gegenseitige Unterstützung zu bezwingen.
Auch beschwerten sich zahlreiche Fans über den geringen Content, welchen MH3 zu bieten hatte. Die 18 Boss-Monster aus MH3 stehen hier 51 gegenüber.
Insgesamt hat MH3U 73 Kreaturen zwischen Fuß- und Hochhausgröße zu bieten. Alte Bekannte sind wieder an Bord sowie einige aus dem nur in Japan erschienen Monster Hunter Protable 3rd.
Der aus MHFU bekannte G-Rang wurde wieder eingeführt und im Moga-Dorf kann man ebenfalls High-Rang Quests annehmen. Dazu kommen die Unmengen an Waffen und Rüstungen. So hat MH3U nahezu das Doppelte an Inhalt wie noch MH3.
Wer die WiiU-Version sein eigen nennt kann im Online-Multiplayer über viele Hundert Stunden mit Maximal 3 weiteren Jägern Unmengen an Quests sowie zusätzliche kostenlose Download-Quests meistern, dies geht flüssig mit kurzen Ladezeiten und zumindest bei mir ohne Disconnects.
Die 3DS Version ist sowohl mit anderen 3DS- als auch mit der Wii U Version kompatibel und bietet die gleiche Menge an Content über den lokalen Multiplayer.
Jäger mit beiden Versionen können ihre Spielstände einfach übertragen und so beispielweise in der Bahn/Bus oder bei Freunden weiterspielen.

Monster Hunter setzt zu 100% auf den Multiplayer und zeichnet sich durch eine Deteilverliebtheit aus, die ihresgleichen sucht. Die Monster, die Landschaften sowie die Waffen und Rüstungen sehen erstklassig aus. Der serientypisch bombastische Soundtrack unterlegt das Gameplay mit stimmungsvoller orchestraler Musik, welche sich im Bereich Klassik-Epic bewegt und eine unglaubliche Atmosphäre schafft.
Die Tracklist von Monster Hunter 3 wurde hierbei um zahlreiche weitere Stücke erweitert, die allesamt gelungen sind.
Grafiktechnisch liefert die Wii U Version in 1080p Full-HD ein tolles Bild und die bisher beste Grafik eines Monster Hunter teils. Das Spiel kommt zwar nicht ansatzweise an so manchen PS3 Klassiker ran, man muss aber bedenken, dass die WiiU-Version einer der Launch Titel in Japan war und sich Monster Hunter nie durch große Grafikpracht ausgezeichnet hat.
Getrübt wird das Spielerlebnis allerdings durch zwar kleine, aber doch vorhandene Mängel.
So wurden beispielsweise einige Innenseiten vor Schilden schlicht nicht überarbeitet und sehen teilweise grauenhaft aus. Auch die von MH3 übernommenen Event-Waffen haben scheinbar keine neuen Grafiken erhalten.
Weiterhin hat die WiiU-Version mit vereinzelten leichten bis heftigen Framerate-Einbrüchen zu kämpfen. Unerträglich ist es im Gebiet 5 auf den Ödnis-Inseln, welche schon gleich zu Anfang bereist werden können. Ich hoffe hierbei auf ein Nachpatchen.

Die Steuerung ist bei der WiiU-Version hervorragend. Es wird die Möglichkeit gegeben über das Gamepad zu spielen aber auch über den WiiU-Pro Controller sowie den Classic Controller und den Classic Controller Pro der Wii.
Beim nutzen des Game Pads ist das Anpassen der Funktionen nach belieben auf dem Touchscreen ebenso wie in der 3DS-Version möglich.
Die bei MH3 auch mögliche Wii-Fernbedienung + Nunchucksteuerung ist allerdings nicht mehr anwählbar.

Monster Hunter 3 Ultimate ist mit Sicherheit kein Spiel für jedermann.
Es braucht viel Arbeit, Muße, Zeit sowie Sammeltrieb um sich in der Welt von Monster Hunter zu Recht zu finden. Das Spiel hat einen sehr japanischen Stil, der vermutlich nicht jedem gefällt.
Doch für wen Grafik nicht das Maß aller Dinge ist und wer ein riesiges, richtig schweres, erstklassig inszeniertes Abenteuer mit vielen Hundert Spielstunden und einem traumhaften Soundtrack nicht scheut kann ab dem 22. März mit Monster Hunter 3 Ultimate wohl eins der Umfangreichsten und tollsten Spiele des Jahres auf seiner WiiU erleben!

Gruß Dave
Kommentar Kommentare (10) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 26, 2014 2:06 PM CET


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