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Rezensionen verfasst von
Markus Brylka (Dortmund)
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Man of Steel
Man of Steel
Preis: EUR 7,99

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Keinen "Schimmer", aber das noch "schlimmer", 23. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Man of Steel (Audio CD)
Langeweile. Die Filmmusik ist die bei weitem schlechteste, die ich in den letzten Jahren gehört habe, der arme Komponist hat wohl nur ein paar Groschen bekommen und so seinen Überlegungswillen auf zwei Takte Musik begrenzt. "Dam dadadam dadadam dada dam dam dam dam." Gibt es irgendsowas wie ein Superman Thema? Nein, es gibt nur seifiges Hintergrundgewumms, das zum ewig gleichen Bild eines Wasserfalls passt, aber nicht zu einem Actionfilm. Auch wenn die Musik in den Filmrezensionen selten angesprochen wurde, so erreicht sie doch unterschwellig den Kinobesucher und zieht die Erwartung auf ein unterirdisches Niveau. Der Film wäre besser dran gewesen ohne Hans Zimmer. Die Dramatik die hier versucht wird, mühevoll auf die Beine zu stellen, wird bereits vom Anfang des Klassikers "Cape Fear" mit der damaligen Musik von Bernard Herrmann mühelos übertroffen. Wie arm ist die Filmmusik geworden? Übrigens kann man den Inhalt von zwei Takten auch dehnen, dann hat man vier Takte, die man auf Dauerwiederholung stellen kann.... Ach so.... hat er ja auch gemacht. Ein echter "Könner" halt, denn das nennt man Augmentation. Ansonsten scheint der Herr äh... Zimmer... wohl sein Komponiertalent verloren zu haben, so er welches hatte.


Man of Steel
Man of Steel
DVD ~ Henry Cavill
Preis: EUR 4,97

3.0 von 5 Sternen Hintergrundgewumms, 23. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Man of Steel (DVD)
Langeweile. Die Filmmusik ist die bei weitem schlechteste, die ich in den letzten Jahren gehört habe, der arme Komponist hat wohl nur ein paar Groschen bekommen und so seinen Überlegungswillen auf zwei Takte Musik begrenzt. Dam dadadam dadadam dadada dam dam dam. Gibt es irgendsowas wie ein Superman Thema? Nein, es gibt nur seifiges Hintergrundgewumms, das zum ewig gleichen Bild eines Wasserfalls passt, aber nicht zu einem Actionfilm. Auch wenn die Musik in den Rezensionen selten angesprochen wurde, so erreicht sie doch unterschwellig den Kinobesucher und zieht die Erwartung auf ein unterirdisches Niveau. Der Film wäre besser dran gewesen ohne Hans Zimmer. Die Dramatik die er hier versucht wird, mühevoll auf die Beine zu stellen wird bereits vom Anfang des Klassikers "Cape Fear" mit der damaligen Musik von Bernard Herrmann mühelos übertroffen. Wie arm ist die Filmmusik geworden?

Zweiter Fehler: herzlose Materialschlacht. Wo im Drehbuch wahrscheinlich steht: "Superman kämpft gegen Zod" übernehmen die CGI-ler das Ruder und reihen eine Explosion an die andere, einstürzende Hochhäuser, durchbrechende Wände (gefühlte 500 Einstellungen davon) und der Zuschauer geht dabei aufs Klo, vor Langeweile.

Dritter Fehler: Was nützen Superkräfte, wenn das Gehirn immer noch auf dem primitiven Stand eines Affen hängen geblieben ist. Es gibt in diesem Film keine Taktik, kein Überlegen. Einzig und alleine das wirklich lächerlich wirkende "Ich ramm Dir den Hintern in den Boden-Getue"

Vierter Fehler: Russel Crowe, Kevin Costner und Lawrence Fishburne. Einzig und allein Kevin Costner konnte man seine Rolle abnehmen, Crowe und Fishburne hätten Nonames sein können. Das Geld wäre besser in die Filmmusik geflossen (abgesehen davon glaube ich, das so ziemlich jeder Filmkomponist inzwischen preiswerter und besser ist als der hier engagierte)

Fünfter Fehler: Also ich fühlte mich kostümtechnisch eher an Dune erinnert, nicht wegen der Kostüme selbst, sondern wegen der eigentlich nur fernsehtauglichen Umsetzung der gesamten Vorgeschichte auf Krypton. Die Regieführung war mit dem Auftreten der Kostüme zufrieden und legte keinen Wert mehr auf aussagekräftige Schaupielerei.

Sechster Fehler: "dam dadadam dadadam dada dam dam dam dam" läuft ja immer noch im Hintergrund.

Siebter Fehler: Isses jetzt bald zu Ende? Fast, immerhin dauert der Abspann 7 Minuten.

Drei Sterne vergebe ich dennoch, weil die Reihe Potential hat, die hier gemachten Fehler kann man vermeiden. Mehr Inhalt und weniger CGI, es wird wieder Zeit für wirkliche Inhalte. Vielleicht also beim nächsten Mal.

Was man aus der Geschichte hätte machen können sieht man am Film "Chronicle - Wozu bist Du fähig" von 2012. Aber auch dort gehen die Meinungen sehr auseinander.


Luther - Staffel 1 [2 DVDs]
Luther - Staffel 1 [2 DVDs]
DVD ~ Warren Brown
Preis: EUR 13,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die BBC liefert nur gute Qualität, 24. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Luther - Staffel 1 [2 DVDs] (DVD)
Eine tolle Serie, die vielen anderen Rezensionen belegen das. Ich gebe hier 5 Sterne für die Serie. Nicht bewerten kann ich, dass ich beide Staffeln als englischen Import kaufen mußte, weil es in Deutschland Usus ist, uns nur gekürzte Ware zum Kauf anzubieten, eine Frechheit. Zudem kostet eine Bestellung bei Amazon France inklusive Versand nach Deutschland gerade mal 19 Euro, während man in Deutschland für den Import Anglais 30 Euro zahlen muß. Sowohl die französische als auch die deutsche Fassung sind in beiden Staffeln zusammengerechnet um 59 Minuten gekürzt, nur die Importware aus England ist ungekürzt. Kann sich jemand vorstellen, wie sich diese Art Geschäftsgebahren bei Musik auswirken würde? Was wäre, wenn Adele einen neuen Schmusesong herausbrächte und in Deutschland einfach 1 Minute davon gestrichen würde. Das kann sich wohl niemand wirklich vorstellen, aber bei Filmen jeglicher Art werden wir bevormundet, ausgenutzt (höhere Preise) und somit ... man kann es nicht anders sagen.... "verar...t"

Kultur, und dazu zählen auch Serien, die gut gemacht sind, ist in Deutschland leider zu einem kümmerlichen Gut verkommen.
Mein Dank und mein Lob gehen also an die Ursprungsländer, hier England.


Sinfonien
Sinfonien
Wird angeboten von O-V-G
Preis: EUR 35,89

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unnerreicht, 30. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Sinfonien (Audio CD)
Obwohl es die Gesamtaufnahme der 8 Symphonien inzwischen auch mit Ingo Metzmacher gibt halte ich diese Ersteinspielung aus dem Jahr 1980 bei Wergo doch nach wie vor für unnerreicht. Die erste Sinfonie für Altstimme und Orchester auf Worte von Walt Whitman berührt unmittelbar beim Hören, das Orchester spielt in allen Aufnahmen schlank, präzise und doch voller Ausdruck, etwas was ich bei der Neueinspielung vermisse, die für meine Begriffe zu exakt daherkommt und dabei in Einzelteile zerfällt. Zudem findet sich hier auch die Gesangsszene, die wenn auch nicht so betitelt, eigentlich Hartmanns neunte Sinfonie vertritt. Natürlich muß man die Stimme von Dietrich Fischer Dieskau mögen, der hier eine Bravourleistung abliefert. Ich vermisse bei neueren Aufnahmen leider allzu oft die wirkliche Tiefe des musikalischen Ausdrucks, immer öfter wird mehr Wert auf eine geputzte Oberfläche und ausgewogene Stereophonie gelegt, was der Derbheit von Hartmanns Musik schadet. Wer die Musik von Hartmann noch nicht kennt, dem sei diese Aufnahme ans Herz gelegt, hier wird wild musiziert, wenn die Partitur es erfordert, diese Aufnahme strotzt vor Lebendigkeit. Die sechste Sinfonie wird meiner Meinung nach nur noch durch die einzelne Aufnahme von SWR Orchester unter Ferdinand Leitner aus dem Jahr 1982 übertroffen, alle anderen Aufnahmen stehen unter den mir bekannten an erster Stelle in Sachen Dirigat, Ausdruck, Interpretation und Klang. Schade eigentlich, dieses Jahr ist der 50. Todestag von Karl Amadeus Hartmann und es gibt nur zwei Gesamtaufnahmen dieser äußerst bedeutenden Sinfonien und seit über 30 Jahren keine wirkliche Konkurrenz zu dieser Einspielung.


Alexander (Revisited, The Final Cut)
Alexander (Revisited, The Final Cut)
DVD ~ Colin Farrell
Preis: EUR 9,99

14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Auch in der revisited Version nicht erfüllend, 4. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Alexander (Revisited, The Final Cut) (DVD)
Zuerst einmal: Der Film ist in der von Oliver Stone gewünschten und in der "Revisited" auch veröffentlichten Version sehenswert. Die nicht chronologische Abfolge der Lebensstationen Alexanders sind so trotzdem schlüssiger als in der vom Filmstudio gekürzten Kinofassung. Dennoch empfinde ich das Potential der Geschichte als bei weitem nicht ausgeschöpft, denn zu sehr kommt Alexander der Große hier noch als Held mit gutem Herzen davon. Die Zerrissenheit eines Eroberers, der eigentlich nur "Gutes" will und viel Böses verübt um dieses Ziel zu erreichen ist auch in der Langversion nicht hinreichend dargestellt worden. Die Greuel der Schlachten werden gezeigt, nicht jedoch die Greuel des Niedermetzelns wehrloser Dörfer die sich in den Augen Alexanders nicht von ihm "befreien" lassen wollten. Angemessen wäre hier ein im Mindesten so umfangreiches Projekt wie die "Herr der Ringe" Trilogie.

Es gab jüngst eine Diskussion bei Erscheinen der "Avengers" darüber, ob eine Lanzenspitze die durch einen Körper drang nun in den Kinos gezeigt wurde oder nicht und auf der DVD auf jedenfall nicht übernommen wurde. Die "Avengers" sind ebenso als FSK 12 eingestuft wie "Alexander". So ist diese Diskussion nicht nachzuvollziehen, denn was in Alexander an durchbohrenden Lanzen, spritzendem Blut, durchschnittenen Kehlen, abgeschlagenen Gliedmaßen zertrümmerten Köpfen und einer Hinrichtung äußerst realistisch gezeigt wird ließe sicherlich eine FSK 16 Einstufung rechtfertigen. Ich würde keinem 12-jährigen Kind empfehlen, diesen Film zu sehen.

"Zum Glück" kann man dort nur sagen kommt die Musik von Vangelis nur begleitend daher. Blendet man die in die Musik eingebetteten Soundeffekte von brüllenden Elefanten und klirrenden Schwertern einmal aus und betrachtet den Vangelis Soundtrack für sich, so bleibt nichts übrig als ein bischen musikalischer Seifenschaum der es schafft, den Zuschauer auch in den intensivsten Kampfszenen immer wieder in die große Distanz zu bringen, so nah die Bilder auch sein mögen. Was Vangelis nicht durch musikalischen Gehalt schaffte versuchten die Macher anscheinend durch extremen Hall und Kompressoren aufzublasen. Meiner Meinung nach hätten die Macher hier besser daran getan drei Wochen vor Aufführung den Soundtrack doch lieber an jemand anderen zu geben, so wie bei "Troja" im gleichen Jahr (2004) geschehen. Die Ursprungsmusik von Troja aus der Feder von Gabriel Yared, die den Produzenten zu gewagt war und deshalb kurzerhand durch eine 08/15 Musik von James Horner (der sicherlich nicht dankbar dafür war, was er in wenigen Wochen aus dem Boden stampfen mußte) ersetzt wurde, hätte hier bei Alexander deutlich besser gepaßt als diese ewigen Fernchöre und Streicher von Vangelis. Mehr Direktheit in der Musik hätte die Direktheit der Bilder besser unterstützt aber wahrscheinlich auch für ein FSK 16 gesorgt, wovor die Produzenten zunehmend Angst zu haben scheinen. In der "Revisited" Fassung gibt es sogar eine noch aus alten Filmen wie "Ben Hur" oder "Quo Vadis" bekannte "Intermission", eine Pause im Film, die nur mit Musik untermalt ist.
Diese Intermission ist die schlechteste, aber auch kürzeste die ich je gesehen / gehört habe, absolut lieblos und inhaltsfrei und nichteinmal ausreichend um aufs Klo zu gehen, wenn man nicht schon daneben sitzt.

Zu den Darstellern: Die Leistung der Schauspieler empfinde ich als gut. Es mag vielleicht den Einen oder Anderen verwirren, warum ein so "großer" Feldherr wie Alexander von einem so weichen Typen wie Colin Farrell gespielt wurde, aber die weichen Gesichtzüge Alexanders sind durchaus authentisch, wie ein Blick auf die erhaltenen Büsten mit lockigem Haar und vollen Wangen in den runden Gesichtszügen belegen. Angelina Jolie als Alexanders Mutter kann schauspielerisch überzeugen, wenn "Mann" sich nicht zu sehr von ihrer Schönheit und Anmut täuschen läßt, dennoch wäre mir eine etwas Ältere Darstellerin in dieser Rolle lieber gewesen. (Angelina Jolie ist im realen Leben nur 1 Jahr älter als Colin Farrell)

Die Jünglinge, (Bagoras und Hephaistion) sind für meinen Geschmack etwas zu androgyn dargestellt, wahrscheinlich sollte das Publikum nicht zu sehr schockiert werden, wenn Alexander mit diesen beiden intimer umgeht, da sie fast wie Frauen wirken. Die Büste des Hephaistion zeigt jedoch einen anderen Charakter, der dem Alexanders ähnlicher (und männlicher) ist. Aber wie man in anderen Rezensionen zu Genüge lesen kann regen sich immer noch genug Leute darüber auf, was damals, 300 Jahre vor Christus, in Makedonien und Griechenland so üblich war. Das zeugt nicht von einer aufgeklärten Gesellschaft, so daß sogar die Filmemacher dies zwar nicht ganz ausblenden konnten aber doch sehr abgemildert dargestellt haben.

Ich finde diesen Film trotz mancher erwähnter Schwächen dennoch für sehenswert zumal DVD und Blue-ray für unter 10 Euro zu haben sind. Ich entschied mich für die DVD, so kann ich zur Qualität der Blue-ray nichts sagen.

Die DVD kommt ohne englische Untertitel und sonstige Extras daher, aber zumindest mit einer englischen Tonspur, wofür man in zunehmendem Maße auch schon fast dankbar sein muß. Ich schaue mir Filme gerne in der originalen Sprache an und hätte ebenso gerne eine englische Untertitelung, aber das ist wohl Wunschdenken.


James Bond 007 - Skyfall
James Bond 007 - Skyfall
DVD ~ Daniel Craig
Preis: EUR 7,99

24 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Abgesang - Goodbye MI6..., 28. November 2012
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Skyfall (DVD)
Wie immer beginnt der Bondfilm mit dem Ende einer Jagd auf einen Bösewicht. Wie schon dem Trailer zu entnehmen ist fällt Bond vom Zug (leicht angeschossen von der eigenen Mitarbeiterin) und versinkt in der Tiefe. Nun startet Adeles Titelsong und während Bond sich erstmal im Hintergrund hält nimmt der Film eine langsame Erzählweise ein. Es war meine Hoffnung, dass er sich aus dieser Langsamkeit kontinuierlich steigern würde bis zum fulminanten Ende. Doch dem ist nicht so. Sämtliche Schlüsselszenen des Filmes kann man als Vorschau im Internet betrachten und letzten Endes ist dieser Film ein Abgesang auf die alte Garde. Alles außer Bond selbst wird am Ende neu und wir erfahren, dass Bond wiederkehren wird, jedoch nicht so wie in den alten Filmen schon mit einem Titel des nächsten Filmes sondern nur, dass er irgendwann wiederkommen wird. Und was liegt zwischen Adeles Song und dem Ende? Ein schwuler Bösewicht, der eigentlich nur eine verlorene Seele ist, ein paar Detonationen, ein wenig (ganz wenig) Ironie, ein paar Verfolgungsjagden, ein paar Schusswechsel und ein altes Haus in Schottland. Ich hatte in dem Haus fast erwartet, Büsten von Sean Connery, George Lazenby, Roger Moore, Timothy Dalton und Pierce Brosnan vorzufinden, dem war zwar nicht so, aber zu sehr schien mir doch alles recht belanglos aneinandergereiht zu sein, was wie in dem ersten "Casino Royale" mit David Niven, der getrost nicht als Bondfilm gerechnet wird, schon nicht funktioniert hat. Der neue Quartiermeister ist ein noch ziemlich grünschnabeliger Depp, dem der Nerd ins Gesicht geschrieben steht, der neue "M" (schon direkt zu Anfang wird der alten "M" nahegelegt wird, in den Ruhestand zu gehen) ist ein Figur, die farblos bleibt, Seitenhiebe auf die gute alte Zeit, als noch nicht alles per Computer gesteuert war verpuffen einfach nur und während in allen vorherigen Filmen die neueste Technik innovativ daherkam ist hier das einzig Neue der alte Aston Martin, ein "Funkpeilsender" und eine Walther PPK, die nur Mr. Bond abfeuern kann (was er genau einmal tut bevor er sein gutes Stück schon wieder los ist.)

Neue Ideen sucht man vergeblich, dieser Film ist ein Zwitterwesen und es wäre nur korrekt gewesen, auch den gealterten James Bond in Rente zu schicken und durch einen neuen zu ersetzen. Das ist leider nicht passiert und so vollzieht sich der Generationenwechsel nur halbherzig, wie alle Themenbereiche ziemlich belanglos und vorhersehbar daherkommen. Ich habe keinen tiefschürfenden Bond erwartet und auch in der Vergangenheit gab es schon schlechte Filme. Dieser zählt trotz des enormen Publikumserfolges auch dazu. Bond hat dieses Jahr nur Glück gehabt keinen Gegenspieler im Kino gehabt zu haben und die Stimmung war ebenfalls gut für einen neuen Bond, einzig der Film kann nicht leisten was er verspricht.

Vielleicht sollte man diesen Bond auch nicht zu genau unter die Lupe nehmen, er war gedacht als ein "Happy Birthday" zum 50 jährigen bestehen der Bondreihe. Höher ist er auch nicht zu bewerten als ein Geburtstagsständchen, ein trotz der Länge kleiner Bondfilm mit vielen verpaßten Möglichkeiten. Schade auch, dass die Macher nicht wenigstens Sean Connery für eine Nebenrolle gewinnen konnten. Als Hausmeister von Skyfall hätte er noch so einiges retten können und der nur 6 Jahre jüngere Albert Finney konnte nicht allzusehr brillieren.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 31, 2012 2:22 AM CET


Die Geheimnisse der Spiderwicks
Die Geheimnisse der Spiderwicks
DVD ~ Freddie Highmore
Preis: EUR 7,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meine Güte, deutscher geht's nimmer..., 28. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Geheimnisse der Spiderwicks (DVD)
Meinen Titel der Rezension beziehe ich auf die Dauerquerulanten, die nur das FSK-Banner hochhalten und dabei den Film an sich oftmals außer acht lassen. Ich empfinde es als überaus deutsch, irgendeine Institution darüber entscheiden zu lassen, wie ich einen Film anzuschauen habe. Meine Meinung zur FSK: Schafft sie generell ab und lasst die Rumschnipselei in künstlerisch herausragenden Werken, die oftmals nur noch verstümmelt werden. Kein Land der Welt hat eine derart harte Zensur in Sachen Film wie Deutschland, nur die paar kommunistisch regierten oder religiös angehauchten Staaten der Welt sind ähnlich krass wie die deutsche FSK.

An den "Geheimnissen der Spiderwicks" wurde gottseidank nicht herumgeschnitten, da der FSK der Fehler unterlaufen zu sein scheint, diesen Film gar nicht angesehen zu haben bevor sie ein FSK 6 d'raufgeklatscht hat.

Zum Glück hat der Film so viele positive Rezensionen, dass die paar negativen, die sich vor allem an der FSK 6 Freigabe stören, nicht sehr ins Gewicht fallen. Manche Eltern mögen aufgrund ihres verständlichen Protektionismus ein wenig überreagiert und die "Schusseligkeit" der FSK mit dem Film gleichgesetzt haben, ähnlich wie es bei "Die Brücke nach Therabitia" mit der Altersfreigabe FSK 0 passiert ist, aber der Film für sich funktioniert und ist perfekt umgesetzt. Alle Charaktere haben ihren eigenen Charme und schaffen es, die Geschichte spannend und temporeich weiter zu führen. Die Geradlinigkeit bis zum Ende bekommt der Geschichte gut, mehr Tiefgang, wie von manchem bemängelt, wäre nur mit Seitensträngen und einer deutlich längeren Spielzeit möglich gewesen, aber ein Film, den ältere / reifere Kinder schauen können muß nicht vor detailreichen Problematiken und deren Ursachen strotzen.
Schon die ersten zwei Minuten lassen den Zuschauer erahnen, dass dies kein KIKA-Film ist, die Musik untermalt die Einleitung auf düster phantastische Art ähnlich der Musik von Benjamin Brittens "Midsummernights Dream" und seiner Oper "The Turn of the Screw". Der Filmkomponist James Horner dürfte diese musikalischen Bezüge bewusst gewählt haben, denn die phantastische Welt der shakespearschen Elfen korrespondiert hier sehr passend mit der dunklen Seite der Geister und Mörder aus der Novelle von Henry James. Die Bilder zu Beginn lassen auch erahnen, dass hier Anderes zu erwarten ist als disneyhafte Leichtigkeit.

Also liebe Eltern, nehmt euch lieber die Zeit, einen Film vorher Probe zu gucken, wenn ihr mit euren Kindern zusammen einen Fernsehabend plant. Oder besser.... lest mit ihnen ein Buch. Aber all das ist vielen Eltern wohl zu viel, da schiebt man die Schuld lieber jemand anderem in die Schuhe, am besten sogar dem Regisseur selbst, der einen Film gedreht hat, ohne dabei Niedlichkeiten einzubauen und gruselige Momente außen vor zu lassen.
Typisch deutsch eben: Die Schuld hat der andere.
Ich kann mich den überaus vielen positiven Artikeln also nur anschliessen und bewerte diesen Film mit 5 Sternen


G-Force - Agenten mit Biss
G-Force - Agenten mit Biss
DVD ~ Bill Nighy
Preis: EUR 7,99

0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ich bin verblüfft..., 13. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: G-Force - Agenten mit Biss (DVD)
.... über die doch sehr zahlreichen guten Bewertungen. Ich hatte damit gerechnet, dass der Film im Schnitt vielleicht 3 Sterne bekommen hätte, aber anscheinend lassen sich viele Zuschauer immer noch von der Tricktechnik derart begeistern, dass ihnen die anderen Inhalte eines Films unwichtiger werden.
Mich hat sehr gestört, dass die Geschichte von Anfang an lahmt und jede "überraschende" Wendung mehr als vorhersehbar daherkommt. So erscheint auch der "Clou" über den wahren Bösewicht am Ende nur beliebig. Trotz der guten Tricktechnik hat die Regie es nicht geschafft, dass der Zuschauer mit den Protagonisten mitfiebert, das Drehbuch war den Machern des Films wohl nicht wichtig, der Rhythmus des Films war ihnen nicht wichtig, die Charakterzeichnung war ihnen nicht wichtig. Zudem wirken viele Szenen technisch überfrachtet. Hier wurden kleine Ideen mit viel Brimborium aufgebauscht, damit möglichst wenig Zuschauer merken, wie leer diese Hochglanzhülle ist.

So ist die Tricktechnik das Einzige, was überzeugt, aber schon seit Schweinchen Babe hat sich dort nicht mehr viel getan. Die Regie wirkt bemüht, die Gags kennt man schon aus anderen Filmen.
Und ich wurde den Eindruck nicht los, dass ursprünglich mehr Szenen im Film enthalten sein sollten, die jedoch herausgeschnitten wurden, damit der Film für die ganz kleinen Zuschauer anschaubar würde.

Mein Fazit: Einen Hamster im Käfig zu beobachten ist auch nicht langweiliger als dieser Film. Schon ein Maulwurf in Natura wäre weitaus aufregender zu beobachten.


G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra
G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra
DVD ~ Dennis Quaid
Preis: EUR 4,97

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut, weil ich gar keine Erwartung hatte, 20. März 2012
Rezension bezieht sich auf: G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra (DVD)
Ich habe den Eindruck, dass die vielen martialischen Negativkommentare zum Film einzig und allein aus verfehlter Erwartungshaltung herrühren. Filme wie "2012" "Independance Day" "Transformers I" "Das fünfte Element" "X-Men" "Hellboy" "Fantastic Four" "Watchmen" "Spiderman" "Demolition Man" überzeugen durch ordentliche Effekte, fantasievolle Geschichte, wenig Klamauk, aber Ernsthaftigkeit und Originalität und verzichten auf dramatische emotionale Konflikte von Mensch zu Mensch oder die ewig gleichermaßen an den Haaren herbeigezogenen Liebesgeschichten, die unnötig von dem eigentlichen Film ablenken. Es kann sein, dass der Markt inzwischen schon gesättigt ist von diesen vielen Actionfantasyfilmen, aber G. I. Joe ist ein Film, bei dem das Anschauen Spass macht, eine Frau im engen Lederoutfit ist doch nichts besonderes mehr seit Underworld und Matrix oder Catwoman. Lächerlich wäre es gewesen, wenn die Frauen im Kleidchen aufgetreten wären, wo alles um sie herum hochtechnisiert und futuristisch designt ist. Und ob es sich hierbei nun um die Verfilumg einer Hasbroidee oder eines Comics handelt ist völlig wurscht. Der Film ist (zumindest in der FSK 16 Version) technisch perfekt in Szene gesetzt, die Tricks sind sehr gut und beinhalten zum Teil auch noch nie Gesehenes, so z.B. die Verfolgungsjagd in Paris, deren Materialschlacht gerade mal mit Transformers I zu vergleichen ist. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, in einem auf dem Boden der Realitäten spielenden Film Zuschauer zu sein, es gibt Waffen wie bei "Eraser" und Ufo ähnliche Flugobjekte, unzerstörbare Anzüge und schließlich die potentiell alles zerstörende Waffe, die Nanomites, die als Prototypen aber schon vor 20 Jahren von Wesley Crusher in Star Trek entwickelt wurden und dort noch "Naniten" hießen ;-)

Das Tempo des Films ist so angenehm schnell, dass keine Langeweile aufkommt und glücklicherweise haben die Macher darauf verzichtet einen Dummbatz bzw. ewig quatschenden Blödian einzubauen.
Ich kann keinen Fehler in dem Film entdecken. Es gibt glücklicherweise keinen erhobenen Zeigefinger, keine Moral von der G'schicht und keine pseudointellektuellen Überhöhungsversuche sondern gute Kampfszenen, gute Action, glaubwürdige Darsteller, keinen Helden der allein die ganze Welt rettet a la Willis, Schwarzenegger, Stallone und Co und wie ich finde eine neue Geschichte, die so noch nicht da war.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 10, 2013 1:49 PM MEST


Fluchtpunkt Mars [Verleihversion] [VHS]
Fluchtpunkt Mars [Verleihversion] [VHS]
VHS

1.0 von 5 Sternen Fluchtpunkt Bett, 28. Dezember 2011
Ich habe selten so etwas Unambitioniertes gesehen wie "Fluchtpunkt Mars". Der Film hätte auch "Expedition Sahara" oder "Überleben im Outback" heißen können, denn ob die Story nun auf dem Mars spielt oder auf der Erde macht keinen Unterschied. Die Charaktere sind von Anfang bis Ende farblos, einzig die Geschichte birgt Überraschungen, überraschend deshalb, weil nicht vorhersehbar war, wie langweilig die Story vor sich hinplätschert, also eine Art "Anti-Überraschung". ;-)

Wer vor der Wahl steht, diesen Film zu sehen oder sich einfach nur ein wenig Ruhe zu gönnen, der sollte sich lieber für zweiteres entscheiden


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