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Rezensionen verfasst von
Passion4Books (Trier)

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Sommer
Sommer
von Margot Antony
  Taschenbuch

3.0 von 5 Sternen Der Sommer deines Lebens, 27. Juli 2016
Rezension bezieht sich auf: Sommer (Taschenbuch)
Zu dem Cover werde ich nicht viel sagen, da es Filmszenen darstellt, was ich so eigentlich nicht mag. Aber ich habe nun mal diese Ausgabe und es ist nun mal das Buch zum Film.

Im Buch geht es um Tim, der überall ein ziemlicher Außenseiter ist, weil sein Vater berufsbedingt sehr oft umzieht und er somit sehr oft Stadt und Schule wechseln muss. Weil er dieses Mal nicht mitfahren darf, muss er zu seiner Großmutter auf die Insel. Zuerst ist er nicht sonderlich begeistert, aber dann lernt er Vic kennen. Die aber leider einen Freund hat. Doch das kümmert Tim nicht wirklich und schon bald scheint er Chancen bei Vic zu haben.

Mir gefiel das Buch wirklich gut. Es ist so eine typische Urlaubslektüre, die einfach gute Laune verbreitet. Am meisten gefiel mir Eric, der beste Freund von Tim auf der Insel. Er ist etwas pummelig, hat seinen eigenen Humor und ich finde ihn einfach klasse. Er mag zunächst etwas seltsam erscheinen, aber er hat ein weiches Herz:-)

Vic ist auch ein toller Charakter. Eigentlich fügt sie sich ihrer Clique, ihrem Freund und ihren Eltern, aber nachdem sie Tim kennengelernt hat, ändert sich ihre Einstellung.

Natürlich geht es in diesem Buch um die Liebe und auch das Thema „erstes Mal“ hat seinen Stellenwert. Ich finde gut, dass in diesem Buch zwei Arten wie es das erste Mal laufen kann gezeigt werden. Hab ich schon gesagt, dass ich Tim mag? Ja und ich finde Jimi Blue Ochsenknecht schon ganz cool😉

Das Buch hat mich gut unterhalten, war allerdings auch vorhersehbar und schnell zu lesen. Hier würde ich mir tatsächlich den Film lieber ansehen, den ich auch gesehen habe.

Naja, mein Fazit fällt dann dementsprechend aus. Für die kurzweilige Unterhaltung ist dieses Buch absolut geeignet und macht Spaß zu lesen. Möchte man etwas tiefergehendes lesen, dann ist dieses Buch eher nichts. Mir hat es dennoch gefallen und deshalb vergebe ich 3 von 5 Sternen.


Freak City
Freak City
von Kathrin Schrocke
  Taschenbuch
Preis: EUR 6,99

5.0 von 5 Sternen Grandioses Jugendbuch, 26. Juli 2016
Rezension bezieht sich auf: Freak City (Taschenbuch)
Mir gefiel das Cover schon vor dem Lesen des Buches, aber danach verstehe ich es auch. Und es passt einfach so gut und macht so viel Sinn.

Mika wurde von Sandra verlassen. Der flippigen, beliebten und erfolgreichen Sandra. Sie ist Frontsängerin der Schulband, bildhübsch und absolut cool. Und nach einem Jahr Beziehung macht sie einfach so Schluss, weil Mika ihr zu langweilig ist. Mika hat sein erstes Mal mit ihr gehabt und ist total verrückt nach ihr. Als er sie in der Stadt sieht folgt er ihr in ein Dunkelcafé und erfährt, was sie wirklich über ihn denkt. Überstürzt verlässt er das Café um eine Etage höher das Café Freak City zu betreten. Hier trifft Mika Lea zum ersten Mal. Lea ist gehörlos. Er findet sofort Gefallen an ihrem Aussehen und als Sandra auftaucht, ist Lea perfekt um Sandra eifersüchtig zu machen. Kurzerhand schreibt er sich vor ihren Augen in einen Kurs für Gebärdensprache ein. Weder seine Freunde noch seine Familie verstehen das. Und Mika selbst ist auch verwirrt. Lea verwirrt ihn. Sie zeigt ihm eine neue Welt und lässt ihn verstehen. Doch eigentlich hängt er doch noch an Sandra, die auch plötzlich wieder Interesse zeigt. Aber da ist auch Lea, die durch eine winzige Berührung ungeahnte Gefühle in ihm auslöst. Wen will er, Lea oder Sandra?

Ich war von Anfang an fasziniert und gefangen in diesem Buch. Es ist eindeutig ein Jugendbuch, indem es auch um die erste große Liebe geht. Hier kommen so viele Gefühle auf. Das Buch beginnt mit Zeilen des Liedes von Wir sind Helden – Nur ein Wort. Und zum ersten Mal habe ich begriffen worum es in diesem Lied wirklich geht (bitte lacht nicht). Und ich finde es wunderschön. Ich finde es toll, Mikas Weg mitgehen zu können. Ein 15-jähriger, mitten in der Pubertät, verwirrt, weiß nicht genau was er will und glaubt zunächst ganz genau zu wissen wen er will. Wenn da nicht Lea wäre und ihm die Welt der Gehörlosen näherbringt. Lea ist ein aufgewecktes, tolles Mädchen, das aber auch ihre Probleme mit der Welt hat. Aber ihre Welt hat auch etwas Besonderes. Ich finde es toll wie Mika sich engagiert. Auch wenn der Gebärdensprachkurs zunächst eine Schnapsidee von ihm war, ist er gewillt es durchzuziehen nachdem er Lea näher kennengelernt hat. Er mag sie. Wie sehr, ist ihm aber noch nicht klar.

Mir ist durch dieses Buch erst klar geworden, wie schwer es Gehörlose manchmal haben müssen. Auch ich hätte gesagt, es sei eine Behinderung. Dass diese Menschen (das klingt wieder nach Ausgrenzung, ist so aber nicht gemeint) sich jedoch total normal vorkommen, da sie auch nichts anderes kennen, ist vielen von uns nicht bewusst. Sie möchten genauso behandelt werden wie andere auch. Und ich finde es toll, was Mika hier im Buch macht. Er steht zu Lea, stellt sie seinen Freunden vor, die sich leider ziemlich daneben benehmen. Sie können mit Lea einfach nichts anfangen und sind unbeholfen, weil sie nicht wissen wie sie sich verhalten sollen.

Meine Lieblingsszene ohne zu viel verraten zu wollen:

Der Abend am See mit dem Lagerfeuer, wo Mika Lea seinen Freunden vorstellt.

Und nun möchte ich noch einmal auf das Cover zu sprechen kommen. Dort sehen wir offensichtlich verliebte Jugendliche, die tauchen. Sie schauen sich an und sind sich ganz nah. Und verstehen sich wortlos, gehörlos. Unter Wasser ist es still und es würde auch gar nichts bringen sprechen zu können. Hören würde man es sowieso nicht. Ich finde dieses Cover wunderschön, weil es genau das ausdrückt, was im Buch klargemacht werden soll. Es gibt noch andere Schnittmengen als Töne oder die gesprochene Sprache. Gefühle zum Beispiel.

Das Buch ist in meinen Augen für jedermann gedacht. Es ist voller Poesie und man kann so viel von Mika lernen. Ich liebe es.


Darkmere Summer
Darkmere Summer
von Helen Maslin
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

4.0 von 5 Sternen Offene Fragen bleiben, 26. Juli 2016
Rezension bezieht sich auf: Darkmere Summer (Gebundene Ausgabe)
Ich mag die Farbe des Covers sehr und im Licht spiegelt sie sich so schön. Andererseits kenne ich den Inhalt des Buches und obwohl das Cover recht dunkel ist, hätte ich mir ein blaufarbenes Cover gewünscht, da es sowohl das Meer als auch das dunkle Schloss wiedergespiegelt hätte. Aber zum Positiven: Ich mag das Cover wirklich sehr und auch das Mädchen, das dort steht.

Kate freut sich auf die Ferien. Sie wurde von Leo in sein Schloss Darkmere eingeladen. Er hat es gerade geerbt und nun möchte er es sich auch ansehen. Mit Jackson, Beano, Dan und Lucie geht es los und alle staunen als sie das Schloss sehen: Es ist wunderschön. Doch der Schein trügt und schon bald scheinen die schaurigen Geschichten des Schlosses wahr zu werden. Kate findet ein Tagebuch und beginnt zu recherchieren. Elinor, die das Tagebuch 1825 schrieb, beschreibt ihr Leben im Schloss. Sie kam mit Hoffnung und erlebte einen Albtraum. War sie es, die das Schloss verfluchte?

Das ist ein Jugendbuch und natürlich dreht sich hier vieles um die erste Liebe, um Partys feiern (und das an einer richtig tollen Location), um Trinken, Raufen und Spaß haben. Doch dann ist da auch noch das Schloss und die Geschichte, dass angeblich jeder männliche Nachkomme (und dazu gehört Leo) verflucht sei. Und ganz bestreiten kann er es nicht, da schon ein paar seiner Verwandte entweder sehr früh gestorben sind oder aber verschwunden sind. Mir gefiel die Story wirklich gut. Es war für mich etwas Neues und hat sich sehr spannend angehört. Leo ist allerdings ein Charakter, der mir nach kurzer Zeit wirklich auf die Nerven ging. Anführer der Gruppe, (fast) jeder macht was er sagt, er tut, als wenn ihm eigentlich alles egal ist und eigentlich hat er auch nur Alkohol, Drogen, Partys und natürlich Frauen im Kopf. Jackson ist da ganz anders. Er mag Kate, doch die mag offensichtlich Leo. Und Leo findet das toll. Immer wieder nähert er sich ihr und tut dann so, als ob nichts gewesen wäre. Doch Kate steht auf ihn. Kates Charakter mag ich sehr. Zwar versucht sie irgendwie dazuzugehören, aber irgendwann merkt sie, dass sie sich nicht unbedingt verstellen muss um gemocht zu werden. Sie entwickelt sich im Laufe des Buches weiter, genauso wie Jackson.

Die Kapitel wechseln sich ab. Zuerst wird etwas von der Gegenwart mit den Jugendlichen erzählt und dann kommt wieder ein Kapitel mit Elinor, die 1825 im Schloss gelebt hat. Am Spannendsten fand ich die Abschnitte über Elinor. Elinor scheint ein wenig rebellisch zu sein, weiß aber doch, dass sie sich ihren Eltern fügen muss. Nachdem ihre schöne Schwester Anna einen Unfall erleidet muss Elinor dem Mann schöne Augen machen, der für ihre Schwester gedacht war. Dieser nimmt Elinor zur Frau und sie wird Herrin von Darkmere. Man erfährt viel über das Leben von damals und wie Elinor die ganze Situation, in die sie praktisch gezwungen worden war, empfindet. Elinor mochte ich von Anfang an. Ihre Schwester Anna, die später zu ihr aufs Schloss zieht, war mir dagegen unsympathisch. Sie hatte nur Augen für das Äußere und Schöne und ich bin nicht sicher, ob sie überhaupt ein guter Mensch war. Und St Cloud, der „tolle“ Herr von Darkmere, war einfach nur ein unsensibler, tyrannischer Mann, der Elinor nur benutzte, weil ihr Vater ein hohes Tier beim Zoll war.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und die schön gestalteten Kapitelanfänge haben mir sehr gefallen.


Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke: Roman
Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke: Roman
von Karen Joy Fowler
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Die Suche nach sich selbst und Tierschutz, 17. Juli 2016
Die Inhaltsangabe des folgenden Buches sagt nichts über die Tatsache aus, dass die Schwester, die hier verschwindet, ein Affe ist, der in der Familie aufgewachsen und geliebt worden ist, als wäre sie ein Mensch.

Ich selbst nahm zunächst an, dass dieses Buch eher in die Kategorie Krimi oder Familiengeheimnisse mit Schrecken gehört. Das war falsch.

Zunächst fand ich das Cover nicht so ansprechend, weil ich dachte, das sieht nach typischer Sommerlektüre aus, die eher was für den Urlaub ist. Doch die Geschichte dahinter ist nicht so leicht zu lesen. Nach dem Lesen der Inhaltsangabe fand ich das Cover irgendwie passend, irgendwie schön. Ich stellte mir dieses junge Mädchen in dem roten Kleid vor, wie es auf diesem Steg steht und in die Weite sieht. Fast verträumt, mit einer gewissen Sehnsucht im Blick. Und irgendwie einsam. So, als wenn etwas fehlt. Und dieser fehlende Teil ist ihre Schwester.

Aber wohin ist ihre Schwester Fern verschwunden? Und wieso hat sie sie einfach allein gelassen? Sie beide waren ein Dreamteam. Nicht auseinanderzubringen. Fern und Rose ergänzten sich. Während Fern nichts sagte, übernahm Rose das. Sie plapperte viel und ständig und wusste immer, was Fern und sie wollten. Meistens war es dasselbe. Natürlich gab es auch Eifersüchteleien, aber sie liebten sich. Sie sind Schwestern. Und dann ist Fern fort. Von heute auf morgen. Und niemand spricht darüber. Offenbar hält Lowell, ihr Bruder, die Situation nicht mehr aus und läuft von zu Hause weg. Und so zerbricht eine ganze Familie. Jahre später an der Uni denkt Rose über all das nach und findet nach und nach mehr darüber heraus, wer und was für ihr Leben verantwortlich ist. Und sie lernt sich selbst kennen.

Es gibt in diesem Roman einige Zeitsprünge und manchmal musste ich mich erst einmal zurechtfinden in welcher Zeit ich gelandet bin. Denn Rose beginnt ihre Geschichte mittendrin, sie betont das sogar, und von der Mitte aus nähert sie sich dem Anfang der Geschichte, die sie näher an die Wahrheit führt und natürlich springt sie auch ab und zu in die Gegenwart. Das Ende ist im Hier und Jetzt. Hier wird deutlich wie sich alles entwickelt hat. Und auch wenn das alles nun erst einmal recht kompliziert klingt, man gewöhnt sich nach kurzer Zeit daran und ich kam wirklich gut damit klar.

Auch die Sprache fand ich sehr schön. Man bemerkt recht schnell, dass Rose studiert und ihr Intellekt recht weit fortgeschritten ist und natürlich bemerkt man den Einfluss ihres Vaters, der Professor war. Es gibt viele Fachbegriffe/Fremdwörter, von denen die meisten erklärt werden und ich habe gemerkt, dass es ein Buch mit Niveau ist.

Mich hat das Buch besonders wegen seiner Schreibweise angesprochen, weil ich schnell gemerkt habe, dass es hier nicht nur oberflächlich gesehen um die Beziehung zwischen Fern und Rose ging, sondern insbesondere auch darum, dass Rose nicht weiß, wer sie ist, wo ihr Platz in der Welt ist und tiefgründiger gesehen geht es hier zusätzlich um das Thema Tierschutz. Wie weit dürfen Menschen gehen in Bezug auf Experimente mit Tieren, in Bezug auf „Verarbeitung“ von Tieren und das alles zum vermeintlichen Wohl des Menschen. Entscheidende Fragen sind hier doch: Gehört die Welt eigentlich den Menschen und haben diese das Recht, diese für sich allein zu beanspruchen?

Besonders empfehlenswert für Menschen, die Tiere mögen, sich für den Tierschutz einsetzen, die die Beziehung zwischen Mensch und Tier wertschätzen.

In diesem Buch habe ich auch drei besondere Zitate gefunden, die mich zum Nachdenken gebracht haben.

Die Abzüge in der Bewertung kommen von der manchmal komplizierten Schreibweise (aber keinesfalls anstrengend) und weil es einfach ein Buch ist, dass mir zwar gefallen hat, dass ich aber kein zweites Mal lesen würde, weil die Story für mich persönlich einfach durch ist (kann es hier leider nicht anders beschreiben).


Nachtblau stirbt die Erinnerung: Frank Liebknecht ermittelt
Nachtblau stirbt die Erinnerung: Frank Liebknecht ermittelt
von Brigitte Pons
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Poetischer Titel, guter Krimi, 1. Juni 2016
Das Cover ist der Hammer! Ich liebe diesen blauen Vogel. Die Farbe ist einfach toll *schwärm*. Ich gebe zu, bis auf die Farbe hat das Cover wohl nichts mit dem Buch zu tun, aber es ist auffällig. Durch die dunklen Farben weiß man schon, dass es sich definitiv um ein „dunkleres“ Genre handelt wie z.B. einen Krimi oder Thriller. Ich könnte den Vogel stundenlang anstarren.

Und nun wollt ihr bestimmt endlich wissen, worum es hier eigentlich geht:

Frank Liebknecht ermittelt wieder. Ja, wieder, weil es offenbar schon der dritte Fall von ihm ist, allerdings kann man dieses Buch auch als Einzelband lesen. Ich hatte dadurch keinerlei Nachteile. Allerdings war ich am Ende neugierig, wie einzelne Beziehungen der Personen vor diesem Teil schon waren und wie sie sich verändern. Aber zurück zu diesem Teil. Das Buch beginnt mit mysteriösem Vandalismus. Auf dem Friedhof wird ein umgedreht in die Erde gebohrtes Kreuz gefunden unter dem 30 alte DDR-Münzen liegen. Und kurze Zeit später wird Kommissar Brenner brutal überfallen, als er sich mit dem Trainer seiner Tochter Pia treffen wollte. Offenbar fühlt sich Trainer René verfolgt und möchte einen Rat. Doch dazu kommt es nicht mehr. Was hat es mit dem Überfall auf sich? Hat der Vandalismus damit zu tun? Und wem im Dorf kann man noch trauen?

Meine Meinung:

Das Buch beginnt mittendrin und das recht spannend. Der Vandalismus auf dem Friedhof ist sehr mysteriös und die Dorfbewohner können damit nichts anfangen. Als dann noch Kommissar Brenner ins Koma geprügelt wird, geht auch ein wenig die Angst um. Mir gefiel besonders der Charakter von Frank Liebknecht und seinem Kollegen Marcel, der ein besonderes Geheimnis hat, das er versehentlich offenbart und die Freundschaft zu Frank auf die Probe stelle. Außerdem ist da noch die liebenswürdige Kollegin Sylvie, die meiner Meinung nach etwas zu kurz kommt (vielleicht ist das in den Vorgänger-Büchern anders?). Sylvie hat eine sehr erfrischende Art und ihr scheint nichts peinlich zu sein. Ich mag sie. Der Trainer René ist undurchschaubar. Er behält einfach sehr viel für sich und ich glaube, mitunter dieses Verhalten bringt ihn dahin, wo er am Ende steht. Was haben Kommissar Brenners Tochter Pia und ihr Schulfreund Carsten mit der ganzen Sache zu tun und was wissen sie wirklich? Mir gefiel besonders, dass dieser Krimi in einem Dorf spielt. Man bekommt ein bisschen was vom Dorfleben mit. Menschen treffen sich in der Kirche oder auch in der scheinbar einzigen Kneipe des Dorfes. Jeder kennt jeden und man ist teilweise noch sehr traditionell eingestellt. Und was gibt es in jedem Dorf: Tratsch. Und so auch hier.

Ein besonderer Schwerpunkt in diesem Fall stellt Doping dar. Und natürlich kommt auch Liebe, Neid, Hass und Eifersucht nicht zu kurz. Das Buch ist flüssig geschrieben. Die Ermittler sind sehr sympathisch, weil man so viel von ihrem Privatleben mitbekommt und auch hier mitfiebert.

Mein Fazit:

Ein gutes Buch, das für den Moment eine schöne Lektüre war, aber dessen Inhalt ich in einem Jahr mit Sicherheit vergessen werde. Ich vergebe hierfür 3,5 Sterne.
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Blutige Kristalle
Blutige Kristalle
von Anke Neder
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,50

3.0 von 5 Sternen Sehr sympathischer Kommissar, 31. Mai 2016
Rezension bezieht sich auf: Blutige Kristalle (Taschenbuch)
Ein Genusskrimi, dazu konnte ich mir ja überhaupt nichts vorstellen. Ich habe sofort gedacht, dass es sich hierbei um einen Krimi handelt, indem es hauptsächlich ums Essen geht. Jetzt fällt mir auf: Wie komme ich eigentlich darauf, dass Genuss = Essen ist? Um Essen geht es hier reichlich wenig, aber alleine schon der ruhige und buchige Kommissar machte das Buch schon genussvoll.

Cover:

Ich mag es überhaupt nicht. Es wäre mir überhaupt nicht im Laden aufgefallen und bei „Blutige Kristalle“ denke ich spontan an Bergwerke, wo Kristalle herausgearbeitet werden und dort vielleicht jemand gestorben ist. Oder auch an Blutdiamanten. Aber auf keinen Fall denke ich an den Inhalt dieses Buches.

Inhalt:

Der Hauptkommissar wird Buchliebhabern gefallen, der er ist selber einer. Hat jede Menge Bücher und bei der ein oder anderen Gelegenheit denkt er über die Bücher bzw. Zitate aus Büchern nach. Sein Name ist übrigens Franz Hobelsberger. Ja, der Nachname ist irgendwie gewöhnungsbedürftig, aber irgendwie passt er zum Kommissar. Er ist eher der stille Typ und wird als Sonderling gesehen. Zunächst hat sich sein Nachbar erhangen, doch dessen Ehefrau glaubt nicht an einen Selbstmord und bittet Franz zu ermitteln. Noch am selben Tag wird ein Toter gefunden. An einen Baum gefesselt und einen Pfeil in der Brust. Mord aus Leidenschaft? Ein Jäger, der sein Beuteschema gewechselt hat? Wer weiß das schon. Franz Hobelsberger beginnt zu ermitteln mit Hilfe seiner Kollegen Lederer und Wurm.

Meine Meinung:

Den Kommissar finde ich einfach klasse. Er ist nicht der typische Kommissar, den man schon aus tausenden Büchern kennt. Dieser hier ist ruhig, Buchliebhaber, hat Herz und nicht so viele Altlasten wie viele andere Kommissare in Büchern. Seine Kollegen sind so ziemlich das Gegenteil von ihm, aber durch die Ich-Perspektiven findet man heraus, dass Franz ein gutes Herz hat und ganz genau weiß, was um sich herum geschieht und wie seine Kollegen sind bzw. wie er noch von ihnen lernen kann oder auch sie von ihm. Die Story selbst fand ich nicht so besonders, wobei mich der Zusammenhang der Morde doch etwas überrascht hat. Die Personen scheinen so gar nichts miteinander zu tun zu haben, doch nach und nach kommen die Zusammenhänge.

Das Buch lässt sich flüssig lesen und ist kurzweilig. Die Charaktere sind sympathisch, besonders der Kommissar ist mir bis zum Ende des Buches ans Herz gewachsen. Relativ schnell konnte ich allerdings erahnen, zumindest was eine wichtige Rolle in diesem Fall spielt.

Mein Fazit:

Aufgrund des Covers hätte ich es nicht gekauft. Aufgrund des Kommissars schon. Aufgrund der Story nicht unbedingt. Also gebe ich ihm 3 von 5 Sterne.


Mörderische Wahrheiten: Kriminalroman (Ein Carlotta-Fiore-Krimi, Band 2)
Mörderische Wahrheiten: Kriminalroman (Ein Carlotta-Fiore-Krimi, Band 2)
von Theresa Prammer
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

5.0 von 5 Sternen Spannender Krimi mit privatem Touch, 24. Mai 2016
Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass mich dieses Buch mitgerissen hat.

Das Cover:

Hier ist teilweise eine Stadt zu erkennen, die wahrscheinlich Wien darstellen soll, denn hier spielt die Handlung. Sonderlich auffällig finde ich das Cover nicht, aber der Titel ist sehr einprägsam und man fragt sich, was dahinter steckt. Ich finde die Farben erinnern eher an Winterzeit und ich dachte zuerst auch, dass die Geschichte vielleicht im eisigen Winter spielt.

Worum geht es?

Carlotta Fiore, kurz Lotta, ist Kaufhausdetektivin und Tochter der berühmten, verstorbenen Opernsängerin Maria Fiore. Sie lebt in einer Beziehung mit dem Polizisten Hannes, dem sie sich nicht ganz öffnen kann. Und dann geschehen Morde. Jugendliche, Mädchen und Jungen, werden erstochen aufgefunden. Was sie alle gemeinsam haben: Sie tragen gelbe T-Shirts, graue Hosen, tragen rosa Nagellack und wurden mit exakt 21 Stichen getötet. Das Tatmuster entspricht einem Serienmörder, der vor 20 Jahren sein Unwesen trieb, nun aber in Haft verstorben ist. Wer ist der neue Täter? Lotta ermittelt und der einzige, der ihr helfen könnte, ist der damalige leitende Ermittler Konrad Fürst, ihr ehemaliger Partner, der gerade aus dem Koma erwacht ist und sich nun an nichts mehr erinnert, nicht mal mehr an Lotta. Wird er sich rechtzeitig erinnern und noch mehr Morde verhindern können?

Meine Meinung:

Es wird nie langweilig. Das ist mein Grundurteil:-) Von Anfang an, ab dem Zeitpunkt als Konrad aus dem Koma erwacht, hat die Geschichte mich mitgerissen. Man erfährt direkt am Anfang, dass Konrad möglicherweise Lottas Vater ist und bevor sie es herausfinden konnten, fiel er nach einem Sturz ins Koma und nun erinnert er sich an nichts mehr. Und Lotta will ihm nicht unnötig die Schrecken seiner Vergangenheit wieder aufzeigen. Und dann kommt natürlich noch die Mordserie dazu. Und als ob das nicht genügen würde, hat Lotta noch einige Probleme mit sich selbst, die sie auf ihre Beziehung mit Hannes überträgt. Sie kann sich ihm nicht richtig öffnen. Und dann enttäuscht sie ihn auch noch sehr. Das Buch ist ein Auf und Ab der Gefühle. Und was mir besonders gefiel: Wenn ich Krimis oder Thriller lese, dann finde ich meist sehr schnell raus, wer der Mörder ist. Hier war es mir jedoch bis fast zum Schluss verborgen geblieben. Jeder und keiner hätte der Mörder sein können. Und mit diesem Mörder habe ich nun wirklich nicht gerechnet. Und das fand ich total spannend. Sowieso muss ich sagen, dass die Story wirklich gut geschrieben ist. Der Schreibstil ist absolut flüssig, es ist inhaltlich stimmig und ich hatte einfach nur Freude beim Lesen (und Rätseln).

Zu spät habe ich gesehen, dass es ein zweiter Teil ist, der allerdings abgeschlossen ist. Den ersten Teil werde ich mir auf jeden Fall auch noch kaufen, weil ich die Protagonistin Carlotta Fiore als Mensch sehr faszinierend finde. Insbesondere, weil sie kein „Übermensch“ ist, sondern ein ganz normaler Mensch mit Schwächen, Problemen und Fehlern.

Mein Fazit:

Absolut empfehlenswert, ich hoffe es folgen noch viele weitere Romane von Theresa Prammer und eventuell auch mit Carlotta Fiore.


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3.0 von 5 Sternen Leider ging das Band nach dem ersten Tragen ab, 23. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Lieferung war schnell und das Armbad ist wirklich sehr schön. Wie man auf dem Bild sieht ist das Band an den Füßen der Eule nur um die Eule herumgeschlungen. Leider ist dieses Band schon beim ersten Tragen locker geworden und nun bekomme ich es nicht mehr so, dass es fest sitzt. Ansonsten: Top Armband.


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider ging das Band nach dem ersten Tragen ab, 23. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Lieferung war schnell und das Armbad ist wirklich sehr schön. Wie man auf dem Bild sieht ist das Band an den Füßen der Eule nur um die Eule herumgeschlungen. Leider ist dieses Band schon beim ersten Tragen locker geworden und nun bekomme ich es nicht mehr so, dass es fest sitzt. Ansonsten: Top Armband.


Die Falle: Thriller
Die Falle: Thriller
von Melanie Raabe
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend bis zum Schluss mit einem Hauch Psychologie, 23. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Falle: Thriller (Taschenbuch)
Unglaublich, ich liebe Thriller und habe noch kein Buch von Melanie Raabe gelesen. Ich habe schon viel Gutes von ihr gehört, ihre Bücher sollen toll sein und nun konnte ich dieses Buch lesen.

Das Cover:

Ok, ich habe keinen blassen Schimmer, was dort zu sehen sein soll oder ob da was zu sehen ist. Für mich ist es einfach nur schwarz-weiß. Zumindest wusste ich so genau: Hey, das ist mein Genre, das ist ein Thriller. Solche Aufkleber auf Büchern mag ich eigentlich auch nicht. Hier ist es ein Kommentar von Charlotte Link, die ich persönlich mag und natürlich spricht es mich an, wenn eine Autorin, die ich mag, dieses Buch für gut hält. Aber ich habe schon oft erlebt, dass diese Aufkleber nur irreführend sind. Ich mag es dagegen sehr, wenn so einzelne Sätze wie hier auf dem Cover zu lesen sind. Sie machen absolut neugierig. Das hat auch dieses Buch geschafft. Ob ich das Cover mag oder nicht? Ich habe keine Ahnung.

Inhalt:

Die Protagonistin Linda Conrads lebt seit dem Mord an ihrer Schwester sehr zurückgezogen. Sie hat seit 11 Jahren ihr Haus nicht mehr verlassen und schreibt in der Regel einmal im Jahr ein Buch, damit sie etwas Geld verdient. Zu ihren Eltern hat sie so gut wie keinen Kontakt mehr, allein ihr Verleger und ihre Haushälterin sind ihr Kontakt zur Außenwelt. Radio hört sie keines, weil sie Angst vor einem bestimmten Song hat. Am liebsten schaut sie DVDs und kümmert sich um die Pflanzen in ihrem Wintergarten. Eines Tages schläft sie vor dem Fernseher ein und als sie wach wird, laufen die Nachrichten und wen sieht sie dort: Den Mörder ihrer Schwester! Für sie ist klar, niemand wird ihr glauben, sie muss ihn selbst stellen. Und sie plant ihn in die Falle zu locken und schreibt ein Buch. Nur für ihn. Die Handlung: Der Mord an ihrer Schwester.

Meine Meinung:

Von Anfang wurde gesagt: Das ist der Mörder. Und als Leser glaubt man Linda sofort. Sie tut einem leid, man möchte sie in den Arm nehmen. Und man verfolgt mit Spannung ihre Falle. Schnappt sie zu? Wie geht es dann weiter? Interessant fand ich besonders, dass die Kapitel sich abwechseln. Zuerst wird etwas über die Gegenwart erzählt, man erlebt Linda, ihre Ängste, ihre Vorbereitungen für die Falle und dann sind da die anderen Kapitel, in denen man Einblicke in ihr Buch bekommt. Und die Einblicke in ihr Buch verraten uns jede Menge über Lindas Schwester Anna. Wie perfekt sie war. Wunderschön, liebenswürdig, von jedem gemocht. Aber wer hätte sie dann warum umbringen sollen? Das Buch war sehr spannend und unterhaltend. Immer wieder wird der Leser in Situationen gebracht, in denen er nicht mehr weiß, was er glauben soll. Ist Linda vielleicht doch verrückt geworden und dieser Mann im Fernsehen unschuldig? Wie war wirklich das Verhältnis zwischen Linda und Anna und kannte sie Anna wirklich?

Mein Fazit:

Durchgehend spannend, man erfährt nach und nach was damals passiert ist und lernt Linda kennen. Man fühlt mit, man ist zeitweise irritiert und man will, dass es so endet, wie man sich das denkt. Ich vergebe hierfür liebend gerne 4 von 5 Sternen.
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