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Rezensionen verfasst von
hubibe "hubibe" (Gütersloh)
(VINE®-PRODUKTTESTER)   

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Kings & Queens of the Underground
Kings & Queens of the Underground
Preis: EUR 14,99

12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen King Billy: alt, weise und etwas leise. Auch ruhig in top Form!, 23. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Kings & Queens of the Underground (Audio CD)
Billy Idol ist und bleibt einer der Besten. Auch wenn sich "Kings & Queens" mal wieder völlig anders anhört als der geniale und überraschend hart rockende Vorgänger "Devil's Playground". Auf der neuen Scheibe steht ganz klar seine Pop-Seite im Vordergrund - aus meiner Sicht kein Problem, auch wenn ich sonst eher Hard Rock bevorzuge. Denn: die Songs, Instrumentierung und vor allem die einzigartige Stimme machen in meinen Augen den Unterschied. Und ehrlicherweise war Billy Idol mit seinem Solo Output nie Punk, sondern stets ein Crossover aus viel Pop, Hard Rock, leichtem Punkeinschlag und Elektronik-Sounds. Und ich konnte mich bislang mit jedem Billy Idol Album gut anfreunden - auch wenn es, wie in diesem Fall, mal etwas länger gedauert hat und für mich die absoluten Highlights "Devil's Playground" und das von vielen so geschmähte "Cyberpunk" sind.

Aber kommen wir zu den neuen Songs:

1. Bitter Pill
Sphärischer Rocker mit treibend-swingendem Rhythmus und kräftigen 80ies Gedächtnis-Synthies. Hätte ohne weiteres auch auf "Rebel Yell" stehen können. Schöne Gitarrenarbeit von Steve Stevens. Song mit Ohrwurmqualität (wie beinahe jeder auf der neuen CD). 7/10

2. Can't break me down
Hat mir anfangs überhaupt gar nicht gefallen, inzwischen auch ein Ohrwurm. Hätte gut von der ersten Solo CD sein können. Pop-Punk-Rocker für die Charts. Klasse ist die Bridge nach dem zweiten Refrain, schöne Keyboard und Gitarrensounds, treibender Rhythmus. Schade, dass Steve Stevens so im Hintergrund bleibt, mit einem längeren Gitarrensolo wäre für mich mehr drin gewesen... 8/10

3. Save me now
Ich war hin und her gerissen. Teilweise gefiel mir der Song super aber irgendwie erinnerten mich die Chöre im Refrain penetrant an die von mir absolut gehassten Pet Shop Boys. Argh! Nur gut, dass Billy im Refrain etwas aggressiver singt, so kann man mit der Zeit drüber weg hören. Auf jeden Fall wäre "Save me now" in den 80ern ein sicherer Hit-Kandidat geworden -und bei mir hat der Song inzwischen auch total gezündet. Hammer-Ohrwurm!. 9/10

4. One breath away
Für mich der erste klare Höhepunkt dieser CD. Klasse, ein ruhiger Song, der von den Sounds in der Strophe durchaus auch auf Cyberpunk gepasst hätte, erinnert mich ein wenig an "Adam in chains". Aber in der Mitte wird der Song härter, ähnlich wie bei "Eyes without a face". Und das Teil hat einen Refrain zum Niederknien. Einmalig, Billy Idol in absoluter Hochform. 10/10

5. Postcards from the past
Ich denke es ist absolut unstrittig, dass jeder, wirklich jeder, der Billy Idol mag "Postcards" lieben wird. Das ist das neue "Rebel Yell". Klasse Song, super Text, toller Gesang, spitzenmäßiges Gitarrensolo und ein wilder Billy Idol. Hammer, wirklich ein neuer Klassiker. 10/10

6. Kings & Queens of the underground
Und Klassiker-verdächtig geht es direkt weiter. Der Titeltrack ist eine ruhige Ballade mit Flöten, Folkfeeling und wunderschöner Melodie. "Sweet Sixteen" ist hier nicht weit. Ganz großes Ohrenkino. 10/10

7. Eyes wide shut
Und direkt noch eine Ballade. Auch vom Feinsten. Toller Gesang und tolle Akustikgitarre von Meister Stevens. Hat ebenfalls Hitpotenzial - einmalig, wie sich die Strophe zum Refrain hin steigert. Nochmal 10/10

8. Ghosts in my guitar
Ok, die dritte Ballade in Folge. Vielleicht liegt es daran, dass mir der Song nur ganz gut gefällt. Nett, geht aber meiner Meinung nach zum einen Ohr rein und zum anderen wieder raus. Schöne Gitarrensounds, gefällige Melodie. Stört nicht, lässt aber auch nicht aufhören. Könnte ich mir auch sehr gut auf ner Ozzy CD vorstellen. 7/10

9. Nothing to fear
Wieder ruhig, aber super atmosphärisch. Stimme leicht verfremdet, wieder sphärische, tolle Gitarrensounds. Könnte ich mir wieder und wieder anhören, im Refrain klasse Keyboard. Toller Text. 10/10

10. Love and glory
Soft-Rocker. Erinnert mich an U2, was insbesondere an der Gitarre liegt. Klassischer Filler wie Song #8. Mich nervt der Refrain. 5/10

11. Whiskey and pills
Zum Schluss gibts noch mal richtig auf die Zwölf. Der Bass direkt von Motörhead importiert, klasse Speed-Rocker mit schönem Gitarrenriff, wütenden Vocals und einem Steve Stevens, der im Solo richtig Vollgas gibt. Schön! Hätte super auf "Devil's Playground" gepasst. Kein Wunder, wurde auch von Brian Tichy, der damals ja viele Stücke mitgeschrieben hat, ko-komponiert. Klasse Song: 9/10.

Empfehlenswert ist auch der auf itunes erhältliche Bonustrack "Hollywood Promises", ein klasse Mid-Tempo Rocker, der dem normalen Album auch noch super zu Gesicht gestanden hätte. 8/10

Summasummarum war mir das Album zunächst einen Tick zu ruhig. Erstmal war ich kräftig enttäuscht. ABER: das Album wächst und es gibt halt vor allem im Mittelteil wirklich sensationelle Stücke und zum Abschluss dann noch einen kräftigen Tritt in den Hintern. Insgesamt also (wie immer) super. Auch mit ruhigerem Fahrwasser bleibt Billy für mich einer der Rock-Helden schlechthin.
Jetzt freue ich mich auf Düsseldorf, habe soeben meine Lenny Kravitz Tickets für denselben Abend in Oberhausen verscheuert und Billy Idol Tickets gekauft, um mir ne "Postcard from the past" ins Hirn zu meisseln...
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 26, 2014 11:45 AM CET


Recrutainment: Spielerische Ansätze in Personalmarketing und -auswahl
Recrutainment: Spielerische Ansätze in Personalmarketing und -auswahl
von Joachim Diercks
  Taschenbuch
Preis: EUR 39,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen State of the art Wissen und Entertainment, 10. Juni 2014
Ich befasse mich mit dem Themenfeld beruflich seit > 10 Jahren. Das Buch bietet einen guten theoretischen Ein- und Überblick, ergänzt durch viele Case Studies aus Großunternehmen, KMUs und anderen Institutionen. In meinen Augen eine definitive Lese-Empfehlung für alle Personalmarketingexperten und solche, die es werden wollen.


13 (Limited Deluxe Edition)
13 (Limited Deluxe Edition)
Preis: EUR 23,99

4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen CD für die Ewigkeit, 29. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 13 (Limited Deluxe Edition) (Audio CD)
Mal ehrlich: wann hast Du das letzte Mal eine CD gekauft, auf der jeder Song ein absoluter Knaller war? So um 86 rum, Master of Puppets? Oder vielleicht 84, Defenders of the Faith? Oder war es 81 Blizzard of Ozz? - Egal, denn solche Klassiker erscheinen nicht mehr im Jahrestakt. Das letzte Mal, dass mich ein ganzes Album so umgehen hat, wie "13" ist jedenfalls schon ziemlich lange her. Viel Gutes ist trotzdem erschienen, aber ein echter Klassiker?! - Natürlich fällt es mir als altem Ozzy Supporter nicht ganz leicht, objektiv an die Sache ranzugehen. Und deshalb habe ich mit meinem Review einfach mal ein paar Wochen gewartet. Um zu schauen, ob sich die Begeisterung auch schnell wieder abkühlt. Um zu checken, ob das Album vielleicht sogar weiter wächst.

Mein Fazit: Klassiker, kaufen. Jeder Song, jeder Ton ist ein echtes Highlight. Dass Bill Ward nicht dabei ist, finde ich schade. Aber Brad Wilk macht seine Sache super. Und die Herren Osbourne, Butler und Iommi sind jeder für sich in Bestform. Ja, auch Ozzy. Bei Tony Iommi gab es sowieso selten ein Schwächeln. Der heimliche Star von "13" ist aber in meinen Augen Geezer Butler. So muß ein Heavy Rock Bass klingen. Klasse, welche Läufe er spielt. Und auch klasse, wie Rick Rubin das Ganze produziert hat. Ein warmer Klang, nicht zu laut aufgenommen und mit deutlichen 70ties Anleihen. Ich bin begeistert.

Vielleicht noch ein paar Takte zu den einzelnen Songs:

1. End of the Beginning: ist in drei Teile aufgebaut. Sehr schwerer, schleppender Anfang á la "Black Sabbath", dann swingender Mittelteil und schließlich Heavy Rock mit Beatles Anklängen in den Gesangsharmonien. Allein der Anfang von Ozzy's Gesang "Is this the End of the Beginning or is the Beginning of the End" ist alleine schon das Geld wert.

2. God is dead?: Hat bei mir lange gebraucht, um wirklich zu zünden. Aber inzwischen steht der Song für mich auf einer Stufe mit Zeitlos-Klassikeren wie "War Pigs" oder "Iron Man". Einfach nur super, diese Dynamikwechsel von laut/leise. Im Mittelteil grüßt "Hole in the Sky" ähnliches Riffing, klasse Gitarrensolo. Die Wucht!

3. Loner: erinnert mich von der Struktur irgendwie an "Voodoo". Toller Song mit wirklich absolut genialem Ohrwurm-Refrain, maßgeschneidert auf Ozzy's Gesang. Hammer Groove.

4. Zeitgeist: ähnlich wie "Planet Caravan", aber noch besser. Die Verbindung von Text und Musik: einmalig. Wie Ozzy's Stimme im Song erst psychedelisch aus der Ferne kommt, um dann in den ersten zweieinhalb Minuten immer klarer und deutlicher zu werden, um dann mit diesem sensationellen "Goodnight" in ein geniales jazziges Iommi Akustiksolo zu übergeben. Wirklich genial.

5. Age of Reason: Majestätisches Riff, ganz großes Ohrenkino. Wie beim abschließenden Iommi-Solo der Chor im Hintergrund einsetzt, ist einfach sensationell. Jedesmal Gänsehaut.

6. Live forever: erinnert mich irgendwie an die "Master of Reality" (die nach "Sabbath, bloody Sabbath" meine bisherige Lieblings-CD von Sabbath war. Jetzt ist das "13"). Cooler Rocker.

7. Damaged Soul: diesen Song meinte Ozzy mit Sicherheit, als er vor Veröffentlichung in einem Interview von "Satanic Blues" sprach. Sabbath mit einem schweren Blues...und Ozzy holt nach Ewigkeiten mal wieder die Mundharmonika raus. Anders, aber gut!

8. Dear Father: Geezer's Abrechnung mit der Verlogenheit der Kirche ist ein schwerer, typischer Sabbath Rocker mit tollem Refrain. Und einem Ende, das jedem Fan wieder eine meterdicke Gänsehaut auf die Arme zaubert, wenn der Song genau so aufhört, wie vor 40 Jahren die erste Sabbath LP begann. Eine tolle Idee!

Bonus Tracks

1. Methademic: klasse Uptempo-Track, der meiner Meinung nach unbedingt auf das reguläre Album gehört hätte, und zwar hinter "Zeitgeist" und vor "Age of Reason". Sensationelles Drumming, tolle Gitarren und Ozzy erzählt uns mal wieder, wie schlimm Drogen sind. Wer, wenn nicht er?! ;-)

2. Peace of Mind: zu Recht nur ein Bonustrack. Auf so ziemlich allen anderen Ozzy oder Sabbath CDs nach "Sabotage" und ausgenommen "Blizzard of Ozz" und "Diary of a Madman" wäre "Peace of MInd" aber als Highlight durchgegangen.

3. Pariah: Nochmal ein Bonus-Song, der eigentlich noch auf das reguläre Album gehört hätte. Ein Hammer-Riff, tolle Dynamik in dem Song. Echter Ohrwurm.

4. Naiveté in Black: zu Recht Bonustrack, aber noch einen Tick besser als "Peace of Mind". Schönes Uptempo Stück. Paranoid lässt leicht grüßen.

Summasummarum das beste Comeback-Album, was ich kenne. Jeder Song auf der regulären CD braucht sich hinter den alten Klassikern definitiv nicht zu verstecken. Und 2 der 4 Bonus-Songs halten dieses Niveau. Mir gefallen viele Bands sehr, sehr gut. Aber bei diesem Album fühle ich mich zu Hause. Eine der besten Heavy Rock Scheiben ever. Und die alten Herren haben tatsächlich an ihre besten Zeiten anknüpfen können. Die Vorfreude auf das Dortmund Konzert ist gewaltig. Ozzy, enttäusch uns da nicht ;-)
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 30, 2013 8:11 PM MEST


Queensryche (Limited Mediabook Edition)
Queensryche (Limited Mediabook Edition)
Preis: EUR 17,96

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das wurde Zeit!, 29. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Queensryche waren für mich spätestens seit "Hear in the now frontier" gestorben. Diese CD läutete den Niedergang einer der innovativsten und originellsten Metalbands aller Zeiten ein. Denn: mit Metal hatten die Outputs danach nicht mehr viel zu tun. Ausgenommen vielleicht die Operation Mindcrime II, die aber leider auch weit hinter den Erwartungen zurück blick. Rückblickend wird klar, warum: Geoff Tate war wohl die Bremse im Queensryche Universum und ihm haben wir wohl bestenfalls halbgaren Output wie "American Soldier" oder eben besagtes OPM II zu verdanken. Schade, dass sich die Kernband um Basser Jackson, Gitarrero Wilton und Drummer Rockenfield nicht schon viel eher besonnen und einen Sängeraustausch vorgenommen hat, denn das, was nun auf Queensryche zu hören ist, nimmt den Geist der ersten CDs bis Empire und vielleicht noch ein wenig Promised Land auf, allerdings eindeutig Heavy Metal à la Queensryche. Und das bedeutet toller Gesang, abwechslungsreiche und oft nicht vorhersehbare Songstrukturen, tolle Harmonien. Alles wieder da - endlich. Die CD rotiert nun seit Erscheinungstag täglich im Auto und wird nur vom alles überdeckenden neuen Sabbath Output der jenseits aller Erwartungen ist, getoppt. Aber im Einzelnen:

1. X2: lediglich ein Intro, aber stimmungsvoll, man kann sich direkt vorstellen, dass die zukünftigen Konzerte damit starten.
2. Where dreams go to die: wirklicher Knallersong, könnte definitiv von Empire sein und wäre dort auch einer der Höhepunkte geworden. Anfangs leicht balladeske Töne, dann wird aber ein unwiederstehlicher Metal-Shuffle daraus mit tollem Gesang und klasse Gitarren. Das beste Stück, was man von Queensryche seit Empire hören durfte. Daumen hoch.
3. Spore: hier gehts ziemlich sperrig weiter. Diesen Song musste ich mir definitiv schön hören. Hätte - in etwas anderer Produktion - aber auch gut auf "Rage for Order" gepasst. Kein Klassiker, aber trotzdem deutlich im grünen Bereich.
4. In this light: Aus meiner Sicht neben "WDGTD" der zweite Knaller auf dieser CD. Hier kommt definitiv Mindcrime Feeling auf, aber nicht Mindcrime II, sondern I. Klasse Melodie, super Gitarren und Todd la Torre macht Geoff Tate endgültig vergessen. Er singt sehr ähnlich, hat aber trotzdem eigenen Charakter und etwas mehr Metal in der Stimme. Ein Hammersong.
5. Redemption: War ja der erste Song, der streambar war und hat mir ursprünglich gar nicht gefallen. Inzwischen aber auch ein echter Knaller. Queensryche der härteren Art, schließt an "The Warning" an. Tolle Gesangsharmonien und nach dem ersten Refrain geniale Gitarren. Sehr klasse, müsste live ein echter bringer sein.
6. Vindication: Jetzt legen Queensryche nochmal nen Härtegrad oben drauf. Klasse Rockenfield Drumming, aber leider für mich kein Höhepunkt. Etwas nervige Gesangsmelodien, der Song zündet bei mir einfache nicht, aber trotzdem gehobene Mittelklasse.
7. Midnight Lullaby: Ein weiteres Intro leitet die zweite LP Seite ein. :-) Warum bei 35 Minuten Laufzeit gleich 2 Intros untergebracht wurden erschließt sich mir nicht. Klarer Skip-Anwärter.
8. A World without: Promised Land und MC I lassen grüßen. Sehr stimmungsvoller Song, halb balladesk, mystische Grundstimmung und ein Gitarrensolo zum Niederknien. Sensationell.
9. Don't look back: Hier wird gefällig auf die Tube gedrückt. Ein wenig á la "The needle lies", erreicht aber dessen Klasse knapp nicht. Trotzdem ein toller Song.
10. Fallout: Nochmal Queensryche Metal. Mir fehlt etwas Eingängigkeit, aber auch hier gehobenes Mittelmaß.
11. Open Road: Das Album schließt mit einer optimistischen Halb-Ballade. Die Botschaft ist klar: der Weg ist frei für neue Taten.

In Summe deutlich mehr als man erwarten durfte. Die Produktion gefällt mir größtenteils ganz gut, teilweise etwas zu laut aufgenommen, dadurch Rauschen. Verstehe ich auch nicht, dass in letzter Zeit viele Produktionen nicht 1a klingen.

Aus meiner Sicht ganz klare Kaufempfehlung. Jeder Alt-Fan kann hier nichts falsch machen. Nur Queensryche klingen so und dieser Sound hat mir die letzten 20 Jahre wirklich gefehlt. Bin nun gespannt auf die Konzerte.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 9, 2013 7:50 PM MEST


A Different Kind of Truth  (Deluxe Edition)
A Different Kind of Truth (Deluxe Edition)
Wird angeboten von B68 Solutions
Preis: EUR 11,49

17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Roth'n Roll der Extraklasse, 5. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Kaum zu glauben, aber wahr: Van Halen schließen mit "A different kind of truth" fast nahtlos an die ersten 6 Studio-Outputs an. Da ist es wieder, das alte Van Halen Gefühl: abwechslungsreiche, spannungsgeladene Songstrukturen und man weiß nie, was als nächstes passiert. Fühlt sich aufregend an. Ganz anders als die Van Hagar Ära, die mir auf ihre Art und Weise auch gefällt - wenn mal die Laune Richtung radio-kompatibler Mainstreamrock geht. Auch Chickenfoot ist wahrlich nicht von schlechten Eltern, aber dies hier ist einfach eine ganz andere Liga, was die Action in den Songs angeht. Und das konnte man nach der zwar nicht schlechten, aber doch allzu gefälligen Single "Tattoo" echt nicht erwarten. Ein Song für's Radio, quasi Van Hagar mit Roth Vocals. Nett, aber nicht mehr.

Das Unglaubliche ist aber: ab Song #2 gibt es nur noch voll auf die Zwölf. Klasse Hard Rock, der offensichtlich nur im Hinblick auf die eigene Legacy eingespielt wurde. Kohle braucht von denen keiner mehr. Hier steht ganz klar im Vordergrund, dass man allen nochmal zeigen möchte, dass die Platte vor "Diver Down" sehr gut auch hätte "A different kind of truth" heißen können. Wirklich? Ja. Aber der Reihe nach. Ich fange mal mit den unerheblichen Kritikpunkten an:

1. eine Ted Templeman Produktion wäre mir lieber gewesen, denn die neue CD ist arg basslastig abgemischt und wird in den Tiefen etwas schwammig. Vermutlich wollte Eddie, dass Sohnemann Wolfgang auch zu hören ist. Ziel erreicht!

2. ich vermisse die Roth typischen hohen Schreie etwas. Aber das ist wohl einfach der Zahn der Zeit.

Ansonsten gibt es von mir aber nix zu meckern: DLR ist einfach der richtige Sänger-Counterpart für Eddie Van Halen. Nur mit Roth klangen und klingen Van Halen gefährlich, hungrig und frei vom Blick auf die Charts. Das war weder mit Sammy Hagar noch mit Gary Cherone nur ansatzweise so. Wolfgang Van Halen macht einen spitzenmäßigen Job als Bassist - auch wenn ich gern Michael Anthony dabei hätte, muß ich zugeben, dass er zumindest auf der CD überhaupt nicht fehlt. Selbst die Background Vocals passen sehr gut.

Und die Songs?

1. Tattoo: wie oben schon gesagt: gefälliger Radio-Rocker, hätte auch von Van Hagar sein können (dann allerdings mit weniger witzigem Text). Auch der einzige Song, wo Keyboards auftauchen. Hätte auch gut von DLRs "A little ain't enough" sein können. Ich war erst mega-enttäuscht, "Tattoo" hat sich dann aber zumindest bei mir als echter Grower entpuppt. Für mich ist rätselhaft, warum der Song die neue CD eröffnet und als Single ausgewählt wurde, sei's drum - er ist jedenfalls im Gesamtkontext die einzige kleine Enttäuschung auf der Songebene.

2. She's the woman: rockt wie Sau. Klasse! Hätte definitiv auf den ersten 5 Alben drauf sein können und wäre dort auch einer der Höhepunkte gewesen. Das Ding sprüht nur so von 80er Van Halen Flair. Und ja: ich besitze auch die 1977er Demos. Aber macht doch überhaupt gar nichts, wenn alte gute Ideen neu aufgenommen werden. Besser als bei vielen anderen Reunion-Alben irgendwelcher halbgarer Quatsch.

3. You and your blues: klasse Nummer, die gemächlich startet, einen tollen Refrain hat und eine Mischung aus Van Hagar und alten Van Halen darstellt, wobei der Schwerpunkt auf dem alten Kram liegt. Wäre eindeutig eine bessere Single als Tattoo gewesen.

4. China Town: ein Hammerteil. Doublebass-Geballer und wahnwitzige Gitarrenarbeit von Eddie. Spitzenmäßiges Solo. Denkt an "Shyboy" von DLR oder an "Hang em high" und dann könnt Ihr euch das ungefähr vorstellen. Spitze!

5. Blood and Fire: erinnert mich vom Feeling etwas an Little Guitars. Also: echter gute Laune Song, auch mit kommerziellem Potenzial. Klasse Refrain mit Ohrwurmcharakter. Könnte auch eine Single werden. Und wie in fast jedem Song gibt es auch hier extrem variables Songwriting mit Laut/Leise Stellen und Überraschungen und kleinen Details an jeder Ecke, die einfach Spaß machen.

6. Bullethead: Das "Atomic Punk" dieser Scheibe. Also recht schnell gehalten, rotzig runter gehobelt, tolle Arbeit an den Instrumenten und Roth gibt ebenfalls Vollgas.

7. As is: nochmal Speed mit Doublebass. Klasse Song, mit einem schleppenden Intro, welches sich dann in eine echte Speedgranate steigert. Die Gitarre raucht und qualmt und ich muß mich kneifen, da ich nicht mehr genau weiß, ob wir jezt 1981 oder 2012 haben...Spitze!!!

8. Honeybabiesweetiedoll: völlig abgefahrene Nummer, die ganz entfernt vielleicht an "Outta love" von VH II erinnert. Abgefahrene Rhythmen, knallharte Gitarre, absolut nichts fürs Radio! Auch dieses Teil verströmt den Geist der ganz alten Van Halen auf einmalige Art und Weise.

9. The trouble with never: ein bluesiges Gitarrenlick geht über in einen treibenden Hardrocker der Extraklasse. Für mich einer der zahlreichen Höhepunkte auf dieser Scheibe. Ohrwurmrefrain mit den typischen Van Halen Hintergrundchören. Und DLR fragt immer wieder: "When was the last time you did something for the first time?" - Cool. Das ist meilenweit weg von "When it's love" oder ähnlichem. Auch in diesem Song gibt Eddie alles, ein supertolles Gitarrensolo, gefolgt von einem der typischen ruhigen Zwischenteile á la "Panama". DLR mit supertiefem Sprechgesang...spitze!!!

10. Outta space: auch von den 1977er Demos. Hieß damals "Let's get rockin" ist aber in der neuen Version für meinen Geschmack noch viel cooler. Auch hier wird das Gaspedal wieder ordentlich durchgedrückt. Hatte ich schon geschrieben, dass Alex, Eddie und Wolfgang instrumental alles geben? - Das ist wirklich wilder Hard Rock der absolut frisch und unverbraucht klingt. YEEEEES!

11. Stay frosty: startet "ice cream man" mäßig mit Akustik-Gitarre und DLR und steigert sich dann in einen Uptempo Boogie-Rocker, der sich gewaschen hat und wieder mit atemberaubenden Gitarrensoli der absoluten Extraklasse gewürzt ist. Keine Ahnung, wem Eddie noch irgendwas beweisen muß. Fest steht aber: so viel Shredding gab es bislang noch auf KEINER VH CD!

12. Big River: das "Big Trouble" von den 1977er Demos. Spitzensong, bleibt auch Ohrwurm-mäßig hängen. Hätten sie dieses Teil als erste Single ausgekoppelt, wäre bei den Die Hard Fans bereits mit der Single die totale Euphorie ausgebrochen. Irgendwie cool, dass sie das anders angegangen sind - so ist die CD wirklich eine mega-Überraschung.

13. Beats workin: in meinen Augen etwas unspektakuläres Ende. Wäre auf den letzten 5 CDs aber auch einer der wirklichen Höhepunkte gewesen. Nicht aber hier, dafür ist das restliche Material einfach zu stark.

Fazit: es gibt nur ein Nutella, nur eine Coca Cola und nur eine echte Van Halen Inkarnation. Und die besteht erstmal aus Eddie und DLR. Punkt.

Ich habe noch nie eine so frisch und hungrig klingende CD einer Band von lauter Endfünfzigern gehört, welche das eigene Erbe um einen weiteren echten Höhepunkt ergänzt. Sagte ich gerade Endfünfziger? - Vielleicht liegt es ja auch an Wolfgang Van Halen, der den alten Herren so nen richtigen kick ass verpasst hat. Letzten Endes völlig egal, das Teil schwitzt, qualmt und rockt. Die Eisenbahn auf dem Cover ist sehr gut gewählt, denn der Van Halen Express fuhr schon lange nicht mehr so kraftvoll und schnell.

ABSOLUTE KAUFEMPFEHLUNG für jeden, der anspruchsvollen Hardrock und laute Gitarren mag. Jetzt bin ich sehr gespannt, ob die Truppe dieses Energielevel auf Tour halten kann.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 12, 2012 12:53 PM CET


Welcome 2 My Nightmare (Limited Deluxe Version)
Welcome 2 My Nightmare (Limited Deluxe Version)
Wird angeboten von inandout
Preis: EUR 29,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Willkommen in der Zukunft der eigenen Vergangenheit, 24. September 2011
Alice Cooper ist ein echtes Phänomen. Schon an die 40 Jahre am Start und immer noch nicht müde. Und anders als viele andere seiner Zeitgenossen, die ihrem eigenen Erfolgsrezept treu bleiben (als Beispiel seien mal AC/DC genannt), hat the Coop immer wieder kräftig experimentiert. Nach den turbulenten 70ern startete Onkel Alice in den 80ern sein Comeback und surfte auf dem Höhepunkt der Hair Metal Welle erfolgreich mit, um dann mit leichter Grunge Schlagseite die letzte Versuchung zu vertonen, danach 2 CDs lang Modern Metal mäßig unterwegs zu sein und anschließend für weitere 2 CDs auf den Garage Rock der ganz frühen 70er zurück zu greifen, bevor er mit "Along Comes a Spider" das erste Konzeptalbum seit langer Zeit rausbrachte und auf diesem noch etwas sehr unentschlossen tönte. Nun das zweite Konzeptalbum in Folge (er bleibt also den 2er Serien treu), aber das erste Mal mit direkten Verweisen auf die eigene Vergangenheit. In meinen Augen seit langer Zeit mal wieder ein Alice Cooper Album, welches trotz erheblicher stilistischer Bandbreite mehr nach dem typischen Cooper (wenn es den denn gibt) klingt als alles in den letzten 20 Jahren. "Welcome 2 my nightmare" ist stilistisch enorm breit gefächert, recht modern produziert, atmet aber trotzdem an vielen Stellen authentisches 70er Flair. Hört sich spannend an? -Ist es auch. Aber der Reihe nach:

"I am mad of you": klassische Cooper Ballade zum Start, allerdings in top modernem Gewand, mit Autotune Effekten im Gesang. Schöner Kontrast dazu: das klassische Gitarrensolo von Steve Hunter - einfach nur göttlich. In meinen Augen einer der besten Cooper Songs aller Zeiten. Setzt die Messlatte für das Album verdammt hoch. 10/10

"Caffeine": es wird glam rockig. Die Cowbell gibt den Rhythmus vor. Ansonsten das volle 70ties Gitarrengeschwader, geht gut ab. Erinnert durchaus an einige Songs von ACAS, wäre auf der CD aber ein einsamer Hit gewesen. Textlich ist Cooper auf diesem Album ohnehin auf seinem Zenith. Es gibt viel zu Lachen und ein wenig zum Gruseln. Macht einfach Spaß, auch mal auf die Texte zu achten. 9/10

"The nightmare returns": stimmungsvolles Intro in den Rest der Scheibe, mit Klaviermelodien aus dem ersten WTMN Opus. 6/10

"A runaway train": Speed-Shuffle. Man hört wirklich raus, dass hier der Großteil der klassischen Cooper Band aus den Siebzigern am Werk ist. Ganz nett, aber dem Song fehlen einfach die Höhepunkte, er plätschert (oder besser rast) so vor sich hin. 5/10

"Last man on earth": Klasse! Echt origineller Text und vollkommen untypische musikalische Umsetzung, mit Tuba, Polka-Anklängen und Banjo. Hört sich komisch an? - Stimmt. Aber es passt und macht Spaß. So originell hat Onkel Alice definitiv seit 1975 nicht mehr geklungen. 8/10

"The congregation": Klasse Hardrock und auch wieder eine spannende Mixtur aus 70er Rock und Rob Zombie Rhythmus (und Background Growls) im Refrain. Gefällt! 9/10

"I'll bite your face off": Von der Musik her der beste Stones Song, den Mick Jagger & Co nie geschrieben haben. Bis auf den Mittelteil, der typisch Alice Cooper ist. Genial, live sicherlich ein absoluter HIt. Klassiker. 10/10

"Disco Bloodbath Boogie Fever": Alice macht sich musikalisch über Disco Musik lustig. Leider mit Disco Musik. So kann man sich das als Witz mal gut anhören. Und auch wenn ab der Hälfte klassischer Hardrock mit einem klasse Shredding-Solo von Rob Zombie Klampfer John5 übernimmt, ist der Song zum mehrmals hören zu viel Disco. Jedenfalls für meinen Geschmack. 6/10

"Ghouls gone wild": Hört sich an wie eine Mischung aus Beach Boys und Rob Zombie. Mir gefällts. Gute Laune Song mit morbid-lustigem Text. Klasse! 9/10

"Something to remember me by": Klassische Alice Cooper Ballade. Gewohnt gut, aber nicht so genial wie "I am made of you". 8/10

"When hell comes home": Absolut morbide Gruselstimmung. Langsamer, harter Blues Stampfer mit genialem Piano und wirklich gruseligem Gesang und Text. Spitze. 9/10

"What Baby wants": Nochmal Richtung Dancefloor. Diesmal mit Pop Sternchen Ke$ha. Wieder Erwarten ein klasse Song. Echter Ohrwurm, schön rockige Gitarren. KÖnnte ein Hit werden. 9/10

"I gotta get outta here": Quasi die Management Summary der ganzen Story. Lustiger Text, geniales Ende. Von der Musik her lässiger Rocker, klasse. 9/10

"The underture": Musikalische Zusammenfassung der beiden Nightmare Epen. Schreit nach opernhafter Live-Inszenierung. 7/10

Summasummarum: klasse Scheibe mit 2 Klassikern für die ewige Cooper Bestenliste sowie einigen echt guten Songs, die knapp dahinter landen und einigen Ausfällen, die allesamt originell sind und abhängig vom eigenen Musikgeschmack auch überzeugen können. Ich finde es klasse, wie Alice Cooper immer Alice Cooper ist, obwohl er musikalisch gesehen in den letzten 15 Jahren diverse Richtungsänderungen durchgezogen hat. Dieses Album weist in meinen Augen auch die beste Gesangsleistung von Cooper auf. Es ist klasse, wie er seine Stimme einsetzt und welche Charakterfärbungen er damit rüber bringt. Das war auf keinem der letzten 10 Alben so. Hut ab, freue mich auf die Tour im November.


Worship Music
Worship Music
Preis: EUR 9,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Best of both worlds, 18. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Worship Music (Audio CD)
Als Uralt-Anthrax Fan hatte man in den letzten Jahren ja nicht so viel zu lachen. Dafür ist jetzt die Freude um so größer, denn Anthrax legen mit "Worship Music" meiner Meinung nach die perfekte Mischung aus meinen beiden Anthrax Lieblingsscheiben "Among the living" und "We've come for you all" hin. Wobei betont werden muß, dass der Schwerpunkt eher auf "We've come for you all" liegt. Das bedeutet: geile Hooks ohne Ende, klasse Drumming gekrönt von einem äusserst facettenreichen Gesang, den ich Joey Belladonna so nicht zugetraut hätte. Aber der Reihe nach: los geht's mit einem total überflüssigen Intro, eben "Worship Music". Passt gut zum Cover, kann man einmal hören, ist aber eigentlich reine Zeitverschwendung. Danach geht es mit dem ersten richtigen Song los:

"Earth on Hell": zwar knallharter, aber nicht zwingender Song. Stellt Euch "What doesn't die" vor, nur mit weniger Ohrwurmcharakter. Beschweren kann sich niemand, ist aber auch kein Song, der in die ewigen Bestenliste kommen könnte. 6/10

"Devil you know": der erste von 3 Songs, die definitiv auf jede zukünftige Anthrax Best Of gehören. Hammerteil! Ein Ohrwurm vor dem Herrn, knallharte Gitarren, aber eher Metal als Thrash. Toller Gesang, spitzen Melodie. Klasse! 10/10

"Fight 'em till you can't": das könnte genauso gut aus seligen "Among the living" Zeiten stammen. Thrash at its best! Schnell, hart, klasse Tempiwechsel, ganz tolles Gitarrensolo und spitzenmäßiger Wechsel zwischen thrashiger Strophe und extrem melodischem Refrain. Die typischen Anthrax mit Joey Belladonna sind zurück. 10/10

"I'm alive": noch ein zukünftiger Klassiker. Auch eher rockig als thrashig, aber eine echte Hymne. Künftiger live Klassiker. Wieder eine Melodie die sich absolut festsetzt. 10/10

"In the end": quasi das "A.D.I." von 2011. Heißt: Epos von 8 Minuten Länge, eingeläutet von unheilvollen Kirchenglocken. In der Mitte ein Break, dass der Putz von den Wänden bröckelt, ab dann wird der Song schneller bevor es zum Ende hin wieder ruhiger wird. Belladonna übertrifft sich einmal mehr selbst. 8/10

"The Giant": nach dem insgesamt eher schleppenden "In the end" wieder Speed. Verdammt viel Text für so ein Lied. Refrain ziemlich Ohrwurm-mäßig ohne die Qualitäten der oben genannten Songs zu erreichen. Insgesamt gehobener Durchschnitt. 7/10

"Judas Priest": scheitert für mich als Die-Hard-Priest Fan am Namen. Da hätte ich mehr Priest-Schlagseite erwartet. Insgesamt ein komplexes Riffmonster was man sich schön hören muß. Gut, aber nicht zwingend. 7/10

"Crawl": für mich der Schwachpunkt der CD. Hätte auch auf "Stomp 442" oder "Volume 8" sein können. Also: totale Bush Schlagseite, 90er Riffing. Etwas langweilig. 5/10

"The Constant": ahhh. Es geht doch! Absolutes Groove-Monster mit schnellem, sehr melodischem Ohrwurm-Refrain und wieder brilliert Rob Caggiano an der Gitarre. Klasse! 9/10

"Revolution Screams": mit einem knallharten Thrasher geht das Album zu Ende. Nochmal fast die Höchstnote, da wieder Härte mit totaler Ohrwurm-qualität gepaart wird. 9/10

Fazit: kein Anthrax Fan wird von dieser Scheibe enttäuscht sein. Und eigentlich müsste jeder Metal Fan 2-3 absolute Überflieger-Songs identifizieren können. Klare Kaufempfehlung!


Scream
Scream
Preis: EUR 11,68

11 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Scream for me, Ozzy!, 22. Juni 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Scream (Audio CD)
Ich verstehe die ganzen Leute nicht, die immer nach den seligen 80ern schreien, wenn die Altmeister so geniale CDs veröffentlichen, wie diese hier. Nicht falsch verstehen: ich bin zu "Bark at the moon" Zeiten Ozzy Fan geworden. Wenn ich mich recht erinnere, war das 1983. Und ich liebe selbstredend "Blizzard" und "Diary". Aber die gibt es ja schon! Ozzy hat - ähnlich übrigens wie Judas Priest - niemals das gleiche Album 2 mal veröffentlicht, abgesehen von seinen ersten beiden Werken, die aber sehr, sehr kurz hintereinander entstanden sind. Ich finde es prinzipiell super, wenn sich jemand kontinuierlich weiter entwickelt (oder von seiner Frau und Managerin zur Erzielung neuer Käuferschichten dazu gezwungen wird ;-)

Insgesamt hat sich auch mal die eine oder andere schwachbrüstige Veröffentlichung eingeschoben (ich denke zum Beispiel an die unsägliche "Ultimate Sin"), aber insgesamt ist Ozzys Output gemessen an anderen Künstlern meiner Meinung nach nahezu durchgehend auf gutem und meist sogar auf sehr gutem Niveau. "Scream" wird sich meiner Meinung nach in einigen Jahren - ähnlich wie die maßlos unterbewertete "Ozzmosis" - als eines der besten Ozzy Studio-Outputs im Back-Katalog wieder finden. Und das aus 2 Gründen: den sehr abwechslungsreichen Songs, die auf Radiokompatibilität keinerlei Rücksicht nehmen und die hammermäßige, extrem heavy Produktion. Für meinen Geschmack toppt der Sound problemlos die in meinen Augen auch nicht gerade schlechte "Black Rain" Produktion. Da bröckelt der Putz von der Wand! Dass die Musiker selbst auch alles Könner sind, versteht sich von selbst. Und Zakk - so sehr ich ihn auch mag - habe ich nach geschätzten 20 Durchläufen auch noch nicht vermisst. Gus G. spielt songdienlich, rifft wie ein junger Gott und in meinen Augen sehr variantenreich - einfach klasse!

Jetzt aber zu den Songs:

1. Let It Die
Variantenreicher Start mit coolen Rhythmen, heavy Gitarre, kurzes Gus G. Solo zum Start - und dann bleischwerer Sound mit Industrial Anleihen, verzerrten Vocals "I'm a rock star, I'm a dealer..." - sehr cooler Start. Es entwickelt sich ein Groove-Monster vor dem Herrn. Etwas monoton in der Strophe, aber dafür um so wuchtiger. In der Mitte ein weiteres tolles Gitarrensolo und diverse Rhythmuswechsel mit schnellen und ziemlich harten Anteilen. Da ist auch Metallica nicht mehr weit. Wow! Der alte Ozzman wills wirklich nochmal wissen. Ein Einstand nach Maß. 4/5

2. Let Me Hear You Scream
Die aktuelle Single direkt als zweiter Song. Etwas mehr Uptempo, klasse Gitarre, super Mitgröhl-Refrain. Dürfte auch live extrem gut abgehen. Aber den Song kennt vermutlich jetzt eh schon jeder. 5/5

3. Soul Sucker
H.E.A.V.Y.! Ein extrem wuchtig schleppender Song, nur genial. Wären Sabbath aktuell in der Originalbesetzung am Werk, so wäre dieser Song definitiv ein moderner Klassiker. Aber auch so für mich ein absolutes Highlight. Insbesondere im Mittelteil, wo (ähnlich wie bei "Iron Man") ein bass-getragener Uptempoteil kommt. Bin süchtig nach diesem Song. 6/5 (ja, so eine Benotung geht eigentlich gar nicht, ist aber so!!!)

4. Life Won't Wait
Könnte ein Hit werden, ist aber dafür vermutlich im Mittelteil auch zu heavy. Bis dahin mal wieder gelungenes Balladen-Feeling mit einer Strophe, die mich irgendwie etwas an "the Cure" erinnert. Hört sich komisch an? - Passt aber. Toller Song. 4/5

5. Diggin' Me Down
Für mich das zweite Über-Highlight von "Scream". Ein akustisches Gitarren-Intro, welches durchaus auch von den ganz alten Sabbath-Werken sein könnte geht über in den härtesten Ozzy Song ever. Klasse Text, super Rhythmen von Schlagzeug und Gitarre - auch dies könnten Black Sabbath anno 2010 sein. Toll! Zum Ende hin gibt es einen herrlichen Instrumentalpart, der dann in einen Piano-dominierten Soft-Teil übergeht (ähnlich wie bei "No more tears"). Für mich ein neuer Ozzy Klassiker, ebenso wie zuvor "Soul Sucker". Ergo: 6/5

6. Crucify
Ganz nett, aber nicht wirklich spektakulär - und vermutlich der Grund, warum der gleichnamige Slash-Song, den Ozzy eingesungen hat, eben nicht Slash's erste Single Veröffentlichung war. Mir gefällt der Slash Song erheblich besser. Dieser hier hätte auch gut auf "Down To Earth" gepasst. Nett, aber mehr nicht (bis auf den Mittelteil, der rockt ohne Ende, ebenso wie das Gitarrensolo). 3/5

7. Fearless
Gleiches gilt für "Fearless". Etwas mehr Uptempo, aber letzten Endes unspektakulär - bis auf 2 Tatsachen: 1. das Solo von Gus G. ist der Hammer und 2. Ozzy kreischt ordentlich rum (auch eher selten). 3/5

8. Time
Es wird nochmal balladig, aber nicht so radiofreundlich wie "Dreamer" oder "Mama...". Mir gefällt es sehr gut, tolle Melodie und Ozzy's Stimme ist für so leicht melancholische Songs einfach der Hit. 4/5

9. I Want It More
Düsteres Intro und dann ein kerniges Blues Riff, welches in ein Metallica-kompatibles Thrash-Riffing übergeht. Schöner Refrain, tolle Melodie. Und wieder ein klasse Mittelteil mit dem meiner Meinung nach besten Gitarrensolo auf der CD. Mördersong und dritter Überflieger auf 'Scream'. Also noch mal: 6/5

10. Latimer's Mercy
Erinnert mich etwas an 'The almighty Dollar'. Also eher experimentell, sehr basslastiges Industrial-gefärbtes Songmonster mit fiesen Vocal-Effekten. Nett, aber kein Megahit. 3/5

11. I Love You All
Nettes stimmungsvolles Outro, kein Song. Daher keine Bewertung.

12. One More Time (Bonus)
Hätte meiner Meinung nach eher auf 'Scream' gehört als 'Latimer's Mercy'. Ein echtes Highlight. Tolle Gitarrenarbeit, Uptempo, klasse Refrain. Super! 5/5

Fazit: Kevin Churko hat zusammen mit Ozzy ganze Arbeit geleistet. Schade, dass, ' wenn man den ersten Setlists trauen darf, ' live nur 'Let Me Hear You Scream' zum Zuge kommt. Für mich ist das hier definitiv das beste Ozzy Album seit Ozzmosis und besser als 'Ulimate Sin' und 'No Rest For The Wicked', auf einer Stufe mit 'Ozzmosis' und 'No More Tears'. Scream for me, Ozzy!


Sonic Boom (Limited Edition 2CD + DVD)
Sonic Boom (Limited Edition 2CD + DVD)
Wird angeboten von music_wasmyfirstlove
Preis: EUR 12,22

5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zwischen belanglos und genial, 5. Oktober 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die neue Kiss CD ist so ne halbe Überraschung, hatte Gene Simmons doch letztes Jahr im Zuge der umjubelten Deutschland Tour zum 35 jährigen Jubliäum erzählt, dass es wohl keine weiteren CDs, sondern "nur" noch Konzerte geben würde. Naja, wer Klopapierrollen mit dem eigenen Bandlogo verschachert lässt sich auch in Zeiten schlechterer CD Verkäufe nicht entmutigen...und so kommt es nun doch zu einer nagelneuen Kiss CD. Cool sagt man da als Altrocker und hört sich das Ganze erstmal mit dem sicheren Gefühl an, dass alte Glanztaten ohnehin nicht mehr getoppt werden können - manchmal allerdings wird man dabei aufs Positivste überrascht!

Erstmal kurz zur Aufmachung: schönes Cover, erinnert definitiv an die Highlights der 70er. Schonmal gut, wenn das gute Teil von anderen Familienmitgliedern eher abschätzig lächelnd ("lass dem Alten ma sein Hobby") betrachtet wird! Dann - neben der eigentlichen Sonic Boom CD noch die Neueinspielung der Bandclassix mit dem neuen - spieltechnisch erheblich besseren - Line Up. Cool! Und dann noch 6 Live Songs auf DVD (die allerdings erheblich hüftsteifer als der "Rock the Nation" Mitschnitt rüberkommen. Muß man nicht haben, ist aber ne nette Geste, die dem Motto "You wanted the best..." zumindest mal quantiativ absolut gerecht wird. Klasse!!!

Nun zur Mucke. Die CD ist sehr "klassisch" produziert. Nix mit übersteuertem Digital-Sound, wie er heutzutage so angesagt ist. - die ganze CD hört sich sehr warm und dynamisch an - gefällt und passt absolut zur Musik. Jetzt zu den Titeln:

Modern Day Delilah:
Klasse! Der Song hört sich wirklich wie ein vergessenes Highlight aus den 70s an. Sehr, sehr cool! Tolle Strophe, klasse Solo, super Gesang von Paul. Steht auf einer Stufe mit den alten Gassenhauern. 10/10

Russian Roulette:
Der Song wächst mit jedem Hören. Erst sehr sperrig, entfaltet dann aber auch schnell Klassiker-Charakter. Für mich eines der beiden Simmons Highlights dieser CD. Auch 10/10. Besonders die "schnelle" (für diese CD, die sich meist auf Midtempo bewegt) Bridge zum Refrain macht laut im Auto so richtig Freude.

Never Enough:
Nett, aber schon tausendmal gehört. Trotzdem frisch rüber gebracht. Definitiv eher Kiss der Neuzeit. Wäre auf "Revenge" auch super rüber gekommen. Und das heisst für mich was, denn "Revenge" ist für mich definitiv (und leider immer noch) die beste Kiss CD seit den alten Hits. 8/10

Yes I know (Nobody's perfect):
Total altbackenes 70er Riffing. Rock'n Roll - absolut typisch für Kiss. Nett, aber so ähnlich auch schon tausend Mal von Kiss gehört. 7/10

Stand:
Der Versuch, eine zweite Hymne wie "God gave R'nR to you" zu schreiben. Ist OK, erreicht aber die Klasse dieses Überhits bei weitem nicht. 8/10

Hot and cold:
Klasse, klasse, klasse. Simmons in top Form. Super Song - schön treibend, klasse Bassline. Neben den ersten beiden Songs für mich das Highlight von Sonic Boom. 10/10

All for the glory:
Eric Singer an den Vocals - gut. Der Refrain wird aber hundertfünfundzwanzigtausendmal wiederholt. Gähn. Für mich nur unteres Mittelmaß. 5/10

Danger us:
Nochmal Kiss aus den 80ern. Klasse drive, super Riff. Mir gefällt das Stück sehr gut. Text ziemlich blöd eigentlich, aber sehr guter Ohrwurm. Und Kiss sind nun mal nicht Hegel oder Kant! Also: so will ich Kiss hören. 9/10

I'm an animal:
Wer das singt, ist klar. Allerdings gibts von dieser Sorte erheblich bessere Gene Songs. Zieht sich etwas. Nett, aber nix besonders. 7/10

When lightning strikes:
Netter Song, aber auch nur Durchschnitt. Tommy macht einen guten Job an den Vocals. Wenn der Song nicht auf dem Album gewesen wäre - mir hätte nix gefehlt. Filler, no killer. 5/10

Say yeah:
Nochmal Paule wie in den 80ern. Nett, aber nicht zwingend. Bedeutungsschwangere Boy Meets Girl Texte schreibt der ja wie kein Zweiter. Total cheesy, aber irgendwie auch cool. Platte geht auf ok Niveau zu Ende. 8/10.

Summasummarum reiht sich Sonic Boom unter Revenge, aber über vielen 80er Machwerken ein. Und die CD klingt für die alten Herren ganz schön frisch. Also: Nostalgiebrille auf, Autoradio auf 11 und rocken. Und aufs nächste Konzert freuen (dafür braucht man aber nicht diese CD, sondern nur die neu aufgenommenen Kiss Klassicks!


Feel the Steel
Feel the Steel
Preis: EUR 15,39

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bang that head that doesn't bang!, 4. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Feel the Steel (Audio CD)
Steel Panther kann man sich von 2 Seiten nähern:

1. von der Musik her. Und das ist astreiner Heavy Rock mit massivem 80ies Einschlag. Rein von der Musik her bietet diese CD die absolute Vollbedienung für jeden, der was mit amerikanischem Hard Rock / Metal anfangen kann. Dazu gleich mehr. Die Jungs verstehen ihr Handwerk, allererste Sahne! Letztlich aber kein Wunder bei der Besetzung - zumindest Sänger Ralph Saenz (Michael Starr) singt (inzwischen wohl mehr als Nebenjob) bei DER Van Halen Coverband schlechthin, den Atomic Punks. Hört sich demzufolge oft an wie David Lee Roth, hat aber auch Bon Jovi und powermetal-mäßige Kopfstimme à la Halford im Programm. Und beim Stichwort Halford sollte man noch Gitarrist Russ Parrish ("Satchel") erwähnen, der zu Halfords Fight-Zeiten nicht so geglänzt hat wie auf dieser Scheibe. Klasse Gitarre!

2. von den Texten her. Die machen es manchmal schwer, das noch gut zu finden. Ist schon klar, ist ne Persiflage, quasi Metal-Satire. Und Satire muß ja bekanntermaßen "weh tun". Aber die Texte sind sowas von daneben, dass man zwischen Lachen und Heulen schwankt. Naja, wenn man was mit prolligem Brachial-Humor á la Tenacious D anfangen kann und über seinen Metal auch gern mal lacht, geht auch das in Ordnung.

Nun aber zu den Songs:

Death to all but metal:
Klasse Powermetal mit Double Bass Drums, cool-dummem Refrain und klasse Textaussage "Alle doof ausser Metal!!!". Super Song, echter Ohrwurm. 10/10

Asian Hooker:
Mid-Tempo-Stampfer mit Malmsteen (zu "Marching Out"-Zeiten) Gedächtnis-Soli. Dazu ein Hammer-Refrain - Klasse! 9/10

Community Property:
Poison lassen schön grüßen. Breitwand-Ballade, die mit anderem TExt in den 80ern garantiert ne Nummer eins geworden wäre. Gibt Länder, wo das heute noch fast klappt, unglaublich aber wahr. 7/10 (aber nur, weil ich auf 80er Balladen nicht so stehe)

Eyes of a Panther:
Nochmal treibender Powermetal. Erste Granate. Tolle Gitarren, erinnern teils an George Lynch zu seligen Dokken Zeiten. Toll! 10/10

Fat Girl:
Sehr melodiöser Midtempo Hard Rock, so ungefähr Bon Jovi zu "Slippery"-Zeiten. Klasse gemacht! Gesang voll Bon Jovi like. Wenn man es nicht besser wüsste (und nicht dieser unglaubliche Text wäre, könnte man das echt für ein Qualitäts-Überbleibsel von damals halten! 9/10

Eatin and Cheatin:
Gitarre am Anfang sowie das Gesangs-Intro hören sich total (!!) nach Van Halen an. "Unchained" ist hier nicht weit. Klasse!!! 10/10

Party all day:
Quasi Cover-Version-Mix aus "You give love a bad name" und "Livin on a prayer". Naja. 6/10 (kann diese Keyboards absolut nicht mehr hören!)

Turn out the lights:
Nochmal wie Dokken zu "Under Lock and Key" Zeiten. Hätte auf dieser - übrigens sehr geilen CD - auch einen der Höhepunkte abgegeben. 10/10

Stripper girl:
Mr. Big grüßen: Acoustic-Ballade. Geht ok, aber nicht spektakulär. 7/10

The shocker:
Nochmal Van Halen. Klasse Gitarren, super Song, saublöder (was soll daran shocken?) Text. 9/10

Girl from Oklahoma:
Jetzt wird Extreme gecovert. "More than words" mit anderem (jetzt aber mal lustigem) Text. 8/10

Hell's on Fire:
Kiss aus den 80ern. Hätte gut auf "Crazy Nights" gepasst. Auch textlich nur knapp am "echten" 80ies Geschreibsel vorbei - wäre bei Kiss als "echter" Song und textliches Highlight durchgegangen, ganz witzig. 8/10

Fazit:
Die CD hat massenweise Ohrwürmer. Jeder, der auf die o.g. Bands und 80er Metal überhaupt steht, sollte mal ein Ohr riskieren. Lustig ists teilweise auch, teilweise aber einfach zu platt (aber wie will man etwas durch den Kakao ziehen, was selbst schon zu seiner Blütezeit Kakao war?!). Alle anderen: Finger weg!

An alle Banger: Viel Spaß damit!!!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 27, 2009 1:48 AM CET


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