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Beiträge von Michael Walsemann
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Rezensionen verfasst von
Michael Walsemann "Michael-San" (Bremen)
(REAL NAME)   

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Die Drei Fragezeichen - Live
Die Drei Fragezeichen - Live
DVD
Wird angeboten von Lovefilm Deutschland GmbH.
Preis: EUR 25,99

4.0 von 5 Sternen Für Fans - natürlich., 1. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hätte gerne fünf Sterne gegeben, doch leider fehlt hier das Bonusmaterial. Doch sind "Master of Chess", "Der Superpapagei" und "Der seltsame Wecker" großartige Produktionen, mit viel Humor und gerade bei den ersten zweien gibt es einige sehr lustige "Fehler". (Nicht alle sind Zufall.) Das Videomaterial ist okay, verglichen mit der jeweiligen DVD, doch kommt natürlich nicht an sie heran, weil das relativ starke Bildrauschen des Originalmaterials ausgebügelt werden musste, um die Aufzeichnungen für Amazon Prime Instant Video nutzbar zu machen. Schade nur, dass "Der seltsame Wecker" nicht in HD verfügbar ist. Eine Blu-Ray hat es ja auch gegeben. Auch der Mehrkanalton fehlt auf Prime Instant video leider, was technisch bedingt ist.


Asterix - Der Gallier [Blu-ray]
Asterix - Der Gallier [Blu-ray]
DVD ~ Ray Goossens
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Sehr gute Umsetzung, 1. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Asterix - Der Gallier [Blu-ray] (Blu-ray)
Über den Film muss man nicht mehr diskutieren. Deshalb konzentriere ich mich auf die Umsetzung als Blu-Ray. Es ist ein sehr gutes, wenn auch nicht rauschfreies Material. Der Ton ist - das Alter und der sehr regelmäßige Gebrauch berücksichtigt - sehr gut, doch natürlich gibt es hier keinen Mehrkanalton. Die Extras sind zu vernachlässigen, doch letztlich ging es mir um den Film und hier könnten sich andere Reproduktionen älteren Filmmaterials mehrere Scheiben abschneiden.


AmazonBasics Executive Stylus Touchscreen-Eingabestift (blau)
AmazonBasics Executive Stylus Touchscreen-Eingabestift (blau)
Preis: EUR 8,99

3.0 von 5 Sternen Ist okay, 1. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieser Pen wird von mir mit einem iPad Air, einem iPhone 5S und einem iPhone 4S benutzt. Ich habe diesen Pen nie zur ausschließlichen Bedienung gekauft. Prinzipiell nutze ich ihn ausschließlich zum Unterschreiben von PDF-Dokumenten. Dies funktionier ausreichend gut. Dennoch gibt es Kritik: Wenn man zu wenig Druck auf die Spitze ausübt, bemerkt das Display keine Berührung. Das zwingt mich dazu, den Stift nicht unbedingt so zu halten, wie ich einen Stift normaler Weise halten würde. Das hat auch Einfluss auf meine Unterschrift. Ich hoffe allerdings, dass sich Das mit einiger Übung ändern wird. Mehr als drei Sterne mag ich unter diesen Umständen nicht geben, weil der Stift in der Bedienung nicht an einen Finger heran kommt. Bei weitem nicht...


Ehmann 100007 Universal Steckdosenleiste 12-fach, silber-schwarz
Ehmann 100007 Universal Steckdosenleiste 12-fach, silber-schwarz
Wird angeboten von put-technikversand
Preis: EUR 46,90

5.0 von 5 Sternen Sehr gut!, 1. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Steckdosenleiste fühlt sich sehr robust an, doch die schiere Länge dieses Monstrums ist doch verblüffend. Wer sich diese Leiste kauft, sollte vorher messen, ob man sie auch verstecken kann, wo man sie benutzen will. In meinem Fall war es ein (Gott sei Dank sehr breites) TV-Rack. Doch die Länge dieser Leiste hat auch ihre Vorteile. Selbst Netzteile sind problemlos neben einander betreibbar, was gerade in meinem Anwendungsgebiet essentiell ist. Mit meinen zwei Fünfer-leisten vorher musste ich einige Steckdosen ungenutzt lassen. So eine Steckdose, wie diese hier, werde ich noch einmal kaufen, für mein Arbeitszimmer.


Apple TV  (3. Generation, 1080p) schwarz
Apple TV (3. Generation, 1080p) schwarz
Preis: EUR 88,18

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gut, wenn man weiß, wofür man es kauft!, 1. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als ich das Gerät zum ersten Mal in Betrieb nahm, war ich von der verblüffenden Einfachheit, mit der es eingerichtet wird, ganz simpel überfordert. Auf dem Fernseher hieß es, ich solle das Apple TV zur automatischen Einrichtung mit einem iOS Gerät meiner wahl berühren. Ich habe erst nach einem Weilchen begriffen, dass es wirklich wörtlich genommen werden muss. Nachdem ich das getan hatte, musste ich nur noch das Kennwort für meine Apple ID eingeben. Angeschlossen war es über den Ethernet Port und via HDMI. Damit war die Einrichtung komplett. Apple wird mit dem Apple TV auf eindrucksvolle Weise seinem Ruf gerecht, alles so einfach, wie möglich zu halten.

Apple gibt sich alle Mühe, das Streaming so praktisch wie möglich zu präsentieren. über den iTunes Store gekaufte Musik und Musikvideos steht immer zur verfügung. Die Musik kann sogar ohne unterbrechung gestreamed werden. Und mit einem iTunes Match Abo (24,95€ jährlich) kann man sogar jegliche Musik, die man über iTunes mit seiner Cloud synchronisiert hat, über das Apple TV streamen. Ein besonders angenehmes Feature für mich ist die Trailer App, in der Man sich Filmtrailer anschauen kann, oftmals in HD. Und egal wie schlecht die von iTunes Match erkannte Musik in ihrer Tonqualität ist: Die "Match" Musik aus der Cloud hat trotzdem iTunes Store Qualität UND belegt keinen Speicherplatz in der Cloud. Während ältere PCs bei 1080p Podcast Videos schon Probleme haben, sie überhaupt ab zu spielen, ist beim Apple TV lediglich der Internetzugang noch der Schwachpunkt, wenn man streamen will. Und relativ alte Hardware kann man komfortabel als "Server" für die eigene iTunes Mediathek nutzen, so dass man mit dem Apple TV auf beinahe alles zugreifen kann, was in der iTunes Mediathek steckt.

Einzige, mir bekannte Ausnahmen: Klingeltöne und Apps, weil die für das Apple TV nicht relevant sind und über Audible gekaufte Hörbücher, weil die des Kopierschutzes wegen kein Streaming erlauben. Absurd: Man kann an es via AirPlay über das Apple TV wiedergeben, was letztlich nichts Anderes als Streaming ist. Und die Kehrseite hat noch mehr zu bieten: Springt man selbst auf einen anderen Musiktitel, dauert es durchaus einige Sekunden, bevor der nächste Titel abgespielt wird. Der Start eines Musikvideos dauert sogar noch etwas länger. UND: Das Apple TV ist nicht in der Lage, die Bildwiederholfrequenz dem Videomaterial an zu passen. Wenn man Videos hat, deren Framerate nicht der Bildwiederholfrequenz entspricht, hat man Miniruckler. Passt man die Bildwiederholfrequenz der Framerate an, ruckelt nichts mehr. Wieder herumgefummel... Das ist schon ärgerlich. Außerdem würde ich mir wünschen, dass die Cloud Streaming funktion auch über iTunes gekaufte Filme und Hörbücher umfässt. Für Deutschland ist es leider bisher nicht möglich.

Natürlich erlaubt das Apple TV mehr, als nur die Nutzung des Apple Universums im Wohnzimmer. Sofort praktisch geworden ist für mich die Nutzung von Youtube. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, doch mittlerweile nutze ich YouTube vor Allem am Apple TV! Auch vimeo und vevo funktionieren prima! In Punkto IPTV sieht es hingegen etwas mau aus. WSJ und Bloomberg. Das war es. Schade, dass es nicht zuninbest ein Angebot von der Tagesschau gibt! Für das iPhone gibt es schließlich so eine App!

Ansonsten allerdings scheint Apple sich vor Allem für Bezahldienste stark zu machen. Quello, Crunchyroll, Watchever, und diverse, amerikatnische Sportangebote. (MLB, NBA, NHL) Zu Crunchyroll sei erwähnt, dass es ein gutes stück günstiger ist, wenn man das Abo direkt über Crunchyroll und nicht über das Apple TV ab schließt, denn offenbar verdient Apple zu guten Teilen selbst daran.

Das Apple TV kann auf verschiedene Arten ferngesteuert werden. Zu allererst liegt natürlich die Apple Remote Fernbedienung bei, ein simples, kleines Gerät, welches alle notwendigen Bedienmöglichkeiten liefert. Sie ist angenehm klein, sieht wertig aus und liegt gut in der Hand. Einziger Kritikpunkt, der allerdings der sehr kleinen Bauform geschuldet ist: Die Batterie ist eine Knopfzelle. Allerdings ist die Apple Remote Fernbedienung die mir einzig bekannte Variante, mit der man das Apple TV in den Standby schicken kann. Wenn jemand weiß, wie es über die Remote App oder eine Bluetooth Tastatur geht, schreibt mir einen Kommentar, danke! :)

Möglichkeit zwei liefert die Apple Remote App, die auf allen iOS Geräten (iPad, iPhone, iPod Touch) die Möglichkeit liefert, das Apple TV fern zu steuern. Zwar muss man erst die App starten bzw. beim aufwecken aus dem Standby die App sich mit dem Apple TV verbinden, doch hat man hier die Möglichkeit, die Onscreen Tastatur zu verwenden, was erheblich schneller funktioniert, als das Cursor-Buchstaben-Suchsystem über die Fernbedienung. Allerdings ist die Erkennung einer Suchmaske in der App nicht SO gut gelöst.

Möglichkeit Drei und soweit am komfortabelsten: Man betreibt eine Bluetooth Tastatur (z. B. das Apple Wireless Keyboard) am Apple TV. Hier kann man komfortabel steuern und jederzeit tippen, sobald eine Suchmaske angezeigt wird. Es funktioniert wunderbar, doch eine extra Tastatur für das Apple TV ist vielleicht nicht jedermanns Sache.

+ Absurd Einfache Bedienung und Einrichtung
+ Sehr gute Streaming performance
+ Übersichtliche UI
+ Gute Reaktion des Gerätes
+ Beste mir bekannte Crunchyroll Implementation
+ Streaming von iTunes Käufen und iTunes Match
+ Streaming von iTunes Mediathek Freigaben
+ Nicht benötigte Apps können ausgeblendet werden
+ Sehr guter Bluetooth Empfang
+ Unterstützung für Bluetooth Tastaturen

- Kein Safari Browser
- Keine automatische Anpassung der BWH-Rate an die Framerate des Videomaterials
- iTunes Streaming aus dem Internet könnte etwas schneller sein
- Streaming von gekauften Videos nur von iTunes Mediathek Freigaben
- Auswahl an Drittanbieter Diensten stark limitiert
- Keine Installation von zusätzlichen Apps möglich
- Keine 24 hz Wiedergabe

Fazit
Das Apple TV ist SEHR komfortabel und tut (fast) alles, was es tut, ohne Probleme. Leider bleibt es mangels des Zugriffs auf weitere Dienste hinter seinen Möglichkeiten zurück. Auch die fehlende möglichkeit, gekaufte Filme aus dem Internet zu streamen, ist schon ärgerlich. Das einzige Videomaterial vom iTunes Store, was man derzeit streamen kann, sind Musikvideos. Doch wie anfänglich erwähnt: Was das Apple TV kann, kann es richtig! Demnach möchte ich nicht über Kleinigkeiten meckern. AirPlay, Crunchyroll und iTunes Streaming sind die drei Optionen, die ich im Wohnzimmer haben möchte. Und die funktionieren ohne Probleme! Doch natürlich sollte man sich genau informieren, was man mit dem Apple TV machen kann bzw. möchte!


Windows 8.1 Pro OEM 64 Bit Vollversion
Windows 8.1 Pro OEM 64 Bit Vollversion
Preis: EUR 115,88

11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Aktualisiert, aber immer noch eine Baustelle, 8. November 2013
Das Upgrade auf Windows 8.1 ist kostenlos für Nutzer von Windows 8. das ist zuvorkommend gegenüber Enthusiasten wie mich, die sich Windows 8 gekauft und trotz aller Probleme damit die neue Optik und Haptik als "Windows" akzeptiert haben. Ich werde diese Rezension schwerpunktmäßig ohne Vergleiche mit Windows 7 oder früheren Releases von Microsofts Betriebssystem schreiben, weil man Windows 8 trotz des (unglücklich gewählten) Namens nicht mehr mit früheren Revisionen von Windows vergleichen kann.

Das Upgrade von Windows 8 auf Windows 8.1: 2 von 5 Sternen
Wer Windows 8 hat, dem steht als einfachste Variante das Upgrade über den Windows Store zur Verfügung. Das Upgrade Packet auf Windows 8.1 steht jedoch unter Umständen erst dann zur Verfügung, wenn man seine Windows Updates auf den neuesten Stand gebracht hat. Dieses Problem habe ich an insgesamt zwei verschiedenen Computern bemerkt. Das Upgrade wollte und wollte zunächst nicht auftauchen. Problem Nummer Zwei: Sind bestimmte Programme installiert, kann es vorkommen, dass das Upgrade nicht installiert werden kann. Genau das Problem hatte auch ich. Im Internet fand ich dazu dutzende Anleitungen und Tools, die ich allesamt durchprobiert habe. Programme, die Systemeinstellungen überwachen (z. B. Virenscanner, Firewalls oder Defrag-Programme von Drittherstellern) und wegen denen ein Upgrade unmöglich wird, können manchmal nicht vollständig deinstalliert werden. Dann hilft nur noch eine Neuinstallation von Windows 8 mit anschließendem installieren der aktuellen Windows Updates - in einem Fall ganze 2.5 GB - und zu guter Letzt dem Upgrade mit einem Download von weiteren 3.2 GB. Auf anderen, frischen, aktualisierten Windows 8 Installationen funktionierte auch das Upgrade über den Windows Store einwandfrei und sogar größtenteils ohne Eingabeaufforderungen. Es ändert nichts an durchschnittlich 4-5 GB an Downloads pro Upgrade Vorgang! Zudem blieb - ohne genauere Information seitens der Upgrade Routine - in einem Backup Ordner die alte Windows 8 Installation erhalten und belegte als Datenleiche weitere 8GB Speicherplatz. Wer wenig Speicher auf seiner Festplatte zur Verfügung hat, dürfte sich darüber zu Recht aufregen, denn man kann es üblicher Weise nach Überprüfung der eigenen Dateien einfach so von der Festplatte löschen, weshalb eine Information darüber angebracht gewesen währe. Insgesamt ist das Upgrade nicht wirklich unkompliziert und mit jeder Menge Datenmüll verbunden.

Neuinstallation und Update-Routine von Windows 8.1: 4 von 5 Sternen
Für mich jedenfalls war dieser Vorgang so umständlich, dass ich mir an meinem Hauptrechner dann doch lieber ein ISO File von Windows 8.1 herunter geladen, auf DVD gebrannt und es davon installiert habe. Das ist im Endeffekt eine Neuinstallation, wie man sie beim Kauf von Windows 8.1 durchführen würde und einfacher ist es im Grunde nicht mehr möglich. Nachdem man gewählt hat, wo Windows 8.1 installiert werden soll, werden eigentlich während der Installation keine weiteren Fragen mehr an den Anwender gestellt. Es ist also beinahe Idiotensicher. Die Einrichtung der frischen Windows 8.1 Installation ist vergleichbar mit der Einrichtung eines Smartphones. Wer das Eine kann, kann auch das Andere. Wer möchte, kann die Einrichtung auf wenige Punkte reduzieren und ist mit wenigen Klicks fertig. Wer möchte, kann aber auch jede Kleinigkeit selbst festlegen. Das ist für Hobbydatenschützer ein dankenswertes Feature, weil man damit größtenteils das Nach Hause telefonieren von Windows 8 unterbinden oder zumindest einschränken kann. Ein Stern geht dennoch verloren, weil erst nach dem Installieren der aktuellen Windows Updates, die Updates für Windows 8 Apps im Windows Store angezeigt werden, wieder ohne Hinweis durch das Betriebssystem.

Das Ändern der Systemsprache (nur Windows 8.1 Pro): 3 von 5 Sternen
Das Ändern der Systemsprache erscheint im ersten Moment lächerlich einfach. Man geht in die PC Einstellungen und hat dort unter dem Punkt Zeit und Sprache die Möglichkeit, ein weiteres Sprachpacket herunter zu laden und als Standard fest zu legen. Das habe ich gemacht und die Sprache von englisch auf deutsch umgestellt. Nach einem Neustart schien alles erledigt. Allerdings fiel mir nach dem Sprachwechsel auf, dass die Apps der neuen Oberfläche zu großen Teilen in englischer Sprache blieben. Spaßeshalber habe ich die Apps deinstalliert und neu aus dem Windows Store herunter geladen und siehe da: Jetzt waren sie alle in deutscher Sprache. Ein paar wenige Apps kann man nicht deinstallieren, doch zum Glück sind die von der eingestellten Systemsprache abhängig und damit nach dem Wechsel automatisch auf deutsch vorhanden gewesen. Ein Stern geht dafür verloren, dass Windows auch hier nicht auf diesen Umstand hinweist. Den zweiten muss ich abziehen, weil man die Sprache der zu installierenden App nicht wählen kann. Die App wird immer in der zum Zeitpunkt der Installation der App eingestellten Systemsprache herunter geladen und bleib selbst bei etwaigen Updates in dieser Sprache. Ein Sprachwechsel ist nur möglich, indem man die App deinstalliert, die Systemsprache auf das Gewünschte umstellt und dann die App neu aus dem Store installiert. Immerhin stellt man die Systemsprache relativ selten um und deshalb bleibt es für mich bei nur zwei Sternen Abzug. Je nachdem wie wichtig einem der Komfort ist, kann man auch einen dritten Stern abziehen.

Die Apps der neuen Oberfläche unter Windows 8.1: 3 von 5 Sternen
Grundsätzlich sind die Apps erst einmal sehr gut im Design. Sie sind übersichtlich gestaltet und bieten mir alle Bedienelemente in einer einheitlich-übersichtlichen Anordnung. Zunächst irritiert bei den Apps, dass es in der App scheinbar keinen Zugang zu etwaigen Einstellungen gibt. Sobald man aber begriffen hat, dass in der Charms Leiste unter dem Punkt Einstellungen auch die Einstellungen der jeweils aktuell bedienten App zu finden sind, freut man sich über die Einheitlichkeit, die Dies mit sich bringt. Auch Die Apps von Drittherstellern nutzen diese Aufmachung. Kritik muss die "Modern UI" dahingehend gefallen lassen, dass die Apps meist gegenüber der Desktop Version eines Programms einen eingeschränkten Funktionsumfang besitzt. Prominente Beispiele? Der Internet Explorer unterstützt als Windows 8 App gar keine Erweiterungen. Google Chrome unterstützt zwar auch als App Plugins, aber nicht alle funktionieren. (Beispiel? Das iCloud Plugin von Apple) TeamViewer hat als App arge Performance Probleme und einen eingeschränkten Funktionsumfang. Die Facebook App, die für Nutzer von Windows 8.1 verfügbar ist, hat einen arg eingeschränkten Funktionsumfang und große Probleme, so dass man automatisch im Web-Browser landet Gut wiederum ist, dass der Umfang an Apps deutlich zu genommen hat. Windows 8.1 hat jetzt neu integriert: Eine Scanner App, eine App mit Hilfe zu Windows 8.1, einen Wecker, einen einfachen Audiorecorder, sowie diverse Livestyle Apps. Letztere und die ebenfalls vorhandene "Klebezettel" Funktion für den Desktop sind in meinen Augen jedoch Blendwerk. Immerhin will man unter Windows 8 doch nicht den Desktop benutzen müssen, schon gar nicht, wenn man per Touch-Bedienung steuert, doch dazu später mehr. Und wer informiert sich nur deshalb, weil er Windows 8.1 benutzt, plötzlich über die Bing Services? Ich behaupte, Das dürften wenige sein. Zusammengefasst muss man sagen: Der Funktionsumfang der Apps muss DEUTLICH aufgestockt werden.

Die Steuerung per Touchscreen: 2 von 5 Sternen
Leider ist der Desktop noch immer sehr relevant. Das liegt zum einen daran, dass man für bestimmte Funktionen eines Programmes oder mangels einer Windows 8.x App einfach nicht um die "Desktop-App" herum kommt. Das Aufräumprogramm CCleaner und die Spieleplattform STEAM sind sehr prominente Beispiele: Es gibt keine Windows 8.x App von diesen Programmen. Und leider ist selbst der Nutzer von Microsoft Office 2013 bzw. Microsoft Office 365 an den Desktop gebunden. Das Problem daran ist das Folgende: Windows 8 (und damit auch Windows 8.1) ist schwerpunktmäßig zur Nutzung mit einem Touchscreen entwickelt worden. Nur leider hat Microsoft hierbei nicht weit genug gedacht. Ich etwa nutze den Touchscreen S2340T von Dell, der mit kaum unter 500 € nicht gerade eine günstige Wahl und mit 23 Zoll Bildschirmdiagonalen nicht gerade klein ist. Und ich muss jedem Interessenten sagen: Der Desktop und alle Programme die unter dem Desktop laufen, sind nicht zur Steuerung via Touchscreen gedacht. Wer etwa versucht, ein Fenster unter der Desktop Oberfläche per Touch zu verschieben, dürfte an dieser Aufgabe verzweifeln, wenn die Touch-Erkennung spinnt, was hin und wieder durchaus vorkommen kann. Auch das genaue markieren von Text in der Desktop Oberfläche ist schlichtweg unmöglich. Wenn man zufällig den richtigen Anfang erwischt: Glückwunsch! Nur nachträgliches justieren der Markierung ist nur am ende der Markierung möglich und nur dann, wenn man gleichzeitig die Shift-Taste auf der Tastatur gedrückt hält. Auch ist die einfache Bedienung via Touchscreen im Vergleich zu einer Maus extrem ungenau, wer jemals im Gerätemanager per Touchscreen navigiert hat, weiß, wovon ich spreche. Um auf das markieren von Text zurück zu kommen: Das ist ja nicht einmal in der angeblich auf Touch optimierten "Modern UI" und ihren Apps wirklich besser! Zwar gibt es hier Marker am Anfang und am Ende einer Markierung, über die man die Markierung nachträglich ändern kann, doch ist Das im Vergleich mit der simplen Bedienung der Maus so unpraktisch, dass ich mich immer wieder darin wieder finde, doch lieber die Maus zur Benutzen, wenn ich an Texten, wie zum Beispiel dieser Rezension arbeite. Im Internet Explorer ist es noch schlimmer: Dort funktioniert das markieren von Text nur per Maus. In der App allerdings ist die Markierung so oft von Hyperlinks und Bildern gestört, dass man nur zum Markieren von Text doch wieder den Internet Explorer auf dem Desktop neu startet um dort Text per Maus zu markieren. Zur Ehrenrettung vom Internet Explorer als App sei erwähnt: Das surfen im Internet funktioniert, so lange man keinen Text markieren will, an sich ganz gut, doch leider nicht so intuitiv, wie mit der Maus. Ich habe einen Touchscreen, aber benutze ihn im Grunde gar nicht, obwohl die Programme per Touch gut zu bedienen sind. Ich bin einfach zu Faul... Und dabei bin ich ein begeisterter Nutzer von Smartphones und surfe damit auch viel. Es kann also nicht an der Touchscreen Steuerung an sich liegen.

Die Steuerung per Maus: 5 von 5 Sternen
Ich weiß, mit dieser Wertung lehne ich mich ganz weit aus dem Fenster, nachdem so viele Menschen über den Verlust des Startmenüs gejammert und deswegen Windows 8 verflucht haben. Doch lasst es mich erklären: Klar sieht die Optik nach Touch aus, aber so sehr Touch ist sie gar nicht! Natürlich muss man für Windows 8 zunächst einmal eine gewisse Lernkurve überwinden. Das kann ich nicht leugnen. Aber wenn man hier nicht von vornherein blockiert und sich gegen die neue Steuerung versperrt, dann wird man sich nach relativ kurzer Zeit wundern, wie gut Windows 8 eigentlich per Maus zu steuern ist! Die Gesten hat man innerhalb von maximal 5 Stunden Nutzung intus. Sei es das Öffnen der Charms Leiste rechts oder das öffnen der Leiste mit den geöffneten Apps links. Man bewegt den Mauszeiger oben in die Ecke und von dort ein Stück nach unten. Das funktioniert komfortabler, als den Arm zu heben und die Leisten per Wisch über das Display ein zu blenden. Ich jedenfalls nutze selbst dafür lieber die Maus, als den Touch-Screen. Man ist einfach ein Gewohnheitstier und nebenher zu faul, deswegen extra den Arm zu heben. bei der Steuerung per Touchpad sähe es ähnlich aus, wenn das Touchpad Gesten unterstützt. Nur, wenn man außer dem Touchscreen nur noch ein Touchpad ohne Gesten hätte, würde man den Touchscreen direkt bedienen. Die Bedienung per Maus mit ein paar Tastenkombinationen bleibt für mich die komfortabelste Nutzung von Windows 8. Einziger kritikpunkt: Manchmal kann man ungewollt mit dem Mauszeiger ungewollt die Charms Leiste oder die Leiste mit den offenen Apps einblenden, obwohl man eigentlich etwa ein Programm schließen möchte. Wie ich finde, gewöhnt man sich daran und ist einfach etwas vorsichtiger.

Der Startbildschirm als Ersatz für das Startmenü: 4 von 5 Sternen
Auch hier bedarf es wohl einiger Erklärung. Das Startmenü hat schon seit Windows 95 ein und dasselbe Problem mit sich gebracht: Es wurde mit zunehmender Zahl an installierten Programmen immer mehr aufgebläht und irgendwann so groß, dass Microsoft den Notnagel eingebaut hat, dass man nun innerhalb des eingeblendeten Startmenüs scrollen musste, wenn man wirklich viele Programme installiert hatte. Natürlich konnte man das Startmenü, wenn man sich damit aus kannte, neu sortieren, so dass auch große Mengen an installierten Programmen relativ übersichtlich angeordnet waren, aber wenn man dann ein Programm deinstallierte, dessen Verknüpfung nicht mehr an der Stelle des Startmenüs war, die von der Installationsroutine vorgesehen war, dann blieben Verknüpfungsleichen zurück. Eine Lösung konnte Das also nicht sein. Auch das auslagern von Icons auf den Desktop (welches übrigens auch unter Windows 8 noch möglich ist!) konnte keine Lösung sein, Übersichtlichkeit sieht anders aus und immerhin musste man dafür erst einmal alle Programme minimieren.

Der Windows 8 Startbildschirm hat hier eine andere Lösung. Programme werden installiert und fertig. Man muss sich quasi nie wieder damit beschäftigen. Deinstalliert man das Programm, sind auch alle Verknüpfungen weg. (Zumindest, wenn die Setup-Routine ordentlich geschrieben wurde, aber das ist kein Windows Kritikpunkt...) Wer die Suchfunktion nicht nutzen will, kann festlegen, welche Programme und Apps ganz vorne im Startbildschirm zu finden sein sollen und welche nicht. Das geht mit Apps genau so wie mit Desktop Programmen. Wird ein Programm oder eine App deinstalliert, verschwindet sie auch vom Startbildschirm. Keine Verknüpfungsleichen mehr! Weiter kann man Programme über die Suchfunktion komfortabel wieder finden, was für mich seit Windows Vista die einzige wirklich praktikable Lösung für das überfüllte Startmenü war. Hier ist der Startbildschirm mit seinen "favorisierbaren" Programmen und Apps ein Schritt nach vorne.

Die Suchfunktion unter Windows 8.1: 4 von 5 Sternen
Ich habe mich über die einheitliche Steuerungsmechanik der Apps unter Windows 8 gefreut. Leider setzt sich die einheitliche Steuerung nicht mehr in der Suchfunktion von Windows 8.1 fort. Während man unter Windows 8 noch über die Charms Leiste sogar E-Mails durchsuchen konnte, muss man unter Windows 8.1 in die Mail App wechseln, was meiner Meinung nach ein Schritt zurück ist. Ein guter Schritt hingegen ist die Erweiterung der Suche in das Internet, so dass man etwa Hilfe zur Nutzung eines Programmes finden kann. Die voreingestellte "Suche überall" erlaubt das einfache aufstöbern quasi jedes installierten Programmes und sogar das Ausführen mit Starparametern, wie etwa bei CCleaner, wenn man nach "ccleaner /auto /shutdown" sucht. Hier landet man beim klick auf das Ergebnis zwar erst einmal in der Suchansicht, doch dort kann man die App genau so aus führen. (Die Parameter bedeuten nebenbei erwähnt automatisches säubern mit anschließendem herunter fahren) Ist ein Programm noch nicht installiert, kann man über die Suchfunktion auch relativ schnell einen Download finden, was übrigens mit CCleaner wieder ein prominentes Beispiel hat. Ein weiterer Pluspunkt für die Windows 8.1 Suche.

Performance und Kompatibilität: 5 von 5 Sternen
Hier muss sich Windows 8.1 hinter keinem anderen Windows verstecken. Alle Programme reagieren zügig, selbst auf meinem über 5 Jahre alten PC. Die Bootzeit ist unfassbar kurz und auch, wenn ich keine Vor- oder Nachteile in Sachen Grafikleistung entdecken konnte, fühlt sich Windows 8 einfach saumäßig schnell an. Man kann Windows 8 schon vor vollständiger Ladung aller Programme benutzen, zumindest, wenn man nicht gerade richtig üble Boot-Zeit-Killer, wie zum Beispiel Steam in den Bootvorgang eingebunden hat. Auch das Arbeiten der Festplatte im Hintergrund während der Nutzung wirkt sich nicht nennenswert auf das Reaktionsverhalten von Windows 8.1 aus. Es läuft einfach Wiesel-flink. Zur Kompatibilität ziehe ich gerne meine Spiele unter Steam heran. Hier finden sich schon einige Spiele, die ihre Hochzeiten hinter sich gelassen haben und trotzdem lief bisher Alles, was ich spielen wollte. Auch darüber hinaus habe ich nur äußerst wenige Programme gefunden, die ernsthaft Ärger unter Windows 8 gemacht hätten. Treiber für Windows 8 funktionieren 1:1 unter Windows 8.1, wenn es nicht ohnehin schon Updates gibt. Zumindest was meinen (wie gesagt >5 Jahre alten) PC betrifft, habe ich da keine Probleme gehabt.

Gesamtwertung / Fazit: 3,5 von 5 Sternen
Windows 8.1 hat einige Dinge, die es meiner Meinung nach sehr richtig macht. Doch leider ist Microsoft nicht konsequent genug vor gegangen. Die Touch Bedienung ist mehr eine Ausrede und Notlösung, wenn man gerade keine Maus oder ein Gesten fähiges Touchpad zur Hand hat. Die Apps sind in Punkto Funktionsumfang eingeschränkt. Das ist schade, denn wenn mich die Einschränkungen nicht gerade ständig anspringen, bin ich ein überzeugter Nutzer der Apps anstelle von Desktop Programmen. Der Grund? Sie sind übersichtlicher und damit weniger anstrengend für meine Augen. Die Installation und das Einbinden von Updates müssen dringend ausgebessert werden. Und gerade die Textbearbeitung unter Zuhilfenahme des Touchscreens bedarf einer dringenden Generalüberholung. Deshalb runde ich die Endwertung auf 3 von 5 Sternen ab.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 24, 2014 2:20 PM CET


Windows 8 Pro OEM 64 Bit Vollversion (Frustfreie Verpackung)
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Preis: EUR 115,95

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Baustelle mit Potential, 19. Juni 2013
-= Mein Nutzerprofil =-

Ich habe mich bis jetzt zurück gehalten, eine Rezension über Windows 8 zu schreiben, weil ich, der ich anfänglich zu der kleinen, aber feinen "Pro Windows 8" Fraktion gehörte, keine voreilige Rezension verfassen wollte. Ich benutze Windows 8 seit der öffentlichen Beta Version, später Windows 8 Pro, sowohl auf einem ursprünglich mit Windows 7 verkauften Touch Laptop, als auch auf einem Desktop PC. Ich habe mir zwei Lizenzen gekauft, wohlgemerkt OEM, nicht das vergünstigte Upgrade. Ich benutze bei dieser Rezension noch nicht das kommende Update auf Windows 8.1. Da es jedoch kostenlos für Windows 8 Nutzer zu haben sein soll, habe ich vor, eine aktualisierte Rezension an diese Stelle zu setzen, sobald sie kommt. Ich schreibe viel, bin Hobbyschriftsteller und spiele auch gerne mal das eine oder andere Spiel, hauptsächlich Shooter, aber auch Autorennen.

-= Erster Eindruck =-

Anfänglich war ich von der Oberfläche von Window 8 sehr begeistert, womit ich wohl zu einer Minderheit gehöre. Ich muss dazu hervor heben, dass ich die Oberfläche und die Steuerung in meiner Rezension als zwei verschiedene, potentielle Kritikpunkte betrachte. Im Kern hatte sich nämlich eine Menge getan! Windows 8 - und daran halte ich auch nach der Installation von dutzenden Programmen und Spielen fest - ist schneller als Windows 7. Es fühlt sich dank verbesserter Hardwarebeschleunigung einfach flinker an und bootet auch ein gutes Stück schneller. Der einzige, potentielle Flaschenhals ist die normale Festplatte. SSDs profitieren auch hiervon ganz erheblich! Die erwähnte, schnellere Bootzeit bezieht sich wohlgemerkt auf Windows, nicht die zusätzlich installierten Programme. Steam und iTunes starte ich immer selbst, weil sie den Bootvorgang ganz erheblich ausbremsen. Auch den CCleaner lasse ich lieber selbst laufen, weil sein exzessiver Festplattenzugriff den Bootvorgang zur Schnecke mutieren lässt. Doch diese drei Programme sind nur exemplarische Beispiele. Die Festplattenzugriffe erscheinen an vielen Stellen extensiv. Doch immerhin wirkt sich Das in der Regel nicht auf die Einsatzbereitschaft von Windows 8 aus. Nach erstaunlich kurzer Zeit kann man arbeiten.

-= Multitouch vs Mauszeiger & Tastatur =-

Viele Nutzer von Windows 8 auf einem System ohne Touch Display beschweren sich darüber, dass Windows 8 angeblich auf die Touch Oberfläche optimiert sei. Das habe ich von Anfang an nicht so gesehen und ich möchte auch erklären, warum nicht. Windows 8 basiert auf Gesten. Die muss man natürlich erst einmal lernen. Wenn man sich schon dagegen sträubt, ist der Versuch der effektiven Nutzung von Windows 8 zum scheitern verurteilt. Ich habe mir die Gesten bei gebracht. Ob ich die Gesten mit der Maus ausführe oder mit den Fingern, macht für mich von der Sache her keinen nennenswerten Unterschied. Um diese Meinung zu überprüfen, und eine unverfälschte Sicht auf die Steuerung per Touch Display zu erhalten, habe ich mir das für Windows 8 zertifizierte Touch Display S2340T von Dell gekauft, wohlgemerkt diverse Monate, nachdem ich die Vollversion von Windows 8 erstanden hatte. Die Reaktionsfreudigkeit des Displays steht für mich außer Frage. Das sehe ich schon daran, dass ich mal eben mit dem Finger eine Unterschrift kritzeln kann. Leider sind die angeblich nur für Touch geeigneten Gesten da ein erheblich größerer Stolperstein. Etwa eine Wischgeste von links ins Bild zum wechseln in ein anderes offenes Programm oder von Rechts um die Charms Leiste zu öffnen, sowie von oben nach unten, um ein geöffnetes Programm zu schließen, muss wirklich vom Rand eines Bildschirms her ausgeführt werden. Beginnt man nicht ganz am Rand, verschluckt Windows die Geste einfach, während andere Betriebssysteme (iOS, Android) durchaus einen gewisse Pufferzone einräumen, was die Bedienung deutlich flüssiger vonstatten gehen lässt. Worauf ich hinaus will: Mit der Kombination aus Tastatur und Maus kann ich einfach schneller arbeiten. Nehmen wir den Zugriff auf die Charms Bar. Klar, mit dem Finger kann man sie einfach herein wischen. Aber Bei der Tastenkombination Windows-Key und C kommt sie wirklich jedes Mal. Die Geste per Touchscreen geht manchmal daneben. Der Zugriff auf Systemeinstellungen funktioniert ebenfalls am effektivsten per Tastenkombination. (Windows-Key & X) Wenn das System auf Touch optimiert währe, würde man all seine Systemeinstellungen effektiv per Touch Eingabe ansteuern können. Dem ist aber nicht so! Schon die Tatsache, dass die Systemsteuerung mit allen seinen Einstellungen immer noch in unveränderter Form auf dem Desktop geöffnet wird, straft eine derartige Behauptung Lügen, denn versuchen sie mal auf der Desktop Anzeige einen Textlink in einem Einstellungsfenster der Systemsteuerung zu öffnen..! Sie können treffen, aber wenn viele Textlinks nah bei einander sind, trifft man schon mal den falschen! Man benutzt auf dem Desktop automatisch die Maus. Der genannte Monitor ist übrigens ein 23 Zoll großes Gerät. Das möchte ich hervor heben, weil auf den kleinen Monitoren eines Ultrabooks oder Windows 8/RT Tablets das treffen von Textlinks doch zum Glücksspiel werden kann. Wirklich genau kann man aber selbst auf einem 23 Zoll großen Display nicht unbedingt treffen und größere, Windows 8 zertifizierte Multitouch Displays gibt es zum Zeitpunkt meiner Rezension zumindest noch nicht. Dazu kommt die dramatische Tatsache, dass viele Webseiten auf die Nutzung einer Maus angewiesen sind. Man bewegt den Cursor über ein Menu und es klappt aus. Wie geht das mit einem Touch Display? Gar nicht! Sie wollen Text markieren? Das funktioniert nur dort, wo man einen Text-Cursor setzen kann und ist von der Textgröße abhängig. Auf dem Desktop kann Text schon einmal sehr klein sein und dann gerät das Markieren von Text selbst auf einem 23 Zoll großen Bildschirm mit "nur" Full-HD Auflösung zur Glücksache. Text per Touch auf etwa einer Internetseite zu markieren ist übrigens nicht einmal mit dem Internet Explorer 10 möglich! Schon wieder etwas, wo ich zur Maus greifen muss. Bilder speichern geht immerhin, ist aber per Touch eine vergleichsweise umständliche Aufgabe. Einen Rechtsklick per Maus zu machen, funktioniert schneller als Finger etwa 2 Sekunden auf ein Bild tippen bis um die Fingerspitze ein Quadrat erscheint, was signalisiert, dass ein Rechtsklick ausgeführt wird, sobald man los lässt.... Die angebliche Touch Optimierung ist so unkonsequent umgesetzt, dass ich trotz 600 Euro Touch Display immer wieder meine Kombination aus (mechanischer) 120 Euro Tastatur und 50 Euro Lasermaus bevorzuge. DAS ist für mich ein erheblich größeres Manko, als das ach so schlimme Fehlen des Startmenüs.

-= Der Startbildschirm =-

Damit währe ich beim zweiten Punkt meiner Rezension. Der Startbildschirm. Grundsätzlich empfinde ich das Konzept als sehr gelungen. Lassen sie mich erklären warum: Das Startmenü, welches es übrigens seit Windows 95, also seit beinahe 18 Jahren gibt, hat einen ganz erheblichen Schwachpunkt: Installierte man viele Programme, Tools und Spiele auf seinem Rechner, wird es extrem unübersichtlich. Man konnte zwar aufräumen, indem man die Programme selbst in Unterordnern zusammen fasst, doch blieben dann beim deinstallieren Linkleichen zurück. Unter Windows 8 muss man sich damit nicht mehr beschäftigen. Oft genutzte Programme kann man im Startbildschirm anzeigen lassen. Seltener genutzte Programme werden aus dem Startbildschirm gelöscht. Auf die greift man dann mit der dramatisch verbesserten Suchfunktion von Windows 8 zu. Doch dazu später mehr. Der Startbildschirm wird nur dann nervig, wenn man neue Programme öffnen möchte, weil der Wechsel der Ansicht doch etwas irritierend sein kann, speziell, wenn man viel auf dem Desktop arbeitet. Noch ein wenig effektiver als ein Startbildschirm währe wohl ein Overlay gewesen, der ähnlich wie das Startmenü über dem Bildschirm eingeblendet wird. Ich vermute stark, dass diese Möglichkeit deutlich mehr Anhänger gefunden hätte, obwohl der Startbildschirm sehr aufgeräumt erscheinen kann. Deutlich aufgeräumter, als ein Startmenü es jemals könnte.

-= Die Suchfunktion =-

Um zu erklären, warum die Verbesserung für mich so dramatisch besser ist, muss ich erneut in der Zeit zurück gehen. Seit Windows Vista, welches übrigens bereits 2007 erschien gibt es eine neue Suchfunktion, die direkt im Startmenü integriert ist. Anfänglich gut gemeint, war sie letzlich doch eher schlecht als Recht gelöst. Man konnte zwar nach allen Programmen und Systemeinstellungen suchen, doch wurden sie chaotisch unsortiert in einer Ansicht angezeigt. Man musste schon sehr genau den Begriff eingeben, nach dem man suchte. Die neue Such Funktion der Charms Leiste ist da erheblich komfortabler, weil man vorher angibt, wonach man eigentlich sucht. Man kann nach Einstellungen suchen, indem man einfach stichwortartig angibt, was man machen will. Oder man sucht eben die Einstellung. Man kann nach E-Mails suchen, egal ob man nach Inhalt, Absender oder Betreff sucht. Man kann nach dem Namen eines Programms, oder nach der auszuführenden Datei suchen. Effektiver kann man die Suche eigentlich kaum noch gestalten! Lediglich die Suche nach Dokumenten ist leider noch immer verbesserungswürdig.

-= Die Apps =-

Kontakte, Nachrichten, Mail. Das sind wohl die drei Apps, in die Microsoft offensichtlich die Meiste Arbeit gesteckt haben, denn alle drei empfinde ich als sehr angenehm zu nutzen! Die Mail app bietet einen sehr intuitiven Überblick über alle meine E-Mails, auch über mehrere Accounts hinweg und lässt sich sogar über die Windows 8 Suche durchsuchen, ohne überhaupt die App zu öffnen. Lediglich anbieterspezifische Optionen, wie die Spam Filter Kontrolle von Google Mail fehlen natürlich. Die Nachrichten App meldet sich im Hintergrund automatisch an und erlaubt den Kontakt mit mir über Facebook und den Windows Live Messenger. Was ich mir wünschen würde, währen noch mehr unterstützte Chat Optionen. Wie sieht es mit Google Talk aus? Warum sind ICQ und Skype eine Extra-App? Wenn Microsoft sich schon mit der Einbindung in soziale Netze profilieren will, dann wünschte ich mir eine konsequentere Integration von sozialen Netzen in Windows 8! Auch müssen noch gewisse Bugs behoben werden, etwa die Facebook Chat Integration. Manchmal verliert die Nachrichten App den Kontakt zu Facebook, ohne, dass sie es bemerkt. Dann hilft nur noch ein Neustart. Immerhin gibt es bereits Alternativen, wie etwa das entweder durch Werbeeinblendungen finanzierte IM+ oder das optional 3,99 € teure, werbefreie IM+ Pro. Leider sieht es mit Apps im allgemeinen nicht so gut aus. Niemand will Apps für Windows 8 schreiben! Selbst Google hat Außer der mit Chrome installierten App, sowie der Google Suche App nichts weiter im Angebot! Hangouts? GMail zur Spamkontrolle? Youtube? Keine Chance. Es gibt zwar Apps von Drittanbietern, aber die kosten hin und wieder Geld oder sind mit Werbung gepestet. Wenn niemand für Windows 8 entwickeln will, wird es schwer für Microsoft, Fuß zu fassen.

-= Mein Fazit =-

Windows 8 ist ein sehr gutes Betriebssystem, welches an zwei Krankheiten leidet. Die erste ist die miese Touch Implementation. Hier muss Microsoft DRINGEND nachbessern. Die zweite ist die Tatsache, dass der Mensch ein Gewohnheitstier ist. Windows 8 bedient sich anders als Windows 7. Und schon ist es der gesandte Satans! Das erinnert mich ein wenig an Windows 95. Was hat es damals für einen Aufschrei gegeben, als die Fenster durch ein Startmenü ersetzt wurden! Für mich, der ich mich intensiv mit Windows 8 aus einander gesetzt habe und es als hauptsächliches Betriebssystem über Monate hinweg genutzt habe, hat sich heraus gestellt, dass man im Vergleich zu Windows 7 noch mehr mit Tastaturkürzeln arbeiten muss um alle Funktionen und vor allem Einstellungen zu erreichen. Microsoft hat große Probleme, Windows 8 an die Entwickler zu bringen. Man entwickelt lieber Desktop Programme als eine Windows 8 App. Selbst große Anbieter sträuben sich. Windows 8 kann als Bonus für sich verbuchen, dass es sehr reaktionsfreudig ist. Hier wird selbst betagte Hardware, wie mein immerhin 5 Jahre alter Desktop PC noch einmal zu einem mehr als ausreichend schnellen System. Die großartige Suchfunktion überzeugt mich ebenfalls. Insgesamt gebe ich Windows 8 wegen der genannten Schwächen nur drei von Punkten. Es muss noch nach gebessert werden. Das ist klar. Ich bin gespannt, was Microsoft aus Windows 8.1 machen wird.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 14, 2013 4:00 PM MEST


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Preis: EUR 15,99

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr zufrieden!, 17. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bisher haben wir es im Auto immer ziemlich kompliziert gehabt. Wir hatten uns vor zig Jahren Spannungswandler gekauft, die wir immer dazwischen gesteckt haben. Ein Kabelwust sondergleichen! Als ich diesen Stecker für seine rund 15 Euro Kampfpreis gesehen habe, habe ich spontan beschlossen, dem ein Ende zu bereiten und zugegriffen. Was soll ich sagen? Ich bin begeistert! Auf einer gut 4 1/2 Stunden langen Fahrt von Bremen nach Neubrandenburg kam die Feuertaufe. Mein iPod Touch 5 ballerte Musik und wurde von mir als Beifahrer nebenbei als eBook Reader misbraucht, das iPhone 4S lief als Navi. Das iPhone hätte die Fahrt nicht überlebt. Das kann ich aus Erfahrung mit Sicherheit sagen. Und auch den iPod Touch hätte ich leer gemacht! Natürlich hatte ich noch den Kabelwust dabei, um zur Not um zu schwenken. Nötig wurde dies jedoch nicht! Die Feuertaufe ist bestanden und dieser kleine Stecker ist nun bei langen Autofahrten nicht mehr weg zu denken! Dafür gibt man gerne 5 Sterne! :)


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Sony VAIO SVT1312V1ES 33,8cm (13,3 Zoll Touch) Ultrabook (Intel Core i5 3317U, 1,7GHz, 4GB RAM, 128GB SSD, Intel HD 4000, Win 8) silber metallic

21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Gerät, jedoch nichts für Unerfahrene..., 18. Februar 2013
Positiv:
+ 13 Zoll Display mit gutem Kontrast und guter Helligkeit, sowie ausreichender Auflösung.
+ Gut verständlicher klang in ausreichender Lautstärke, übersteuert üblicher Weise nicht.
+ Meistens Verlässliche Reaktion auf Gesten am Touchscreen.
+ Dank i5 Prozessor, 4GB RAM und SSD sehr schnell.
+ Sehr gut reagierende Tastatur (für ein Ultrabook)
+ Ausreichender Speicherplatz für ein Zweitgerät.
+ Verblüffend kurzer Bootvorgang

Neutral:
* Bei Berührung leicht wippendes Display, dass in einer stabilen Position bleibt.
* Touch-Gesten vom Bildschirmrand her sind mit Geduld verlässlich.

Negativ:
- Über 1GB an Downloads über Windows-Update und Vaio-Update zur Fehlerbehebung notwendig.
- Leicht überempfindliche Oberfläche des Touchpads. Rechtsklick manchmal Problematisch.
- Updateroutine der Vaio Software ist in der Vorinstallation hoffnungslos Buggy
- Miese Vorinstallation mit diversen Macken bei der Ersteinrichtung.
- 6 Stunden zur Ersteinrichtung benötigt.

Fazit:
Sehr schnelles Ultrabook zum fairen Preis, der allerdings mit einer miesen Vorinstallation und durch den Wegfall eines Installationsmediums erkauft wird. Ich empfehle DRINGEND, einen USB-Stick zu kaufen, aus dem man sich ein Rettungsmedium erstellen sollte, sobald man die Ersteinrichtung (Updates und Treiber) beendet hat. Die Vorinstallation ist ziemlich kompliziert und hat mich locker sechs Stunden gekostet. Danach ärgerte ich mich hin und wieder über das seltsam auf Rechtsklicks reagierende Touchpad. Ansonsten war ich weitgehend zufrieden!

Erfahrungsbericht:
Das Ultrabook ist größtenteils ziemlich überzeugend, gerade für den Preis. Es bietet üppige Leistung, ausreichend Arbeitsspeicher, eine schnelle und für die Meisten Zwecke ausreichend große SSD, einen gut reagierenden Touchscreen, eine Tastatur mit angenehmen Tippgefühl und ein zu 80% überzeugendes Multitouch-Pad, welches leider ziemlich empfindlich auf Berührung reagiert, was den Rechtsklick manches Mal zu einer Tortur werden lässt. Das ist allerdings Gemecker auf recht Hohem Niveau, wenn ich mir überlege, dass ich dem SVT1312V1ES eigentlich nicht zugetraut hätte, eine ausreichende Leistung zu erbringen. Irgendwo habe ich mich doch ziemlich vom Marketing einiger Größerer Firmen mit ihren Ultrabooks für 1400-1700 Euro beeinflussen lassen und hatte mich bei diesem Gerät auf weitaus schlechtere Leistung und vor Allem ein eher mies reagierendes Touchscreen liefert. Aber im Gegenteil! Bis auf ein paar kleinere Eigenheiten bin ich mit der Hardware wirklich zufrieden!

Allerdings muss ich vor der Software warnen. Nicht vor Windows 8, sondern vor der allgemeinen Installation und dem Aufwand, mit dem man dieses Ultrabook einrichtet. Einschalten und los geht's? Fehlanzeige... Zunächst kommt der Einrichtungspart vom Windows 8 Setup und direkt bei der Eingabe der E-Mail Adresse des Microsoft Live Kontos, stoße ich auf die erste Hürde.

Sowohl die Tastatur, die man als Bildschirmobjekt einblenden lassen konnte, als auch die "mechanische" Tastatur des Notebooks wollte einfach nicht die Eingabe eines @-Zeichens annehmen. Wie soll man so eine E-Mail Adresse eingeben? Interessant war dann, dass die Touch-Tastatur, die beim antippen des Eingabefeldes für die Mail-Adresse auf dem Monitor erscheint, ein funktionierendes @-Zeichen hatte. Es scheint beinahe so, als währe Das Absicht gewesen, wobei man sich dann fragen sollte, warum man Das nicht in der Anleitung zum Ultrabook erwähnt hat.

Direkt zum Start wurde ich mit der Live-Kachel des Windows 8 Stores empfangen, die mir 25 vorhandene Updates für die installierten Apps ankündigte. Übrigens waren diverse Apps vorhanden, die zusätzlich hinzu gefügt wurden. Das Update hat sich als nicht ganz unproblematisch erwiesen. Ich musste die App mehrfach komplett schließen und neu starten, bis endlich alle Updates installiert waren. (Zumindest hat er am Schluss nichts mehr von offenen Updates gesagt...) Auch das Windows-Update wollte gestartet werden. Insgesamt zog das Laptop also direkt 140MB aus dem Internet. Doch das Schlimmste stand mir erst noch bevor! Wirklich nervig fand ich die Updates zu der Sony-eigenen Software. Ich wurde von der vorinstallierten (und weitgehend nutzlosen) Vaio App auf diverse vorhandene Updates aufmerksam gemacht. Ich wollte Vaio Update starten, doch Das Programm wollte sich zunächst einmal selber aktualisieren und sagte mir, dass man vorher überhaupt keine Updates herunter laden kann. Jedes Mal, wenn ich ihn Das machen ließ, blieb das Programm geschlossen und ließ sich nicht mehr starten, mit der Meldung, dass es sich gerade angeblich aktualisiert. Der Windows 8 Task Manager zeigte jedoch keinerlei Aktivität über das Netzwerk an. Wenn man den Computer neu startete, kam die Meldung mit dem zunächst nötigen Update der Vaio Update Software gleich noch einmal und das ganze ging von vorne los. Man wähnt sich also erst einmal vor einem unlösbaren Problem. Die Lösung war etwas konfus:

Ich musste über die Assist Taste die Vaio Software starten und das darin geforderte Update installieren. Jetzt kommt der Brüller: Das Update wird durch Vaio Update installiert, welches von der Hauptsoftware aus aufgerufen plötzlich auch startet! Alleine das Update der Hauptsoftware war gut 180 MB groß. Es war Samstag Abend und so war der Update Server überlastet. Der Download dauerte eine halbe Ewigkeit, genauer gesagt etwa 1 Stunde 15 Minuten. (Mit einer 100Mbit Leitung!) Die Hauptsoftware stürzte während des Downloads ab, doch gottlob blieb Vaio Update davon verschont. Nachdem dieses Update also installiert und das Notebook neu gestartet war, ließ sich nun auch die Vaio Update Software selbst mittels einem ebenfalls recht großen Downloads (hab es nicht mehr in Erinnerung, ich glaube etwa 20-30MB) aktualisieren. Nachdem Das getan war, ging die Update Arie a-la Sony erst richtig los: Ein guter, halber Gigabyte wurde nun herunter geladen, um Treiber und übrige Sony Tools zu aktualisieren. Du. Meine. Fresse. Das erste Mal habe ich das Notebook um 18 Uhr eingeschaltet. Um 23:40 Uhr war ich mit den Updates durch. Laptop aus und ab ins Bett!

Am nächsten Morgen startete ich das Ultrabook erneut und wurde daran erinnert, dass Windows Update immer zwei Mal Updates zieht. Und das zweite Mal wollte er gut 320MB ziehen. Aber immerhin war es erstens früh am Morgen und zweitens war der Server gnädig und dieser Download dauerte verblüffend kurze Zeit. Das erste Mal hatte ich wirklich das Gefühl ein schnelles und verlässlich funktionierendes Ultrabook vor mir zu haben! Lang genug hat es ja gedauert...

Dieses Gefühl ist bis jetzt sehr beständig geblieben. Wie eingangs erwähnt habe ich hin und wieder Probleme mit dem Touchpad. Es ist eine durchgängige Berührungs-sensitive Oberfläche, die an der Unterseite die zwei Touchpad Tasten überdeckt. Hin und wieder habe ich Probleme, einen Rechtsklick hin zu bekommen, weil die Touch Oberfläche mit dem eigentlichen Tastendruck interferiert. Der Touchscreen ist da schon verlässlicher und reagiert sehr präzise auf das antippen. Gesten indes verlangen ein wenig Geduld. Kurz gesagt alle Gesten, bei denen man vom Bildschirmrand aus in oder durch das Bild streicht sollten geduldig ausgeführt werden. Wischt man zu schnell über das Bild, kommt nicht unbedingt das gewünschte dabei heraus. Das ist aber Gemecker auf relativ hohem Niveau. Wenn man sich daran gewöhnt hat, kann man den Touchscreen ziemlich gut bedienen. Dabei gibt der Bildschirm nach hinten hin nach, allerdings ist das nur eine Wipp-Bewegung. Der Bildschirm bleibt Robust in seiner Ausrichtung.

Insgesamt habe ich schon eine Menge Kritik zum Besten geben müssen, doch weil das Gerät nach allen Problemen am Anfang doch ziemlich gut läuft ich bei der Bedienung auf hohem Niveau meckere, finde ich eine Wertung auf drei Sterne unfair. Ich gebe Vier Sterne, allerdings mit dem Hinweis, dass man sich schon mit Computern auskennen und etwas Geduld und Spucke beim Einrichten nicht scheuen sollte. Sonst könnte man sich ziemlich über den Kauf ärgern.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 19, 2013 10:53 AM CET


Snom klarVOICE Hoerer Breitband Akustik Hoerer
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Preis: EUR 27,89

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fragwürdig..., 11. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Hörmuschel dieses Accessoires ist große Klasse. Hat man eine HD-Verbindung, wähnt man seinen Gesprächspartner wirklich beinahe neben sich. Jedenfalls ist der Ton beinahe CD-Qualität, weit weg vom breiigen "Telefon-Sound". Auch bei normalen Telefonverbindungen ist der Sound fülliger und kräftiger als zuvor. Anders sieht es leider bei dem eingebauten Mikrofon aus. Daran hat sich nämlich gar nichts geändert. Die Logik dahinter, selber alles besser verstehen zu können aber selbst weiter zu klingen wie hinter einer Normalen Hörermuschel, erschließt sich mir nicht so ganz. Insbesondere nicht bei einem Zubehör für ein Telefon, welches man üblicher Weise in Firmen findet...


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