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Rezensionen verfasst von
Michael Walsemann "Michael-San" (Bremen)
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PowerDVD 11 Ultra 3D
PowerDVD 11 Ultra 3D

20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Endlich uneingeschränkt HTPC-tauglich!, 7. August 2011
Rezension bezieht sich auf: PowerDVD 11 Ultra 3D (CD-ROM)
DVD & BluRay.
Logisch, was die Hauptfunktion von PowerDVD Ultra ist. Das Abspielen von DVDs und BluRay Discs. Ganz neu in Version 11 ist die erstmals seit Version 7.0x-7.2x wieder vorhandene Möglichkeit, BluRay Backups von der Festplatte aus ab zu spielen. Das ist z.B. dann sehr praktisch, wenn man ein NAS für seine Filme anlegen möchte, um die teuren silberscheiben zu schonen. Das abspielen funktionier einwandfrei. Unabdingbar für PowerDVD ist jedoch, die Region Codes vor dem einlegen einer Disc gesetzt zu haben. Scheinbar übernimmt Power DVD 11 die übrigen Umstellmöglichkeiten von vorigen Versionen, hat aber Region Code A voreingestellt gehabt. Ich hab den Fehler gemacht, nicht darauf zu achten und nun ist mein BluRay Region Code auf A fest gesetzt. Ich kann BluRay Discs nur noch mit einem Drittprogramm (welches ich nicht namentlich erwähnen darf und will) anschauen. Ziemlich ärgerlich, aber ich vermute, da mein laufwerk an sich noch 4/5 umstellmöglichkeiten hat, isses eine reine Software Sache und würde bei einer installation auf einem frischen Windows nicht vorkommen.

Teilwertung: 4 Sterne.

Funktionalität.
PowerDVD 11 Ultra ist - entgegen seines Namens - eine Multimedia Plattform für Windows, unter Anderem natürlich zum Abspielen von DVDs und BluRays, aber auch für Audio CDs. Weiter biete es Abspielfunktionen für Videos und Musik, sowie die Anzeige von Fotos. Leider sind die Audio- und Video-Formate relativ eingeschränkt. Audioformate im MP4-Container sind allesamt nicht unterstützt. Das gleiche gilt leider auch für FLAC. Für Musik ist PowerDVD immer noch nicht geeignet, zumal keine Cover unterstützt werden, was gerade bei PowerDVD in Sachen grafischer Oberfläche nicht uninteressant gewesen währe. Immerhin ist aber die Formatunterstützung mittlerweile recht Umfangreich, doch werden pro Container scheinbar nur bestimmte Formate unterstützt, unabhängig von den installierten VFW und DirectShow Codecs. Ich habe auf Anhieb videos gefunden, die nicht vollständig unterstützt wurden, wenngleich es zugegeben recht spezielle Formate benötigt, wie man an der Supportliste der ofiziellen Seite recht gut erkennen kann. (Ich werde sie als Kommentar anfügen). Dies hat keine wirkliche Auswirkung auf die Wertung in Sachen Video, da PowerDVD alle relevanten Videoformate unterstützt.

Teilwertung: 4 Sterne

Qualität.
Die Bildqualität bei unterstützten Videos, der BluRay Discs und der DVDs ist hervorragend! Es dürfte nur wenige Player geben, die ein so gutes Scaling implementiert haben, wie PowerDVD. TrueTheater hingegen ist immer noch ein mittelmäßiger Versuch. Die Änderungen, die diese Technik am Bild bewirkt, sind meist Verschlimm-besserungen. Ich kann nur davon abraten. TrueTheater HD funktioniert hauptsächlich nur mit DVDs und unter Umständen sind auch die Ergebnisse mit SD Inhalten von BluRay Discs passabel. Videos in SD hingegen werden entweder grausig verstümmelt, oder man sieht schlicht keinen wirklichen Unterschied. Die Verstümmelung äußert sich in Rastereffekten und Verzerrungen an Kontrasträndern. Ob ich nun die NVidia CUDA Option für TrueTheater HD aktiviert hatte oder nicht, war völlig irrelevant für diesen Effekt. TrueTheater Lightning verstärkt im Grunde nur die Farben nach einem gewissen Muster. Meist ist das Ergebnis ziemlich übermalt und nicht wirklich brauchbar. Den Effekt der TrueTheater Motion Technik habe ich nicht wirklich beobachten können. Angeblich soll es ja bewegungen flüssiger machen, aber davon habe ich nichts mit bekommen. Der TrueTheater Stabilizer funktioniert nicht mit hektischem Bildmaterial, wo er völlig durcheinander gerät Nicht zu gebrauchen... Lediglich die Rauschunterdrückung ist ziemlich gut gelungen. Zwar wird das Bild durch sie etwas unschärfer, doch die Reduktion in Sachen Bildrauschen ist faszinierend! Da man die Truetheater Effekte nicht nutzen muss und sonst ein einwandfreies Bild bekommt, werte ich TrueTheater einfach mal gar nicht!

Teilwertung: 5 Sterne.

Vernetzung.
Hier ist Version 11 das erste PowerDVD Ultra, welches wirklich perfekt erscheint. Es bietet erstmals die vollständige Unterstützung von HDMI 1.4x. Ich konnte zwar nicht die 3D-Übertragung testen, aber dennoch ist das Bild perfekt! Dumm ist nur, dass es für die volle Unterstützung aller HD Tonformate schon eine ATI Grafikkarte der HD6800 bzw HD6900 Serie benötigt. Nvidia ist da hardware bedingt etwas stiefmütterlich. Genial ist auch die ebenfalls neu hinzu gekommene Unterstützung von PowerDVD Remote, einer App für iPhone,iPod Touch und iPad, sowie für Android Smartphones. Diese erlaubt es, den Computer, so lange PowerDVD aktiv ist, über WLAN via Smartphone fern zu steuern. Genial! Bei PowerDVD Ultra darf man sogar die kostenlose Version der App laden. In jedem Fall ermöglicht PowerDVD 11erstmals eine wirklich edel wirkende Fernsteuerung.

Teilwertung: 5 Sterne.

Fazit.
PowerDVD 11 ist die erste Version seit langem, die wirklich nennenswerte Produktupdates bringt, ohne dass das Programm gleich wieder in seiner Funktion beeinträchtigt ist. Die Bild- und Tonqualität ist genial und das Programm ermöglicht die Wiedergabe verschiedenster Videoformate. Lediglich in Sachen Audioformate könnte PowerDVD zulegen. Vor Allem aber in Sachen Vernetzung ist Version 11 endlich weit genug, um den PC zu einer vollwertigen Mediastation zu machen! HDMI 1.4 und Fernbedienbarkeit über iPad/iPhone/iPod Touch sind einfach genial und machen den PC hiermit endlich Wohnzimmertauglich ohne Einschränkungen! Gesamt bekomt das Programm CyberLink PowerDVD Ultra 11 von mir 4,5 von 5 Sternen. Da es die Wertung nicht gibt, müsste ich mathematisch gesehen aufrechnen. Das währe in Hinblick auf die neuen, funktionierenden Errungenschaften in PowerDVD Ultra 11 sogar gerechtfertigt! Dennoch... 5 Sterne gebe ich nur, wenn ein Programm auch perfekt ist und PowerDVD11 hat einfach die eine oder Andere Kindermacke. Daher bekommt es 4 / 5 Sternen. Ein Update könnte dem Programm den 5. Stern bringen, nämlich dann, wenn die RegionCode Abfrage optimiert wird und die Unterstützung von HDMI 1.4x über eine neue Grafikkarte auch funktioniert!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 7, 2011 4:18 PM MEST


Logitech B990 HD-Business-Webcam OEM
Logitech B990 HD-Business-Webcam OEM

21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hauptverkaufsargument nicht eingehalten!, 2. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Logitech verkauft die B990 mit dem vollmundigen Werbeslogan: "HD-Videogespräche für Unternehmen ' auch auf Thin Clients in Virtual Desktop Interfaces (VDIs) oder cloudbasierten Netzwerken ' dank H.264-Technologie." Die Realität hat sich als relativ ernüchternd heraus gestellt. Erst einmal bietet die B990 nicht die Höchstauflösung der kleineren Modelle B910 oder C910, die im Videobetrieb 720p bei 30fps und 1080p bei immerhin 15 fps, und im Foto Betrieb bis zu 5 Megapixel ausgeben können. Außerdem ist die Bildschärfe nicht einmal in der Nähe der B910/C910. Das bemerkt man insbesondere bei kleinen Details wie den Poren in der Haut oder bei der Tiefenschärfe, die besonders bei Haaren zu Tragen kommt. Das Bild wirkt generell relativ flach. Wenn man sich zu dieser nicht ganz optimalen Bildqualität jetzt noch die mal mehr, mal minder stark ausgeprägte Klötzchenbildung im H.264 Betrieb dazu rechnet, welcher immerhin bei Thin Clients o.ä. PFLICHT währe, fragt man sich doch, wie Logitech den Preis der B990 begründen will. Ich habe bereits dem Logitech Support geschrieben und gefragt, ob es Möglichkeiten gibt, diese Fehler mit bestimmten Einstellungen aus zu merzen. Die Antwort lautete: "Es gibt für die B 990 HD keinen fortgeschrittene Einstellungen, sie ist nur für Business entworfen. Sie können versuchen bei dem Händler die web camera gegen die B910 HD auszutauschen, die diese Einstellungen hat." Der Witz ist eben, dass die B910 kein HD auf Thin Clients, VDIs oder netbooks ermöglicht, weil sie einfach nicht genug Rechenleistung zur Verfügung stellen. Gleiches gilt selbst für diese Cam, die B990. Jedenfalls dann, wenn man keine Möglichkeit hat, im Programm auszuwählen, welchen Stream die Cam bereit stellen soll. Das ist nach meinem Wissensstand nur in wenigen Capturing Programmen der Fall. (z.B. VirtualDub) Die bekannten Videochatprogramme können das alle nicht. Aber zurück zur Antwort von Logitech: Im Grunde hat der Logitech Support damit selbst zugegeben, dass das hauptsächliche und im Grunde einzige Verkaufsargument für die B990 nicht eingehalten werden kann, denn die Bildqualität auf Thin Clients käme - wenn man den wenig CPU lastigen Stream anwählen kann - bei Weitem nicht an die B910 heran. Sie tut es ja nicht mal im MJPEG Modus, der für Thin Clients nicht zu gebrauchen ist. Immerhin die CPU Last stimmt beim H.264 Stream. Sie ist verschwindend gering. Trotzdem... HD-Video Telefonie ist für mich eben HD-Video Telefonie und nicht SD-Video Telefonie mit einem größeren Bild. Da kann ich mir gleich eine Business SD Webcam kaufen und bezahle ein Drittel oder sogar nur ein viertel des Preises für die B990. Ich gebe der Webcam daher nicht mehr als zwei Sterne.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 3, 2011 4:08 PM MEST


Mizerable
Mizerable
Wird angeboten von samurai media JPN402
Preis: EUR 55,05

5.0 von 5 Sternen Seine einzige ep - ein seltenes Kleinod, 13. Februar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mizerable (Audio CD)
Gackt polarisiert stärker als die Meisten Künstler. So gibt es Fans und leidenschaftliche Gegner seiner Art und Musik. Sein Erfolgsgeheimnis ist einfach - Gackt ist nicht zu greifen. Weder im Charakter, noch in seiner Musik. Das macht ihn so unheimlich bekannt. Gackt ist mit Sicherheit eine DER Größen in seinem Geschäft. Er verkauft in schöner Regelmäßigkeit Top-10 Alben (siehe Oricon Charts) und auch die Meisten seiner Singles haben sich diesem Trend nicht entzogen. Er ist auch außerhalb seines eigentlichen Einzugsgebietes vielen Menschen ein Begriff. Dieses Erfolgskonzept aus Ungreifbarkeit und Polarisation hat auch diese, seine erste CD erfolgreich gemacht. 1800 Yen (damals umgerechnet rund 14 Euro) war weder der Preis für eine Single, noch für ein ausgewachsenes Album. Von der Quantität her bekam man auch nicht fiel. Was also, hat die CD auf Platz zwei der Oricon Verkaufscharts gebracht? Was ist es, was diese CD auch heute noch für die Meisten Fans (und auch mich) so faszinierend macht? Und warum um alles in der Welt war ich bereit, 41 Euro für sie zu bezahlen? Gut, die letzte Frage ist leicht beantwortet. Sie ist out-of-print. Die letzten CDs gehen über den Ladentisch und dann war es Das. Ich habe (mit Ausnahme von Love Letter for Korean Dears) sonst jedes Album von ihm und auch einige Kompilationen sind schon in meiner Sammlung.

Es währe allerdings mehr als unfair, diese CD auf ein reines Sammlerobjekt zu reduzieren, denn das ist sie nicht. Zugegeben habe ich sie lange Zeit nicht sonderlich gemocht. Der Lead Titel und Namensgeber für diese CD ist noch heute lediglich ein 'ganz netter' Titel für mich. Das liegt allerdings an sich weniger am Titel selbst, denn grundsätzlich entspricht er so vielen anderen seiner Stücke, die ich heute abgöttisch verehre! Nein, es war die traurig nachteilige Abmischung, wo Gackt selbst klingt, als währe er weit hinter seinen gesanglichen Möglichkeiten zurück geblieben. Eigentlich ist es aber so, dass er einfach zu leise eingemischt war. Die ganzen B-Seiten dieses Mini-Albums haben die CD so unheimlich reizvoll für mich gemacht. Da währe Titel Nummer zwei, "Story", welcher spannender Weise erst ein Jahr später als "Saikai ~Story~" mit einem Gänsehaut provozierenden Gesang versehen zu einem seiner vielen Geheimtips wurde, es jedoch nie auf ein Album geschafft hat, was ihm den großen Erfolg anderer Titel verwehrte. Was "Story" so schwer faszinierend für mich macht ist, dass man schon damals in dieser 'Instrumental Version' des Titels schon das große Potential vermuten konnte, welches dieser Titel einst haben würde. Wie Recht ich mit dieser Vermutung haben sollte, wurde mir anhand seiner Live DVD "Requiem et Reminiscence (Shuuen to Seijyaku)" bewusst, an deren Ende er mit dem Titel einem gestandenen Mann Tränen in die Augen trieb. Wahnsinn! Währe auf diesem Album auch schon der Titel "Saikai ~Story~" enthalten gewesen, welch Erfolg währe dieser CD damit beschieden gewesen..? Doch ich fange an zu spekulieren... Titel Nummer drei, "Leeca" habe ich erst vor kurzem wirklich intensiv für mich entdeckt, weil ich ein Gespür für die unheimliche Dramatik in diesem eigentlich eher ruhigen und besinnlichen Titel entwickelte. Es ist eigentlich fast schade, dass Gackt diesem Titel nicht einen seiner großen, dramatischen Auftritte geschenkt hat, doch diesen 'Unplugged-effekt' hat er ja erst im Live Tour 2004 The Sixth Day & Seventh Night Final für sich genutzt. Das Problem mit diesem Titel ist aber natürlich, dass er zunächst einmal wirken muss und dafür muss man sich auf ihn einlassen. Dafür braucht es Ruhe und Muße, weswegen wohl auch ich ihn erst so spät wirklich zu schätzen gelernt habe. Anders, als den letzten Titel, mit dem anhand seiner Position auf der CD eher ungewöhnlich ergänzten Titel "Lapis ~Prologue~" Dieser hat es immerhin zu einem großen Drama-Auftritt auf seiner ersten, eher wenig erfolgreichen Live DVD "MARS Sora Kara no Homonsha: Kais'" gebracht. Und auch, wenn damals die Abmischung noch nicht so perfekt und Vorteilhaft war, wie sie es auf aktuellen Produktionen ist, so kann man deutlich heraus spüren, welche emotionale Urgewalt in diesem Titel steckt. Wann immer ich den Titel heute ausklingen höre, sehe ich einen gebrochenen Mann in einer stürmischen Winternacht verschwinden und bekomme eine Gänsehaut... Wahnsinn!

Zusammenfassend kann ich es den Punkt bringen, der zugleich die Größte Stärke und die größte Schwäche der EP "Mizérable" dar stellt. Wenn man dieser CD etwas vor halten kann, dann ist es die Tatsache, dass sie im Grunde ausschließlich aus dramatischen Stücken besteht, von denen drei auch noch relativ Ruhig sind. Gerade diese Konsequenz in diesem frühen Konzept von Gackt macht "Mizérable" jedoch zugleich auch zu einem Geheimtip. Der Tatsache, dass diese CD Damals geschlagene 9 Wochen in den Oricon Charts war, obwohl Gackt doch zum Zeitpunkt des Erscheinens längst noch nicht so bekannt, wie gerade mal zwei Jahre später war, zollt Gackt noch heute Tribut, denn auf jedem Album findet sich ein Anteil an dramatischen Titeln, die meist zumindest annähernd so erfolgreich waren, wie Mizérable, dessen Singleauskopplung mit Platz 3 der Oricon Charts bis heute nur wenig Konkurrenz aus dem Portfolio dieses begnadeten Mannes zu fürchten hat. Ich kann jedem Fan, der die Möglichkeit dazu hat nur empfehlen, in einer ruhigen Stunde in diese CD hinein zu hören. 20 Minuten sind nicht einmal ein großer Zeitaufwand, doch wenn die CD auch bei euch so wirkt, wie bei mir, dann werden es 20 Minuten sein, die einen gehörigen Eindruck bei euch hinterlassen.
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Killer 2100 PCIe Gaming Netzwerkkarte retail
Killer 2100 PCIe Gaming Netzwerkkarte retail

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Definitiv keine Mogelpackung!, 4. Januar 2011
Lange Zeit war ich selbst eher skeptisch, wenn es um die Killer NICs ging. Selbst die zum Zeitpunkt meines Kaufes rund 80 Euro für die aktuelle Killer 2100 sind doch eine Menge Geld für eine Funktionalität, wie man sie heutzutage grundsätzlich erst einmal auf jedem Mainboard findet. Was macht diese Netzwerkkarte zu etwas Besonderen? Hardwarebeschleunigung klingt erst mal schön und gut, aber was erreicht man bei einer Netzwerkkarte damit? Das Wichtigste ist Offloading. Das bedeutet, dass die Netzwerkkarte unabhängiger von der CPU arbeitet, als onboard NICs. Wenn auf das Netzwerk oder Internet zugegriffen wird, soll die Leistungsfähigkeit der Verbindung nicht von der CPU abhängig sein. Dafür arbeitet auf der Killer 2100 ein 400 mHz starker PowerPC Prozessor mit 128MB eigenem Speicher. Weiter soll eine ausgeklügelte Kombination aus Firmware und Software dafür sorgen, dass Spiele bei Zugriffen auf Netzwerk und Internen eine höhere priorität bekommen, was die Verbindung in Spielen verbessern soll. Wie beim Preis der Karte erwähnt habe ich mich nun dazu durch gerungen, dieser Netzwerkkarte eine Chance zu geben.

Bigfoot Networks liefert zu dieser eine kurze Anleitung in verschiedenen Sprachen, sowie eine CD mit der Treiber Software aus. Das war es auch. Immerhin versucht die Verpackung dieser Karte dabei gar nicht erst, eine Mogelpackung zu sein! Auf gut Deutsch bedeutet Das problemlose Packstationtauglichkeit. Ironie der Sache ist, dass man die CD im Grunde weg lassen SOLLTE. Bei der Installation des aktuellen Treibers und ebensolcher Netzwerkmanagementsoftware wurde in meinem Fall auch gleich das Bios der Killer 2100 aktualisiert. Schwer kann man die Installation also wirklich nicht nennen. PC Gehäuse auf, Slotblende für einen passenden PCIe Steckplatz raus, die Karte rein, Karte festschrauben, Gehäuse zu machen, PC anschließen, einschalten, Treiber installieren, fertig! Gut, in meinem Fall hat der Treiber nach dem Installieren ein bischen gesponnen. Nach einem Neustart war das Thema jedoch gegessen!

Was bringt die Karte denn nun? Da ich anlässlich der Installation dieser Karte mein Betriebssystem neu aufgesetzt habe (Windows 7 Ultimate x64) habe ich sehr schnell die erste Besserung bemerkt. Bislang lag meine Top-Downloadrate nämlich bei rund 1,6 Megabyte pro Sekunde, was in etwa einer 13100 Kbit/s entspricht. Anders war es nun mit der Killer: Das erste Mal in 6 Jahren mit 16000er DSL Leitung, davon anderthalb Jahre in der neuen Wohnung, habe ich mit der Killer NIC annähernd 16000 kbit/s erreicht! Genauer gesagt waren es etwa 15100Kbit/s. Stolze 1,84 Megabyte pro Sekunde maß die Killer beim Download der Windows Updates! Da mein Internetrouter schon immer 16000Kbit/s und mehr erreicht hat und sich der Wert auch nicht verändert hat, liegt für mich die Vermutung nahe, dass solche Downloadraten ein Resultat des Einsatzes der Killer NIC anstelle meiner bisherigen Onboard Lösungen ist. (Früher Marvell, später Realtek, bis vor kurzem NVidia) Selbst, wenn das Zufall ist, so kann ich dem Interessenten zumindest die Angst vor langsameren Downloads durch die Killer NIC nehmen! Natürlich habe ich den obligatorischen Pingtest gemacht. Da ich vor dem Einbau der Karte und folgender Neuinstallation den gleichen Test gemacht habe, kann ich Vergleichswerte liefern. Die Pingzeiten haben sich jedoch nicht wirklich verändert. ein ping auf [...] leifert nach wie vor 16ms Reaktionszeit. Auch größere Packetgrößen haben keine Unterschiede aufgewiesen. Bei einer Packetgröße von 1024 haben Onboard und Killer beide 25ms erreicht. Wo doch angeblich die Karte lokal schon 6ms schneller sein soll und ich tatsächlich einen mit dem Kommandozeilenbefehl nicht messbar niedrigen Ping auf Localhost habe, hat mich Das ergebnis doch verwundert. Später war Steam installiert und ich habe lokal ein coop Game in Left 4 Dead gehostet. Bislang war Das für mich unmöglich. Ein Mitspieler ging noch, zwei gingen mit Abstrichen, doch wenn ich mit drei Mitspielern unterwegs war, wurde das Spiel für alle drei unspielbar. Mit der Killer NIC hingegen hatten in einem Testspiel alle Mitspieler einen recht stabilen Ping von ca 50 ohne nennenswerte Lags. Spätestens hier hatte Bigfoot Networks einen treuen Kunden mehr! Meine eigenen Pings im Internet sind zwar tatsächlich NICHT WIRKLICH NIEDRIGER geworden, doch der wirkliche Unterschied liegt ohnehin viel mehr darin, dass die Netzwerkverbindung jetzt unabhängig von der Belastung der CPU stabil bleibt. Wie ich nach einigen Tests habe feststellen dürfen, gilt das Spieleübergreifend! Jedenfalls in Spielen mit Fokus auf schnelle Reaktionen! Besonders First-Person-Shooter profitieren davon. Das vollständige Fehlen von (oberflächlich betrachtet gering erscheinenden) Lags mit lokaler Ursache hat je nach Spiel so heftigen Einfluss auf das Timing in den Spielen gehabt, dass ich mich zumindest kurz daran gewöhnen musste, wie direkt ich auf einmal auf das Spielgeschehen Einfluss nehmen kann. Wem das noch nicht reicht, sprich, wer gleichzeitig zum Spiel auch noch downloads laufen lassen will, kann jeder Anwendung im Network Manager eine Priorität und sogar eine Bandbreite für ein- und ausgehenden Traffic zuordnen. Eine Hand voll Spiele, die ich ausprobiert habe, bekamen tatsächlich automatisch von der Konsole die höchste Priorität zugewiesen.

Zugegeben habe ich die Möglichkeiten zur Einstellung von Hand noch nicht genutzt. Demnach kann ich sie nicht beurteilen. Meine Variante der Bandbreitenfreigabe für Spiele bleibt klassisch, dass einfach nichts außer dem Spiel selbst läuft. So habe ich auf jeden Fall keine selbstgemachten Verbindungsprobleme! Nebenher laufende Downloads sind Ohnehin nur eine Kompromisslösung und stehen in meinen Augen im Widerspruch zum Hauptverkaufsargument, welches lautet: Niedrigere Pings und weniger Lags. Oder kurz: und schnellere Reaktionszeiten! Das wird von dieser Karte beinahe perfekt erreicht. Mein PC (Intel E8500 CPU, 8GB RAM, Geforce GTX 275 Grafikkarte, Sound Blaster X-Fi Titanium HD) ist vielleicht nicht topaktuell, aber für Das, was ich bisher mit ihm mache, finde ich ihn eigentlich beinahe überdimensioniert. Von daher kann ich mir vorstellen, dass es Kritiker gibt, die sich sagen: So toll kann der PC dann ja doch nicht sein, wenn eine neue Netzwerkkarte so viel bringen soll! Ich selbst hätte bis zum Kauf dieser Karte genau Das gesagt. Trotzdem bleibt mir in diesem Fall nichts Anderes übrig, als zu sagen: Offloading kann eben doch eine Menge bringen! 5 Sterne!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 29, 2011 7:44 PM CET


Creative Sound Blaster X-Fi Titanium HD interne Soundkarte mit THX
Creative Sound Blaster X-Fi Titanium HD interne Soundkarte mit THX

17 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gutes Nischenprodukt, 2. Januar 2011
Die Zielgruppe.
Wir schreiben das Jahr 2011. Die ganze Computerwelt ist von eierlegenden Woll-Milch-Säuen überschwämmt. Es gibt kein (oder kaum ein) Gerät, dass nicht Haufenweise Anschlussoptionen mit bringt und mindestens eine weitere, sinnlose Option integriert hat, nur, weil es gerade in ist und KEINE Firma kann sich diesem Hype entziehen! Keine Firma? Nein... Eine Firma in Singapur geht einen Schritt zurück und entwickelt eine Gaming Soundkarte, die den Einstieg in die audiophile Kartenklasse erleichtern soll. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden die Karte drastisch reduziert. Klingt irgendwie ein bisschen nach Asterix Comics, oder? Witziger Weise fühlt es sich auch ein bisschen so an, als würde Creative Labs gemeinsam mit ASUS einen auf Revoluzer machen. Der Betrieb eines 7.1 Boxensets ist nicht möglich, es gibt keinen analogen Anschluss dafür. Der Anschluss des zusätzlichen Einschubs der früheren X-Fi Titanium Fatal1ty Champion Series ist zwar vorhanden, aber die OPAMPs in dem Einschub kämen qualitativ nicht an die in der X-Fi Titanium HD heran, zumal Das ohnehin nur ein weiterer Kopfhöreranschluss währe. Schließt man einen Receiver oder eine Decoderbox über den optodigitalen Anschluss an, können keine hochauflösenden Mehrkanalformate übertragen werden. Ob das für Spiele Interessant ist, sei dahin gestellt. In Sachen der Mehrkanalmusik disqualifiziert sich die Karte damit. Von der Möglichkeit, den HD Audio Panel in Computergehäusen anzuschließen reden wir in dem zusammenhang erst gar nicht. Die Kabel jeglicher Computergehäuse sind so billig, dass von einer ausreichenden Abschirmung gegen Störstrahlungen keine Rede sein kann. Qualitätsanspruch Fehlanzeige! Würde man die Karte so betreiben, machte man sich lächerlich, wenn man sich über miese Klangqualität beschwert! Der einzige Verwendungszweck, der bleibt ist der Betrieb eines --HOCHWERTIGEN-- Headsets. Ich hebe es hervor, weil viele Leute sich Headsets kaufen, die eine gesoundete Klangqualität liefern und nicht einfach den Klang relativ unverfälscht wiedergeben können. Das Wort relativ wähle ich in dem Zusammenhang deshalb, weil die wirklich hochwertigen Headsets auch an dieser Karte wohl unterlastet währen. Worauf ich hinaus will: Es muss im Verhältnis bleiben. Ein 20-40 Euro Logitech/Plantronics Headset wird der Qualität dieser Karte nicht im Geringsten gerecht! Getestet habe ich die Karte mit insgesamt drei Headsets. Am unteren Qualitätsende musste ein Plantronics Gamecom 377 herhalten, in der Mittelklasse nahm ich mein altes Sennheiser PC161 zur Hand und in der Oberklasse trat das Beyerdynamics MMX300 Manufaktur in voller Echtlederkonfiguration an.

Die Ausstattung.
In der Ausstattung kann die Soundkarte nicht wirklich punkten. Die beiliegenden Kabel währen noch ausreichend für 0-8-15 Karten, aber nicht für ein solches Kaliber, wie die Titanium HD! Speziell das Klinke auf 2x Cinch Adapterkabel ist entweder eine Beleidigung oder soll nur verdeutlichen, dass man an dieser Karte sowieso nichts Anderes, als ein Headset betreiben sollte. Was es ist, bewerte jeder für sich selbst. Ich halte es für unerheblich, da ich ausser den Betrieb eines Headsets nichts weiter mit dieser Karte im Sinn habe! Es gibt eine CD mit der nötigen Software und eine Quickstart Anleitung. Das war es auch schon. Spiele mit EAX 5.0 Unterstützung sucht man genau so vergebens im Ausstattungsangebot der Titanium HD, wie professionelle Software. Demnach frage ich mich, was Creative Labs unter der Produktnische 'Pro Audio' versteht. Gut, da es sich trotz allem um eine mit hochwertigen Bauteilen bestückte X-Fi Karte handelt, vermute ich, dass sie sich nur nicht getraut haben, von 'Pro Gaming' zu sprechen, da dieser dazumal modische Werbebegriff mittlerweile von Vielen mit einem Schmunzeln in die prollige Bonzen-Nische gesteckt wird. Andererseits passt das fehlende Zubehör in die Nische dieser Karte. Wer ein höherwertiges Headset besitzt und die Karte nur damit betreiben will, vermisst ohnehin nicht wirklich etwas. So geht es auch mir.

Die Software und der Klang
Die Treibersoftware weiß auf dem ersten Blick zu punkten. Die Installation ging reibungslos von der Hand. CD rein, Software installieren, fertig! Die Treibersoftware und weitere Utilities sind leicht bedienbar, bieten aber auch viele Einstellungen um Tuning im Detail vor zu nehmen und bieten viele Möglichkeiten, den Klang an den eigenen Geschmack an zu passen. Mit Headsets von Fragwürdiger Qualität komen jedoch viele Feinheiten, die die Titanium HD zu bieten hat, gar nicht hervor. Dazu jedoch im Punkt klangqualität mehr. Edit: Die Treiber sind zwar funktional jedoch nicht ganz stabil. Ich habe in der Betriebszeit von etwa drei Monaten den Treiber zwei mal so derb abgeschossen, dass nur noch das komplette entfernen des Gerätetreibers und ein anschließender neustart des Systems die Karte wieder funktionsfähig gemacht hat. So viel zu generellen Eindrücken. Weiter im Detail zeigt die weiterhin vorhandene Aufteilung in drei Betreibsmodi sich als Medallie mit zwei Seiten. Zum einen bietet jeder Modus weitere Möglichkeiten, doch ist das Umstellen auf den neuen Modus recht kompliziert. Es darf keine Sound ausgebende Anwendung laufen, sonst kommt es zu Fehlern und eventuell dem kompletten Abschuss des Treibers! Wer ein Headset im üblichen Preisbereich von 40-90 Euro besitzt, kann komplett im 'Game Mode' bleiben. Ein solches Headset ist nicht in der Lage, den Ton derart Detailreich wieder zu geben, als dass man die geringen Unterschiede zwischen 'Game Mode' und dem für die Audiowiedergabe grundsätzlich höherwertigen 'Entertainment Mode' heraus hören könnte. Filme kann man mit dem CMSS 3D Headphone Setting im 'Game Mode' genauso gut, wie mit dem THX PC Studio Surround Setting im 'Entertainment Mode' wiedergeben. Das war mit den Headsets Plantronics GameCom 377 und Sennheiser PC161 mein Eindruck. Nebenher ist mit solchen Headsets die Räumliche Wahrnehmung und damit die Ortung von Gegnern bei Spielen mit benutztem CMSS3D deutlicher, als mit dem THX PC Studio Surround. Gerade im Falle der X-Fi Titanium HD bekommt er besondere Relevanz, denn ohne die in dieser Technik verborgene Möglichkeit, 3D Sound auf dem Kopfhörer zu simulieren, stünde der Preis für diese Karte mit solchen Headsets in keinem Verhältnis zu Dem, was sie mit bringt. Erst mit dem Beyerdynamic MMX 300 Manufaktur wurden mir die Unterschiede vor Augen geführt und Das so deutlich, dass ich hart mit mir ins Gericht gehen musste, um mir die Frage zu stellen, was ich eigentlich will. Wenn man etwa Musik im FLAC Stereo Format bei 96khz und 24 Bit hat, kommt man um einen Wechsel auf den Entertainment Mode kaum herum. Nur hier funktioniert der ASIO Treiber für den Stereobetrieb und nur hier wird der Unterschied zwischen 44 und 96khz starken Audiostreams deutlich. Im Audio Creation Mode beharrt die ASIO Implementation darauf, 18 Kanäle zu haben, was zu Fehlermeldungen bei etwa Foobar2000 führt. Wer eine Sammlung hochauflösender Musik besitzt und zugleich Spiele mit CMSS3D Headphone spielt, dürfte die Soundkarte also zu kompliziert in der Benutzung finden.

Aber damit sind wir schon beim Klang. Das wichtigste Kaufargument für eine Sound Blaster Karte ist für mich schon seit mittlerweile 17 Jahren immer die kristallklare und störfreie Klangqualität gewesen. Eine kurze Vorgeschichte zum Kauf dieser Karte sei daher genannt: Die X-Fi Titanium HD ist mittlerweile die vierte X-Fi Soundkarte, die ich mir gekauft habe. Die erste war die Creative Labs X-Fi Fatal1ty mit PCI Steckplatz. Das Problem an dieser Karte waren Störgeräusche in Form von Brummen oder Surren, welche im Spielebetrieb auftraten und die Sprachübertragung zwar nicht beeinträchtigten, sie jedoch störten. Das Problem lag nichts beim Headset, denn mit allen genannten Headsets trat es auf. Auch die folgende Auzentech X-Fi Forte 7.1 war nicht besser, hatte zudem noch den Nachteil, dass Software nie wirklich ideal auf die Karte abgestimmt war und etwas instabil lief. Die Creative Labs X-Fi Surround 5.1, eine USB Soundkarte, brachte endlich die gewünschte Störfreiheit, jedoch ohne Hardwarebeschleunigung (und damit ohne EAX Advanced HD) und mit relativ hoher CPU Belastung. Nebenher konnte bei der Surround 5.1 die Klangqualität bei weitem nicht mithalten. Es war eien relativ billige Box. Naürlich ging ich beim Kauf der X-Fi Titanium HD davon aus, dass die CPU Last gering blieb, doch natürlich hatte ich sorge, dass die Karte Störeinflüssen genauso ungeschützt ausgesetzt sein würde, wie die vorigen, internen Karten in meinem Besitz. Hier kann ich sagen: YAY! Sie IST fehlerfrei! Abhängig vom Mikrofon des Headsets hört der Gesprächspartner während der gespielten Spiele zwar ein Grundrauschen, wie auch im reinen Windows Betrieb. Störgeräusche wie ein Surren oder Brummen gibt es hier jedoch nicht. Das erwähnte Grundrauschen bezieht sich übrigens NUR auf die Übertragung an dritte. Man selbst hört (sofern das Mikrofon nicht über den Kopfhörer wiedergegeben wird) absolut nichts. Kein Rauschen und auch sonst nichts stört wieder glasklare und druckvolle Wiedergabe. Das Plantronics GameCom 377 jedoch ist einfach zu schwach auf der Brust, um wieder zu geben, was die karte eigentlich kann. Das Sennheiser PC161 und das Beyerdynamics MMX300 Manufaktur sind klar die besseren Partner im Betrieb dieser karte. In kleinen klanglichen Nuancen und besonders bei der Wiedergabe von hochwertigem Musikmaterial gewinnt das MMX300 wiederum, doch steht das meiner Meinung nach im Grunde nicht zwingend im Verhältnis zum Preisunterschied. Damit währen wir wieder beim Thema Verhältnismäßigkeit. Ist die absolute Rauschfreiheit und die druckvolle, detailverliebte Wiedergabe dieser Karte Grund genug für einen derart hohen Kaufpreis? Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich für mich beantworte diese Frage mit einem eindeutigen JA! In Spielen mit 3D klang versetzt diese Karte den Spieler mitten in das Geschehen; Gegner sind jederzeit ideal ortbar, was in Online Games durchaus ein Vorteil ist. Die Klangqualität der Musik ist nur noch eine Frage des gelieferten Materials und des Headsets. Damit wir uns verstehen: Ich spreche von CDs oder hochauflösendem Material, etwa FLAC in 96khz 24 Bit und in Stereo. MP3 Dateien sind keine Option! Zum Test zog ich die OST CD zu 'Final Fantasy - die Mächte in Dir' heran. Sämtliche Sound Blaster Erweiterungen habe ich in den Windows 7 Panel für das Wiedergabegerät deaktiviert.. Dabei ist mir mit Erstaunen bewusst geworden, dass speziell der Bass Boost bei dieser Soundkarte endgültig irrelevant wird. Alle Headsets, besonders jedoch das PC161 zeigen zwar unterschiede, jedoch kaum merkliche. Es spricht für die Karte, dass man Bass Boosting übrigens gar nicht erst benötigt! In Ohrenfeindlichen Lautstärken sind es eher die Headsets, die das Streiken anfangen. Die Soundkarte läuft perfekt! Erst mit all den Klangverschlimmbessereren deaktiviert zeigt die Karte, was sie auch in audiophileer Hinsicht zu Leisten imstande ist. Besonders heftig bekommt man das im Entertainment Mode mit hochauflösendem Musikfutter und dem MMX 300 Headset vor Augen geführt. Etwa mit der 96khz 24 Bit Stereo Aufnahme von Keith Jarret's Platte "The Köln Concert" hört man Details heraus, die vorher schlicht und ergreifend nicht wieder gegeben wurden oder in der unsauberen Wiedergabe einfach unter gegangen sind, etwa leise kaum merkliche Geräusche und Laute aus dem Publikum oder das quietschen einer Tür irgendwo weiter hinten in der Halle. Die Platte 'Restored, Returned" vom Tord Gustavsen Ensemble wirkt in 96khz 24Bit und Stereo so verblüffend lebensecht, dass ich fast paralysiert war. So etwas geht mit den beiden anderen Headsets oder mit günstigen Soundkarten einfach nicht. Nach meinem Geschmack ist die Karte perfekt. Wenn man nicht gerade ein audiophiler Hifi-Süchtling ist, wird man mit dieser Kopfhörerperformance zufrieden sein. Natürlich weiß auch der Raumklang auf DVD- und BluRay-Discs zu gefallen! Zum Test habe ich in dem Fall die DTS-HD Tonspur der BluRay zu AVATAR genutzt. Spätestens bei derart hochauflösenden Tonformaten freut sich die Soundkarte über ein höherwertiges Headset. Das MMX300 gewinnt diese Runde knapp vor dem Sennheiser PC161. Nur das GameCom ist wieder abgeschlagen, wirkt einfach zu dumpf. Für DTS-HD auf den Entertainment Mode zu wechseln, bringt - wenn überhaupt - nur geringe Unterschiede hervor. Allerdings ist das mehr eine Frage der Tonspur, als der Karte. Die beste mir bekannte Tonspur stammt aus dem Film Batman: The Dark Knight und das ist immerhin 'nur' eine reguläre Dolby Digital Tonspur. Und nebenher kann der virtuelle Surround Modus einfach nicht mit meiner Heimkinoanlage mit halten, wenn es um Filme geht. Hier ist die Karte zwar geeignet, jedoch nicht optimal. Allerdings ist das bei der Zielgruppe dieser Karte auch eher irrelevant.

Fazit:
Voraus gesetzt, man möchte nur ein Headset und nicht mehr betreiben, so wie ich, kann man eigentlich nur zu einem Ergebnis kommen: Die Creative Labs Sound Blaster X-Fi Titanium HD ist gut. Sie ist sogar verdammt gut! Der 3D Sound überzeugt, es gibt kein hörbares Grundrauschen der Karte an sich, die Karte spielt druckvoll und doch mit viel Rücksicht auf feine Details. Besonderes Augenmerk liegt bei Spielen mit 3D Sound. Spätestens hier verliebt sich jeder in die Titanium HD! Zur hochwertigen Musikwiedergabe muss man schon am Treiber herum feilen. Apropos Treiber: Sie brauchen noch ein bisschen Schliff, aber der wird kommen, auch, wenn es etwas dauert. Um das volle Potential dieser karte auszuschöpfen sollte man schon ein höherwertiges Headset anschließen. Wer sich Headsets für 20 Euro (oder noch weniger) kauft, braucht diese Karte gar nicht erst in Erwägung ziehen! Stimmt auch das Headset kriegt diese Karte von mir klare 4/5 Sterne! Wer eine Karte mit vielen Anschlüssen sucht, wird aber nicht zufrieden sein. Dann könnten es sogar 3/5 Sternen werden. Ich jedoch bin vollauf zufrieden mit der Leistung und den Anschlüssen. Mir fehlt hauptsächlich Treibertuning. Doch kommt die Karte dann auf maximal 4.5 von 5 Sternen. Auf 5 Sterne kommt die Karte nur deswegen nicht, weil die vielen Einstellungen bei ständigem Wechsel zwischen Musik- und Gaming entweder ständig verstellt werden müssen, oder man nimmt bei einem von Beidem gewisse Abstriche hin.
Kommentar Kommentare (18) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 6, 2014 6:30 PM MEST


Fight Club - Remastered [Blu-ray]
Fight Club - Remastered [Blu-ray]
DVD ~ Edward Norton
Wird angeboten von Music-Shop
Preis: EUR 27,90

82 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die originale BluRay, visuell aufpoliert, 5. November 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fight Club - Remastered [Blu-ray] (Blu-ray)
Über den Film Worte zu verlieren ist undankbar. Entweder, man liebt ihn, oder man hasst ihn. Ich persönlich halte 'Fight Club' für eines der ganz großen Werke der 90er Jahre und darüber hinaus. Klar, Fight Club ist und bleibt ein Actionfilm und ein durchgeknallter noch dazu. In manchen Dingen darf man ihn nicht so ganz ernst nehmen, aber dennoch ist es ein Film, der zum nachdenken über die heutige Gesellschaft einläd. 5/5 Sterne.

Der Hauptpunkt, der trotz der vorigen BluRay zum Kauf dieser Remastered BluRay führen kan, ist natürlich die Bildqualität, eventuell die Tonqualität. Der Rest macht ohnehin keinen Unterschied. Das Bonusmaterial und auch das Menü der neuen BluRay ist identisch. Dazu später mehr. Zum Vergleich der neuen 'Remastered' BluRay mit der Alten, habe ich mit einem nicht näher genannten Programm die Filme mit jeweils deutscher und englischer DTS/6.1 Tonspur als MKV auf meine Festplatte kopiert. Ich konnte beide Dateien parallel laufen lassen und damit wunderbar die Unterschiede feststellen. Manche Interessenten für diese Remastered BluRay haben unter Umständen schon einmal Bilder der US-BluRay gesehen. Ich würde sagen, dass diese remastered BluRay der US-BluRay visuell gleich kommt. Der Kontrast ist ist bedeutend höher und die Farbbrillianz hat sich dadurch ebenfalls erfreulich gesteigert. Zuletzt hat das Maß an Details dazu gewonnen - und zwar kräftig. Waren vorher einige Details, wie z.B. der abgestorbene Baum vor Tyler Durden's Haus kaum zu sehen - kann man sie jetzt klar ausmachen. Die Original BluRay hatte in einigen wenigen Elementen (vor allem in den Logos zu Beginn des Films) einige Unreinheiten auf dem Master. Hier wurden sie entfernt. Durch die deutliche Verbesserung des Bildes bemerkt man stärker als zuvor die Körnung des Masters an sich, doch wenn man nicht gerade direkt vor der Mattscheibe klebt, bemerkt es kaum.

Eine bessere Tonqualität gibt es nicht. Die vorhandenen Tonspuren sind im Grunde identisch. Nicht nur technisch, sondern auch im Hörvergleich konnte ich keine Unterschiede feststellen. Es gibt jeweils eine Deutsche und Englische Tonspur in DTS-HD High Resolution 7.1 @ 2046Kbps, DTS-ES 6.1 @ 1509Kbps und DTS Headphone Surround 2.0 @ 255Kbps - Auf der Hülle der Remaster BluRay wird von einer DTS-HD Master Audio 7.1 Tonspur gesprochen. Der Bitrate nach stimmt Das definitiv nicht! Einen klanglichen Unterschied zwischen DTS-HD 7.1 und DTS 6.1 habe ich nicht heraus hören können. Trotzdem freue ich mich als Besitzer einer 7.x Anlage über die HD Tonspur. Nur die DTS Headphone Surround Spur klingt deutlich schwächer, mitteltonlastiger und recht hohl im Vergleich.

Das Bonusmaterial ist überaus umfangreich. Es gibt allein 13 Teaser und Trailer, ein Musikvideo, 9 Nichtverwendete Szenen, zahlloses Material aus der Produktion, Gallerien aus Produktion, Szenenfotos, Kinoaushang, Presseheft, Flugzettel und und und...

Zusammen gefasst hat diese BluRay nichts neu erfunden. Es wurde lediglich der einzige wirklich große Fehler der ersten, deutschen BluRay zu Fight Club ausgemerzt. Das Bild ist deutlich besser. Der Ton war auch schon bei der Original BluRay einwandfrei. Das Bonusmaterial ist überaus umfangreich, jedoch nicht vollständig in HD vorhanden. Im übrigen entspricht es der Original BluRay. Es gibt kleine Patzer bei der Umsetzung, aber die ändern nicht wirklich etwas an der Benotung insgesamt. Die BluRay bietet ein Wendecover, um auf der Hülle das FSK Logo los zu werden. Macht euch keine Sorgen wegen des hässlichen Bildes hier bei Amazon. Es zeigt lediglich eine zusätzliche Papphülle um eine normale Amaray Hülle mit recht hübschem Cover. Manche nehmen das als Minuspunkt, doch ich sehe es pragmatisch: Eine Amaray kann man austauschen. Das innere einer Metallbox eher nicht. 4.75/5 - aufgerundet 5/5 Sterne. Für Fans des Films lohnt sich der Kauf auch dann, wenn man die originale BluRay schon besessen hat.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 10, 2012 8:53 PM CET


Crank - Extended Version [Blu-ray]
Crank - Extended Version [Blu-ray]
DVD ~ Jason Statham
Wird angeboten von GMFT
Preis: EUR 14,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Art Film, vor der uns unsere Eltern immer gewarnt haben!, 31. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Crank - Extended Version [Blu-ray] (Blu-ray)
Der Film ist übertrieben - in jeder Hinsicht! Er ist unrealistisch, in jeder Hinsicht unnötig gewalttätig, hat absurde Perspektiven, durchgeknallte Charaktere, viele Waffen und noch mehr Action. Wieso es trotzdem funktioniert weiß ich nicht. Ich vermute aber mal, dass es an einer sehr guten Besetzung liegt. Nicht, dass ich ein Fan von einem der Schauspieler wäre, aber man spürt einfach, dass die Schauspieler der wichtigen Charaktere zu 102% bei der Sache waren. Der Film ist perfekt umgesetzt, doch er polarisiert. Entweder man mag ihn, oder man hasst ihn! Ich gehöre eindeutig zur ersten Kategorie. Der Film ist total krank und ich liebe es! Übrigens kann ich nicht nachvollziehen, wie man behaupten kann, dieser Film wäre geschnitten. Ich habe schon diverse Fassungen gesehen und von cut kann hier keine Rede sein. Ich vermute mal Einbildung, wenn jemand diese BluRay mit 'geschnittene Fassung' tagged.

Das Bild von 'Crank' kann man getrost als perfekt bezeichnen. Es ist schwarf und das hält sich auch über den gesamten Film. Es gibt ein gewisses Grundrauschen, was aber nur in einer Hand voll Szenen - und nur bei pausiertem Film - überhaupt auffällt. Im Grunde ist die Kompression schlicht perfekt. Auch die Farbdarstellung und die Bildruhe stimmen. Bei etwa 25-27Mbit/s - nur für die Videospur - darf man das aber wohl auch erwarten. Der Sound ist einwandfrei, dynamisch, rauschfrei und sehr direkt gemastered, was für den Film ein echter Gewinn ist. Jedoch profitiert er jedoch nicht wirklich davon, hier in HD vorhanden zu sein.

Dass dieses Set aus 2 Discs besteht, ist einfach zu erklären: Auf der BluRay gibt es keine. ganze sechs Trailer sind dabei und die weder in HD, noch in ansprechender SD-Qualität. Dabei wäre bei einer gerade mal zu 18.6GB gefüllten BluRay problemlos der Platz für eine saubere HD-Aufnahme jedes Trailers vorhanden gewesen. Wie gesagt ist alles weitere Bonusmaterial auf der zusätzlich beiliegenden DVD. Korrekt, die Bonus-Disc ist eine DVD! Allerdings hat die DVD gegenüber eine BluRay bei SD-Bild Vorteile, weil SD-Material auf einer BluRay grundsätzlich nur in 480p Auflösung vorhanden ist, wärend die DVD immerhin auf 576p Auflösung kommt. Besonders bei großen LCD- bzw Plasma-Fernsehern kommt diese Lösung gut rüber, denn jede noch so gute Technik für das Upscaling funktioniert doch nur bis zu einem gewissen Punkt und profitiert von der höheren Auflösung des Grundmaterials. Da jedoch auch das Bonusmaterial offensichtlich in HD aufgenommen wurde, hätte ich eigentlich eine BluRay für die Bonus-Disc erwartet. So ist es in gewisser Weise eine Mogelpackung, aber immerhin der beste Kompromis NACH einer echten HD-Bonusdisc. Das Bonusmaterial ist ziemlicher Selbst-hype, bringt aber ein paar spannende Eindrücke von verschiedenen Arbeiten am Set mit sich.

Nun zum Fazit: Sicher hätte man ein paar wenige Dinge besser machen können. Die beziehen sich jedoch eigentlich nur auf die Bonus Disc und macht die Wertung, die meiner Meinung nach zu 85% auf dem Film und seiner Umsetzung liegt, zu einer einfachen Sache. Der Film gefällt und die Umsetzung des Films auf BluRay ist perfekt. Höchstwertung - entweder Das oder man bewertet nur den Film als jemand, der so etwas nicht unbedingt gerne guckt. Dass ich den Film mag,ist für mich keine Frage. Wenn er keine Persiflage ist, ist er der einfach übertriebenste, durchgeknalteste, krankeste Film, den ich bisher gesehen habe. Und wie schon gesagt: Ich f****ng liebe es! 6 von 5 Sternen! Mist geht nicht... ^^


The Dark Knight [Blu-ray] [UK IMPORT]
The Dark Knight [Blu-ray] [UK IMPORT]
DVD ~ Christian Bale
Wird angeboten von ZOverstocksDE
Preis: EUR 7,31

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr ordentliche Umsetzung für einen grandiosen Film, 25. Oktober 2010
Der sechste Batman Film ist wohl der mit Abstand überzeugendste Teil der Reihe geworden. Darüber sind sich die Meisten Kritiker und Zuschauer einig. Erlich gesagt war ich skeptisch, hielt es für einen weiteren, massenkompatiblen Film. Im negativen Sinne von Anspruchsloser Mainstream-Kost. Nun... der Film mag massenmarkttauglich sein, doch ist er keinesfalls langweilig, obwohl man speziell bei der Besetzung des Joker durch Heath Ledger kaum mit einer derart brillianten, schauspielerischen Leistung gerechnet hätte. Noch bevor ich den Film sah, habe ich einige meiner Mitmenschen erstaunt darüber berichten hören, wie grandios Heath gespielt haben soll. (Zitat: 'Batman wirkte beinahe blass gegen ihn') Mittlerweile habe ich eines realisiert: Sie hatten Recht. Dazu kommt eine brilliante Regie, ein effektiver Schnitt und die beste Mehrkanaltonspur, die ich bisher zu hören bekommen habe.

Kommen wir zur Umsetzung auf BluRay: Das Bild ist zwar nicht kristallklar, lässt das letzte quentchen Schärfe zur absoluten Perfektion vermissen, ist jedoch scharf und rauscharm genug, um dem Film gerecht zu werden. Verglichen mit anderen Batmanfilmen ist dieser hier farblich etwas trister gehalten, was dem Thema jedoch durchaus gut tut. Es gehört wohl zu den besseren VC1 Videospuren, die ich bisher zu sehen bekam, vom Gesamteindruck her. Wirklich beeindruckend ist jedoch der Sound. Die Dolby Digital 5.1 Spuren gehören zu den Besten überhaupt, auch ohne HD. Fast alles Bonusmaterial ist auf die zweite Disc gebannt, teils in HD, teils in SD. Man beschäftigt sich mit der Technik hinter Batman Beginns und The Dark Knight, geht auf die Psychologie der Filme ein - es gibt sogar mehrere Teile der Nachrichtensendung in voller Länge, wie man sie im Film nur bruchstückhaft zu sehen bekommt. Dazu kommt einiges an Artworks und sogar Trailer in zumindest 720p Auflösung - ENDLICH mal höher als diese (entschuldigt die Wortwahl) popeligen 480i/576i/480p/576p Trailer, wie ich sie auch auf DVD bekommen hätte! Warum nicht immer so? :)
Das bild ist ein Traum, der Ton stimmt zugegeben zumindest bei den DD5.1 Spuren mit der DVD überein, was sie jedoch nicht deklassiert. Die Tonspuren von The Dark Knight sind fast perfekt und viele Dolby TrueHD Spuren sind nicht besser! 5 Sterne!


Ghost In The Shell 2.0 [Blu-ray] [UK Import]
Ghost In The Shell 2.0 [Blu-ray] [UK Import]
Wird angeboten von marvelio-germany
Preis: EUR 7,92

19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ghost in The Shell 2.0 - Eine Mogelpackung?, 25. Oktober 2010
Natürlich ist es nach wie vor derselbe Film, dieselbe Story und größtenteils das gleiche Bildmaterial, bis auf die Tatsache, dass es auf eine möglichst hohe Auflösung gebracht wurde. Die Änderungen sind trotzdem auffallend. Grafisch wurden einige Elemente durch neue CGI-Pendante ersetzt. Änderungen erstrecken sich über den gesamten Film. Fallen sie zu beginn noch auf, gewöhnt man sich im Laufe des Films daran, wodurch der Eindruck ensteht, dass sie vor allem am Anfang häufiger Filmteile erneuert wurden. Ich denke mal, dass die Änderungen vor allem Fans so stark auffallen, weil sie den Film meist etliche Male gesehen haben. Ob Neueinsteiger ohne Kenntnis des Films die Eingrifffe bemerken würden, wage ich zumindest in Frage zu stellen, den auch das übrige Bildmaterial wurde nachbearbeitet. Trotzdem sieht man dem Film sein Alter noch an. So zeigt sich ein leichtes, in dunklen Szenen etwas deutlicher merkbares Bildrauschen. Der Film hat einen eher mittelmäßigen Schwarzwert, jedoch kräftige Farben. Das HD Bild ist detailiert und frei von Treppchen, was jedoch mit einer (kaum merklichen) Unschärfe erkauft wurde. Die Animationen sind so flüssig, wie das Original es eben erlaubt. Auf Deutsch: Es gibt schon eine Hand voll Animationen, die wie im Original so wenige Phasen haben, dass sie einfach merklich unflüssig ablaufen. Die Bildstabilität hingegen ist allerdigns hervorragend. Viel besser als auf jeder mir bekannten DVD. Der Neue Soundmix ist brilliant, mit neuem Mehrkanal Soundtrack und sauberen, teils neuen Sound Effekten, vor allem bei den Waffen... Im Grunde ist alles sehr gut gelungen! Für mich gibt es nur einen Kritikpunkt: Die neue Stimme des Puppet Master (eine Frauenstimme) ist nicht unbedingt die beste Lösung, auch dann nicht, wennn sie realistischer erscheinen mag, als die übermächtige Männerstimme aus dem Original. Das Problem ist nämlich, dass sie Major Kusanagis stimme einfach viel zu ähnlich ist. Das macht es schwerer, dem wichtigsten Gespräch des Films zu folgen.

Auch der unveränderte Originalfilm ist auf der BluRay enthalten. Leider ist der jedoch erstens nicht in HD und zweitens in einer ziemlich miesen Bild- und Tonqualität. Wer die Deutsche DVD hat, sollte die behalten, denn die hat bisher das Beste Bild und zudem einen 5.1 Mix, der einfach voller klingt, als das, was man hier vorgesetzt bekommt. Auf der BluRay ist zwar ein PCM Track, der ist jedoch nur in Stereo und klingt auch etwas dumpf. Das Bonusmaterial ist nichts neues, gehört aber zum guten Ton dazu. (Darüber hinaus dürfte man sich sowieso fragen, wo man nach 15 Jahren noch neue Making offs her bekommen soll, hehe...) Eine BluRay von Ghost in the Shell im Original gibt es leider nicht mehr. Wer den in guter Quali will, greift lieber zur DVD. Ich jedoch finde die 2.0 Fassung durchaus gelungen, wenn auch nicht rundum perfekt! Nun ja, ich denke, dass diese BluRay mit 4 Sternen durchaus fair bedient ist.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 23, 2012 5:23 PM CET


Sin City [2 Disc Special Edition] - Blu-ray
Sin City [2 Disc Special Edition] - Blu-ray

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fast perfekt umgesetzt!, 24. Oktober 2010
Der Film ist ein Kracher! Er strotzt nur so vor großen Namen und zeigen diese Namen auch noch, warum sie so groß sind! Und nicht nur das... gibt es normaler Weise eine Hauptfigur, gegen die alle anderen, großen Namen nicht anstinken können, spielen hier alle derart gut auf, dass alle Figuren in dem Film sich harmonisch in das Gesamtkonzept des Comics einfügen. Natürlich dürfte daran auch das Regisseur-Trio, bestehend aus Robert Rodrigues, Frank Miller himself und Quentin Tarantino wohl einigen Einfluss darauf gehabt haben. Der Schnitt gehört zum Besten in meiner gut 1300 Filme umfassenden Sammlung. Ich weiß nicht, ob Sin City die beste Comic Adaption ist, doch vermute ich, dass sie sich ganz oben einreihen darf. Sin City ist eindeutig ein ganz anderes Kaliber, als Superhelden Comics a la Spider Man, Hulk, X-Men, Fantastic Four und was sonst alles so aufdie Leinwand gebracht wurde und dieser Unterschied wird gnadenlos umgesetzt. 5/5 Sternen für den Film.

Kommen wir zur Umsetzung auf BluRay. Ich habe mir die 2 Disc Version mit Kinofassung und Re-cut als UK-Import besorgt. Die Ladezeiten sind sowohl am PC über PowerDVD, als auch auf meiner Playstation 3 (bei mir hauptsächlich als BluRay Player benutzt) moderat. Doch fast alles auf diesen Scheiben ist perfekt umgesetzt! Diese BluRay zeigt eindruckvoll, dass man mit geschätzt 20Mbit/s Videomaterial und ca. 4Mbit/s (englisch DTS 5.1 HD) bzw 1,5Mbit/s (deutsch DTS 5.1) Referenzmaterial abliefern kann. Das Schwarz auf dieser BluRay ist tief... so tief, wie es nur sein kann! Das Rauschen ist so gering, dass es nur aus nächster Nähe und nur selten überhaupt bemerkbar ist. Die Kanten- und Detailschärfe ist brilliant und das Bild absolut stabil! Ebenso der Sound ist grandios umgesetzt. Die SFX sind feinauflösend und doch brachial genug, um das Heimkino zum Beben zu bringen.

Bonusmaterial im klassischem Sinne finden sich nur auf der Zweiten Disc. Bei der ersten BluRay mit der Kinofassung finden sich nur zwei Audiokommentare der Regisseure und eine Tonspur mit Publikumsreaktionen der Aufführung in Austin, Texas. Letzteres ist recht interessant anzuhören, wirkt auf den deutschen Kinogänger recht eigenwillig. Würde ein deutscher Kinogänger sich im Kino so aufführen, würde man ihn wohl für bescheuert halten. ^^° Auf der Zweiten Disc findet sich der sogenannte Re-cut, der jedoch nichts Anderes ist, als eine Aufteilung der Einzelnen Geschichten im Film in chronologische Reihenfolge. Dann gibt es noch einen interaktiven Comic, der sich nur auf der BluRay findet. Der ist ganz nett und unterhaltsam. Die Steuerung ist jedoch ziemlicher Mist. Unter den Textras finden sich weiter jede Menge Making-offs, die allesamt jedoch sehr kurz gehalten sind. (Zwischen 6 und 11 Minuten pro Clip) Dazu kommen einige Trailer und Teaser. Nur der Recut und der Comic sind in HD, was ziemlich schade ist, denn zumindest für Trailer und Teaser in HD wäre der Platz sicher noch ausreichend gewesen.

Trotz allem ist die Ausstattung super, der Film genial und die technische Qualität eine Augen- und Ohrenweide! Der Umsetzung gebe ich wegen nur kleiner Fehler 4,5 von 5 Sternen. Ich neige in solchen Fällen eher zum Aufrunden und gebe dieser BluRay ohne schlechtes Gewissen 5 Sterne.


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