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Rezensionen verfasst von
Michael Walsemann "Michael-San" (Bremen)
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Windows 8 Pro OEM 64 Bit Vollversion (Frustfreie Verpackung)
Windows 8 Pro OEM 64 Bit Vollversion (Frustfreie Verpackung)

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Baustelle mit Potential, 19. Juni 2013
-= Mein Nutzerprofil =-

Ich habe mich bis jetzt zurück gehalten, eine Rezension über Windows 8 zu schreiben, weil ich, der ich anfänglich zu der kleinen, aber feinen "Pro Windows 8" Fraktion gehörte, keine voreilige Rezension verfassen wollte. Ich benutze Windows 8 seit der öffentlichen Beta Version, später Windows 8 Pro, sowohl auf einem ursprünglich mit Windows 7 verkauften Touch Laptop, als auch auf einem Desktop PC. Ich habe mir zwei Lizenzen gekauft, wohlgemerkt OEM, nicht das vergünstigte Upgrade. Ich benutze bei dieser Rezension noch nicht das kommende Update auf Windows 8.1. Da es jedoch kostenlos für Windows 8 Nutzer zu haben sein soll, habe ich vor, eine aktualisierte Rezension an diese Stelle zu setzen, sobald sie kommt. Ich schreibe viel, bin Hobbyschriftsteller und spiele auch gerne mal das eine oder andere Spiel, hauptsächlich Shooter, aber auch Autorennen.

-= Erster Eindruck =-

Anfänglich war ich von der Oberfläche von Window 8 sehr begeistert, womit ich wohl zu einer Minderheit gehöre. Ich muss dazu hervor heben, dass ich die Oberfläche und die Steuerung in meiner Rezension als zwei verschiedene, potentielle Kritikpunkte betrachte. Im Kern hatte sich nämlich eine Menge getan! Windows 8 - und daran halte ich auch nach der Installation von dutzenden Programmen und Spielen fest - ist schneller als Windows 7. Es fühlt sich dank verbesserter Hardwarebeschleunigung einfach flinker an und bootet auch ein gutes Stück schneller. Der einzige, potentielle Flaschenhals ist die normale Festplatte. SSDs profitieren auch hiervon ganz erheblich! Die erwähnte, schnellere Bootzeit bezieht sich wohlgemerkt auf Windows, nicht die zusätzlich installierten Programme. Steam und iTunes starte ich immer selbst, weil sie den Bootvorgang ganz erheblich ausbremsen. Auch den CCleaner lasse ich lieber selbst laufen, weil sein exzessiver Festplattenzugriff den Bootvorgang zur Schnecke mutieren lässt. Doch diese drei Programme sind nur exemplarische Beispiele. Die Festplattenzugriffe erscheinen an vielen Stellen extensiv. Doch immerhin wirkt sich Das in der Regel nicht auf die Einsatzbereitschaft von Windows 8 aus. Nach erstaunlich kurzer Zeit kann man arbeiten.

-= Multitouch vs Mauszeiger & Tastatur =-

Viele Nutzer von Windows 8 auf einem System ohne Touch Display beschweren sich darüber, dass Windows 8 angeblich auf die Touch Oberfläche optimiert sei. Das habe ich von Anfang an nicht so gesehen und ich möchte auch erklären, warum nicht. Windows 8 basiert auf Gesten. Die muss man natürlich erst einmal lernen. Wenn man sich schon dagegen sträubt, ist der Versuch der effektiven Nutzung von Windows 8 zum scheitern verurteilt. Ich habe mir die Gesten bei gebracht. Ob ich die Gesten mit der Maus ausführe oder mit den Fingern, macht für mich von der Sache her keinen nennenswerten Unterschied. Um diese Meinung zu überprüfen, und eine unverfälschte Sicht auf die Steuerung per Touch Display zu erhalten, habe ich mir das für Windows 8 zertifizierte Touch Display S2340T von Dell gekauft, wohlgemerkt diverse Monate, nachdem ich die Vollversion von Windows 8 erstanden hatte. Die Reaktionsfreudigkeit des Displays steht für mich außer Frage. Das sehe ich schon daran, dass ich mal eben mit dem Finger eine Unterschrift kritzeln kann. Leider sind die angeblich nur für Touch geeigneten Gesten da ein erheblich größerer Stolperstein. Etwa eine Wischgeste von links ins Bild zum wechseln in ein anderes offenes Programm oder von Rechts um die Charms Leiste zu öffnen, sowie von oben nach unten, um ein geöffnetes Programm zu schließen, muss wirklich vom Rand eines Bildschirms her ausgeführt werden. Beginnt man nicht ganz am Rand, verschluckt Windows die Geste einfach, während andere Betriebssysteme (iOS, Android) durchaus einen gewisse Pufferzone einräumen, was die Bedienung deutlich flüssiger vonstatten gehen lässt. Worauf ich hinaus will: Mit der Kombination aus Tastatur und Maus kann ich einfach schneller arbeiten. Nehmen wir den Zugriff auf die Charms Bar. Klar, mit dem Finger kann man sie einfach herein wischen. Aber Bei der Tastenkombination Windows-Key und C kommt sie wirklich jedes Mal. Die Geste per Touchscreen geht manchmal daneben. Der Zugriff auf Systemeinstellungen funktioniert ebenfalls am effektivsten per Tastenkombination. (Windows-Key & X) Wenn das System auf Touch optimiert währe, würde man all seine Systemeinstellungen effektiv per Touch Eingabe ansteuern können. Dem ist aber nicht so! Schon die Tatsache, dass die Systemsteuerung mit allen seinen Einstellungen immer noch in unveränderter Form auf dem Desktop geöffnet wird, straft eine derartige Behauptung Lügen, denn versuchen sie mal auf der Desktop Anzeige einen Textlink in einem Einstellungsfenster der Systemsteuerung zu öffnen..! Sie können treffen, aber wenn viele Textlinks nah bei einander sind, trifft man schon mal den falschen! Man benutzt auf dem Desktop automatisch die Maus. Der genannte Monitor ist übrigens ein 23 Zoll großes Gerät. Das möchte ich hervor heben, weil auf den kleinen Monitoren eines Ultrabooks oder Windows 8/RT Tablets das treffen von Textlinks doch zum Glücksspiel werden kann. Wirklich genau kann man aber selbst auf einem 23 Zoll großen Display nicht unbedingt treffen und größere, Windows 8 zertifizierte Multitouch Displays gibt es zum Zeitpunkt meiner Rezension zumindest noch nicht. Dazu kommt die dramatische Tatsache, dass viele Webseiten auf die Nutzung einer Maus angewiesen sind. Man bewegt den Cursor über ein Menu und es klappt aus. Wie geht das mit einem Touch Display? Gar nicht! Sie wollen Text markieren? Das funktioniert nur dort, wo man einen Text-Cursor setzen kann und ist von der Textgröße abhängig. Auf dem Desktop kann Text schon einmal sehr klein sein und dann gerät das Markieren von Text selbst auf einem 23 Zoll großen Bildschirm mit "nur" Full-HD Auflösung zur Glücksache. Text per Touch auf etwa einer Internetseite zu markieren ist übrigens nicht einmal mit dem Internet Explorer 10 möglich! Schon wieder etwas, wo ich zur Maus greifen muss. Bilder speichern geht immerhin, ist aber per Touch eine vergleichsweise umständliche Aufgabe. Einen Rechtsklick per Maus zu machen, funktioniert schneller als Finger etwa 2 Sekunden auf ein Bild tippen bis um die Fingerspitze ein Quadrat erscheint, was signalisiert, dass ein Rechtsklick ausgeführt wird, sobald man los lässt.... Die angebliche Touch Optimierung ist so unkonsequent umgesetzt, dass ich trotz 600 Euro Touch Display immer wieder meine Kombination aus (mechanischer) 120 Euro Tastatur und 50 Euro Lasermaus bevorzuge. DAS ist für mich ein erheblich größeres Manko, als das ach so schlimme Fehlen des Startmenüs.

-= Der Startbildschirm =-

Damit währe ich beim zweiten Punkt meiner Rezension. Der Startbildschirm. Grundsätzlich empfinde ich das Konzept als sehr gelungen. Lassen sie mich erklären warum: Das Startmenü, welches es übrigens seit Windows 95, also seit beinahe 18 Jahren gibt, hat einen ganz erheblichen Schwachpunkt: Installierte man viele Programme, Tools und Spiele auf seinem Rechner, wird es extrem unübersichtlich. Man konnte zwar aufräumen, indem man die Programme selbst in Unterordnern zusammen fasst, doch blieben dann beim deinstallieren Linkleichen zurück. Unter Windows 8 muss man sich damit nicht mehr beschäftigen. Oft genutzte Programme kann man im Startbildschirm anzeigen lassen. Seltener genutzte Programme werden aus dem Startbildschirm gelöscht. Auf die greift man dann mit der dramatisch verbesserten Suchfunktion von Windows 8 zu. Doch dazu später mehr. Der Startbildschirm wird nur dann nervig, wenn man neue Programme öffnen möchte, weil der Wechsel der Ansicht doch etwas irritierend sein kann, speziell, wenn man viel auf dem Desktop arbeitet. Noch ein wenig effektiver als ein Startbildschirm währe wohl ein Overlay gewesen, der ähnlich wie das Startmenü über dem Bildschirm eingeblendet wird. Ich vermute stark, dass diese Möglichkeit deutlich mehr Anhänger gefunden hätte, obwohl der Startbildschirm sehr aufgeräumt erscheinen kann. Deutlich aufgeräumter, als ein Startmenü es jemals könnte.

-= Die Suchfunktion =-

Um zu erklären, warum die Verbesserung für mich so dramatisch besser ist, muss ich erneut in der Zeit zurück gehen. Seit Windows Vista, welches übrigens bereits 2007 erschien gibt es eine neue Suchfunktion, die direkt im Startmenü integriert ist. Anfänglich gut gemeint, war sie letzlich doch eher schlecht als Recht gelöst. Man konnte zwar nach allen Programmen und Systemeinstellungen suchen, doch wurden sie chaotisch unsortiert in einer Ansicht angezeigt. Man musste schon sehr genau den Begriff eingeben, nach dem man suchte. Die neue Such Funktion der Charms Leiste ist da erheblich komfortabler, weil man vorher angibt, wonach man eigentlich sucht. Man kann nach Einstellungen suchen, indem man einfach stichwortartig angibt, was man machen will. Oder man sucht eben die Einstellung. Man kann nach E-Mails suchen, egal ob man nach Inhalt, Absender oder Betreff sucht. Man kann nach dem Namen eines Programms, oder nach der auszuführenden Datei suchen. Effektiver kann man die Suche eigentlich kaum noch gestalten! Lediglich die Suche nach Dokumenten ist leider noch immer verbesserungswürdig.

-= Die Apps =-

Kontakte, Nachrichten, Mail. Das sind wohl die drei Apps, in die Microsoft offensichtlich die Meiste Arbeit gesteckt haben, denn alle drei empfinde ich als sehr angenehm zu nutzen! Die Mail app bietet einen sehr intuitiven Überblick über alle meine E-Mails, auch über mehrere Accounts hinweg und lässt sich sogar über die Windows 8 Suche durchsuchen, ohne überhaupt die App zu öffnen. Lediglich anbieterspezifische Optionen, wie die Spam Filter Kontrolle von Google Mail fehlen natürlich. Die Nachrichten App meldet sich im Hintergrund automatisch an und erlaubt den Kontakt mit mir über Facebook und den Windows Live Messenger. Was ich mir wünschen würde, währen noch mehr unterstützte Chat Optionen. Wie sieht es mit Google Talk aus? Warum sind ICQ und Skype eine Extra-App? Wenn Microsoft sich schon mit der Einbindung in soziale Netze profilieren will, dann wünschte ich mir eine konsequentere Integration von sozialen Netzen in Windows 8! Auch müssen noch gewisse Bugs behoben werden, etwa die Facebook Chat Integration. Manchmal verliert die Nachrichten App den Kontakt zu Facebook, ohne, dass sie es bemerkt. Dann hilft nur noch ein Neustart. Immerhin gibt es bereits Alternativen, wie etwa das entweder durch Werbeeinblendungen finanzierte IM+ oder das optional 3,99 € teure, werbefreie IM+ Pro. Leider sieht es mit Apps im allgemeinen nicht so gut aus. Niemand will Apps für Windows 8 schreiben! Selbst Google hat Außer der mit Chrome installierten App, sowie der Google Suche App nichts weiter im Angebot! Hangouts? GMail zur Spamkontrolle? Youtube? Keine Chance. Es gibt zwar Apps von Drittanbietern, aber die kosten hin und wieder Geld oder sind mit Werbung gepestet. Wenn niemand für Windows 8 entwickeln will, wird es schwer für Microsoft, Fuß zu fassen.

-= Mein Fazit =-

Windows 8 ist ein sehr gutes Betriebssystem, welches an zwei Krankheiten leidet. Die erste ist die miese Touch Implementation. Hier muss Microsoft DRINGEND nachbessern. Die zweite ist die Tatsache, dass der Mensch ein Gewohnheitstier ist. Windows 8 bedient sich anders als Windows 7. Und schon ist es der gesandte Satans! Das erinnert mich ein wenig an Windows 95. Was hat es damals für einen Aufschrei gegeben, als die Fenster durch ein Startmenü ersetzt wurden! Für mich, der ich mich intensiv mit Windows 8 aus einander gesetzt habe und es als hauptsächliches Betriebssystem über Monate hinweg genutzt habe, hat sich heraus gestellt, dass man im Vergleich zu Windows 7 noch mehr mit Tastaturkürzeln arbeiten muss um alle Funktionen und vor allem Einstellungen zu erreichen. Microsoft hat große Probleme, Windows 8 an die Entwickler zu bringen. Man entwickelt lieber Desktop Programme als eine Windows 8 App. Selbst große Anbieter sträuben sich. Windows 8 kann als Bonus für sich verbuchen, dass es sehr reaktionsfreudig ist. Hier wird selbst betagte Hardware, wie mein immerhin 5 Jahre alter Desktop PC noch einmal zu einem mehr als ausreichend schnellen System. Die großartige Suchfunktion überzeugt mich ebenfalls. Insgesamt gebe ich Windows 8 wegen der genannten Schwächen nur drei von Punkten. Es muss noch nach gebessert werden. Das ist klar. Ich bin gespannt, was Microsoft aus Windows 8.1 machen wird.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 14, 2013 4:00 PM MEST


Wicked Chili 2100mA Dual USB Fast-Port Adapter für Apple iPhone 6/6Plus/5S/5C/5/4S/4, iPad Air 2/Air/4/3/2, iPad mini 3/2/1, iPod Touch 5 (Apple spezifisch, V3.0, 12V/24V, 2x USB)
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr zufrieden!, 17. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bisher haben wir es im Auto immer ziemlich kompliziert gehabt. Wir hatten uns vor zig Jahren Spannungswandler gekauft, die wir immer dazwischen gesteckt haben. Ein Kabelwust sondergleichen! Als ich diesen Stecker für seine rund 15 Euro Kampfpreis gesehen habe, habe ich spontan beschlossen, dem ein Ende zu bereiten und zugegriffen. Was soll ich sagen? Ich bin begeistert! Auf einer gut 4 1/2 Stunden langen Fahrt von Bremen nach Neubrandenburg kam die Feuertaufe. Mein iPod Touch 5 ballerte Musik und wurde von mir als Beifahrer nebenbei als eBook Reader misbraucht, das iPhone 4S lief als Navi. Das iPhone hätte die Fahrt nicht überlebt. Das kann ich aus Erfahrung mit Sicherheit sagen. Und auch den iPod Touch hätte ich leer gemacht! Natürlich hatte ich noch den Kabelwust dabei, um zur Not um zu schwenken. Nötig wurde dies jedoch nicht! Die Feuertaufe ist bestanden und dieser kleine Stecker ist nun bei langen Autofahrten nicht mehr weg zu denken! Dafür gibt man gerne 5 Sterne! :)


Sony VAIO SVT1312V1ES 33,8cm (13,3 Zoll Touch) Ultrabook (Intel Core i5 3317U, 1,7GHz, 4GB RAM, 128GB SSD, Intel HD 4000, Win 8) silber metallic
Sony VAIO SVT1312V1ES 33,8cm (13,3 Zoll Touch) Ultrabook (Intel Core i5 3317U, 1,7GHz, 4GB RAM, 128GB SSD, Intel HD 4000, Win 8) silber metallic

21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Gerät, jedoch nichts für Unerfahrene..., 18. Februar 2013
Positiv:
+ 13 Zoll Display mit gutem Kontrast und guter Helligkeit, sowie ausreichender Auflösung.
+ Gut verständlicher klang in ausreichender Lautstärke, übersteuert üblicher Weise nicht.
+ Meistens Verlässliche Reaktion auf Gesten am Touchscreen.
+ Dank i5 Prozessor, 4GB RAM und SSD sehr schnell.
+ Sehr gut reagierende Tastatur (für ein Ultrabook)
+ Ausreichender Speicherplatz für ein Zweitgerät.
+ Verblüffend kurzer Bootvorgang

Neutral:
* Bei Berührung leicht wippendes Display, dass in einer stabilen Position bleibt.
* Touch-Gesten vom Bildschirmrand her sind mit Geduld verlässlich.

Negativ:
- Über 1GB an Downloads über Windows-Update und Vaio-Update zur Fehlerbehebung notwendig.
- Leicht überempfindliche Oberfläche des Touchpads. Rechtsklick manchmal Problematisch.
- Updateroutine der Vaio Software ist in der Vorinstallation hoffnungslos Buggy
- Miese Vorinstallation mit diversen Macken bei der Ersteinrichtung.
- 6 Stunden zur Ersteinrichtung benötigt.

Fazit:
Sehr schnelles Ultrabook zum fairen Preis, der allerdings mit einer miesen Vorinstallation und durch den Wegfall eines Installationsmediums erkauft wird. Ich empfehle DRINGEND, einen USB-Stick zu kaufen, aus dem man sich ein Rettungsmedium erstellen sollte, sobald man die Ersteinrichtung (Updates und Treiber) beendet hat. Die Vorinstallation ist ziemlich kompliziert und hat mich locker sechs Stunden gekostet. Danach ärgerte ich mich hin und wieder über das seltsam auf Rechtsklicks reagierende Touchpad. Ansonsten war ich weitgehend zufrieden!

Erfahrungsbericht:
Das Ultrabook ist größtenteils ziemlich überzeugend, gerade für den Preis. Es bietet üppige Leistung, ausreichend Arbeitsspeicher, eine schnelle und für die Meisten Zwecke ausreichend große SSD, einen gut reagierenden Touchscreen, eine Tastatur mit angenehmen Tippgefühl und ein zu 80% überzeugendes Multitouch-Pad, welches leider ziemlich empfindlich auf Berührung reagiert, was den Rechtsklick manches Mal zu einer Tortur werden lässt. Das ist allerdings Gemecker auf recht Hohem Niveau, wenn ich mir überlege, dass ich dem SVT1312V1ES eigentlich nicht zugetraut hätte, eine ausreichende Leistung zu erbringen. Irgendwo habe ich mich doch ziemlich vom Marketing einiger Größerer Firmen mit ihren Ultrabooks für 1400-1700 Euro beeinflussen lassen und hatte mich bei diesem Gerät auf weitaus schlechtere Leistung und vor Allem ein eher mies reagierendes Touchscreen liefert. Aber im Gegenteil! Bis auf ein paar kleinere Eigenheiten bin ich mit der Hardware wirklich zufrieden!

Allerdings muss ich vor der Software warnen. Nicht vor Windows 8, sondern vor der allgemeinen Installation und dem Aufwand, mit dem man dieses Ultrabook einrichtet. Einschalten und los geht's? Fehlanzeige... Zunächst kommt der Einrichtungspart vom Windows 8 Setup und direkt bei der Eingabe der E-Mail Adresse des Microsoft Live Kontos, stoße ich auf die erste Hürde.

Sowohl die Tastatur, die man als Bildschirmobjekt einblenden lassen konnte, als auch die "mechanische" Tastatur des Notebooks wollte einfach nicht die Eingabe eines @-Zeichens annehmen. Wie soll man so eine E-Mail Adresse eingeben? Interessant war dann, dass die Touch-Tastatur, die beim antippen des Eingabefeldes für die Mail-Adresse auf dem Monitor erscheint, ein funktionierendes @-Zeichen hatte. Es scheint beinahe so, als währe Das Absicht gewesen, wobei man sich dann fragen sollte, warum man Das nicht in der Anleitung zum Ultrabook erwähnt hat.

Direkt zum Start wurde ich mit der Live-Kachel des Windows 8 Stores empfangen, die mir 25 vorhandene Updates für die installierten Apps ankündigte. Übrigens waren diverse Apps vorhanden, die zusätzlich hinzu gefügt wurden. Das Update hat sich als nicht ganz unproblematisch erwiesen. Ich musste die App mehrfach komplett schließen und neu starten, bis endlich alle Updates installiert waren. (Zumindest hat er am Schluss nichts mehr von offenen Updates gesagt...) Auch das Windows-Update wollte gestartet werden. Insgesamt zog das Laptop also direkt 140MB aus dem Internet. Doch das Schlimmste stand mir erst noch bevor! Wirklich nervig fand ich die Updates zu der Sony-eigenen Software. Ich wurde von der vorinstallierten (und weitgehend nutzlosen) Vaio App auf diverse vorhandene Updates aufmerksam gemacht. Ich wollte Vaio Update starten, doch Das Programm wollte sich zunächst einmal selber aktualisieren und sagte mir, dass man vorher überhaupt keine Updates herunter laden kann. Jedes Mal, wenn ich ihn Das machen ließ, blieb das Programm geschlossen und ließ sich nicht mehr starten, mit der Meldung, dass es sich gerade angeblich aktualisiert. Der Windows 8 Task Manager zeigte jedoch keinerlei Aktivität über das Netzwerk an. Wenn man den Computer neu startete, kam die Meldung mit dem zunächst nötigen Update der Vaio Update Software gleich noch einmal und das ganze ging von vorne los. Man wähnt sich also erst einmal vor einem unlösbaren Problem. Die Lösung war etwas konfus:

Ich musste über die Assist Taste die Vaio Software starten und das darin geforderte Update installieren. Jetzt kommt der Brüller: Das Update wird durch Vaio Update installiert, welches von der Hauptsoftware aus aufgerufen plötzlich auch startet! Alleine das Update der Hauptsoftware war gut 180 MB groß. Es war Samstag Abend und so war der Update Server überlastet. Der Download dauerte eine halbe Ewigkeit, genauer gesagt etwa 1 Stunde 15 Minuten. (Mit einer 100Mbit Leitung!) Die Hauptsoftware stürzte während des Downloads ab, doch gottlob blieb Vaio Update davon verschont. Nachdem dieses Update also installiert und das Notebook neu gestartet war, ließ sich nun auch die Vaio Update Software selbst mittels einem ebenfalls recht großen Downloads (hab es nicht mehr in Erinnerung, ich glaube etwa 20-30MB) aktualisieren. Nachdem Das getan war, ging die Update Arie a-la Sony erst richtig los: Ein guter, halber Gigabyte wurde nun herunter geladen, um Treiber und übrige Sony Tools zu aktualisieren. Du. Meine. Fresse. Das erste Mal habe ich das Notebook um 18 Uhr eingeschaltet. Um 23:40 Uhr war ich mit den Updates durch. Laptop aus und ab ins Bett!

Am nächsten Morgen startete ich das Ultrabook erneut und wurde daran erinnert, dass Windows Update immer zwei Mal Updates zieht. Und das zweite Mal wollte er gut 320MB ziehen. Aber immerhin war es erstens früh am Morgen und zweitens war der Server gnädig und dieser Download dauerte verblüffend kurze Zeit. Das erste Mal hatte ich wirklich das Gefühl ein schnelles und verlässlich funktionierendes Ultrabook vor mir zu haben! Lang genug hat es ja gedauert...

Dieses Gefühl ist bis jetzt sehr beständig geblieben. Wie eingangs erwähnt habe ich hin und wieder Probleme mit dem Touchpad. Es ist eine durchgängige Berührungs-sensitive Oberfläche, die an der Unterseite die zwei Touchpad Tasten überdeckt. Hin und wieder habe ich Probleme, einen Rechtsklick hin zu bekommen, weil die Touch Oberfläche mit dem eigentlichen Tastendruck interferiert. Der Touchscreen ist da schon verlässlicher und reagiert sehr präzise auf das antippen. Gesten indes verlangen ein wenig Geduld. Kurz gesagt alle Gesten, bei denen man vom Bildschirmrand aus in oder durch das Bild streicht sollten geduldig ausgeführt werden. Wischt man zu schnell über das Bild, kommt nicht unbedingt das gewünschte dabei heraus. Das ist aber Gemecker auf relativ hohem Niveau. Wenn man sich daran gewöhnt hat, kann man den Touchscreen ziemlich gut bedienen. Dabei gibt der Bildschirm nach hinten hin nach, allerdings ist das nur eine Wipp-Bewegung. Der Bildschirm bleibt Robust in seiner Ausrichtung.

Insgesamt habe ich schon eine Menge Kritik zum Besten geben müssen, doch weil das Gerät nach allen Problemen am Anfang doch ziemlich gut läuft ich bei der Bedienung auf hohem Niveau meckere, finde ich eine Wertung auf drei Sterne unfair. Ich gebe Vier Sterne, allerdings mit dem Hinweis, dass man sich schon mit Computern auskennen und etwas Geduld und Spucke beim Einrichten nicht scheuen sollte. Sonst könnte man sich ziemlich über den Kauf ärgern.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 19, 2013 10:53 AM CET


Snom klarVOICE Hoerer Breitband Akustik Hoerer
Snom klarVOICE Hoerer Breitband Akustik Hoerer
Wird angeboten von Elektronik-Versand
Preis: EUR 19,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fragwürdig..., 11. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Hörmuschel dieses Accessoires ist große Klasse. Hat man eine HD-Verbindung, wähnt man seinen Gesprächspartner wirklich beinahe neben sich. Jedenfalls ist der Ton beinahe CD-Qualität, weit weg vom breiigen "Telefon-Sound". Auch bei normalen Telefonverbindungen ist der Sound fülliger und kräftiger als zuvor. Anders sieht es leider bei dem eingebauten Mikrofon aus. Daran hat sich nämlich gar nichts geändert. Die Logik dahinter, selber alles besser verstehen zu können aber selbst weiter zu klingen wie hinter einer Normalen Hörermuschel, erschließt sich mir nicht so ganz. Insbesondere nicht bei einem Zubehör für ein Telefon, welches man üblicher Weise in Firmen findet...


PowerDVD 12 Ultra (Windows 8)
PowerDVD 12 Ultra (Windows 8)
Preis: EUR 72,98

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nach einigen Updates ziemlich passabel., 11. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: PowerDVD 12 Ultra (Windows 8) (CD-ROM)
Ehrlich gesagt tue ich mich ein wenig schwer damit, zu verstehen, wie so viele Negativbewertungen zustande kommen konnten. Ich selber benutze PowerDVD 12 Ultra, seit es veröffentlicht wurde. Nun muss ich der Fairness halber dazu sagen, dass man eigentlich immer erst dann eine Version kaufen sollte, wenn es schon die Nachfolgeversion gibt, denn einen Kritikpunkt muss ich PowerDVD schon seit Version 8 anlasten: Die Betatests lässt Cyberlink ihre Kunden machen. Es ist schade, dass deshalb hier auf Amazon der Eindruck entsteht und nicht mehr zu tilgen ist, die Software sei einfach nur Mist. Aber kommen wir zum Wesentlichen, dem Test an sich.

Cyberlinks PowerDVD Ultra in Version 12 ist in meinem Haushalt an einem HTPC in Benutzung. Gekauft habe ich es primär wegen einer Funktion, die das anschauen von Blu-ray Discs und DVDs am HTPC deutlich komfortabler machten soll. PowerDVD 12 kann die Bildwiederholrate auf das abgespielte Material anpassen. So werden Mikroruckler ausgeglichen, unter denen ein HTPC sonst zu leiden hätte. So konnte ich einen angeblichen Fachmann als unwissend entlarfen, indem ich bewieß, dass man keine sonderlich starke Grafikkarte benötigt, um die Wiedergabe von 3D Blu-ray Discs flüssig zu halten.Eine Radeon 7750 war da vollkommen ausreichend. (ACHTUNG: Nicht an einem 3D Fernseher. Ich habe die 3D Wiedergabe über anaglyphes 3D simuliert, was noch mehr Leistung verlangt, als die 3D decodierung an sich) Seit dem Update auf Revision 2118a wir diese Funktion dem Versprechen gerecht. Ebenso kann man jetzt zwischen Blu-ray und DVD wechseln, ohne dass der Ton in jedem Fall auf interne PCM Umwandlung verstellt wird. Das passiert jetzt nur noch, wenn man nicht dekodiertes High Definition Audio als Ausgabemodus einstellt und eine DVD einlegt. Bis dieser Fehler behoben ist, bleibt der Modus bei mir auf "Nicht dekodiertes Dolby Digital/DTS-Audio" stehen. Ich selber habe ohnehin keine Lautsprecher, mit denen man die Vorteile von HD-Audio heraus hören könnte... Sachlich ist es dennoch äußerst ärgerlich. Besonders dann, wenn man sich den HTPC schwerpunktmäßig als (mit zusätzlicher, hier nicht genannter Software Regioncode-freien) Blu-ray Player anschafft... Ich ziehe deshalb einen halben Stern ab.

Der zweite halbe Stern geht durch die noch immer nicht fehlerfreie Implementation der Fernsteuerung durch ein Smartphone flöten. Ich benutze nämlich mein Obst-phone zur komfortablen Fernsteuerung des HTPCs in Blu-ray und DVD Menüs. Hin und wieder schlägt die Verbindung zwischen Smartphone und PowerDVD fehl, wenn man zwischenzeitig eine andere App geöffnet oder das Telefon im Standbymodus gehabt hat. Dann muss man den Authentifizierungscode zur Fernsteuerung erneut eingeben. Der wird in dem Fall zwar auf dem Fernseher eingeblendet, aber wenn man wie ich ziemlich weit weg von dem Fernseher sitzt, ist die Einblendung zu allem Überfluss so klein, dass man aufstehen muss, um sie erkennen zu können. Das kann ziemlich arg nerven... Immerhin, wenn die App mal läuft, dann läuft sie. Die Fernsteuerung von DVD und Blu-ray geht größtenteils wie von jeder anderen Fernsteuerung eines Blu-ray Players auch von der Hand. Einziger Kritikpunkt: Es gibt nur einen Knopf für das Pop-up Menü. Das kann bei Blu-ray discs mit Autoplay Funktion ziemlich nerven, wenn man - wie ich - Filme gerne in der Originalsprache mit Untertitel ansehen will. Wie gesagt, hierfür geht der zweite, halbe Stern flöten. Unnötig, denn die App hat ein ansonsten sehr benutzerfreundliches Interface, besitzt sogar eine einfache Mauspad Funktion, wodurch man den PC fernsteuern kann, wenn man muss, wie etwa, um den vorher genannten Fehler mit der Audio Ausgabe zu beheben.

Wer seinen HTPC zusätzlich als Mediaplayer verwenden möchte, der währe mit PowerDVD als Lösung vermutlich nicht sonderlich glücklich. Daran können auch die verschiedenen Apps für Smartphone und Windows 8 nichts ändern. Grundlegende Formate werden nämlich nicht unterstützt. Da währe zum Beispiel der Free Lossless Audio Codec. Auf einem HTPC, den man in der Regel nun wirklich nur für die Wiedergabe von Mediendateien, DVDs und Blu-ray Discs benutzt, ist Speicherplatz kein Problem. Warum sollte ich meine CDs als MP3 auf einen Computer packen, der mit einem unter umständen hochwertigen AV-Receiver verbunden ist? Wo ist da die Logik? Das einzige, verlustfreie Format, was unterstützt wird, ist zugleich das unpraktischste, nämlich WMA-Lossless. (Wer schon einmal damit zu tun hatte, wird wissen, was ich meine...) Warum wird neben dem M4A/AAC Format nicht auch M4A/ALAC, also Apples Lossless Variante unterstützt? Die Logik erschließt sich mir nicht wirklich. Die Unterstützung von Videoformaten ist zwar besser, doch hier kommt der größte Schwachpunkt von PowerDVD als Mediacenter zu tragen: Man kann die meisten Formate nicht beschriften und so liegen sie vollkommen unsortiert in der Liste, die dadurch unheimlich kompliziert zu durchforsten ist. Andere Mediacenter Software hat Das schon besser gelöst, mit einer internen Datenbank, in der man zur Not die Beschriftung von Videodateien speichern kann. Noch dazu kann PowerDVD keine auf der Platte liegenden ISO Images oder Ordner mit DVD- oder Blu-ray Inhalten öffnen. Deshalb kann ich nur sagen: Lasst euch nicht verarschen! PowerDVD ist und bleibt ein Player für DVDs und mittlerweile auch Blu-rays. Mehr nicht.

Fazit:
Wer PowerDVD als DVD- und Blu-ray Disc Player benutzen will, wird mit einem aktuellen Update ziemlich glücklich, auch wenn die eine oder andere Ungereimtheit noch ausgemerzt werden muss. In dieser Funktion erhält er von mir 4 Sterne. Wer PowerDVD zusätzlich als Mediaplayer benutzen will, muss von meiner Wertung einen weiteren Stern abziehen. Da könnte man nämlich gleich zum Windows Media Center greifen... (Was meiner Meinung nach genauso ein Müll ist...)
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 26, 2013 7:36 PM MEST


Gackt - White Lovers - Shiawase Na Toki (CD+DVD) [Japan CD] YICQ-10267
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schwere Kost..., 7. Februar 2013
Nachdem Gackt's letzte Single, "HAKURO" in meinen Augen ziemlich mittelmäßig war und bei weitem nicht an "Setsugekka -The end of silence" anknüpfen konnte, waren meine Erwartungen an diese Single etwas gedämpft, weil ich mich nach dem Ende seiner Aktivitäten um das "Yellow Fried Chickenz" generell etwas meiner Verehrung für Gackt verloren habe. Dennoch... weil mir das Cover dieser Version so sehr gefällt, habe ich mir die CD+DVD Version gegönnt. Die Musik selbst ist brilliant. Dennoch versuche ich, den Titel sachlich zu betrachten. "WHITE LOVERS -Shiawase na Toki-" erinnerte mich zunächst vom Konzept her an "Junii Gatsu no Love Song", welches allerdings ungleich verträumter daher kommt. "WHITE LOVERS -Shiawase na Toki-" schien da eine eher abgehobene Qualität zu haben, sowohl von der Stimmlage, mit der Gackt singt, als auch von der Wahl des Chorus und der Riffs. Die Musik hat auf dem ersten Lauscher etwas ermutigendes, während mit dem Text doch eher Reue enthält. Auch das Video erschien mir zunächst ungewöhnlich zurückhaltend. Gackt zeigte wenige Regungen und erst nach einigem Nachdenken, haben Interpretationsversuche seiner Intention mit "WHITE LOVERS -Shiawase na Toki-" mich auf eine mögliche Lösung gebracht: Es scheint fast so, als währe die Figur, die Gackt hier verkörpert und singen lässt, über den Punkt hinaus, bis zu dem er Reue zeigt. Irgendwie scheint diesem Titel eine gewisse Resignation zu Eigen zu sein. Ich möchte es "Jenseits von Gut und Böse" nennen. Und plötzlich ergeben einige Fragezeichen für mich Sinn. Mit diesem Eindruck kann ich Das Cover verstehen, das Musikvideo und nicht zuletzt die Musik selber! Und dieses Konzept hält sich auch bei Titel Nummer zwei. "ONE MORE KISS" scheint für seinen Text zuerst deutlich zu rockig und zu fordernd gesungen. Aber wenn man den Text zusammen mit den Emotionen des Gesangs und der Musik betrachtet, wird aus der B-Seite dieser Maxi plötzlich beinahe so etwas wie ein Befreiungsschlag nach dem eher beklemmenden Haupttitel. Was sagt der Fan in mir? Nun... Ironischer Weise ist letztlich die B-Seite "ONE MORE KISS" für mich ein Grund, diese Maxi öfter zu hören. Vielleicht geht es anderen Hörern ja anders, doch das ist meine Erfahrung mit dieser Maxi. Lohnt sich der Kauf? Für Fans ja. Einsteiger könnten mit Gackts ungewohnt zurückhaltender Art vielleicht Schwierigkeiten haben. Diese CD ist, wie man vielleicht meiner Rezension anmerkt, schwere Kost. Man merkt, dass Gackt auf der Suche nach einem neuen Konzept ist. Ich bin gespannt, wohin uns zukünftige Veröffentlichungen entführen...


Kimi no tame Ni dekirukoto
Kimi no tame Ni dekirukoto
Wird angeboten von samurai_media_JPN402
Preis: EUR 49,12

4.0 von 5 Sternen Licht und Schatten, 25. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kimi no tame Ni dekirukoto (Audio CD)
君のためにできること (Kimi no Tame ni Dekiru Koto) ist eine Single, die einen zwiegespaltenen Eindruck bei mir hinterlässt. Wer die Single auf CD besitzt, dem wird auffallen, dass das Cover zusammen gestückelt aus sieht. Es passt nichts zum Anderen. Einen ähnlichen Eindruck hinterlässt auch die Musik selbst. Der Haupttitel und die B-Seite könnten unterschiedlicher kaum sein. Während 'Kimi no Tame ni Dekiru Koto' (übrigens frei übersetzt 'Was kann ich für Dich tun?') ist ein positiv geprägter Song, dem man aber auch eine gewisse Endgültigkeit Anhören kann. Im Grunde hört man schon auf der Single heraus, dass dieser Titel auf Konzerten eher am Ende zu finden sein dürfte. 'Cube' hingegen ist das krasse Gegenteil. Sehr leidenschaftlich und beinahe rüde hat man diesen Titel bislang nur auf einem Konzertmitschnitt gefunden und das war 'Training Days 2006 DRUG PARTY', dort übrigens am Anfang, was ich sehr passend finde, da der Titel Aufmerksamkeit erregt. Beide Titel sind brillant und gehören zu den stärkeren Titeln von Gackt. Um so unverständlicher ist, dass die B-Seite keine Instrumental Version mit bringt und das Cover so billig erscheint. Licht und Schatten findet man hier allerorten.


Reborn
Reborn
Preis: EUR 59,43

4.0 von 5 Sternen Macht nur fortlaufend wieder gegeben Spaß, 22. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Reborn (Audio CD)
Viele bezeichnen dies als ein Album, doch eigentlich ist Das ein Trugschluss. Es handelt sich um ein Hörspiel, dem zufällig eine Soundtrack CD beiliegt. RE:BORN ist für mich eine Medallie mit zwei Seiten und ich bin mir nicht sicher, ob die positive Seite überwiegt. Wer - wie ich - keine ausreichenden Japanisch Kenntnisse für das Hörspiel besitzt, der kauft sich RE:BORN nur aus dem Grund, dass alle Musik beiliegt, die Gackt als Vorbereitung auf seine Visualive Tour 2009 geschrieben hat. Wer den Konzertmitschnitt auf DVD kennt, dem wird auffallen, dass hier einige Überblendungen, Intros und Verzögerungen vorhanden sind, die die vorhandenen Songs an das Konzept der Live Tour anpassen. Wer das Album im Ganzen hört, der wird sehr zufrieden mit der Soundtrack CD von RE:BORN sein. Wer jedoch einzelne Titel aus dem Zusammenhang genommen anhört, der wird sich bei manchen Songs schwer tun. Ich bin Zufrieden mit dem Kauf, doch habe mir zusätzlich einige der Singles bestellt, um bei Random-Play nicht über Songs zu stoßen, die keinen richtigen Anfang oder kein richtiges Ende haben. Die weiteren nötigen Singles währen in dem Fall übrigens "Jesus", "LOST ANGELS" und "Flower".


Vanilla
Vanilla
Wird angeboten von samurai_media_JPN402
Preis: EUR 31,57

4.0 von 5 Sternen Fanservice mit eigenwilligem Charme, 22. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Vanilla (Audio CD)
Dieser Titel ist der typische, reine Fanservice. Gackt ist von Anfang an brillant darin, sich selbst zu inszenieren. Da er weiß, dass er ein Frauenschwarm ist und da sein gesamter Musikstil ziemlich dramatisch ist, kann er auch den Fanservice auf die Spitze treiben. Der Test strotzt vor unverholenen Zweideutigkeiten und der so entstehende Fanservice wird mit einem sehr tanzbaren Rhythmus unterlegt. Darüber hinaus muss man 'Vanilla' allerdings zugestehen, dass er sogar als eine Art erotischer Love-Song funktionieren könnte. Das wird dem Zuhörer jedoch erst mit der Unplugged Version des Titels klar, die übrigens nur auf der Single zu finden ist. Diese Unplugged Version ist der Grund, warum mich diese Single interessiert und ich lange nach einem Anbieter gesucht habe, bei dem ich diese CD noch zu einem Nicht-Sammler-Preis kaufen konnte. Auf Gackt bin ich erst Ende 2008 / Anfang 2009 aufmerksam geworden, als diese CD schon längst out-of-print war. Mittlerweile habe ich es aufgegeben. Bestellt habe ich diese letztlich über den Marketplace von Amazon Japan für umgerechnet 21,04 €. Für einen Sammler oder Fan dürfte der Preis an sich im Rahmen liegen. Verglichen mit den drei Euro auf iTunes ist der Preis aber natürlich Overkill...


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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Sidolin-Schreck, 30. April 2012
Man darf sich ernstlich die Frage stellen, warum man für einen Glasreiniger eine Rezension schreiben sollte. Doch nachdem ich mich wirklich durch quer durch alle Reiniger für den Hausgebrauch durchgearbeitet habe und mit wirklich JEDEM Reiniger feststellen durfte, dass die Hersteller grundlegende Werbeversprechen nicht einhalten, dann ist es schon erwähnenswert. Bevor ich auf diesen Glasreiniger stieß, habe ich mehr oder weniger alles durchprobiert, was so in Supermärkten und Drogerien angeboten und beworben wird. Sidolin Crystal, Viss Glas & Flächen, Ajax Tip Top, billige Eigenmarken von Real und Aldi... die Liste könnte ich ziemlich in die Länge strecken, doch lange Rede, kurzer Sinn: Die Brille zu putzen ist mit glasreiniger unmöglich, wenn man nicht gerade ein Mikrofasertuch für seine Brille hat. Simples Küchen-Papier-Tuch ist nicht drin. Das gibt streifen. Keine Chance. Ähnliches habe ich mit meinem Wohnzimmertisch (Glasplatte) und selbstredent auch Fenstern erlebt. Da kann der Hersteller noch so sehr herumschreien von wegen streifenfreier Glanz. Die Realität sieht anders aus! Nun arbeite ich beruflich ziemlich viel mit einem Flachbettscanner und da dort die Glasplatte, auf der das zu scannende Material aufliegt, sehr strapaziert wird, weil die eingescannten Originale nicht selten schmutzig sind, würde ich bei einem Glasreiniger wie die oben genannten wohl schon längst in der Geschlossenen sitzen.

Nun wird in meiner Firma ziemlich viel Industrie-Reiniger verwendet, üblicher Weise zwar nur von der Putzkolonne, doch beim scanner Putzen braucht man so etwas eben auch. Da habe ich mir irgendwann eine Flasche besorgt. Es war dieser Reiniger, Dr. Schnell Glasfee. Schon der Name klingt unbeholfen und mit dieser bideren Verpackung fragt man sich, ob die Firma da nicht an der falschen Stelle spart.... bis man den Reiniger benutzt. Erst einmal schäumt dieser Reiniger (fast) nicht. Während andere Reiniger damit werben, weil angeblich der Reiniger besser wirken kann, wenn es in Schaumform aufgebracht wird, sprüht man hier einfach die Flüssigkeit auf einen Lappen oder auf die Oberfläche. Wischen. Fertig. Moment mal... SO einfach? Nochmal! Meine Brille hat schon wieder Fettgrapscher. Wischen - fertig! Dabei sei erwähnt, dass ich in der Firma nur diese simplen Papierhandtücher habe, wie man sie von öffentlichen Toiletten her kennt. Ich war noch mutiger und hab meinen TFT mit einem damit angefeuchteten Tuch abgeputzt. Wischen - Fertig! Meine Neugierde war geweckt und ich hab mir aufgeschrieben, wie das zeug heißt und um Internet gesucht. Da es Industriereiniger und sehr viel effektiver als meine bisherigen Glasreiniger ist, habe ich mit einem ziemlich deftigen Preis gerechnet. Pustekuchen! hygi.de z.B. will für eine 500 ml Flasche mit Sprühaufsatz 2,80 Euro. Ohne Aufsatz 1,90 Euro. Okay, die Versandkosten sind schweinisch. Kurz bei google shopping gesucht, fand ich wischmopps.de - 3,56 Euro mit Aufsatz, 2,13 Euro ohne Aufsatz, beides ~OHNE~ Versandkosten. Dem Preis nach unterscheidet sich dieses Zeug also nicht wirklich von anderen im Hausgebrauch bekannten Marken. Nun habe ich also gewechselt Der Grund (Geniale Leistung, moderater Preis) dürfte offensichtlich sein. Sidolin Crystal, mein bisheriger Reiniger wird entsorgt.


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