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Rezensionen verfasst von
XRoterSternX (Potsdam)

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Sony Ericsson Elm Handy (UMTS, aGPS, Bluetooth, WiFi, 5MP) metal black
Sony Ericsson Elm Handy (UMTS, aGPS, Bluetooth, WiFi, 5MP) metal black
Wird angeboten von shopgold
Preis: EUR 101,01

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langzeittest nicht bestanden, 15. Mai 2013
Ich besitze das Elm seit knapp zwei Jahren und war bislang vom Leistungsumfang recht zufrieden. Dafür ist die Haltbarkeit nicht ausreichend und für mich ein Nicht-Kauf-Kriterium!

Doch zunächst zu den positiven Seiten: Die Standardfunktionen wie Telefonieren, SMS schreiben funktionieren problemlos, darüber hinaus gibt es einige praktische Applikationen wie die Möglichkeit Gespräche aufzunehmen, GPS-Tracking und ein paar Goodies (Schrittzähler, 1 Spiel etc). Dafür dass es sich nicht um ein Smartphone handelt, sind zudem die Internetfunktionen weitestgehend in Ordnung. Für das Abrufen von kurzen Infos über den integrierten Browser ausreichend, zudem mit Zusatz-Programmen für Facebook, YouTube und GoogleMaps eingeschränkt multimedial einsetzbar. Allerdings stößt das Elm hier schnell an seine Grenzen: Die Übertragungsgeschwindigkeit ist meistens schlecht, lediglich im WLAN weiß es zu überzeugen. Und viele Webseiten lassen sich nicht korrekt darstellen, manchmal auch nicht komplett nutzen. Eine große Enttäuschung ist die eingebaute Kamera, die außer 5MP alles vermissen lässt.

Was mich wirklich stört – und letztlich zu einer schlechten Bewertung führt – sind die Verarbeitung und der Akku. Während das Display noch nahezu unverkratzt ist, zeichnen sich auf dem Kunststoff deutliche Abnutzungsspuren ab. Der Akku hat viel von seiner ursprünglichen Leistung eingebüßt, hält vielleicht noch drei Tage. Das größte Manko aber: Das Handy schaltet sich mittlerweile nahezu täglich (teilweise mehrfach) aus, selbst bei geladenem Akku. Daher rate ich vom Kauf des Elm ab.


Canon EF 70-300mm 1:4,0-5,6 IS USM  Objektiv (58 mm Filtergewinde)
Canon EF 70-300mm 1:4,0-5,6 IS USM Objektiv (58 mm Filtergewinde)
Wird angeboten von Microglobe UK
Preis: EUR 433,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein treuer Gefährte, 15. Juni 2012
Die Konstruktion eines Objektivs ist eine schwierige Aufgabe - und letztlich immer ein Kompromiss. Selbst wenn die Technik noch ein bisschen mehr Lichtstärke, noch ein bisschen weniger Gewicht ermöglicht, wird das Objektiv am Ende für die meisten Menschen einfach zu teuer.

Mit dem EF 70-300mm 4.0-5.6 IS USM ist Canon ein ziemlich guter Kompromiss gelungen. Für ambitionierte Hobby-Fotografen erschwinglich, und gleichzeitig praktisch ohne Schwachstelle gebaut. Die Abbilungsleistung ist sehr gut, der Autofokus ebenso. Und als Schmankerl gibt's einen Bildstabilisator und ein angenehmes Gewicht für 500 Euro.

Im Detail ein paar Erkenntnisse aus der Praxis: Ich nutze das 70-300 seit gut zwei Jahren, derzeit an einer 7D und einer analogen 300. Mit beiden Kameras harmoniert das Objektiv gut. An der Schärfe und der Farbtreue der Bilder gibt es nichts auszusetzen, einzig bei sehr großer Brennweite (>200mm) sind verschmerzbare Einbußen hinzunehmen. Der Autofokus ist sehr präzise, allerdings kann hier eine schwächere Kamera zum Problem werden: Bei der Nutzung mit einer 400D war bei schnellen Bewegungen einiges an Ausschuss an Bildern zu verschmerzen, an der 7D dagegen macht sich das Mehr an Messfeldern und die größere Geschwindigkeit der Kamera positiv bemerkbar: Erst hier entfaltet der Ultraschallmotor seine ganze Wirkung.
Zum manuellen Fokus gibt es nicht viel zu sagen, der Widerstand könnte für meinen Geschmack einen Tick größer sein, funktioniert aber tadellos.
Durch den Bildstabilisator lassen sich auch bei längeren Belichtungszeiten noch (nahezu) wackelfreie Aufnahmen machen. So ist bspw. 1/10 Sekunde bei 70mm (und einer ruhigen Hand) kein Problem.

Da auch die Ausmaße und das Gewicht des Objektivs absolut in Ordnung gehen, kann die Empfehlung für jeden Canon-Besitzer, der auf der Suche nach einem Tele-Zoom ist, nur lauten: Zuschlagen. Bessere Bilder und eine größere Verwendbarkeit zu dem Preis gibt es nicht. Das 70-300 ist perfekt geeignet für den Alltag, um es immer dabei zu haben. Portraitexperten, Makrofreunde und Sportfotografen werden natürlich aufgrund der nicht allzu großen Lichtstärke nur eingeschränkt Freude finden - das Bokeh bspw. ist gegenüber einer 2,8 hoffnungslos unterlegen. Aber zumindest mit der 4er Blende bei 70mm lässt sich kreativ arbeiten. Und auch Sportaufnahmen sind drin: die entsprechende Kamera vorausgesetzt.


FIFA 12 - [PlayStation 3]
FIFA 12 - [PlayStation 3]
Wird angeboten von TICÁ
Preis: EUR 11,45

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spielspaß gegen Freunde..., 28. Februar 2012
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: FIFA 12 - [PlayStation 3] (Videospiel)
...Frust gegen den Computer.

Die FIFA-Serie verlangt vom Spieler seit jeher eine gewisse Fertigkeit, aber was FIFA 12 angeht, wurden alle bisherigen Anforderungen weit übertroffen. Die Steuerung wurde gleich in mehrfacher Hinsicht erweitert, dadurch komplexer und für den Gelegenheitsspieler kaum noch erlernbar. Um ein Beispiel zu geben: Es gibt nicht einfach nur "Schüsse", sondern "Schüsse", "Schüsse aus dem Sprint", "Vollspannschüsse", "Innenristschüsse" und "Lupfer". Manche davon können flach geschossen, manche angeschnitten werden. Hinzu kommen noch die Parameter Schussrichtung und Schussstärke. Da Chancen auf den höheren Schwierigkeitsgraden Mangelware sind, muss in Sekundenbruchteilen die richtige Entscheidung getroffen werden. Meistens aber parieren die Torhüter selbst recht gute Schüsse.
Wer viel Zeit und Motivation mitbringt, wird sich vielleicht sagen: "OK, muss ich halt mehr trainieren." Das ist grundsätzlich richtig, aber da die beiden einfacheren Schwierigkeitsgrade sehr bald keine Herausforderung mehr darstellen - die Spiele zu gewinnen ist nach 15-20 Spielstunden keine Kunst mehr -, verlangt der mittlere Schwierigkeitsgrad bereits solche Perfektion vom Spieler, dass Erfolgserlebnisse quasi komplett ausbleiben.

Um einen Vergleich zu ziehen, was die Komplexität der Steuerung anbelangt: Wer die stärksten Angriffe bei Tekken oder Mortal Kombat sehen will, der muss Kombinationen in der Controller kloppen, wie ein Irrer. Aber diese Kombinationen sind erlernbar. FIFA 12 ist wie die minutenlange Aneinanderreihung dieser Kombinationen - mit der Ergänzung, dass der Gegner nicht einfach stehen bleibt, sondern sich meist einen Vorteil verschafft, der schlichtweg nur einem Computer vorbehalten ist. Da werden Pässe genauso antizipiert wie Attacken in der Verteidigung. Zwar spielt der Gegner nicht fehlerfrei, aber die Quoten bei der Passgenauigkeit liegen in der Regel zwischen 90 und 95%, ohne dass man darauf irgendwie einen Einfluss nehmen könnte. Mit anderen Worten: Sich Torchancen herauszuspielen ist selbst gegen Mannschaften der Stärke 70 (in etwa das Niveau der 2. Bundesliga) eine Seltenheit. In einer 10-minütigen Partie bekomme ich, nachdem ich das Spiel nun immerhin rund 50 Stunden gespielt habe, vielleicht 2-4 Torchancen. Da die Torhüter aber so gut wie alles halten (s.o.), was auf ihren Kasten kommt, fallen vorne nie Tore - und hinten werden kleinste Fehler im Stellungsspiel knallhart bestraft.

Die Gründe sind vielfältig. Das Verteidigungssystem wurde stark erweitert, in Teilen sicherlich ein guter, wenn letztlich auch zu radikal umgesetzter Vorsatz. Das eigene Stellungsspiel muss schon perfekt sein, eine falsche Bewegung und der Gegner ist entwischt und kann auch durch einen Sprint fast nie mehr gestoppt werden. Zugleich sind die KI-Spieler so geduldig und gut darin, den Ball zu halten, dass schnell mal 30-60 Sekunden lang keine Chance da ist, das Spielgerät zu erlangen. Das entspricht der Spielweise von Barcelona, wirkt aber bei Mannschaften wie Aue oder Ingolstadt sehr merkwürdig.

All diese Punkte treffen natürlich nur für das Spiel gegen den Computer zu. Lizenzen, Grafik, Animationen, Physik-Engine (mit Abstrichen), Atmosphäre, Umfang etc. machen FIFA 12 zu einem guten Paket, das sich gegen menschliche Gegner gut genießen lässt. Idealerweise sollten dies aber Freunde sein, die die neueste Versionen ebenfalls ein paar Mal gezockt haben. Ansonsten ist der Frust-Faktor wegen des neuen Verteidigung-Systems sehr hoch. Danach aber ist FIFA 12 im Duell Mensch gegen Mensch ansehnlich und ausgeglichen wie kein anderer Teil zuvor, daher auch 3 Sterne.


Die Brandmauer: Kurt Wallanders 8. Fall
Die Brandmauer: Kurt Wallanders 8. Fall
von Henning Mankell
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ausgebrannt, 15. September 2011
Kurt Wallander kann einem schon ans Herz wachsen. Wer die vorigen Fälle des schwedischen Kommissars verfolgt hat, der erfreut sich an Wallanders Kombinationsgabe ebenso wie an seinen Launen. Notorisch schwermütig, schafft es der Polizeibeamte aus Berufung, selbst die kompliziertesten Fälle durch unbezwingbare Logik aufzuklären. Dass die außergewöhnlich brutalen Übergriffe dem Kommissar schwer zu schaffen machen, ist nur logisch. Mankell lässt seinen Hauptprotagonisten eigentlich von der ersten Zeile des ersten Bandes an Schritt für Schritt altern und Wallanders Zweifel an der schwedischen Gesellschaft immer größer werden.
Bei seinem neunten großen Fall, in dem es um eine Verschwörung im Internet geht, ist Wallander bereits an einem Punkt angekommen, an dem die Verfassung des Kommissars in solch irrationalen Handlungen endet, dass man laut rufen möchte: "Halt, Kurt! Geh' in Rente!"

Zwar funktioniert Wallanders Gehirn einwandfrei, als es darum geht, den brutalen Mord an einem Taxifahrer mit dem mysteriösen Todesfall eines Programmierers in Verbindung zu bringen. Doch je weiter die Handlung voranschreitet, desto mehr verliert sich Wallander im Dickicht der Indizien - und seinen eigenen Emotionen. Er wittert hinter jeder Ecke eine Intrige, dabei bringt sich der kantige Polizist immer häufiger selbst in Bedrängnis und gerät letztlich sogar in Lebensgefahr.

All das wäre problemlos nachzuvollziehen, wenn Mankell diesen Schwierigkeiten gegen Ende des Romans mehr Beachtung schenken würden. Stattdessen macht es sich der Autor aber ungewohnt einfach und lässt viele der im Verlaufe der Ermittlungen aufgetauchten Fragen offen. Manches Indiz, das auftaucht, wird am Ende gar nicht mehr erwähnt. Diese Unsauberkeiten sind für Mankell sehr untypisch.
Zudem ist die Hintergrund-Geschichte um den internationalen Cyber-Terrorismus halbherzig umgesetzt. Von Anfang an krankt "Die Brandmauer" an der Unanschaulichkeit des Szenarios, ständig werden Menschen vor Computern beschrieben - aber da Wallander wenig von den Geräten versteht, sind wir immer auf die Schilderungen dritter angewiesen.

Mankell war in seinen Wallander-Romanen eigentlich stets gut darin, internationale Verstrickungen und lokale Ermittlungen miteinander in Verbindung zu setzen, aber in "Die Brandmauer" ist die Kombination nicht sehr überzeugend. Es scheint dem Autor selbst schwer zu fallen, alle bisherigen Erlebnisse Wallanders zusammenzuhalten. Gerade deshalb nehmen die Beschreibungen von Begebenheiten aus früheren Bänden viel - zu viel - Platz ein. Gefühlt alle paar Seiten erinnert sich Wallander zurück an alte Fälle, an verstorbene Menschen und bekannte Orte. Sowohl dem Kommissar als auch seinem Erschaffer scheinen die Ideen auszugehen - weshalb wohl Mankell mit "Der Feind im Schatten" die Wallander-Reihe jüngst für abgeschlossen erklärt hat.


The Girl Next Door (Unzensierte Version)
The Girl Next Door (Unzensierte Version)
DVD ~ Emile Hirsch
Wird angeboten von Eliware
Preis: EUR 12,90

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen (V)erklärend und reizvoll..., 18. Dezember 2009
Matthew (Emile Hirsch) führt ein vom Papier her sehr erfolgreiches Leben für einen Teenager: Er ist Schulsprecher, Anwärter auf einen Studienplatz in Georgetown und außerdem sozial engagiert. Doch der Abschlussball rückt näher und für Matthew stellt sich immer häufiger die Frage, ob das alles sein soll. Während die Jungs der Football-Mannschaft die Tage am Strand verbringen und dabei noch ziemlich erfolgreich bei den Schulschönheiten sind, paukt er von morgens bis abends. Seine beiden besten Freunde sind ihm dabei auch keine große Hilfe: Während Eli seine Freizeit am liebsten damit verbringt, Porno-Videos zu studieren, scheint Klitz der geborene Verlierer zu sein.
Doch als im Nachbarhaus die wunderschöne Danielle einzieht (Elisha Cuthbert), ändern sich die Prioritäten in Matthews Leben. Er hat nur noch Augen für das "Mädchen von nebenan" und obwohl er kein Fettnäpfchen auslässt, freunden sich die beiden an. Alles scheint perfekt zu laufen, doch dem großen Glück steht ein dunkles Geheimnis der blonden Schönheit im Wege...

"The Girl Next Door" ist ein äußerst charmanter und witziger Film, der vielleicht eine Viertelstunde zu lang ist. Dennoch ist er absolut kurzweilig und lädt in fast jeder Szene zum Fremdschämen ein - die Fettnäpfchen und Peinlichkeiten, in die die Akteure stolpern, sind einfach großartig in Szene gesetzt. Allerdings sollte der Zuschauer nicht darüber nachdenken, ob die Darstellung des Porno-Business im Film realistisch ist - sie ist im Gegenteil teilweise fast glorifizierend. Damit ist sie in gewisser Weise auch ein Spiegelbild dessen, was das prüde Amerika (insgeheim) beschäftigt: Sex.
Insofern ist "The Girl Next Door" wohl eher als ein - weiteres - modernes Märchen zu verstehen, dass die Probleme des Alltags ausblendet, um dem Zuschauer knapp zwei Stunden gute Unterhaltung zu bieten. Die ist mitunter klebrig wie... - nun ja, denken Sie sich etwas aus - aber zugegebenermaßen: es funktioniert wunderbar.


Keinohrhasen
Keinohrhasen
DVD ~ Til Schweiger
Wird angeboten von media-summits
Preis: EUR 4,99

3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen "Primitiv, aber erfolgreich", 2. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Keinohrhasen (DVD)
"Primitiv, aber erfolgreich" - frei nach Mario Barth könnte dies das Motto von "Keinohrhasen" sein. Die Witze und Pointen des Films sind ähnlich schlicht wie das Drehbuch. Die Story ist sehr vorhersehbar, aber Komödien mit zahlreichen Twists sind meines Wissens rar gesäht. Was wirklich störend ist, ist die teils sehr derbe Sprache. Wenn solch ein Film die FSK 12 bekommt, ist wenig verwunderlich, dass junge Menschen schon in der 6. oder 7. Klasse über alle Details des Oralverkehrs aufgeklärt sind.

Was Til Schweiger als Regisseur und Produzent hier so zulässt, überrascht vielleicht nicht unbedingt. Dennoch hätte man auf peinliche Witze, Zoten und den Fokus auf Sex verzichten können, ohne dass dabei ein schlechterer Film herausgekommen wäre. Denn trotz der bislang geäußerten Kritikpunkte ist "Keinohrhasen" bei weitem kein solcher Totalausfall, wie er hier von manchen Rezensenten gesehen wird. Die schauspielerischen Leistungen sind passabel, die Liste der Gastauftritte überwältigend lang. Insbesondere die Kameraarbeit ist an einigen Stellen toll, die Kinder werden, wie die anderen Charaktere auch, sehr liebenswürdig in Szene gesetzt. Verwiesen sei an dieser Stelle auch auf ein zielsicheres Händchen bei der Auswahl der Songs für den Soundtrack.

Was am Ende bleibt ist ein - durch Gastauftritte, Soundtrack und Atmosphäre - überdurchschnittlicher Fernsehfilm, der aufgrund einiger Aussetzer und einem sehr schwachen Drehbuch sicherlich nicht zu den Glanzstunden des Deutschen Films zählt. Trotzdem hat die ewig junggebliebene Thematik offensichtlich den Geist des Kinopublikums getroffen und wär sich für den Humor erwärmen kann, wird sicherlich auch an dem ein oder anderen Fernsehabend Freude an der DVD finden.


Next: Roman
Next: Roman
von Michael Crichton
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kein Meisterstück, 26. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Next: Roman (Taschenbuch)
Michael Crichton war ein begnadeter Autor, der komplexe Sachverhalte unterhaltsam und spannend verpacken konnte. Seine großen Thriller "Enthüllung", "Prey (Beute)" oder "Andromeda" sind jedem uneingeschränkt ans Herz gelegt.
Leider liegt der Fall bei "Next" anders. Obwohl der Stoff des Romans umfangreich recherchiert ist und ein weites Spektrum des brisanten Themas "Gene" eröffnet wird, fehlt dem Buch der Kernteil eines jeden guten Romans: Der rote Faden.
Crichtons beste Romane zeichnen sich durch wenige Handlungsorte und ihren filmartigen Charakter aus. "Next" verheddert sich in viel zu vielen einzelnen Handlungssträngen. Unzählige Namen tauchen auf und die Hoffnung zu erfahren, wie all diese Figuren zusammen hängen, wird enttäuscht. Die Anordnung ist eher fragmentartig. Vielleicht ist das Thema zu komplex, zu umstritten, um es in einen Thriller nach Crichton-Manier einzubetten.


Firewall
Firewall
DVD ~ Harrison Ford
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 4,95

2.0 von 5 Sternen Seicht, aber zumindest spannend, 26. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Firewall (DVD)
Dieser Film ist absolutes Hollywood-Durchschnittskino. Er funktioniert wunderbar, wenn man sich auf die unzähligen Klischees, auf die logischen Ungereimtheiten und die teilweise sehr schwachen Kamerasequenzen einlassen kann. Denn eines kann man "Firewall" nicht absprechen: Nach einem langatmigen Beginn entwickelt sich eine spannende finale halbe Stunde, die mit einigen interessanten Kniffen aufwartet. Leider fällt der Film gegenüber den Größen des Genres, die ähnliche Thematiken behandeln (Stirb Langsam 4.0, MI etc.), deutlich ab.


Diercke - Deutschland in Karten
Diercke - Deutschland in Karten
Preis: EUR 26,00

21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Atlas, 7. Dezember 2008
Atlanten zeichnen sich nach allgemeinem Verständnis dadurch aus, dass sie die Welt abbilden. In diesem Fall ist nur ein Teil der Welt dargestellt: nämlich Deutschland.
Durch die Fokussierung auf ein Land kann der Atlas mit wesentlich mehr Informationen aufwarten, die in einem Weltatlas aus Platzgründen fehlen.

"Deutschland in Karten" ist nach Bundesländern - von Nord nach Süd - geordnet. Zu jedem Bundesland finden sich auf jeweils circa 20 Seiten Karten über die geschichtliche Entwicklung, aktuelle physische und wirtschaftliche Karten, aber auch explizite Karten zu Klima, Infrastruktur oder Demografie. Zudem gibt es viele Detailkarten, die bspw. die Entwicklung einer Region oder einer Stadt durch Vergleiche sichtbar machen.
Sehr praktisch ist, dass am Anfang jedes Bundeslandes eine Übersichtkarte mit den Landkreisen und den zugehörigen KFZ-Kennzeichnen steht.
Ergänzt wird das unglaublich informative Werk durch einige charakteristische Bilder der Regionen und kurze Informationstexte zu den verschiedenen Karten.
Zu Beginn findet sich ein Teil über Deutschland von circa 20 Seiten. Der Atlas besitzt ein umfangreiches Ortsregister.

Fazit: Wer Interesse an Karten hat, ob beruflich oder hobbymäßig, dem sei "Deutschland in Karten" sehr ans Herz gelegt. Auf 288 Seiten finden sich unglaublich viele Informationen, für die in einem Weltatlas leider kein Platz ist - ob man nur mal einen kleinen Ort nachschauen möchte, gezielt nach einer Information sucht oder einfach "schmökert" - der Käufer kommt auf seine Kosten. Die Aufmachung ist zudem sehr ansprechend, die Farbgebung der Karten angenehm.


LG W2252TE-PF 55,9 cm (22 Zoll) Widescreen TFT Monitor DVI-D (Kontrast 10000:1 mit DFC, 2ms Reaktionszeit) schwarz und silber
LG W2252TE-PF 55,9 cm (22 Zoll) Widescreen TFT Monitor DVI-D (Kontrast 10000:1 mit DFC, 2ms Reaktionszeit) schwarz und silber

21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grundsolides Display mit Stromspareffekt, 5. Dezember 2008
Ich war auf der Suche nach einem 22"-Display mit guten Bildeigenschaften, das sich auch für Spiele eignet. Es gibt viele verschiedene Hersteller und noch mehr Modelle auf diesem Sektor. Da ich über verschiedene LG-Displays gutes gelesen habe, während die Samsung-Panels stark schwanken sollen, entschied ich mich für das W2252TE.
Dies ist mein erstes TFT, als Referenz habe ich nur das - sehr gute - Display meines MacBookPro.

Der Zusammenbau war relativ simpel, allerdings war bei meinem Display die Schraube für die vertikale Neigung so fest angezogen, dass ich den Bildschirm nicht kippen konnte. Erst der Einsatz eines Schraubenziehers brachte Abhilfe.
Der Anschluss gestaltete sich sehr einfach, LG liefert neben dem obligatorischen Stromkabel VGA- und DVI-Kabel gleich mit.
Das Design ist für meinen Geschmack gut gelungen, aber da muss jeder selbst entscheiden. Ich denke, dies ist für den Kauf ein zu vernachlässigender Punkt.

Nach dem Anschließen und Einschalten (mit Signalton) dann erstmal Ernüchterung. Ich brauchte ziemlich lange, bis ich unter Mac und Windows jeweils die Einstellungen gefunden hatte, dass der externe Bildschirm das primäre Gerät ist. LG liefert lediglich einen DIN A4-großen Zettel mit, auf dem sehr kleingedruckt nur das Nötigste aufgeführt ist. Die komplette Bedienungsanleitung gibt es lediglich auf der CD. Das mag papiersparend sein, ist aber für die Erstbetriebnahme sehr hinderlich.

Das Bild erschien mir zunächst sehr verwaschen (unscharf) und dunkel. Die Unschärfe war auf die falsche Auflösung zurückzuführen. Achten Sie unbedingt darauf, bei ihrem Betriebssystem für das externe Display die native Auflösung von 1680x1050 auszuwählen. Das Display wurde zudem nach und nach heller, dies liegt wohl an der Energieeffizienz, ähnlich wie bei einer Energiesparlampe. Jedes Mal nach dem Starten dauert es 1-2 Minuten, ehe das Bild seine ganze Helligkeit erreicht.

Die maximale Helligkeit geht in Ordnung, ein angenehmes Arbeiten und Spielen ist möglich. Ich habe die Helligkeit allerdings immer auf 100% stehen. Gegenüber dem unglaublich hellen Display des MacBookPro fällt das Display jedoch ein ganzes Stück ab (Ich vermute auch hier die Stromsparauswirkungen).
Die Farbdarstellung ist sehr gut. Die Ausleuchtung des Displays ist sehr gleichmäßig (keine Lichthöfe). Pixelfehler hatte ich keine. Die Antwortzeit ist mit 2ms (grey to grey) angegeben und im Spieletest zeigte sich das LG W2252TE wirklich flink - sowohl Call Of Duty 4, Trackmania und C&C AR 3 liefen flüssig.

Ein Wort noch zum Menü: Dieses ist für mich höchst unbefriedigend und keinesfalls intuitiv. Sechs Tasten und kein Drehrad - das muss doch im Jahr 2008 nicht mehr sein. Zudem haben die Tasten einen schlechten Druckpunkt (auch der Einschalter).
Die Zusatzfunktionen "fun" und "f-Engine" sind in meinen Augen vollkommen überflüssig, deswegen gehe ich an dieser Stelle auch nicht weiter auf sie ein.

Fazit: Das Bild, das das LG W2252TE liefert ist wirklich klasse: flott, gleichmäßig, von den Farben her toll. Nur die Helligkeit könnte ein gutes Stück höher sein - hierfür gibt es einen Punkt Abzug.
Den Punkt gibt's aber im nächsten Atemzug wieder hinzu, denn in Zeiten steigender Strompreise und allgemeiner Energieknappheit surft / spielt / arbeitet das gute Gewissen bei diesem effizienten Gerät quasi mit.
Jeweils einen halben Punkt Abzug gibt's für das Fehlen einer gescheiten Anleitung und für das schwache Menü.
Das ergibt insgesamt 4 von 5 Sternen.
Das Display eignet sich somit eigentlich für alle Zielgruppen (außer vielleicht Designer, die natürlich andere Ansprüche haben), die auf ein sehr helles Display verzichten können und lieber ein paar Euro auf der Stromrechnung sparen wollen.

Edit:
Kurze Ergänzung (16. März 2009):
Nachdem ich das Gerät einige Monate in Betrieb habe, bin ich nach wie vor zufrieden. Ich habe allerdings festgestellt, dass die Darstellung dunkler Farben (insbesondere schwarz) bei weitem nicht so gut ist wie auf dem Display des MacBook Pro. Das liegt wohl an der Bauart des Panels und spiegelt sich letzten Endes im günstigen Preis wieder. Für die meisten Nutzer dürfte dieser Nachteil gar nicht spürbar sein. Er macht sich nur bemerkbar, wenn man dicht davor sitzt und einen Film im Vollbild-Modus schaut (der vorzugsweise nachts spielt) oder wenn man Bilder bearbeitet. Wer viel Fotos digital nachbearbeitet und Wert auf eine korrekte Darstellung legt, weil er die Bilder bspw. drucken lassen will, der sollte sich nach einem anderen Display umsehen!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 16, 2009 11:26 PM CET


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