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Rezensionen verfasst von
chrysolithware (Berlin)

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In weiter Ferne, so nah! [Blu-ray]
In weiter Ferne, so nah! [Blu-ray]
DVD ~ Otto Sander
Preis: EUR 8,99

2.0 von 5 Sternen Blu-Ray Veröffentlichung, 23. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In weiter Ferne, so nah! [Blu-ray] (Blu-ray)
Guter Film. Einige Szenen bleiben lange im Gedächtnis. Auch der Soundtrack ist ordentlich. Allerdings will ich vorallem gerne etwas zur Blu-Ray-Qualität sagen, denn anscheinend gibt es bisher nur Meinungen zur DVD-Version:

Ich bin kein Filmfreak und kann auch keinen direkten Vergleich zur DVD ziehen, da ich diese nicht besitze. Die Bildqualität der Blu Ray ist jedenfalls sehr bescheiden. Extremes Filmkorn, eine Menge Schmutz auf dem Bild, dazu eine wechselnde Helligkeit (Flimmern). Der Film ist halt schon etwas älter, aber ich denke, bis auf die wahrscheinlich bessere Schärfe, bietet die Blu-Ray gegenüber der DVD keine Verbesserungen. Im Gegenteil. Was mir am negativsten aufgefallen ist, kommt nämlich erst noch: Es ist das starke Ruckeln bzw die Überschneidung von einzelnen Frames (so kommt es mir zumindest vor), bei einigen Kameraschwenks, die das Bild in der jeweiligen Szene, unansehbar machen. Sieht teilweise wirklich übel aus, z.b. relativ am Anfang, wenn die Kamera zur Großbaustelle rüberschwenkt, auf der der Sterbende liegt...

Falls letzteres bei der DVD/ Videokassette genau so war, liegt es wohl am Film selbst. Falls nicht, ist die Blu-Ray Umsetzung unter aller Sau. Das nur als Hinweis an Interessierte.

1 Zusatzstern wegen dem Film selbst. Warten Sie lieber auf eine restaurierte Fassung - wann auch immer die mal kommen sollte.


TFL. Trinkflasche Wasserflasche Sport Flasche aus Tritan 0.75L
TFL. Trinkflasche Wasserflasche Sport Flasche aus Tritan 0.75L
Wird angeboten von INTERFILTER
Preis: EUR 6,00

4.0 von 5 Sternen Gut, mit kleinen Mängeln., 19. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Flasche sieht, für meinen Geschmack, recht schick und hochwertig aus. Ein großer Pluspunkt ist, dass Wasser (sofern man Wasser dort drin lagert), nicht nach einiger Zeit anfängt, unangenehm zu riechen. Ich besitze eine weitere Trinkflasche von der Firma Nalgene (Modell "Everyday" 1L), welche ja angeblich zu den besten gehört. Dort fängt das Wasser bereits nach einigen Stunden an zu müffeln, vergleichbar mit nasser Wäsche, die man nach dem waschen nicht direkt aus der Waschmaschine nimmt. Hier ist dem nicht so!
Ob sie stabil genug ist und auch einen Sturz aus der Höhe unbeschadet verkraften würde, habe ich nicht getestet.

2 Dinge habe ich dennoch auszusetzen:

1. Der Verschluss/Trinkschnabel fängt schon bei einem leicht geöffneten Zustand an zu tropfen, zumindest dann, wenn die Flasche senkrecht gehalten wird. Könnte theoretisch zum Problem werden, wenn die Flasche in einer Tasche, liegend, transportiert wird. Beim Einsatz auf einem Fahrrad, mit Kopf nach oben, sicherlich kein Problem.

2. Die Öffnung innerhalb der Flasche, durch die die Flüssigkeit in den Trinkschnabel gelangt, ist erhaben, was bedeutet, dass nicht alles komplett aus der Flasche nach außen abfließen kann. Es bleibt immer Restflüssigkeit in der Flasche zurück. Versucht man nun durch Schütteln bzw hin und her bewegen der Flasche den zurückgebliebenen Rest zum ablaufen zu bewegen, während man trinkt/saugt, wird man nass im Gesicht, da die Flüssigkeit dann tropfweise durch das Luftloch austritt, welches auf dem Deckel angebracht ist.

Nicht perfekt also, aber auch nicht so schlecht, dass ich sie nicht weiterempfehlen würde.


Alarm für Cobra 11: Highway Nights
Alarm für Cobra 11: Highway Nights
Wird angeboten von online-shop
Preis: EUR 21,99

4.0 von 5 Sternen Für mich der bisher beste Teil..., 26. September 2013
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
...selbst "Das Syndikat" oder "Undercover" kommen meiner Meinung nach an "Highway Nights" (kurz: HN) nicht heran. Dazu sind die Missionen und Aufgaben in "Das Syndikat" viel zu eintönig und langweilig präsentiert. Die Stadt und Landschaft war dort ok, doch auch diese gefällt mir in HN noch besser. "Undercover" ist ansich nicht schlecht, und vielleicht sogar der beste Teil nach HN, ich finde jedoch, dass die Umgebungen nicht wirklich zur Reihe passen (Alpen, Küste etc.). Auch die neuen Features wie die EMP-Kanone haben nicht wirklich etwas mit "Cobra 11" zu tun und wirken etwas deplatziert, auch wenn diese eigentlich gar nicht so schlecht sind. Grafisch ist HN gut. Definitiv besser als die Vorgänger. Der extreme Bloom-Effekt (das weiße Leuchten) aus "Burning Wheels" ist nicht mehr vorhanden und alles sieht texturenmäßig sauberer aus und wird schärfer gezeichnet. Die Fahrzeugphysik wurde ebenso verbessert, die Fahrzeuge sind nun nicht mehr so leicht. Die Missionen sind abwechslungsreich, die Präsentation in Ordnung, es gibt Einsätze am Tage wie auch in der Nacht und man wird zu nichts gezwungen. Hat man mal keine Lust auf eine Mission, muss man diese auch nicht annehmen. Bei "Das Syndikat" wurde man alle 5 Minuten dazu genötigt, Gefangenentransporte zu begleiten, da sonst die zuvor gestellten Verbrecher wieder laufen gelassen wurden. Das hat nicht gerade Spass gemacht und hat den Spieler in seiner Freiheit eingeschränkt. So etwas sucht man in HN zum Glück vergebens.

Fazit: Von allen Teilen bietet Highway Nights die für mich beste Mischung aus Grafik, Gameplay, Missionen und Spielwelt und ist daher der Teil der Reihe, den ich am ehesten empfehlen würde, da sich die einzelnen Spiele sonst ohnehin nicht stark voneinander unterscheiden. Kennt man einen Teil, kennt man praktisch alle. Warum dann nicht gleich den qualitativ Besten spielen?


Alarm für Cobra 11: Das Syndikat
Alarm für Cobra 11: Das Syndikat
Wird angeboten von software and more
Preis: EUR 14,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider eintönig, 17. September 2013
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Positiv:

-Man ist zur Abwechslung mal auf deutschen Straßen unterwegs und fährt mit deutschen Polizeiwagen.
-Die Grafik ist anschaulich, auch das Schadens- und Physiksystem ist in Ordnung.
-Man kann viel kaputtfahren, was so auf und an der Straße herumsteht.

Negativ:

-Die gestellten Aufgaben werden schon nach kurzer Zeit eintönig, weil diese sich ständig wiederholen. Verfolgungsjagten, innerhalb eines Zeitlimits irgendwo hin kommen, gefühlte 1 Millionen Kameras installieren und Standorte aufdecken (einfach nur kurz auf einem Punkt stehen bleiben, damit ist es erledigt... wie spannend) oder/und am nervigsten: ständig (ca. alle 5 Minuten) gezwungenermaßen Gefangenentransporte zum Knast hin begleiten. Tut man das nicht, werden die in anderen Missionen gestellten Syndikatsmitglieder einfach wieder freigelassen.
-Viel zu wenige, ja fast kaum Möglichkeiten, mal irgendwo abzuheben und Stunts zu machen. Gerade bei einem Spiel zu einer Fernsehserie wie dieser, erwarte ich das. Hier muss man wirklich mit der Lupe nach geeigneten Stellen suchen.
-Die Karte bzw die Standorte der Missionen sind unübersichtlich und schlecht auszumachen.
-Das Sprüche der beiden Hauptdarsteller wiederholen sich ebenfalls andauernd.
-Keinerlei Fußgänger, die z.B. auf einer Bank ihre Zeitung lesen, an den zahlreichen Currywurstwagen stehen um was zu essen oder einfach nur den Bürgersteig entlang laufen. Das Spiel wirkt dadurch leider nicht sehr lebhaft und das schadet der Atmosphäre.

Insgesamt zwar nett genug um es zwischendurch mal für eine halbe Stunde zu spielen, falls einem die Lust überkommt, mal auf deutschen statt auf amerikanischen Straßen sein Unwesen zu treiben. Ansonsten aber wenig interessant.


Borderlands - Game of the Year Edition
Borderlands - Game of the Year Edition
Wird angeboten von poweronlineshop
Preis: EUR 14,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Auf die Dauer öde, 28. Mai 2013
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
-Eintönige, teils zu weitläufige Areale
-Besiegte Feinde respawnen schon nach kurzer Zeit
-Wenig Gegnervariation
-Langweilige Quests ohne besonderen Hintergrund (Bringe mir x von y, Töte diesen und jenen etc)
-Charaktere ohne glaubwürdige Persönlichkeit, ohne Tagesablauf, stehen immer nahezu regungslos an einem Fleck
-Viele Areale müssen für die verschiedenen Quests hundertmal durchquert werden, nicht alle Orte können schnell über Reise-Terminals erreicht werden
-Die Add-ons "Zombie Island of Dr. Ned" & "Secret Armory of General Knoxx" besitzen gleich keinerlei Speicherterminals, so dass jedesmal vom Startpunkt aus gespielt werden muss.

+Viele verschiedene Waffen
+Einigermaßen ordentliche Atmosphäre
+Sehr gute deutsche Sprachausgabe
+Interessante Comicgrafik
+Teils gute Bosskämpfe

Mein Fazit: Auf die Dauer ist das Spiel ziemlich langweilig. Die Quests sind belanglos, zu den einzelnen Charakteren kann keine Beziehung aufgebaut werden, da diese immer nur kurze Texttafeln von sich geben und an Ort und Stelle verwachsen sind. Ständig durchläuft man Levelabschnitte, die man zuvor schon bei anderen Quests gesehen, durchspielt und gesäubert hat nur um sich dann mit den wiederauferstandenen Gegnern rumplagen zu müssen und das für belanglose Quests wie beispielsweise "Sammle 20 Dosen Hundefutter". Als Rollenspiel eine ziemliche Katastrophe. Wenigstens funktioniert das Spiel als Shooter einigermaßen. Die Action ist gut, es gibt interessante Waffen zu finden, die Elementareffekte hauen gut rein und der Splatterfaktor ist in der unzensierten englischen Version auch befriedigend. Wie zuvor beschrieben, ändert das aber nichts an der Tatsache, dass man ständig das gleiche macht, sieht und erfüllt. Und das in einer extrem zähflüssigen Art und Weise. Da spiele ich lieber Klassiker wie "Far Cry", "Stalker" oder die "Gothic"-Reihe noch einmal.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 17, 2013 1:48 PM MEST


Alice: Madness Returns
Alice: Madness Returns
Wird angeboten von skgames
Preis: EUR 24,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Anfangs gut, später langgezogen und eintönig, 19. Mai 2013
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Alice: Madness Returns (Computerspiel)
Gut:

Nett gestaltete Welten mit verschiedenen Themen (Unterwasserwelt, Asiatische Welt, Puppenhaus usw.)
Interessante Filmsequenzen, auch vom Stil her
Recht präzise Steuerung
Doppel-/Trippelsprung, Schrumpfen und kurzzeitiges Schweben
Versteckte Orte und Gegenstände
Aufrüstbare Nah- & Fernkampfwaffen
Minispiele, Rutschbahn- und Rätselabschnitte
Deutsche Sprachausgabe ordentlich

Mittel:

Der Mausblick kann gewöhnungsbedürftig sein, da die Beschleunigung (nicht Geschwindigkeit) sehr hoch eingestellt ist und sich nicht ändern lässt
Der Regenschirm zum Abblocken von Projektilen ist nur einsetzbar, wenn man einen Gegner anvisiert

Schlecht:

Unsichtbare Mauern, selbst an Stellen wo eigentlich keine nötig wären (z.B. in unmittelbarer Nähe zu einer Wand)
Bildwiederholrate festgelegt auf maximal 30 Frames pro Sekunde und bei einigen ein regelmäßiges kurzes Einfrieren des Bildes (beides zum Glück veränderbar über eine Datei im Spielordner)
Langgezogenes Spiel mit den immer gleichen Hüpfeinlagen und sich ständig wiederholende, aufgezwungene Kämpfe gegen die selben (Miniboss-) Gegner
Kämpfe gegen mehrere Gegner können recht frustrierend werden, da das Autoziel oft von dem anvisierten auf einen anderen Gegner umspringt und sich Ziele die sich hinter anderen Zielen befinden nicht schnell und präzise genug anvisieren lassen
Einige Tasten werden vom Spiel nicht erkannt, daher kann ein eigenes Tastaturlayout zum Problem werden
Online-Aktivierung notwendig

Fazit: Am meisten gestört haben mich persönlich die sich ständig wiederholenden, nicht umgehbaren Kämpfe. Auf die Dauer fehlt bei diesem recht langen Spiel auch im allgemeinen einfach die Abwechslung. Nach ca der Hälfte des Spiels, verging mir immer mehr die Lust daran, da man ständig nur das gleiche machte. Manchmal ist weniger halt mehr. Ansonsten ein recht gutes Action- Jump & Run mit einigen kleineren Fehlern. Vorallem PC-Spielern zu empfehlen, da Jump & Runs dort Mangelware sind. Meine Favoriten in diesem Genre sind auf dem PC jedoch immer noch Rayman 2 und Kao the Kangaroo 2 & 3.


Contract J.A.C.K. - Special Edition
Contract J.A.C.K. - Special Edition

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unwürdig zur NOLF-Reihe zu gehören, 14. Mai 2013
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Allzu viel Mühe hat man sich bei der Umsetzung des Titels nicht gemacht. Das Spiel ist sehr kurz geraten und es wurde fast alles aus NOLF 2 recycled: Gegner, Texturen, Waffen, herumliegende Gegenstände, Soundeffekte, Hintergrundmusik, das komplette Interface usw. So hat man das konstante Gefühl, alles schonmal erlebt zu haben. Und das besser. Ich konnte nur wenig ausmachen, das es in NOLF 2 nicht gab. Dazu gehören die zugegeben recht netten Italien-Levels inklusive neuer Texturen, ein Hintergrundtrack und zwei Waffen (ein Pistolenmodell & eine Art Stromkugelwaffe). Das war's dann aber auch. Der Spielercharakter ist uncharismatisch und bleibt ohne Hintergrund. Eine wenigstens einigermaßen interessante Story fehlt ebenso. Abwechslung wie Schleichen, Ordner und Leichen durchsuchen, unterschiedliche Munitionsarten nutzen, Schlösser knacken (hier werden sie wenigstens noch aufgeschossen) und überhaupt all das, was über zielen und schießen hinaus geht, wurde entfernt. Da fragt man sich doch, für was man eine schallgedämpfte Waffe im Inventar hat, wenn die Gegner ohnehin nicht unauffällig umgenietet werden können, denn diese kommen nach dem spawnen alle sofort auf den Spieler zugerannt und fangen an wie bescheuert zu ballern, gehen also keine Patrouille mehr oder rauchen in Ruhe eine, wie es noch in NOLF 2 der Fall war. Wenigstens nehmen Sie Deckung hinter Häuserwänden oder Kisten oder werfen mal eine Granate. Am liebsten und häufigsten aber rennen sie einfach aus der Deckung heraus und lassen sich vom Spieler frontal abknallen. Lustig wird's dann, wenn man 5-10 Gegner, die aus ein und der selben Tür stürmen und dann mangels Kollisionsabfrage ziemlich ineinander laufen, mit einer Salve nahezu zeitgleich erledigt und dann alle in der selben Todesanimation sterben. Das hat schon was von unfreiwilliger Choreographie.

Meine Empfehlung: Hat ihnen die Action in NOLF 2 gefallen und Sie suchen etwas zu ballern für zwischendurch, greifen Sie zu, sofern der Preis nicht die 10er Marke übersteigt. Haben Sie die Ballereien in NOLF 2 jedoch eher gemieden und sind vorzugsweise durch die Gegend geschlichen, sollten Sie "Contract Jack" lieber ignorieren. Sollten Sie die "No one lives forever"-Reihe noch nicht kennen, sind Sie mit Teil 1 & 2 wesentlich besser bedient. Mit der Qualität der Vorgängerspiele kann dieser Abklatsch keinesfalls mithalten.


Dark Sector
Dark Sector
Wird angeboten von software and more
Preis: EUR 6,99

3.0 von 5 Sternen Düsterer 3rd-Person Shooter mit wenig Neuem, 11. Mai 2013
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dark Sector (Computerspiel)
Weder die Grafik noch das Gameplay überzeugen mich vollends. Die Texturen sind relativ grob aufgelöst, Bump-Mapping (Tiefeneffekt) wurde zu stark angewandt, der Bloom bzw HDR-Effekt überblendet die Landschaft und das Spiel wirkt im allgemeinen etwas zu farblos. Die Steuerung ist ebenfalls nicht besonders. In würde gerne zur Seite rennen können, anstatt nur geradeaus. Geht aber nicht. Wenn man dann mal vorwärts läuft, lässt sich der Charakter nur extrem träge manövrieren, sodass ein schnelles um die Ecken kommen nicht möglich ist und man somit immer erst anhalten, sich drehen und dann wieder neu lossprinten muss. Das nervt vor allem in actionreichen Momenten. Da hat man bald schon gar keine Lust mehr, die Sprinten-Funktion überhaupt zu nutzen. Blöd nur, dass der normale Laufschritt in einem Feuergefecht oft nicht reicht. Auch ein einfaches Ducken mitten im Feld, ohne sich irgendwo anzulehnen (hinter Sandsäcken oder anderen Objekten) ist nicht möglich. Das würde in vielen Situationen aber schon helfen, dem Kugelhagel etwas zu entfliehen. So muss man also immer erst zum nächsten Deckungsobjekt laufen, obwohl die gegenwärtige Stelle mit eingezogenem Kopf auch sicher gewesen wäre. Dazu kommen nervige Gegner, wie die Schutzschild tragenden Soldaten, die nur schwer zu erledigen sind und kontinuierlich auf einen zukommen, sodass man oft aus seiner Deckung gezwungen wird, während von allen Seiten auf den Spieler gefeuert wird. Der gleiche Fehler wurde unter anderem auch schon bei "Necrovision: Lost Company" gemacht. Das Objekte, allen voran Munition, nicht automatisch aufgenommen werden, sondern man dafür eine Taste gedrückt halten und richtig positioniert sein muss, stört den Spielfluss. Das Design der Level ist am Anfang noch grauenhaft langweilig, wird nach einiger Zeit aber besser. Auch einige kleinere Rätsel gibt es. Trotzdem sind die Levels mit Sicherheit keine Offenbarung und höchstens Durchschnitt. Was mich am ehesten zum Durchspielen motiviert hat, sind die verschiedenen Fähigkeiten des Hauptcharakters, die im Laufe des Spiels freigeschaltet werden. Auch der Umgang mit der rotierenden Klinge kann ganz lustig sein. Was die Spiellänge angeht, so ist es auch nicht wesentlich kürzer als andere Titel aus dem Genre.
Das Spiel mit "Dead Space" zu vergleichen, wie es einer der anderen Schreiberlinge getan hat, finde ich sehr gewagt. Dead Space ist ein ganz anderes Kaliber. Ich würde "Dark Sector" eher mit "Wanted: Weapons of Fate" gleichsetzen. Die beiden Spiele ähneln sich in allem sehr stark. "Wanted" hatte allerdings das agilere Deckungssystem. Trotzdem würde ich "Dark Sector" im allgemeinen als das klar bessere Spiel bezeichnen. Empfehlen würde ich es trotzdem nur eingeschränkt z.B. wenn man auf pure düstere Brutalo-Action ohne viel Anspruch steht. Es gibt bessere Alternativen.


Hard Reset - Extended Edition
Hard Reset - Extended Edition
Preis: EUR 9,50

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Abwechslung fehlt, 11. März 2013
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Hard Reset - Extended Edition (Computerspiel)
Positiv:
Düsteres doch sogleich schönes graphisches Ambiente in einer futuristischen Cyberpunk-Megacity
Toller atmosphärischer Hauptmenü-Track, kann ich persönlich immer wieder hören
Aufrüstbare Waffen und Panzerung mit verschiedenen Funktionen
Die Umgebung kann in die Kämpfe mit einbezogen werden (explosive Fässer, Kanister, elektronische Geräte usw)
Geheime Orte und Items

Negativ:
Zu wenig verschiedene Gegnertypen
Gameplay auf Dauer etwas eintönig, man wird immer in einem Gebiet eingesperrt, muss Horden von Robotern erledigen und kann erst dann weiter, nach kurzer Zeit geht das gleiche von vorne los, nichts anderes passiert in diesem Spiel

Meine Empfehlung: Für Freunde einfacher Dauerballerei im Stil von z.B. "Painkiller" genau das richtige. Alle anderen sollten zuerst die Demo laden.


Pirate Hunter - [PC]
Pirate Hunter - [PC]
Wird angeboten von filmrolle
Preis: EUR 6,74

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der für mich beste City Interactive Shooter bisher, 9. Februar 2013
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Pirate Hunter - [PC] (Computerspiel)
Positiv:
+ Die Kämpfe machen Spass, da die Soundeffekte und das Waffenhandling stimmen
+ Der Adrenalinmodus ist ebenfalls zu gebrauchen und kommt cool rüber
+ Die Gegner bluten auch in der deutschen Version und sterben im Ragdoll-Verfahren, nette Treffersounds sind auch vorhanden ("Splat!")
+ Schwimmen und Tauchen inkl. Erkundung der Unterwasserwelt möglich
+ Möglichkeit um die Ecke zu gucken (lehnen)
+ Über's Korn zielen möglich (wenn auch nur halbherzig umgesetzt)
+ Teils lustige Gespräche zwischen den Charakteren
+ Wenn man die Grafikeinstellungen erstmal an seinen eigenen Geschmack angepasst hat, kann das Spiel sogar relativ gut aussehen (Bei mir z.B.-> SSAO: Niedrig, Tiefenunschärfe: Aus)
+ Man kann eventuell vorhandene Teamkameraden befehligen und sogar jederzeit in deren Haut schlüpfen, ähnlich wie in dem einen oder anderen Taktikshooter
+ 4 Schwierigkeitsgrade, so dass für jeden etwas dabei ist
+ Teils sehr guter und zum Karibiksetting passender Soundtrack
+ Secrets und geheime Bonusmissionen

Negativ:
- Sprachausgabe und Lippenbewegungen meißtens nicht synchron
- Teils fehlende Nachladegeräusche, Tonsprünge in Filmen oder gleich ein kompletter Audio-Ausfall (macht Neustart notwendig)
- Zu laute Hintergrundgeräusche (vorallem die Jungeltiere)
- Gegner manchmal ziemlich taub auf den Ohren, nur der Blick scheint normal zu funktionieren
- Relativ präzise Schüsse auch auf große Entfernung mit einfachen Waffen wie z.B. der Pistole möglich (unrealistisch)
- Missionen und Umgebungen nicht sehr abwechslungsreich
- Seichte Story und Präsentation
- Lange Ladezeiten

Von allen von City Interactive veröffentlichen Shootern der für mich beste bisher (habe allerdings "Sniper: Ghost Warrior" noch nicht getestet). An zweiter Stelle kommt Code of Honor 2 - für zwischendurch auch zu empfehlen.


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