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Cooper

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Nokia Lumia 710 Smartphone (9,4 cm (3,7 Zoll) Touchscreen, 5 MegaPixel Kamera, Windows Phone Mango OS) cyan
Nokia Lumia 710 Smartphone (9,4 cm (3,7 Zoll) Touchscreen, 5 MegaPixel Kamera, Windows Phone Mango OS) cyan
Wird angeboten von Krev24
Preis: EUR 149,90

67 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Super Einsteiger Smartphone, 9. April 2012
Achtung Update: diese Rezension berücksichtigt die neuen Möglichkeiten, die Anfang Juli 2012 hinzugekommen sind. Siehe unten.

Meine Holde brauchte ein neues Handy und wollte jetzt mal auf ein Smartphone umsteigen, zumal auch ihr altes Navi unbenutzbar geworden ist. Außerdem unterstützt ihr neues Auto mit seinem Radio auch Bluetooth-Freisprechen, was ihr altes Handy nicht konnte. Da Windows Phone 7.5 eine bessere Bedienung verspricht als iOS/Android/S60, ich gegen Apple arge Vorbehalte hege, Samsung bzw. überhaupt Android/Google mit seiner Update-Politik (unregelmäßig und "alte" Handys werden nicht lange mit Updates versorgt) bescheiden ist und vor allem ein Navi ohne Aufpreis enthalten ist, habe ich ihr das Lumia empfohlen. Warum das 710 statt dem 800? Weil ihr der Aufpreis mit den 16 GB Flashspeicher statt den 8 GB und dem AMOLED-Bildschirm statt dem (übrigens vorzüglichen) TFT-Bildschirm es ihr nicht wert war. Außerdem haben uns die Berichte über kurze Akku-Laufzeiten abgeschreckt (das Update zum 800, welches das Problem behebt, kam erst nach dem Kauf). Ich glaube, dass auch das rundlichere Design Frauen mehr anspricht. Und durch das Farbige (naja es gibt auch weiß und schwarz) findet man das Handy in den Tiefen einer Handtasche auch besser als so'n schwarzes oder weißes Produkt von Apple oder Samsung ;-).

Verarbeitet ist das Handy sehr gut und knarzfrei. Zwar nicht in dem ausgefrästen Block aus teurem, hochwertigen Aluminium-ähnlichen Polykarbonat wie beim 800. Aber die Hülle hinten ist abnehmbar und der Akku austauschbar, so dass das Handy nach 2-3 Jahren nicht irgendwohin eingeschickt werden muss. Diese in mehreren Farben erhältliche Hülle scheint auch aus demselben Material zu sein wie beim 800 (ich habe beide Modelle im Laden in der Hand gehabt), so dass es ähnlich "handschmeichlerisch" ist. Das Display ist in heller Umgebung zwar nicht ganz so gut lesbar als beim 800 bzw. bei einem AMOLED, aber durch die ClearBlack-Technologie ausreichend.

Die Akkuleistung ist so dimensioniert, dass das Handy jede Nacht (bei Extremnutzung mit viel Internet-Surfen und Videobetrachtung) oder alle drei Tage (bei "normaler" Nutzung; d.h. kein Video, kein ständiges Getwittere/Facebook-Bloggen; Surfen 1-2 Std./Abend) aufgeladen werden muss. Aufladen passiert über einen Steckdosen-USB-Adapter oder USB am PC, wobei lt. Nokias Tipps&Tricks das Laden am PC viel schneller gehen soll als an der Steckdose.

Die Bedienung ist wirklich einfach und effizient. Neben dem Touchen gibt es noch einen Ein/Ausschalter oben rechts auf der Oberseite, an der rechten Seite einen Kippschalter (+/-) für die Lautstärkeregelung und rechts unten (bzw. bei gedrehter Haltung dann rechts oben) den Auslöser für die Kamera (halb gedrückt Autofokus; bei nicht geladener App startet man dadurch auch die Foto/Video-App). Unterhalb des Touchscreenbereichs gibt es die Leiste mit Hardwareknöpfen (links/mitte/rechts) für die Windows-Phone-Funktionen "zurück" (oder App schließen; bei längerem Druck gelangt man in die Liste der laufenden Apps), "Hauptmenü" und "Suche" (meist bedeutet das den Start vom IE mit Bing als Startseite). Diese Knöpfe leuchten zwar erst, wenn man sie gedrückt hat (so ein Quatsch), aber man kann sie auch gut ertasten.

Prozessor und Betriebssystem sind so gut aufeinander abgestimmt, dass alles sehr zügig und vollkommen ohne Ruckeln abläuft. Der Touchscreen ist empfindlich und mit sehr guter Reaktionsgeschwindigkeit. Das Betriebssystem Windows Phone 7.5 ("Mango") überzeugt vor allem durch die einfache und übersichtliche Kachelanzeige in Hauptmenü und die in der Regel nur drei Hierarchie-Stufen (Hauptmenü->App->Einstellungen in der App). Manche Kacheln zeigen dynamischen Content an (in den Kontakten wechselnd klein die Bilder der Personen; bei Telefon und Mail etc. die Anzahl der neuen Anrufe/SMS/Mails etc.; usw.), den man allerdings nicht beeinflussen kann. Die Grundfarbe der Kacheln und des Hintergrundes ist einstellbar. Dunkler Hintergrund empfiehlt sich zum Stromsparen. Überhaupt sollte man den Stromsparmodus anschalten ' bei dem allerdings das Aufwecken aus dem völlig schwarzen Standby in den Standby-Modus mit Statusanzeigen bzw. das Hauptmenü etwas nervig ist, weil man dazu immer den Ein/Ausschaltknopf kurz drücken muss (langes Drücken schaltet das Handy ganz aus). Daher sollte man den Standby-Timeout etwas erhöhen, damit das Handy nicht so schnell schwarz wird...
Blöd bei Windows Phone 7.5 ist, dass die Kacheln im Haputmenü bei gedrehtem Handy nicht mitdrehen. Besonders doof, wenn man das Handy im Auto als Navi verwendet (da ist der Breitbildmodus in der Navi-App nämlich übersichtlicher).

Durch die Vorgaben von Microsoft gibt es leider keinen SD-Karten-Slot. Und Datenübertragung per Bluetooth (also "Festplatten"-/USB-Stick-Modus) ist ebenfalls deaktiviert. Microsoft will eben die Verteilung "illegaler" Audio- und Videodaten erschweren (so ein Quatsch) und die Leute animieren, solche Dateien über den Windows-Live-Marketplace zu kaufen. Es ist zu hoffen, dass später durch ein Update die Beschränkung fällt.
Die Bluetooth-Profile für Audiostreaming (ergo Headset oder Mediaplayer) sowie für Freisprechen (bzw. alles, was damit zusammenhängt wie Anrufen, Abnehmen, Auflegen und auch die Übertragung der Kontaktdaten ans Autoradio o.ä.) sind freigeschaltet. Das funktionierte allerdings erst nach einem Update des Betriebssystems Ende März/Anfang April 2012 (der Bluetooth-Code des Handys ist übrigens wie üblich "0000").
Audio- und Videodaten sowie Kontaktdaten (bei Terminen weiß ich nicht, aber sollte ebenfalls funktionieren) werden über Zune aufs Handy übertragen, ähm synchronisiert (bzw. per D'n'D aufs kleine Handysymbol fallen gelassen). Ein Windows-PC ist also angebracht. Ebenfalls für Kontakte und Termine ein MS-Outlook, am besten firmenmäßig mit Exchange-Anbindung (sonst wird die Synchronisierung schwierig oder gar unmöglich). Für Macs soll es Zune ebenfalls geben.
Das geht per USB oder Bluetooth.
Die Übertragung von Kontaktdaten zwischen zwei Handys geht per Bluetooth neuerdings auch. Da gibt es seit kurzem eine Extra App für ("Kontakte synchronisieren" heißt die, glaube ich).

Überhaupt gibt es einige nützliche Features auf Apps, die noch nicht vorinstalliert sind. Dazu braucht man einen Windows-Live-Account (identisch mit XBOX-Live), der dann mit einem sog. Gamer-Tag verknüpft ist, der bei Multiuser-Spielen zur Anwendung kommt. Das kann man ganz spartanisch mit minimalen Angaben halten, wenn man nur kostenlose Windows-Phone-Apps runterladen will.

Manche Apps gibt es doppelt, und zwar einmal von Microsoft, zum anderen nochmal als Variante von Nokia. Z.B. gibt es "Karten" und "Nokia Karten". Das "Karten" ist das von Microsoft und zeigt ein anderes Kartendesign als Nokia und hat andere Features. Und funktioniert auch nicht offline. Nokia hat mehrere Apps, die mit Navigation zu tun haben. Alle basieren offensichtlich auf "Nokia Maps"/"Ovi Maps", die es auch seit Jahren für Symbian gibt. Nokia verspricht offline-Navigation und lebenslange kostenlose Updates (sowohl der Karten als auch der Software!). Die Sprachnavigation (männl. oder weibl. Stimme auswählbar) ist auch kostenlos. Nach einem ebenfalls erst kürzlichen Update Ende März ist übrigens der Sound des Handys stark verbessert (manche Tester von Ende 2011 beklagten damals mangelnden Bass, was jetzt behoben ist ' was sich bei MP3s und Videos auch bemerkbar macht!). "Nokia Karten" ist für Fußgänger-Navi und der Orientierung in der Nähe des aktuellen GPS-Standortes. "Nokia Bus & Bahn" liefert Nahverkehrsinformationen, auch Einblendungen des Streckennetzes in "Nokia Karten", allerdings nur für ein paar Großstädte. Soll sich aber im Laufe der Zeit erweitern. Für Nahverkehr und Haltestellen etc. empfiehlt sich die Installation der kostenlosen App "Fahrplan": die geht auch in der "Provinz" und berücksichtigt nicht nur Nahverkehrspläne und -Haltestellen, sondern sogar DB-Verbindungen, also Bahnhöfe; inkl. auf welchem Bahnsteig der Zug abfährt.
"Nokia Navigation" ist das Teil für die Autonavi. Es funktioniert prinzipiell gut, aber kommt an kostenpflichtige Navis nicht heran. Man kann nur vom aktuellen GPS-Standort aus navigieren (also keinen anderen Startpunkt wählen und somit auch nicht die Fahrt simulieren), kann keine Zwischenhalte ("über") auswählen und Spurassistent gibt es auch nicht. Man kann zwischen 2D und 3D umschalten; und zwischen Tag- und Nachtmodus. Letzteres aber manuell und nicht automatisch entsprechend des aktuellen Sonnenauf/untergangs.
Aber die Karten sind aktuell und die Fahrhinweise sind ausreichend (sowas wie "im Kreisverkehr die dritte Ausfahrt nehmen" und "nach rechts abbiegen und danach gleich wieder links" kommen auch) und gut verständlich. POIs wie Tankstellen, Sehenswürdigkeiten etc. werden auch angezeigt. Wie beim Betriebssystem ist auch hier zu hoffen, dass im Laufe der Zeit regelmäßige Verbesserungen/Updates kommen, die die Unterschiede zu Profi-Navi-Apps aufholen. Zur Offline-Navigation sind die entsprechenden Karten vollständig herunterzuladen. Die Deutschlandkarte ist knapp 500 MB groß.

Neben einem UKW-Radio gibt es auch einen 3D-Beschleunigungssensor, einen Kompass und einen Umgebungslichtsensor. Die Kamera ist nicht besonders (hat aber einen LED-"Blitz"): eben das, was man unter "Handy-Knipse" abhaken kann. Für Gelegenheitsfotos und -videos vollkommen okay.

Positiv zu erwähnen wäre, dass die Buchse für Kopfhörer/Headset 3,5mm groß ist und nicht wie früher bei Nokia verbreitet das kleinere 2,5mm-Format besitzt, was immer Adapter für eigene Kopfhörer benötigt hat.

Richtig toll ist der InternetExplorer. In dessen Bing-Suchseite integriert sind Musikerkennung über das Handy-Mikro, QR- und Strichcode-Erkennung über die Kamera sowie eine Texterkennung inklusive sofortiger Übersetzungsmöglichkeit (geeignet nur für relativ große Texte wie auf Tafeln und Hinweisschildern; aber nicht für das Scannen von Büchern oder Zeitungsartikeln). Spracheingabe von Suchwörtern funktioniert auch gut. Die Tastatureingabe ist übrigens auch sehr gut.
Flash funktioniert gut, allerdings kann man bei Youtube-Videos nicht (wie am PC mit der Maus) vorspulen oder die Wiedergabe an Positionen setzen. Die PDF-Reader-App von Adobe ist sehr gut, d.h. die Skalierungsmöglichkeiten sind auf das kleine Handydisplay angepasst und unterstützt das Drehen des Handys. Dies spricht zusammen mit den Office-Anwendungen (Word light inkl. Notizzettel mit Abhak-Liste, Excel und Powerpoint-Viewer) für den Einsatz als Firmen-Handy (naja, da dann wohl eher das 800 mit höherem Business-Style-Faktor).

Noch kurz zu den Sende-/Empfangseigenschaften: das GPS-Signal kommt sehr schnell rein (im Gegensatz zu meinen älteren GPS-Geräten, wo es manchmal von 2 bis zu 20 Minuten dauern konnte). Und kann man auch ständig angeschaltet lassen, ohne zuviel Strom zu verbrauchen (ich vermute, dass im Stromsparmodus das GPS-Modul abgeschaltet wird oder so, wenn es nicht benötigt wird?!). Die WLAN-, USB- und die 3.5G-Mobil- (kein LTE!) Übertragungen sind sehr flott.

Eine Schutzhülle wird nicht mitgeliefert. Es ist auch fraglich, ob man die überhaupt bei dem außergewöhnlichen Kunststoffmaterial und dem Gorillaglas braucht.

Noch kurz zur Micro-SIM: eine normale SIM-Karte ist nicht möglich. Aber der Mobilfunkprovider hat auf telefon. Anfrage bei der Hotline eine solche kostenlos zugeschickt (für dieselbe Rufnummer, versteht sich). Es gibt aber auch die Möglichkeit, in manchen Läden sich die normale SIM-Karte ausstanzen zu lassen (bei Mediamarkt oder Saturn ist mir das z.B. bekannt).

Einen Stern Abzug gibt es von mir, weil Microsoft/Nokia versucht, die Kunden auf-Teufel-komm-raus an ihren Marketplace zu binden und statt SD-Karten die Cloud propagiert (immerhin ist SkyDrive mit 25GB Platz kostenlos). Und wegen der fehlenden Datenaustausch-Möglichkeiten für normale Dokument-Dateien.

UPDATE
-------

Ich habe mir mittlerweile selbst ein solches Gerät gekauft, weil es mich einfach überzeugte.
Jetzt (Anfang Juli 2012), wo mit dem sogenannten Mango Refresh (alias Tango) für die 7.5er-Version ein neues Update-Paket ausgerollt wird, möchte ich mal die Gelegenheit nutzen, die Neuerungen seit der ersten Rezension zusammenzufassen.

1. Skydrive
Der kostenlose Umfang wurde von MS auf 7 GB reduziert. Man konnte allerdings ein paar Tage sich dort anmelden und wieder auf 25 GB erhöhen, wenn man nichts oder nur wenig Daten drauf hatte.
Bemerkenswert finde ich, dass es für Windows einen Skydrive-Treiber gibt, der auf ein bestimmtes Unterverzeichnis (das man selbst festlegen kann) einen Hotfolder legt. Darin erscheint die Skydrive-Verzeichnisstruktur mit allen dort befindlichen Daten und Dokumenten. Kopiert man dort Dateien hinein, werden diese im Hintergrund übers Internet hochgeladen. Das Hochladen geschieht vollkommen transparent (bis auf eine kleine Animation im Taskbar-Symbol) und macht auch nach Unterbrechungen weiter, also, wenn der Rechner zwischendurch ausgeschaltet wurde - DSL-Verbindungen haben ja meist eine recht kleine Upload-Bandbreite, wodurch es bei großen Dateien wie z.B. Videos schonmal lange dauern kann, bis sie vom Handy vom Skydrive herunterladbar/bearbeitbar sind. Die Synchronisierung funktioniert natürlich auch in die andere Richtung Handy->PC; oder, wenn man ändert oder löscht.

1. Nokia Mix Radio
Diese App ist für Lumia-Handys eine Erweiterung von Nokia Musik (was wiederum eine sog. Anwendung vom Zune Musikplayer ist), die mehrere kostenlose Musik-Internet-Streaming-Kanäle anbietet. Diese jeweils für verschiedene Genres (Pop, Rock, Klassik,...), Themen (Fitness, Promi-Mixe) und für aktuelle Top-40-Charts verschiedener Länder (u.a. D, Ö, CH, GB, China). Mixe sind auch für den Offline-Betrieb herunterladbar. Allerdings sind ca. alle zwei Stunden nur maximal 6 Titel überspringbar - was kein Problem ist, wenn man diese Mixe wie Internetradio konsumiert.

2. Nokia eBooks
Eine eBook-App mit Store. Am Interessantesten dürften für ein Handy die zahlreichen Reiseführer-Bücher sein. Aber es gibt auch viele normale Bestseller.

3. Tethering
Man kann das Handy endlich auch für bis zu 5 Geräte als WLAN-Access-Punkt laufen lassen. Microsoft nennt das "Internetfreigabe".
Das ist besonders attraktiv, wenn man einen Tablet-PC hat oder anschaffen möchte, da man dann die billigere Variante ohne UMTS nehmen kann - und trotzdem unterwegs oder im Urlaub mit dem Tablet surfen kann.
Funktioniert wunderbar.

4. Flip-to-silence
Erhält man einen Anruf und hat den Klingelton angeschaltet, kann man durch einfaches kurzes (oder auch langes, wenn man nicht abnehmen will) Umdrehen (Display nach unten) das Handy stummschalten. Klappt nicht, wenn man das Handy bereits umgedreht hingelegt hat; d.h. dann klingelt es trotzdem und man muss das Handy trotzdem aufheben, wenn man den Ton abschalten will.
Apropos "Klingelton": eigene Klingeltöne sind möglich. Man muss nur beachten, dass die MP3s maximal 40 sec lang sind und im Genre-id3-Tag exakt "RINGTONE" steht.

5. DLNA
Es gibt eine App "Externe Wiedergabe", mit der man seine Handy-Fotos, Bilder oder Videos auf einem DLNA-fähigen Gerät per WLAN wiedergeben kann, das den sog. DMR-Modus (Digital Media Renderer) beherrscht. Mit meinem Windows-7-PC geht das. Mit meinem DLNA-fähigen Humax-Receiver, an dem der große TV dranhängt, funktioniert das leider nicht (oder noch nicht). Bei vielen modernen Smart-TVs wie denen von Sony soll das wunderbar funktionieren. Ähnlich wie Apples AirPlay, jedoch offener und standardisierter.

6. Kamera Extras, Kreativ Studio
Nokia wird im Laufe des Jahres ein paar neue Funktionalitäten für die Kamera anbieten, denen durch das Tango-Update die Grundlage geschaffen wurde.
Bereits jetzt ist eine Panorama-Funktion in der App "Nokia Kreativ Studio" enthalten. Die funktioniert sehr einfach: man fängt links an, drückt auf den Auslöser und bewegt die Kamera nach rechts über die angezeigten Rahmen. Die weiteren drei Aufnahmen und das anschließende Zusammenbauen (Angleichen der Übergänge) geschehen vollautomatisch ohne Ruckler/Verzögerungen. Und das Ergebnis ist meist sehr überzeugend.

7. IP-Telefonie
Es gibt eine neue App "Nokia Tango", mit der man Videotelefonie machen kann. Habe ich noch nicht ausprobiert und dürfte auf dem 710 eher lustig umständlich sein, weil es ja keine Frontkamera hat (ist also eher fürs Lumia 900 gedacht).

Fazit: durch das Microsoft-Tango-Update, die neue Nokia-Firmware und die neuen kostenlosen Nokia-Apps wurde das Smartphone weiter aufgewertet.

~~~~~
UPDATE 2 (Anfang August 2012)

Die Routenplanung ist jetzt (neben anderen kleineren Dingen) auch per Update nachgereicht worden. Das geht allerdings nicht per "Nokia Navigation", sondern über "Nokia Karten". Man kann den Start- und Zielort wählen und die Art der Fortbewegung, d.h. ob zu Fuß oder mit dem Auto. Nahverkehr geht auch, aber nur dort, wo S- und U-Bahnnetze vorliegen (jedoch keine normale Eisenbahn). Auch manchmal in kleineren Städten wie Dresden - jedoch nicht z.B. in Leipzig und Rostock.
In der Autonavi geht jetzt auch die automatische Umschaltung von Tag-/Nachtfarben bei aktuellem Sonnenunter- bzw. aufgang und bei den meisten Tunneldurchfahrten.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 10, 2013 9:04 AM MEST


Kung Fu Panda [Blu-ray]
Kung Fu Panda [Blu-ray]
DVD ~ Mark Osborne
Preis: EUR 12,68

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Oscarreife "Ausstattung", 9. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Kung Fu Panda [Blu-ray] (Blu-ray)
Ein paar Worte zur Technik, weil mir dies als besonders herausragendes Merkmal des Films auffiel:
Würden die Hintergrundgestalter von Trickfilmen für den Oscar für das beste Szenenbild berücksichtigt werden, so wäre "Kung Fu Panda" der Top-Kandidat für den diesjährigen Oscar! Es ist grandios und beeindruckend, wie die Landschaften, Hintergründe und Inneneinrichtungen gestaltet wurden: trotz der knallbunten Farben sehr stimmig beleuchtet (für solche computergerenderten Filme gibt es ja einen Haufen Leute, die nur für die Ausleuchtung der 3D-Szenen zuständig sind, wie man im Abspann lesen kann) und vor allem mit vielen liebevollen Details angereichert. Bereits bei Shrek (und teilweise Madagaskar) hat man gesehen, dass die für den Background zuständigen Leute bei Dreamworks ein sehr gutes Händchen haben. Aber der "Panda" setzt nun neue Maßstäbe für das Genre!
Auch die Figuren wurden hervorragend gestaltet. Das gilt aber mehr oder weniger nur für die drei Hauptfiguren, dem (Großen Panda) Po mit seinem Minenspiel, dem (Kleinen Panda) Meister Shifu mit seinem Ohrenzucken und dem (Schneeleoparden) Tai Lung, der rein vom Aussehen her täuschend echt wie ein Plüschtier wirkt (ist sicherlich so beabsichtigt, obwohl er den Bösen darstellt). Hinzu kommt mein Lieblingsnebendarsteller, die Gans, die als Bote zum Gefängnis geschickt wird - köstlich!

Diesen technisch-künstlerischen Aspekt des Films (der vor allem auf Blu-Ray seine Wirkung entfaltet) wollte ich mit meiner Kritik besonders herausstreichen. Noch ein paar Worte zum Filmplot: naja, die Geschichte ist recht einfach gestrickt und bietet nur wenig Überraschungen. Ich hatte befürchtet, dass im Gegensatz zu Shrek 1 und 2 und wie bei "Über die Hecke" mehr die Kinder angesprochen werden, aber gottseidank kommen wir Erwachsenen auch bei vielen (übrigens durchweg gutgetimeten) Gags auf unsere Kosten! Vor allem, wenn man wie ich ein Liebhaber von Kung-Fu und Martial-Arts-Filmen ist.


Harry Potter and the Deathly Hallows (Harry Potter 7) (Adult Edition)
Harry Potter and the Deathly Hallows (Harry Potter 7) (Adult Edition)
von J.K. Rowling
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,95

15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Würdiger Abschluss der Heptalogie, 12. August 2007
Uff, geschafft: nach vielen Nächten mit wenig Schlaf habe ich das Buch endlich durch! Rowling hat es mal wieder geschafft, mich so zu fesseln, dass ich das Buch ungern beiseite legen konnte.

Dies lag vor allem an den vielen Cliffhangern: am Ende fast jeden Kapitels gab es eine überraschende Wendung der Ereignisse. Man konnte einfach nicht sagen, dieses Kapitel noch bis zu Ende, und dann gehe ich ins Bett...
Ein Beispiel sei genannt, ohne viel zu verraten: es gibt - vor allem im Mittelteil des Buches - einige Passagen, in denen das ansonsten hohe Tempo beruhigt wird. Z.B. als die drei Hauptprotagonisten gerade über ihr Sneakoskop (eine Art Zauberradio) die Sendung "Potterwatch" hören, sich über Neuigkeiten freuen und sich die über Wochen aufgebaute Ungewissheit und Anspannung etwas löst (auch beim Leser), hören sie "Kommt mit erhobenen Händen heraus!... Auf euch sind ein halbes Dutzend Zauberstäbe gerichtet und wir werden keine Rücksicht darauf nehmen, einen zu verfluchen!". Und das Kapitel ist damit zu Ende. Und so geht das eben ständig.

Der Zeitraum der Handlung erfasst wieder etwa den Zeitraum eines Schuljahres. Und - soviel sei verraten - es geht hollywoodmäßig los: Harry muss mit einem enormen Aufwand von den Dursleys an einen sicheren Ort gebracht werden, bevor der besondere Schutzzauber, der über dem Vorstadthaus liegt, mit dem 17. Geburtstag von Harry erlischt. Dabei entspinnt sich auch gleich ein verlustreicher Luftkampf der Phönixorden-Leute mit Totessern und Voldemort. Im Verlaufe der weiteren Geschichte werden Harry, Ron und Hermione vom Phönixorden und dem Rest der Zaubererwelt getrennt und werden zur Flucht und in den Untergrund gezwungen. Sie sehen sich in der Pflicht, Dumbledores Auftrag zu erfüllen, die Horkruxe zu finden und zu vernichten, haben aber keine Ahnung, wie das zu machen wäre. Aber durch (anscheinend) zufällig auftretende Ereignisse und Glück kommen sie dem Ziel immer ein kleines Stück näher. Dabei müssen sie viele actionreiche Abenteuer bestehen.

Die Harry-Potter-Romane hat bisher immer besonders ausgezeichnet, dass schrullig-skurrile Typen mit Macken und Eigenheiten liebevoll und detailliert beschrieben darin vorkommen. Aber nicht karikiert werden, sondern als eigenständige glaubwürdige Charaktere bestehen. Eben in bester britischer Manier. Im siebenten Roman nun werden im gewohnten Umfang (leider) keine solchen Menschen mehr eingeführt. Eine der wenigen Ausnahmen ist der Vater von Luna Lovegood (kann man sich ja vorstellen, dass der nicht "normal" ist :-), der übrigens auch als Beispiel für eine der recht vielen überraschenden Wendungen angeführt werden darf.
Statt dessen können sich die Actionfreunde freuen: bis hin zur finalen Schlacht gibt es einen Haufen actionhaltiger Szenen, bei denen übrigens - ja! - auch durchaus einige vom Leser liebgewonnene Personen sterben. Und man fragt sich bis zuletzt, ob, wie und wer von den Hauptprotagonisten ums Leben kommt.

Während des Buches kommen nochmal alle magischen Figuren, Monster und Gegenstände aller HP-Romane zu ihrem großen Auftritt. Selbst Molly Weasley wird z.B. zur besonderen Heldin. Mich persönlich freut vor allem, dass meine Lieblingsfigur Luna Lovegood relativ häufig eine Rolle in der Geschichte spielt (hätte durchaus auch mehr sein können :-). Es werden auch einige neue (Neben-) Figuren und Gegenstände eingeführt, die die Geschichte geheimnisvoller und spannender machen, als sie ohnehin schon ist. Hier spielt vor allem die uralte Sage von gewissen Deathly Hallows eine Rolle, die Zauberereltern gewöhnlich ihren Kindern zum Einschlafen vorlesen...

Apropos "Deathly Hallows": man merkt an vielen Wörtern und Redewendungen, dass Rowling Sprachen studiert und gelehrt hat. Da merkt man auch, dass gemäß einem gängigen Vorurteil die englische Sprache ähnlichen Formenreichtum wie die deutsche aufweisen kann, wenn man nur will (und kann). Ganz abgesehen von den schönen und geistreichen Worterfindungen. Und leider geht der deutschen Übersetzung "Heiligtümer des Todes" die Zweideutigkeit verloren (es könnte ja auch heißen "Tödliche Heilige").

Noch ein paar Worte zum Ende: klar, das Ende ist etwas platt und hat in dieser Form überhaupt keine Chancen auf den Nobelpreis. Aber, hey!, es ist ein Kinderbuch! Jedenfalls soll es wohl offenbar ein solches sein. Manche mögen einwenden, dass die Kinder, die damals den ersten Roman gelesen haben, mittlerweile über 20 Jahre alt sind. Aber es ist anzunehmen, dass es immer Zwölfjährige geben wird, die den Potter zum ersten Mal lesen und sich nicht die Zeit nehmen werden, nur ein Potter-Buch im Jahr zu lesen.

Und ich vermute, dass der kleine Epilog dazu dient, die Geschichte absolut abzuschließen und ein Nachfolgeroman unwahrscheinlicher wird. Und außerdem mutet wie die Eröffnung auch dieser Abschluß sehr wie der Abschluss eines Hollywoodfilms an. Da hätte es Rowling mal nicht so wörtlich nehmen müssen mit ihrem "keine Fragen bleiben offen", und durchaus es mal dem Leser überlassen können, die Geschichte weiterzuspinnen. Eben wie ein Märchen "... and they live happily ever after."

Vom Ende abgesehen ist dieses Buch noch mehr als schon bisher seit dem fünften Roman ein, wie die Amis sagen würden, fast-paced Thriller, der mindestens genauso für Erwachsene geeignet ist, ja, dessen Nebentöne und Hintergeschichten/-gedanken vor allem nur von Älteren verstanden werden dürften.


Western Digital My Book Festplatte extern 320 GB Premium edition USB 2.0/Firewire
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76 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Gerät!, 26. August 2006
Ich habe ein Spiele-Notebook (Dell XPS 2) mit einer für Notebooks normalen 80-GB-Festplatte. Dazu kommt ein relativ altes Desktop-System, das zwar im Laufe der Zeit mehrere Festplatten angesammelt hat, aber insgesamt sind es auch nur ca. 80 GB. Auf dem Desktop teilen sich Linux und Windows Server 2003 den Rechner, auf dem Laptop ebenfalls Linux und Windows XP. Zudem ich neben aktuellen Spielen auch noch viel Videobearbeitung mache (Urlaubs-/Feier-/...-Videos), ist der Platz mittlerweile sehr eng geworden. Da ich den Desktop irgendwann mal mit einer Firewire-Karte versehen hatte und ich weiß, dass das Motherboard/BIOS USB-2.0-Karten nicht mag, habe ich mich für das MyBook Premium Edition entschieden. Die 320-GB-Variante halte ich preis-leistungsmäßig auch für viel besser als die 400er oder gar 500er.

Lange Rede - kurzer Sinn: das MyBook ist mein erstes externes Laufwerk. Daher kann ich keine Vergleiche zu anderen ziehen.

Das My Book sieht wirklich sehr ansprechend aus. Schönes mattes Schwarz, das ziemlich kratzfest zu sein scheint. Obwohl der "Buchrücken" aus Kunststoff besteht, sieht es alu-ähnlich aus; ich denke mal, es ist sogar von Vorteil, denn der Kunststoff fässt sich sehr gut an. Die "Buchseiten" sind aus mattschwarz lackiertem Blech, das in einem Stück umlaufend den stabilen Rahmen für das Gehäuse bildet. Hier sind in Morseschrift verschiedene englische Wörter ausgestanzt (ich habe mir nicht die Mühe gemacht, sie zu entziffern, aber unter [...] kann man es z.B. nachlesen), die als Lüftungsschlitze dienen.

Zwischen "Buchrücken" und "Buchseiten" befindet sich ein Endlosgummi. Schrauben oder dergleichen gibt es nicht. Keine Ahnung, wie man das Ding aufmachen kann?!

Ein Ein-Ausschalter ist nicht vorhanden. Es hat jedoch eine intelligente Steuerung, die das Gerät bei Einstecken von USB- oder Firewirekabel in einen laufenden Rechner hochfährt bzw. anders herunterfährt. Man kann das auch anschalten durch Drücken auf den mittleren blauen Leuchtring (den "Button"), aber das bringt nichts. Der Trafo ist zwar klein und leicht, aber er zieht auch Strom, wenn kein Rechner angeschaltet ist (er bleibt in unbenutztem Zustand warm). Aber jeder Computernutzer hat ja sowieso alle Geräte an einer Schaltsteckdosenleiste hängen ;).

Ab und zu hängt sich das Gerät auf (z.B. wenn das Notebook im Standby war). Da hilft nur Netzkabel abziehen und wieder reinstecken und/oder Anschlusstyp von Firewire nach USB oder andersherum wechseln.

Im Auslieferungszustand sind alle 305 GB (1024er Nomenklatur) als FAT32-Partition mit dem Namen "My Book" formatiert. Darauf befindet sich auch sämtliche Software. Beim ersten USB-Anstecken unter Windows und dem Einbinden wird der Firewire-Treiber automatisch installiert. Das funktionierte auch unter Windows Server 2003 mit USB 1.1. USB 1.1 funktioniert übrigens gut (bis auf die Performance natürlich); hier erscheint nach dem Einbinden nur ein Popup, in dem darauf hingewiesen wird, dass es eigentlich zu langsam wäre und man das Gerät vielleicht am falschen Port angesteckt hat. Wenn man nur Firewire hat, soll man sich die Treiber vorher im Internet besorgen (eine CD wird nicht mitgeliefert).

Unter Windows wird ein "WD Button Manager" in die Taskleiste eingebunden, der wohl den "Button" am Gerät softwaretechnisch darstellen soll. Damit kann man das Gerät sauber abnabeln ("entfernen"), was man aber auch über das normale übliche XP-Ausbinde-Icon auch kann. Im (übrigens sehr dürftigen) Handbuch - geschweige denn im ausgedruckten Installations-Flyer - ist nicht in Erfahrung zu bringen, ob das Progrämmchen noch andere Funktionen hat, die es im Hintergrund ausführt. Möglicherweise ist es für die Anzeige des Füllstandes im inneren blauen LED-Ring zuständig, denn unter Linux scheint das nicht zu funktionieren.

Da FAT32 mit ihrer Obergrenze von 4-GB-Dateien nicht ausreicht, habe ich das Teil gleich mittels PartionMagic stark verkleinert (man weiß ja nie, ob das noch bedeutend ist) und noch jeweils eine große NTFS- und ext3-Partition erzeugt. Unter Windows brachte das übrigens sogar einen deutlichen Zuwachs der Übertragungsrate, wenn man dieselben Dateien hinkopierte. Ob die Füllstandsanzeige nur auf die erste (jetzt recht kleine) FAT32-Partition wirkt, habe ich noch nicht herausgefunden. Aber diese Füllstandsanzeige ist für mich auf jeden Fall sowieso nur ein Gimmick.

Unter Linux brauchte ich keinen Treiber zu installieren. Alles funktionierte auf Anhieb - mit SuSE 9.3 (Kernel 2.6.11.4-21.13) und KDE 3.4 (mittlerweile KDE 3.5.4a). Der KDE-Automounter bindet alle drei Partitionen automatisch unter /media/<Name der Partition> ein. Da dies bei USB und Firewire jeweils schönerweise identisch passiert, sollte man also auch der ext3-Partition einen Namen geben. Dabei poppen natürlich drei Konqueror-Fenster hoch, was ich leider nicht unterbunden kriege.

Die LED-Anzeige auf dem "Buchrücken" ist sehr gelungen. Es sind zwei blaue Ringe, die aus mehreren fließend ineinander übergehenden Teil-LEDs bestehen, die zudem mit Dimmeffekt an- und ausgeschaltet werden können. Dadurch sind recht schön anzusehende verschiedene Animationen für die verschiedenen Vorgänge (Ein/Ausschalten bzw. Hoch/Runterfahren, Schreib/Lesezugriffe, Füllstandsanzeige) möglich.

Dadurch, dass kein Lüfter drin ist, halten sich die Laufwerksgeräusche im normalen (leisen) Rahmen. Eben wie eine leise ATA/IDE-Festplatte. Auf Holz kann es trotz des Gummirings, auf dem das Gerät steht, manchmal zu Schwingungsrückkopplungen kommen, wodurch das Ganze etwas rattert. Da hilft nur eine Unterlage.

Zur Performance möchte ich nichts sagen, da ich noch keinen Vergleich habe. Für mich ist es jedoch sehr zufriedenstellend.

Zur Software: Es ist auch ein Backup-Programm namens "WD Backup" enthalten. Es ist ganz darauf ausgerichtet, Multimediasammlungen (JPEGs, MP3s, Videos etc.) zu sichern. Das scheint es auch ganz gut zu tun (ich habe das einmal ausprobiert). Auch inkrementell mit laufender Überwachung und ähnlichem. Aber es hat keine Möglichkeit, Systempartitionen zu sichern. Ganz zu schweigen von der Möglichkeit, eine Bootversion erstellen zu können, die ohne vorhandenes Betriebssystem ein Recovery durchführen kann.

*Zusammenfassung*.

Pro:

- ansprechendes Design (das auch noch nach Jahren ansprechend sein dürfte)

- automatisches Hoch- und Runterfahren (bzw. Ein- und Ausschalten/Standby) bei Anschluss bzw. Nichtbenutzung (auch unter Linux).

- funktioniert auch zur Not bei USB 1.1

- funktioniert unter Linux (USB und Firewire)

- hinreichend leise

- hochwertige (robuste Stecker und gut abgeschirmt) und schön lange (jeweils ca. 1,75 m) Firewire- (6-pin auf 6-Pin) und USB-Kabel (B auf A) mitgeliefert

- Kensington-Schloss anschließbar

Kontra:

- keine Software-CD

- nur Schnell-Installationsanleitung (ausgedruckt und als PDF), aber kein Handbuch

- kein richtiger Ein-Ausschalter oder Reset-Taster

- hängt sich manchmal auf

- WD Backup nichts für "Profi"-Ansprüche


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