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Rezensionen verfasst von
"buechertrinker"

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Die deformierte Gesellschaft: Wie die Deutschen ihre Wirklichkeit verdrängen
Die deformierte Gesellschaft: Wie die Deutschen ihre Wirklichkeit verdrängen
von Meinhard Miegel
  Taschenbuch

8 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gute Einsichten und Folgerungen, 23. Oktober 2005
Eogentlich erwartete ich lediglich ein paar gut formulierte aber eigentlich schon bekannte Informationen. Auch wenn dies größtenteils der Fall war, die Art und Weise sowie ein erfrischendes Maß an tatsächlich von neuen Erkenntnissen (zumindest für mich) haben dieses Buch äußerst lesenswert gemacht.


Die Brandmauer: Roman
Die Brandmauer: Roman
von Henning Mankell
  Taschenbuch

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Abschluß auf hohem Niveau, 20. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Die Brandmauer: Roman (Taschenbuch)
In seinem letztem Kurt Wallander-Roman wagt Mankell einen Ausflug in die Welt des Internets. Kurt Wallander, der eigentlich nichts mit Computern am Hut hat, sieht sich plötzlich mit einem Fall konfrontiert, in dem er gar nicht so recht weiß, gegen was er da ermittelt. Vordergründig hat er mehrere Morde aufzuklären, die irgendwie zusammenzuhängen scheinen und die auf eine „Verschwörung" hinweisen, die das Internet nicht nur als Kommunikations- und Informationsmedium nutzen, sondern auch gezielt die mit dem massiven Einsatz dieses Mediums in unserer postindustriellen Gesellschaft verbundene Verwundbarkeit nutzen wollen.
Wie schon gewohnt, weist dieser Krimi alle Elemente eines guten Krimis auf, d.h. neben einer glaubhaften Story, einem guten Erzählstil, Spannung, realistischen Charakteren auch einen Einblick in die Gesellschaft. Wenn ich also jetzt einige Kritikpunkte anbringe, so doch vor dem Hintergrund, dass ich das vorliegende Buch für sehr lesenswert halte.
Die Kritik setzt an dem gesellschaftlichen Aspekt dieses Buches an und kommt vor allem dann zum Tragen, wenn man bereits alle oder viele andere Wallander-Romane gelesen hat. Wenn auch das Thema neu ist und die dargestellten Möglichkeiten der Kriminalität durchaus realistisch sind, so bleibt der negative, fast schon resignative Grundtenor des Buches „Was ist nur aus unserem Land geworden?" der gleiche, wie in allen anderen Bänden. Das ist durchaus eine berechtigte Frage. Wenn diese aber dauernd wiederholt wird, kann es nerven. In dem vorliegenden Band hat es mich genervt, zumindest anfangs. Später hat dann die sehr gut aufgebaute Handlung diesen Aspekt überspielt.
Wie auch schon in den vorherigen Romanen ist eine Stärke dieses Krimis die hervorragend ausgearbeiteten Charaktere insb. der des Kurt Wallander. Aber gerade in diesem Buch meine ich gemerkt zu haben, dass die Entwicklung dieses Charakters in eine Sackgasse zu geraten droht. Viele Entwicklungen wirken absehbar und sind dadurch weniger spannend. Vor diesem Hintergrund halte ich es für einen äußerst gelungenen Schachzug, den Staffelstab weiterzugeben an eine neue künftige Hauptperson. So kann ich mich auf die kommenden Romane wieder sehr freuen. Hoffentlich dann mit einer weniger irreführenden Übersetzung des Titels.


Die Nachtwächter. Roman
Die Nachtwächter. Roman
von Terry Pratchett
  Gebundene Ausgabe

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehr gut gelungenes Buch, 11. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Die Nachtwächter. Roman (Gebundene Ausgabe)
...gut, viele Fans der Scheibenweltromane mögen behaupten, dass sei bei fast jedem Band dieser Serie der Fall. Was ich aber damit ausdrücken möchte, die Qualität dieses Bandes liegt deutlich über dem Durchschnitt der anderen Scheibenweltromane.
In dem vorliegenden Band hat sich Pratchett mal wieder die Wache vorgeknöpft. Der geneigte Leser erfährt viel über die Vergangenheit vieler Charaktere. Das erreicht der Autor. Indem er Mumm durch eine temporale Verzerrung zusammen mit einem Killer ca. 25 Jahre in die Vergangenheit geschickt wird. Seine einzige Chance zurückzukehren ist, den Killer zur Strecke zu bringen. Ungünstig ist nur, dass er dabei in eine Reulotion gerät und nebenbei sein jüngeres „Ich" ausbilden und schützen muß.
Wie schon in den letzten Scheibenwelt-Romanen zu erkennen, rückt die Fantasie-Komponente leicht zu Gunsten mehrerer durchdachten Grundthemen in den Hintergrund (Bürgerkrieg, Geheimdienst und Folter, u.ä.). Es gibt immer noch genügend gute Einfälle und der geniale Humor blitzt mehr als sporadisch auf, aber insgesamt ist dieser Band ernster als gewohnt und auch etwas düsterer.
Trotzdem oder gerade deswegen ist der Roman spannend geschrieben, packend und alles in allem ein großes Lesevergnügen. Es eignet sich vielleicht nicht gerade als Einstieg in die Scheibenwelt, aber ansonsten kann ich diesen Band leichten Herzens empfehlen


Balzac und die kleine chinesische Schneiderin
Balzac und die kleine chinesische Schneiderin
von Dai Sijie
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein kleines, literarisches Juwel aus China, 31. August 2003
Um es direkt vorwegzunehmen, dieses Buch ist nichts für Leser, die große Gefühle suchen. Auch "Action" und geschickt konstruierte Spannungsbögen wird man in diesem kleinem Buch vergeblich suchen. Dafür findet man eine schön geschriebene, poetische Geschichte von zwei jungen Chinesen aus der Großstadt, die zur Umerziehung in ein abgelegenes Dorf geschickt werden. Dort, wo sie es am wenigsten erwarten begegnet ihnen, in Gestalt eines Koffers voller Bücher, die aufregende Welt der (im China der frühen 70iger verbotenen) klassischen, französischen Literatur und ein schönes Mädchen. Aus beiden Begegnungen, der Literatur und dem Mädchen, entwickelt sich eine Liebesgeschichte mit einem doch etwas überraschenden Ausgang.
Auch ohne die Vita des Autoren zu lesen, kommt einem schnell der Verdacht, dass die Handlung einen autobiografischen Charakter hat. Dieser Verdacht bestätigt sich in soweit, als dass der Autor ebenfalls einen Umerziehung "genießen" durfte.
Neben dem Genuß an dieser wunderbar schlicht, mit leiser Ironie und viel Augenzwinkern erzählten Geschichte, erhält der geneigte Leser einen kleinen Eindruck dieses großen heterogenen bei uns weitgehend unbekannten Chinas.
Freunden geradliniger und schlichter Poesie kann ich dieses Buch leichten Herzens empfehlen.


Stupid White Men
Stupid White Men
von Michael Moore
  Taschenbuch

9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine amerikanische Nabelschau, 20. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Stupid White Men (Taschenbuch)
In den USA wird dieses Buch heftig diskutiert, was einen nicht wundert: Das Thema dieses Buches ist auch ein amerikanisches. Michael Moore prangert in seinem Buch eine Vielzahl von aktuellen Missständen an. Es wird nicht nur die Person von George W. Bush und die Ungereimtheiten bei dessen Wahl angeprangert, sondern auch auf Themen wie Umweltverschmutzung, Todesstrafe, Rassismus, das amerikanische Wahlsystem, der Einfluss der Wirtschaft auf die Politik und Bildung eingegangen. Obwohl viele dieser Themen häufig einen globalen Stellenwert haben, bleibt die USA Mittelpunkt dieses Buches.
Der Schreibstil von Michael Moore ist direkt und polemisch, ironisch und sarkastisch. Der Autor will provozieren, die Leser treffen und er schafft es auf eine sehr direkte Art. Dabei wendet er verschiedene Stilmittel an: Neben den „normalen" Erzählstil, sind manche Abhandlungen in Form eines offenen Briefes gehalten. Ab und zu verwendet er auch Comicsprache („Arrgh!"). Leider verzichtet der Autor auf Fußnoten, allerdings ist im Anhang ein recht umfangreiches Quellenverzeichnis, was die Überprüfung der Angabe grds. überprüfbar macht.
Letztendlich stellt sich die Frage, warum ein Nichtamerikaner dieses Buch, dass sich nur mit den USA beschäftigt, überhaupt lesen sollte. Ein Grund ist sicherlich, dass dieses Buch unterhaltsam geschrieben ist, ein anderer ist sicherlich, das der Zustand der USA allein aufgrund der Tatsache, dass dieser Staat die derzeit einzig verbliebene Supermacht ist und deren Missstände uns mehr oder weniger direkt auch betreffen. Das Buch ist bei oberflächlicher Betrachtung sicherlich dazu geeignet, die bei vielen Deutschen gern gepflegte Überheblichkeit zu pflegen. Allerdings halte ich diesen Grund für falsch und zu bequem, da viele der angeprangerten Missstände zumindest in abgewandelter Form auch in Deutschland anzutreffen sind (mit Ausnahme aller Beiträge zu George W. Bush und natürlich dem Thema Todesstrafe).
Wen dieses Thema interessiert, dem sei auch das Buch "Why are we at war" von Norman Mailer empfohlen - eine fein ironische, noch brilliantere Analyse der derzeitigen politischen Situation in Amerika.


Militärmusik
Militärmusik
von Wladimir Kaminer
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,95

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein echter Kaminer, 15. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Militärmusik (Taschenbuch)
Alle Leser, die Freude an den Büchern des Autors wie z.B. "Russendisko" oder "Schönhauser Allee" können unbedenklich dieses Buch erwerben. Vom Schreib- und Erzählstil ist es ähnlich, insgesamt aber besser gelungen.
Thema ist in diesem Buch das Russland in den 80igern des letzten Jahrhunderts. Mit seinem bekannten trockenen Humor erzählt Kaminer wie er und andere Russen sich mit den damaligen Verhältnissen auseinandergesetzt haben.
Das bemerkenswerte an Kaminer ist, das er ernste oder tragische Sachverhalte so darstellen kann, dass man zunächst darüber schmunzelt, dann aber doch über diese paradoxe Verhaltensweise ins Nachdenken kommt und den jeweiligen Sachverhalt überdenkt.
Insgesamt ein liebenswertes, kurzweiliges Buch.


Geschichte machen
Geschichte machen
von Stephen Fry
  Taschenbuch

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Deutschland ohne Hitler, 12. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Geschichte machen (Taschenbuch)
Der liebenswürdig naive Doktorand Michael trifft auf Leo einem Physiker, der eine Maschine entwickelt hat, mit der kleine Gegenstände an beliebige Orte in die Vergangenheit geschickt werden können. Leo, dessen Vater in Auschwitz bei der SS als Arzt u.a. für die Selektion der Häftlinge (Gaskammer oder Arbeitsdienst) tätig war, ist von Schuldgefühlen bzgl. der Taten seines Vaters beherrscht, Michael hat gerade eine unglücklich formulierte Doktorarbeit über Hitler geschrieben. Schnell kommt beiden die waghalsige Idee, die Geburt Hitlers ungeschehen zu machen und so den Lauf der Geschichte in vermeintlich bessere Bahnen zu lenken.
Gekonnt spielt Stephen Fry auf mehreren in einander übergehenden Handlungsebenen mit dem Gedanken, wie die Welt ohne Hitler ausgesehen hätte. Seine Grundthese dabei ist, dass die Demokratie auch ohne ihn nicht überdauert hätte und dass der Antisemitismus in Deutschland auf andere Art und Weise zu ähnlich grausamen Resultaten geführt hätte. Es wird nicht wenige Leser in Deutschland geben, die bei dieser Thematik und bei diesen unbequemen Schlußfolgerungen genervt das Buch aus der Hand legen bzw. es gar nicht erst erwerben. Bei ein wenig ruhigem Nachdenken, wird man aber leicht zu dem Ergebnis kommen, dass ein der Geschichtsverlauf, den Fry darstellt, bei den vorherrschenden Rahmenbedingungen tatsächlich eine Möglichkeit ist. Und die dargestellte Möglichkeit bietet einen anregenden Diskussionsstoff.
Das schöne an diesem Buch ist, dass dieser Diskussionstoff in eine schöne, spannende und intelligente Handlung eingeflochten ist. Und in Verlauf dieser Handlung entwickelt sich eine wunderbar undramatische Liebesgeschichte.
Ein absolut empfehlenswertes Buch, das zum nachdenken anregt. Vielleicht sogar ein "Meisterwerk"?!


Harry Potter and the Order of the Phoenix (Book 5)
Harry Potter and the Order of the Phoenix (Book 5)
von Joanne K Rowling
  Gebundene Ausgabe

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Düstere Neuigkeiten aus Hoggwarts, 7. August 2003
Ehrlich gesagt bin ich überrascht, dass dieser fünfte Band so gut gelungen ist.
Bis auf einen etwas bemüht wirkenden Anfang ist dieses Buch sehr gut und tatsächlich so spannend, das man mühelos die Zeit vergißt. Der Handlungsrahmen ist dabei der altbekannte: Der Roman beginnt in den Sommerferien mit den schon üblichen Schwierigkeiten bei der Familie seines Onkels zu denen sich dann im Laufe des Schuljahres neue gesellen und endet mit einem großen und tragischen Showdown Ende des Schuljahres. So weit so gut.
Im Unterschied zu den vorherigen Bänden ist dieses Buch aber düsterer. Es gibt weniger zu lachen, weil auch Harry sich verändert hat. Er ist schneller aufbrausend, wird schneller zornig z.B. gegenüber der Ungerechtigkeit von Erwachsenen. Darüber hinaus merkt er auch, dass es zunehmend schwerer wird, die Gedankengänge von Hermine und anderen Mitschülerinnen zu verstehen. Gerade in diesem Band wird deutlich. dass sich die Hauptcharaktere im Vergleich zu den vorherigen Bänden verändern. Sie reifen, werden langsam erwachsen. Einen solchen Entwicklungsprozeß glaubhaft und gut darzustellen, stelle ich mir sehr schwer vor. Es gehört nicht nur einen genaue Beobachtungsgabe sondern auch ein gutes Einfühlungsvermögen dazu. Beides hat Rowling offensichtlich in hohem Maße. Hierin begründet sich neben der spannenden Handlung dann auch die gute Bewertung dieses Buches. Eine weitere allerdings schon bekannte Stärke dieses Bandes sind die vielen liebe- und phantasievolle Details mit denen die Autorin die Handlung ausschmückt.
Insgesamt ist das Buch in meinen Augen sehr gelungen und leichten Herzens jedem Interessierten weiterzuempfehlen. Einzige Einschränkung ist das Alter des Lesenden, welche meiner Meinung nach das Teenageralter schon erreicht oder überschritten haben sollten.


Die Zähmung der Zeit
Die Zähmung der Zeit
von Clark Blaise
  Gebundene Ausgabe

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine gerade noch mittelmäßige Geschichte der Zeit, 2. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Die Zähmung der Zeit (Gebundene Ausgabe)
Auf den ersten Blick handelt sich dieses Buch um eine Biographie über den kanadischen Ingenieur Sanford Fleming, der einen maßgeblichen Einfluß auf die Einführung der Weltzeit hatte. Clark Blaise gibt sich allerdings nicht mit einer simplen Lebensdarstellung zufrieden, sondern spannt darüber hinaus einen weiten Bogen von der Entwicklung des Zeitempfindens vor allem in der Zeit der Industriellen Revolution. Dabei legt der Autor ein besonderes Augenmerk auf den Einfluß der Eisenbahn auf die Einführung von zunächst nationalen und später internationalen einheitlichen Zeitstandards. Damit nicht genug nimmt sich Blaise die Zeit, um den Einfluß dieser Veränderungen z.B. auf die Kunst und Wissenschaft und natürlich auch andersherum darzustellen.
Ein weites Feld also, dass zu bearbeiten sich der Autor vorgenommen hat - und ein interessantes. Viele einzelne Abschnitte sind ihm auch gut und teilweise sehr gut gelungen. Obwohl ich für mich persönlich viele weitere Leseanregungen bekommen habe, ist es in meinen Augen nur aufgrund dieser starken Aspekte von insgesamt durchschnittlicher Qualität. Der Hauptgrund ist der fehlende rote Faden. Clark Blaise verzettelt sich mit seinen vielen (durchaus für sich genommen lesenswerten) Exkursen. Man merkt, dass sich der Autor gründlich und mit Leidenschaft mit diesem Thema beschäftigt hat. Aber das Leben von Fleming ist ein zu kleiner Aufhänger für ein derart großes Thema. Ein weiterer Kritikpunkt ist die schlampige Übersetzung dieses Buches. Einige Sätze ergeben im Zusammenhang mit den vorherigen Abschnitt keinen Sinn, andere sind schlicht unvollständig.
Das dieses Buch für mich persönlich dennoch von durchschnittlicher Qualität ist, liegt an den vielen Anregungen, die ich aus diesem Buch gewonnen habe. Ein Lesevergnügen war dieser Text jedoch nicht.


Roma: Der erste Tod des Marc Aurel
Roma: Der erste Tod des Marc Aurel
von Gisbert Haefs
  Taschenbuch

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein römischer Kriminalroman mittlerer Güte, 30. Juni 2003
Gisbert Haefs ist bislang bekannt für seine hervorragenden geschriebenen und recherchierten historischen Romane wie „Troja", „Hannibal", „Alexander" und „Alexander in Asien". Sein neuester Roman führt ins Rom zur Zeit Marc Aurels. Der Geheimdienstoffizier Pacuvius und Korinna, eine junge Schauspielerin, kommen einem Mordkomplott gegen den römischen Kaiser auf die Spur. Da viele Verdächtige und potentielle Informanten getötet werden, bevor sie einer Befragung unterzogen werden können, wird vor allem Pacuvius den Verdacht nicht los, dass auch Vorgesetzte von ihm in diesen Komplott verstrickt sind.
Wie auch in seinen vorherigen Romanen merkt man recht schnell, dass der Autor das Leben im Rom in der Mitte des zweiten Jahrhunderts nach Christi Geburt sorgfältig recherchiert hat. Im Gegensatz zu den anderen Romanen wirkt die Beschreibung der Handlung in „Roma" allerdings distanziert. Den Funken der Faszination, in diese vergangene Welt einzutauchen, kann Haefs in diesem Werk nicht entfachen. Zwar ist das Buch recht gut geschrieben und es läßt sich bis auf einige Längen recht gut lesen, aber letztendlich ist die Handlung zu gewöhnlich, als das große Lesefreude aufkommen könnte. Insgesamt kommt dieses Buch nicht über den Durchschnitt historischer Romane hinaus, ein für Haefs in meinen Augen enttäuschendes Ergebnis.


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