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Rezensionen verfasst von
black_goddess "MB"

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Das Turbo-Stoffwechsel-Prinzip: So stellen Sie den Körper dauerhaft auf "schlank" um
Das Turbo-Stoffwechsel-Prinzip: So stellen Sie den Körper dauerhaft auf "schlank" um
von Ingo Froböse
  Taschenbuch
Preis: EUR 19,99

55 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Empfehlenswert nur für Anfänger und absolute Couchpotatoes, 9. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hätte dem Buch gerne fünf Sterne und eine top Rezension gegeben, doch leider scheitert das an mehreren Punkten.
Zuallererst: Das Buch ist auf keinen Fall schlecht und auch sicher nicht für den Mülleimer. Aber ganz entscheidende Dinge darin funktionieren schlicht nicht.
Wer schon so viele Diäten in seinem Leben gemacht hat, kennt das: Von mal zu mal wird das Abnehmen schwieriger, und obwohl man sich so sehr bemüht, kommt man doch nie dahin, wo man gerne hin möchte. Essen wird zum Feind, man reduziert die Menge immer weiter, und sobald man etwas mehr isst, landet alles auf den Hüften. Bis es irgendwann so weit ist, dass man wirklich nichts mehr abnehmen kann, egal, wie sehr man sich auch bemüht: Der Stoffwechsel ist im Keller, der Körper klammert sich an jedes bisschen Nahrung, das er bekommt. Rien ne va plus.
Soweit, so gut: Hier setzt das Buch an. Es erklärt mit einem wissenschaftlichen Hintergrund, warum dies so ist und warum Diäten niemals funktionieren, sondern fett machen. Hier können auch Leute, die sich gut in der Thematik auskennen, noch Neues erfahren. Dann folgt der Teil, in dem erklärt wird, wie man aus diesem Teufelskreis wieder herauskommt. Essen wird langsam wieder aufgebaut, nach einer strikten Vorgabe. Soweit ist das Ganze auch stimmig und auch richtig. Ob man jetzt in einer Mahlzeit gänzlich auf Kohlenhydrate verzichten soll, darüber lässt sich streiten. Ich vertrete hier eine andere Meinung. Aber im Großen und Ganzen: ok.
Im zweiten Teil geht es ans Eingemachte: Der sportliche Teil. Und genau hier kommt der eigentliche Knackpunkt. Wer neben Diät auch schon immer viel Sport, Ausdauer- und Krafttraining gemacht hat, wird mit diesem Programm keinen Erfolg haben, dafür ist das Ganze zu "soft" gestaltet. Bei Leuten, die entweder bis jetzt noch gar nicht oder schon lange keine Bewegung mehr hatten, wirkt das Ganze sicherlich wirklich wie ein Turbo. Sportliche Diätgeschädigte brauchen aber etwas anderes, hier wird das Buch nicht helfen können.
Insgesamt dennoch ein gutes Buch, wenn man sich mit den Hintergründen des Jojo-Effekts befassen möchte.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 19, 2016 8:28 AM CET


Pilgrim Jewelry Damen-Anhänger Messing aus der Serie Mega versilbert, 6.5 cm 411326204
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschön, 7. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Charm wirkt "live" sooo viel schöner als auf dem Foto, ein echtes Sahnestückchen. Zudem ist der Anhänger auch überraschend groß - meint man gar nicht, bis man es auspackt. Innen bietet er Platz für ein kleines Foto oder ein Geheimnis :-)


Kein Titel verfügbar

3.0 von 5 Sternen Eigentlich ein gutes Headset...., 6. September 2013
... aber unter Iphone 5 eine Katastrophe.
Mein Kollege und ich haben uns das Headset letztes Jahr gekauft, da wir eine 4000km Tour gemacht haben und nicht andauernd per Handzeichen kommunizieren wollten.
Ich bin sehr skeptisch an die Sache ran gegangen. Wir beide fahren schwere Chopper und tragen Jethelme. Erstaunlicherweise war bzw. ist die Sprachqualität der Headsets sehr gut. Auch bis 100km/h versteht man den Partner noch. Vorausgesetzt, dass Mikro hängt direkt und in einem gerade Winkel zum Mund. Die Lautstärke des Headsets auf Maximum setzen bringt rein gar nichts. Eher mal mit dezenterer Lautstärke experimentieren. Die kleinen Ohrhörer verzerren allzu schnell. Das Handling beim Fahren ist recht einfach. Knopf drücken, warten bis Geräuche kommen, reden!
Allerdings hatte ich noch mein Iphone als Navi gekoppelt. Und da fangen dann die Probleme an. Ich weiß nicht, wie oft ich auf einer Tour schon das Headset neu starten musste, weil es komplett abgestürzt ist! Locker pro Tag an die 20 mal. Dann kommt hinzu, dass es auch den Dienst quittiert, wenn mal jemand anruft und das Gespräch per Steuertaste beendet wurde. Da muss Cardo noch böse nachbessern. Ich habe mich mehr auf das "Gängigmachen" des Headsets konzentriert als auf den Straßenverkehr. Von den biochemischen Vorgängen in meinem Körper gar nicht zu sprechen, wenn das Headset zum 100x abgeraucht ist.
Wie gesagt, wenn man das Headset nur zum kommunizieren verwenden will. Top! Der angepriesene Restgebrauch macht allerdings sehr wenig Spaß!


Fossil Herren-Armbanduhr Analog Leder JR1386
Fossil Herren-Armbanduhr Analog Leder JR1386

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ohne Schnickschnack, 20. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Fossil Uhr ist großes Kino. Sie kommt sehr schnörkelfrei daher, ganz ohne Schnickschnack und sehr schlicht. Markant und sehr männlich. Groß, ja wuchtig. Breites, tiefschwarzes Lederarmband und ein klares Ziffernblatt, das sehr gut lesbar ist. Zudem ist sie sehr leise. Im Original viel schöner als online. Sieht einfach klasse aus. Punkt.


Buffalo London 40777-223 SANDY SPORT RIBADEO 138212 Damen Fashion Halbstiefel & Stiefeletten
Buffalo London 40777-223 SANDY SPORT RIBADEO 138212 Damen Fashion Halbstiefel & Stiefeletten

5.0 von 5 Sternen Wow., 17. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Unter den unzähligen Buffalo-Stiefeletten sticht dieses Paar mehr als hervor. "Sandy Sport Ribadeo " - ich habe sie in braun - sind einfach der Knaller. In Wirklichkeit noch sooo viel schöner, da schließe ich mich der Vorrednerin an. Das Leder ist auf Vintage gebürstet, hier dunkler, da heller. Der Schuh ist am Fuß sehr leicht und trotz der Höhe gut zum Gehen. Passen super zur Schlaghose. Fallen ein wenig kleiner aus, lieber eine Nummer größer ordern. Ich bin ganz verliebt - zuschlagen!


Buffalo London BAG 600142 pu black 01, Damen Henkeltasche, schwarz, (black 1)
Buffalo London BAG 600142 pu black 01, Damen Henkeltasche, schwarz, (black 1)

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Quadratisch, praktisch, gut, 15. November 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Definitiv eine wunderbare Tasche aus dem Hause Buffalo. Riesengroß - wir Frauen haben ja meist unseren halben Haushalt mit dabei, passt alles rein. Innen gibt es noch das obligatorische Handyfach sowie kleinere Krimskrams-Fächer und eines mit Reißverschluss. Die Tasche selbst wird mit Druckknopf geschlossen und kann mit den Kordelbändern je nach Gusto mehr oder weniger zusammengezurrt werden. Qualitativ macht sie einen guten Eindruck, stabiles Kunstleder - übrigens in einer sehr schönen Crash-Optik - und die Henkel schaffen auch schwereren Inhalt ohne Probleme. Und wer hat eigentlich gesagt, dass schwarz und braun nicht zusammen passen? Diese Tasche beweist das Gegenteil und lässt sich somit prima sowohl zu braunen als auch zu schwarzen Klamotten und Schuhen kombinieren. Zu dem Preis eine absolute Kaufempfehlung.


Brauns-Heitmann SG1117.937 Christbaumkugel 6cm im 40er Set, Orange/Opal-Pink/Curry/Satin-Lila
Brauns-Heitmann SG1117.937 Christbaumkugel 6cm im 40er Set, Orange/Opal-Pink/Curry/Satin-Lila

5.0 von 5 Sternen Umwerfend schön!, 29. November 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diese Christbaumkugeln von Weihnachtsland sind der absolute Knaller. Sie sehen sogar noch viel schöner aus, als auf den Fotos! Die Farbzusammenstellung ist klasse - lila, pink, orange und gelb - sehr modern und doch nicht zu übertrieben.
Die Farben sind hier auf den Fotos gut abgebildet - in natura glänzen die Kugeln aber viel mehr, und die lilafarbenen Kugeln sind sehr schön matt. Im Paket sind 10 Stück je Farbe drin.
Super Qualität, 1 A Preis - 40 hochwertige Kugeln für weit unter 20 Euro!
5 Sterne!


Ultraviolet
Ultraviolet
DVD ~ Milla Jovovich
Preis: EUR 6,99

20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Optik top, Schnittfassung leider flop, 29. Dezember 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ultraviolet (DVD)
"Ultraviolet", Kurt Wimmers Adaption eines fiktiven Comics, wurde bereits im Jahr 2004 abgedreht und lange Zeit war unklar, ob sie überhaupt jemals den Weg auf die Kinoleinwände finden würde. Nachdem der Streifen doch in die Kinos kam, die Kassen aber nicht sonderlich laut klingeln ließ, steht der DVD Release kurz bevor.

Leider jedoch ist diese nun vorliegende Schnittfassung des Films nur als monströses Desaster zu bezeichnen. Und man kann durchaus verstehen, wenn so mancher "Ultraviolet" als den "schlechtesten Film aller Zeiten" bezeichnet (wobei es ratsam wäre, sich doch noch ein oder zwei Boll'sche Machwerke zu Gemüte zu ziehen, bevor man dieses Urteil vorschnell fällt...).

Maßgeblich zu diesem Umstand beigetragen hat allerdings Sony Pictures selbst. Nachdem sich nämlich bei den ersten Test-Screenings mit dem Rohschnitt gezeigt hatte, dass Wimmers Drehbuch nicht wie erhofft ankommt, musste er auf Drängen von Sony nochmals ran, um den Film von einigem Ballast zu befreien und umzuschneiden. Noch währenddessen aber überlegte es sich Sony plötzlich anders und entzog Wimmer komplett die Verantwortung für den Schnitt.

Stattdessen schnippelte man sich bei Sony eine eigene, mit nur 90 Minuten um gut eine halbe Stunde kürzere Version als die ursprüngliche Schnittfassung zurecht. Von Wimmers anfänglicher Idee ist dabei einiges abhanden gekommen. Zudem wollte man unbedingt statt dem R- ein PG 13-Rating (entspricht in Deutschland etwa FSK 12) ansteuern, um mehr jüngere Zuschauer in die Kinos zu locken. So musste "Ultraviolet" auch noch in den Actionszenen einige Federn lassen; und genau das sieht man dem Film im Endeffekt auch deutlich an. Die Kampfszenen, mit denen der gesamte Film steht und fällt, wirken stümperhaft zusammengeschustert, die Cuts sind zum Teil extrem schnell, es fließt so gut wie kein Blut in Szenen, in denen es offensichtlich expliziter zur Sache gehen müsste.

Trotz all dem Chaos ist Wimmers ganz eigene ästhetisch-futuristische Optik erhalten geblieben, auch wenn er hier mehr auf hell bis quietschbunt statt auf unterkühlt und düster - wie beim genialen "Equilibrium" - setzt.

Alleine diese ganz eigene Optik, die in manchen Szenen in der Tat sehr nach CGI aussieht, was jedoch auf das begrenzte Budget von nur 30 Mio. US-$ zurückzuführen ist, macht den Film sehenswert.

Hinzu kommt natürlich auch Milla Jovovich in der Rolle der Ultraviolet, von der ich behaupte, dass sie die zur Zeit coolste und sexieste Action- und Horror-Darstellerin ist. Kurt Wimmer schrieb das Drehbuch mit ihr als Violet im Hinterkopf, und die Rolle ist ihr in der Tat auf den knackigen Leib geschneidert. Milla kämpft sich tough, cool und abgeklärt, in einem Anzug, der mit so vielen Gadgets ausgestattet ist, dass selbst 007 vor Neid erblassen würde, und mit punktgenauen Onelinern bewaffnet, durch Heerscharen von gegnerischen Truppen. Dabei kommt alles zum Einsatz, was Wimmers Anhängern das Herz erwärmt: Martial Arts, Schwertkämpfe (extrem stylish in Szene gesetzt; in einem völlig dunklen Raum, der nur durch die lodernden Klingen erhellt wird), Shootouts, Slow Motion, Bullet Time und nicht zuletzt auch das bereits aus "Equilibrium" bekannte Gun-Kata.

Die Story selbst ist nicht neu, doch wer erwartet schon in einem actionlastigen Sci-Fi-/ Futuremovie, der der puren Unterhaltung dienen soll, eine verzwickte, komplizierte Handlung? Diese Sorte Film erhebt diesen Anspruch gar nicht; es soll unterhalten werden und es soll aus den Boxen wummern. Wer sein Hirn anstrengen möchte, greift eh lieber zu anderen Genres. Zudem ist dies, wie anfangs bereits erwähnt, keine Wimmer-Fassung mehr, sondern der kommerzielle, verstümmelte Sony-Cut.

Da bleibt nur zu hoffen, dass Wimmer in absehbarer Zeit einen Director's Cut nach seinen Vorstellungen realisieren darf. Ob es je soweit kommt, ist im Moment noch völlig offen. Bis dahin kann man getrost zu dieser DVD greifen. Genre-, Milla- und Wimmer-Fans tun es sowieso; alle anderen sind gut beraten, sich den Film zuerst einmal testweise auszuleihen.

Denn wie so oft gilt auch im Fall Ultraviolet: Man liebt ihn, oder man hasst ihn.

Ich liebe ihn - 5 Punkte für den Film, 0 Punkte für Sony's Machenschaften, macht unterm Strich 4 Punkte für dieses visuell bombastische Wimmer'sche Erlebnis.


Ultraviolet (Steelbook) [Limited Edition]
Ultraviolet (Steelbook) [Limited Edition]
DVD ~ Milla Jovovich
Wird angeboten von HAM GbR (Preise inkl. Mwst)
Preis: EUR 19,95

19 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Optik top, Schnittfassung leider flop, 21. Dezember 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Ultraviolet", Kurt Wimmers Adaption eines fiktiven Comics, wurde bereits im Jahr 2004 abgedreht und lange Zeit war unklar, ob sie überhaupt jemals den Weg auf die Kinoleinwände finden würde. Nachdem der Streifen doch in die Kinos kam, die Kassen aber nicht sonderlich laut klingeln ließ, steht der DVD Release kurz bevor.

Leider jedoch ist diese nun vorliegende Schnittfassung des Films nur als monströses Desaster zu bezeichnen. Und man kann durchaus verstehen, wenn so mancher "Ultraviolet" als den "schlechtesten Film aller Zeiten" bezeichnet (wobei es ratsam wäre, sich doch noch ein oder zwei Boll'sche Machwerke zu Gemüte zu ziehen, bevor man dieses Urteil vorschnell fällt...).

Maßgeblich zu diesem Umstand beigetragen hat allerdings Sony Pictures selbst. Nachdem sich nämlich bei den ersten Test-Screenings mit dem Rohschnitt gezeigt hatte, dass Wimmers Drehbuch nicht wie erhofft ankommt, musste er auf Drängen von Sony nochmals ran, um den Film von einigem Ballast zu befreien und umzuschneiden. Noch währenddessen aber überlegte es sich Sony plötzlich anders und entzog Wimmer komplett die Verantwortung für den Schnitt.

Stattdessen schnippelte man sich bei Sony eine eigene, mit nur 90 Minuten um gut eine halbe Stunde kürzere Version als die ursprüngliche Schnittfassung zurecht. Von Wimmers anfänglicher Idee ist dabei einiges abhanden gekommen. Zudem wollte man unbedingt statt dem R- ein PG 13-Rating (entspricht in Deutschland etwa FSK 12) ansteuern, um mehr jüngere Zuschauer in die Kinos zu locken. So musste "Ultraviolet" auch noch in den Actionszenen einige Federn lassen; und genau das sieht man dem Film im Endeffekt auch deutlich an. Die Kampfszenen, mit denen der gesamte Film steht und fällt, wirken stümperhaft zusammengeschustert, die Cuts sind zum Teil extrem schnell, es fließt so gut wie kein Blut in Szenen, in denen es offensichtlich expliziter zur Sache gehen müsste.

Trotz all dem Chaos ist Wimmers ganz eigene ästhetisch-futuristische Optik erhalten geblieben, auch wenn er hier mehr auf hell bis quietschbunt statt auf unterkühlt und düster - wie beim genialen "Equilibrium" - setzt.

Alleine diese ganz eigene Optik, die in manchen Szenen in der Tat sehr nach CGI aussieht, was jedoch auf das begrenzte Budget von nur 30 Mio. US-$ zurückzuführen ist, macht den Film sehenswert.

Hinzu kommt natürlich auch Milla Jovovich in der Rolle der Ultraviolet, von der ich behaupte, dass sie die zur Zeit coolste und sexieste Action- und Horror-Darstellerin ist. Kurt Wimmer schrieb das Drehbuch mit ihr als Violet im Hinterkopf, und die Rolle ist ihr in der Tat auf den knackigen Leib geschneidert. Milla kämpft sich tough, cool und abgeklärt, in einem Anzug, der mit so vielen Gadgets ausgestattet ist, dass selbst 007 vor Neid erblassen würde, und mit punktgenauen Onelinern bewaffnet, durch Heerscharen von gegnerischen Truppen. Dabei kommt alles zum Einsatz, was Wimmers Anhängern das Herz erwärmt: Martial Arts, Schwertkämpfe (extrem stylish in Szene gesetzt; in einem völlig dunklen Raum, der nur durch die lodernden Klingen erhellt wird), Shootouts, Slow Motion, Bullet Time und nicht zuletzt auch das bereits aus "Equilibrium" bekannte Gun-Kata.

Die Story selbst ist nicht neu, doch wer erwartet schon in einem actionlastigen Sci-Fi-/ Futuremovie, der der puren Unterhaltung dienen soll, eine verzwickte, komplizierte Handlung? Diese Sorte Film erhebt diesen Anspruch gar nicht; es soll unterhalten werden und es soll aus den Boxen wummern. Wer sein Hirn anstrengen möchte, greift eh lieber zu anderen Genres. Zudem ist dies, wie anfangs bereits erwähnt, keine Wimmer-Fassung mehr, sondern der kommerzielle, verstümmelte Sony-Cut.

Da bleibt nur zu hoffen, dass Wimmer in absehbarer Zeit einen Director's Cut nach seinen Vorstellungen realisieren darf. Ob es je soweit kommt, ist im Moment noch völlig offen. Bis dahin kann man getrost zu dieser DVD greifen, zumal die Steelbook Edition limitiert und zum gleichen Preis wie die inhaltlich gleiche Version im Amaray erhältlich ist. Genre-, Milla- und Wimmer-Fans tun es sowieso; alle anderen sind gut beraten, sich den Film zuerst einmal testweise auszuleihen.

Denn wie so oft gilt auch im Fall Ultraviolet: Man liebt ihn, oder man hasst ihn.

Ich liebe ihn - 5 Punkte für den Film, 0 Punkte für Sony's Machenschaften, macht unterm Strich 4 Punkte für dieses visuell bombastische Wimmer'sche Erlebnis.


Futurist
Futurist
Wird angeboten von skyvo-direct
Preis: EUR 10,71

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rock'n'Roll is not dead, 10. April 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Futurist (Audio CD)
Endlich - „Futurist", die neue Platte des Digital Hardcore Gottes. Und eine echte Überraschung, die so einige eingefleischte Fans schockieren und bitter enttäuschen könnte. Denn Alec 2005 ist Rock'n'Roll in Reinkultur. Statt der typischen verzerrten, überdrehten Sounds und Breakbeats erwarten hier einen echte Gitarren und ein echtes Schlagzeug. Die elektronischen Sounds sind nicht ganz verloren gegangen, sie sind aber deutlich in den Hintergrund getreten.
Wer frühere Werke von Alec Empire kennt, mag beim ersten Reinhören kaum glauben, dass dies hier tatsächlich seine neue Platte ist. Und zugegeben, der Sound ist sehr gewöhnungsbedürftig. Wer die CD aber nicht gleich enttäuscht beiseite legt und ihr eine Chance gibt, dem offenbart sich ein rundes Dutzend gigantischer Tracks, die Rock und Punk und Digital Hardcore sind, die absolut nicht nach Alec und doch zu 100% nach ihm klingen.
Für alle, die es genauer wissen wollen: Man nehme einen typischen Alec Empire Song der letzten Platte „Intelligence and Sacrifice" und spiele ihn mit verzerrten Gitarren und einem Schlagzeuger nach. Nic Endo gesellt sich dazu und steuert teils sehr zurückhaltende, teils absolut offensive elektronische Sounds, Bässe und Beats dazu. Noch eine Prise Distortion darüber gestreut und dem Ganzen einen leicht staubigen Sound verpasst. Und Alec shoutet sich in gewohnter Manier durch den Song. Ja, so in etwa klingt „Futurist". Ich höre die Platte gerade erst zum zweiten Mal, sie hat mich aber mittlerweile total in ihren Bann gezogen. „Futurist" ist wild, rebellisch, offensiv, innovativ, retro und sehr sexy.
Die Platte beginnt mit einem Zitat von Jim Morrison: „I'm talking 'bout the Death of Rock'n'Roll!" Doch die darauf folgenden 12 Tracks verneinen dies eindeutig. Nein, Rock'n'Roll ist nicht tot, sondern lebendiger und wilder denn je. Und was sagt Alec dazu? „I lay a rock that causes men to stumble and makes armies fall and those who distrust me will be put to shame." Da hat er wohl Recht.


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