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Rezensionen verfasst von
Sagittarius "Hans"

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Schattenlicht: Biografischer Roman Teil 1
Schattenlicht: Biografischer Roman Teil 1
Preis: EUR 0,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschichte ...von unten, 21. September 2014
Das Leben auf dem Land war kein Zuckerschlecken. Klare Ansagen,klare Ordnung,hierarchische Strukturen.Arbeit,Arbeit,Arbeit.
Das Leben war karg und hart und in seinen kleinen Fluchten zugleich abenteuerlich.

Das wird vom Autor sehr anschaulich geschildert.Ich kam in eine mir vollkommen fremde Welt gut hinein.

Sehr aufschlußreich, wie dann der Nazismus sich etablieren konnte,befördert von denen , die sich nicht durch Leistung und eigene Kraft durchsetzen konnten. Denen dann die Größenphantasien der Nazis die Stütze waren,ihr fanatisches Werk zu erschaffen.

Geradezu deprimierend, dass die scheinbar kraftvolle bäuerliche Gemeinschaft daran zerbrach. Nur scheinbar im katholischen Glauben stehend wird der klerikale Widerstand nicht unterstützt. Wie alte Traditionen weggekippt werden, schildert Bühler sehr anschaulich. Zeitzeugenschaft. Hinter bäuerlicher Tradition stand keine moralische Substanz, die dem Neuen einfach widerstand.
So schnell wird aus einem gestandenen Mannsbild ein Duckmäuser...oder war es Bauernschläue?

Es endet 1938 und es ist so viel Interesse erweckt, dass ich auf eine Fortsetzung hoffe.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 13, 2014 12:52 AM CET


Die schamlose Generation: Wie wir die Zukunft unserer Kinder und Enkel ruinieren
Die schamlose Generation: Wie wir die Zukunft unserer Kinder und Enkel ruinieren
Preis: EUR 15,99

20 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Linke Socke? Nein, ein Träumer, 21. September 2014
Die eigene Generation als schamlos zu bezeichnen, ist schon eine Provokation. Gewollt. Aber die Bilanz ist beschämend,ein Übermaß an nicht gelösten,immer vor sich hergeschobenen Problemen,nie ernsthafte Lösungen, die Besitzstände antasten.
Dabei hat Kuntze ja nur Teile der Problematik beschrieben, das Klima, die Finanzen, die Energiewirtschaft,speziell Atom.

Das Thema Beschäftgung, das den Menschen viel näher ist, wird ausgespart. Die Vierziger, wie er sie nennt, die ja fast alle( bis auf ein paar Radikale) in Beschäftigung kamen,dauerhafte dazu, ihre Kinder und Enkel, die sich von einem Praktikum bis zu nächsten höchst befristeten Stelle durchwursteln müssen, deren vielen eine Altersarmut ungeheuren Ausmaßes droht. Während ihre Eltern mit höchst angenehmen Pensionen ( beide pensionierte Lehrer , da kommt schon was zusammen) dem ungerührt zuschauen oder besser aus der Ferne wegschauen.

Im Medium Fernsehen wird gerne Spektakuläres ausgebreitet,nach Ursachen wird nicht geforscht, es sei denn man sieht 3sat oder andere Spartensender,möglichst spät,denn zur guten Sendezeit hat man einfach keine Zeit für etwas,das nicht massentauglich ist.

Sven Kuntze war Jahrzehnte beim Fernsehen, also agiert wie ein Fernsehmacher. Viele Fakten, viele Geschichten,man erlebt ja einiges in so langer Zeit,aber wenig Erforschung,wie das alles kommen kann: man tritt für eine Weltverbesserung an gegen die bleierne Zeit der Kriegsgeneration und richtet sich alsbald darin ein, bewirkt keine Verbesserung,sondern nimmt aktiv an der Verschlimmerng der Situation mit. Nach uns die Sintflut,wir werden es nicht mehr erleben.

Nun ist Kuntze kein Wissenschaftler,vielleicht denkt er auch, Ursachenforschung langweilt die Leser,aber die mangelnde Suche nach Ursachen rächt sich beim abschließenden Kapitel mit dem Titel " Was tun",S. 249 ff. Das ist so hoffnungslos naiv, dass man fast Mitleid haben müsste. Warum sollte eine Generation, die bedenkenlos alle Vorteile mitgenommen hat,nun plötzlich ihre soziale Ader erkennen und Abbitte für ihre Versäumnisse erwirken? Fragt man die Betroffenen ,werden sie, ihrem Anspruchsdenken gemäß, keinerlei Schuld empfinden.Altersteilzeit und alle andere Vergünstigungen, stehen mir zu,notfalls gehe ich vor Gericht ( was massenhaft bei Altersteilzeit geschah,allerdings immer erfolglos). Da Kuntze den Ursachen solcher Mentalität nicht nachgegangen ist,kann er nav solche Abhilfe sozialen Mittuns einfordern.

Das Thema ist wirklich bedeutsam. Das es nicht von einem Nachgeborenen, sondern einem Angehörigen dieser Generation bearbeitet, ist verständlich.Auch hier liefert Kuntze nur die Ergebnisse, als angehender Soziologe hätte er die Studie von Jahoda über die Arbeitsosen von Marienthal lesen können, um ein wenig von der Apathie der Entwerteten zu verstehen.

Dieses also so wichtige Thema sollte weiter bearbeitet werden, mit mehr Tefgang.


Klavierkonzerte
Klavierkonzerte
Preis: EUR 12,11

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gewöhnungsbedürftig und höchst fragwürdig, 17. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Klavierkonzerte (Audio CD)
"Max Regers Klavierkonzert op.114 entstand im Juni/Juli 1910 in Leipzig und wurde dort am 15.12.1910 durch
die Pianistin Frieda Kwast-Hodapp unter Arthur Nickisch uraufgeführt. Adalbert Lindner reiste zu diesem Ereignis aus Weiden an. Reger war von der Leistung der Pianistin begeistert und titulierte sie scherzhaft Frau Kwast-Hutab. Die Kritik urteilte damals weniger erfreulich: „So muß ich denn offen bekennen, daß mir das nur im ersten Satz halbwegs erfundene,im übrigen schematisch er-Regerte, Brahms- und Liszt-Vertraute Klavierspielende mit entwickelter Vollgriff- und Wurftechnik vor keine sonderlichen Schwierigkeiten stellende F-moll-Konzert als eine neue Fehlgeburt der in Inzucht verkommenden Reger-Muse erschienen ist!"

Die Leipziger konnten schon bösartig sein, Brahms d moll Konzert fiel dort 1859 auch durch. Aber Reger selbst meinte: "Mein Klavierconcert wird für Jahre noch unverstanden bleiben; die Tonsprache ist zu herb und zu ernst; es ist sozusagen
das Pendant zum Brahms'schen D-moll-Klavierconcert; da muss sich das Publikum erst daran gewöhnen." Das Publikum scheint sich daran nicht gewöhnt zu habenauch wenn es in hundert Jahren über hundert Mal aufgeführt worden sein soll.

Ich bin mal zurückhaltend mit meiner Meinung.Ich habe es erst zwei Mal gehört. Bisher finde ich es sehr sperrig. Die Kritik dieser Aufname war vor fünf Jahren sehr positiv: "Wenn sich Michael Korstick gleich zu Beginn des Klavierkonzerts von Max Reger mächtig ins Zeug legt und den Zuhörer mit donnernden Akkorden in den Sog dieser tollen Musik reißt, ist schon klar, dass Reger einen Interpreten gefunden hat, der alles Mögliche macht, um das ungeliebte Konzert des ungeliebten Komponisten aufzuwerten. Michael Korstick hat das Regersche Klaviergebirge bezwungen! Ein bewundernswerter Akt!" Wer s mag.

Was mir gar nicht gefält ist die Busoni-Version des Bach-Konzerts BWV 1052. Das ist weder eine Kritik an Korstick noch an Orchester und Dirigent. Das hört sich einfach grauenhaft an. Ich finde Busoni Bearbeitungen von Bach durchaus interessant, aber diese Version nur scheußlich. Aufgeblasen. Verfälschend. Die zwei Punkte gelten vor allem diesem Werk. Bei Reger halte ich mich zurück, vielleicht gewöhne ich mich daran,aber an diesen Busoni bestimmt nie.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 12, 2015 3:49 PM MEST


The Beethoven Journey - Piano Concerto No.5 "Emperor" & Choral Fantasy
The Beethoven Journey - Piano Concerto No.5 "Emperor" & Choral Fantasy
Preis: EUR 9,99

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Warum?, 16. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Andsnes spielt – und dirigiert gleichzeitig. Seit fast vier Jahren beschäftigt er sich nur mit Beethoven: hat alle Klavierkonzerte neu eingespielt mit dem Mahler Chamber Orchestra. Konzerte in über 20 Ländern. Ein Mammutprojekt, das der Norweger konzentriert, aber gelassen nimmt,liest man in einer Programm-Mitteilung.

Warum Werke, die seit Ewigkeiten von allen gespielt werden?

Der Künstler selbst antwortet:
" Nicht in erster Linie weil die Musik berühmt ist, sondern weil sie so stark ist. Ich gehöre auch nicht zu den Pianisten, die glauben, Beethoven bis ins Letzte verstanden zu haben. Ich glaube auch nicht, dass es irgendeinen Künstler gibt, der dazu in der Lage ist, denn dafür ist seine Musik einfach zu groß. Insofern kann jede Interpretation nur ein Stück auf einem Weg sein, den man im Zweifel ein Leben lang geht, ohne dass man wirklich ein Ziel erreicht."

Ich kann mich auch selbst fragen?
Das fünfte Beethoven-Konzert war seinerzeit das erste Werk der Klassik, das ich kennenlernte,damals,1959,mit Kempff.
Und die Chorfantasie,1962 in Bonn, mit Hans Richter Haaser.

Seitdem habe ich eine Unzahl von Aufnahmen dieser Werke.

Warum?

Eine letztlich nicht erklärbare Sammelleidenschaft. Denn ich habe von beiden Werke ideale Aufnahmen.Vom fünften die Aufnahme mit Michelangeli oder Zimerman, von der Chorfantasie die von Hans Richter Haaser oder auch Barenboim.

Ideal? Nun Michelangeli wird von den Wieder Sinfonikern begleitet,nicht übermäßig inspiriert. Ebenso Richter Haaser bei der Chorfantasie.

Ist es die Suche nach einer Idealwiedergabe?
Ist diese eine solche?

Ich antworte mit NEIN.

Der Beethoven von Andsnes ist mir nicht heroisch genug. Wenn ich an Benedetti Michelangeli denke oder an Richter,wie er die Chorfantasie spielt, einfach größer. Diese Werke sind Kern-Beethoven,nicht mehr weiterentwickelter Haydn . So gut sein Anschlag ist,sehr gut, so ausgeglichen die Triller, aber in diesen Werken ist er mir zu lyrisch.

Das Orchester ist hervorragend,vom Orchester gehört diese Aufnahme zu den besten.

Die blaue Blume ist noch nicht gefunden, vielleicht gibt es sie gar nicht.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 6, 2014 4:04 PM MEST


Schumann/Janacek: Waldszenen / Kinderszenen / Auf verwachsenem Pfade
Schumann/Janacek: Waldszenen / Kinderszenen / Auf verwachsenem Pfade
Preis: EUR 17,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Konzeption?, 15. September 2014
Ein Hypervirtuose wie Hamelin spielt "normales Repertoire. Er befreie sich mit dieser Aufnahme von dem Chliché des Supervirtuosen. Wer ihn nur so wahrgenommen hat, hörte nicht richtig hin. Soweit er eigene Kompositionen in den Konzerten spielte, entpuppte er sich als sensibler Musiker.
Die Kritik ist des Lobes voll.
"Der Kanadier ist einfach ein wunderbarer und kompletter Musiker, der auch scheinbar einfache Stücke mit größter Liebe zum Detail und erlesener Klangkultur spielt. Viele Klavierfeunde in aller Welt bewundern Hamelin seit Jahren für sein überirdisches manuelles Können.Umso schöner, wenn er diese Fähigkeiten nur im Sinne der Musik einsetzt wie auf seiner neuen CD mit Werken von Janáček und Schumann. "Glückes genug" heißt es in dessen Kinderszenen, und diese Platte ist ein echter Glücksfall für jeden Klavierfan,,meint W. Schäper von Radio Bremen,gleiches In die gleiche Richtung geht von Busse von NDR Kultur.

Sicher hat sich der Pianist bei der Zusammenstellung etwas gedacht,vielleicht das, was die Rezensenten hören . Wenn man eine Idee einer Konzeption hat, hört man die Wiedergabe als Vollzug des Konzepts. Wenn ich das Konzept in den Hintergrund stelle,und die Aufnahme mit den mir bekannten vergleiche,finde ich Hamelin interessant,aber nicht überwältigend. Wenn ich an der erste Stück der Waldscenen denke ( nur auf Schumann beziehe ich, Janacek kann ich nicht beurteilen), hat S. Richter für mich mehr von verwunschenem Wald realisiert. Und Maria Joao Pires spielt den Zyklus mit erlesenerem Anschlag.
Unter den zahlreich vorhandenen Aufnahmen der Kinderscenen sticht diese auch nicht sonderlich heraus. ob die genannte Pires, Martha Argerich oder Eric Le Sage, alles fulminante Schumann-Spieler,nicht einmal Kempff will ich nicht vergessen.

Wenn ich schreibe, das Cover finde ich beeindruckender als die Interpretation, wäre das nicht sehr korrekt,aber ein wenig stimmt es schon.


Esprit/Inventionen und Sinfonien
Esprit/Inventionen und Sinfonien
Preis: EUR 10,10

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Voreingenommen, 14. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Esprit/Inventionen und Sinfonien (Audio CD)
Man sieht den Film über diesen Menschen und denkt, was für eine formidable Musikerin.

Bis heute kannte ich sie nicht und sofort geht de Recherche los.

Und hört und ist voreingenommen.

Welch eine Anschlagskultur, das haben bei Bach nur die allerwenigsten. Gould sicher nicht,Schiff mit zuviel Pedal.
Einst einmal Christian Zacharias, die Pires ein wenig und dann diese herrliche Pianistin.

SO möchte ich Bach hören und kann es nur weiterempfehlen.

Beste Anschlagskultur, trasparent,maximal musikantisch.

DANKE für diese Entdeckung!

Ganz voreingenommen.


Appassionata
Appassionata
DVD ~ Alena Cherny
Preis: EUR 14,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alenas Reise, 14. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Appassionata (DVD)
Sie liebt Andrei Tarkowski. Und das versteht man, seine Religiosität,seine Liebe zu Bach, seine Melancholie.Alles Eigenschaften von Alena Cherny.

Die Reise ins Heimatdorf ist eine Reise in die innere Vergangenheit. Sie schenkt der Musikschule einen Flügel.

Kommt aus der Schweiz , einem Ort der Freiheit,den sie braucht die Luft zum Atmen. Ukraine war damals Sowjetunion, bedrückend. Alena wurde gefördert,aber der Preis war hoch. Alles das kam wieder, da flossen viel Tränen, das Internat war wohl eine Hölle gewesen.

Mich hat der Film sehr angerührt. Zu sehen, wieviel Kultur und Können in der Ukraine vorhanden ist,zugleich eine ungeheure Empörung, dass diese kostbaren Menschen vielleicht durch eine unsinnigen Krieg um Heimat oder Leben gebracht werden.

Der Gang durch eine tote Stadt ,entvölkert durch die Katastrophe von Tchernobyl zeigt,wie sehr kostbares Leben durch menschlichen Unsinn zerstört wird.Von dem nun nutzlosen und kaputten Flügel nimmt Alena einen Klavierhammer mit.

Sie- ein wunderbar lebendige Pianistin- melancholisch dazu.


Mozart: Piano Concertos Nos 11-13
Mozart: Piano Concertos Nos 11-13
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Verschwunden, 13. September 2014
Abzüge wegen der völlig überteuerten download Version!

Sonst unbedingt empfehlenswert.

Die Henschels waren damals noch ein Geheimtipp. Die abgespecte Version der Klavierkonzerte,sozusagen zum Hausgebrauch, ist eine interessante Variante.

Der Pianist war Debütant.Großartiges Mozartspiel,fulminanter Anschlag und dann........große Hoffnungen...aber es kam nichts mehr.

Keine Ahnung ,warum. Eine Recherche im Netz oder bei amazon.fr ergab keine Egebnisse

Jammerschade.


Klavierkonzerte
Klavierkonzerte
Wird angeboten von thebookcommunity
Preis: EUR 43,91

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Absurdistan, 13. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Klavierkonzerte (Audio CD)
Keine Ahnung, wie das download-Geschäft so geht. Bei Büchern tobt darum ein Kampf. Bei der klassischen Musik gibt es diverse Seltsamkeiten,oftmals ist der download teurer als die CD,teilweise fehlt sogar das booklet.

Diese Version schießt den Vogel ab!

Hier kostet sogar der Applaus. Da es alles live Aufnahmen aus Bremen sind, wird öfters applaudiert.

Kostenpflichtiger Applaus.

Und merkt diesen Unsinn jemand vom Anbieter? NEIN

Vor dieser Ausgabe muß ausdrücklich gewarnt werden. Es gibt selbst beim Anbieter günstigere Versionen!


Monteverdi:Vespro Della Beata
Monteverdi:Vespro Della Beata
Preis: EUR 53,12

4.0 von 5 Sternen Emotional, 13. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Monteverdi:Vespro Della Beata (Audio CD)
Aus Japan muss so etwas inzwischen kommen.Erato dahin.Ich nehme an, es ist die Aufnahme 1983 mit Jennifer Smith,Audrey Michael,Wynford Evans,John Elwes, Huttenlocher und Brodard.Erkennen kann man das hier nicht,weil keine Solisten genannt sind.

Corboz hatte eine höchst mäßige 1966 gemacht und eben diese von 1983.

Natürlich ist die auch sehr unmodern. Nicht von historisch informierter Spielweise erfassst,aber hoch emotioal.Wenn man nur hört, wie Huttenocher das Lauda Jerusalem eröffnet oder wie Corboz den Psalm dixit dominus interpretiert,dazu die Schlüsse der Stücke die in einem mystischen Nebel verschwinden.

Nicht korrekt und dennoch eindrucksvoll und unter den Interpretationen der MarienVesper einzigartig
Man kann nur verstehen, dass zu Monteverdis Zeiten Musik als Teufelswerk angesehen wurde Gerade die katholische Kirche tat sich ja sehr schwer damit.Konzil von Trient:Das Konzil endete jedoch nur mit einem Verbot von „anstößigen Melodien“.

Ich höre diese Version von Corboz neben anderen noch sehr gerne.


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