Fashion Sale Hier klicken Kinderfahrzeuge calendarGirl Cloud Drive Photos Learn More HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip NYNY
Profil für Sagittarius > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Sagittarius
Hilfreiche Bewertungen: 17820

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Sagittarius "Hans"

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20
pixel
Streichquintett und Lieder
Streichquintett und Lieder
Preis: EUR 17,49

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Luft, so dünn, 29. April 2016
Rezension bezieht sich auf: Streichquintett und Lieder (Audio CD)
Lange hat's gedauert, bis die Öffentlichkeit dieses wunderbare Werk kennenlernen konnte. Heute ist es eines der bekanntesten Werke von Schubert und zugleich eines der Spitzenwerke der Kammermusik. Dementsprechend ist das Streichquintett von allen renommierten Ensembles aufgenommen worden.

"So lebendig und direkt im Ausdruck hört man das Schubert-Quintett nicht alle Tage. Zugleich ist das Spiel der Musiker ganz kontrolliert und unglaublich differenziert. Die ganze expressive Spannbreite dieser Musik vom sphärisch Entrückten über die Abstürze ins Dunkle, Abgründige bis hin zum derb Musikantischen wird minutiös ausmusiziert." So die Aussage im RBB.

Diese Aussage kann ich sicher unterstreichen. Aber: so eine Art des Musizierens finde ich bei einigen anderen Formationen ebenfalls. Spontan fällt mir keine Wiedergabe ein, die ich als"Referenz“ bezeichnen würde. Das Niveau der Wiedergaben ist so unglaublich hoch, ob nun das Alban Berg Quartett spielt oder die Ermersons, dass Auryn- Quartett oder die Artemis – Formation. Mit der Aufzählung dieser vier Ensembles ist die Reihe wunderbarer Aufnahmen gar nicht erschöpft. Angesichts dieses hochwertigen Angebots kann ich mir kaum vorstellen, dass es eine Aufnahme geben würde, die alle anderen in den Schatten stellt.

Dieser Aufnahme vom Quatuor Ebène ist sehr gut anzuhören, aber nicht maßstabsbildend.

Ungewöhnlich ist die Kopplung mit Schubertliedern, die für Streicher bearbeitet wurden. Gerade beim Lied "Tod und das Mädchen“ muss man die Bearbeitung als sehr gelungen bezeichnen: die dunkle Stimmung wird hervorragend getroffen.

Wegen der Kombination von Streichquintett und Liedbearbeitungen möchte ich diese CD als ausgesprochen anhörenswert bezeichnen.


Monteverdi: Marienvesper - Vespro della Beata Vergine (DVD & Blu-Ray)
Monteverdi: Marienvesper - Vespro della Beata Vergine (DVD & Blu-Ray)
DVD ~ The Monteverdi Choir
Preis: EUR 29,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sich selbst Konkurrent, 26. April 2016
Von Gardiner existieren medial mehrere Versionen der Vespro. Die Aufführung aus dem Markusdom in Venedig ebenso wie eine Wiedergabe von den Proms und nun diese aus Versailles.

Drei absolut hochwertige Interpretationen dieses wunderbaren Werks. Vom Ambiente ist sicher der Markusdom das attraktivste. Bei der musikalischen Qualität kann man kaum Unterschiede machen. Im Markusdom standen Gardiner Sänger zur Verfügung, die später Weltkarriere machten, wie etwa Bryn Terfel. Der Chor ist IMMER über jeden Zweifel erhaben. Schier untadeliger Gesang.
Die Soloteile aus dem Chor zu besetzen ist oftmals ein Risiko. Bei dieser Wiedergabe finden sich allerdings ausgezeichnete SängerInnen.

In der Interpretation gibt es gewisse Unterschiede. So ist etwa das Lauda in der Version aus Versailles geradezu ekstatisch bei höchstmöglichen Tempo. Dafür wird in der Version aus dem Markusdom das due seraphim virtuoser gesungen.

Mindestens diese beiden Versionen aus Italien und Frankreich kann man vollkommen gleichwertig nebeneinanderstellen. Wobei rein musikalisch auf die Version von den Proms nicht zurücksteht, aber eben nicht das eindrucksvolle Ambiente hat.

Gardiner ist immer wieder Referenz.


J.S. Bach: St. Matthew Passion, BWV 244 / Part Two - No.65 Aria: "Mache dich, mein Herze, rein"
J.S. Bach: St. Matthew Passion, BWV 244 / Part Two - No.65 Aria: "Mache dich, mein Herze, rein"
Preis: EUR 1,79

5.0 von 5 Sternen Monolith, 24. April 2016
Fischer-Dieskau hat immer wieder die Passionen, vor allen Dingen die Matthäuspassion gesungen. Vergleicht man diese Leistung mit einer Unzahl von alternativen Wiedergaben, kann ich keine einzige finden, die gesanglich an diese Version heranreicht.Fischer-Dieskau war Ende der Fünfzigerjahre auf einem Höhepunkt seines Sänger Lebens.
Natürlich ist die Wertschätzung von Stimmen eine höchst subjektive Angelegenheit. Ich räume ein, mit der Stimme von Fischer Dieskau großgeworden zu sein. Vielleicht ist das eine Prägung, meine Klassik – Graugans.
Ich kenne diese Aufnahme seit Anfang der sechziger Jahre.
Angesichts der so schrecklichen Entwicklungen im politischen Europa (heute die Bundespräsidentenwahl in Österreich) war mir nach Trost und ich habe sicher zehn Aufnahmen dieser Arie gehört.
Auch wenn die Begleitung von Karl Richter nach heutigen Maßstäben zu „dick“ ist, gibt es keine Wiedergabe dieser Arie, die mich so berührt, wie die Version von Fischer Dieskau.


Ohrfeige
Ohrfeige
von Abbas Khider
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

5.0 von 5 Sternen Zäune, 18. April 2016
Rezension bezieht sich auf: Ohrfeige (Gebundene Ausgabe)
Die Welt ist in Bewegung. Eine der Inseln der Seeligen scheint Deutschland zu sein. Angesichts des ubiquitären Elends entsteht dadurch natürlich ein starker Sog, sich auf diese Insel zu begeben. Auf der Werteebene, unter anderem dem Asylgrundrecht des Grundgesetzes, suggeriert Deutschland, ein offenes Land zu sein. Aber schon seit Jahrzehnten sind Zäune errichtet worden, nicht im physischen Sinne, aber Zäune durch die Rechtsordnung, die von der Bürokratie vollzogen wird. Einer Bürokratie, die oftmals gegen das Fremde deutliche Vorteile hat und entsprechend die Rechtsvorschriften auslegt.

Diese Zäune versuchen die Immigranten mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Tricks zu überwinden.
Am Elend dieser Immigranten verdienen eine Unzahl von Menschen: Schlepper, ausbeuterische Unternehmer, reiche Menschen, die die Not der Immigranten für ihre Perversionen ausnutzen können.

All das wird sehr ungeschminkt in dem Buch von Abbas Khider geschildert. Wenn man davon ausgeht, dass diese Schilderungen einigermaßen der Wirklichkeit entsprechen, muss es geradezu verwundern, dass der Frieden in der Gesellschaft nicht stärker gestört ist.
Jeder, der eine Herr anderer Meinung ist, sollte sich fragen, wie er sich denn selbst verhalten würde, wenn ihm das passierte, was in diesem Buch beschrieben wird.

Alles Gerede von einer Willkommenskultur muss sich daran messen lassen, ob die realen Verhältnisse den Zuständen entsprechen, die Abbas Khider hier beschreibt? Dies ist keine willkommen Kultur, sondern der Versuch, sich das Fremde möglichst vom Leibe zu halten und zugleich noch als offener Staat dazustehen.

Ich habe das Buch von Abbas Khider mit Beklemmung gelesen.


Klavierkonzert 1/Balladen Op.10
Klavierkonzert 1/Balladen Op.10
Preis: EUR 19,99

4.0 von 5 Sternen generally the partnership works, 17. April 2016
Rezension bezieht sich auf: Klavierkonzert 1/Balladen Op.10 (Audio CD)
meint Kate Molleson in the guardian.

Ich kann die Auffassung nicht teilen. Harding hat noch von seinem Feuer und fängt das Konzert fulminant an.Man kann nachvollziehen,warum sich die Leipziger 1859 fürchteten und das Konzert ablehnten. Diesen angemessen dramatischen Zugang übernimmt Lewis erst ab ca.Minute 20. Vorher spielt er eher lyrisch. Nichts vom Ingrimm eines Gelber oder Katchen.
Das ist für mich keine funktionierende Partnerschaft. Am ehesten im dritten Satz kommen die unterschiedlichen Temparmente zueinander.

Der Zugang zu Brahms von Lewis zeigt sich deutlicher bei den Balladen. Er ist überwiegend ein lyrischer.Das liegen eindeutig seine Qualitäten.
Das erste Konzert von Brahms hingegen fordert andere.Man möchte durch die gefürchteten Doppeltriller erschreckt werden.

Harding und die Schweden überzeugen,Lewis im Konzert weniger. Die Balladen sind nicht nur Beiwerk,deswegen 4 Sterne.


Beethoven: Re-Sound, Vol.2: Sinfonie 7 Wellington's Victory
Beethoven: Re-Sound, Vol.2: Sinfonie 7 Wellington's Victory
Preis: EUR 17,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Beethoven...Original?...orginell!, 17. April 2016
"Im Jahr 1813 dirigierte Ludwig van Beethoven höchstpersönlich seine beiden Uraufführungen, „Wellingtons Sieg“ sowie die Symphonie Nr. 7 im heutigen Festsaal der ÖAW. Ergänzt wurde das Benefizkonzert für Kriegsversehrte durch zwei Märsche, gespielt von einem „mechanischen Trompeter“ mit Orchesterbegleitung." so liest man zur Konzerteinführung.
Das Konzept: " Für sein Projekt orientiert sich Haselböck nicht nur an den Autographen und berücksichtigt die originale Besetzungsstärke samt Orchesteraufstellung: Soweit noch möglich, wird zudem am Ort der Uraufführung aufgenommen. Die zweite Folge präsentiert das Programm des Uraufführungskonzerts der 7. Sinfonie am 8. Dezember 1813 im Redoutensaal der Wiener Universität.."

Ein Projekt, das man nur in Wien realisieren kann. Wir kommen in den "Genuß" von Beethovens beliebtesten Werks,zu seinen Lebzeiten: Wellingtons Sieg. Schlachtenlärm halt.

In der schieren Menge der Beethoveninterpretationen muss man heute etwas haben, das einen aus der Menge heraushebt. Original. Hier wird suggeriert, wir hören es wie Zeitgenossen der Uraufführung. Alle Koordinaten sind original. Und dennoch,es ist ein Trug.Wir haben nicht die Ohren der damaligen Zeit und erfahren und fühlen nicht wie Menschen im Dezember 1813.

Gibt es durch diese Interpretation gänzlich neue Sicht auf die Werke Beethovens? Ich meine: Nein. Die Interpretation ist gut,aber ich würde nach wie vor Carlos Kleiber oder Wilhelm Furtwängler vorziehen. Die Extase wird durch Interpretation erzeugt,nicht durch Suggestion eines " Originals"


J.S. Bach - Johannes-Passion (1749)
J.S. Bach - Johannes-Passion (1749)
Preis: EUR 30,99

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Oper, 10. April 2016
Wenn ein Werk von Johann Sebastian Bach als „Oper"bezeichnet werden könnte, dann die Johannes Passion. Wenn ein Dirigent dieses Werk quasi wie eine Oper aufführen wird, dann René Jacobs.
Längst ist es in der Klassikszene ein Ereignis, wenn ein Dirigent wie Jacobs ein solches Werk aufnimmt. Er hat sich über Jahrzehnte den Ruf erarbeitet, mit immer besonderen Interpretationen an die Öffentlichkeit zu treten.

So wird auch diese Veröffentlichung enthusiastisch gefeiert.

Ich habe länger gezögert, zu dieser Aufnahme Stellung zu beziehen. Die Johannes Passion liegt mir sehr am Herzen, ich habe daran selbst sehr oft mitgewirkt. Die letzte Aufnahme die mich sehr bewegt hat, war diejenige von Benoit Haller. Gegen einen dramatischen Zugang zu diesem Werk habe ich prinzipiell keine Einwände. Allerdings irritiert es mich, wenn das gesamte Werk unter diesem Gesichtspunkt gesehen wird. Die Choräle haben eine unvergleichliche Innigkeit. Zwar arbeitet René Jacobs nicht mit großen Sängermassen. Aber leider sind die Chor Teile der Passion so aufgenommen worden als wenn hier ein großer Chor tätig wäre. Für die Choräle finde ich dieses vollkommen unangemessen. Auf der anderen Seite steht die Wiedergabe der turbae-Chöre, insbesondere der Chor“ lasset uns den nicht zerteilen“. Da gelingt Jacobs eine Wiedergabe, die mir nur die Schauer über den Rücken bringen. Jacobs setzt den Chor in unterschiedlichen Konstellationen ein. Das ist interessant, dennoch frage ich mich, warum er und wann er Soliloquenten einsetzt? Bei den Chor“ lasset uns den nicht zerteilen“ könnte man von einer kleinen Gruppe Soldaten ausgehen. Wenn das der Grund wäre, frage ich mich aber, warum die Aussagen der Hohenpriester vom ganzen Chor gesungen werden? Hier wäre der Einsatz der Soliloquenten doch ebenso sinnvoll gewesen.

Solche sich widersprechenden Eindrücke habe ich bei dieser Wiedergabe mehrfach. Neben dem ausgezeichneten Evangelisten finde ich die Frauenstimmen deutlich schwer erträglich; obwohl es sicherlich nicht der Fall ist, klingen sie, als würden sie tremolieren.

In jedem Falle ist Jacobs wieder einmal eine besondere Interpretation gelungen. Für mich ist es aus den beschriebenen Gründen allerdings keine Referenzaufnahme. Sie wird sicher in die Spitzengruppe der Wiedergaben der Johannes Passion einzuordnen sein, wie etwa die zweite Aufnahme von Gardiner oder eben Benoit Haller.

Wenn man hören will, welche Dramatik in diesem Werk steckt, kommt man allerdings an René Jacobs nicht vorbei.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 7, 2016 12:08 PM MEST


Taviani Brothers Collection [Blu-ray]
Taviani Brothers Collection [Blu-ray]
Wird angeboten von Tolle Unterhaltung
Preis: EUR 27,53

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein Einzelfall, 3. April 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
In einem Meer von Schrott sind Perlen der Filmkunst offensichtlich kein Markt. Die frühen Filme der Brüder Taviani waren großartige Werke der Filmkunst. Solche Filme kommen in Kinos kleinerer Städte überhaupt nicht, in die Programmkinos größerer Städte oftmals auch nur für sehr kurze Zeit. Man ist also darauf angewiesen, sich von solchen Filmen eine DVD zu besorgen. In diesem, wie auch in zahlreichen anderen Fällen findet man keine Ausgabe in deutscher Sprache oder auch nur mit deutschen Untertiteln.
Insbesondere den Film "Kaos" habe ich in einer sozusagen optischen Erinnerung. Die BLU-Ray habe ich mir in der Hoffnung bestellt, die herrlichen Farben dieses Films wieder zu erleben. Nachdem ich diese BLU-Ray gesehen habe, bin ich doch etwas enttäuscht. Auch in dieser Version konnten die herrlichen Farben nur sehr begrenzt restauriert werden.
Diese beiden Einschränkungen, farbliche Qualität und fehlende deutsche Untertitelung, machen den Erwerb dieser BLU-Ray – Version weniger attraktiv.
Dennoch: ausgezeichnete Filme!


Amadeus - Special Edition: The Director's Cut (Remastered)
Amadeus - Special Edition: The Director's Cut (Remastered)
Preis: EUR 17,99

4.0 von 5 Sternen Warum ENGLISCH?, 3. April 2016
Im Begleitmaterial, dem making of, hört man das Statement von Sire Neville Marriner, er wirke mit, wenn er der Musik nichts verändert wird. Warum dann unter seiner Stableitung die Opern in Englisch gesungen werden, erschließt sich gar nicht. Natürlich ist der Film nicht für den deutschen Markt gedreht worden, aber die Opern hätte man schon in Originalsprache wiedergeben können. Notfalls wären Untertitel möglich gewesen.
Ansonsten ist die Filmmusik Bestandteil des Kunstwerks“ Amadeus“. Sie ist sehr passend eingesetzt, auch wenn der historische Bezug nicht immer ganz stimmig ist. Marriner war ein höchst beachtlicher Mozartdirigent.

Als Filmmusik ist sie wertvoll; nur die Begleitmusik zu hören ist allerdings überflüssig.


Die Zauberflöte
Die Zauberflöte
Preis: EUR 17,98

1.0 von 5 Sternen Durcheinander, 2. April 2016
Rezension bezieht sich auf: Die Zauberflöte (MP3-Download)
Zu diesem download komme ich,wenn ich dem link Harnoncourt 2012 folge.Die Rezensionen beziehen sich auf alles mögliche. Alles durcheinander. Das ist doch kein solides Angebot.Ob es nun einen download von Harnoncourt gibt ? Als Angebot schlicht unbrauchbar !


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20