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Rezensionen verfasst von
Björn (Dortmund)

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Hikeline Wanderführer Fernwanderweg Schluchtensteig: Quer durch den Naturpark Südschwarzwald, 119 km,  1:35 000, GPS-Tracks Download, wasserfest
Hikeline Wanderführer Fernwanderweg Schluchtensteig: Quer durch den Naturpark Südschwarzwald, 119 km, 1:35 000, GPS-Tracks Download, wasserfest
von Sabine Malecha/Joachim Lutz
  Spiralbindung

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Netter Begleiter mit Optimierungsbedarf auf hohem Niveau, 21. September 2015
Im Zuge der Buchung einer Pauschal-Wanderung auf dem Schluchtensteig war dieser Hikeline-Führer Teil des Pakets. Genutzt wurde er insbesondere während der Wanderung, als kurzfristige Vorbereitung auf den nächsten Tag und als wasserfeste Sitzunterlage auf ewig-feuchten Waldbänken.

Nach einer üblichen Einführung zum Weg, zur Reisezeit, Ausrüstung usw. werden die Tagesetappen vorgestellt. Parallel dazu ist die Etappe in etwa vier bis sechs Kartenabschnitten dargestellt. Einzelne Orte von Interesse, meist so um sechs bis acht, sind im Text hervorgehoben mit einer Kilometerangabe und in der Karte entsprechend markiert. Die Erfahrungen damit teile ich einfach auf in die Bereiche Kartografie, Text und Material.

Betrachten wir zunächst die Kartografie: Die Karten zeigen immer eine Etappe und überlappen sich teilweise in großzügigen Übergangsbereichen. Sie sind mit dem System axpand erstellt und auf dem ersten Blick recht brauchbar. Sie haben den Maßstab 1:35.000, was für Wanderungen hart an der Grenze ist (besser sind größere Maßstäbe wie z.B. 1:25.000). Der Weg ist mit einem blauen Farbband hervorgehoben und je nach Wegbelag (Wald, Asphalt o.ä.) unterschiedlich (z.B. gestrichelt) dargestellt. Einige Bäche und Flüsse sowie manchmal Straßen sind benannt. Texte und Symbole sind am Rand der jeweiligen Karten abgeschnitten und wurden nicht "schöngerückt". Texte, die kurvenreichen Bächen und Straßen automatisch folgen, sind teilweise unlesbar. Im Großen und Ganzen passen die Punktsymbole zum Ort in der Realität, der Teufel liegt manches Mal im Detail. Bei durchaus überraschend auftretenden Gewittern (leidliche eigene Erfahrung beim Begehen) ist es wünschenswert, eine vollständige Übersicht über nächstgelegene Unterstände und Schutzhütten zu haben. Einige fehlen in der Karte und andere sind nicht mehr vorhanden – ein Problem, was allerdings auch die Mitbewerber (wie z.B. Publicpress) betrifft. Das gleiche betrifft auch Wege und Pfade, die kreuzen. Hier ist z.B. OpenStreetMap im Vorteil und bietet in dieser Region exzellentes Kartenwerk, das jedoch mangels Mobilfunkempfang und Internet oder im Netz der Schweiz auf weiten Teilen des Weges zuvor für Offline-Nutzung auf GPS- oder Handygeräte geladen werden müsste.
Wünschenswert in manch dunklem Abschnitt im Wald, bei dichter Bewölkung oder Dämmerung wären kontrastreichere oder farbenfrohere Kartografien. Bis auf die lilafarbenen Punktgeometrien sind die meisten Farben der Karte sehr gedämpft und ähnlich. Sehr schön wirkt die Schummerung, die einen plastischen Geländeeindruck schafft, durchaus aber ebenfalls ein Tick kräftiger sein könnte, um den Schlucht-Charakter mehr zu betonen. Das ist jedoch sicherlich auch Geschmacksache. Eine durchgehende Weg-Kilometrierung (vgl. Leporello Schluchtensteig von Publicpress) fehlt und wird vermisst.
Erwähnenswert sind noch Detailpläne oder Stadtpläne zu den wichtigsten Städten am Weg. Vermutlich wurden diese Detailpläne aus anderen Maßstäben abgeleitet, weshalb das Straßennetz z.T. unschön ausgerichtet wirkt. Ungünstige Straßenbeschriftungen fallen hier besonders auf und sind zudem teilweise durch Symbole oder das Band des Schluchtensteigs überdeckt.

Kommen wir zu den Texten. Zunächst beginnt jedes Kapitel mit einer Kurzeinführung mit Höhenprofil, das die Anstrengung der bevorstehenden Etappe bewusst macht. Teil davon sind die Streckenlänge, Höhen- und Tiefenmeter, Wegebeläge in Prozent und die Gehzeit. Bei letzterer handelt es sich wohl tatsächlich um die reine Laufzeit ohne Pausen für Erholung, Frühstück oder Fotografieren und kann von einigen GPS-Geräten mit Datenlogger nachvollzogen werden. Für den tatsächlichen Etappenverlauf konnte ich gut und gerne eine Stunde zusätzlich einplanen.
Anschließend erfolgen eine kurze Etappencharakterisierung und die Wegbeschreibung. Kern ist die stichwortartige Beschreibung des Wegeverlaufs (etwa "auf der Straße nach rechts über den Bahnübergang ~ vorbei am alten Bahnhof ~ danach links in einen Grasweg"). Sie ist eigentlich aufgrund der exzellenten Beschilderung am Weg gar nicht notwendig, aber es könnten ja mal Schilder von Souvenirjägern „sichergestellt“ worden sein und so ist man auf der sicheren Seite. Dabei ist die Beschreibung meist sehr ordentlich, manchmal aber auch schon zu genau. So werden in der Realität selbsterklärende Verläufe im Vorfeld kompliziert beschrieben. Dann und wann werden sie wiederum (m.E. gegen Ende der Etappen) zunehmend spärlicher. Auf Beschreibungen eines Wegezustands zur Orientierung sollte zukünftig unbedingt verzichtet werden. "Stark zugewachsene Wege" können noch vor Drucklegung vom eifrigen Wutachranger freigeschnitten sein.
Ungünstig ist insbesondere in Etappe 5, dass Text und Karte nicht inhaltlich nebeneinander abgebildet sind und der Text dem Kartenverlauf im Buch immer etwas voraus ist und Blättern erforderlich macht. Hier hätte mit den großformatigen Fotos im Drucksatz besser gespielt werden können. Schön sind thematische Besonderheiten, die auf einzelnen Seiten (z.B. "Schwarzwälder Schinken") vorgestellt werden. Dagegen sind manche Infoboxen umformulierte oder "zitierte" (um nicht zu sagen wortwörtlich abgeschriebene) Informationstafeln am Weg, die man als Wanderer auch direkt lesen kann. Wünschenswert wären stattdessen weitere recherchierte Hintergründe z.B. zur Geographie oder den Landschaften, durch die man gerade wandert. Beim Schluchsee z.B. ist dies ja auch gut gelungen. Unterbrochen werden die Texte immer wieder durch Fotografien, deren Orte man auf der Wanderung auch tatsächlich wiederfindet und die erfreulicherweise keine eingekauften Standard-Wanderbilder von Irgendwo mit Dauer-Schönwetter darstellen.
Unbedingt zu nennen sind Adressen, Telefonnummern und ggf. Öffnungszeiten von wichtigen Zielen am Wegesrand, von Restaurants und Unterkünften, die vor allem für die interessant sind, die keine Vorbuchung der ganzen Tour gemacht haben.
Als kostenlose Beigabe ist ein GPS-Track für Navigationsgeräte oder Smartphone-Apps zu bekommen. Ich habe allerdings direkt auf den offiziellen von der Internetseite des Schluchtensteigs gegriffen, da dieser laufend auf dem aktuellen Stand gehalten wird (was bei einem ca. zwei Jahre alten Buch nicht zwingend sein muss). Einen Vergleich zwischen beiden habe ich nicht gemacht.
Ein Absatz zum Material: Als sehr schön kann das wasserfeste Papier und die Verkleidung der Ringspirale bewertet werden. So ist das Buch nach praktischer eigener Erfahrung tatsächlich recht unempfindlich gegen die Witterung – in einer Woche Wandern ist meist mindestens ein Regentag dabei. Unschön ist allerdings, dass der Außenumschlag mit der Zeit stark färbt. Er wurde aufgeschlagen an die Fototasche geklemmt und scheuerte auf der ersten Etappe leicht an der Kleidung, die leider die rote Farbe des Buches angenommen hat. Das geschah übrigens auch, da es keinerlei Lesezeichen oder Titelklappe gibt, mit denen man sich die aktuelle Seite merken könnte. Nach der 6-Tage-Wanderung sieht der Umschlag sehr abgegriffen aus, ist aber vom Material her stabil und könnte theoretisch noch einmal genutzt werden. Wer nicht an Sitzauflagen für die in der Schlucht immer etwas feuchten Bänke gedacht hat, kann sich auch einfach den aufgeschlagenen Reiseführer unterlegen. Das Material trocknet aufgeschlagen im Hotelzimmer auf der Heizung schnell, ggf. kleben die Seiten zuerst etwas aneinander.

Fazit: Als Begleiter auf der Wanderung ist der Wanderführer recht nett. Mit spürbarem Herzblut haben die beiden Autoren ein schönes Werk geschaffen. Ob als Vorbereitung am Vorabend auf die nächste Tagesetappe beim Warten aufs Abendessen oder auch während der Tour war das Büchlein sehr nützlich. Die Kartografie zeigt Verbesserungspotenzial in Schönheit und Nutzen. Das geht an das Herz des Geographen und Wandererfahrenen – Für den Normalbenutzer ist das Werk aber insgesamt gut brauchbar. Die Weg-Beschreibungen sind zum Teil sehr ausführlich und aufgrund des gut ausgeschilderten Weges in der Form eigentlich gar nicht notwendig.

Empfehlenswert ist in diesem Zusammenhang als Ergänzung die Wanderkarte "Schluchtensteig" von Publicpress, die den Maßstab 1:25.000 hat, damit einen höheren Detailgrad und eine etwas bessere Lesbarkeit. Zusammen damit und mit dem GPS-Track von der Webseite oder als Download vom Esterbauer-Verlag in Zusammenhang mit GPS-Geräten oder Smartphones (genutzt habe ich dabei OruxMaps auf Android) ist man in jedem Fall auf der sicheren Seite und dürfte sich nur mit Mühe verlaufen.
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Emsradweg: Fahrrad-Tourenkarte. GPS-genau. 1:50000. (KOMPASS-Fahrrad-Tourenkarten, Band 7014)
Emsradweg: Fahrrad-Tourenkarte. GPS-genau. 1:50000. (KOMPASS-Fahrrad-Tourenkarten, Band 7014)
von KOMPASS-Karten GmbH
  Landkarte
Preis: EUR 8,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unhandlich und mäßige Kartografie, 27. Oktober 2013
Die Kompass-Karten sind mir als zuverlässige und hochwertige Wanderkarten insbesondere in süddeutschen Urlaubsregionen bekannt und in den Buchläden allgegenwärtig. Für eine Tour auf dem nördlichen Teil des Emsradweges vom Bahnhof Rheine bis zum Ziel in Emden habe ich mich daher gegen das Pendant vom Publicpress-Verlag und für diese brandneu erschienene Tourenkarte entschieden.

Warum die Fahrrad-Tourenkarte in einem Pappschuber geliefert wird, wird deutlich, wenn man versucht, die Karte zum ersten Mal zu öffnen. Das Werk, das ebenso wie das eingangs genannte Konkurrenzprodukt als sogenannter Leporello in Ziehharmonika-Form gefalzt und nicht gebunden ist, ist so labberig und weich, dass es erst einmal aus der Hand und zu Boden fällt. Umgekehrt braucht man viel Geduld, um die Karte wieder zurück in den engen Schuber zu stopfen. Diese Prozedere muss unterwegs nicht sein, und so blieb die Karte tatsächlich mehr im Rucksack als am Lenker. Glücklicherweise ist der Weg in der Natur sehr gut ausgeschildert.

Übersichtskarte, einleitende Informationen zu den Orten, ein einfaches Höhenprofil und Gastro-Tipps mit Einteilung nach günstigerer oder gehobener Gastronomie werden am Anfang gegeben. Sehr schön sind die Stadtpläne wesentlicher tangierter Städte am Weg. In den eigentlichen Kartenseiten verläuft der Radweg als lilafarbene Linie mit Kilometermarken durch die Landschaft, ohne jedoch andere Radwege darzustellen (was bei einer Umleitung oder für Abstecher nicht ganz sinnlos gewesen wäre). Die Kartografie wirkt sehr leer, viele Orte und vor allem Sehenswürdigkeiten werden kaum oder gar nicht ge- bzw. benannt. Im mir vorliegenden Exemplar sind Ortsnamen oder andere Texte und sogar GPS-Zahlen am Rand abgeschnitten. Dann fährt man im tatsächlich befahrenen Abschnitt laut einigen Kartenseiten durch eine Ebene mit unzähligen Sielgräben und sonst nichts. Zum "Höhepunkt" am Ende der Tour verlief der Radweg in Emden auch noch völlig anders als in der Karte.

Schade, von Kompass bin ich aus Erfahrung eigentlich besseres gewohnt.


Siku 1646 - Nahverkehrszug, Maßstab 1:120
Siku 1646 - Nahverkehrszug, Maßstab 1:120
Preis: EUR 7,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit ein bisschen Farbe zur fast echten Baureihe 640, 27. Oktober 2013
"Mensch, das ist doch der Zug, mit dem du jeden Morgen zur Arbeit pendelst!" Nicht zum Spiel oder als Geschenk für ein Kind, sondern als bloße Dekoration auf dem Schreibtisch des Eisenbahnfans wurden gleich zwei von den Nahverkehrszügen erworben, um auch die in der Region Nordrhein-Westfalen typischen Doppeltraktionen, also zwei zusammengekoppelte Zugteile, nachbilden zu können.

Vorneweg: Für den eigentlichen Zweck, Kindern ein schönes Spiel mit der Simulation eines Nahverkehrs auf dem Fußboden (z.B. Spielteppich mit Straßen und Schienen darauf) zu ermöglichen, ist der hier sogenannte Nahverkehrszug hervorragend geeignet. Das Material ist gewohnt stabil und durchaus liebevoll verarbeitet. Das Modell liegt mit einem angemessenen Gewicht gut in der Hand. Selbst kleinere Stürze dürfte es überleben, wobei die hervorstehende Kupplung sicherlich der Schwachpunkt ist. Es bedarf etwas Geschick und Vorsicht, die Züge heile zu "flügeln", sprich einen Wagen anzuhängen oder abzukuppeln.

Der Eisenbahnfreund hingegen hält nicht nur irgendeinen Nahverkehrszug, sondern das etwas abgewandelte aber eindeutig wiedererkennbare Modell eines LINT27 in der Hand, bei der Deutschen Bahn als Dieseltriebwagen der Baureihe 640 bekannt. Es ist immer noch eigentlich ein Spielzeug, aber ein kleiner Vergleich drängt sich geradezu auf und sollte erlaubt sein: Auffällig ist die sehr schön getroffene Frontpartie des Modells an sich. Sie gibt mit den aufgemalten süßen Scheinwerfern dem Original das unverwechselbare Gesicht der LINT-Familie. Hervorzuheben sind die Führerstände, die Details auf dem Dach und der dem Realismus angedeuteten Inneneinrichtung mit WC. Leider fehlen zwei Fenster auf jeder Seite und die für das Originalmodell charakteristische Asymmetrie der Türen ist nicht gegeben. Die Farbgebung weicht etwas ab (schwarze Balken zwischen den Fenstern, schwarze Türen, kein weißer Zierstreifen, ominöser "Park & Ride"-Schriftzug). Mit ein wenig Kunststoff-Farbe lässt sich da sicherlich etwas nachhelfen - der nächste dunkle Winter kommt bestimmt. Wer mehr möchte, muss zum zigfach teureren Modell von Märklin und Co. greifen. Als Deko für den Schreibtisch ist das auch für Menschen > 10 Jahre gut geeignet. Und bisher musste noch jeder im Büro den Zug anfassen und fahren...


Das große Fahrzeugpaket - Von der Dampf- bis zur Drehstromlok - für den Microsoft Train Simulator
Das große Fahrzeugpaket - Von der Dampf- bis zur Drehstromlok - für den Microsoft Train Simulator

11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein großer Gabentisch: Man pickt sich seine Lieblinge heraus, 7. Januar 2009
Klappt man die Verpackung auf, so findet man in ihr neben der DVD ein dickes Handbuch, in welchem die Installation kurz und knackig in einem kleinen Abschnitt beschrieben wird: DVD einlegen - Setup starten. Benötigt würden 1,9 GB Speicherplatz.

Rein aus Vorsicht habe ich das Addon nicht so installiert, wie es mir angeboten wurde - nämlich direkt in den Train Simulator. Wie ich es mir dachte, entstand nämlich ein riesiger Ordner mit zig "Trainsets", also Lokdateien und hunderten "Consists", also den Zugverbänden. Für Train-Simulator-Anfänger wäre hier Schluss, da sich das Programm wegen der großen Überlastung in jedem Falle aufhängen würde.

Installiert werden nicht nur die E-Lokomotiven, auf die ich es abgesehen hatte, sondern auch, wie man auf der Rückseite der Verpackung schon erahnen kann, ältere Fahrzeuge aus früheren, nicht mehr erhältlichen Addons von EuroTrainSim wie "Legenden zwischen Spree und Oder", "Legenden zwischen Rhein und Ahr", "Lokpack 1" und "Lokpack 2". Einige dieser Loks entsprechen nun wirklich nicht dem Stand der Entwicklung und sind überhaupt nicht vergleichbar mit den Zügen aus den Addons "Auf der Marschbahn nach Westerland" sowie "Durch den Schwarzwald nach Offenburg". Dennoch sind auch hier einige Schätzchen bei, mit denen es wirklich eine Freude macht, einige virtuelle Runden zu drehen. Die E18 oder E69 beispielsweise.

Ich habe mir gezielt Loks im "Shapeviewer", einem Programm zur Betrachtung der Loks außerhalb des Train Simulators, das kostenlos zum Download zur Verfügung steht, angeschaut und dann die entsprechenden "Trainset"-Ordner in das Wagenverzeichnis des Train Simulators kopiert. Für mich, der sich im Grundaufbau der Ordnerstruktur ein wenig auskennt, ist dies kein Problem. Aber Anfänger, die sich dieses Paket kaufen, um sich einen Grundstock zu schaffen?
Im Handbuch wird der Gebrauch von TrainStore, einem kleinen Verwaltungsprogramm, empfohlen. Mit ihm wird man auch ohne Loks einzeln zu betrachten Herr der Lage. Aber das muss man auch erst einmal wissen.

Es gibt einen weiteren Schönheitsfehler. Ein wohl gut gemeinter Haufen zum Rollmaterial passender, ganz witzig gestalteter Aufgaben für die Strecken Marsch- und Schwarzwaldbahn sowie "Schwarzwaldbahn 1972" ist dabei. Leider gibt es jedoch keine Nachfrage, ob die Acts installiert werden sollen, was dazu führt, dass u.U. der Train Simulator abstürzt, weil es für nicht vorhandene Strecken (nicht jeder hat alle drei Strecken) Aufgaben gibt! In dem Fall hilft das Entfernen der neu entstandenen Ordner unter "Routes". Offensichtlich hat hier jemand geschlafen.

Mit den von mir herausgesuchten Lokomotiven (insbes. Repaints der E-Loks aus der Schwarzwaldbahn) bin ich hoch zufrieden, hier gilt das Lob an den oder die Erbauer. Führerstände und Sounds in einer Qualität, die ihresgleichen suchen. Wirklich traumhaft. Und da man bei anderen Herstellern meist für den gleichen Preis nur einzelne Loks bekommt, ist dieser für diese Sammlung mehr als fair.

Gemäß Informationen auf der Herstellerseite sowie Aussagen in Internetforen ist ein größeres Update in Arbeit, welches noch einen Batzen mehr moderne Loks und Triebwagen samt alternativer Bemalung liefern soll.


Train Simulator: Auf der Marschbahn nach Westerland / Durch den Schwarzwald nach Offenburg
Train Simulator: Auf der Marschbahn nach Westerland / Durch den Schwarzwald nach Offenburg
Wird angeboten von Maylow
Preis: EUR 3,50

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschung!, 5. Januar 2009
Nur weil das Addon "Durch den Schwarzwald nach Offenburg" offensichtlich ausverkauft ist, habe ich dieses Doppelpack bestellt, obwohl ich das Addon "Auf der Marschbahn nach Westerland" schon besitze.

Zu meiner Überraschung existieren auf dieser DVD nicht nur die Strecken aus dem Titel, sondern eine zweite Version der Schwarzwaldbahn unter dem Namen "Schwarzwaldbahn 1972". Ganz klein steht dies auf dem Cover, was allerdings wegen des kleinen Bildes und der fehlenden Beschreibung hier bei Amazon untergeht. Außerdem kann man noch Nachtführerstände für Marschbahn und Schwarzwaldbahn nachinstallieren.

Die Installation erfolgt nach einer Auswahl automatisch. Es wird direkt die jeweils letzte Version der Schwarzwaldbahn mit Updates installiert und ist danach auch direkt und problemlos im Hauptprogramm des Train Simulators auswählbar. Das gleiche mit der "letzten Version" gilt laut Handbuch auch für die Marschbahn, was ich allerdings nicht ausprobiert habe.

Beide Schwarzwaldstrecken sind in jeder Variante große Klasse. Bei der 2007er-Version macht es Spaß, mit E-Loks unter der Zickzack-Oberleitung langzufahren. Bahnhöfe und Tunnelportale sind schön gestaltet und auch der Gesamteindruck der Strecke erinnert an den Schwarzwald, wie man ihn aus dem Fernsehen kennt (selbst dort war ich noch nicht, ich überlege aber tatsächlich, wegen dieses Addons mal für ein paar Tage dort hin zu fahren). Besonders die Kleinstadt Alpirsbach an der Nebenstrecke, wo die Gleise mitten durch den Ort verlaufen, hat es mir angetan. Ich denke, ich belasse es bei dieser Erläuterung, da die Rezensionen des eigentlichen Addons zumeist sehr aussagekräftig sind und ausreichen, sich ein Bild zu machen.

Die 1972er-Variante versetzt den Lokführer zusammen mit einigen wenigen neuen Loks und Waggons tatsächlich in die Zeit "als die Bundeshauptstadt Bonn hieß, es zwei Deutsche Staaten gab und die Bahn noch Bundesbahn hieß" - so oder so ähnlich beschreibt es jedenfalls eine Einführungsaufgabe (Jede Strecke wird vom Hersteller in Besonderheiten, Sehenswürdigkeiten und Funktionsweise im Train Simulator in einer Aufgabe beschrieben, eine geniale Idee, die sich leider noch nicht bei allen Addonproduzenten durchgesetzt hat). Es fehlt nicht nur die Oberleitung, wie es nahe liegt und für den Hersteller vielleicht schnell gegangen wäre. So gut wie alle Bahnhöfe scheinen verändert worden zu sein. Ebenso die Landschaft. Der Beschreibung nach wurde Wert darauf gelegt, dass es keine Umgehungsstraßen oder Brücken gibt, die damals auch nicht existierten. Ob das so realistisch war, kann ich nicht einschätzen. Offensichtlich scheint man aber lange recherchiert zu haben. Es wirkt jedenfalls sehr passend, das geschaffene Flair der 70er Jahre kommt bei mir an.

Ich hoffe, dass noch weitere Addons aus dem Hause erscheinen und drehe so lange wartend ein paar Runden mit dem D-Zug durch die 70er im Schwarzwald.


TKKG 16: Das unheimliche Zimmer
TKKG 16: Das unheimliche Zimmer

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Knifflig. Zu schwer für Kinder?, 5. Januar 2009
Ich kann den drei schlechten Rezensionen nicht ganz folgen, doch der Reihe nach.

Die Installation ist einfach erklärt und installiert das Spiel sehr rasch. Kleiner Schönheitsfehler: Auf dem eigentlichen Rechner wollte das Spiel wegen eines ActiveX-Runtime-Fehlers nicht starten, auf dem Laptop ging es aber problemlos. Möglicherweise hätte der Support von Tivola helfen können.

Das Intro in Buchform stört mich eigentlich nicht und auch die neue Grafik finde ich sehr schön, immerhin kann man sich jetzt im gewissen Winkel im Raum drehen bzw. "bewegen" und so noch mehr von den Örtlichkeiten erkunden. Und von diesen Dingen, die erkundet bzw. angeklickt werden können, gibt es jetzt viel mehr als in älteren Spielen. Nicht alle sind wichtig, aber viele.
Die Szenen sind gekonnt gestaltet und geben die düstere, geheimnisvolle Stimmung eines Gewitterabends wieder. Teils dramatische Musik untermalt dies (An den Kollegen mit der 1*-Rezension: Die Musik kann man übrigens in den Optionen in der Lautstärke leiser drehen!). Es kommt zwangsläufig eine gewisse Spannung auf. Mit dem Laptop abends am knisternden Kaminfeuer - klasse. War doch gut, dass es nur auf dem Notebook läuft.

Die Story ist anfangs sehr gut und regt das Interesse zum weitersuchen an. Ganz am Ende im Finale wird die Lösung leider sehr, sehr fiktiv und unglaubwürdig. Aber ich will mal nicht zu viel verraten.

Mein Kritikpunkt: Ich habe hier und da anscheinend ein Logik-Problem. Beispiel: Hier liegt ein Apfel, dort ein Stöckchen. Ganz klar, dass man den Apfel aufspießen muss (Kombinieren im TKKG-Koffer) und diesen in eine Schüssel Karamelsoße in der Kneipe eintauchen muss, um Kindern eine Süßigkeit zu bringen, damit sie Ihnen als Dank eine Fanfare schenken, mit der man einen schlafenden Kranfahrer wecken kann. Ist doch völlig einleuchtend, finden sie nicht auch?!

Okay, Watte aus einem alten Sessel schneiden und in einem alten Motorradtank mit Benzin beträufen und in die Öllampe stecken, um Beleuchtung zu erhalten - das geht noch und ist nachvollziehbar. Aber es gibt so einige Dinge, auf die ich als Mitt-Zwanziger wohl nicht alleine drauf gekommen wäre. Ob Kinder das wirklich besser können? Ich befürchte, dass es hier und da zu den angesprochenen "Hängern" (Wie beim 2*-Kollegen "Bestmine", der allerdings wohl Kassenrolle mit einer Kasserolle (=Schmortopf, den man findet) verwechselt; ein wirklich geschicktes Verwirrspiel ohne Rechtschreibfehler!) kommen kann.

Manchmal hilft es, den Rechner auszuschalten, eine Nacht darüber zu schlafen und am nächsten Abend sein Glück mit frischen Ideen und Geduld aufs Neue zu probieren.

Ich bereue den Kauf nicht und freue mich schon auf ein hoffentlich nächstes Spiel mit einigen Stunden Recherchieren, Suchen und Kombinieren.


Kosmos  6902430 - Deutschland: Finden Sie Minden
Kosmos 6902430 - Deutschland: Finden Sie Minden
Preis: EUR 19,99

60 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Trotz Verbesserungsmöglichkeiten sehr lehrreich und spannend, 27. Dezember 2007
Es geht in diesem Spiel darum, Orte ab einer bestimmten Einwohnerzahl auf einer stummen Karte zu finden. Dies funktioniert geschickterweise mit Koordinatenkärtchen, auf die der Spieler seine Figuren passend zu den Koordinaten auf dem Spielplan stellen muss. Eine sehr schöne Umsetzung. So muss der Spieler zunächst sagen, ob der Ort Östlich oder westlich einer bestimmten Linie (hier ein geographischer Meridian quer durch Deutschland) liegt. Danach, ob mehr im Norden, in der Mitte oder im Süden. Auch das ist fest definiert. Schon damit bekommt man Punkte. Auf Detailebene kann man sich für bestimmte Planquadrate festlegen, was am meisten Punkte einfährt - muss man aber nicht. Aber: Gibt es einen Fehler, gibtŽs gar keine Punkte. Man kann sein Risiko also selbst bestimmen. Zum Raten werden zunächst so viele Orte als Plättchen vom Kartenstapel auf den Tisch gelegt, wie Spieler mitspielen. Der, der punktmäßig hinten liegt, sucht sich zuerst eine aus, dann der zweite etc. bis sich der aktuell Führende den letzten Ort nehmen muss. Meist ist dies dann der, den kein anderer kennt - und schon hat ein anderer Spieler vielleicht die Führung, weil man z.B. Oberstdorf falsch eingeordnet hat.
Ein Haken dabei ist, dass einige Orte machnmal sehr nah an Planquadratgrenzen liegen und man sich dann für eines entscheiden muss. Husum z.B. liegt genau im Kreuzungsbereich von vier Quadranten. Spätestens nach dem fünften Durchlauf - der übrigens sehr kurz ist, 45 Minuten lt. Packung haben wir nur mit Abwandlungen geschafft - kennt man die meisten Orte und es gibt keine größeren Überraschungen mehr. Wünschenswert wäre dann eine Erweiterung mit kleineren Städten oder ein Spiel auf Europaebene zum Beispiel.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 22, 2012 10:40 AM CET


TKKG 13 - Zelle 13
TKKG 13 - Zelle 13
Wird angeboten von Game World
Preis: EUR 9,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Düstere Stimmung - Nett!, 13. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: TKKG 13 - Zelle 13 (CD-ROM)
Ich, alter TKKG-Fan, kann selbst mit fortgeschrittenem Alter nicht die Finger von den Spielen lassen. Gekauft habe ich "Zelle 13", um die Sammlung zu vervollständigen und in meinem Urlaub durch zu spielen.

Die Story ist sehr schön geschrieben und sogar stellenweise sehr spannend. Lobenswert sind die neuen bunt-animierten Himmel - ein neuer Fortschritt in der CD-Rom-Reihe.

Das Finale ist ein wenig kompliziert, man muss sich dazu zwingen mit Zettel und Stift ein Labyrinth zu rekonstruieren um zum Ziel zu kommen.

Vereinzelt sind die Folgerungen sehr gewagt. Ich würde sicherlich nicht darauf kommen, einen Text mit Lieblingszahl-Schema (Jedes 13te Wort) zu dechifrieren oder eine Sicherung, auf dem Weg liegend, einzustecken, weil vielleicht später mal ein Stromkasten defekt sein könnte!

Für unseren Nachwuchs im Schulalter ist das sicherlich ein wenig zu schwierig...


Fom Winde ferfeelt (Vom Winde verfehlt)
Fom Winde ferfeelt (Vom Winde verfehlt)
von Zé do Rock
  Taschenbuch

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gewagt, aber versenkt, 12. Oktober 2006
Nie im Leben hätte ich mir dieses Buch wegen Beschreibung oder Rezensionen zugelegt. Aber der Autor selbst hatte eine Buchpräsentation in meiner Stadt. Dieser Mensch hatte eine besondere Art von Humor - speziell mit der Deutschen Sprache: "Makke Streike mit spráche".

Im Buch wird ein vom Autor erfundenes "Ultradeutsch" vorgestellt, welches in jedem Kapitel weitere kumulative Änderungen vorschlägt. Es beginnt harmlos mit der Abschaffung des Großschreibzwangs. Es geht weiter über das Weglassen von de(h)nungs-H's ("im se sa si so super aus") bis zur Vollständigen Änderung der Deklinationen und Konjugationen. Zum Ende hin schreibt er so, wie man spricht. Manchmal schwer zu begreifen, aber man wird ja in den Kapiteln langsam vorbereitet. Kompliziert wird es, wenn sich landestypische Akzente vermischen, wie holländisch, norwegisch oder türkisch. Ein Erfolgserlebnis, wenn man die letzten Kapitel versteht! Allerdings kann das Lesen einer Seite hier schon etwas länger als Normal brauchen.

Gepackt wird die Änderung der Deutschen Sprache in Ultradoitsch in eine amüsante Lebensgeschichte des brasilianisch-stämmigen Autors, in der er die ganze Welt bereist und sehr frei über seine Erlebnisse in allen Ländern und auch sein Liebesleben erzählt. Interessant, komisch und lehrreich zugleich. Nebenbei bekommt man ein neues Verständnis von Sprache.

Eine tolle Sache, mal was ganz anderes. Aber nicht für jeden Geschmack geeignet. Ein bischen Humor und Innovationsfreude sollte beim Leser schon vorhanden sein.


Memoiren eines mittelmässigen Schülers
Memoiren eines mittelmässigen Schülers
von Alexander Spoerl
  Taschenbuch

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich unterhaltsam - für Jung und Alt, 12. Oktober 2006
Es war vor etwa 10 Jahren in der Mittelstufe, als ein Lehrer uns in der Klasse aus diesem Buch (damals noch anderer Verlag) vorlas und uns damit zu tosendem Lachen brachte. Nach seinem Tod habe ich mir das Buch aus Erinnerung zugelegt. Unglaublich, aber ich habe wieder Tränen gelacht! Die Erzählungen eines Menschen über seine Schulzeit und seine Liebe mit seinen lustigen Missverständnissen und positiven oder negativen Erlebnissen stellen eine sehr unterhaltsame Lektüre dar - auch für Unterwegs. Erstaunlich die Bandbreite von Lesern, die dieses Buch anspricht. Schließlich war jeder mal jung (oder ist es noch) und wird dadurch hier und da an die eigene Jugend erinnert...


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