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Pinktramp "Superfloyd"

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Crime of the Century (2CD Deluxe Edition)
Crime of the Century (2CD Deluxe Edition)
Preis: EUR 19,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schlagerrallye, 30. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe keine Super-Anlage wie so einige hier - nur Stereo, ein Akai-Verstärker von 1992, T&A-Boxen von 1986 (!!). Crime of the Century war MEINE musikalische Entdeckung in den 70ern (es war 1977; School war die Hörerneuvorstellung in Wolfgang Neumann's "Schlagerrallye" - kennt das noch jemand?). Für mich war die Platte DIE Offenbarung, noch vor den Floyd-Alben der 70er. Vor Jahren kaufte ich mit die 2002er Remaster Version. Endlich mal alles ohne Knistern - die Platten von A&M in den 70ern hatten leider schon bei Erstöffnung reichlich Knackser...Aber irgendwie war es andere Supertramp-Musik. Jetzt weiß ich von vielen Technikbegeistern auch, woran es lag: Loudness und Kompression.
Nun habe ich mir von diesem Jahrhundertalbum also auch die Deluxe-Version zugelegt. Das Erstaunen war groß: es klang anfänglich "dünner". Aber eben nur anfänglich im direkten Vergleich. Dreht man den Lautstärke-Regler höher, bekommt man DEN Supertramp-Sound, den ich von vor nun schon fast 40 Jahren gewohnt war. Ich bin schwer angetan und fühle mich in meine Jugendzeit zurückversetzt.

Dieses ist sicherlich eine Version, die diesem phantastischen Album gerecht wird. Der helle Wahnsinn!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 10, 2015 11:20 PM CET


Restoration (EP)
Restoration (EP)
Preis: EUR 2,99

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen gaaaanz schwierig, 2. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Restoration (EP) (MP3-Download)
Nun bin ich sicherlich jemand, der diese Band mit ihren 3 offiziellen Outputs fast schon vergöttert hat. Die Spannung auf 3 Stücke einer EP mit aufgemöbeltem alten Material war groß. Nun bin ich allerdings ernüchtert. Das erste Stück klingt wirklich sperrig. Ich vermisse einfach Harmonien, die betören. Das wirkt mir alles zu herausgewürgt. Das zweite, eher eine Ballade, ist mir schon fast zu belanglos, das dritte Stück mit seiner Überlange zitiert alles, was die Band bislang gebracht hat. Es wirkt zusammen gestückelt, wenig kohärent. So bin ich also gar nicht auf der Wellenlänge der anderen bisherigen Rezensenten. Um nicht missverstanden zu werden: die Band ist nach wie vor herausragend, aber das hier zündet bei mir nicht wirklich. Ich hoffe sehr auf ein kompositorisch ausgewogeneres viertes Album.


Second Nature
Second Nature
Preis: EUR 10,99

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Transatlantic in neuem Gewand, 6. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Second Nature (Audio CD)
Was man hier bekommt, ist ganz hervorragend komponierte und von 5 Ausnahmemusikern in technisch brillianter Form dargebotener Musik. Klar ist das zum einen Poprock, so wie es erstaunlicherweise das erste Album darbot. Vor 2 Jahren war das neu. Ausgewiesene Progrocker machen Popmusik. Das war klasse. Jetzt machen sie zwar auch ein bisschen Popmusik, aber durch den "Verlust" des Produzenten ist das langjährig eingespielte Team Neal Morse/Mike Portnoy am Ruder. Und sie machen das, was sie immer zusammen gemacht haben: Progrock a la Transatlantic. Und so sind diverse Stücke eindeutig diesem Genre bzw. diesen Musikern zuzuordnen. Steve Morse bringt gitarristisch eine ganz neue Facette zum Transatlantic-Sound, Dave LaRue spielt einen gänzlich anderen, zuweilen viel funkigeren Bass als Pete Trewavas. Casey McPherson hat eine interessante, warme Stimme zum Ganzen beizusteuern.
Und das ist das eindeutige Manko dieses Albums, weshalb ich "nur" 4 Sterne vergebe (es hätten auch 3 sein können...): Ich w i l l gar nicht schon wieder Transatlantic hören, wenn Flying Colors drauf steht! Das Fehlen des regulierenden und bremsenden Produzenten der ersten Scheibe merkt man zum Beispiel am lang gedehnten outro des Stückes "One Love Forever". Das hätte jemand, der darauf bedacht ist, die Stücke auf das Wesentliche zu reduzieren, sicherlich nicht so durchgehen lassen. Manchmal, und vor allem im Pop, gilt: in der Kürze liegt die Würze. Und deshalb ist das hier nicht mehr ein Poprock-Album, mit einem einzigen Progrock-Stück wie beim Erstling, sondern es ist Progrock mit Pop-Anteilen, wie wir es von Transatlantic gewohnt sind.
Wer also Flying Colors suchte, wird hier nur marginal fündig. Wer Transatlantic, d.h. Morse/Portnoy sucht, findet hier eine weitere Fundgrube. 3 wesentliche Musiker werden ausgetauscht bzw addiert, was dem Ganzen eine andere Färbung gibt. Aber musste das wirklich sein, Neal??
Ohne diesen ganzen musikalischen Background berücksichtigend, ist das natürlich toll komponierte Musik!! Deshalb eben 3,5 Punkte, aufgrundet sind es 4.


The Great Divide (Special Edition 2CD Mediabook)
The Great Divide (Special Edition 2CD Mediabook)
Preis: EUR 17,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen endlich!!!!, 27. September 2014
Ich wusste es. Ted Leonard hat durch sein Engagement bei Spock's Beard dazugelernt. Meine Hoffnungen, die ich in meiner kürzlichen Rezension von "A blueprint of the world" geäußert hatte, sind KOMPLETT in Erfüllung gegangen. Hier findet der interessierte ProgRock-Hörer die Melange aus eben jener Platte und der ungeheuren Melodiosität, d.h. auch der poppigen Anteile dieser Band, die aber definitiv viel besser sind, als die letzten beiden CDs diese außergewöhnlichen Band (die schon über 10 Jahre zurück liegen). Dadurch dass Teds Stimme älter geworden ist und er nicht mehr ständig sehr hoch singt, gewinnen die Stücke sehr dazu. Der Keyboarder ist erste Sahne, D. Ott ist viiiieeel besser als auf den letzten Studio-Outputs. Vielleicht gäbe es ein wenig zu "mäkeln", dass bei ein paar Stücken ziemlich schräge Wechsel stattfinden, wie sie bei den Outputs der Band so Ende der 90er üblich waren. Aber richtiges "Mäkeln" ist das auch nicht. Eine absolut tolle Scheibe, die sicherlich in der Jahresendabrechnung bei mir gaaaanz weit oben stehen wird.
Letzte Anmerkung: Die BonusCD hat es in sich. Vor allem die Stücke von "A Blueprint of the World" klingen endlich so, wie es sein müsste. Die Drums sind endlich so gemischt, dass man die Stücke genießen kann. Mensch Jungs, und jetzt ein Remaster der ganzen CD. Und Ihr seid meine absoluten Helden - nach Transatlantic, Dream Theater und Haken....


Octavarium
Octavarium
Preis: EUR 7,99

5.0 von 5 Sternen ....und ich würde noch mehr Sterne vergeben..., 7. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Octavarium (Audio CD)
Nach langer Zeit höre ich mal wieder dieses Album. 9 Jahre ist es alt, es gab mehrere Nachfolgealben, mal mehr, mal weniger gut. Und wenn man sich das Ganze nach 9 Jahren und vielen Clone-Bands anhört (wohlgemekt: ich liebe Circus Maximus, Vanden Plas und wie sie alle heißen), ja und dann diese negativen Rezensionen kurz nach der Veröffentlichung liest...es ist in meinen Augen einfach so: es gibt überhaupt keinen einzigen Ausfall. Hier wechseln sich Härte (Härte!!) und Melodiosität (Melodien!!!!!) auf unglaublich geniale Weise ab. Nach all diesen Jahren behaupte ich einfach mal, dass es nach Scenes from a Memory keine andere DURCHGEHEND dermaßen geniale DT-Scheibe gab. Ich verstehe überhaupt nicht die Krititk einiger, die das "Progressive" (was ist das eigentlich?) vermissen-. Nein, hier wird MUSIK auf allerhöchstem Niveau zelebriert. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das hier als Musik CD noch zu toppen ist, ich meine in seiner Gesamtheit. Es wird wohlnichts Homogeneres mehr geben. Wenn doch werde ich mich melden...
Die Tränen, die jemand der 1-Sterne-Fraktion vermisst, verschütte ich hier literweise...


A Blueprint of the World
A Blueprint of the World
Wird angeboten von nagiry
Preis: EUR 19,79

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überirdisch - nur der Drummix..., 28. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: A Blueprint of the World (Audio CD)
Als Spätentdecker aufgrund des Einstiegs von Ted Leonard bei Spock's Beard hatte ich mir ein paar der späteren Alben der Amis zugelegt. Wirklich klasse, nur irgendwie hatte ich immer das Gefühl, es dudelt manchmal so vor sich hin. Nicht die Variationen, die ich mag, nicht so wahnsinnig viel Melodie. Aber man muss sich bei dieser Band wirklich "reinhören". Die Strukturen sind zum einen vertrackter, als man so denkt, aber auch dann wieder weniger zündend.
Nicht so bei diesem Album. Hier passte schon gleich beim Debut einfach alles. Die Stücke sind gut auskomponiert, die Variationen sind immer nachvollziehbar und werden im Gegensatz zu später nicht langweilig, die Melodien passen, auch bei aller häufig ungewöhnlichen Gesangslinie. Alle Musiker sind einfach fantastisch. Das Album bringt nicht einen einzigen Ausfall.
Einen Stern muss ich aber abziehen, da ich die Produktion im Gegensatz zu einer 5-Sterne Rezi hier so gar nicht gelungen finde. Ansätze stimmen,immer wieder finde ich die Gitarre zu sehr im Hintergrund und rumpelnd. Das ist aber nix gegen diesen grottenschlechten Drummix. Der Drummer selbst ist Extraklasse, aber die Mischung, und hier vor allem die viel zu laute und im Garagensound gemischt Snare, kann einem den Hörgenuss manchmal denn doch vermiesen. Hoffentlich macht sich noch einmal jemand an eine neue Abmischung - wie wäre es mit Steven Wilson??

Ich bin hochgespannt auf die neue Veröffentlichung in 3 Wochen. Vielleicht gibt es ja eine Renaissance des ersten Albums mit zeitgemäßer Abmischung...

Nachtrag: Jetzt, nach Hören der Bonus CD, muss ich nochmals feststellen, was für ein phantastischer Sänger Ted Leonard doch ist. Nur bei den letzten drei Stücken ist sein Gesang vorhanden - und sofort ist diese Magie da! Die ersten Stücke werden vom ersten Sänger der Band, als die sich noch Mae Dae nannten, bzw. dem Gitarristen gesungen. Besonders letzterer vergeigt die höheren Töne komplett. Grausig! Die Gitarren sind ähnlich abgemischt, der Bass viel besser zu hören, die Synthies moderner, aber manchmal arg im Hintergrund, ...die Drums, tja: nicht mehr ganz so furchtbar garagenmäßig abgemischt, aber - wie ich finde - immer noch ziemlich stümperhaft. Kurz ganz nett, aber nicht das Klangergebnis (-erlebnis?), das ich mir bei dieser genialen Platte wünschte.


The Road of Bones (Incl.Bonus-CD)
The Road of Bones (Incl.Bonus-CD)
Preis: EUR 21,99

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bonus viel besser..., 30. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Road of Bones (Incl.Bonus-CD) (Audio CD)
Es ist schon das meiste geschrieben worden, ich möchte es aus meiner Sicht nochmal unterstreichen: die Bonus CD schlägt was Spielwitz, Rhythmik, Instrumentierung angeht die Haupt CD um Längen. Sind auf der Haupt CD gefällige, mitunter aber vor sich dahin plätschernde Ideen (zum Schluss kommt doch tatsächlich ein wenig Wiegenliedgut hinzu) versammelt. Das ist alles nett, aber wie bei einigen der Stücke der letzten Alben nicht zündend. Ganz anders die sog. Bonus CD (mancher meint, die Band habe einen Versuchsballon gestartet - na, dann geht der aber ab wie Schmidts Katze!). Hier finden sich tolle Rhythmen (Respekt an den Drummer), erheblich bessere, weil fülligere Synthi-Melodien und Sounds, irrsinnig gute Gitarren. Peter Nichols singt auch hier wie Peter Nichols. Aber die Songstrukturen sind einfach besser. Mancher meint, die Band klaue hier und da. Nee, es ist in der Musik alles geschrieben und gesetzt. Warum nicht mal etwas einbauen? Habe mich köstlich an dem Stück "Ten Million Demons" gefreut: der Grundrhythmus wie "One of these days" von PF, zum Schluss das Clapping von dem Stück "Rock 'n' Roll Part 2" der Gary Glitter Band. Augenzwinkern pur.
Also: wenn man sich schon die CD kaufen will, dann bitte mit der "Bonus" CD. Denn die ist die eigentliche CD.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 27, 2014 9:11 AM CET


Takes New York-Live at the Iridium [Blu-ray + 2CD]
Takes New York-Live at the Iridium [Blu-ray + 2CD]
Preis: EUR 17,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...nicht von der Stange..., 3. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Darf man bei solch einer Veröffentlichung meckern? Ich trau mich gar nicht, weil alles ansonsten so gut ist. Die Live-Aufnahmen toppen die (manchmal etwas) schleppenden (der Ausdruck passt ja eigentlich gar nicht so recht zu dieser Art von Musik) Studiofassungen bei weitem. Nur merkt man auch hier das projekthafte, jam-session-hafte Auftreten. Die Songs sind teilweise nicht ganz durchkomponiert, enden abrupt. Aber ansonsten: wow. Perfektes Zusammenspiel, sehr druckvoll, klasse Improvisationen. Der Percussionist tut wirklich gut in der Melange. Ein, zwei Bläser wären allerdings auch besser gewesen, als der Versuch, den Bläsersound über das Keyboard zu simulieren.
Aber was solls: das hier ist Balsam auf die Seele von Leuten, die nach guter Fusion-Musik suchen und mit modernen digitalisierten Sounds von der Stange so gar nichts anfangen können.

Nachtrag im Dezember:
Wer die amerikanische Band "Snarky Puppy" noch nicht kennt: Schleunigst nachholen und am besten eines der jährlichen Konzerte ansteuern. Das ist ein bisschen weniger funkig, dafür aber "gespielte" pure Musiker-Lebensfreude! Selbst ehemalige Genregrößen wie Weather Report müssen sich da hinten anstellen.


Chronicles of the Immortals-Netherworld
Chronicles of the Immortals-Netherworld
Preis: EUR 17,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ist halt modernes Musical, 7. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich finde, diese CD verdient mehr als die 1 und 2-Sterne von unten stehenden Musikgenossen. Man erhält, was versprochen wird: ein episches, musical-haftiges Konzept, das den bekannten bombastischen Sound bekannter Progmetal-Größen umfasst. Sicher ist, dass mitunter die großartigen Melodiebögen fehlen, aber es gibt tolle Ausnahmen. Und gerade die ruhigen Stücke mit der weiblichen Gesangsstimme bzw. dem choralen Melodiebogen verursachen Gänsehaut. Wer die gitarristischen Finessen eines Petrucci sucht, wird nicht fündig. Dafür gibt es Solo-Einsprengsel, die sich harmonisch sehen lassen können. Kurz: Viel Gefühl, satter Sound. Was mir anfangs den Hörgenuss etwas verleidet hat (und erst nach zig Durchgängen ein wenig gewichen ist) ist der gedehnte Gesang von Andy Kuntz, der mir einfach zu gewollt verschleppend singt. Das hat der doch gar nicht nötig. Und nur hier gebe ich den Protagonisten der 1- und 2-Sterne-Fraktion recht - aber nur in diesem Punkt.

Ansonsten ein tolles Album, das allerdings nicht an frühere Großtaten (Christ O, Seraphic Clockwork) herankommt


Out of the Barnyard
Out of the Barnyard
Preis: EUR 21,09

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen classical progrock, 26. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Out of the Barnyard (Audio CD)
Fright Pig. Allein der Name lässt aufhorchen. Und dann das Cover. Völlig abgefahren. Ein "Sensenraumfahrer" nähert sich einem Ferkel säugenden Schwein. Dahinter ein abgewrackter Bauerhof, im weiteren Hintergrund irgenwo im Nebel/Smog eine Trabantenstadt.
Was erwartet einen? Ein Bekannter empfahl mir diese Progrock-Scheibe. Ja, es ist definitiv Prorock. Aber in welchem Stil? Wo sind die Anleihen? Das ist wahrlich schwer zu sagen. Da gibt es Genesis zu PG-Zeiten, da gibt es Neal Morse-Harmonien,(zu Spock's Bears oder Transatlantic-Zeiten). Der Gesang ist durch die oftmals weniger eingängigem Gesangslinien schwer zu fassen. Vielleicht ein bisschen Daniel Gildenlöw. Und mit seiner Band Pain of Salvation haben auch die MetalAnteile zu tun. Aber auch ELP und erst recht daran erinnernd durch die Keyboard-getragenen Songs im Stile eines Keith Emerson scheinen durch. Es ist alles irgendwie wie bei der ersten "Haken"-CD, nur nicht so viel Metal, aber immer noch ein gehöriges Stück. Die Kompositionen sind extrem vielschichtig und verschachtelt. Das kann man nach 10-20 x hören gar nicht alles erfassen! Die Jungs müssen sich auch sehr viel mit klassischer bzw. barocker Musik beschäftigt haben: sehr viele Skalen kommen daher. Dann gibt es Folklore-Anteile, im letzten Stück gar Country-Passagen. Aber keine Angst: das löst sich alles in Rock (the seventies) auf. Es fällt wirklich schwer, das hier zu beschreiben. Aber es ist grandios, niemals langweilig. Atemberaubend in seiner Vielfalt, manchmal ein bisschen zu viel ;-)


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