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Rezensionen verfasst von
Alexander Jensko "kreaftwerk" (Lübeck und Hamburg)
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Strellson Premium Herren Mantel Willow 21, Gr. One size (Herstellergröße: 94), Schwarz (Schwarz 110)
Strellson Premium Herren Mantel Willow 21, Gr. One size (Herstellergröße: 94), Schwarz (Schwarz 110)

5.0 von 5 Sternen Wie ne Eins., 23. Juli 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich wünschte, die kühle Jahreszeit dauerte ewig, damit ich möglichst oft diesen leichten Mantel tragen kann. Die schmale Passform ist perfekt, die Verarbeitung lässt keine Fragen offen – und das Gefühl, in leichte, dichte Wolle komfortabel eingepackt zu sein, soll mir bitte eine Outdoor-Jacke erst nachmachen… Warm in der Kälte, kühlend in der Wärme – ein wirklich gelungenes Übergangs-Kleidungsstück. Ein leichter Pullover passt genauso gut darunter wie eine Anzugsjacke. Cool.


Der dritte Mann [Blu-ray] [Special Edition]
Der dritte Mann [Blu-ray] [Special Edition]
DVD ~ Orson Welles
Preis: EUR 13,99

0 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Der eine Stern betrifft lediglich die technische Seite der Edition., 23. Juli 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zu dem Original-Film brauche ich wohl kaum ein Wort zu verlieren; denn wir beschreiben wir das Geniale, Einmalige, Umwerfende?

Zu der Bildqualität brauche ich auch nichts zu sagen: Sie ist unter jeden Zweifel erhaben.

Warum nur ein Stern? Nun denn: Leider, leider lässt sich die DVD auf keinem der im Haushalt befindlichen Macs abspielen. Sie wird immer wieder kommentarlos ausgeworfen. Warum das so ist, interessiert mich nicht. Es handelt sich um einen kaputten Datenträger, der nun retour geht. Schade!
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 3, 2015 5:40 PM MEST


J. Herbin Jubiläumstinte -1670- sturmgrau 50 ml
J. Herbin Jubiläumstinte -1670- sturmgrau 50 ml
Wird angeboten von Gildetrade alle Preise inkl. MwSt.
Preis: EUR 17,95

5.0 von 5 Sternen Stürmisch ist das neue Grau, oder: „Texture like sun“, 17. Juli 2015
Zugegeben: Eine gewisse Schwäche für graue Tinten kann ich nicht leugnen; allzu naheliegende Anspielungen an berühmt-berüchtigte Buchtitel der leichten Literatur spare ich mir an dieser Stelle. Oyster Grey und Meisterstück 90 Years von Montblanc sowie Syo-Gun von Iroshizuku sind nur drei Beispiele, die – einmal ausprobiert – in der Schublade auf bessere Zeiten warten; so richtig und auf Dauer wollte keine davon überzeugen. Entweder sieht alles nach verblichener Tinte ohne Kraft – oder tendiert gleich in Richtung Schwarz ohne Schattierung.

Herausgefunden: Herbin findet aus diesem Dilemma mit Hilfe von Glanz und Glamour den feinen Ausweg. Wie bereits in der Rouge Hematite derselben Jubiläums-Serie verhelfen auch hier klitzekleine Metallpartikel den banalsten Worten zur Leuchtkraft. Ins Normale übersetzt klingt das albern und überflüssig – aber dadurch, dass die Partikel naturgemäß unregelmäßig in der Tinte, somit im Schriftbild, verteilt sind, ergibt das einen wechselnden, lebendigen Effekt – im besten Falle zwischen „so gut wie nur Grau“ und „hoppla, es glitzert!“ auf ein- und derselben Manuskriptseite.

Einverstanden: Es ist vermutlich keine Allzweck-Tinte. Signieren, Beglückwünschen, Überraschen sind ihre Domänen. Für Verträge und Gesprächsnotizen im Büro eignet sie sich eher weniger. Aber was sie kann, kann sie vorzüglich. Die Tinte fließt fast schon, nomen est omen, stürmisch aus der Feder, die Schattierungen sind kaum zu bändigen. Doch eine brauchbare Schreibtinte? Aber ja.

Eingetrocknet: Nein! Die Tinte tut den mir bekannten Füllern keinen Schaden an, einschlägigen Horror-Panikberichten zu Trotz. Ich nutze die Stormy Grey unter anderem in einem Visconti Homo Sapiens Bronze – die Opulenz und das Lava-Finish des Geräten passen zu der Tinte wie bestellt. Insgesamt habe ich die Tinte in vier oder fünf Füllern ausprobiert, von einfachen Konverter-Systemen bis hin zu Kolben- oder – wie im Falle Visconti – Vakuum-Füllsystemen. Seit Monaten problemlos, die Füller schreiben auch nach zwei Wochen Pause einfach an.

Geschüttelt: For dem „Betanken“ des Füllers unbedingt die Flasche gut durchrütteln. Sonst bleiben die Partikel am Boden. Homöopathie für Schreiber – in diesem Fall eine, die im Gegensatz zu der „klassischen“ sogar tatsächlich funktioniert und empirisch zu bestätigen ist.

Flaschenhals: Eng. Ins Tintenfass von Herbin kommen nur die dünnen Schreibgeräte. Dicke Klöpper der Montblanc 146- oder Souverän 800-Größenordnung müssen leider draußen bleiben – oder die Tinte wird in ein besser zugängliches Gebinde umgefüllt.

Geschafft.


Kaweco Sketch 5,6 mm 8-kant Fallbleistift Messing roh
Kaweco Sketch 5,6 mm 8-kant Fallbleistift Messing roh
Wird angeboten von Steinberger Hof
Preis: EUR 24,95

5.0 von 5 Sternen Tradition der Moderne, oder: Haben wir nicht genug Probleme?, 1. Juni 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Gleich im Vorweg: An Problemen gibt es mit diesem Fallminenbleistift meines Erachtens nur eines – man muss aufpassen, dass der Stift mal eben nicht unfreiwillig den Besitzer wechselt. Der Stift ist erst einmal ein Handschmeichler mit stattlichem Gewicht und exzellenter Gewichtung. Die rohe Messing-Hülle verhält sich wie ein Chamäleon, indem sie ihre Oberfläche der Umgebung (und der Nachbarschaft im Etui) anpasst und so einmal roh und matt, einmal glänzend, dann wiederum fleckig oder glatt daherkommt. Es duftet ganz dezent: Nach Metall, nach alter Werkstatt, nach Jules Verne.

Sie sehen schon: Der ganze Stift verführt dazu, in Worten im Stil der „guten Dinge“ zu schwelgen, die es offensichtlich doch immer noch gibt. Dabei kommt die Bestimmung des Bleistifts als Schreib- und vor allem Zeichenwerkzeug mitnichten zu kurz. Kurz: Es ist ein sehr guter Bleistift, mehr natürlich für Zeichner als für Schreiber. Die 5.6-er Mine ist nicht beschriftet, dürfte aber eine sehr, sehr weiche B sein – da lasse ich mich gern unterrichten und mein lückenhaftes Wissen bei Bedarf korrigieren.

Was längst nicht alle Stifte dieser Art besitzen, ist der im Druckknopf integrierte Anspitzer. Der ist auch oft nötig, da die weiche Spitze im Einsatz schnell rund wird. Da ist es nur passend, ihn schnell zur Hand zu haben. Der Materialabrieb ist beim Anspitzen naturgemäß recht hoch.

Ich nutze den Stift für Skizzen, Entwürfe und auch mal gelegentlich für das, was heutzutage „Urban Sketching“ genannt wird. Ein Werkzeug, dass gut in der Hand liegt.


Contour Helmkamera +2, Silbergrau, 1709
Contour Helmkamera +2, Silbergrau, 1709
Wird angeboten von XPRESS Multimedia
Preis: EUR 399,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Immer noch empfehlenswert., 31. Mai 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ja, ich schreibe diese Worte im Jahre 2015. Da ist das Modell bereits einige Jahre alt. Mein Exemplar besitze ich auch seit gut einem Jahr. In der schnelllebigen, technisch wie marktpolitisch heiß umkämpften Welt digitaler Gadgets gleicht beides einer kleinen Ewigkeit. Dennoch kann ich über die kleine, graue Begleiterin nur sagen: „Ich bin zufrieden“.

Die Kamera habe ich gekauft, um meine hobbymäßigen Gleitschirmflüge zu dokumentieren und bei Bedarf Verhalten und Fehler zu analysieren. Diese Rolle erfüllt sie zweckgemäß. Natürlich gibt es die GoPro. Klar. Doch erstens hält sich meine Lust auf Teletubbies-Look (my apologies, liebe GoPro-Anwender) stark in Grenzen; zweitens habe ich bereits zu viele Leinen in den herausstehenden Halterungen der GoPros hängen sehen, um dieses Bauprinzip für meine Sportart für unbedenklich zu halten.

Die Contour liegt, selbst mit dem Dreh-Haltepad, recht eng am Helm an. Das gibt mir ein gutes Gefühl. Es ist auch noch kein einziges Problem diesbezüglich aufgetreten. Die Bedienung ist recht einfach, selbst mit Handschuhen narrensicher. Das ist gerade am Startplatz wichtig, da hat man den Kopf und die Hände mit anderen Dingen voll beschäftigt. GPS macht, was es soll, die Akkus (Original wie von Fremdanbietern) halten selbst einen ausgedehnten Thermikflug durch – was gibt’s da noch zu wünschen übrig? Die Bildqualität geht für so einen Winzling in Ordnung, jedenfalls beim Tageslicht. Selbst direkte Sonneneinstrahlung in größeren Höhen bringt den Sensor nicht aus dem Gleichgewicht, von zwei sexy Blendenflecken mal abgesehen. Klasse. Mit abnehmendem Tageslicht sinkt auch die Qualität: Höhlenforschern, Nachtwanderern und Gruftis würde ich definitiv raten, sich bei anderen Herstellern umzuschauen, denn bei Dämmerlicht gibt es irgendwann nur noch aquarellähnliche Artefakte. Das ist aber dem heutigen Stand der Technik geschuldet. Außerdem dürfen wir Textilflieger nach dem Sonnenunterang sowieso nicht in die Luft. Somit sei auch das geklärt.

Was noch? Die Kamera lässt sich ganz komfortabel mittels iPhone via Bluetooth einstellen und umfassend steuern. Abspielen fertiger Filme auf diesem Wege geht allerdings nicht; schade. Die Kamera sorgt am Startplatz regelmäßig für neugierige Blicke, denn es ist ja kein Kästchen am Helm, daher ungewöhnlich und interessant. So ähnlich wie früher ein Laptop von Apple war. Oder heute immer noch (in .de) ein Gurtzeug von Kortel. ;-)

Das Einzige, was ich definitiv vermisse, ist ein optischer Bildstabilisator in der Kamera. Immerhin kann iMovie das Wackeln ganz schön entwackeln. Direkt an der Quelle wäre natürlich besser – und es wird auch kommen, ist nur die Frage der Zeit.

Alles in allem ein zweckmäßiges Modell, das seine Rolle erfüllt.


J.Herbin 13991T Tinte Dokumenten, 30 ml, schwarz
J.Herbin 13991T Tinte Dokumenten, 30 ml, schwarz
Preis: EUR 13,15

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Achtung: Nicht für Füller geeignet., 8. Mai 2015
Diese graue Tinte ist urkundenecht – das, und ihre schlichte Schönheit, sind ihre Stärken.

Was Herbin nicht deutlich genug betont: Diese Tinte gehört definitiv _nicht_ in einen Füllfederhalter! Die alte Rezeptur mit den Holztanninen sorgt für beispiellose Haltbarkeit des Schriftbildes, aber im Gegenzug für die umgekehrt proportionale Lebenszeit des Füllers. Mit anderen Worten: Mit dieser Tinte wird der Füller regelrecht aufgelöst bzw. verstopft – je nachdem, was früher eintritt. Auf Dauer muss mit dieser Tinte aber jeder Füller den Weg alles Irdischen.

Deshalb: Nur Federn zum „Dippen“ benutzen – alternativ auch ausrangierte Füller.


Interstellar [Blu-ray]
Interstellar [Blu-ray]
DVD ~ Jessica Chastain
Preis: EUR 9,99

25 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Tarkowsky meets Akte X, 3. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Interstellar [Blu-ray] (Blu-ray)
Für mich reiht sich dieser Film in den Reigen der kitschigen pseudointellektuellen Produktionen der letzten Jahre, wie zum Beispiel „Melancholia“ von LvT, „The Fountain“ von Aronofsky oder „Another Earth“. Schade. Von Nolan kannte ich bis dato witzige, intellektuell provokante, cineastisch meisterhafte Werke, die dauernden Eindruck hinterließen. Bei „Interstellar“ werde ich den Eindruck nicht los, dass da alle möglichen Schnapsideen Einzug fandenm nach dem Motto, is’ ja Saiänz Fükscn.

Voller Plagiate aus Star Wars, Odyssey 2001, Stalker, ergibt alles zusammen auch hier einen eklektischen Brei. Da gibt es einen kubistischen R2D2, hipstermäßig gestaltete Raumschiffe, irgendwelche mystische Grenzerlebnisse, ein bisschen unverbindliche Dystopie, alles garniert mit pseudomystischem Schmu. Fehlt nur noch der Geheimnisvolle Raucher. Logik ist auch nicht gerade die Stärke der Macher dieses Möchtegern-Meilensteins, der in voller Wim-Wenders-Überlänge den Betrachter auf eine Härteprobe stellt. Gut, die Special Effects sind bemerkenswert, keine Frage, doch sie beweisen im Grunde nur, dass sich die Produzenten die neueste CGI-Software leisten konnten. Trotzdem liegen die langen Haare im schwerelosen Zustand apart von der Schwerkraft angezogen an, statt mitzuschweben. Oops. ;-)

Der Plot? Ein Alibi. Drei Stunden lang passiert nichts. Zugegeben, die lautlosen Explosionen und andere Artefakte im Vakuum verdienen alle Achtung angesichts unzähliger lauter Sound-FX im Weltall in anderen Filmen dieser Art. Aber auch das ist eigentlich nichts Neues. Mit jeder weiteren Szene, in der irgend jemand irgendwohin katapultiert, geschleudert, geworfen wird stellt sich aufs Neue die Frage, um was es hier bitte eigentlich geht.

Die technische Seite der Blu-Ray-Scheibe passt zu der inhaltlichen. Das Panorama-Format schaltet sich nach eigenem Gusto zum Vollformat um und zurück. Die Qualität des deutschen Soundtracks ist nur als Irrtum zu bezeichnen: die Dialoge viel zu leise und schlecht abgemischt, so dass die Lautstärke brutal hochgedreht werden muss. Das freut die Nachbarn, die dann all die Explosionen (ja, es gibt auch welche, die hörbar sind!) und Hans Zimmers Gehupe dicht an der Schmerzgrenze wahrnehmen dürfen. Welchem Zweck soll das dienen? Interessanter Weise ist die englische Original-Tonspur wesentlich harmonischer abgemischt; das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Die Krönung ist die angepriesene Download-Version des Films – wichtig z.B., um auf dem iPad oder einfach auf dem heimischen Mac zu gucken. Nach umständlicher Zwangsregistrierung und Eingabe der elendig langen Seriennummer stellt sich heraus, dass das Download anscheinend überhaupt nicht funktioniert. Die Seite der Firma gibt auch keine Auskunft darüber, wie der Film zu downloaden ist. Gut, muss ja keiner so etwas anbieten, aber dann bitte wenigstens nicht so tun als ob. Den Zweck verstehe ich auch hier nicht.

So, jetzt dürfen mir die beleidigten Fans des Films jede Menge „nicht hilfreich“ vergeben – go for it, je mehr ich davon für diese Rezension bekomme, desto mehr bestätigt es mich, dass ich Recht habe. Also los, klicken: „Mami, Mami, er tut den Film nicht verstehen tun…!“ :-P
Kommentar Kommentare (9) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 14, 2015 4:37 PM MEST


Pure VL-61776 Siesta Mi Serie II Radiowecker (DAB/DAB+/UKW-Tuner) schwarz
Pure VL-61776 Siesta Mi Serie II Radiowecker (DAB/DAB+/UKW-Tuner) schwarz
Preis: EUR 44,99

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eigentlich alles an Bord, was ein Wecker braucht., 30. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Laut Beschreibung erfüllt die Siesta alle Anforderungen, die ich an einen Funkwecker stelle: Zweifach-Alarm, angenehm abdunkelndes Display, relativ einfache Bedienung, klein, schlicht gestaltetes Äußeres ohne Schnörkel, Konzentration auf das Wesentliche in der Funktionalität, tiefer Weckton. Da spielt auch der recht hohe Preis von 55 Euro nur die zweite Geige. Wenn denn alles wie erwartet funktioniert. Letzteres war bei meinem Funkwecker Pure Siesta Mi leider nicht der Fall. Schade, denn – der Vollständigkeit halber sei gesagt – das Gerät hätte ich gern behalten statt es öffentlich zerlegen zu müssen. Die Pure-Kult-Anhänger mögen mir die Kritik verzeihen und Ironie, so gefunden, gern behalten: Ich habe mich bei Amazon ohnedies als ewig suchender Wecker-Kritiker geoutet, da mache ich einfach weiter…

Das Wichtigste voran. Dieser Wecker erfüllt justament die Grundvoraussetzung für das elementare Weckerdasein nicht: stabile, zuverlässige Funktionalität. In den knapp zwei Wochen ist wiederholt das Display über Nacht komplett ausgefallen – immerhin hat das Ding doch noch geweckt, aber damit es die Uhrzeit anzeigt, war jedes Mal ein Neustart durch Stromentzug notwendig. Das alleine ist zwar inakzeptabel, würde aber vielleicht für ein Montagsmodell sprechen – wären da nicht noch weitere Punkte, die das Gerät in meinen Augen disqualifizieren.

Um gleich beim Thema „Neustart und Strom“ zu bleiben, sei eine wichtige Eigenschaft erwähnt: Die Siesta verfügt über keinerlei Pufferbatterie. Jeder Elektronik-Wecker, der nach dem Dreißigjährigen Krieg hergestellt wurde, besitzt meines Wissens eine solche. Auf die Energie-Notversorgung bei einem Wecker zu verzichten ist nicht nur in unseren Zeiten der zunehmend zu erwartenden Versorgungsschwankungen dank der „Energiewende“ eine sehr gewagte Idee.

Es gibt noch weitere interessante Eigenarten in dem Konzept der Siesta, die ich, bei aller Sympathie für die lieben Insulaner, dem stolzen Aufkleber „Designed in Great Britain“ zuzuschreiben mag. So steigt der Weckton binnen Sekundenbruchteile auf die höchste Lautstärke an und bleibt dort brummen: Düstere Endzeit-Movies über Alarme in unterirdischen Industrieanlagen lassen grüßen. Weder die Höchstlautstärke noch die Anstiegszeit lassen sich beeinflussen.

Die einzelnen Tasten sind im Dunkeln leicht miteinander zu verwechseln. Das hat die Siesta mit einigen anderen Weckern dieser Art gemein. So wird schon mal der Alarm auf „AUS“ gestellt, obwohl der Anwender eigentlich nur noch die berühmten paar Minuten schlafen wollte. Warum kommt kaum ein Designer auf die Idee, wenigstens die Snooze-Taste taktil deutlich hervorzuheben?

Dass die Antenne des Radios fest mit dem Gerät verbunden und kein Stauraum für diese vorgesehen ist, erscheint fast schon nebensächlich. Wer außer mir kommt schließlich auf die Idee, einen Funkwecker ohne Radioempfang zu betreiben… Für den Umstand, dass Deutschlands hoher Norden keinen Digitalradio-Empfang zu bieten hat, kann dabei der Hersteller natürlich reichlich wenig.

Die allgemeine Fertigungsqualität des Weckers liegt etwas oberhalb der eines handelsüblichen Joghurtbechers und lässt auf einen Totalausfall erst nach Ablauf der Garantiezeit hoffen. So gesehen hatte ich noch Glück mit dem Display, das innerhalb der Rückgabezeit hin war.

Pluspunkte gibt es natürlich auch: Die Verpackung ist wirklich ansprechend, die Bedienungsanleitung fein gestaltet und verständlich geschrieben. Klingt ironisch, ist aber ernst gemeint: Beides keine Selbstverständlichkeit heute. Das war’s aber auch mit den Pluspunkten.

Das Gerät geht zurück an Amazon, die 55 Euro zurück an mich, alles gut. Bis zum nächsten Wecker: Schön wach bleiben!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 4, 2015 9:19 AM MEST


It'll End in Tears (Limited Edition)
It'll End in Tears (Limited Edition)
Preis: EUR 21,20

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer oder was war noch mal dieses „Vinyl“ bitte?, 10. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Album kenne ich nun mehr seit beinahe 30 Jahren. Unglaublich. Als ich diese Musik damals hörte, hob sie sich wohltuend und souverän von den vielen, nennen wir es ehrlich, billigen Plastik-Produktionen der 1980er ab. Das war ein paar Nummern abgefahrener als die frühen Cocteau Twins, Dead Can Dance oder X-mal Deutschland zusammen. Danach kam „Filigree and Shadow“ und toppte den Vorgänger noch einmal locker. Aber das ist eine andere Geschichte.

Ich hatte das Album als LP, genauer: als mehrere LPs hintereinander, da sie zum Teil im Dauerlauf spielten, bis vor lauter Knistern keine Musik mehr zu hören war. Dann kam die CD, die irgendwie nicht mehr so toll klang; dann kam andere Musik.

Wir schreiben das Jahr 2015. Die Remastered-CD findet den Weg in meine Musikanlage: ich, nichts ahnend, drücke PLAY. Nun gut, die verfügbare HiFi-Anlage ist um ein paar Klassen besser als damals, auch habe ich inzwischen einiges an hervorragend produzierter und gespielter Musik gehört, live und aus der Dose. Andererseits sind meine Ohren nicht jünger geworden. – Vor diesem Hintergrund kann ich nur sagen: Immer noch saugeil. Meine Herrschaften, subtilere Begriffe fallen mir nicht ein, wäre auch sinnlos, zu suchen: angesichts dieses delikaten Klanggewebes voller Finessen und Wendungen versagt die zarteste Lyrik.

Ich habe mehrere Male die 25 Jahre alte Original-CD auf dieser Anlage zu hören versucht. Es war jedes Mal enttäuschend, klang wie aus einer Blechbuchse, diese Anlage und diese Boxen verzeihen nichts. Nun hört sich das Remaster aber an wie die alte LP, nur mit viel besserer Dynamik und ohne Rauschen, Knistern, Rumpeln und Gleichlaufschwankungen. Ich kann nur mutmaßen, was die Studio-Wizards da alles gezaubert haben – vermutlich gar recht wenig, reicht es doch, die alten Bänder nochmals, diesmal ordentlich, zu digitalisieren und abzumischen. Was weiß ich. Auf jeden Fall steht die Musik im Raum, es erscheinen (!) Klänge, die ich auf diesem in- und auswendig geglaubten Album noch nie zuvor hörte. Dieses ganze Geschehen zwischen den Titeln, kaum hörbar, aber wahr-nehm-bar… Diese liebevoll ausgearbeiteten Instrumente und Stimmen. Seinerzeit hatte Ivo im Studio nichts dem Zufall überlassen – das war eine brutale Perfektion, deren Höhe viel später nur noch Adrian Utley und Konsorten in etwa erreichen konnten. Es ist eine Freude, die damalige Zukunftsusik mit der heutigen Technik (und Erfahrung…) genießen zu können.

Nicht jede „Remastered“-Version der „alten“ Musik ist hörenswert, bei weitem nicht, manche verdienen eher den Beinamen „Remix“. Nicht so die TMC-Alben in diesen Versionen. Wer diese Musik damals in zahllosen Nächten bei zahllosen Flaschen billigen Roten genoss, „full of dust and guitars“, wird die Neuauflage lieben. Viel Freude auf der Zeitreise. Mit oder ohne Getränke.


Strellson Premium Herren Sakko Slim Fit 03359 Porter-D
Strellson Premium Herren Sakko Slim Fit 03359 Porter-D

5.0 von 5 Sternen Zum reduzierten Preis sehr zu empfehlen., 3. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Jacke hat für mich – das vorweg — durchaus „Lieblingsstück-Qualität”. Die Passform von solchen Konfektionsstücken ist naturgemäß recht individuell zu beurteilen: Bei mir sitzt der Sakko in der Größe 94 – für ein Stück "von der Stange" – geradezu ideal. Der Schnitt fällt schmal, aber nicht übertrieben aus: Figurbetont für Schlanke, doch zum Glück kein extremer Hungerhaken-Look.

Die Verarbeitung ist betont lässig, aber gerade noch sowohl büro- als auch freizeittauglich — auch für Jungs mit 50+. Der Stoff knittert schnell – sicherlich so gewollt.

Die Jacke habe ich zum stark reduzierten Preis von rund 50 Euro neu erworben, was ein gutes Geschäft war – selbst der doppelte Preis ginge noch in Ordnung. Der Original-Preisvorschlag ist für die gegebene Qualität dagegen übertrieben. Aber auch das ist eine subjektive Einschätzung.


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