Profil für Philipp Seichter > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Philipp Seichter
Top-Rezensenten Rang: 1.217.020
Hilfreiche Bewertungen: 174

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Philipp Seichter "Carlton" (Clausthal-Zellerfeld, Niedersachsen)
(REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2
pixel
Kein Titel verfügbar

2.0 von 5 Sternen Wer eine buchtreue Verfilmung erwartet, wird enttäuscht werden, 15. Mai 2009
Diese Rezension richtet sich an diejenigen, welche das Buch kennen und sich nun auch den Film zulegen wollen. Folglich enthält sie viele Spoiler und wer die Handlung nicht kennt sollte diese Rezension deshalb lieber nicht lesen. Natürlich hat jeder seine eigene Meinung zu Buchverfilmungen: Manche wollen sie so nah am Buch haben wie möglich anderen sagt eine etwas freiere Interpretation des Stoffes mehr zu. Ich zähle mich eher zur ersten Kategorie. Deshalb hat mich die Verfilmung von Ron Howard auch sehr enttäuscht. Natürlich muss man den Film in einem zeitlichen Rahmen halten und deshalb Dinge kürzen und ändern, aber in viele der Änderungen rauben dem Film Atmosphäre, Spannung und Überzeugungskraft.
Zum Beispiel wird CERN fast völlig aus der Handlung heraus genommen. Generaldirektor Kohler, einer der Hauptcharaktere des Buchs, kommt im Film überhaupt nicht vor. Somit wurde auch seine Rolle als "Samariter der elften Stunde" und die damit verbundene Szene mit dem Camerlengo im Arbeitszimmer des Papstes umgeschrieben und "auf andere Personen verteilt". Allerdings lässt die neue Szenerie dabei weniger Spannung aufkommen als im Buch. Schlimmer als dies wiegt jedoch, dass der am Anfang beim Diebstahl der Antimaterie ermordete Wissenschaftler nicht Vittoria Vetras Vater sondern nur ihr Kollege ist. Daraus resultiert, dass Vittorias (gespielt von Ayelet Zurer) Motivation den Mörder und die Antimaterie zu finden und somit auch ihre Betreiligung an der Schnitzeljagd durch Rom dem Zuschauer eher unklar bleibt. Auch die sich entwickelnde Liebesgeschichte mit Robert Langdon und Vittorias Entführung durch den Assassinen werden im Film völlig weggelassen. Dies tut der Atmosphäre des Films nicht gut und lässt Ayelet Zurer ein bisschen wie einen Fremdkörper wirken.
Ein weiterer Hauptkritikpunkt ist der Assassine. Dieser ist hier kein fanatischer Araber, der glaubt im Dienst einer alten mächtigen Bruderschaft zu stehen und somit auch mit Feuereifer bei der Sache ist, sondern ein kühler Profikiller, der für Geld arbeitet und über den ganzen Film hinweg vollkommen blass bleibt, auch wenn er jeden umnietet, der ihm im Weg steht. Meiner Meinung nach hat ein fanatischer Killer einfach besser in die Handlung gepasst. Hinzu kommt, dass der geheimnisvollen Illuminat "Janus" nicht erwähnt wird, dessen geheime Identität und sein Fäden ziehen im Hintergrund mir im Buch sehr gefallen haben. Im Film wird zwar auch vermutet, dass der Vatikan infiltriert wurde, wodurch Misstrauen entsteht, doch erzeugt das längst nicht so viel Spannung.
Kommen wir zu Ewan McGregor, der den Camerlengo Carlo Ventresca zwar durchaus überzeugend spielt (eine der besten schauspielerischen Leistungen des Films), doch wurde dem Charakter des Camerlengos vieles genommen, was ihn im Buch so interessant und mitreißend gemacht hat. Er wirkt längst nicht so gläubig, ja durchgeistigt, wie im Buch. Außerdem wird er im Film nicht zum starken Kirchenführerer, der seine kurzzeitig erhaltenen Befugnisse einsetzt, um den Illuminati etwas entgegen zu setzen. Seine bewegende Ansprache vor den Kameras mit der er an die Öffentlichkeit, in der er seine Sicht zu Kirche und Wissenschaft der Welt eröffnet (für mich die stärkste Szene des Camerlengos im Buch), wird im Film darauf beschränkt, dass er einen kurzen Abriss dieser Rede vor den Kardinälen hält, um diese zum Abbruch des Konklaves zu bewegen, was zudem auch noch im nichts verpufft. Außerdem ist der komplette Schluss verändert. Mit keiner Silbe wird erwähnt, dass der Camerlengo der Sohn des Papstes ist und warum er ihn umgebracht hat. Seine ganze Motivation für dieses große Komplott, dass er die Kirche retten will usw., wird im Film nicht so deutlich, sodass man eher denken muss, er hätte es aus Machtgier getan. Auch die angebliche göttliche Erscheinung des Camerlengos, wird im Film einfach weggelassen. Diese ganzen Dinge lassen den Charakter nicht so viel Tiefe und Bindung zum Zuschauergewinnen, wie dies in der Romanvorlage der Fall war.
Die Figur des Kardinal Mortati, welcher im Buch jederzeit eine gewisse Güte, Ruhe und Würde ausstrahlt und definitiv ein Sympathieträger ist, wird im Film umbenannt auf Kardinal Strauss und ist hier ein schwer definierbarer Charakter: mal ähnlich wie im Buch und dann allerdings wieder streng, sehr konservativ und auf seinen eigenen Vorteil bedacht.
Zum Schluss noch ein paar allgemeine Anmerkungen zum Film unabhängig vom Roman. Die Synchronstimme von Tom Hanks wirkt als hätte der Sprecher Probleme mit seinem Gebiss oder ähnliches. Das wirkte auf mich während des ganzen Films sehr störend. Glänzen konnte für mich lediglich der sakrale und stimmungsvolle Soundtrack von Hans Zimmer, sehr gelungen.
Insgesamt ist der Film also eher schwach, ein nicht wirklich gelungener Hollywood-Blockbuster. Das liegt für mich vor allem daran, dass ich das Buch kenne und mag und der Film einem Vergleich damit keineswegs Stand hält. Der Streifen auch für sich allein genommen ist zwar sicherlich kurzweilig, aber auf Grund einiger Logiklöcher, einem sehr gedrängt wirkenden Plot und einer eher schwachen Atmosphäre nur unterer Durchschnitt.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 18, 2009 6:56 PM MEST


Der Hobbit: Vollständige Lesung
Der Hobbit: Vollständige Lesung
von John R. R. Tolkien
  Audio CD

23 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Hörbuch mit richtig gutem Sprecher, 12. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Der Hobbit: Vollständige Lesung (Audio CD)
Endlich gibt es die Vorgeschichte zum Herrn der Ringe nun auch als komplette Lesung in deutscher Sprache (Das bisher existierende Hörspiel ist zwar nicht schlecht, jedoch zu kurz und zu kindgerecht gemacht).
Diese Lesung hat ein großes Plus: Sie wird von Gert Heidenreich gelesen. Dieser hat schon den zweiten und dritten Teil der Herr-der-Ringe-Hörbücher unglaublich gut gelesen und so freut es mich, dass er auch dem "Hobbit" seine Stimme leiht.
Bevor ich mit meiner Bewertung der Geschichte anfange, möchte ich kurz einmal den Inhalt des Buches umreißen, für die die es nicht kennen.

Zum Inhalt:
Bilbo Beutlin ist ein angesehener Hobbit, der gemütlich vor sich hinlebt und Abenteuer meidet, so wie das alle guten und angesehenen Hobbits machen. Eines Tages ändert sich für ihn aber alles. Denn plötzlich kommt der berühmte Zauberer Gandalf zu Besuch und überredet Bilbo zu einem gefährlichen Abenteuer. Bilbo soll eine Gruppe Zwerge, unter der Führung von Thorin Eichenschild, bei der Wiedergewinnung ihres Schatzes unterstützen. Der gefährliche Drache Smaug hatte vor langer Zeit das "Königreich unter dem Berg" (Erebor), über welches Thorins Vater Thrain herrschte, angegriffen, viele Zwerge getötet und den Berg mit samt dem Schatz der Zwerge zu eigen genommen. Auch heute noch wacht der Drache im Erebor über den Schatz der Zwerge. Obwohl Bilbo es eigentlich nicht vorhatte, nimmt er doch an dem Abenteuer teil und zieht so gemeinsam mit den Zwergen in die gefährliche Welt hinaus.
Auf dem Weg zum Erebor erleben Bilbo, die Zwerge und der Zauberer Gandalf, der sie auf einem Teil des Weges begleitet, haarsträubende und auch schöne Abenteuer. So müssen sie es mit Trollen, Wargen, Orks und Spinnen aufnehmen, treffen auf Elben, empfangen Hilfe von Adlern und natürlich ist da ja auch noch der Drache...
Und beim Überschreiten eines Gebirges, als die Gruppe von Orks angegriffen und Bilbo von Gandalf und den Zwergen getrennt wird, da findet der kleine Hobbit einen Ring, den er ohne groß nachzudenken in die Hosentasche steckt. Und dieser Ring, der die Fähigkeit besitzt seinen Träger unsichtbar zu machen, sobald dieser ihn auf den Finger steckt, und seine Findigkeit werden ihm und seinen Begleitern nicht nur einmal das Leben retten....

Und genau dieser Ringfund ist es, der den Grundstein für die Geschichte des "Herrn der Ringe" legt. Dies gilt gleich in doppelter Hinsicht, denn erst durch den Erfolg von "Der Hobbit" wurde das Interesse an weiteren Geschichten über Mittelerde und die Hobbits entfacht und so der Weg für die Veröffentlichung der "Herr der Ringe"-Reihe bereitet.
"Der Hobbit" ist ein wirklich gutes Buch, deswegen ist es auch so erfolgreich. Auch hier wird der Leser in die wundervoll gezeichnete Welt Tolkiens entführt mit Magie und solchen altbekannten Wesen wie Elben, Zwergen oder Orks. Vor allem über Hobbits erfährt man in diesem Buch sehr viel. Die Geschichte gefällt mir persönlich sehr gut. Gerade dass Bilbo, der ja nur durch Zufall in dieses ganze Abenteuer geraten ist, im Laufe der Geschichte immer mutiger wird und charakterlich wächst, ist sehr schön zu sehen und macht Freude beim Lesen (bzw. Hören).
Die allgemeine Stimmung in diesem Buch ist wesentliche freundlicher (bzw. "heller") als in "Der Herrn der Ringe". Es ist ja auch eher als Kinderbuch konzipiert. Doch hatte Tolkien das Buch nach dem Erscheinen des Herrn der Ringe noch einmal leicht überarbeitet, um einige Details (Namen, Orte, etc.) in bessere Übereinstimmung zu bringen und die Bedeutung und Macht des Ringes, den Bilbo findet, etwas hervor zu heben. Durch diese Überarbeitung und durch eine neuere Übersetzung von Wolfgang Krege (1998) wird das Buch etwas "erwachsener" im Vergleich zur alten Übersetzung von Walter Scherf. So freut es mich persönlich sehr, dass dieses Hörbuch eben in der Krege-Übersetzung vorliegt, da sich diese für Erwachsene einfach besser hören lässt, gerade wenn man "Der Herrn der Ringe" kennt und liebt. (Und im Gegensatz zum "Herrn der Ringe" ist die Krege-Übersetzung bei "Der Hobbit" auch unter den Fans die beliebtere)

Zur Gestaltung des Hörbuchs ist zu sagen, dass die CD's, von Schutzhüllen umgeben, in einer schön gestalteten und stabilen Pappbox vorliegen. Dazu gibt es, ähnlich wie bei den "Der Herr der Ringe"-Hörbüchern, ein schönes Booklet mit vielen sehr interessanten Informationen zum Autor und zu Mittelerde sowie Landkarten, mit denen man den Weg, den Bilbo und die Zwerge zum Erebor nehmen, besser nachvollziehen kann.

Abschließend bleibt mir nur noch einmal zu betonen, dass sich dieses Hörbuch wirklich lohnt, da dies eine wirklich schöne Episode aus den Geschichten von Mittelerde ist, die wirklich eine bezaubernde Geschichte erzählt. Ideal auch um "Der Herr der Ringe" etwas besser zu verstehen.


Bud Spencer & Terence Hill 3er Box (3 Disc Set) [Collector's Edition]
Bud Spencer & Terence Hill 3er Box (3 Disc Set) [Collector's Edition]
DVD ~ Bud Spencer

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht unbedingt eine gute Auswahl an Filmen, 8. März 2008
Alle Fans von Bud Spencer und Terrence Hill lieben die unnachahmliche Art ihrer Filme: die Schlägerei-Szenen und den unverwechselbaren Humor. Diese hier vorliegende Box enthält aber leider Filme der beiden, die eben genau in diesen Punkten eher schwächeln. Sie sind einfach nicht so gut wie Klassiker, wie z.B. "Zwei wie Pech und Schwefel" oder "Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle".
Dennoch sind es doch recht brauchbare Filme, die jeder Fan einfach mal gesehen haben sollte. Aber meiner Meinung nach sollte man sie sich eher mal ausleihen - einmal sehen reicht.


Monte Cristo
Monte Cristo
DVD ~ James Caviezel
Wird angeboten von MEDIMOPS
Preis: EUR 11,50

4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gute Neuverfilmung dieser großen Geschichte, 13. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Monte Cristo (DVD)
Ich liebe die Geschichte von "Der Graf von Monte Christo" und kannte zunächst nur die Verfilmung mit Richard Chamberlain, die natürlich ebenfalls großartig ist. Doch "Monte Cristo" gefiel mir auf Anhieb noch besser als ich ihn zufällig im Fernsehen sah. Auch wenn sich diese Verfilmung eher das Prädikat "frei nach der Graf von Monte Christo von Dumas" verdient, empfand ich die Geschichte als sehr gut verarbeitet. Also würde ich evtl. denjenigen, die einen Film erwarten, der sich sehr eng ans Buch hält, eher zu einer anderen Verfilmung raten (z.B. zu der mit Gérard Depardieu). Wer jedoch nichts gegen eine freie Darstellung der Geschichte hat, dem sei dieser Film sehr ans Herz gelegt. Vor allem am Anfang als Edmont Dantes zusammen mit dem Priester im Gefängnis ist, gefällt mir persönlich dieser Film richtig gut. Es ist wunderbar dargestellt, wie Edmont vom Priester viele Dinge lernt (Fechten, Allgemeinbildung,...) und dann ausbricht, um den Schatz seines Mithäftlings zu finden (Meiner Meinung nach besser als in allen anderen Verfilmungen). Die Intrigen und Schachzüge, die der entflohene Edmont dann unternimmt, um sich an den Leuten zu rächen, die die Verschwörung gegen ihn angezettelt und ihn so ins Gefängnis gebracht hatten, sind zwar auch gut dargestellt, allerdings finde ich, dass dieser Teil der Geschichte in den Verfilmungen mit Richard Chamberlain und vor allem in der mit Gérard Depardieu noch besser gelungen ist.
Auch die schauspielerischen Leistungen von James Caviezel (als Edmont Dantes) und Guy Pearce (als Fernand Mondego) sind wirklich gut und verleihen dem Film Überzeugungskraft.
Abschließend kann ich den Film sehr empfehlen. Eine zwar sehr freie, aber nichtsdestotrotz sehr gute Verfilmung der Geschichte von "Der Graf von Monte Christo"


Der kleine Hobbit
Der kleine Hobbit
von John R. R. Tolkien
  Taschenbuch

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Geschichte ist klasse, ABER: Kaufen sie lieber die Übersetzung von Wolfgang Krege (Titel: "Der Hobbit oder Hin und Zurück", 7. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Der kleine Hobbit (Taschenbuch)
"Der Hobbit", der ja die Vorgeschichte zu "Der Herr der Ringe" darstellt, ist einfach eine wunderschöne Geschichte, die in Tolkiens Welt (Mittelerde) spielt und einfach alles bietet, was das (Fantasy-)Herz begehrt: Magie, Kämpfe, Wesen wie Orks, Elben, Drachen und Mut, den sich der Protagonist selbst nicht zugetraut hätte. Allerdings liegt das Buch hier in der meiner Meinung nach schlechteren Übersetzung vor (genaueres: weiter unten). Deshalb nur 3 Sterne (statt 5).
Bevor ich mit meiner Bewertung der Geschichte weiter mache, möchte ich jedoch kurz einmal den Inhalt des Buches umreißen, für die die es nicht kennen.

Zum Inhalt:
Bilbo Beutlin ist ein angesehener Hobbit, der gemütlich vor sich hinlebt und Abenteuer meidet, so wie das alle guten und angesehenen Hobbits machen. Eines Tages ändert sich für ihn aber alles. Denn plötzlich kommt der berühmte Zauberer Gandalf zu Besuch und überredet Bilbo zu einem gefährlichen Abenteuer. Bilbo soll eine Gruppe Zwerge, unter der Führung von Thorin Eichenschild, bei der Wiedergewinnung ihres Schatzes unterstützen. Der gefährliche Drache Smaug hatte vor langer Zeit das "Königreich unter dem Berg" (Erebor), über welches Thorins Vater Thrain herrschte, angegriffen, viele Zwerge getötet und den Berg mit samt dem Schatz der Zwerge zu eigen genommen. Auch heute noch wacht der Drache im Erebor über den Schatz der Zwerge. Obwohl Bilbo es eigentlich nicht vorhatte, nimmt er doch an dem Abenteuer teil und zieht so gemeinsam mit den Zwergen in die gefährliche Welt hinaus.
Auf dem Weg zum Erebor erleben Bilbo, die Zwerge und der Zauberer Gandalf, der sie auf einem Teil des Weges begleitet, haarsträubende und auch schöne Abenteuer. So müssen sie es mit Trollen, Wargen, Orks und Spinnen aufnehmen, treffen auf Elben, empfangen Hilfe von Adlern und natürlich ist da ja auch noch der Drache...
Und beim Überschreiten eines Gebirges, als die Gruppe von Orks angegriffen und Bilbo von Gandalf und den Zwergen getrennt wird, da findet der kleine Hobbit einen Ring, den er ohne groß nachzudenken in die Hosentasche steckt. Und dieser Ring, der die Fähigkeit besitzt seinen Träger unsichtbar zu machen, sobald dieser ihn auf den Finger steckt, und seine Findigkeit werden ihm und seinen Begleitern nicht nur einmal das Leben retten....

Und genau dieser Ringfund ist es, der den Grundstein für die Geschichte des "Herrn der Ringe" legt. Dies gilt gleich in doppelter Hinsicht, denn erst durch den Erfolg von "Der Hobbit" wurde das Interesse an weiteren Geschichten über Mittelerde und die Hobbits entfacht und so der Weg für die Veröffentlichung der "Herr der Ringe"-Reihe bereitet.
"Der Hobbit" ist ein wirklich gutes Buch, wie ja schon sein Erfolg beweist. Auch hier wird der Leser in die wundervoll gezeichnete Welt Tolkiens entführt mit Magie und solchen altbekannten Wesen wie Elben, Zwergen oder Orks. Vor allem über Hobbits erfährt man in diesem Buch sehr viel. Auch die Geschichte selbst gefällt mir persönlich sehr gut. Gerade dass Bilbo, der ja nur durch Zufall in dieses ganze Abenteuer geraten ist, im Laufe der Geschichte immer mutiger wird und charakterlich wächst, ist sehr schön zu sehen und macht Freude beim Lesen.
Die allgemeine Stimmung in diesem Buch ist wesentlicher freundlicher (bzw. "heller") als im Herrn der Ringe. Es ist ja auch eher als Kinderbuch konzipiert. Doch hatte Tolkien das Buch nach dem Erscheinen des Herrn der Ringe noch einmal leicht überarbeitet, um einige Details (Namen, Orte, etc.) in bessere Übereinstimmung zu bringen und die Bedeutung und Macht des Ringes, den Bilbo findet, etwas hervor zu heben. Durch diese Überarbeitung und durch eine neuere Übersetzung von Wolfgang Krege (1998) wird das Buch etwas "erwachsener" im Vergleich zur alten Übersetzung von Walter Scherf. Eben diese Krege-Übersetzung liegt hier nicht vor. Dieses Buch enthält die Übersetzung von Scherf, welche "Der Hobbit" sehr "kindlich" darstellt, was mir persönlich nicht so gut gefällt. (Im Gegensatz zum "Herrn der Ringe" ist die Krege-Übersetzung auch unter den Fans die beliebtere)

Abschließend bleibt mir nur noch einmal zu betonen, dass sich dieses Buch wirklich zu lesen lohnt, da dies eine unglaublich schöne Episode aus den Geschichten von Mittelerde ist, die wirklich eine bezaubernde Geschichte erzählt. Ideal auch um etwas mehr von "Der Herr der Ringe" zu verstehen. Jedoch sollte man darauf achten die Übersetzung von Krege zu kaufen (unter dem Titel "Der Hobbit oder Hin und Zurück") und nicht die von Scherf (unter dem Titel "Der kleine Hobbit").
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 10, 2012 5:27 AM MEST


Der Hobbit: Oder Hin und zurück
Der Hobbit: Oder Hin und zurück
von John R. R. Tolkien
  Gebundene Ausgabe

12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein weiteres Meisterwerk von Tolkien, in der besseren Übersetzung, 7. Februar 2008
"Der Hobbit", der ja die Vorgeschichte zu "Der Herr der Ringe" darstellt, ist einfach eine wunderschöne Geschichte, die in Tolkiens Welt (Mittelerde) spielt und einfach alles bietet, was das (Fantasy-)Herz begehrt: Magie, Kämpfe, Wesen wie Orks, Elben, Drachen und Mut, den sich der Protagonist selbst nicht zugetraut hätte.
Bevor ich mit meiner Bewertung der Geschichte weiter mache, möchte ich jedoch kurz einmal den Inhalt des Buches umreißen, für die die es nicht kennen.

Zum Inhalt:
Bilbo Beutlin ist ein angesehener Hobbit, der gemütlich vor sich hinlebt und Abenteuer meidet, so wie das alle guten und angesehenen Hobbits machen. Eines Tages ändert sich für ihn aber alles. Denn plötzlich kommt der berühmte Zauberer Gandalf zu Besuch und überredet Bilbo zu einem gefährlichen Abenteuer. Bilbo soll eine Gruppe Zwerge, unter der Führung von Thorin Eichenschild, bei der Wiedergewinnung ihres Schatzes unterstützen. Der gefährliche Drache Smaug hatte vor langer Zeit das "Königreich unter dem Berg" (Erebor), über welches Thorins Vater Thrain herrschte, angegriffen, viele Zwerge getötet und den Berg mit samt dem Schatz der Zwerge zu eigen genommen. Auch heute noch wacht der Drache im Erebor über den Schatz der Zwerge. Obwohl Bilbo es eigentlich nicht vorhatte, nimmt er doch an dem Abenteuer teil und zieht so gemeinsam mit den Zwergen in die gefährliche Welt hinaus.
Auf dem Weg zum Erebor erleben Bilbo, die Zwerge und der Zauberer Gandalf, der sie auf einem Teil des Weges begleitet, haarsträubende und auch schöne Abenteuer. So müssen sie es mit Trollen, Wargen, Orks und Spinnen aufnehmen, treffen auf Elben, empfangen Hilfe von Adlern und natürlich ist da ja auch noch der Drache...
Und beim Überschreiten eines Gebirges, als die Gruppe von Orks angegriffen und Bilbo von Gandalf und den Zwergen getrennt wird, da findet der kleine Hobbit einen Ring, den er ohne groß nachzudenken in die Hosentasche steckt. Und dieser Ring, der die Fähigkeit besitzt seinen Träger unsichtbar zu machen, sobald dieser ihn auf den Finger steckt, und seine Findigkeit werden ihm und seinen Begleitern nicht nur einmal das Leben retten....

Und genau dieser Ringfund ist es, der den Grundstein für die Geschichte des "Herrn der Ringe" legt. Dies gilt gleich in doppelter Hinsicht, denn erst durch den Erfolg von "Der Hobbit" wurde das Interesse an weiteren Geschichten über Mittelerde und die Hobbits entfacht und so der Weg für die Veröffentlichung der "Herr der Ringe"-Reihe bereitet.
"Der Hobbit" ist ein wirklich gutes Buch, wie ja schon sein Erfolg beweist. Auch hier wird der Leser in die wundervoll gezeichnete Welt Tolkiens entführt mit Magie und solchen altbekannten Wesen wie Elben, Zwergen oder Orks. Vor allem über Hobbits erfährt man in diesem Buch sehr viel. Auch die Geschichte selbst gefällt mir persönlich sehr gut. Gerade dass Bilbo, der ja nur durch Zufall in dieses ganze Abenteuer geraten ist, im Laufe der Geschichte immer mutiger wird und charakterlich wächst, ist sehr schön zu sehen und macht Freude beim Lesen.
Die allgemeine Stimmung in diesem Buch ist wesentlicher freundlicher (bzw. "heller") als im Herrn der Ringe. Es ist ja auch eher als Kinderbuch konzipiert. Doch hatte Tolkien das Buch nach dem Erscheinen des Herrn der Ringe noch einmal leicht überarbeitet, um einige Details (Namen, Orte, etc.) in bessere Übereinstimmung zu bringen und die Bedeutung und Macht des Ringes, den Bilbo findet, etwas hervor zu heben. Durch diese Überarbeitung und durch eine neuere Übersetzung von Wolfgang Krege (1998) wird das Buch etwas "erwachsener" im Vergleich zur alten Übersetzung von Walter Scherf. Eben diese Krege-Übersetzung liegt hier vor und das ist gut so, da sich diese für Erwachsene einfach besser lesen lässt, gerade wenn man den "Herrn der Ringe" kennt und liebt. (Und im Gegensatz zum "Herrn der Ringe" ist die Krege-Übersetzung auch unter den Fans die beliebtere)

Abschließend bleibt mir nur noch einmal zu betonen, dass sich dieses Buch wirklich zu lesen lohnt, da dies eine unglaublich schöne Episode aus den Geschichten von Mittelerde ist, die wirklich eine bezaubernde Geschichte erzählt. Ideal auch um etwas mehr von "Der Herr der Ringe" zu verstehen. Jedoch sollte man darauf achten die Übersetzung von Krege zu kaufen (unter dem Titel "Der Hobbit oder Hin und Zurück") und nicht die von Scherf (unter dem Titel "Der kleine Hobbit").

Übrigens gibt es zu "Der Hobbit" auch ein Hörbuch (Lesung, in der Krege-Übersetzung):
http://www.amazon.de/Hobbit-Lesung-J-R-R-Tolkien/dp/B0011FDUIM/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=gateway&qid=1202428290&sr=8-1


Der Hobbit/Lesung
Der Hobbit/Lesung
Wird angeboten von Ungehört Gut
Preis: EUR 32,95

10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Hörbuch, welches mit Gert Heidenreich den idealen Sprecher hat, 7. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Der Hobbit/Lesung (Audio CD)
Endlich gibt es die Vorgeschichte zum Herrn der Ringe nun auch als komplette Lesung in deutscher Sprache (Das bisher existierende Hörspiel ist zwar nicht schlecht, jedoch zu kurz und zu kindgerecht gemacht).
Diese Lesung hat ein großes Plus: es wird von Gert Heidenreich gelesen. Dieser hat schon den zweiten und dritten Teil der Herr-der-Ringe-Hörbücher unglaublich gut gelesen und so freut es mich, dass er auch dem "Hobbit" seine Stimme leiht.
Bevor ich mit meiner Bewertung der Geschichte anfange, möchte ich kurz einmal den Inhalt des Buches umreißen, für die die es nicht kennen.

Zum Inhalt:
Bilbo Beutlin ist ein angesehener Hobbit, der gemütlich vor sich hinlebt und Abenteuer meidet, so wie das alle guten und angesehenen Hobbits machen. Eines Tages ändert sich für ihn aber alles. Denn plötzlich kommt der berühmte Zauberer Gandalf zu Besuch und überredet Bilbo zu einem gefährlichen Abenteuer. Bilbo soll eine Gruppe Zwerge, unter der Führung von Thorin Eichenschild, bei der Wiedergewinnung ihres Schatzes unterstützen. Der gefährliche Drache Smaug hatte vor langer Zeit das "Königreich unter dem Berg" (Erebor), über welches Thorins Vater Thrain herrschte, angegriffen, viele Zwerge getötet und den Berg mit samt dem Schatz der Zwerge zu eigen genommen. Auch heute noch wacht der Drache im Erebor über den Schatz der Zwerge. Obwohl Bilbo es eigentlich nicht vorhatte, nimmt er doch an dem Abenteuer teil und zieht so gemeinsam mit den Zwergen in die gefährliche Welt hinaus.
Auf dem Weg zum Erebor erleben Bilbo, die Zwerge und der Zauberer Gandalf, der sie auf einem Teil des Weges begleitet, haarsträubende und auch schöne Abenteuer. So müssen sie es mit Trollen, Wargen, Orks und Spinnen aufnehmen, treffen auf Elben, empfangen Hilfe von Adlern und natürlich ist da ja auch noch der Drache...
Und beim Überschreiten eines Gebirges, als die Gruppe von Orks angegriffen und Bilbo von Gandalf und den Zwergen getrennt wird, da findet der kleine Hobbit einen Ring, den er ohne groß nachzudenken in die Hosentasche steckt. Und dieser Ring, der die Fähigkeit besitzt seinen Träger unsichtbar zu machen, sobald dieser ihn auf den Finger steckt, und seine Findigkeit werden ihm und seinen Begleitern nicht nur einmal das Leben retten....

Und genau dieser Ringfund ist es, der den Grundstein für die Geschichte des "Herrn der Ringe" legt. Dies gilt gleich in doppelter Hinsicht, denn erst durch den Erfolg von "Der Hobbit" wurde das Interesse an weiteren Geschichten über Mittelerde und die Hobbits entfacht und so der Weg für die Veröffentlichung der "Herr der Ringe"-Reihe bereitet.
"Der Hobbit" ist ein wirklich gutes Buch, deswegen ist es auch so erfolgreich. Auch hier wird der Leser in die wundervoll gezeichnete Welt Tolkiens entführt mit Magie und solchen altbekannten Wesen wie Elben, Zwergen oder Orks. Vor allem über Hobbits erfährt man in diesem Buch sehr viel. Die Geschichte gefällt mir persönlich sehr gut. Gerade dass Bilbo, der ja nur durch Zufall in dieses ganze Abenteuer geraten ist, im Laufe der Geschichte immer mutiger wird und charakterlich wächst, ist sehr schön zu sehen und macht Freude beim Lesen (bzw. Hören).
Die allgemeine Stimmung in diesem Buch ist wesentliche freundlicher (bzw. "heller") als in "Der Herrn der Ringe". Es ist ja auch eher als Kinderbuch konzipiert. Doch hatte Tolkien das Buch nach dem Erscheinen des Herrn der Ringe noch einmal leicht überarbeitet, um einige Details (Namen, Orte, etc.) in bessere Übereinstimmung zu bringen und die Bedeutung und Macht des Ringes, den Bilbo findet, etwas hervor zu heben. Durch diese Überarbeitung und durch eine neuere Übersetzung von Wolfgang Krege (1998) wird das Buch etwas "erwachsener" im Vergleich zur alten Übersetzung von Walter Scherf. So freut es mich persönlich sehr, dass dieses Hörbuch eben in der Krege-Übersetzung vorliegt, da sich diese für Erwachsene einfach besser hören lässt, gerade wenn man "Der Herrn der Ringe" kennt und liebt. (Und im Gegensatz zum "Herrn der Ringe" ist die Krege-Übersetzung bei "Der Hobbit" auch unter den Fans die beliebtere)

Zur Gestaltung des Hörbuchs ist zu sagen, dass die CD's, von Schutzhüllen umgeben, in einer schön gestalteten und stabilen Pappbox vorliegen. Dazu gibt es, ähnlich wie bei den "Der Herr der Ringe"-Hörbüchern, ein schönes Booklet mit vielen sehr interessanten Informationen zum Autor und zu Mittelerde sowie Landkarten, mit denen man den Weg, den Bilbo und die Zwerge zum Erebor nehmen, besser nachvollziehen kann.

Abschließend bleibt mir nur noch einmal zu betonen, dass sich dieses Hörbuch wirklich lohnt, da dies eine wirklich schöne Episode aus den Geschichten von Mittelerde ist, die wirklich eine bezaubernde Geschichte erzählt. Ideal auch um "Der Herr der Ringe" etwas besser zu verstehen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 27, 2008 9:40 AM CET


Der Herr der Ringe. Dritter Teil: Die Wiederkehr des Königs
Der Herr der Ringe. Dritter Teil: Die Wiederkehr des Königs
von J.R.R. Tolkien
  Audio CD
Preis: EUR 36,57

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gert Heidenreich liest, wie schon in "Die Zwei Türme" einfach fantastisch, 6. Februar 2008
Zum Inhalt will ich hier nichts sagen. Die, die ihn noch nicht kennen, denen sei ans Herz gelegt, "Der Herrn der Ringe" auf jeden Fall zu lesen (bzw. zu hören). Tolkiens Werk ist einfach das wohl beste an Fantasy Literatur, was es bis jetzt gibt. Die von ihm geschaffene Welt ist einfach fantastisch und überwältigend vielschichtig aufgebaut und viele andere Fantasy-Autoren holen sich hier ihre Anleihen.
Nun aber zum Hörbuch, denn dazu lässt sich viel Positives sagen. Der Sprecher Gert Heidenreich liest dieses Hörbuch ebenso gut wie schon "Die Zwei Türme". Seine Stimme passt gut zum Werk und so macht er das Hören des Werkes zu einem echten Erlebnis. Nachdem Achim Höppner gestorben ist, hätte man wohl kaum einen besseren Sprecher finden können.
Die Box ist sehr schön gestaltet und besteht aus stabiler Pappe. Sie enthält außerdem ein recht umfangreiches Booklet mit vielen interessanten Informationen zum Hintergrund und der Vorgeschichte des "Herrn der Ringe" (es sind, nur nebenbei gesagt, natürlich andere Informationen, als die Booklets der Hörbucher zu "Die Gefährten" und "Die Zwei Türme"). Einfach ein tolles Hörbuch.


Equilibrium
Equilibrium
DVD ~ Christian Bale
Preis: EUR 9,28

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein genialer Actionfilm mit guter Handlung, 6. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Equilibrium (DVD)
Zum Inhalt:
Nach dem 3. Weltkrieg entsteht eine neue Gesellschaft. Gefühle werden als die Wurzel des Übels der Menschheit (z.B. als Grund für Kriege) identifiziert und so werden sie mit Hilfe einer Droge unterdrückt und alles was Gefühle hervorruft (Bilder, Musik etc.) wird vernichtet. Ein totalitäres Regime unter der Leitung durch den "Vater" vernichtet alle Gegenstände, die Gefühle hervorrufen und bekämpft alle, die sich weigern die Droge zur Gefühlsunterdrückung zu nehmen. Die wichtigste Waffe des Regimes gegen "Sinnestäter" sind die "Grammaton-Kleriker", perfekt geschulte, in einer speziellen Kampftechnik (dem Gun-Kata) ausgebildete Männer, die voll hinter der Ideologie stehen. Einer dieser Kleriker (Christian Bale) nimmt einmal seine Tagesration der Droge nicht ein, beginnt wieder Gefühle zu entwickeln und schließt sich einer Untergrundbewegung an, die den "Vater" stürzen und die Menschen wieder von der Gefühllosigkeit befreien will.

Die Story des Films ist sehr gut gemacht und die Gesellschaft ohne Gefühle perfekt dargestellt. Es ist wirklich spannend mit anzusehen, wie Christian Bale anfängt wieder zu fühlen, dies aber sogar vor seinen Kindern verbergen muss. Noch dazu ist er ja ein Kleriker, also quasi ein Vorbild für andere und muss "Sinnestäter" jagen und töten, was ihn, nun da er selbst fühlt, in große Konflikte bringt. Sehr spannend anzuschauen.
Aber das genialste an diesem Film sind die unglaublich gut gemachten Kampfszenen, basierend auf dem "Gun-Kata". Wirklich beeindruckend choreographiert. Sie gefallen mir teilweise besser als in "Matrix".
Christian Bale spielt seine Rolle wirklich überzeugend und der Rest der Besetzung ebenso.
Ich kann einfach nur sagen, es ist ein Action-Film der Extraklasse, der nicht nur auf Actionelemente setzt. Wer ihn noch nicht kennt, sollte diesen Umstand ändern.


Blues Brothers/Blues Brothers 2000 (Bulletproof Collection - 2 DVDs im Steelbook)
Blues Brothers/Blues Brothers 2000 (Bulletproof Collection - 2 DVDs im Steelbook)
DVD ~ John Belushi

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zwei der coolsten Filme überhaupt im schicken Steelbook, 6. Februar 2008
Die Blues Brothers Filme sind absolut legendär. Diese Filme strahlen einfach so viel Coolness aus, mit guter Musik und viel Humor, dass sie einfach Pflicht für jedes DVD-Regal sind. Wer noch keinen der beiden besitzt, ist mit dieser Box bestens beraten. Die enthaltenen DVD's an sich unterscheiden sich nicht von denen, die man auch in den Einzel-DVD-Varianten vorfindet. Diese Box jedoch insgesamt günstiger und kommt auch noch in einem gut aussehenden Steelbook daher.
Deshalb: volle Kaufempfehlung für diese Box.


Seite: 1 | 2