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Rezensionen verfasst von
Geier (Oberhausen)

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Quantum Break - [Xbox One Game]
Quantum Break - [Xbox One Game]
Wird angeboten von chicken-bay
Preis: EUR 45,95

13 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich hatte etwas mehr erwartet, 5. April 2016
Rezension bezieht sich auf: Quantum Break - [Xbox One Game] (Videospiel)
Ich habe jetzt die Hälfte des Spiels hinter mir und gebe mal ein Fazit ab. Was mir wirklich gut gefällt ist die Art, wie die Geschichte erzählt wird. Es fängt recht plump an und nimmt sich für den Aufbau leider wenig Zeit. Aber das ist wohl eher der Ungeduld vieler Spieler geschuldet, dass die Entwickler recht schnell zur Sache kommen. Die Art der Erzählung mit der Erzählerstimme des Hauptprotagonisten und den Seriensequenzen wissen zu gefallen. Die Serienteile, die ich bisher gesehen habe, waren durchaus gut produziert. Die Qualität einer wertigen Serie ala Netflix, AMC oder HBO wird hier aber nicht erreicht. Dafür fehlt es einfach an Ausstattung und Budget. Da ich ein großer Serienfan bin, kann ich das ganz gut beurteilen. Für ein Spiel ist das aber sehr ordentlich. Auch die Idee, dass man in den Seriensequenzen immer die Handlungen seiner Gegenspieler sieht, finde ich gelungen.

Grafisch finde ich das Spiel nicht so stark, wie es vorab gemacht wurde. Allerdings ist das Stillmittel bedingt, da ich den etwas ausgewaschenen Look sowie das eingesetzte Filmkorn einfach nirgendwo mag, weder in Filmen noch in Spielen. Auch bei der AMC Serie The Walking Dead (die ich ansonsten liebe) stört mich dieses stete Filmkorn. An den gebotenen Grafikdetails und Effekten gibt es nichts zu meckern. Das ist alles schick in Szene gesetzt. Die Grafik ist gut mit The Order 1886 für die PS4 zu vergleichen, das ebenfalls ein stetes Filmkorn als Stilmittel nutzt. Glücklicherweise spart sich Quantum Break zumindest die Filmbalken, die bei The Order 1886 eingesetzt werden.

Soundtechnisch wurde gut gearbeitet. Besonders die Verzehreffekte beim Einsatz der Zeitkräfte sind sehr gelungen. Bei der Steuerung hatte ich ein wenig Bedenken, da hier die Max Payne Macher am Werk waren. Ich mag die Steuerung bei Payne 3 gar nicht, weil mir vieles zu unkoordiniert war. Den Max Payne typischen Hechtsprung, der meines Erachtens sehr nervig war, gibt es hier zum Glück nicht. Bei Quantum Break geht alles locker von der Hand, obwohl es weder ein richtiges Deckungssystem gibt und man nicht aus der Hüfte feuern kann. Der Charakter bückt sich hinter Deckungen recht zuverlässig von alleine und aus der Hüfte schieße ich persönlich eh fast nie.

Das Spiel an sich weiß mich leider nicht so zu begeistern. Die Gegnerwellen sind zwar recht human, es spielt sich aber wirklich sehr ähnlich wie Max Payne 3, was ich damals nach 2 Stunden verkauft habe, da es mir nicht sonderlich gefallen hat. Motivierend finde ich die Schießereien hier nicht sonderlich. Auch die fast immer gleiche Zeitlupe, beim letzten gefallenen Gegner einer Welle, macht es für mich nicht viel besser. Quantum Break ist weiß Gott kein schlechtes Spiel, ich habe aber ein motivierenderes Gameplay erwartet. Das Zeitfähigkeiten aufzurüsten finde ich nicht so gelungen, da die erweiterbaren Kräfte auch nicht wirklich spektakulär sind. Nach gut 3,5 Stunden habe ich die Hälfte des Spiels geschafft, inklusive der beiden Serienteile. Nach 7 Stunden ist dann wohl auf Schwierigkeitsgrad Normal bereits Ende. So liest man es ja auch in vielen Reviews. Die in den Leveln verteilten Sammelgegenstände habe ich dabei auch gesucht und fast alle gefunden. Ich finde hier wird ein bißchen wenig Spiel fürs Geld geboten. Hätte ich das vorher gewusst, wäre es ein typischer Videothekentitel fürs Wochenende geworden. Man kann zwar durch anderen Entscheidungen die Seriensequenzen ein wenig verändern, den Verlauf der Geschichte jedoch nicht, da das Ende eben linear ist. Die Motivation für ein nochmaliges Duchspielen ist für mich dadurch nicht gegeben. Ich würde das Spiel alles in allem mit 7,5/10 bewerten.
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 6, 2016 4:10 PM MEST


Assassin's Creed 4: Black Flag - Bonus Edition - [PlayStation 4]
Assassin's Creed 4: Black Flag - Bonus Edition - [PlayStation 4]

51 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschend famoser Teil der vorher schwächelnden Reihe, 7. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin mit sehr verhaltenen Erwartungen an das Spiel gegangen, da mich die beiden Vorgänger Revelations und Creed 3 nur noch mäßig begeistern konnten. Trotz vorheriger Skepsis, bin ich jedoch mehr als begeistert. Die Entwickler haben sich endlich von einigen nervigen Altlasten der Serie verabschiedet. Aber alles nacheinander.

Komme wir erstmal zu der bewegendsten Frage: Wie macht sich die Technik der PS4 Fassung. Hier gingen die Meinungen der allgemeinen Kritiken ja weit auseinander. Von "kaum ein Unterschied zur Current Gen" bis "Deutlich hübscher". Für mich ist zweiteres ganz klar richtig. Die 1080p Auflösung kommt dem Spiel sehr entgegen. Die Weitsicht ist einfach toll. Die ganze Szenerie erstrahlt in einem ganz neuen Licht. Endlich gehören auch hier matschige Texturen der Vergangenheit an. Felswände, Gräser usw. sind mit schönen Texturen versehen und Pop Ups sind auch deutlichst reduziert worden und fallen kaum mal auf. Das Wasser des Meers in dem Spiel, ist für mich als Konsolen only Spieler gar das schönste Wasser, was ich je in einem Spiel bis dato gesehen haben. Es sieht so plastisch aus, dass ich am liebsten selbst von Board meiner Brigg hineinspringen möchte. Einzig das typische Kantenflimmern an einigen Objekten, trübt das Gesamtbild ein wenig. Ich finde, dass das Spiel einfach nur herrlich aussieht. Sicher wäre bei der PS4 da noch mehr drin gewesen, aber dennoch bin ich sehr zufrieden. Gerade in Anbetracht der Tatsache, dass wir hier von einem Next Gen Spiel der ersten Generation reden. Ich hatte nach den vielen eher verhaltenen Kritiken zu der Grafik hier deutlich weniger erwartet. Kurzum, wenn man die PS3 Creed Teile gewohnt ist, sieht die PS4 Fassung phantastisch aus.

Auch soundtechnisch macht das Spiel eine sehr gute Figur. Sehr räumlich abgemischt. Die tosende See oder die Unwetter dringen förmlich ins heimische Wohnzimmer und sorgen für ein gelungene Atmosphäre.

Kommen wir zu dem Piraten Szenario. Ich finde es ganz famos. Diese Szenario ist ähnlich frisch wie das Unabhängigkeits Szenario aus Teil 3. Mir gefällt es aber deutlich besser. Dies ist sicherlich Geschmackssache. Das Spiel strotzt nur so vor Atmosphäre. Die Zwischensequenzen sind sehr herrlich in Szene gesetzt. Die sehr gute deutsche, filmreife Synchronisation, fügt sich in dieses Bild nahtlos ein. Der Charaker, den man spielt, (meiner Ansicht nach der bisher beste und interessanteste der Creed Reihe) hat die Synchronstimme von Tom Hardy, wenn ich mich nicht irre. Besser bekannt als Bane aus The Dark Knight Rises oder dem jüngeren Bruder aus The Warrior. Wenn man bei tosender Brandung seine Brigg frontal in eine riesige Welle legen muss, um keinen Schaden zu nehmen, ist das einfach nur Atmosphäre pur. Das Karibik Szenario ist versehen mit vielen liebevollen Details, die eine für mich kaum zu übertreffende fimreife Atmosphäre schaffen.

Kommen wir zum Gameplay. Wie ich eingangs schon erwähnte, haben die Entwickler sich von einigen Altlasten verabschiedet oder diese zumindest ausgebessert. Dieses Spielelement mit dem Fahndungslevel reduzieren, ist endlich ad acta gelegt worden. Wie habe ich es bei den Vorgängern gehasst, wenn man stumpf irgendwelche Steckbriefe abreißen musste, die zum Teil auf Dächern angebracht waren, wo sie eh niemand hätte sehen können. Das Spiel ist in dieser Hinsicht jetzt deutlich kulanter, was dem Spielfluss sehr entgegenkommt. Ähnlich wie bei GTA hat man eine Fahndungszone aus der man entkommen muss. In einem ungesehen Moment, kann man sich wie gehabt in den vielen verteilten Verstecken einfinden, bis "Gras über die Sache gewachen ist". Danach gehts dann einfach weiter, ganz ohne Fahndungslevel.

Die Stealthmechanik wurde ebenfalls verbessert. Beim Vorgänger funktionierte sie meist nur auf vorgegeben Routen. Bei Black Flag hat man da weit mehr Freiheiten. Das Dickicht in dem man sich nun verstecken kann, sieht auf der PS4 jetzt auch endlich glaubhaft aus, da die Vegetation weit üppiger gestaltet ist. Im Gegensatz zum Vorgänger verschwindet der Charakter nun wirklich optisch darin. Leider haben die Entwickler es immer noch versäumt, dem Charakter eine Schleichfunktion zu verpassen, in dieser er in gebückter Haltung läuft und weniger Geräusche macht. Das Fehler dieser Funktion ist vor allem dann ärgerlich, wenn man von Deckung zu Deckung huschen will und dann zwischendurch im aufrechten Gang weiter muss, Dies hat oft zur Folge, dass man oft von Gegner entdeckt wird. Mir ist unverständlich, dass man hier keine Abhilfe geschaffen hat.

Einige Features der Vorgänger erscheinen bei Black Flag jetzt in abgewandelter und wie ich finde auch sinnigerer Form. Zum Beispiel kann man immer noch Piraten befreien. In den Vorgängern waren es ja Personen, die man dann in nervigen Menüklickereien zu Assassinen ausbilden konnte. Dadurch wurde das Spiel dann noch leichter, wenn man diese eingesetzt hat. Ich habe es nach Brotherhood sein gelassen, weil es mich nur nervte die Assassinen in dem Menü auf Ausbildungsreise zu schicken. Hier schließen sich die befreiten Piraten der eigenen Crew an. Man hat an Board seines Schiffs extra einen Stärkebalken, der die Mannschaftsstärke anzeigt. Eine große Crew ist wichtig, um größere und stärkere Schiffe kapern zu können. Sehr gut gelöst wie ich finde. Überhaupt ist dieses Kapern sehr herrlich inszeniert. Man bekommt im Spielverlauf ein Fernrohr, mit dem man Informationen über die herumfahrenden Schiffe einholen kann. Man erkennt gleich die Ladung und die Stärke dieses Schiffs. Das Opfer seiner Wahl kann man dann im Gefecht kampfunfähig machen. Wenn man es versenkt, bekommt man automatisch die Hälfte der Ladung. Nimmt man sich jedoch die Zeit es zu kapern, muss man einen Teil der gegnerischen Crew eliminieren und man bekommt die ganze Fracht. Diese kann verkauft werden oder dient als Rohstoff für die Aufrüstung des eigenen Schiffs. Da man bei diesen Gefechten auch Crewmitglieder verlieren kann, empfiehlt es sich immer neue Piraten zu befreien, in Tavernen zu rekrutieren oder unterwegs schiffbrüchige zu retten.

Die Schiffsfahrten sind im Gegensatz zum Vorgänger nur ein wichtiger Bestandteil des Spiels. Und dieser wurde gut weiter entwickelt. Unterwegs gibt es einiges zu tun. Man entdeckt Inseln, die man erkunden und plündern kann. Gegnerische Forts wollen eliminiert werden, wie bereits erwähnt können Schiffe gekapert werden usw. Mein persönlicher Favorit ist aber die Hai/Waljagd. Auch diese wurde herrlich inszeniert. Man wird in einem Beiboot zu Wasser gelassen und harpuniert in einem gelungenen Minispiel den Meeresbewohner. Der Ertrag sind wieder Rohstoffe zum verkaufen oder zur Herstellung von Ausrüstung. Das Minispiel erinnert ein wenig an den im Wasser lebenden Bossgegner aus Resident Evil 4.

Im Vorgänger gab es diese umherfliegenden Seiten die man sammeln konnte. Die gibt es jetzt auch wieder. Nur sind es diesmal Notenblätter für Shanties. Wenn man in einer Region alle Notenblätter sammelt, lernt die eigene Crew neue Seemannslieder, die sie während der Fahrten trällern. Auch das ist für mich Atmosphäre pur und eine sehr gute Idee.

Ich könnte mit diesen herrlichen Features noch lange so weiter machen, aber dies würde den Rahmen hier einfach sprengen.

Wo viel Licht ist, gibt es aber natürlich auch etwas Schatten. Die Kletterein laufen natürlich immer noch wie von selbst. Mir macht das nicht so viel aus, da es toll aussieht. Was jedoch immer noch nervt, ist die Tatsache, dass man noch viel zu oft mit Objekten interagiert, mit denen man es gar nicht möchte. Dieses Manko wird die Serie wohl nie loswerden. Auch an der Kampffront hat sich leider nichts getan. Am einfachsten ist es immer noch, wenn man den Gegner angreifen lässt und ihn dann per Konter im Quickkill ausschaltet. Wenn man sich nämlich in einer eigenen Kombo befindet und dann angegriffen wird, kann man nicht mehr reagieren und kassiert den Schlag. Wenn man es dann auch noch mit einem schwer bewaffneten Gegner zu tun hat, ist der Kampf schnell verloren. Hier wäre ein System wie bei den Batman Arkham Teilen meiner Meinung nach wünschenswert gewesen. Schließlich bekommt man bei Black Flag auch angezeigt, wenn der Gegner zum Streich ausholt. Nur anders als bei Batman kann man hier leider nicht reagieren. Bei den Kämpfen muss sich in der Reihe dringend etwas tun!

Ansonsten habe ich jedoch nichts zu meckern. In meiner Kritik fällt mehrfach der Begriff "Atmosphäre". Und das ist auch die große Stärke des Spiels. Durch glaubhafte, gut designte Charaktere, eine tolle stimmige 1080p Grafik und tollen Sound, wird eine unglaublich lebendige Piraten/Karibikwelt erschaffen, die mich komplett in ihren Bann gezogen hat und mich das PS4 Pad nur schwerlich zur Seite legen lässt. Für mich persönlich ist es nach Last Of Us das zweitbeste Spiel, was ich im Jahr 2013 gespielt habe. Ich bin zwar noch nicht durch, aber ich würde an dieser Stelle 91% vergeben.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 3, 2014 10:12 PM MEST


Copykill
Copykill
DVD ~ Sigourney Weaver
Wird angeboten von audiovideostar_2
Preis: EUR 18,90

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein Klassiker wie Sieben, aber ausnahmslos spannend, 3. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Copykill (DVD)
Sigouney Weaver zeigt hier sehr beeindruckend, dass sie eine grandiose Darstellerin ist. Für mich gehört die Leistungen zu ihren besten überhaupt. Sie spielt eine Psychologin die auf Serienkiller spezialisiert ist. Nach einem Angriff eines zum Tode verurteilten Killers der ausgebrochen ist, wird sie agoraphobisch und kann ihre eigenen 4 Wände nicht mehr verlassen. Diese Panikattacken bringt sie grandios rüber. Der Film bleibt hier auch konsequent. Als es zu einer unheimlichen Begegnung in ihren 4 Wänden kommt, kann sie die Wohnung auch nicht einfach verlassen um der Gefahr zu entgehen. Das ist sehr gut umgesetzt.

Vom Grundsatz her erinnert der Film ein wenig an der Knochenjäger. S.Weaver ist hier wie Denzel Washington der Spezialist, der seine Wohnung nicht verlassen kann und die Ermittlungen von daheim aus unterstützt. Es gibt ein Außenteam was an den Tatorten agiert. Der Kopf dieses Teams ist Holly Hunter. Sie spielt eine sehr sympathische und toughe Ermittlerin. Ganz nebenbei finde ich sie in dem Film einfach süß. Sie ist die perfekte Mischung aus kess, frech und intelligent in der Rolle.

Die Story an sich finde ich klasse. Wie der Filmtitel verrät, geht es um einen Killer der Morde kopiert. Er nimmt sich bekannte Serienmörder zum Motiv und stellt ihre Verbrechen nach. Das ganze ist sehr gut konstruiert. Im Gegensatz zu der Knochenjäger gibt es hier auch keine Logiklücken wo man sich die Hände vors Gesicht schlagen möchte. Gerade dadurch das S.Weaver eine von Panikattacken gebeutelte Frau ist, lässt diese typische Thriller Tapsigkeit, in der sich ein Charakter schon mal blöd anstellt verschmerzen. Besonders weil es sich in diesem Film doch sehr in Grenzen hält.

Der Killer ist recht gut gewählt. Er bekommt nur leider zu wenig Zeit sich zu entfalten. Zum Ende hin hat er mehr Screentime. Hier zeigt er auch seine kranke und kaputte Art ganz gut. Insgesamt wird ihm aber einfach zu wenig Zeit eingeräumt. Hier hätte ich mir mehr gewünscht. Der Fokus liegt hier etwas zu sehr auf S.Weaver und Holly Hunter und deren Ermittlungen. Das führt dazu, dass ich dem Film im Endeffkt "nur" eine 2 gebe. Hätte man einen stärkeren Killer wie Kevin Spacey in Sieben oder A. Hopkins in Das Schweigen der Lämmer, würde der Film von mir eine glatte 1 bekommen. Aber auch so kann ich den Film ausnahmslos empfehlen. Er bleibt spannend bis zum Schluss, hat bei seinen 118 Minuten Laufzeit keine Längen und unterhält sehr gut.


Takers [Blu-ray]
Takers [Blu-ray]
DVD ~ Matt Dillon
Preis: EUR 8,91

7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Alles schon mal gesehen und das meist besser, 28. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Takers [Blu-ray] (Blu-ray)
Der Film bietet in der Tat alles, was man in anderen Coup Filmen bereits gesehen hat. Ein wenig Italien Job hier (was ja auch noch unverfroren gesagt wird: "Wir machen es Italian Job Style") ein wenig Heat da und auch noch ne gute Prise Oceans Eleven. Dagegen habe ich ja auch nichts, wenn es gut geklaut ist und das Gesamtkonzept stimmt. Darüber kann ich mich auch nicht groß beschweren bei Takers. Es ist alles recht unterhaltsam. Doch was dem Film total fehlt, ist eine glaubhafte Besetzung die man sympathisch findet.

Bei Italien Job (dem Remake), finde ich die ganzen Charaktere super. Ich fiebere mit ihnen mit und sie liegen mir am Herzen. Bei Talkers lässt mich jeder kalt. Ich habe keine Beziehung zu einem der Charaktere aufbauen können. Sie sind jederzeit kühl, blass und belanglos. Und in einigen Fällen auch arg fehlbesetzt. Hayden Christensen z.B. passt so gar nicht in die Rolle. Bei den anderen Darstellern der Gruppe sieht es nicht anders aus. Paul Walker spielt halt mal wieder den möchtegern coolen Schönling, den ich ihm in keiner Rolle so recht abkaufen kann. Nur der Cop, der ihr Gegner ist (Matt Dillon) macht seine Sache ganz ordentlich. Nicht gut, aber immerhin recht routiniert und glaubhaft.

Ein weiteres Problem des Gangster Teams ist, dass die Macher nicht wussten in welche Richtung sie die Charaktere aufbauen wollten. Bis zur Mitte des Films sind es lustige Glamour Gangster ala Oceans Eleven. Und dann macht der Film die Kehrtwende und sie werden zu harten Jungs wie bei Heat oder The Town. Nur kaufe ich ihnen die harten Jungs nicht ansatzweise ab. Es sind bis auf den Anführer Milchbubis vor dem Herrn. Und die wollen sich mit automatischen Waffen gegen russische Schwerverbrecher behaupten? Nenene, setzen 6 und nasser Lappen links und rechts um die Ohren sage ich nur. Man hätte sich hier für eine Richtung entscheiden müssen. So wirkt es für mich total lächerlich.

Der Film ist auch leider arm an Höhepunkten. Der Hauptcoup wirkt wenig spannend und sehr ideenlos. Lediglich die Vorbereitung dazu ist ganz nett. Der Zwist den der Film hat, ist vorhersehbar wie die steigenden Spritpreise zu Ferienbeginn. Die Shootouts gegen Ende sind harmlos und sollen durch die Stilmittel cool wirken. Das gelingt aber nicht, sie wirken eher lächerlich in meinen Augen. Slow Motion mit passender akustischer Untermalung, konnte selbst der Film Hitman wesentlich besser wie ich finde.

Alles in allem ist der Film totales Mittelmaß. Ich habe mir hier mehr erhofft. Die copy und paste Elemente des Films hätten mich da auch gar nicht gestört. Die belangslosen Darsteller dafür aber umso mehr. Die Blu Ray selbst ist tadellos. Sehr gutes Bild und auch sehr guter räumlicher und krachender Sound. Kein Vergleich zu dem technischen Totalausfall The Town in meinen Augen. Zumindest die deutsche Tonspur von The Town ist einfach nur erbärmlich. Talkers bewerte ich so gerade eben noch mit einer 3-.


Unstoppable - Außer Kontrolle (+ DVD + Digital Copy) [Blu-ray]
Unstoppable - Außer Kontrolle (+ DVD + Digital Copy) [Blu-ray]
DVD ~ Denzel Washington
Wird angeboten von SchwanHM
Preis: EUR 7,81

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannender Thriller mit spektakulärer Kamera, 26. März 2011
Der Film ist wirklich ein typischer Tony Scott Streifen. Selbst wenn man nicht wissen würde wer bei dem Film Regie führt, würde man es als erfahrener Cineast nach wenigen Sekunden merken. Die Kamera fährt in typischer Scott Manier in schnellen zoomenden Schnitten über die eigentlichen Hauptdarsteller, die Züge.

Der Film hält sich nicht lange mit Nebensächlichkeiten auf, sondern setzt direkt zu Schichtbeginn der von Chris Pine und Denzel Washington verkörperten Charaktere ein. Eine Schicht die nicht so laufen soll wie geplant. Hier hätte ich mir ein wenig Vorgeplänkel gewünscht. Man wirft die Figuren praktisch gleich ins Fahrwasser, ohne das man etwas über sie erfährt. Hier wären ein paar zusätzliche Minuten schön gewesen. Im Lauf der Katastrophe erfährt man aber wenigstens ein wenig über die beiden.

Im Grunde verläuft der Film wie ein klassischer Katastrophenfilm. Die Kacke fängt an zu dampfen, ausgelöst wird sie durch einen inkompetenten und dämlichen Fettsack, alle Rettungsaktionen scheitern, die ungewollten Helden greifen ein und retten die Situation. Zwischendrin wachsen die beiden die sich anfangs nicht leiden konnten noch zusammen und tauschen während der Katastrophe ihre Lebengeschichten aus. Soweit alles bekannt und schon zig mal gesehen, Aber dennoch funktioniert das ganze.

Der Film ist sehr spannend inszeniert. Ich bin nicht unbedingt ein Fan des Tony Scott Looks. In Die Entführung der U-Bahn Pelham 123" z.B. finde ich seinen Look unpassend. Der Film ist gut gemacht und sehr unterhaltsam. Nur hätte eine normale Kamera Gangart meiner Meinung nach da besser gepasst. Bei Unstoppable passt es aber perfekt. Scott verleiht dem außer Kontrolle geratenen Zug dadurch eine sehr bedrohliche Art. Er weiß den Zug als tickende Zeitbombe und als stählernes Biest zu inszenieren. Das sieht einfach klasse aus und ist doch ziemlich spannend anzusehen.

Die Action ist gut gemacht und wirkt nicht so übertrieben wie ich es vermutet hatte. Das mag daran liegen, dass der Film auf einer wahren Begebenheit beruht. Auch hier fangen die Schnitte die Action sehr gut ein und lassen sie äußerst gefährlich wirken. Auch wenn man weiß wie der Film ausgeht, ist der Kampf gegen die Zeit sehr dramatisch eingefangen.

Insgesamt hat mich der Film sehr gut unterhalten. Auch wenn man über Washington und Pine nicht viel erfährt in dem Film, machen sie ihre Sache routiniert gut. Auch wenn Washington wie fast immer in seiner süffisanten Art agiert, die man ja aus beinahe alle seinen Rollen kennt. Die beiden agieren aber jeder Zeit glaubhaft und wirken auch recht sympathisch. Die Bilder sind toll in dem Film. Tolle Schnitte, Nachrichteinblendungen die dem Film einen zusätzlichen realistischen Look geben und gut gefilmte Action.

Die Blu Ray ist technisch im gehobenen Mittelmaß anzusiedeln. Das Bild hat einen etwas grobkörnigen Look, der aber recht gut zu der Szenerie passt. Die Farben sind Scott mäßig recht kühl gehalten. Der deutsche DTS Ton hängt der englischen Tonspur mal wieder ein ganzes Stück hinterher. Die räumlichen Effekte sind dennoch gerade noch gut gelungen. Bild und Ton würde ich jeweils mit 7 von 10 bewerten. Dem Film selber bewerte ich mit einer 2. Damit meine ich nicht 2 von 10, sondern die Schulnote 2.


Murder in the First
Murder in the First
DVD ~ Christian Slater
Wird angeboten von Joe2000
Preis: EUR 12,50

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz großes und ergreifendes Kino! Nach einer wahren Begebenheit., 25. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Murder in the First (DVD)
Der Film gehört zu denen, die mir wirklich nahe gehen. Es ist unfassbar, dass die Ereignisse des Filmes auf wahren Tatsachen beruhen. Ich habe selten mal einen Film gesehen, der mich emotional so mitgenommen hat. Filme wie Million Dollar Baby schaffen das auch. Nur sind diese nicht nach einer wahren Begebenheit. Murder In The First ist wahrlich keine leichte Unterhaltungskost. Aber es ist um so größeres Kino.

Gehen wir mal die 3 großen Rollen des Films durch. Christian Slater spielt einen engagierten jungen Strafverteidiger, der seinen ersten Fall zugewiesen bekommt. Der Fall ist eigentlich von Beginn an klar. Der Täter wurde beim Mord von gut 200 Zeugen bei der Tat gesehen. Er scheint so schuldig wie man nur ein kann. Doch er sieht in dem Fall immer mehr und verbeißt sich darin. Seine Rolle und seine Wandlung spielt er hervorragend. Ich denke es ist eine von Slaters besten Leistungen überhaupt. Nur in einigen Szenen bei Gericht, vor allem zum Ende hin, wirkt seine Rolle zu überzeichnet. Es ist löblich das er seiner Figur Leben durch Emotionalität verleiht. Nur ist das in einigen Momenten zu viel des Guten. Denn so agiert niemand vor einem Geschworenengericht bei einem so ernsten Fall.

Gary Oldman spielt wie meistens in seiner Karriere den Fiesling. Und wie eigentlich immer macht er das mit Bravour. Er spielt den stellvertretenden Gefängnisdirektor der Hauptverantwortlicher für die Pein des Gefangen ist. Man hasst Oldmans Figur von der ersten Sekunde an. Nicht oft habe ich eine Filmfigur so sehr gehasst wie ihn. Er ist hervorragend in seiner Rolle. Oldman ist nicht umsonst einer der besten Hollywood Bösewichte überhaupt.

Kevin Bacon liefert meiner Meinung nach in diesem Film die beste Leistung seiner Karriere ab. Für mich ist das schlicht und ergreifend oscarreif was er in dem Film bietet. Und dabei wurde er nicht mal für einen Oscar nominiert für seine Rolle. Das ist mir vollkommen unverständlich. 94 und 95 waren Mel Gibson für Braveheart und Tom Hanks für Forrst Gump die Oscargewinner. Bacons Leitung ist hier definitiv ebenbürtig in meinen Augen. Bacon spielt seine Rolle einfach genial. Es ist einfach bewegend wie der den gepeinigten, gebrochenen und katatonischen Häftling verkörpert. Seine stammelende Redensweise, die unkoordinierten Bewegung, wie er sich ängstlich in die Ecken seiner Zelle kauert und die Qualen während der Einzelhaft und Folter. Das alles ist überragend gespielt von ihm.

Wie schon gesagt ist der der Film schwere Kost. Es gibt so einige Szenen die einem auf den Magen schlagen können. Besonders die Szene wo Oldman, Bacon mit einem Rasiermesser die Achillessehne durchtrennt finde ich ganz furchtbar. Und über alle dem schwebt diese Damokleschwert, dass es sich um wahre Ereignisse handelt. Das macht den Film zusätzlich sehr ergreifend.

Das einzig negative an dem Film ist, dass er streckenweise einfach zu Hollywood ist. Da wäre der Richter der überstreng ist und ein wenig wie eine Karikatur wirkt. Slater der den Gerichtssaal zu seiner Bühne erklärt. Und die Tatsache das der Staatsanwalt bei vielen Szenen keinen Einspruch einlegt, obwohl er sonst vorher bei jedem 2. Satz des Verteidigers macht. Nur in den Situationen wo es aus seinen Sicht angebracht wäre, bleibt er dann still um den Filmfluss nicht zu stören. Das ist sehr unlogisch. Aber ich sehe es dem Film nach. Er will ja nicht nur eine wahre Geschichte erzählen, sondern auch unterhalten. Er findet alles in allem einen guten Konsens wie ich finde. Ich bewerte den Film mit einer 1-. Er ist leider nicht so bekannt wie er verdient hätte. Denn er ist einfach nur klasse.


Tekken [Blu-ray]
Tekken [Blu-ray]
DVD ~ Gary Daniels
Preis: EUR 8,49

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schlechter peinlicher Trash und schlechte Blu Ray, 22. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Tekken [Blu-ray] (Blu-ray)
"Um es direkt zu sagen, der Film ist TRASH. Und zwar bunter und teilweise peinlicher Trash. Ich bin zum Glück kein Fan von der Spielserie. Denn sonst würde ich dem Film wohl eine glatte 6 geben. Die Charaktere im Film passen null zu denen im Spiel. Die Hauptfigur im Film ist Jin Kazama. Im Spiel ist das ein sehr cooler und charismatischer Charakter. Der nebenbei auch eine gewisse körperliche Präsenz hat. Im Film ist es ein total ausdruckloser und dürrer Asiate. Die einzige Gemeinsamkeit zur Spielfigur ist die Frisur. Heihachi Michima ist der Bösewicht der Reihe. Das ist er auch im Film. Nur im Film ist es eine ganz blasse Witzfigur. Im Spiel nicht. Er ist als Bösewicht nicht ernst zu nehmen. Genau so wenig wie sein Sohn Kazuya in dem Film. Er müht sich fies zu sein, aber es mag ihm nicht gelingen. Die anderen Figuren aus dem Tekken Universum sind mal mehr und mal weniger gut wiedergegeben. Die Williams Schwestern sind wohl total umoperierte Pornodarstellerinnen in dem Film. So sehen sie zumindest aus. Die sind richtig peinlich. Total verbrauchte C Starlets mit aufgespritzten Lippen. Da haben mir echt die Worte gefehlt. Die kleine Lovestory die mit von der Party ist, nervt und ist überflüssig.

Das wichtigste in so einem Film sind natürlich die Kämpfe. Und auch hier kommt der Film höchstens auf unteres Mittelmaß. Im Zeitalter von Ong Bak und Undisputed wirken die Kämpfe langweilig und zahm. Es ist keine Aktion dabei die mir in Erinnerung geblieben ist. Ich frage mich auch warum der Film FSK 18 ist. Es gibt keine brutalen Szenen. Die paar Szenen die etwas härter sind, wirken durch den bunten Look und die Lächerlichkeit der Darsteller, eher wie Szenen aus einem Pokemon oder Dragonball Streifen. Hier wurde das meiste Potenzial verschenkt. Denn Filme wie Undisputed 2 und 3 zeigen, dass man kein großes Budget braucht um ansehnliche Kämpfe auf den Bildschirm zu bringen. Hier versagt der Film schon bei den Basics des Genres auf ganzer Linie.

Die Qualität der Blu Ray ist auch höchstens unteres Mittelmaß. Fast die ganze Zeit über ist ein körniger Look zu sehen. Und das ist sicherlich kein gewolltes Stilmittel. Denn Körnung passt zu dem bunten Look gar nicht. Bei dem Sound soll es sich um eine HD Tonspur handeln. Dabei lässt der Sound fast jegliche Räumlichkeit vermissen. Alle Nase nach hört man in den Sidespeakern die obligatorischen Helikopter Geräusche. Und das wars eigentlich auch schon mit Räumlichkeit. Der Witz dabei ist, dass diese Helikopter eigentlich nie zu sehen ist. Das wirkt so nach dem Motto: Hey schaut mal, wir können 5.1. Ne können Sie nicht. Das ist wohl der mieseste HD Ton den ich bisher gehört habe. Er kommt nicht mal an eine durchschnittliche DVD DTS Tonspur ran.

Alles in allem reiht sich der Film nahtlos an die katastrophalen Beat em Up Spielverfilmungen Street Fighter und Double Dragon ein. Er ist einfach von vorne bis hinten schlecht. Inklusive der Technik. Hier gibt es von mir die Note 5. Der Film ist mit Abstand der schlechteste in meiner Sammlung. Ich habe nicht viel erwartet. Nur ein wenig kurzweilige Kampfsport Action. Und ich wurde tatsächlich noch enttäuscht.


Piranha - Es gibt Fisch, Baby! [3D Blu-ray]
Piranha - Es gibt Fisch, Baby! [3D Blu-ray]
DVD ~ Elisabeth Shue
Wird angeboten von Filmwelt
Preis: EUR 17,80

3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brüste, Bier und böse Biester. Und das in 3D., 21. März 2011
Diese Kritik habe ich vorab für einen Freund geschrieben. Daher auch die direkte Anrede.

Brüste, Bier und böse Biester. Und das in 3D.......

genau darum dreht sich der ganze Film. Selten hat der Begriff No-Brainer besser auf einen Film gepasst. Und selten hat es so viel Spaß gemacht. Es hat mich so gut unterhalten und belustigt, dass ich mich stellenweise schon fast geschämt habe.

Der Cast ist total belanglos. Bis auf Ving Rhames und Jerry OŽConnel aus der TV Serie Sliders, kannte ich keinen Darsteller. Rhames hat nach Death Race 2 schon wieder so wenige Minuten Screentime, dass es mich ärgern könnte. Da haben die wieder nur einen coolen Namen eingekauft um noch ein paar mehr Zuschauer zu ziehen. Denn Rhames genießt ja doch einen gewissen Kultstatus bei den Anhängern dieses Genres. Man hätte stattdessen jeden beliebigen Darsteller da hinstellen können. Aber im Gegensatz zu Death Race 2 hat es mich nicht gestört das Ving Rhame so eine kleine Rolle hat. Denn da er weder Brüste hat noch ein scharfzahniger Fisch ist, ist das zu verschmerzen. :-)
Jerry OŽConnel bietet aber eine Leistung zum Fremdschämen an. Er spielt einen schmierigen Softporno Produzent so overacted, dass es einfach nur peinlich ist. Der Rest der Besetzung ist nur dafür da, um den Fischen als Futter zu dienen.

Und das machen sie vorzüglich. Der Film hat so dermaßen kranke Splatterszenen, dass ist unfassbar. Vergleichbares habe ich bisher noch nie gesehen. Der Regiseur Alexandre Aja hat hier wirklich ganz tief in seinen kranken Gedanken gekramt. Das ganze ist aber so überzeichnet dargestellt, dass es nur zum totlachen ist. In 3D kommt das ganze äußerst gut rüber. Der Tiefeneffekt kommt klasse rüber und ich habe auf meinem Fernseher absolut kein störendes Ghosting bemerkt. Die Piranhas mit ihren messerscharfen Zähnen wirken in 3D herrlich plastisch. Die ganze Blu Ray ist vom technischen Standpunkt her auf einem sehr hohem Niveau. Ich möchte jetzt hier keine der Szenen spoilern, dass muss du gesehen habe. Aber ich kann dir sagen, dass Aja ein ekelhaft fieses Ferkel ist. :-)

Die letzte halbe Stunde geht der Film total in die Vollen. Es gibt keine Minute mehr in der nicht jemand angeknabbert wird und nicht in irgendeiner Szene ganz makaber Blut fließt. Die erste halbe Stunde bleibt der Film doch ziemlich ruhig. Ich habe mich aber herrlich an dummen Dialogen und den Brüsten in 3D erfreut. Es gibt z.B. ein sehenwertes Nackt Unterwasserballet was in 3D in doppeldeutiger Ausführung sehr ansehnlich ist. :-) Überhaupt sind alle Darstellerinnen in dem Film bis auf den weiblichen Sheriff, nur dafür da um ihre (operierten) sekundären Geschlechtsmerkmale in die Kamera zu halten. Was ich sonst nicht mag, funktioniert bei dem Film sehr gut. Es ist unglaublich wie banal, flach und plump dieser Film ist. Noch unglaublicher ist es aber, wie viel Spaß er mit nem Kumpel und ein paar Bier sowie ne Flasche Whiskey macht. :-) Ich gebe dem Film eine sehr gute 2. Aber eine 2 die ich mir sicherlich noch duzende male angucken werde. Der Film ist ähnlich hohl wie Expandables. Und das meine ich nicht negativ. Er unterhält einfach nur genial auf seine Weise.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 24, 2011 2:30 PM CET


Der Geist und die Dunkelheit
Der Geist und die Dunkelheit
DVD ~ Val Kilmer

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandioser, klassischer Abenteurfilm mit tollen Darstellern, 16. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Geist und die Dunkelheit (DVD)
Der Film ist noch besser als ich ihn in Erinnerung hatte. Es ist ein schöner klassischer Abenteuerfilm mit starken Charakteren, tollen Bildern und einer gehörigen Portion Spannung. Der Film ist für mich in seiner Art einzigartig. Wenn die Thematik vom Thema Kampf zwischen Mensch und Tier handelt, dann wird es meistens ein uninspirierter Tier Horror Film. Nicht so hier. Es ist viel mehr eine Mischung aus Abenteuerfilm und Thriller.

Die Landschaftsaufnahmen sind traumhaft und fangen die Schönheit der afrikanischen Wildnis perfekt ein. Schade das es den Film nicht aus Blu Ray gibt. Bei einem guten HD Transfer wäre das ein echter Hingucker. Aber auch auf DVD sind die Bilder toll gelungen. Val Kilmer spielt hier meiner Ansicht nach seine stärkste Rolle. Nur in Heat fand ich ihn noch ähnlich gut. Nur hatte er bei Heat nur ne größere Nebenrolle, während er hier die Hauptrolle hat. Er spielt seinen Charakter sehr sympathisch und gibt ihm eine gute Portion Tiefe. Ich sehe ich sehr gerne in dieser Rolle. Mir ist nicht verständlich, dass seine Karriere so den Bach runter gegangen ist. Das liegt wohl an seinen persönlichen Makeln. Er soll ja ein sehr schwieriger Zeitgenosse sein. Michael Douglas macht das was er in fast allen seinen Rollen macht. Nämlich einfach nur großartig sein. Er spielt den kauzigen Meisterjäger richtig klasse und drückt der Figur seinen persönlichen Stempel auf. Leider hat er ja nur die 2. Hauptrolle. Ich hätte mir noch mehr Screentime für ihn gewünscht. Dem Film schadet es aber nicht. Denn Kilmer trägt ihn gut. Doch in gemeinsamen Szenen sieht man im direkten Vergleich dann doch, warum die Karrieren von Kilmer und Douglas so unterschiedlich verlaufen sind. Neben Douglas sieht man halt meist so aus wie ein Erst Semester in der Schauspielschule. Auch der schwarze Darsteller der den Samuel (den Vertrauten Kilmers) verkörpert ist sehr gut besetzt. Der Cast leistet sich keinen Ausrutscher und überzeugt auf hohem Niveau.

Der große Stars des Film sind aber natürlich die Löwen. Sie sind sehr eindrucksvoll in Szene gesetzt und wirken wie furchteinflößende Bestien. Immer wenn sie in Erscheinung treten, erhält der Film eine klasse Dynamik. Die Action mit den Tieren ist super gefilmt und wirkt schön authentisch. Die Tatsache das der Film auf einer wahren Begebenheit beruht, erzeugt ebenfalls eine gewisse Gänsehaut. Bonuspunkte gibt es für den klasse Showdown. Das ist sehr intensiv inszeniert.

Negativ finde ich eigentlich nur die für mich persönlich zu geringe Screentime von Douglas. Und die Szene in dem Eisbahnwagon (die Falle) fand ich dämlich. Stecken sie einmal die Gewehre mit den elendig langen Läufen zwischen die Gitterstäbe, dann ist der Löwe tot. Nein sie schießen ein Dutzend mal gegen die Gitter. Das fand ich sehr nervig. Das wars aber auch schon mit den Negativpunkten. Ich bewerte den Film mit einer 1-. Ich finde ihn großartig.
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DVD ~ Russell Brand

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Je feuchter der Abend, je lustiger der Film, 14. März 2011
Eins vorweg, ich habe die Kritik vorab für einen Freund geschrieben. Daher auch die direkte Anrede in meinem Text

Der Film hat mich sehr gut unterhalten. Ich mag den ganzen Stil sehr gerne. Gerade das er dann und wann mal wie eine Dokumentation wirkt und echte Stars mit einbindet hat mir gut gefallen. Dadurch wirkt das ganze schön authentisch. Ich sage nur das Zusammentreffen mit dem Drako Darsteller aus der Harry Potter Reihe. Das fand ich äußerst lustig. Auch die Einspielungen der Boulevard Sendungen, die über Aldous Snow berichten fand ich gelungen.

Der Typ der den Rockstar mimt ist einfach klasse in der Rolle. Er wirkt wie eine leibhaftige launische Rockdiva und bringt das grandios rüber. Das Zusammenspiel mit seinem dicken Aufpasser ist klasse. Mir hat der Dicke beinahe leid getan, bei dem was ihm alles aufgebürdet wurde. Ich habe mich mehrfach kaputt gelacht bei seinen peinlichen Eskapaden. Besonders als der Vater des Rockstars noch dazu gekommen ist, hat mein Zwerchfell eine Menge zu tuen. Der Plot des Filmes bietet natürlich eine ganze Menge um den Dicken von einer misslichen Lage in die nächste zu befördern. Ich sage nur Drogen schmuggeln. Grandios, da habe ich mich ebenfalls kaputt gelacht. Sean Combs alias P. Diddy alias Puff Daddy alias...... Man der Kerl hat sich mehr Namen verpasst als Prince. :-) Er spielt sich ja quasi selbst. Und das macht er echt gut. Ich fand in sehr gut in der Rolle und eine echte Bereicherung für den Plot des Filmes. Auch hier muss der arme Dicke nur einstecken, weil er ihn schön am rotieren hält.

Der Witz des Filmes ist schön dreckig. Du hattest vollkommen recht als du meintest, dass ich bei den zahlreichen Songs im Film die Untertitel einschalten solle. Das ein und abstellen der Untertitel hat zwar ein wenig genervt, war es aber auf jeden Fall wert. Die Songs sind ja unfassbar versaut und witzig zugleich. Ebenso wie der ganze Film eine Menge Fäkalhumor bietet. Das F-Wort ist allgegenwärtig und gekotzt wird im 3/4 Takt. Der perfekte Film für einen feinen Saufabend.

Ich finde den Film einfach nur gelungen witzig. Ich gebe ihm eine 2. Bonuspunkt für die Blu Ray, Bild und Sound sind auf einem sehr hohem Niveau, was ich sehr erfreulich finde.


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