Profil für Fennek > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Fennek
Top-Rezensenten Rang: 252.556
Hilfreiche Bewertungen: 149

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Fennek

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3
pixel
Kein Titel verfügbar

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mumbi Schutzfolie Samsung Galaxy Note 3, 14. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Schutzfolie kam wenige Tage nach der Bestellung. Qualität und vor allen Dingen die Passform waren perfekt. Anbringung im Feuchtraum (nach dem Duschen), problemlos zu bewerkstelligen. Kann das Produkt guten Gewissens empfehlen.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 28, 2013 5:15 PM CET


Star Trek - Tactical Assault
Star Trek - Tactical Assault

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sie werden rezensiert werden –Widerstand ist zwecklos!, 2. September 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Tactical Assault (Videospiel)
Star Trek: Tactical Assault ist wieder eins dieser Spiele, die nie so wirklich die Massen begeistern können. Vielleicht gibt es zu wenig Core-Trekkies mit PSPs oder das Gameplay will niemandem so richtig gefallen.
Nichtsdestotrotz war Tactical Assault für mich eine angenehme Überraschung und hat mir durchaus Spaß gemacht, obwohl die Rezensionen einen doch eher mittelmäßigen Ton anschlagen.

Falls sich jemand meinen Roman nicht durchlesen will, so scrolle er bitte…
---------------------------------------------------

Zu allererst einmal: Das Spiel ist komplett auf Englisch. Wer die eine oder andere Star Trek Serie schonmal im O-Ton durchgeschaut hat, wird sich problemlos zurechtfinden, der Rest könnte sich über den einen oder anderen Fachbegriff wundern. Meiner Meinung nach sind aber nur mittelmäßige Englischkenntnisse zum grundlegensten Verständnis vonnöten. Zur Not halt mal pausieren und die unbekannte Vokabel nachschlagen.
Wenn man das Spiel zum ersten Mal startet, fliegt einem im nett gemachten Intro die Enterprise A entgegen und William Shatner rattert seine altbekannten Phrasen herunter.
Bei „to boldly go where no man has gone before“ wird der Titel eingeblendet und es folgt das animierte Hauptmenü mit meiner Meinung nach stimmiger Musik. Auch finde ich die anderen Menüs sehr schön und "trekkig" gestaltet. Haben mir gut gefallen.
Und den Soundtrack fand ich gar nicht schlecht und fast nie „dudelig“.
Auf der DS-Version sind die Menüs übrigens nicht animiert.

Tactical Assault besteht quasi aus drei Teilen: Dem Kampagnenmodus, dem Multiplayermodus und dem Skirmishmodus, also dem freien Spiel.
Der Kampagnenmodus gliedert sich wiederum in zwei Teile. Zuerst die Sternenflottenkampagne mit 15 Missionen und die Klingonenkampagne mit 16 Missionen. Zu Anfang ist nur Erstere verfügbar, die Zweite schaltet man erst danach frei, was auch gut so ist, denn die Klingonenkampagne kam mir ein Stück schwieriger vor und sollte Anfängern ziemliche Probleme bereiten.

Zur Sternenflottenkampagne: Ich fand sie ganz nett. Man kämpft gegen Klingonen und Romulaner, erlebt und unterstützt, wie die Sternenflotte und das klingonische Reich Frieden schließen und deckt sogar einen Verräter in den eigenen Reihen auf.
Im Laufe der Missionen kann man die Handlung durch geschickte Konversationslenkung und Diplomatie beeinflussen oder Notrufen zuhilfe eilen. Oft entscheidet dies auch über die finale Wertung. Der Anreiz: Verbesserungspunkte mit denen man sein Schiff „aufleveln“ kann. Meistert man die Missionen herausragend, erhält man mehr Punkte als wenn man den leichten und kurzen Weg geht.
Im Laufe der Kampagne darf man auch mal eine Miranda Class (z.B. USS Reliant) oder eine Constitution Class (z.B. USS Enterprise A) steuern und gegen klingonische Bird of Preys in den Kampf ziehen.
Auch ist die Sternenflottenkampagne non-linearer als die Klingonenkampagne, da man mehr Entscheidungen treffen darf.

Nun zur Klingonenkampagne: Der größte Unterschied zur Sternenflottenkampagne ist, dass die Schiffe andere Fähigkeiten besitzen. War die Spezialfähigkeit der Sternenflottenkreuzer die Schildregeneration mit Hilfsenergie, nutzt man diese Energie bei den Bird of Preys für die Tarnvorrichtung. Auf die Schilde sollte man besser gut acht geben denn sind sie erstmal zusammengebrochen, ist die Mission so gut wie verloren. Bei der Sternenflotte gab es noch die Chance der Wiederaufladung.
Dafür braucht man für die Klingonischen Schiffe eine andere Strategie, in der man sich mithilfe der Tarnvorrichtung anpirscht, alles auf ein Schildsegment abfeuert, und sich dann schnell wieder tarnt um, während die Waffen neu aufladen, nicht schutzlos dem feindlichen Feuer ausgeliefert zu sein.
Im Laufe der Kampagne steuert man den bekannten Klingonischen Bird of Prey bis hin zum alteingesessenen Schlachtkreuzer der K’t’inga Klasse, noch bekannt aus den Filmen.
Was mir an der Klingonischen Kampagne unheimlich gefallen hat, waren die Dialoge zwischen den Klingonen. Sie strotzten nur so vor Star Trek „Insidern“ und klingonischen Beleidigungen wie P’taQ oder welche, die ich gar nicht kenne, sich aber nicht nett anhörten!
Dagegen waren die Sternenflottendialoge sehr flach und langweilig.

Insgesamt also war die Klingonenkampagne zwar viel schwieriger, jedoch auch atmosphärischer und liebevoll gestaltet. So ist z.B. das klingonische Tutorial ein Kampf um Leben und Tod mit einem anderen „Anfänger“.
Ich bitte jeden, sich erst ein Urteil über dieses Spiel zu machen, wenn er die Klingonenkampagne mindestens angezockt hat. Wer das Spiel dann immer noch nicht "trekkig" genug findet, nun ja...

Ich schätze den Umfang der beiden Kampagnen auf etwa 15 Std., was denke ich ganz akzeptabel ist.
Kommen wir zum Multiplayer Modus, welchen ich leider nie ausprobieren konnte. Hier bekriegen sich zwei menschliche Spieler wahlweise mit oder ohne KI in unterschiedlichsten Kombinationen in verschiedenen Spielmodi. Ich schätze, man kann mit einem Star Trek begeisterten Freund einige Stunden im Multiplayer verbringen!

Eine der Glanzleistungen des Spiels bestehen für mich aus den Skrimishmodus-Gefechten, in dem man mit in den Kampagnen freigeschalteten Raumkreuzern KI-gesteuerte Schiffen auseinandernimmt. Hier gibt es eine Auswahl von 20 Schiffen 5 verschiedener Spezies. Manche sind Fantasie-Typen und sehen grauenhaft aus, doch die meisten sind stimmig und durchaus schlagkräftig.
Ich schätze dass man beim Skirmishmodus durchaus 10 Std. und mehr verbringen kann, bis man wirklich alle Kombinationen auf allen Schlachtfeldern ausprobiert hat.
Als Romulanischer Dreadnaught gegen drei Bird of Preys? Kein Problem.
Wenn man allerdings die Seiten wechselt, und selbst versucht mit 2 anderen KI Kollegen einen Dreadnaught in die Knie zu zwingen, hat man eine neue Herausforderung.
Es sei gesagt, dass man sich in diesem Modus gehörig austoben kann.

Die Grafik von Tactical Assault ist einer PSP würdig und liegt selbstverständlich Lichtjahre vor der DS Version. Dafür ist die Steuerung nicht ganz so intuitiv, doch man gewöhnt sich an die Tastenkombinationen und bedient sein Raumschiff nach kurzer Zeit perfekt.
Die Schiffe sind detailliert, glänzen sogar leicht, und haben ein unheimlich detailreiches Schadensmodell. Natürlich trifft das auch für Gegner und Verbündete zu.
Nur die Umgebung hätte ruhig etwas hübscher sein können. Asteroiden sehen aus wie große Kartoffeln, die durchs All trudeln und Planeten wie grüne/rote/blaue Bälle im Weltall. Bin sogar in der ersten Mission mal mit einem kollidiert weil ich dachte, man könnte in den Orbit einschwenken. Falsch gedacht! Tod durch Kollision mit einem großen grünen Ball im offenen Weltraum!

Kommen wir nun zu einem weniger erfreulichen Aspekt des Spiels: Dem hohen *hüstel* ich meine fordernden Schwierigkeitsgrad.
Denn der ist wirklich fordernd und so ziemlich das einzige Manko an Tactical Assault in meinen Augen.
Die einen lieben Herausforderungen und die anderen wollen einfach nur ein bisschen Spaß an der Freude haben.
Anfangs sind die Missionen zwar noch einfach, nehmen jedoch im Schwierigkeitsgrad zügig Fahrt auf, besonders in der Klingonenkampagne, und werden somit niemals langweilig.
Die Gegner sind intelligent und nutzen die Spezialfähigkeiten ihrer Schiffe gut aus. Zudem sind sie niemals wehrlos denn die Verhältnisse sind immer ausgeglichen. Oft steht der Spieler einer ebenbürtigen oder sogar leicht übermächtigen Flotte gegenüber, die er alleine oder mit bedingter Hilfe besiegen muss. Dabei lassen sich die Verbündeteten immer besonders gerne in der Luft zerreißen was äußerst frustrierend ist, wenn die Mission von ihrem Überleben abhängt. So fühlt man sich öfters als Babysitter. Hier wäre es hilfreich gewesen, wenn man dem Verbündeten zum Beispiel den Rückzug befehlen könnte, wenn sein Schiff schwer beschädigt ist.

Eine andere Sache sind die Rücksetzpunkte. Tactical Assault verzeiht hier keine Fehler, es gibt keine Checkpoints, keine Extraleben. Wenn das Schiff zerstört wird, muss man von vorne anfangen, ohne wenn und aber. Der Gerechtigkeit halber sind die Missionen aber nicht besonders lang. ~10min je nach Spielstil.
Ich muss auch sagen, dass ich öfter über die unfähigen Verbündeten geschimpft habe, als über fehlende Checkpoints.
Es gibt übrigens auch Cheatcodes für dieses Spiel, für diejenigen die es sich leichter machen wollen. Zum Beispiel alle Missionen oder alle Schiffe freischalten.
Man kann sich auch Upgrade Punkte zusammencheaten um sein Schiff schon in der ersten Mission maximal aufzuwerten doch Vorsicht! Die gegnerischen Schiffe scheinen mitzuleveln, deswegen muss es das nicht zwangsläufig einfacher machen.
Mich hat der Schwierigkeitsgrad bei einigen besonders harten Missionen geärgert und frustriert, dabei mag ich eigentlich Herausforderungen bei Spielen (z.B. Dark Souls oder Monster Hunter).

Zur Abwechslung auch mal etwas Lob.
Die Star Trek Atmosphäre!
Man merkt, dass dies ein Spiel von Trekkies für Trekkies ist. William Shatner im Intro, TOS Universum, klingonische Vokabeln und Star Trek Zitate in den Ladebildschirmen. Diese Zitate können länger oder kürzer sein, aus den Filmen oder der Serie und haben fast immer hohen Wiedererkennungswert (Schade, dass man sie teils nicht zu Ende lesen kann aufgrund der kurzen Ladezeiten ;)).
Welcher Trekkie könnte die herzzereißende Sterbeszene von Spock am Ende von „Der Zorn des Khan“ vergessen mit: „Ich war und werde es immer sein- Ihr Freund“
Oder auch den verrückten Klingonen aus „Das Unentdeckte Land“, der bis zu seinem bitteren Ende gerne mit Shakespeare Zitaten um sich geworfen hat?
„Sein oder nicht sein?“
Kurzum: Dichte Trekkie Atmosphäre wie sie kaum besser hätte sein können.

---------------------------------------------------Bis hier!
Hier mache ich mir es einfach und vergebe ein paar Punkte für verschiedene Kategorien:
Grafik: 8,5/10
Gameplay: 7/10
Atmosphäre: 10/10
Langzeit/Spieldauer: 7,5/10
Einen Bonuspunkt gibt es zugegebenermaßen noch für die besonders hübsch designte Verpackung mit dem bedrückten Rücken, was im Regal netter aussieht als die standartmäßigen weißen Rücken mit schwarzer Schrift.

Somit bekommt Star Trek: Tactical Assault von mir eine grundsolide 2+!
Warum trotzdem 5 Sterne? Naja das ist halt der Star Trek-Bonus… ;)
Mir hat das Spiel zwar einige Frustmomente doch auch viel Spaß beschert und, ganz ehrlich, wer behauptet, Tactical Assault bestehe nur im langweiligen im-Kreis-fliegen ums gegnerische Schiff bis die Schilde kaputtgehen, hat maximal die ersten beiden Missionen gespielt.
Übrigens hat das Spiel die lustige Macke, manchmal die falsche Musik einzuspielen. Während man zwei romulanische Warbirds bekämpft, ertönt entspannte Chillmusik, hat man sie dagegen besiegt, kommt plötzlich wilde Kampfmusik. Man erschreckt sich richtig.

Auf jeden Fall eine Kaufempfehlung von mir.

Eventuelle Fragen beantworte ich gerne in den Kommentaren.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 26, 2015 10:04 PM CET


Trudi 20171 - Kakadu Amanda
Trudi 20171 - Kakadu Amanda
Wird angeboten von Schnäppchenmarkt 111 GbR Dietmar Erbes/ Nehm
Preis: EUR 39,99

5.0 von 5 Sternen Süßer kleiner Plüschi!, 7. Februar 2013
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Trudi 20171 - Kakadu Amanda (Spielzeug)
Dieser Kakadu ist echt ein niedliches Ding und tatsächlich äußerst naturgetreu gestaltet.
Da wir einen solchen Kakadu "in echt" zuhause halten, kann ich das ungefähr beurteilen.
Ob das aufgerichtete Häubchen, die aufgeplusterten Wangenfedern oder die X-förmigen Füße, dieses Plüschtier ist überaus gelungen.
Die Haltung deutet einen fröhlich zum Besitzer aufschauenden jungen Vogel an und die ausgebreiteten Flügel sind sicher gut zum "fliegen" spielen geeignet.

Die Farben sind ebenfalls recht realistisch, wenn auch etwas blasser als auf dem Bild.
Das Fell ist plüschig und haart nicht, das Stofftier ist ordentlich gefüllt, was heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr zu sein scheint. Einmal hatte ich eine Plüsch-Katze in der Hand, die nur schlapp rumhing, um es mal so salopp auszudrücken.
Die Qualität hier ist allerdings einwandfrei.
Obwohl man es auf dem Bild für ein Preisschild halten könnte, ist das rote "Trudi"-Schild fest an einer Schnur am Hals angebracht. Wer es nicht mag, kann es fein säuberlich abschneiden, ich halte es jedoch für ein nettes Detail.
Vom Häubchen bis zu den Füßen (in stehender Position) misst der Kakadu 23cm und ist somit ein kompakter Spielkamerad.

Das einzige Manko, was ich bisher finden konnte ist, dass der Kakadu aufgrund seines großen Kopfes und eher kurzen Schwanzes dazu neigt, nach vorne zu kippen, wenn man ihn aufstellen will. Eigentlich kaum der Rede wert.

Insgesamt ist Kakadu Amanda für Vogelfreunde oder generell als Kuscheltier trotz des stolzen Preises eine gute Wahl, von mir bekommt der Plüschi die volle Kaufempfehlung :)

Eventuelle Fragen beantworte ich gerne in den Kommentaren.


TRON: Evolution [Essentials] - [Sony PSP]
TRON: Evolution [Essentials] - [Sony PSP]
Wird angeboten von Cmal2_GmbH
Preis: EUR 9,94

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hiiiiilfe!, 26. Dezember 2011
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Hallo allerseits!

Lange habe ich mit mir gerungen und mich letzten Endes doch dazu entschieden Tron: Evolution zwei Sterne zu geben. Einen gezwungenermaßen und den zweiten für die schöne Grafik. Trotzdem halte ich dieses Spiel für die zweitdämlichste Investition meines bisherigen Lebens. Auf die dämlichste möchte ich hier nicht eingehen. Noch nie hat mich ein Spiel so zur Weißglut getrieben, weder Monster Hunter noch sämtliche andere Spiele auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad haben mich je in dem Gedanken beflügelt, die UMD aus dem PSP-Fach zu werfen und solange draufzutreten, bis ich mich beruhigt habe.

Tron: Evolution hat, wie es ja bei Spielen zu Filmen neuerdings üblich zu sein scheint, keinen Storymodus. Die cleveren Entwickler haben die Handheldversion zu einer Ansammlung aus Minispielen verwurstet. Ich muss hier zugeben, ich habe den Film nicht gesehen und demnach auch keine Ahnung von den Hauptcharakteren etc. Die ersten fünf Minuten spielt man als Flynn, hüpft durch die grau-blaue Welt von Tron und dreht anschließend ein paar Runde auf dem "Lichtrad", dem Tron-Motorrad halt. Wähnt sich der Spieler gerade am Anfang eines Geschichtsmodus, folgt eine kurze Erklärungspassage, in der Flynn aufgefordert wird, ein Turnier zu veranstalten. Und das war's dann. "Spiel jedes Spiel in einer beliebigen Reihenfolge". Enttäuschend.

Nun darf sich der Spieler durch Lichtmotorradrennen (die ziemlich an WipeOut erinnern), Panzergefechte (etwas unübersichtliche Steuerung aber der einzige Lichtblick der ganzen Chose), Deaktivierer-Schlachten (Railshooter) oder Third-Person-Kämpfen (Kleine Hüpfsequenzen à 3 min, natürlich auf Zeit) wurschteln. Hier beginnt schon der Ärger. Standardgemäß wird wohl jeder zuerst die Lightcycle-Disziplin wählen, sie steht ganz vorne, -und haushoch verlieren. Eins muss man nämlich wissen: Der Schwierigkeitsgrad ist hoch und nur mit viel Strategie und Glück schafft man es, die knallharte KI zu besiegen. Selbsterklärend ist Tron: Evolution durchaus nicht, es wird einem vor jedem Minispiel die Tastenbelegung gezeigt aber weder dort noch in der Bedienungsanleitung findet man einen Hinweis, wie es funktioniert und warum man beispielsweise gegen die bunten "Kondensstreifen" der Motorräder stoßen kann, wie man diese wiederum strategisch einsetzt und so weiter.
Kurz: Der Schwierigkeitsgrad ist hoch, bei manchen Minispielen geradezu unfair, und von vorneherein festgelegt. Dennoch findet man nirgendwo wirkliche Hinweise sodass man letztendlich nach dem Trial-and-Error-Prinzip lernen muss. Ziemlich frustrierend. Es ist nunmal eine Tatsache, dass Spiele, bei denen man gewinnt, Spaß machen während die, bei denen man ständig verliert, wiederum Frustration auslösen.
Ich persönlich habe schon mehrere knackige Spiele gemeistert bei denen man mit einer guten Strategie und etwas Geschick wirklich gewinnen konnte doch Tron spielt, im wahrsten Sinne des Wortes, in einer anderen Liga. Eigentlich war ich auch nie besonders motiviert, weiterzuspielen, schließlich wird ja der Progress nicht mal angezeigt. Positiv zu erwähnen wäre jedoch die umfangreiche Personalisierung der Spielfigur, des Motorrads oder des Panzers. Verschiedene Farben, Muster, Formen oder ganze Charaktere können freigespielt werden.

Was auch noch negativ aufgefallen ist, sind ein paar Bugs. Zum ersten wäre da der Speichervorgang. Ein Fenster fragt, ob man seinen Spielstand speichern will. Der Text aber liest sich wie eine Kreation von Google Translator: "Wir haben festgestellt, dass Sie Ihre Memory Stick geändert. Möchten Sie den aktuellen Memory Stick zu retten?" Wortwörtlich wiedergegeben. Ich dachte, ich seh nicht richtig. Dann hatte das Spiel die merkwürdige Marotte, die PSP auszuschalten, wenn diese einen schwachen Akku hatte. Will heißen die Playstation schaltete sich einfach aus, keine blinkendes Batteriesymbol, gar nichts. Stöpselte man das Gerät in die Steckdose, ging es wieder. Irgendwie merkwürdig.

Die einzigen Disziplinen, die mir bei diesem Spiel Spaß gemacht haben, waren die Panzer- und Deaktivierergefechte. Erstere waren Deathmatches, bei denen man den Panzer und dessen Geschützturm steuert, um seine Kontrahenten zu vernichten. In den Arenen (die mit der Zeit komplexer werden) liegen einige Items, die den Panzer reparieren, unsichtbar machen, mit Minen oder Kraftfeldern ausstatten. Leider ist die Steuerung des Geschützturms etwas unübersichtlich und so kann in der Hitze des Gefechts durchaus mal was danebengehen 'was natürlich im sofortigen Pixeltod resultiert. Bei 10 Eliminierungen/Punkten oder nach Ablauf der Zeit endet das Spiel.
Die Deaktiviererschlachten waren einfache Railshooter, bei denen man in der (doch recht hübschen) Cockpitsicht durch eine Schlucht fliegt, und mit der Kanone Panzer, Geschütze o.Ä. erledigt. Für jeden Abschuss gibt es Punkte aber die Punktevergabe hängt von der Genauigkeit der Schüsse ab, es gilt also, jedes Ziel kurz hintereinander mit jeweils einem Schuss auszuschalten, denn der Spieler, der am Ende die meisten Punkte angesammelt hat, gewinnt. Bis man das genaue Schießen raus hat bzw. überhaupt schnell genug zielt um den gegnerischen Kugelhagel überhaupt zu überlegen dauert es etwas. Trotzdem war das eine der Disziplinen, die mir Spaß gemacht hat, weil man einfach durch Können gewinnen konnte. Eine Sache noch: In der Cockpitsicht schaut der Spieler aus dem Fenster des Deaktivierers , man sieht seine Spielfigur von hinten. Dabei ist die Tron-Panzerung dermaßen eng geschnitten, dass sich die exakten Konturen des Tron-Hinterteils abzeichnen. Pfui, Entwickler! Aber selbstverständlich fließt dieses Detail in keinster Weise in meine Bewertung mit ein.

Ein Minispiel, was mich zur absoluten Verzweiflung getrieben hat, war das klassische Lichtrad-Raster-Match...oder so. Ich muss zugeben, ich habe den Namen schon wieder vergessen. Jedenfalls fährt man hier mit seinem Lichtmotorrad durch eine annähernd quadratische Arena und macht nur 90° Kurven. Dabei zieht man auf der ganzen Länge eine Lichtspur hinter sich her, die erst verfällt, wenn man stirbt. Im Grunde ist es ein Tron-Snake, nur mit mehreren Schlangen. Nach einer Weile ist die Gesamte Arena voll mit Lichtspuren und mal wieder entscheidet Fortuna, wer gewinnt. Eine nette Strategie ist es, immer eng am Rand entlang zu fahren und zu warten, bis die KI sich festfährt und gegen die eigene Lichtspur knallt. Wer als letztes übrig bleibt, gewinnt die Runde. Wer drei Runden gewinnt, gewinnt das Spiel. Wie gesagt: Hat mich in den Wahnsinn getrieben.

Natürlich könnte ich jetzt die Regeln aller Minispiele aufzählen, aber das würde wahrscheinlich den Rahmen sprengen, also veranschauliche ich lieber die Pros und Contras:

+Schöne Grafik, wenn auch etwas monoton (aber besser als Tomb Raider: Legend für PSP)
+Panzergefechte und Deaktivierersequenzen machen Spaß
+Individualisierung des Avatars sowie Freischaltung verschiedener neuer Teile

-hoher, bisweilen unfairer, Schwierigkeitsgrad (nicht einstellbar!)
-Kein Storymodus!! (Demnach eher keine Langzeitmotivation)
-Wahrscheinlich keine lange Spieldauer
-Bugs
-Keine Erklärung des Spielprinzips (weder im Spiel selbst, noch im Handbuch)
-Teils komische Steuerung
-Motorradrennen schrecklich
-Nervige Hintergrundmusik

Mir ist klar, dass es sowas, wie absolute Objektivität nicht gibt und so weise ich darauf hin, dass dies nur meine Meinung ist. Mir hat Tron: Evolution absolut keinen Spaß gemacht, nach maximal zwei Stunden verlor ich die Lust und ich habe ein anderes Spiel gespielt. Somit kann ich diesen Titel höchstens frustresistenten, tronbegeisterten "Hardcore-Progamern" empfehlen, dem Rest nur abraten. Also, verehrter Leser, ich bitte Sie, sparen Sie sich den Zehner und investieren Sie ihn ggf. in wirkliche Essentialperlen wie Monster Hunter, Patapon, Ace Combat, Loco Roco oder Tomb Raider. Wirklich; Es lohnt sich nicht. Tron: Evolution bekommt von mir weder in der Essentials- noch in der Normalversion eine Kaufempfehlung, eher warne ich den unentschlossenen Käufer, es sich gut zu überlegen ob es das wert ist. Ich persönlich weiß nicht, ob ich dieses Spiel jemals zu Ende spielen werde.

Aber die Verpackung sieht hübsch aus...

ein Amazon-Kunde


Brink (uncut)
Brink (uncut)
Wird angeboten von Strongvision-Videogames
Preis: EUR 11,95

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Think Brink, 3. August 2011
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Brink (uncut) (Videospiel)
Hallo allerseits!

Von den Einen geliebt, von den Anderen gehasst, bei kaum einem Shooter scheiden sich die Geister wie bei Brink. Hier heißt es für den unentschlossenen Käufer, ein Wagnis einzugehen. Auch ich habe mir dieses Spiel so "ins Blaue" hinein gekauft, in der Hoffnung, einen kurzweiligen Shooter mit knackigen Trophäen, netter Grafik und coolen Parkour-Elementen zu bekommen. Bis auf die Grafik wurden alle meine Erwartungen erfüllt. Dies lag aber eventuell auf daran, dass ich nie besonders hohe an Brink gestellt habe. Nichtsdestotrotz findet es immer wieder seinen Weg in die Playstation weil es einfach Spaß macht.

Die Story ist zugegebenermaßen ein wenig flach, hinterlässt aber einen bitter-humorösen Nachgeschmack mit seiner finsteren Zukunft, die tatsächlich nicht gänzlich unrealistisch ist. Dass die Grenzen zwischen Multi- und Singleplayer verschwimmen, stimmt sogar. Der Singleplayer unterscheidet sich kein Stück vom Multiplayer. Dafür darf man sich auch vor jedem Onlinematch die kurzen Einleitungs- und Schlussvideos angucken. Geschmackssache. Insgesamt, punktet Brink wirklich nicht mit der Story aber Gegner umballern klappt auch ohne ganz hervorragend.

Die Grafik ist der große Knackpunkt: Texturen laden noch während man auf sie zuläuft nach, zuerst matschiger als bei der Playstation 2, dann allmählich hochauflösend wie es sich gehört. Dasselbe in Videos: Ganz lustig, zuzusehen wie sich aus den zwei bunten Matschklumpen Stück für Stück Menschen herausformen. Wechselt man die Waffe, hält man mitunter ebenfalls ein grobgeformtes Stück Textur bevor sich Visier, Griff und Bemalung herauskristallisiert. Das alles ist leider das Resultat einer veralteten Engine, nicht schön anzusehen aber stört, ganz ehrlich, nicht den Spielfluss. Trotzdem: Ein dicker Minuspunkt in Punkto Grafik obwohl doch die Figuren durch ihren einfallreichen und bunten Comicstil richtig gut aussehen!

Die Steuerung ist standartmäßig, geht schnell in Fleisch und Blut über und wirkt gut durchdacht. Die SMART-Klettersteuerung ist mit der L2 Taste zu bedienen. Es gibt die Möglichkeit, selbige gedrückt zu halten, um absolut jedes Hindernis akrobatisch zu überwinden, sei es ein Sprung darüber oder das Erklettern einer Plattform, oder man tippt sie an um in einen Sprint überzuwechseln, der vor dem nächsten Hindernis sein Ende findet. Praktisch, wenn man sich vorstellt, mitten im Feindfeuer plötzlich unabsichtlich über seine Deckung hinweg zu hüpfen. Gut durchdacht.

Im Fokus der ganzen Chose steht selbstverständlich das Teamplay, um nicht zu sagen Teamspiel, an welchem so mancher Call of Duty Fan zu scheitern scheint. Natürlich hat dieses Prinzip zugegebenermaßen seine Aussetzer aber auch seine Höhepunkte. Spaß macht es zum Beispiel, einen Feind mit geballter Feuerkraft allmählich zurückzudrängen und einen Kommandoposten zu erobern. Keinen Spaß macht es, wenn der Gegner Geschütze vor besagtem Kommandoposten anbringt, und das eigene Team (teils wegen mangelnder Organisation) nicht durchdringen kann. Ist natürlich auch eine Sache der Sichtweise. Keine Sorge, wer seine Teamkameraden mit Gesundheits-, Waffen-, Kommandoposten- oder Munitionsbuffs verwöhnt hat, wird sich dennoch ganz oben in der Rangliste finden denn diese wird nicht anhand von Kills zusammengestellt sondern wieviel XP der Charakter im Laufe des Matches verdient hat. Und fürs Heilen gibt es um ein vielfaches mehr XP als fürs Töten. Nur so als Beispiel. So gesehen, gewinnt man in jedem Match, auch in verlorenen, denn XP kann man nie genug kriegen.
Hierzu sei noch gesagt, dass, zumindest im Singleplayer, die KI immer ausgefeilter wird, je höher man im Rang steigt, damit man immer gefordert wird. Eigentlich keine schlechte Idee, aber im Umkehrschluss wird die eigene KI immer inkompetenter, sodass ich mir in den eigentlich simpelsten Missionen vorkam, ganz allein gegen ein Heer von Supersoldaten antreten zu müssen. Und wenn einen das eigene Team nicht unterstützt, kann es schon mal zur Unmöglichkeit werden, einen Datakey o.Ä von A nach B zu transportieren, lauern doch hinter jeder Ecke die raffinierten Computer-Gegner. Hier hätte man die "Herausforderung" feiner abstimmen müssen. Insgesamt: Gut gemeint, weniger gut umgesetzt...

Der Umfang von Brink ist völlig akzeptabel, mit den Trophäen natürlich noch etwas umfangreicher, aber gut zu schaffen. Auch offline-Spieler haben eine Chance auf die Platin. Was ich gut finde, ist, dass Brink laufend erweitert wird, auch Trophäen kommen dazu. Negativ zu erwähnen wäre dann natürlich; Warum haben die Entwickler diese Inhalte nicht von vorneherein in die Vollversion gepackt?

Die Personalisierung der eigenen Spielfigur ist ein Extra, das kein anderer Shooter bereithält, auf solchen Schlachtfeldern sehen schließlich alle Soldaten gleich aus. Laaaangweilig! Brink dagegen lässt unglaublich viel Spielraum im Kreieren des schießwütigen Alter-Egos. Mal kombiniert man ein cooles Muscle-Shirt mit Löchern mit einer schlabberigen Tarnhose mit Knieschonern und Sneakers. Oder man läuft, über und über tätowiert (auch im Gesicht möglich!) einfach mit nacktem Oberkörper übers Schlachfeld. Graue Rüstungen, lässige "Recycle-Looks", Zerfetzte Klamotten, Schutzanzüge, Gasmasken, Hockeymasken, Kapuzenshirts, Schutzbrillen, Armbinden oder Clownsschminke (kein Scherz), alles ist in jedweder Kombination möglich. Scherzkekse oder Shooterveteranen bauen sich hier ihre persönliche Spielfigur zusammen, die dann im coolen Comic-Endzeit-Look übers Schlachfeld wandert. Kein Soldat sieht aus wie der Andere, neben verschiedenen Gesichtern, kann man seinem Charakter auch noch Narben verpassen, von potthässlich bis markant ist wohl für jeden Geschmack etwas dabei. Zur Not überkleistert man es mit Gesichtsbemalung. Kurzum: Hier ist massig Spielraum (achtung, Wortspiel) gegeben und es macht wirklich Spaß diesen auszureizen!

Die Bewaffnung ist nicht allzu üppig, aber völlig ausreichend. Es gibt keine Scharfschützen- allenfalls Präzisionsgewehre, denn snipern ist hier unüblich. Schrotflinten, Sturmgewehre, Bullpupwaffen, MPs, Pistolen und Revolver, die man sich auch auf seine Art einrichten kann. Unterlaufgranatenwerfer oder Doppelgriff? Schalldämpfer oder Mündungsbremse? High-Cap- oder Trommelmagazin? Eingestelltes oder Rotpunktvisier? So kommt es, dass die favorisierte Waffe am Ende wirklich super aussieht und auch leicht verbessert wird. Hierzu sei gesagt, dass man die meisten der Extras mithilfe von "Aufgaben" in drei verschiedenen Schwierigkeitsgraden freischaltet. Ich empfehle übrigens dringend, diese Aufgaben ziemlich am Anfang des Spiels zu erledigen!

Mein Fazit: Brink ist in meinen Augen ein mehr als zufriedenstellender und solider Shooter, macht mir eigentlich sogar mehr Spaß als allseits beliebte Vertreter wie Bad Company, schließlich sind hier fairerweise keine One-Hit-Kills möglich, weil jede Spielfigur eine sich regenerierende Lebensleiste besitzt. Dies ist selbstverständlich total unrealistisch, aber gerade deswegen hat Brink für mich so einen besonderen Flair, weil sich hier keine realitätsnahen Soldaten Kopfschüsse verpassen und beim Abtreten noch erbarmungswürdige Todesschreie von sich geben, sondern sich zwei Parteien in einem Zukunftsszenario herrlich unrealistisch aber dafür nicht besonders grausam die Köppe einschlagen. Soviel sei verraten: Ich hatte das letzte Mal bei Star Wars Battlefront II so viel Spaß an einem einfachen Shooter!
Hier heißt die Devise für den immer noch unentschlossenen Käufer von oben: Einfach mal ausprobieren! Schließlich ist der Preis ja mittlerweile schon wieder gesunken und um es ab und zu mal wieder einzulegen und eine Runde oder zwei zu zocken ist Brink allemal!
Ich möchte noch für alle USK-Flatschen-Gegner eine Empfehlung aussprechen: Brink hat ein Wendecover vom Feinsten! Nicht nur das USK sondern auch das PEGI Logo fallen weg und alles, was bleibt ist das Cover selbst sowie die Spielbeschreibung auf der Rückseite. Ich wage zu behaupten, dass Brink eines der schönsten Wendecover meiner ganzen Spielesammlung besitzt.

Wer es also nicht mag: Keine Sorge, es macht sich wenigstens gut im Regal!

Ein Amazon-Kunde


Tomb Raider Anniversary [Essentials] - [Sony PSP]
Tomb Raider Anniversary [Essentials] - [Sony PSP]
Wird angeboten von Cmal2_GmbH
Preis: EUR 29,90

22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lady Croft hat Geburtstag..., 9. Oktober 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
...und den feiert sie auch!
Hallo Allerseits!

Als ich mir als Tomb Raider-Neuling aus reiner Neugier dieses Essential-Spiel zulegte, ahnte ich noch nicht, welch glücklichen Fund ich gemacht hatte. Nun, nach ausgiebigen Tests würde ich mich als Tomb Raider-Fan betrachten, Tomb Raider Anniversary war mein erstes Spiel mit Miss Croft -aber sicher nicht mein Letztes!

Wer Anniversary mit Tomb Raider 1 vergleicht, stellt direkt die Parallelen fest, bemerkt jedoch auch, wie die Macher sowohl die Grafik, als auch die Orte an sich gewaltig verbessert haben. Laras Bewegungen sind fließend und wirken realistisch; An vielen Stellen ist die Grafik für die kleine PSP wirklich erstaunlich, ich betreibe das Game mit einer PSP 3004 Slim & Lite und habe keinerlei Ruckler oder Slowdowns bemerkt.

Ob man sich durch ägyptische Korridore kämpft, durch griechische Kanalisationen oder peruanischen Dschungel schwingt, überall stimmt die Kulisse. Kleine Details versüßen das visuelle Erlebnis und entlockten mir das eine oder andere "Wow". Lara selbst sieht, wie ich finde, sehr hübsch aus und auch das Original-Outfit steht ihr gut. Grafik Bugs habe ich keine bemerkt. Ich empfehle, mit Kopfhörern zu spielen, da die Atmosphäre dann besser eingefangen wird, denn die Soundkulisse ist an manchen Stellen einfach grandios. Der Soundtrack ist ebenfalls absolut stimmig, ich habe so manche Melodie beim Spielen verzückt mitgesummt ;)

Die Steuerung wirkt gut durchdacht und geht nach einer Weile gut von der Hand, man dreht die z.B. die Kamera frei, indem man den Dreieck-Button gedrückt hält und mit dem Analogstick die Kamera positioniert, wie es einem passt. Das braucht man auch dringend, denn einige halsbrecherische Sprünge zur nächsten Kante o.ä. wollen gut durchdacht sein. Dort liegt auch der Knackpunkt des Spiels. Die Kletterpassagen (die manchmal auch auf Zeit laufen) sind etwas anspruchsvoll, schließlich muss der Spieler abschätzen, ob Lara den Sprung schafft, bzw. ob man sich an diesem Vorsprung überhaupt festhalten kann. Desweiteren ist die Sprungtaste für längere Sprünge auch entsprechend länger zu drücken, was man manchmal auch vergessen kann, und Frau Croft versehentlich in die Tiefe stürzen lässt. Ich persönlich fand den Schwierigkeitsgrad immer fordernd, aber schaffbar, auch wenn ich einmal eine geschlagene Stunde gebraucht habe, um ein Artefakt zu bekommen:D

Was wäre ein Tomb Raider ohne Shooter-Einlagen?! Auch in Anniversary gehen die Schusswechsel gut von der Hand und machen Spaß. Es gibt die munitionsunabhängigen silbernen Pistolen mit insgesamt 40 Schuss pro Magazin (Laras Markenzeichen;)), Pistolen des Cal.50 mit deutlich mehr Wumms, Uzis mit enormer Feuerrate (zumindest glaub ich, dass das Uzis sein sollen) und die gute alte Schrotflinte. Die Munition sammelt der fleißige Spieler im Laufe der Level. Kämpfen muss man gegen Wölfe, Bären, Zentauren, Dinosaurier, Mumien...und ein paar Viecher, die ich nicht mal so recht einordnen kann, aber wozu hat man denn die ganzen Waffen?;)
Das Zielen und schießen fällt relativ leicht, da es automatisch von statten geht, aber erfordert trotzdem etwas Übung da es sonst passieren kann, dass man schonmal in die falsche Richtung ballert und wertvolle Munition vergeudet. Natürlich kann man auch manuell zielen, indem man den Oben-Button drückt und mit dem Analogstick das Fadenkreuz bewegt. Dieses Feature braucht man bei manchen Rätseln.

Noch was in punkto Realismus: Wenn man sich durch die Botanik ballert, sieht man, wie die Schlitten der Pistolen nach hinten schnellen, und die Hülsen ausgeworfen werden. Diese fallen dann klirrend zu Boden und sind noch ein paar Sekunden als kleine Pünktchen zu sehen. Auch die Mündungsfeuer sehen realistisch aus. Das Alles ist zwar nicht wichtig für den Spielverlauf, aber trotzdem ein cooles Detail!

Kommen wir zu den oftmals als zu schwierig (oder zu leicht) bezeichneten Rätseln. Ich habe auch das eine oder andere Mal bei Youtube Rat gesucht oder die Verstecke von Artefakten nachgeschaut. Aber das bleibt schließlich jedem selbst überlassen, ob er es alles alleine schaffen will, oder doch mal im Internet nachguckt. Fest steht: Für Manches braucht man ein gutes Auge und/oder Köpfchen, Manches dagegen ist eher leicht zu durchschauen. Auch hier fand ich: Fordernd, aber nie zu schwer.

Abgesehen von der Kampagne (für die ich etwa 25 Std. gebraucht habe) gibt es auch noch das Croft Manor, in dem man in weniger gefährlicher Umgebung auf Schatzsuche gehen kann, und sogenannte Time Trials, in denen man die Levels der Kampagne in einer bestimmten Zeit abschließen muss. Belohnt wird man hier mit Konzeptgrafiken, Biografien, Alternativoutfits oder Cheats (unendlich Ammo oder Unverwundbarkeit usw.). Die Time Trials nehmen recht viel Zeit in Anspruch denn hat man so manchen Level beim ersten Versuch noch nach 2 1/2 Stunden abgeschlossen, verlangt die blöde Uhr nun 18 min! Um dies zu meistern erfordert es Training und Geschick.

Insgesamt ist der Umfang mit schätzungsweise 40 Stunden um absolut alles freizuschalten recht ansehnlich, der Schwierigkeitsgrad immer angemessen und die Grafik/Soundkulisse absolut super. Ich wage zu behaupten, dass es sich bei diesem Game um ein absolutes Must-Have handelt, besonders für den unschlagbar günstigen Preis. Also auch an Tomb Raider-Neulinge: Zugreifen!

Viel Spaß noch beim Gräber entdecken!

(Evtl. Fragen beantworte ich gerne unter Kommentare)

Ein Amazon-Kunde
Kommentar Kommentar | Kommentar als Link


Star Wars: The Clone Wars - Republic Heroes
Star Wars: The Clone Wars - Republic Heroes
Wird angeboten von gamedealer online - Preise inkl. Mwst - Impressum und AGB finden Sie unter Verkäuferhilfe
Preis: EUR 19,99

15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Highscore-Jagd auf dem DS, 13. September 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Hallo allerseits!
Von vorneherein möchte ich klarstellen: Die DS-Version unterscheidet sich grundlegend von z.B. der Wii-Version, welche ja auch eine viel schlechtere Bewertung erhalten hat.

Die Grafik von "The Clone Wars: Republic Heroes" ist für DS-Verhältnisse beeindruckend! Die Spielfiguren sind zwar (und das lässt sich aufgrund der geringen Auflösung eines Nintendo-Displays nicht vermeiden) verpixelt, werfen aber einen Schatten und auch die Umgebung wirft ihren auf den Charakter. Schönes Detail. Die Steuerung ist Touchpen-basiert und geht gut von der Hand, hat aber auch seine Aussetzer. Übrigens würde ich Clone Wars Spielern empfehlen, eine Folie auf ihrem Touchscreen anzubringen, da er nach einer hitzigen Partie Clone Wars gut ein paar Kratzer mehr tragen wird. Nur so am Rande.

Zum Gameplay lässt sich so viel sagen: Man kämpft sich durch ein paar ausgesuchte Episoden und Schauplätze der Serie wobei man auch ab und an mit Original-Filmsequenzen unterhalten wird. Super: So gut wie alle Spielfiguren haben ihre Original-Synchronstimmen! Auch wird man mit Clone Wars Soundtrack beschallt. Stimmig, wenn auch die Tonqualität zu wünschen lässt.

Es gibt sowohl Schießereien, als auch Schwertkämpfe und doch kommen Jump'n'Run und Geschicklichkeitspassagen nicht zu kurz, die zugegebenermaßen recht knifflig sind, da man manchmal unglaublich schnell einen kleinen Punkt berühren muss, um dort hin zu springen. Doch Checkpoints sind fair gesetzt. Trotzdem besteht Frustgefahr. Denn das Spiel setzt sehr auf Highscores. Will heißen, man muss den Level in einer bestimmten Zeit, mit einer bestimmten Anzahl Punkte und möglichst ohne zu sterben bestehen, dann bekommt man im jeweiligen Levelabschnitt S-Rank. Und das ist wirklich knackig denn mit den durch hohe Ränge erworbenen Credits kann man sich Charakter- oder Filminformationen im "Holochron-Archiv" freischalten. Also wenn man nicht überall (auch Herausforderungen) S-Rank hat, kann man das Holochronarchiv leider nicht völlig erforschen. Schade.

Was mir noch aufgefallen ist (neben der leicht zu kurz geratenen Kampagne von etwa 8 Std.), ist, dass die Klonkrieger-Gefechte im Laufe der Kampagne immer seltener vorkommen, wo sie doch ungemein unterhaltsam gewesen waren. Zunehmend spielt man nur noch immer kniffligere Jedi-Passagen. Wie auch immer.

Hier mache ich es mir einfach und zähle die Pros und Contras auf:

+schöne Grafik
+Touchpen-Steuerung
+vielseitiges Gameplay
+original Synchronsprecher und -soundtrack
+liebevoll ausgestattetes Holochronarchiv mit interessanten Infos zu allen Spielcharakteren usw.
+lustige Kommentare der gegnerischen Droiden wie "Neiin! Ich bin zu schön zum Sterben!!" heitern das Geschehen ungemein auf

-Klon-Passagen fallen nach und nach weg
-Highscore-Jagd trübt etwas den Spielspaß (Frust)
-Kampagne könnte länger sein

Fazit: Clone Wars Fans sollten sich Republic Heroes unbedingt für den DS holen! Das Game verspricht Stundenlangen Spielspaß und versetzt den Spieler direkt ins Star Wars- Universum hinein. Trotzdem ist der ständige "S-Rank-Druck" ein Spaßkiller der auf jeden Fall den Schwierigkeitsgrad anzieht.
Für geduldige Spieler perfekt.
Ich bereue den Kauf nicht.

Möge der Touchpen mit Euch sein!
(evtl. Fragen beantworte ich gerne unter Kommentare)

ein Amazon-Kunde


Star Wars Battlefront: Elite Squadron
Star Wars Battlefront: Elite Squadron

11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Star Wars-Feeling muss zuerst freigeschaltet werden, 31. Juli 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Hallo allerseits!

Elite Squadron ist nun mein zweites Battlefront, endlich für den Handheld. Ich besitze auch noch Battlefront II und möchte die beiden Teile in dieser Rezension ein bisschen miteinander vergleichen. Renegade Squadron besitze ich nicht.

Zuerst wäre da das Cover, deutlicher Indikator dafür, dass Star Wars Battlefont: Elite Squadron erst vor kurzem erschienen ist, ist das gigantische USK-Zeichen. Wer mal drüber nachgedacht hat, dies ist das erste Battlefront-Cover, das etwas anders gestaltet ist. Es ist doch immer ein schießender Sturmtruppler, Klonsoldat oder Rebell im Zentrum, rechts und links hinter ihm sind dann Jedi, Sith, andere Soldaten oder auch Raumschiffe. Elite Squadron beschreibt einfach nur eine SPEKTAKULÄRE Schlacht mit einem traditionellen Stormtrooper in Kampfposition im Zentrum. Tatsächlich erfindet sich Battlefront mit Elite Squadron ein bisschen neu. Nicht nur, dass man sich nun parallel am Boden und in der Luft/Weltraum bekriegt, auch die Kommandoposten als solche haben ihr Aussehen etwas verändert. Waren es doch früher nur silber-graue runde Plattformen, die, während sie die Seiten wechselten, entweder rot, weiß oder silber nach oben strahlten, sind es in Elite blümchenförmige, braune Plattformen die sich wie Blütenblätter öffnen oder schließen. Sind sie völlig geöffnet, gehört der KP einer Seite, sind sie aber geschlossen, sind sie neutral. Natürlich leuchten sie auch noch in den gewohnten Farben, jedoch kann man z.B. schon von Weitem erkennen inwieweit ein Freund/Feind bereits in der Übernahme fortgeschritten ist, je nachdem, wie weit die "Blütenblätter" geöffnet oder geschlossen sind. Auch spielt man nach Punkten, jeder Abschuss bringt einen sowie das Erobern und behalten von Kommandoposten und welche Partei zuerst 1000, 1500 oder 2000 Punkte (einstellbar) erreicht, gewinnt. Bei BFII waren noch Schlachten "bis zum letzten Mann" möglich, bei Elite ist auf dem Schlachtfeld immer gleich viel los.

Noch eine Neuerung. Die Kampagne. Hier spielt man einen einzigartigen Charakter und nicht einfach irgendeinen Soldaten der 501. Legion wie bei BFII. Das heißt, stirbt man ist die Mission gescheitert und der Spieler ist genötigt, am letzen Checkpoint noch einmal sein Glück zu versuchen. DAS würde ich persönlich allerdings nicht als Verbesserung einstufen, weil es den Schwierigkeitsgrad in die Höhe treibt. Naja, manche mögen's ja sowieso etwas "knackiger", aber wer kauft sich ein Battlefront schon wegen der Kampagne, wobei diese eh etwas kurz geraten ist? Schließlich gibt es noch viele andere spaßige Modi um seinen inneren Klonkrieger zu entfesseln;))

Im Singleplayer gibt es die Kampagne, die Galaxiseroberung und den Soforteinsatz. Die Kampagne beschreibt den unglaublich epischen Gewissenskonflikt zwischen zwei (Klon-)Brüdern, welcher dann auch schließlich in einem nicht minder epochalen Kampf gipfelt. *Ironie aus* Gut gegen Böse halt. Also nicht besonders einfallsreich aber: who cares? Man kann die Geschichte in drei Schwierigkeitsgraden durchstehen wobei die KI immer angemessen ist. In "leicht" kann der Held mehr oder weniger amüsiert durch massiven Feindbeschuss marschieren und hat danach immer noch die Hälfte der Lebensenergie während es in "schwer" wirklich sehr schwere Passagen gibt. Trotzdem sollte man alle drei Schwierigkeiten knacken.

Die Galaxiseroberung ist ein eher taktisch basiertes Spiel, es gibt sechs verschiedene vorprogrammierte Szenarien, in denen man eine bestimmte Seite übernehmen muss und sich daran macht, den zuerst übermächtig erscheinenden Feind Planet für Planet, Schlacht für Schlacht zurückzudrängen und zu eliminieren. Dabei sind diese Szenarien in Epochen und Schwierigkeitsgrade unterteilt. Akt I: Klonkriege, leicht, mittel, schwer und Akt II: Galaktische Bürgerkriege, leicht, mittel, schwer. Ob der Schwierigkeitsgrad eher den strategischen Teil, die Gegner-KI während den Schlachten oder beides beeinflusst, kann ich nicht genau sagen, ich bin in allen Szenarien relativ gut durchgekommen. Natürlich gibt es auch noch einen "freies Spiel" Modus in dem man eine Interessengruppe wählt und einfach losspielt. Dabei startet sowohl der Feind, als auch der Spieler mit nur zwei eroberten Planeten.

Als Letztes hätten wir dann noch den Soforteinsatz, das "Herzstück" eines jeden Battlefront Titels. Hier sind seit Battlefront II zwei Arenen dazugekommen; Dantooine und Darth Vaders Burg auf Vjun. Weggefallen sind leider eine Menge mehr Planeten z.B. Geonosis, Kamino, Dagobah, Felucia... Andere sind natürlich geblieben wie Endor, Hoth, der Todesstern, Kashyyyk usw. Insgesamt sind es dann aber doch schon viel weniger als bei BFII, doch was will man erwarten? Es ist ein Handheldspiel und deswegen ein wenig abgespeckt. Im Soforteinsatz kämpft man entweder klassisch gegeneinander, oder erobert die Flagge des Gegners in "Capture The Flag". Auch "Helden gegen Schurken" darf nicht fehlen.

Natürlich hat Elite Squadron auch einen Multiplayer. Hier spielt man entweder drahtlos gegen einen Freund, der das Spiel ebenfalls besitzt, nimmt mit ihm die Galaxis ein (Galaxiseroberung im Multiplayer) oder geht online und misst sich mit Spielern aus aller Welt. Dazu muss sich der Battlefront'ler jedoch zuerst ein Konto bei Gamespy.com anlegen.

Die Grafik ist in allen Modi PSP-würdig, manche Zwischensequenzen sind noch einen Tick schöner und in der Kampagne präsentieren sich immer mal kurze Zusammenschnitte aus allen Star Wars Filmen in glasklarer Qualität auf dem kleinen Display. Selbstverständlich ertönt im Hintergrund ausschließlich Star Wars Soundtrack, wer genau hinhört, kann die passend zusammengeschnittenen Tracks sogar den Filmen zuordnen. Soundqualität ist klar. Noch ein nettes Detail: Treffen Querschläger o.ä. an die Wand, hinterlassen sie ein Brandloch. Zwar verblasst es mit der Zeit aber dass so etwas überhaupt eingefügt wurde, ist nicht nur realistischer sondern auch ein cooles Detail! So etwas ist mir soweit ich weiß noch in keinem Spiel jemals aufgefallen. Und auch die Explosionen der abgeschossenen Raumjäger sehen realistischer aus als in manchem Flugzeugspiel für PS2! So gesehen bietet Elite Squadron doch so manchen grafischen Leckerbissen :P

Die Bewegungen der Soldaten beim Rollen, Sprinten, Zielen oder Sterben sind realistisch wobei wir auch schon bei der Altersbeschränkung wären. Ich persönlich finde, dass Elite etwas brutaler als BFII ist und halte das AB 16 für gerechtfertigt. Punkt. Obwohl kein Blut fließt, gleicht besonders die Kampagne an manchen Stellen einem Gemetzel. Auch ein Grund, warum ich sie langweilig fand aber jedem das Seine:-))

Die Steuerung wird einem bei einem kurzen Tutorial nähergebracht und geht auch nach kurzer Zeit leicht von der Hand. Die Kameraführung ist in Ordnung, nur in engen Gängen oder bei flinken Gegnern zum Fürchten, ähem. Der Punkt ist nämlich, das man eigentlich nicht mehr manuell zielt, sondern seinen Gegner aufschaltet, indem man die Schultertaste gedrückt hält und draufhält, bis er tot ist. Einen spielerischen Unterschied stellt dann nur die Ausrüstung dar. Man hat die Wahl zwischen z.B. dem Blastergewehr, das mittelmäßiger nicht sein könnte, Distanz- oder Nahkampfwaffen sowie Gewehren, deren Schüsse aufgeladen werden müssen. Für jeden Spielstil ist etwas dabei, denn schließlich kann man wie bei Renegade Squadron seinen individuellen Charakter mit einer individuellen Ausrüstung in die Schlacht schicken. Kleiner Haken: Die Entsprechenden Sachen (Ob Teamfarben, Helmformen, Waffen oder Ausrüstungsgegenstände) müssen zuerst FREIGESCHALTET werden. Ach du je!

Hier wären wir nämlich beim einzigen großen Kritikpunkt von Elite Squadron angelangt; Man muss sich alles in mühevoller "Arbeit" freischalten. Ist man auf einen bestimmten Ausrüstungsgegenstand scharf, hat man ihn sich gefälligst zuerst zu verdienen. Kurz: Kampagne auf allen Schwierigkeitsgraden beenden (Au weia!), Alle sechs Galaxiseroberungsszenarien schlagen (Das kostet Zeit...) und ALLE Medaillen klarmachen (auch zeitaufwändig). Unverschämt finde ich, dass, um bestimmte (gute) Gegenstände freizuschalten, man soundsoviele Abschüsse im Mehrspielermodus erzielen muss. Denn schließlich kann, will oder darf nicht Jeder eine Gamespy-ID anlegen und übers Internet zocken. Perfide, wenn ihr mich fragt, denn auch so kann man die Leute zwingen, sich zu registrieren

Mir ist klar, dass diese Medaillen-Jagd ein Langzeitanreiz ist bzw. sein soll, aber ich fand es einfach nur nervtötend. Trotzdem; Hat man dann endlich alles zu seiner freien Verfügung, macht dieses Spiel wirklich Spaß. Nur schade, dass auch hier "die Arbeit vor dem Vergnügen" zu kommen scheint. Vielleicht sehen Andere das ja auch etwas anders.

Fazit: Spaßiger 3rd Person-Shooter à la Star Wars mit erstmals sehr umfang- und wirklich abwechslungsreichen Weltraum-Boden-Schlachten sowie ansehnlicher Grafik. Das HUD wurde im Vergleich zum Vorgänger gründlich überarbeitet und wirkt nun etwas kompakter. Spielmodi lassen kaum Wünsche offen, jedoch geringfügigen Abzug wegen der mühevollen Freischalterei der Ausrüstung.
4,5 von 5 Sternen (aufgerundet ergibt das 5 Sterne;))

The Battle Gets Bigger! Join it!

eventuelle Fragen beantworte ich gerne unter Kommentare:)

ein Amazon-Kunde
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 17, 2011 8:12 PM CET


Killzone: Liberation [Platinum]
Killzone: Liberation [Platinum]
Wird angeboten von trueplaya2k
Preis: EUR 16,79

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Soso, das erste Killzone ab 16..., 11. Juli 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Killzone: Liberation [Platinum] (Videospiel)
Hallo allerseits!

Ich muss zugeben, dass Liberation mein erstes Game der Killzone-Reihe ist, und ich so zur Story nicht viel sagen kann außer, dass sie ähnlich wie bei "Assassin's Creed: Bloodlines" nur ein Lückenfüller ist, eine Fortsetzung stellt Killzone 2 dar. Nichtsdestotrotz ist es eins meiner Lieblingsspiele für PSP.

Das Gameplay ist gewöhnungsbedürftig, man sieht alles aus der Vogelperspektive. Das ermöglicht taktisches Vorgehen und das wichtige "Aus-der-Deckung-heraus-schießen", wobei hier die Steuerung ein enormer Kritikpunkt zu sein scheint:) Ich muss ganz ehrlich sagen, wer bei Killzone: Liberation nicht richtig zielen kann, ist entweder übermäßig ungeschickt, unerfahren oder hat sich nicht richtig mit der Materie befasst. Das ist aber nur meine Meinung denn ich komme gut klar.
Nun der nächste Haken; Der Schwierigkeitsgrad. Der lässt sich praktischerweise jederzeit einstellen, besonders praktisch beim berühmt-berüchtigten Endgegner des dritten Kapitels. Will man 100 % erreichen, muss man alle Levels in allen Schwierigkeitsgraden abschließen und das hat es in sich. Während in der Schwierigkeitsstufe leicht die Gegner viel weniger Gesundheit haben, und nicht so aggressiv vorgehen, erlebt man im Schwierigkeitsgrad Schwer sein blaues Wunder. Doch auch in der mittleren Schwierigkeit sind einige Stellen frustrierend schwer. Zum Glück kann man seine Spielfigur mit den "Herausforderungs-Minispielen" (Die sind richtig herausfordernd, haha) aufrüsten. Dazu gehören u.a. unendlich Munition für alle Waffen oder eine (begrenzt haltbare) kugelsichere Weste.
Hat man alle vier Kapitel à 4 Levels abgeschlossen, kann man sich kostenlos übers Internet ein fünftes Kapitel, also weitere 4 Levels sowie ein paar zusätzliche Mehrspielerkarten und den Flammenwerfer und Raketenwerfer runterladen. Ich würde Jedem empfehlen, dies auch zu tun, denn die Waffen sind nützlich, und die Story wird zu Ende geführt.
Warum das alles aber nur über Internet erhältlich ist, und nicht direkt im Spiel enthalten, ist mir ein Rätsel.

Die Grafik von Killzone ist wirklich gut, Synchronisation glaubwürdig und die Bewegungen der Figuren flüssig und lebensecht. Zu diesem Realismus gehören auch zahlreiche Blutspritzer und Leichen, die liegenbleiben, sodass ich mich frage, warum Liberation überhaupt noch ab 16 freigegeben ist (hier in Deutschland sieht man das ja sowieso etwas enger;)). Vielleicht liegt's an der "harmlosen" 3rd Person Perspektive"

Fazit: Selten hat mich ein Spiel so gepackt und begeistert! Obwohl ich ein absoluter Quereinsteiger bin, kann ich Killzone: Liberation jedem Shooter-Fan empfehlen. Der Umfang ist gewaltig und auch die innovative Steuerung sowie die Waffenauswahl (vom stinknormalen Sturmgewehr zum Flammenwerfer) machen Laune!! Ich halte dieses Game für eins der Besten für PSP, und bei dem moderaten Preis kann man nichts falschmachen. Achja, ein kleiner Trost; den "Superpanzer" des dritten Kapitels bekommt man mit etwas Geschick, Erfahrung, unendlich Munition und schweren Waffen (Raketenwerfer) in allen drei Schwierigkeiten klein;D

Zeigt's den Helghast-Hunden!!!

Ein Amazon-Kunde


PlayStation Portable - PSP Konsole Slim & Lite 3004, schwarz
PlayStation Portable - PSP Konsole Slim & Lite 3004, schwarz

12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der kleine Alleskönner..., 5. April 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Hallo allerseits!

Als erstes muss ich gestehen, dass ich eigentlich immer nur Nintendokonsolen besessen habe, meine Allererste war auch von dieser Marke. Dennoch habe ich mich entschieden, die relativ neue 3004er Version der PSP zu erstehen, nicht zuletzt, weil es viele wunderbare Spiele (Ace Combat, WipeOut uvm) nur für die Sonykonsole gibt, und sie auch noch eine bessere Grafik hat (weil die Daten auf einer Disc und nicht auf einer Speicherkarte gespeichert sind vermute ich;)). Nachdem ich meine PSP zur Genüge getestet habe, befinde ich das Gerät für absolut empfehlenswert!

Design/Äußeres:
Das Design der PlayStationPortable ist altbewährt, außer winzigen Details, die die 3004er von der 2004er unterscheidet. Die PSP ist hochglänzend lackiert, das sieht ganz hübsch aus-Bis man sie dann das erste mal anfasst... Ich persönlich wische Fingerabdrücke manchmal mit dem Pulloverärmel weg und der Rest bleibt halt. Manche Leute hier auf Amazon haben sich ja schon dazu geäußert, wie sehr sie das hochglänzende Design stört. Das ist einfach Geschmacksache und gehört nicht weiter erwähnt. :)

Verarbeitung:
Noch ein Streitpunkt. Manche Rezensenten ließen uns wissen, dass ihre Akkuabdeckung wackelt, das UMD-Laufwerk zu filigran ist usw. aber ich denke, es kommt auf den Vergleich an. Gegen eine Nintendo DS Lite Konsole wirkt die PSP 3004 hochwertiger und solider, zwar wackelt manches, aber es hält sich in Grenzen und stört nicht weiter. Das UMD-Laufwerk hält bei mir fantastisch und tut seinen Dienst hervorragend, die Geräusche, die es produziert empfinde ich eher als beruhigend als übermäßig laut oder nervig. Und noch etwas zum umstrittenen "verbesserten Display". Ich habe zwar keine Vergleichskonsole aber ich denke, es stimmt. Bei plötzlichen Bewegungen, verschwimmen senkrechte Konturen zu waagerechten Linien, das sieht dann etwas krieselig aus. Ich denke, das sind dann "Scanlines". Dafür sind die Farben kräftig und kontrastreich. Also insgesamt schon ein schönes Bild, und kein Grund, die PSP schlecht zu machen.

Technik:
Der einzige Punkt in dem die PlayStationPortable schwächelt, ist eindeutig die Akkuleistung. Die beträgt laut der Anzeige (Einstellungen>Systemeinstellungen>Batterie-Information) etwa 6 Std. kommt mir jedoch prizipiell kürzer vor.Das konnte beispielsweise mein alter DS Lite besser.
Was mir an der PSP wirklich gut gefällt ist, dass man sie aussschalten, und beim Einschalten genau an der gleichen Stelle weiterspielen kann, an der man abgeschaltet hatte. Das ist besonders praktisch, wenn der nächste Speicherpunkt unereichbar erscheint und die Zeit drängt (ihr wisst, was ich meine, oder?;)). Auch kann man mitten im Spiel ins Playstation Menü zurückkehren um Einstellungen vorzunehmen, Bilder anzuschauen oder so etwas. Dann ist der Fortschritt im Spiel aber wirklich weg.
Übrigens ist die Grafik wirklich allererste Sahne, der kleine Handheld zeigt sich in diesem Punkt auch manchmal dem größeren Bruder, der Playstation 2 überlegen. Faszinierend, was solche kleinen Dinger heutzutage zu leisten imstande sind!

Nun noch ein kleiner Tipp für diejenigen, die sich nicht zwischen PSP 3004 und dem neuen DSi XL (oder generell einem DSi) entscheiden können. Als erstes: Das Display der PSP ist größer als das des DSi und etwa gleichgroß wie das des DSi XL.
Wer sich nicht entscheiden kann sollte sich darüber Gedanken machen:
-Die Zielgruppe des DSi ist wesentlich jünger als die der PSP. Danach richten sich auch die Spiele wobei es mittlerweile auch immer mehr schöne Ego-Shooter auf der "kleinen" Konsole gibt.
-Während der DSi eher eine "Spielerei" ist, gibt sich das Gegenstück von Sony mehr zielgerichtet. Hier gilt: Nintendo-Quantität, Sony-Qualität. Also wer ein Spielkind ist oder der Erziehungsberechtigte eines Solchen sollte zur Nintento Konsole greifen. Älteren "Hardcore-Zockern" würde ich die Playstation ans Herz legen.
Aber am besten wäre: KAUFT BEIDE! :D Sollte dafür nicht genug Geld vorhanden sein, stellt euch die oben genannten Fragen. Ich persönlich besitze sowohl PSP 3004 als auch DSi XL und bin mit beiden Topzufrieden, denn jede Konsole glänzt auf ihre Art und Weise!

Ich hoffe, ich konnte allen meinen Lesern irgendwie helfen!

Viel Spaß beim Zocken!!

ein Amazon-Kunde


Seite: 1 | 2 | 3