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Rezensionen verfasst von
Quoyle

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Er ist wieder da: Der Roman
Er ist wieder da: Der Roman
von Timur Vermes
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,33

2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser als Joachim Fests "Hitler", 30. Dezember 2012
"Mein Kampf" ist ein ziemlich schlechtes Buch. So schlecht, dass Hitler selbst in einem späteren Vorwort zugab, dass es nur für die bereits Überzeugten tauge und nicht für die, die zu überzeugen wären.
Vermes hat es so ernst genommen, und hier ist er besser als Joachim Fest, der Heß vertraute: Vermes vertraut lieber Hitler und dem, was der – nach einer erschreckend kleinen Niederlage und so voller Hoffnung – schrieb. Um zu spekulieren: Vermes hat ein Exemplar von "Mein Kampf" voller Anmerkungen. Ganze Sätze hat er genommen, sie manchmal ein bisschen gedreht, nie gewendet, Sprache und Denkweise Hitlers zum Leben erweckt und seinen Aufstieg in eine heutige Zeit übertragen, die Hitler nicht ernst nimmt und ihm immer wieder zustimmen muss.

Außerdem ist dieses Buch verdammt lustig. Die Sache mit den Juden ist es nicht.


Lonely Planet Thailand (Travel Guide)
Lonely Planet Thailand (Travel Guide)

11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kindle-Version, diese Auflage: Nein danke, 16. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eigentlich genial: Statt des Ziegelsteins "Lonely Planet Thailand" nur das Kindle mitnehmen. Und darauf mehr Bücher, als ich im Urlaub lesen kann. Bisher war ich in Südostasien mit dem LP immer zufrieden. Aktuell, größtenteils zuverlässig und wenn man keine Lust auf Backpacker hat, geht man in Läden, die dort nicht empfohlen werden. Einfach.
Diesmal allerdings habe ich zwei schwerwiegende Kritikpunkte:

- Zumindest für den Süden sind die Infos nicht nur ungenau, sondern oft schlicht falsch. Teilweise widersprechen sich sogar die Angaben im Buch, wenn man z.B. Fährverbindungen von/nach Krabi sich in verschiedenen Kapiteln anschaut. Ob es an der Region liegt oder an der Auflage: Das war nix.

- Die Kindle-Version ist unbrauchbar. Vor allem auf dem Kindle. Lieber Lonely Planet, wenn ich einen Wissenskorpus habe, der aus Myriaden einzelnen Infos besteht, brauch ich auf dem Kindle eine Navigation, die mich dort hin bringt. Sollte nicht so schwer sein, denn jedes Kapitel ist immer gleich aufgebaut.
So eine Navigation gibt es nicht. Und tatsächlich dauert es länger, manuell bis zu, sag ich mal, im BKK-Kapitel bis zu den Hotels in China Town zu blättern, als eine Raubkopie des LP am Straßenrand zu kaufen.
Hab ich natürlich nicht gemacht. Was ich gemacht hab war, den LP auf dem iPhone zu öffnen, dort Lesezeichen anzulegen und die mit dem Kindle zu syncen. Mieser Workaround, denn auf dem iPhone mag ich die Sachen nicht lesen.
Die Karten (und hier könnte eine interaktive Version richtig glänzen) sind unübersichtlich auf dem iPhone, nicht zu entziffern auf dem Kindle.

Lieber LP, checkt eure Fakten. Heuert jemanden an, der sich mit Usability auskennt. Wenn's sein muss, mach ich das auch.


Schöner leiden - 33 skurrile SM-Erlebnisse, seltsame Fetische und schräge Fantasien
Schöner leiden - 33 skurrile SM-Erlebnisse, seltsame Fetische und schräge Fantasien
von Julia Strassburg
  Taschenbuch

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Normal ist anders, 26. Juni 2012
Die Hölle, hat Satre gesagt, das sind die anderen. In 33 Geschichten erzählt dieses Buch ' wie der Klappentext sagt ' wahre Geschichten aus dem BDSM-Kontext; einem Ort, den "Normale" sich wohl gerne als Hölle vorstellen. Hier aber sind es wirklich die anderen: die "Normalen", die biertrinkend gaffen, wenn zwei Frauen in Latex und High Heels durch einen Bahnhof staksen. SEK-Polizisten, die eine Spiel für Realität halten. Kaufhausdetektive, die das Fremde nicht verstehen und ihre Hilflosigkeit in Aggression münden lassen wollten.
Klingt dramatisch? Ist es nicht. So sehr Pläne zu BDSM gehören, so sehr können sie auch daneben gehen und viele andere der Geschichten zelebrieren das geradezu. So könnte dieses Buch auch "Schöner scheitern" heißen, denn jedem Scheitern wohnt ein Zauber inne.

Strassburg hat ein Herz für das skurrile und absurde. Davon erzählt sie mit einer klaren, alltäglichen Sprache, die ohne Schnörkel auf den Punkt kommt, dem Geschehen Raum gibt und manchmal auch für sich funkelt. Nur die ständige Wiederholung des Cover-Bildes vor jedem Kapitel hätte der Verlag sich schenken können.

Als Außenstehender erfährt man einen Hauch von der Magie, die da zwischen zwei (oder auch mehr) Menschen passieren kann. Ein Rückblick für die Erzähler, ein Einblick für Fremde.


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